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  • #31
An FS:

Mein deutscher Ex-Partner hatte zu viel nachgedacht, über Geld, darüber, wo er als Mann steht, wo ich als Frau stehe, es fühlte sich an, als ob er beides im Kopf hat, das alte Frauenbild in Deutschland früher, und das neue.

w, 41

Dies Einschätzung finde ich sehr interessant. Die hier so ausladend über die "bösen Frauen" lamentierenden Männer, sollten nämlich erst einmal ihre eigenen, ambivalenten Ansprüche an eine Partnerin hinterfragen. Was wollen sie eigentlich? Wollen sie eine selbstbewusste unabhängige Frau, die ihr eigenes Geld verdient, aber auch ihre eigene Meinung vertritt? Wollen sie eine Frau, die sich wirklich für sie als Person interessiert, aus Liebe bzw. echtem Begehren mit ihnen schläft oder eine unterwürfige sexuelle Dienstleisterin, die ihm nie widerspricht, ihm auch grundlos Bewunderung heuchelt und ihre Intelligenz verbirgt, um ihm keine Angst zu machen? Man kann im Leben eben nicht alles gleichzeitig haben wollen. Wer eine Frau wie eine Ware und nicht wie eine ebenbürtige Partnerin auswählt, muss sich später dann auch nicht wundern, wenn er abgezockt wird.

Obwohl ich selbst wenig Geld habe, habe ich bei Männern noch nie auf Besitz oder Status geachtet. Es ist sogar so, dass mich mit fetten Wagen oder teuren Uhren protzende Männer von vorn herein nicht interessieren oder sogar abstoßen. Dass diese damit geldgierige und oberflächliche Frauen anziehen, ist ja ihre eigene Schuld. Wer selbst berechnend ist und Dinge wie Geld, Macht und Status über menschliche Werte und echte Gefühle stellt, kann von seinem Gegenüber dann nicht auf einmal Emotionalität und Feinsinnigkeit erwarten. Gleich und Gleich gesellt sich gern.
 
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  • #32
Liebe FS

Viele meiner Generation (Jahrgang 85) wollen gar keine Beziehung mehr. Dieser Trend wächst unaufhaltsam. Mingle heisst das neue Zauberwort, oder Freundschaft +.
Mit Angst hat das nichts zu tun.
Bin ich ängstlich, wenn ich nicht vom 3m Sprungbrett in ein leeres Schwimmbecken springen will? Sicher nicht. Vernünftig, trifft es eher.
 
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  • #33
Liebe FS

wer Angst hat trifft falsche Entscheidungen.
Zu Gunsten der Männer liesse sich aber sagen:

das Scheidungsgesetz ist nicht geschlechtsneutral, es schützt die arme schwache Frau die nicht mal einen ordentlichen Job hat weil sie ja Familienarbeit leisten muss oder will.

Frauen sollten gezwungen werden auch in der Ehe (privat) für die Rente zu sparen.
Umso leichter fällt dann der Beginn eines Neuanfangs.

Bitte verallgemeinert doch nicht!!!!!

Ich als AE-Mutter, die immer einen guten Job hatte und ihr Kind immer nur mit Kindesunterhalt groß gezogen hat, treffe als finanziell stabile Frau immer mehr verarmte Männer, die bei der Heirat nicht überlegt haben und sich halt eine relativ ungebildete Frau mit einfachen Job gesucht haben und darauf bestanden haben, dass Frau nach der Geburt des Kindes nicht mehr arbeiten soll.

Solche Männer werden natürlich logischer Weise "bestraft", wenn die Ehe scheitert.

Daher mein Tipp an die jüngeren Männer. Sucht euch gut gebildete Frauen, arbeitet an eurem männlichen Bewusstsein, sollte die Ehe scheitern, habt ihr weniger Befürchtungen, dass ihr viel Geld an die Frau zahlen müsst. Übrigens, für die Kinder müsstet ihr so oder so aufkommen.

w 50
 
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  • #34
Eine Frau lebte 67 Jahre lang vom Beamteneinkommen und -pension ihres Ehemannes.
Davon 45 Jahre lang als Beamtenwitwe = 3.000 DM/Monat anteilig Pension.
Selber hätte sie in ihrem Leben niemals soviel Geld erzielt. Nicht mal einen Beruf erlernt.

Ihr einziger Job als Anlernkraft in der Gastronomie, scheiterte bereits in der Probezeit, mangels Talent und Arbeitsdisziplin dazu. (bevor ihrer Heirat)
Aber von ihrer Sicht aus: Alles richtig gemacht = gutes Geld kassiert.

Eine Frau (fast 60) hat anscheinend einen besonderen Deal mit ihrem gutverdienenden Ehemann (eigene Firma).
Er zahlt ihr monatlich Unterhalt + schicke Mietwohnung (inkl. Möbel, EBK, Geräte,etc.) - dafür lässt sie sich nicht scheiden = Steuervorteile für den Ehemann.
Unterm Strich vielleicht sogar billiger für diesen Mann ?

Ihr "Problem": Ebenso gut verdienende Liebhaber findet sie in ihrem Alter nun schlecht.
Also weniger Lebensstandard, wie davor in ihrer Ehe. Das vermisst sie.

Mindestens 33 % aller Frauen, die ich näher kennenlernte (auch ohne persönliche Absichten) zielten auf das Einkommen der Männer / ihres (Ehe-)mannes ab.
ggf. durfte ihr Mann dafür auch 22 Jahre älter - oder sogar hässlich sein.

"Jeder ist käuflich. Es kommt nur auf seinen Preis an" - (stammt nicht von mir)

Bernd, mit deinen Zeilen drückst du ja unbewusst aus, dass die Männer doof sind und das ganze Spiel mitmachen. Wer natürlich als Mann eine ungelernte Gastroniemie-Fachkraft heiratet, wo Mann eigentlich schnell merken sollte, dass die nicht richtig was leisten will, sie aber trotzdem heiratet, sollte sich dann nicht wundern, wenn die Ehe scheitert, dazu gehören immer übrigens Beide, dann für die Frau weiterhin zahlen müssen. Diese ungelernte Frau war aber anscheinend clever, der Mann dagegen nicht. Kommt mir jetzt nicht mit, er hat sie doch geliebt....

33 % Prozent der kennengelernten Frauen entsprechen nicht 33% aller deutschen Frauen. Dazu entspricht die männliche Wahrnehmung oft nicht der tatsächlichen Wahrheit und man steckt nicht allgemein in Beziehungen drin, um sagen zu dürfen, die böse Frau hat den armen unschuldigen Mann nur ausgenommen.

Jeder Mann ist sein Glückes Schmied. Wer nicht aufpasst, nicht gut wählt, lieber ein angeblich dummes Haschl zur Ehefrau wählt, weil Mann ja Angst vor den patenten jungen Frauen hat, muss später seine Quittung zahlen. Gibt genug Frauen, die auch falsch gewählt haben und dann sehen müssen, wie sie über die Runden kommen.

Gleiches Recht für Alle.

w
 
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  • #35
@Berndt

Jepp, komme selber aus Basel, es ist so! Trotzdem ist heute ja eher Ehevertrag der Standard, wenn du zum Standesamt gehst, wird dir zum Ehevertrag geraten.
An der Berufsschule haben mir meine damligen Lehrer das eingedroschen, mein Vater hat mir den Ehevertrag gelehrt! Meine Güte du kriegst in der MC-Donaldsverpackung "Mitnehm-Eheverträge"...

Ich weiss nicht, aber hier ist ein Ehevertrag etwas ganz normales... Ich kenne einige arme Schweine die es getroffen hat, tja, selber schuld, jeder hat sie gewarnt, sogar das Fernsehen (hier, aber Pro7 ist von DE, deshalb sollte es doch auch in DE normal sein?) rät dir zu einem Ehevertrag!

Meine Güte, muss ich es sagen: Macht Eheverträge! Komplett absichern, keine Rente, Sicherung etc. dann können beide die Steuervorteile einer Ehe geniessen und Mann muss die Nachteile nicht fürchten...
 
  • #36
Ich hab noch nie verstanden warum Frauen bei der Scheidung immer noch gepampert werden auf Kosten des Mannes..

Scheidung, und jeder Behält was ihm gehört und was er nachweislich erwirtschaftet hat. Kinder werden anteilig Bedacht. Simple Lösung und in Zeiten der Emanzipation durchaus mehr als gerecht..

Unterhalt für den Ehepartner wird abgeschafft und Voilá: keine Goldgräberinnen mehr und man kann sich auf echte Emotionen einlassen weil das Vorgegaukel von "echter Liebe" gegen "sorgenfreies Leben" nicht mehr funktioniert. Püppis und Prinzesschen müssen nun tatsächlich was leisten und arbeiten und können nicht nur lustig mit dem Popo wackeln um sich den reichen Hässlon auf Lebenszeit zu angeln und die Sugardaddies können sich keine 30 Jahre jüngere "Zierpartnerin" mehr "leisten" da diese nun nicht mehr drauf eingehen da sie den Anspruch auf "Sorgenfrei bis Lebensende" (alternativ 12 Jahre) nicht mehr einklagen können. Und die wirklich ehrlichen Damen und Herren dürfen sich auf ebenbürtiger Ebene treffen da kein Reich-Arm und hässlich/hübsch Gefälle mehr ausgenutzt werden kann ..

das leben könnte so einfach sein, oh warte es IST einfach man muss nur ein bisschen weiter Nördlich gehen.. .Obwohl hier in Norwegen haben Philipinas und Thaischönheiten ziemlich Hochkultur.. wobei diese dann wieder das "god 'ol 50ies" Modell leben.
 
  • #37
wenn die Frau ihn zwingt: Heirate mich - oder sofortige Trennung.
"Wenn Du mich nicht heiraten willst, dann liebst du mich nicht"
"Ich muß auch an unsere (künftigen) Kinder denken, und sie besser absichern - via Heirat"

"Gemeinsames Eigenheim: Heirat nötig, sonst zu hohe Erbschaftssteuer = Eigenheim futsch"
"Wenn meinem Mann was zustößt, stehen wir auf der Straße. Unser Heim kassiert das Finanzamt - wenn wir nicht verheiratet waren, weil nur kleine Freibeträge."

"Ich stehe als Witwe ganz arm dran, wenn ich nicht verheiratet war = keine Witwenrente von der Rente meines verstorbenen Mannes" (Noch wichtiger, bei Pensionsanspruch)
(...)
"Jeder ist käuflich. Es kommt nur auf seinen Preis an" - (stammt nicht von mir)

Das sind aber alles Situationen, wo die Frau kein oder sehr geringes und der Mann ein hohes Einkommen hat. Ich bin mit keinen Hausfrauen befreundet und will das auch nicht, solche Frauen und solche Männer, die nach diesem Konzept leben, finde ich langweilig, spiessig und auch unverantwortlich. Eine Frau, die sich von einem Mann, auch ihrem Ehemann aushalten lässt, ist in meinen Augen eine entmündigte Person. Es gibt keinen Grund Hausfrau zu sein!

Da kann sich doch keine gleichberechtigte Beziehung entwickeln. Eine Beziehung soll doch ein Zusammensein aus Liebe sein und nicht ein Zusammenbleiben aus Angst vor finanziellen Verlusten.
Die Frau bleibt, weil sie sonst nicht versorgt ist und der Mann, weil er den finanziellen Ruin befürchtet?

Ich lebe eine Partnerschaft, weil ich meinen Partner liebe und aus diesem Grund und nur diesem, soll er auch die Partnerschaft mit mir leben. Dann braucht keiner aus Angst vor irgendetwas in einer Beziehung zu bleiben.
Und nein, lieber Bernd, ich bin mit deinem letzten Satz nicht einverstanden! Ich verdiene genug, um mir das zu leisten, was ich benötige. In keiner meiner Partnerschaften hat mich das Geld des Mannes interessiert, nur der Mensch mit all seinen Facetten.

Hannah
 
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  • #38
Angst - was für ein Wort, wo doch das Leben gesunde Vorsicht lehrt.

Wenn speziell um's Heiraten geht: gerade in der Beziehung mit einer "emanzipierten" Frau (Übersetzung: Rosinenpickerin) entfällt dafür doch jeder denkbare, auch nur einigermaßen rationale Grund.

Gründe dagegen gibt es umso mehr. Ausnahmen bestätigen die Regel, sind aber augenscheinlich selten (geworden).
 
  • #39
Jepp, komme selber aus Basel, es ist so ! Trotzdem ist heute ja eher Ehevertrag der Standard, wenn du zum Standesamt gehst, wird dir zum Ehevertrag geraten.
.... aber hier ist ein Ehevertrag etwas ganz normales... ... deshalb sollte es doch auch in DE normal sein?)

Macht Eheverträge! Komplett absichern, keine Rente, Sicherung etc. dann können beide die Steuervorteile einer Ehe geniessen und Mann muss die Nachteile nicht fürchten...
Sorry, soo einfach und selbstverständlich ist das in Deutschland nicht.

- Ein Ehevertrag kann im Einzelfall vom Gericht für ungültig erklärt werden.
z.B. wenn er nicht notariell abgeschlossen wurde. (Achtung Notargebühren)

- Wenn der Ehevertrag grob benachteiligt (z.B. Unterhaltsverzicht) kann er vom Gericht für ungültig erklärt werden.

- Gewisse, gesetzliche Ansprüche, z.B. Rentenansprüche am Ehepartner, können durch Eheverträge nicht verzichtet werden -> ungültig.

- Wird ein Ehepartner sozial bedürftig, und muß der Staat für ihn eintreten, kann er gesetzlich auf dessen Ehepartner zugreifen - egal welcher Ehevertrag.
(Ob und wie weit auch nach der Scheidung, ist mir aktuell nicht bekannt. Früher dagegen schon)

Es ist sehr kompliziert, einen Ehevertrag abzuschließen, der dann auch vor Gericht besteht.
Ein Anwalt für Familienrecht sowie ein Notar sind m.E. nötig.

Dazu kommt, daß in Dtl. einige Frauen grundsätzlich Eheverträge meiden. Weil sie glauben, daß damit der Mann sie austricksen will.

Außerdem können alle Kinder der Ehefrau, die während der Ehe gezeugt wurden,
dem Ehemann zugesprochen/aufgebürdet werden. (Kindesunterhalt, erbberechtigt, usw.)
Auch wenn es nachweislich nicht seine leiblichen Kinder sind.
Auch wenn die Mutter den wahren Kindsvater nennt, und der seine leibliche Vaterschaft bestätigt.
(Ein betroffener Ehemann mußte drei Jahre lang in Dtl. prozessieren.)

Der (einzig ?) sicherste Weg in Dtl.: Niemals heiraten !

Auch nicht im Ausland heiraten, dessen Trau-Urkunde in Dtl. anerkannt wird. (Die meisten Länder)
Da braucht nur Eine/r mit diesem Wisch aufs dt. Standesamt. Und schon gilt er auch in Dtl. als verheiratet. Mit allen dt. Gesetzen.

In Dtl. ist man in 15 Minuten verheiratet (Standesamt) - aber mindestens ein Jahr für die Scheidung - und rechtlich ggf. lebenslang "angekettet", auch trotz Scheidung.

(m,52 - ca. 20 km. von Basel)
 
  • #40
Meine Güte, muss ich es sagen: Macht Eheverträge! Komplett absichern, keine Rente, Sicherung etc. dann können beide die Steuervorteile einer Ehe geniessen und Mann muss die Nachteile nicht fürchten...

Das bringt nur bedingt etwas und spart auch durch die Anwaltspflicht vor Gericht wenig. Einen Freund vom mir hat diese Anwaltspflicht obwohl beide Ehepartner sich einig waren, ca. 5000.- € gekostet. Wie schon erwähnt sind ja ein Großteil unserer Politiker selber Anwälte und würden mit der Aufhebung der Anwaltspflicht sich selber und ihren Kollegen den Geldhahn zudrehen.
Bei einem anderen Freund hat die Frau keine 2 Monate nach der Trennung das Arbeiten aufgehört und er durfte trotz Ehevertrag sie finanziell unterstützen. Seinen Anwalt musste er natürlich selber bezahlen und seine Frau bekam als nichterwerbstätige die Rechtsbeihilfe. Also was nützt da einen der Ehevertrag schon? Das Haus was er schon vor der Ehe besaß, wollte die Anwältin seiner Frau auch noch zum Verkauf einklagen. Unterm Strich hat ihm der Ehevertag auch nicht davor geschützt, dass er nervlich sehr angegriffen war. Gut dies sind eventuell Extrembeispiele, aber leider auch real in unseren Rechtsstaat.
 
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  • #41
Echt trauriges Bild der deutschen Gesellschaft, was hier dargestellt wird.
Die ständigen Ängste, dass man an der Partnerin/dem Partner Geld verliert, kosten einfach zu viel Lebenszeit, die man anders genießen konnte.
Jetzt haben alle verstanden, warum die deutschen Männern so viele Ängste haben-wg. des Geldes.
Ich hoffe, jetzt wo ihr liebe deutsche Männer so clever und klug seid, nicht zu heiraten, keine eigenen Kinder zu zeugen etc., um kein Geld an einer Frau und gar an eigenen Kindern zu "verlieren"-dass ihr endlich glücklich damit seid-allein mit euren Geld! Und das eure Vorstellung von Glück!
Ein erfülltes und gelebtes Leben ist das jedoch nicht.
Dass für die meisten deutschen Männer ein "Glück" und ein großer Erfolg ist, ihr Geld niemals mit einer Frau teilen zu müssen.
Liebe deutsche Männer, in einigen Jahrzehnten wird es viele von euch geben, die niemals geheiratet haben und niemals eigene Kinder gezeugt haben-um eben nicht euer Geld an Frau oder gar Kindern zu "verlieren".
Und nun, dann seid ihr 85+, habt ein prall gefülltes Konto-aber wohin damit?

Das Leben ist viel zu kurz, um es in Ängsten zu verbringen.
Viele von Euch werden nie gelebt haben, aber immer schön das Geld für sich behalten haben-nur am Ende des Lebens erschließt es mir nicht wirklich, was sie damit anfangen können.
Es ist einfach nur Geld und damit kann man sich keine Lebensjahre kaufen.
Man kann aber sich ein schönes Leben mit einer Partnerin machen.
Jetzt mal ehrlich-wollt ihr am Todesbett viele schöne Lebenserinnerungen mit der Frau/den Frauen haben oder ein prall gefülltes Konto (wovon ihr nichts mehr haben könnt)?

Eine Frage der Entscheidung. Und denkt daran-egal wieviel Geld ihr habt, der letzte Tag kommt bestimmt. Und dann bleibt dieses ganze viele Geld auf dem Konto. Und ihr seid unter der Erde-na toll.
Wäre es nicht cleverer, sich zu Lebzeiten schöne Tage mit der Partnerin zu gönnen anstatt mehrere gute Zahlen auf dem letzten Kontoauszug zu haben.

Tut mir leid, ich kann keine Männer ernst nehmen, die so kurzsichtig agieren, wie die berühmten ängstlichen deutschen Männer. Übrigens gibt es auch mutige und patente deutsche Männer, aber leider nicht die Mehrheit. Traurig.

Ich bin keine Deutsche und finde eure Ängste mit Verlaub krank und einfach nur sinnlos im Kontext des Lebens. Aber wenn ihr damit gut leben könnt, dann bitte schön. Andere Nationen müssen euch wirklich nicht verstehen.

w
 
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  • #42
Nach meiner Erfahrung bedeutet ein Flirt, ein Kuss bzw. eine Knutscherei oder eine leidenschaftliche Liebesnacht nicht (mehr) so viel. Ob das früher anders war, kann ich nicht beurteilen.

Das ist bei mir der Grund, warum ich als Mann etwas skeptisch geworden bin.

Überdurchschnittlich aussehende Frauen in der Großstadt haben nach meiner Erfahrung und den Erzählungen von Freundinnen es relativ leicht, jemand neuen kennenzulernen, erst recht online. Mir ist das etwas unheimlich. Und ja, es stimmt, ich habe Angst an jemanden zu geraten, der mich testet und nach ein paar Tagen oder Wochen feststellt, dass es nicht das wahre ist. Dieses "wir müssen reden...", "es tut mir so leid...", "du bist so ein Netter, aber..." ist einfach Horror, da hab´ ich keinen Bock drauf. Dass Frauen das gleiche erleben, macht es für einen selbst ja nicht besser.

Es gibt Menschen, die sehen diese Liebesgeschichten etwas spielerischer, ich selbst kann dieses Spielerische nicht so gut.

Die andere Angst ist die, dass ich erlebt habe, dass eine Frau sich in einer langen Beziehung über die Jahre so entwickelt hat, dass ein weiteres Zusammenleben nicht mehr möglich war. Wie man das bereits beim Kennenlernen hätte wissen können und müssen, ist mir ein Rätsel. Das gehört zu den normalen Lebensrisiken dazu, sagte mir mein Anwalt in der Scheidung, die mich finanziell fast ruiniert hat.

m, 41
 
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  • #44
Echt trauriges Bild der deutschen Gesellschaft, was hier dargestellt wird.
Die ständigen Ängste, dass man an der Partnerin/dem Partner Geld verliert, kosten einfach zu viel Andere Nationen müssen euch wirklich nicht verstehen.

w

Nun, in anderen Ländern wurden die Kämpfe der Emanzipationsbewegunng nicht so verbissen und ideologisch geführt. Das hat Narben hinterlassen. Es geht in erster Linie nicht um das Geld, das ist nur vorgeschoben. Es geht um das Gefühl nicht wertgeschätzt zu werden und nicht fair behandelt zu werden. Ich würde dir sonst zustimmen, dass es traurig ist, wegen dem bisschen Geld. Aber lies dir die Threads durch, in denen Männer immer als Schmarotzer bezeichnet werden, sobald der Geldstrom mal in die andere Richtung fließen soll. Das ist auch traurig.
 
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  • #45
Warum sind deutsche Männer so ängstlich?


Ich habe einen Mann kennenlernt aber als ich bei ihm in der Wohnung war, waren alle Fenster schmutzig...Was meint ihr ? Soll ich mich weiter mit im Treffen?

Ich habe einen Mann kennengelernt der schlechte Zähne hat aber sonst finde ich ihn super symphatisch...jetzt habe ich Angst das mich das zu sehr stören könnte...

Mein Partner ist ein tolller Mann aber da gibt es was was mich stört und jetzt weiss ich nicht ob ich mich deswegen trennen soll..

Ich hab einen Mann kennengelernt ..aber er hat kein Auto.. Würde die Beziehung mit so einem Mann einen Sinn machen??

So oder so ähnlich lauten etwa 9 von 10 Themen hier die von Frauen seit Jahren gepostet werden....


Und jetzt bitte nochmal genau reflektieren , fair bleiben und dann sprechen wir mal darüber wer von den beiden Geschlechter am meisten Ängste hat eine Partnerschaft einzugehen..

m47
 
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  • #46
Ich hab noch nie verstanden warum Frauen bei der Scheidung immer noch gepampert werden auf Kosten des Mannes..

Scheidung, und jeder Behält was ihm gehört und was er nachweislich erwirtschaftet hat. Kinder werden anteilig Bedacht. Simple Lösung und in Zeiten der Emanzipation durchaus mehr als gerecht..

Gerecht ist das aber nur, wenn auch Erziehungsurlaub, Haus- und Familienarbeit gerecht geteilt werden.

Aber welcher Mann geht denn freiwillig mehr als zwei Monate in Erziehngsurlaub, welcher Mann arbeitet Teilzeit, um sich besser um sein Kind kümmern zu können, welcher Mann sagt auch nur eine Dienstreise ab, weil das Kind krank ist und er es pflegen muss?!

Kein nachehelicher Unterhalt für Frauen bedeutet keine ehelichen Sonderkonditionen für Männer und Teilung der Haus- und Familienarbeit 50/50, nicht wie immer noch üblich 80/20 oder gar 90/10.

Wenn man sich die einschlägigen Threads durchliest, dann ist das einzige, was Mann mehr verabscheut, als eine Ex-Ehefrau, der er Unterhalt schuldet, aber eine "Emanze", sprich eine Frau, die Männern keinen Sonderkonditionen zugesteht.

Wenn Mann keinen Unterhalt zahlen will, wird er lernen müssen, Emanzen zu schätzen.

Von einer Frau zu erwarten, dass sie der Kinder wegen beruflich zurücksteckt und dann nach der Scheidung von ihrem Halbtagsgehalt und im Alter von einer wintzigen Rente vegitiert, wie das vielen Männern vorschwebt, hat mit Emanzipation, also gleichen Lebensbedingungen für beide Geschlechter, nicht das geringste zu tun. Es ist auch ganz bestimmt nicht gerecht!

Kein Mann, der wegen der Kinder halbtags arbeitet muss seiner voll berufstätigen Ehefrau Unterhalt zahlen! Und die Männer, die keine Emanzen heiraten, sondern lieber ein Weibchen, zahlen vollkommen zu Recht. Schließlich haben Sie während der Ehe vom mangelnden beruflichen Ehrgeiz ihrer Partnerin profitiert, statt selber beruflich zurückzustecken.
 
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  • #47
?.. Aber lies dir die Threads durch, in denen Männer immer als Schmarotzer bezeichnet werden, sobald der Geldstrom mal in die andere Richtung fließen soll. Das ist auch traurig.

Viele Frauen wollen mehr oder weniger offen beides: die Vorteile des "alten Modells" und gleichzeitig diejenigen der "Emanzipation" - und das kann nicht gutgehen, denn noch die dümmsten und von ihren Hormonen umnebelten Männer fangen an, zu kapieren, was das für sie bedeuten kann.

Es ist ja wirklich ein ganz typisches Muster: gemeinsame Kasse, Gütergemeinschaft, wenn der Mann mehr verdient, aus welchen Gründen im Einzelfall auch immer. Sonst liebt er sie ja nicht. Aber mit ebensolcher Selbstverständlichkeit streng getrennte Kassen, wenn die Frau finanziell besser dasteht, ebenfalls ziemlich unabhängig von den Gründen.

Hier laufend nachzulesen und auch im realen Leben gut beobachtbar.

Alleine vor diesem Hintergrund hat es mit Angst herzlich wenig zu tun, wenn Männer vorsichtig werden. Dazu kommt die Unstetigkeit und wohl auch mangelnde Bindungsfähigkeit oder -bereitschaft vieler junger Frauen, sowie der Umstand, dass die meisten Scheidungen von der Frau eingereicht werden. Weshalb wohl?
 
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  • #48
Alleine vor diesem Hintergrund hat es mit Angst herzlich wenig zu tun, wenn Männer vorsichtig werden. Dazu kommt die Unstetigkeit und wohl auch mangelnde Bindungsfähigkeit oder -bereitschaft vieler junger Frauen, sowie der Umstand, dass die meisten Scheidungen von der Frau eingereicht werden. Weshalb wohl?

Weshalb wohl? Das wurde hier schon mehrfach klar dargelegt, aber nicht so, wie dieser forist es verallgemeinernd wissen zu können.

Junge Frauen haben genauso wenig mangelnde Bindungsfähigkeit und Bereitschaft wie junge Männer. Junge Frau sind einfach teilweise besser qualifiziert, sind auch in Sachen Beziehung usw. einfach klüger als Männer, und treffen auf Männer, die nicht ähnlich ticken wie sie. Bzw. die Männer treffen auf Frauen, die nicht das haben, was die Männer "eigentlich" wollen.

Daher klagen so viele junge Frauen, dass sie keine vernünftigen modernen Männer finden, die älteren Frauen haben sich damit schon abgefunden, und die jungen Männer klagen nur, dass die Frauen die ja ach so tollen Männer nicht wollen und sich dann sogar noch scheiden lassen, ohne zu hinterfragen, was die wahren Gründe dafür sind.

Diese Männer vergessen übrigens, dass der der verlassen wird, oft derjenige ist, der schon längst aus der Ehe gegangen ist, nur nicht den Ar... in der Hose hatte, das korrekt und mit Respekt zu kommunizieren, sondern die Lösung der Ehe dann lieber der Frau überlässt, also es aussitzt um dann hinther klagen zu können, dass er die Scheidung ja gar nicht wollte.... .

Also man sollte das ganze Thema sehr differenzierend betrachten. Verallgemeinerungen und Klischees helfen keinem.

w
 
  • #49
Ich mag das Forum. Hier heulen sich Frauen aus über Probleme aus, die ihr eigenes Geschlecht mitunter selbst erschaffen hat. Reagiert dann das andere Geschlecht entsprechend, dann wird Frust geschoben.

Da hier einige Schreiben ala "Ich bin aber nicht so!!!111" kann ich nur sagen.
Das ist egal. Wer nichts gegen Ungerechtigkeit unternimmt, da er passiv von dieser ungerechtigkeit profitiert, der soll auch mit den Konsequenzen leben.
Und die radikalen Feministen werden halt auch von Frauen gewählt :)

Männer erkennen halt die Probleme und agieren dementsprechend. Das rumheulen und verbale draufklopfen auf jene Männer wird nichts ändern sondern diese noch bestärken.
Wer halt noch die Pflichten des alten Modelles hat aber nicht dessen Rechte der wird halt dieses Modell nicht mehr wählen. Und da ist es egal ob einige Frauen nicht auf Ihre Rechte pochen. Frauen KÖNNEN es und solange Frauen es können werden es kluge Männer nicht machen.

m30
 
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  • #50
Weshalb wohl? Das wurde hier schon mehrfach klar dargelegt, aber nicht so, wie dieser forist es verallgemeinernd wissen zu können.

Junge Frauen haben genauso wenig mangelnde Bindungsfähigkeit und Bereitschaft wie junge Männer. Junge Frau sind einfach teilweise besser qualifiziert, sind auch in Sachen Beziehung usw. einfach klüger als Männer...

Verallgemeinerungen und Klischees helfen keinem.

w

Dieser Forist hat gefragt, nicht festgestellt. Er stimmt zu, dass Verallgemeinerungen und Klischees keinem helfen und bittet darum, dies selbst genauso zu beachten, wie man es von anderen verlangt.

Frauen als die allgemein klügeren Menschen - das scheint diesem Foristen jedenfalls als eine sehr gewagte Hypothese. Und wenn (einige lautstarke) Frauen die Männer nicht finden, die sie sich wünschen, dann sind - weiter gedacht - Umerziehungsprogramme für die Männer natürlich eine naheliegende Antwort. Sie lässt aber die Frage offen, wie die Objekte der Umerziehungsversuche reagieren - da könnte es noch mehr Überraschungen geben als jene, welche diesen Thread veranlasst hat.
 
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  • #51
Wenn man sich die einschlägigen Threads durchliest, dann ist das einzige, was Mann mehr verabscheut, als eine Ex-Ehefrau, der er Unterhalt schuldet, aber eine "Emanze", sprich eine Frau, die Männern keinen Sonderkonditionen zugesteht.

Das soll ja nun kein Chat werden, aber ich möchte Sie trotzdem darauf hinweisen, dass Sie die einschlägigen Threads bzw deren Inhalte dann schlichtweg nicht verstanden haben - kann ja vorkommen und ist auch keine Schande.

Mann "verabscheut" (was für eine intensive Wortwahl...) nicht die Frauen die Männern keine Sonderkonditionen zu gestehen -ganz im Gegenteil, auf wirklicher Augenhöhe macht eine Beziehung doch erst richtig Spass (Wir gegen den Rest der Welt und so) - Mann "verabscheut" die Frauen die im selben Atemzug Sonderkonditionen für sich selbst fordern.
Bestes Beispiel ist der Geldfluss der hier angesprochen wurde - der wird nur in eine Richtung akzeptiert, das können Sie in allen Threads hier schwarz auf weiß nachlesen.
Leugnen wäre meiner Meinung nach mehr als lächerlich.

Das ist ein sehr gravierender Unterschied.
Und da diese Frauen (Rosinenpickerei ist halt doch real und kein Mythos) überhand nehmen ist Mann auch vorsichtig.
Wer sich dadurch überlegen fühlt, soll das ganze dann eben "Angst" nennen.
Und dabei geht es nun wirklich nicht darum, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein, sondern lediglich darum gewertschätzt zu werden - und das ist keine Sonderkondition, sondern lediglich das, was sich jeder Mensch wünscht und für sich fordern darf.
Diese Wertschätzung hat auch nicht größer auszufallen, weil man eben eine Frau ist- nicht mehr und nicht weniger.
 
  • #52
Gerecht ist das aber nur, wenn auch Erziehungsurlaub, Haus- und Familienarbeit gerecht geteilt werden.

Aber welcher Mann geht denn freiwillig mehr als zwei Monate in Erziehngsurlaub, welcher Mann arbeitet Teilzeit, um sich besser um sein Kind kümmern zu können, welcher Mann sagt auch nur eine Dienstreise ab, weil das Kind krank ist und er es pflegen muss?![...]

ich würde das tun,.z.b. =)


Ich denke bei "gleich reichen" Paaren sind diese Trennungsbefürchtungen eher Nebensache.. wenn sie 10K und er 10k verdient dann interessiert es niemanden ob und wie sie sich trennen.. wenn er aber 10k verdient und sie 2k .. und sie sich trennen und er auf einmal 4k an sie abgeben muss dann kann ich mir schon vorstellen das der Mann sich fragt, soll ich dieses Risiko eingehen.. ?
 
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  • #53
Männer erkennen halt die Probleme und agieren dementsprechend. Das rumheulen und verbale draufklopfen auf jene Männer wird nichts ändern sondern diese noch bestärken.
Wer halt noch die Pflichten des alten Modelles hat aber nicht dessen Rechte der wird halt dieses Modell nicht mehr wählen. Und da ist es egal ob einige Frauen nicht auf Ihre Rechte pochen.
m30

Ich kann diesem Gast nur zustimmen - selbst m und 32.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Frauen einfach mit den 2 Seiten einer Medallie nicht umgehen können und sie teilweise nicht einmal wissen, dass diese nunmal existieren.

Auch die Frage, warum ausgerechnet DEUTSCHE Männer so ängstlich sind - bezogen auf die Hintergründe die hier ausführlich von Männern erläutert werden- finde ich sehr witzig, denn mir fallen nur 2 Dinge dazu ein, warum das so sein könnte:

1. Männer anderer Nationalitäten haben eine weitaus höhere Quote an absoluten Vollidioten
2. Damen anderer Nationalitäten wissen um die 2 Seiten einer Medallie und können damit auch umgehen

Der zweite Punkt klingt für mich persönlich um einiges plausiebler und das bestätigt sich auch, wenn ich solche Beziehungen (nicht deutscher Männer) in meinem Umfeld betrachte.

Ja und dann gibt es natürlich noch die Kategorie Mann dem das Geld aus jeder Pore quillt und es Ihm aus dem Grund schlicht egal sein kann ob und wie ihm da was "abgezwackt" wird.
Das ist dann aber ein anderes Thema und dürfte auch nichts mit der Nationalität zu tun haben, sondern vielmehr damit ob es einem liegt Frauen zu kaufen oder nicht - natürlich wird dies wegen der Etikette so nie ausgesprochen, sondern charmant "alte Schule" genannt (bei der Frau vorher natürlich alle negativen Dinge gestrichen hat, denn man ist ja modern nicht war).

Letzteres ist für mich aber keine ernsthafte Beziehung, denn in einer ersnthaften Beziehung muss niemand dem anderen den Popo pudern.
 
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  • #54
Ich kann diesem Gast nur zustimmen - selbst m und 32.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Frauen einfach mit den 2 Seiten einer Medallie nicht umgehen können und sie teilweise nicht einmal wissen, dass diese nunmal existieren.

Auch die Frage, warum ausgerechnet DEUTSCHE Männer so ängstlich sind - bezogen auf die Hintergründe die hier ausführlich von Männern erläutert werden- finde ich sehr witzig, denn mir fallen nur 2 Dinge dazu ein, warum das so sein könnte:

1. Männer anderer Nationalitäten haben eine weitaus höhere Quote an absoluten Vollidioten
2. Damen anderer Nationalitäten wissen um die 2 Seiten einer Medallie und können damit auch umgehen

Nein, andere Nationalitäten leben das Leben, während der deutsche Mann immer schön das Geld spart, Angst hat, sich keine Kinder mehr "leisten" zu können (in dies in einem der reichsten und sichersten Länder der Welt, wo das Einkommen/das Geld immer noch eine sehr hohe Kaufkraft hat).

Der Lebensinhalt ist anders-hier verbringt man oft ein Leben in Angst, meistens in Geldangst.
Woanders lebt man das Leben-dazu ist es auch da. Und nicht, um es mit Ängsten zu verbringen.
Ganz ehrlich-wäre ich ein Mann, würde ich es mir wünschen, am Ende meines Lebens so viele schöne Urlaube und andere materielle Unternehmungen (sowie viele immaterielle natürlich) mit der jeweiligen Partnerin gehabt zu haben anstatt eine große Summe angesparrt zu haben, weil ich mir und der Partnerin so viel entsagt habe. Und dann kann ich mir vielleicht einen besoderns teueren Sarg kaufen, für mehr werde ich keine Zeit mehr haben. Am Sarg könnte ich aber auch sparen.

Ich bin eine Frau und ich habe eher die Angst, dass das Leben mit meinem Partner viel schneller enden könnte und wir würden einen Haufen Geld hinterlassen, verbunden mit Entsagungen.

Das Leben ist zum Leben und Genießen da (natürlich auch zum Arbeiten und Pflichten erfüllen).
Aber bestimmt nicht, um es ständig in Ängsten zu verbringen. Für permanente Angstprobleme sind die Psychiater zuständig.
 
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  • #55
Ja und dann gibt es natürlich noch die Kategorie Mann dem das Geld aus jeder Pore quillt und es Ihm aus dem Grund schlicht egal sein kann ob und wie ihm da was "abgezwackt" wird.
Das ist dann aber ein anderes Thema und dürfte auch nichts mit der Nationalität zu tun haben, sondern vielmehr damit ob es einem liegt Frauen zu kaufen oder nicht - natürlich wird dies wegen der Etikette so nie ausgesprochen, sondern charmant "alte Schule" genannt (bei der Frau vorher natürlich alle negativen Dinge gestrichen hat, denn man ist ja modern nicht war).

Nein, die gut betuchten bis wirklich sehr vermögenden Männer sind genau so. Dass sie sehr viel Geld haben, bedeutet in der Praxis nicht, dass sie dieses für und mit Frauen ausgeben.
Meistens bedeutet es nur, dass sie noch größere Ängste haben, Geld an einer Frau zu verlieren als der Durchschnittsmann.

Die alte Schule hat nicht unbedingt mit Geld zu tun-denn 3,50 € für einen Milchkaffee kann selbst der Hartz 4 Enmpfännger aufbringen.
Dass Männer heutzutage sich Frauen kaufen, ist es auch sehr selten möglich. Die meisten Frauen leben lieber bescheiden und alleine, wenn sie keinen passenden Mann finden, anstatt einen Mann zu nehmen, der sie finanziert, den sie aber nicht begehren. Heutzutage ist es sehr selten, dass eine Frau allein und nur wegen des Geldes mit einem Mann zusammen ist. Lieber lassen sich die Frauen scheiden, als mit einem Mann zusammen zu leben, der ihnen nicht mehr gefällt.

Eigentlich sind das völlig unmögliche Ängste der Männer, was das Geld in Bezug auf Frauen betrifft-dadurch dass die deutschen Männer kaum noch amtlich heiraten, haben die Frauen Null Ansprüche gegenüber den Männern-bis vielleicht die Bedarfsgemeinschaft bei ALG II-aber dann trennen sich wohnungstechnisch die Paare recht fix.

Übrigens warum gönnt man der besagten Frisörin etc., es nicht, wenn sie lebenslang Hausfrau war und jetzt eine gute Witwenrente hat. Es muss nicht jeder arbeiten gehen und wenn manche Männer ihre Frauen absichern, sollte man es den Frauen auch gönnen. Sie haben halt ein Leben gehabt, wo sie nicht 5 Tage die Woche am frühen Morgen zur Arbeit gingen und den ganzen lieben Tag lang gearbeitet haben-sondern eben eine entspannte Lebenszeit gehabt. Was ist sooo schlimm daran, dass man sie verurteilt und denen das nicht gönnt. Das zahlt nicht die Allgemeinheit, sondern der Ehemann und seine Versicherung.
Man gönnt einem wirklich nicht mehr viel.
Ich freue mich für Menschen, die ein entspanntes Leben führen und gönne denen das.
 
  • #57
Männer erkennen halt die Probleme und agieren dementsprechend. Das rumheulen und verbale draufklopfen auf jene Männer wird nichts ändern sondern diese noch bestärken.
Wer halt noch die Pflichten des alten Modelles hat aber nicht dessen Rechte der wird halt dieses Modell nicht mehr wählen. Und da ist es egal ob einige Frauen nicht auf Ihre Rechte pochen. Frauen KÖNNEN es und solange Frauen es können werden es kluge Männer nicht machen.

m30

Gut erkannt.

Der "Rahmen", wie die Gesellschaft etwas wahrnehmen soll, soll verschoben werden. Deswegen die ganzen Threads.

Deshalb auch so viele "Deutsche Männer sind das und das" "Deutsche Frauen sind das und das" Threads.

Bei 80 Millionen Einwohner ist das Humbug.

Ps.: In Australien gab es den ersten Fall von Unterhaltszahlungen an die Geliebte, über 100.000$
Die beiden waren nie verheiratet, haben nie zusammengewohnt und der Mann hatte ihr all die Jahre
teure Reisen und Schmuck geschenkt. Das ist das neue Geliebten-Gesetz in Australien.
Letztendlich ist es nur ein weiterer Stein im staatlichen Transfer von großen Summen von Mann zu Frau.

Die australischen Männer werden sich ab jetzt viel ängstlicher als die deutschen anstellen.
 
G

Gast

Gast
  • #58
ich würde das tun,.z.b. =)


Ich denke bei "gleich reichen" Paaren sind diese Trennungsbefürchtungen eher Nebensache.. wenn sie 10K und er 10k verdient dann interessiert es niemanden ob und wie sie sich trennen.. wenn er aber 10k verdient und sie 2k .. und sie sich trennen und er auf einmal 4k an sie abgeben muss dann kann ich mir schon vorstellen das der Mann sich fragt, soll ich dieses Risiko eingehen.. ?

Zu recht, denn anonym befragt, haben drei von vier Frauen gesagt, dass sie einen Mann wollen, der für sie das Geld verdient und sie auf eine Ehe verzichten würden, wenn das nicht gegeben ist.
 
  • #59
Nein, andere Nationalitäten leben das Leben, während der deutsche Mann immer schön das Geld spart, Angst hat, sich keine Kinder mehr "leisten" zu können
Das Leben ist zum Leben und Genießen da (natürlich auch zum Arbeiten und Pflichten erfüllen).
Aber bestimmt nicht, um es ständig in Ängsten zu verbringen.
Es geht nicht um das Geld sparen = Geiz. Sondern was man Alles durch gesetzliche Zwänge ggf. zahlen muß. Das ich persönlich aber tlw. für unangemessen halte. Und in vielen anderen Ländern nicht so drastisch ausfallen.

In wieviel Ländern muß man bei einer Scheidung z.B. ca. 5.000 Euro für einen Anwalt bezahlen ? Wo oft gar kein Anwalt nötig wäre, aber generell vorgeschrieben ist.
Nur Gesetze, damit Anwälte verdienen können ?

In wieviel Ländern muß man jahrelang/jahrzehntelang/lebenslang nach der Scheidung Unterhalt oder anteilig Rente an den ex-Ehepartner/in zahlen ?

Trennungsunterhalt kann ich noch nachvollziehen. Aber nach einer Scheidung sollte doch (absehbar) Schluss sein. Und soziale Lasten nicht alles auf den ex-Partner abwälzen.

Eine Frau sollte zwölf Jahre nach der Scheidung plötzlich Unterhalt für ihren ex-Ehemann zahlen, weil der nun Sozialhilfe bekam. Was hat das noch mit deren Ehe zu tun ???
Geschieden heißt doch getrennt.

War man verheiratet, muß man zahlen. War man nicht verheiratet, muß man nicht zahlen.
Hier trickst der Staat, um sich ggf. vor sozialen Lasten zu drücken. Bloß weil die Beiden irgendwann mal verheiratet waren.

Kindesunterhalt ok. Aber muß es so viel sein ?
Ein Bekannter (Handwerker) muß 33 % seines Nettolohnes als Kindesunterhalt zahlen. Lebt dadurch knapp über Hartz-4 Niveau = kaum Chancen auf neue Partnerschaft.
Nur wegen einem einzigen Kind.

Vor 50 Jahren war es für die Meisten kein Problem, sich Frau und Kinder zuzulegen, und von ihrem Einkommen zu bezahlen.
Heute sind selbst 2.000 Euro netto sehr knapp, um Familie mit auch nur einem Kind zu haben.
Während in manchen anderen Ländern es einfacher ist. Wo man z.B. ein ganzes Haus für 400,- Euro mieten kann.

Und dann die Stigmen;
"Ich will keinen Mann, der Unterhalt zahlen muß´"
"Ich will keine Frau, die Kinder von einem anderen Mann hat"
Sollen die deswegen dann alleine bleiben müssen ?

Wie wird die Zukunft sein ? Kaum noch Paare, die heiraten ?
Weiter sinkende Geburtenraten ? Die meisten Paare ohne Kinder und ohne Trauschein ?
Und dann sinkende Bevölkerung. Steigende Auswirkungen auf die Volkswirtschaft und die Sozialsysteme.

Oder auswandern (müssen) wenn man Familie gründen will ?
Weil woanders einfacher und billiger ?

Wie wäre es, wenn man hierzulande die Verhältnisse verbessern würde ?
Damit (der Mann) nicht mehr so ängstlich sein muß.
 
G

Gast

Gast
  • #60
Und dabei geht es nun wirklich nicht darum, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein, sondern lediglich darum gewertschätzt zu werden - und das ist keine Sonderkondition, sondern lediglich das, was sich jeder Mensch wünscht und für sich fordern darf.
Diese Wertschätzung hat auch nicht größer auszufallen, weil man eben eine Frau ist- nicht mehr und nicht weniger.

Stimme ich zu, aber um sachlich zu bleiben, haben die Frauen, über die hier lamentiert wird, genauso das Recht gewertschätzt zu werden, was die Männer für sich mit Recht auch beanspruchen.

Das Problem dabei ist nur, dass man ängstliche Menschen, die sich selber nicht wertschätzen, auch nicht so richtig wertschätzt, oder?

Wer mangelnde Selbstwertschätzung (Angst) ausstrahlt, kann auf Wertschätzung hoffen, aber sie nicht erwarten.

Daher wäre es doch sinnvoller, sich seiner Angst zu stellen, sich selbst mehr wert zu schätzen, dann können einen die anderen Menschen dann auch mehr wertschätzen.

w
 
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