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  • #61
Solange der Staat quasi kollektivistisch agiert und vorschreibt, wie erwachsene Individuen nach selbstentschiedener mündiger Trennung miteinander umzugehen habe (Unterhalt), solange wird die Kluft bleiben und sich schon VOR (!) einer Beziehungsanbahnung in ihrer Wirkung entfalten.

Mal ganz ehrlich: Warum sollte ich als Mann meinen Lebensstandard herunterstufen lassen per Gesetz nach einer Trennung von einer Frau, die ich mal liebte und auch geheiratet habe, die aber nun in der GEGENWART nichtmehr zu mir passt, insbesondere dann, wenn von ihr die Trennung ausgeht und nochvielmehr dann, wenn sie mich eventuell sogar betrogen hat? Solche eine Frau ist mir dann fremd und mein Lebenswerk, was sich bei Durschnittsmenschen in Zahlen und Vermögen ausdrückt möchte ich genau ab diesem Moment nichtMEHR mit dieser Frau teilen.

Dieses vermögen möchte ich auch nicht mit auf den Friedhof nehmen (lächerlich esoterische Ansicht), sondern - hoffend auf einen Neuanfang - in die neue und eventuel loyalere Beziehung investieren.

Es geht mit Verlaub nicht darum, aus Geizgründen vorsichtig zu sein, sondern es geht darum, nach einer Trennung mittellos zu sein und sein Glück auch nicht neu versuchen zu können mit einer besseren Frau. Keine neue Chance zu bekommen, das nennt man "Endstation". und das wirklich Perverse an der "Endstation Scheidung" ist der Verlust des Geldes und damit der Chance eines Neubeginns auch noch an die Verursacherin der Scheidung.

Herzliche Grüße!
M46
 
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  • #62
Stimme ich zu, aber um sachlich zu bleiben, haben die Frauen, über die hier lamentiert wird, genauso das Recht gewertschätzt zu werden, was die Männer für sich mit Recht auch beanspruchen.

Nun, natürlich hast du damit recht. Jeder hat das Recht wertgeschätzt (sic!) zu werden. Man muss aber doch eine Sache nüchtern feststellen: Frauen genießen (trotz aller bestehenden wirtschaftlichen Benachteiligung) ein extrem hohes Maß an gesellschaftlicher Wertschätzung. Dessen sind sie sich anscheinend oft gar nicht bewusst. Wir leben in einer Gesellschaft, die weniger Männer an sich, als vielmehr Männlichkeit - und über die definieren sich ja die meisten Männer - äußerst negativ bewertet. Da ist dann schnell mal die Rede davon, dass die Zukunft weiblich ist, dass Männer sich doch ein Beispiel nehmen sollten und weibliche Fähigkeiten trainieren sollten (warum eigentlich nicht umgekehrt?), usw. usf.
Das verunsichert natürlich Männer und sie bekommen das Gefühl nicht richtig akzeptiert zu sein. Das ist nicht weiter verwunderlich. Jetzt kommst du und sagst, dass man jemanden, der sich selbst nicht mag auch nicht mögen kann. Das ist mir zu einfach. Das einzige, was mich an dieser Situation wundert ist, dass die meisten Frauen anscheinend nicht wahrnehmen, dass dieses männliche Problem etwas ist, das mit ihnen zu tun hat, das sie auch negativ betrifft, an dem sie aber auch etwas ändern können. Ich fürchte fast, es ist weniger eine Frage der Wahrnehmung als des Willens.
 
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  • #63
Weil das Angebot an wirklich patenten Frauen so klein ist. Viele Frauen setzen statt auf eigenes Können und eigenen Schweiß lieber auf die Heirat mit einem gut verdienenden Mann

Das beschreibt die Wirklichkeit eines Mannes, der nicht in die Nähe der patenten Frauen kommt - wegen eigener Defizite. In meiner Lebenswirklichkeit gibt es nur berufstätige Frauen mit Abitur , meistens mit Studium und keine der Frauen sucht einen Mann als Versorger, sondern als Parter, der u.U. bereit ist, seine eigeen Karriere zu dämpfen, damit auch sie ihre Berufsttäigkeit mit Familie fortführen kann. Leider mangelt es an Männern, die diesen Weg mitgehen. Sie jaulen hinterher rum, dass sie im Scheidungsfall abgezockt wrerden, für einen Fehler, den sie selbst gemacht haben.

Nein. Männer sind nicht ängstlich, sondern viele haben aus den Fehlern der Vorgängergeneration gelernt und sind vorsichtig. In zweiter Ehe heiraten sie Frauen auf gleicher Ebene - wenn sie sie finden.

Die Betonung liegt, auf wenn sie sie finden. Es gibt reichlich diese Singlefrauen, nur die meisten wollen keinen abgelegten, scheidungsgeplünderten und auf 15 Jahre unterhaltspflichtigen Secondhand-Mann, der Dauerstress mit der Ex hat.
Vorher war diese Art von Mann doch auch nicht von den Vorteilen dieser Frauen überzeugt, sondern zu ängstlöich sich auf ein Leben mit ihr einzulassen. Der Mann hat sich doch nicht geändert und würde ohne Not diese Frau wählen. Der Mann hat vielleicvht was dazu gelernt, aber nicht zwangsläufig hat sich sein im Grunde ängstlicher Charakter geändert. Im Gegenteil: seine Ängstlichkeit bringt ihn dazu, die Sicherheit bei der "patenten" Frau zu suchen, nicht die Liebe.

Diese Frauen sind nicht dumm und wissen, woher der Sinneswandel kommt. Wenn sie nicht unter Einsamkeit leiden, nehmen sie keinen Mann, zu dem sie ein deutliches Gefälle haben. Von gleicher Ebene reden in dieser Konstellation nur die Männer. Für die Frau ist keine gleiche Ebene.

Ich lebe in einer Partnerschaft nach einer langjährigen Ehe: mit einem Mann, der sich in seiner ersten Ehe an genauso einer Frau versucht hat, wie ich es bin: berufstätige Akademikerin mit eigener beruflicher Laufbahn. Ich weiß, das der Mann kein Schisser ist/niemals war und er hat genau wie ich aus den Fehlern der ersten Ehe gelernt. Das ist gleiche Ebene.
w, 50+
 
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  • #64
Oder auswandern (müssen) wenn man Familie gründen will ?
Weil woanders einfacher und billiger ?

Wie wäre es, wenn man hierzulande die Verhältnisse verbessern würde ?
Damit (der Mann) nicht mehr so ängstlich sein muß.


Nein, es ist definitiv woanders in Europa nicht einfacher und nicht billiger. Billiger mit dem Gehalt von Deutschland, sehr viel teuerer mit dem einheimischen Gehalt. Egal ob Griechenland, Spanien oder Osteuropa-es ist überall deutlich teuerer mit einheimischen Gehältern, auch wenn beide arbeiten.

Ängstliche Männer bleiben überall ängstlich, Tapfere Männer schaffen es überall.
Mittlwerweile ist die Frauengeneration 30+ in Deutschland so, dass kaum eine Frau mehr Hausfrau sein möchte und es auch nicht mehr kann/darf.
Jede Frau wird nach der Scheidung in die Arbeit gezwungen und die Männer müssen nicht mehr lange zahlen.

Die Ängste sterben aber nie aus.
Das neue Scheidungsrecht ist wirklich ziemlich fair und entlastet die Männer sehr stark. Wozu dann noch die Ängste heutzutage-für neue Ehen und für die junge Generation gibt es nicht mehr die Rechte auf Versorgung wie damals.

Davon abgesehen-was ist das Lebenswerk eines Mannes? Ok, der berufliche Erfolg-wozu dieser, wenn er seine Leistung seiner Familie nicht zugute zukommen lässt.
Nur leben, um zu arbeiten, alles Materielle für sich allein zu behalten und ewig ein Dasein in Ängsten zu fristen.

Definitiv ist es in anderen Ländern nicht einfacher und nicht besser, die Kaufkraft ist dort auch geringer. Man ist aber weniger egoistisch und lebt einfach.

Materiell das, was sich eine Familie in D. mit 2000,-EUR leisten kann, können sich nur die Reichen in anderen Ländern leisten. Das, was hier Durschschnitt ist, ist dort schon gehobener Standart, den nur wenige leben können. Komisch, gejammert wird dort aber kaum-nicht mal als armer Mensch.
Ich kenne gut das Leben in einigen Ländern.

w
 
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  • #65
Das neue Scheidungsrecht ist wirklich ziemlich fair und entlastet die Männer sehr stark. Wozu dann noch die Ängste heutzutage-für neue Ehen und für die junge Generation gibt es nicht mehr die Rechte auf Versorgung wie damals.

Davon abgesehen-was ist das Lebenswerk eines Mannes? Ok, der berufliche Erfolg-wozu dieser, wenn er seine Leistung seiner Familie nicht zugute zukommen lässt.
w

Danke für den Beitrag mit dem internationalen Vergleich. Es stimmt sicher, dass das neue Scheidungsrecht in Deutschland einige Härten beseitigt hat. Ich kann nur von mir persönlich berichten und da war es auch mit dem neuen Scheidungsrecht so, dass Trennungsunterhalt, Anwalts- und Gerichtskosten und Versorgungsausgleich sowie Kosten für die neue Wohnung und die Wohnungseinrichtung mich sehr strapaziert haben.

Was ist das Lebenswerk eines Mannes? Ich habe schon Männer mit 50 gesehen, die waren völlig fertig und haben geweint. Dass eine Frau schonmal weint, ist normal, dass ein Mann ü40 oder ü50 feuchte Augen kriegt und die Fassung verliert, darüber wird nicht geredet, das ist tabu. Geht auch keinen etwas an. Wir Männer besprechen das untereinander.
 
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  • #66
Materiell das, was sich eine Familie in D. mit 2000,-EUR leisten kann, können sich nur die Reichen in anderen Ländern leisten. Das, was hier Durschschnitt ist, ist dort schon gehobener Standart, den nur wenige leben können. Komisch, gejammert wird dort aber kaum-nicht mal als armer Mensch.
Ich kenne gut das Leben in einigen Ländern.

w

Sehe ich genauso und komme aus einem "ärmeren" Land mit höherer Geburten- und Eheschliessungsrate. Die Gehälter in Deutschland sind im großen und ganzen in Ordnung. Die Ansprüche und Bedürfnisse sind einfach sehr hoch! Menschen sind nicht bereit auf Ihr Lebensstandard zu verzichten. Eigentlich wollen sie es nur steigern. Und Kinder, Familie (mit dem Risiko einer Scheidung) stehen dem nur im Wege. Die Werte in der Gesellschaft haben sich leider geändert. Eigentlich würde ich fast sagen, dass das was wir momentan haben sind gar keine richtige Werte.
 
  • #67
Solange der Staat vorschreibt, wie erwachsene Individuen nach Trennung miteinander umzugehen habe (Unterhalt)
Naja, was sollte der Staat den tun? Sich darauf verlassen, das beide Parteien einvernehmlich zu einer für beide Seiten fairen Lösung gelangen ?

Oder läuft es doch wieder auf den Anspruch hinaus, Männer komplett von der Unterhaltspflich für Frau & Kind zu befreien ?

Natürlich, das könnte man tun, aber ohne ein Mindestmaß an finanzieller absicherung wird es keine Nachkommenschaft mehr geben, oder glauben Sie eine Frau bringt ein Baby zur Welt, wohlwissend, das sie es nicht ernähren kann, weil ihr die finanziellen Mittel fehlen ?

Und warum sollten Partnerschaften für Frauen dann überhaupt noch erstrebenswert sein, wenn sie keine Möglichkeiten zur weiterentwickelung (Heirat, Nachkommenschaft) dafür aber eine zusätzliche Belastung (Haushalt, Partnerschaftsprobleme) mit sich bringt ??

Warum sollte ich als Mann meinen Lebensstandard herunterstufen lassen per Gesetz nach einer Trennung von einer Frau, die ich mal liebte und auch geheiratet habe, die aber nun in der GEGENWART nichtmehr zu mir passt, insbesondere dann, wenn von ihr die Trennung ausgeht und nochvielmehr dann, wenn sie mich eventuell sogar betrogen hat?

Du hast eine sehr einseitige Sichtweise, denn du gehst davon aus, Frauen würden sich "einfach so" scheiden lassen oder alle fremdgehen.

Es ist DEIN Problem, wenn DU die falsche Frau gehairatet hast, vermutlich weil dir optische Attribute vor Charakter (treue, loyalität, kompromissbereitschaft, kommunikationsfähigkeit) gehen, der zweite Fehler ist zu glauben, das man selber nie zum scheitern der Beziehung beigetragen hätte, Stichwort Beziehungspflege, das wird oft komplett auf die Frauen abgewälzt und zu guter letzt kann Frau nichts dran ändern wenn man permanent fremd geht und die Scheidung unausweichlich ist, mangels Rückrat wird aber auch das auf die Frauen abgewälzt, damit man sie anschliessend anprangern kann.

Solche eine Frau ist mir dann fremd und mein Lebenswerk, was sich bei Durschnittsmenschen in Zahlen und Vermögen ausdrückt möchte ich genau ab diesem Moment nichtMEHR mit dieser Frau teilen.
Kein Wunder, wenn du geschieden bist, in einer Ehe gibt es kein "meins & deins" es gibt nur ein "unser & wir", du hast ein großes Wertschätzungsproblem Frauen gegenüber, denn auch sie hat zum aufbau "deines" (eures !) Lebenswerkes ihren Möglichkeiten entsprechend beigetragen, es ist mir also schleierhaft, warum einige Männer glauben, sie könnten Frauen um ihren Anteil, sei er auch noch so klein berauben.
Dieses vermögen möchte ich auch nicht mit auf den Friedhof nehmen sondern - hoffend auf einen Neuanfang - in die neue und eventuel loyalere Beziehung investieren.
Deine Exfrau soll also hinnehmen, das du das gemeinsam in der Ehe zusammengetragene Vermögen deiner neuen Freundin zuspielst ?!?
 
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  • #68
@ 62: das ist Unfug. Ich bin nicht nur in die Nähe einer patenten Frau gekommen, sondern habe eine solche als Ehefrau seit langem an meiner Seite. In jungen Jahren war es wegen meines "Männerberufes" selten, solchen Frauen auch nur zu begegnen. Meine erste Frau war zwar das Gegenteil von meiner zweiten. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich gebildete und leistungsbereite Frauen nicht zu schätzen gewusst hätte oder Angst vor ihnen gehabt hätte. Ich habe in erster Ehe lediglich vor dem Fakt einer Schwangerschaft kapituliert. Die Traumfrau war es ganz gewiss nicht. Ich brauche auch nicht die finanzielle Unterstützung meiner zweiten Frau, sondern habe mich nach dem Aderlass der Scheidung sehr gut erholt. Ich bin stolz auf meine Frau, weil ich mehrheitlich andere kenne. Das ist alles.
 
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  • #69
Die Betonung liegt, auf wenn sie sie finden. Es gibt reichlich diese Singlefrauen, nur die meisten wollen keinen abgelegten, scheidungsgeplünderten und auf 15 Jahre unterhaltspflichtigen Secondhand-Mann, der Dauerstress mit der Ex hat.
Vorher war diese Art von Mann doch auch nicht von den Vorteilen dieser Frauen überzeugt, sondern zu ängstlöich sich auf ein Leben mit ihr einzulassen. Der Mann hat sich doch nicht geändert und würde ohne Not diese Frau wählen. Der Mann hat vielleicvht was dazu gelernt, aber nicht zwangsläufig hat sich sein im Grunde ängstlicher Charakter geändert. Im Gegenteil: seine Ängstlichkeit bringt ihn dazu, die Sicherheit bei der "patenten" Frau zu suchen, nicht die Liebe.

Genauso solche Männer lerne ich seit einiger Zeit immer mehr kennen. Ich habe nie Unterhalt für mich bekommen, habe ich immer gearbeitet und mein Kind alleine groß gezogen. Jetzt ist es volljährig und ich kann einen neuen Lebenabschnitt anfangen. Mir geht es in viellelei Hinsicht gut. Warum sollte ich mir das männliche Probleme ins Haus holen? Bitte liebe Männer, erklärt mir das.

w50
 
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  • #70
Liebe Fs,

sind sie es denn - ängstlich ?

Meine Gynäkologin meint Heiraten und Beruf gegeneinander ausspielen lohnt sich heute nicht mehr.
Es geht um Einkommen und um Existenzsicherung im Alter.

Frauen die annehmen sie kommen ohne durchs Leben sollen sich halt belehren lassen. Vom Schicksal, dem sie dann ausgeliefert sind.
 
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Gast

Gast
  • #71
Ängstlich oder vorsichtig?
Es heisst ja auch Rosenkrieg oder Venusfalle.
Die Frauen haben die Emanzipation nicht zu ende gedacht.
Männer sind ja auch vernetzt und erfahren, was einem Mann so alles in der Beziehung mit einer Deutschen Frau passieren kann.
Vielleicht wäre es auch besser, wenn man auf den Schulen ein Fach "Gute Beziehung/Ehe" hätte, dann würde weniger vor dem Scheidungsrichter enden.
Im übrigen verstehe ich das Gejammer der Frauen nicht, sie sind doch so super selbstständig und
brauchen keinen Mann, also warum diese Wünsche nach Zweisamkeit.

m,37, glücklich mit einem Mädel aus Osteuropa
 
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Mooseba

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  • #72
Es ist DEIN Problem, wenn DU die falsche Frau gehairatet hast, vermutlich weil dir optische Attribute vor Charakter (treue, loyalität, kompromissbereitschaft, kommunikationsfähigkeit) gehen, der zweite Fehler ist zu glauben, das man selber nie zum scheitern der Beziehung beigetragen hätte, Stichwort Beziehungspflege, das wird oft komplett auf die Frauen abgewälzt und zu guter letzt kann Frau nichts dran ändern wenn man permanent fremd geht und die Scheidung unausweichlich ist, mangels Rückrat wird aber auch das auf die Frauen abgewälzt, damit man sie anschliessend anprangern kann.
Klar, ich muss aber auch keinen Sex mit ihr haben, wenn ich die optischen Attribute bei der Partnerwahl in den Hintergrund stelle. Da können die Frauen noch so oft sich einreden, dass Liebe allein ausreichen muss - aber umgekehrt auch strenge optische Kriterien anlegen. Viele Männer können komplett auf Sex verzichten, müssen nicht fremdgehen.
Beziehungspflege? Wenn kleine Kinder da sind, die Frau sich auch beruflich entwickeln möchte und der Mann sich selbstverständlich beteiligt an Haushalt und Erziehung, sollte man fähig sein, für einige Zeit die Beziehung komplett in den Hintergrund zu rücken. Ja, genau, nahezu komplett. Die wilde Zeit ist vorbei, nun ist es die Zeit der Pflichterfüllung. Aber wenn der Mann sich gut beteiligt, fallen den Frauen andere Gründe ein für eine Trennung, vielleicht nur einige Jahre später. Mangelnde Zufriedenheit wird dann in Weiterentwicklung umformuliert.
 
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Mooseba

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  • #73
Genauso solche Männer lerne ich seit einiger Zeit immer mehr kennen. Ich habe nie Unterhalt für mich bekommen, habe ich immer gearbeitet und mein Kind alleine groß gezogen. Jetzt ist es volljährig und ich kann einen neuen Lebenabschnitt anfangen. Mir geht es in viellelei Hinsicht gut. Warum sollte ich mir das männliche Probleme ins Haus holen? Bitte liebe Männer, erklärt mir das.

w50
Also wenn du erst einen Lebensabschnitt anfangen kannst, wenn dein Kind volljährig ist, dann kann man nur sagen: selbst schuld. Dafür kann kein Mann was und wird dir dafür ein Kompliment aussprechen. Wieso ging es nicht, als die Tochter noch 15 war? Wer nur über die Männer lästert, hat sich bei der Partnersuche nicht genügend angestrengt.
 
  • #74
Klar, ich muss aber auch keinen Sex mit ihr haben, wenn ich die optischen Attribute bei der Partnerwahl in den Hintergrund stelle. Viele Männer können komplett auf Sex verzichten, müssen nicht fremdgehen.

Das habe ich ja auch nirgendwo geschrieben oder ? Wie du sicher weisst, muss ein Mensch lediglich 3 Dinge und Sex zu haben gehört nicht dazu.

Ich glaube das es diesbezüglich viel mehr kompromissbereite Frauen gibt als Männer, daher kann auch eine sexlose Beziehung funktionieren, wenn man die Lücke gut anderweitig füllen kann...

Da können die Frauen noch so oft sich einreden, dass Liebe allein ausreichen muss - aber umgekehrt auch strenge optische Kriterien anlegen.

Tun Frauen das den wirklich ? Das was ich beobachte ist eher der Wunsch geliebt zu werden, der ist (verständlicherweise) bei m und w gleichermaßen vorhanden, hat aber nichts damit zu tun, mit ebendiesen Gefühlen über optische Makel hinwegzusehen.

Beziehungspflege? Wenn kleine Kinder da sind, die Frau sich auch beruflich entwickeln möchte und der Mann sich selbstverständlich beteiligt an Haushalt und Erziehung, sollte man fähig sein, für einige Zeit die Beziehung komplett in den Hintergrund zu rücken. Ja, genau, nahezu komplett. Die wilde Zeit ist vorbei, nun ist es die Zeit der Pflichterfüllung. Aber wenn der Mann sich gut beteiligt, fallen den Frauen andere Gründe ein für eine Trennung, vielleicht nur einige Jahre später. Mangelnde Zufriedenheit wird dann in Weiterentwicklung umformuliert.

Genau da liegt der Denkfehler, eine Beziehung, die nicht gepflegt wird, verwelkt, eine Fraundschaft erhält sich ja auch nicht von alleine, da muss ich auch schauen, das man sich regelmäßig mal Zeit für nimmt, sich gegenseitig bei Problemen Hilft usw. in einer Partnerschaft ist das nicht anders.

Das hat nichts mit "wilde Zeit" zu tun, sondern einfach damit, die schöne Zeit aufrecht zu erhalten, mit positiven Erlebnissen.
 
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  • #75
Was soll der Mann eigentlich (noch) alles leisten, wenn man den Vorstellungen der hier schreibenden Damen folgt?

Da liest man von

- Lebenswerk
- gesichertem Einkommen
- Freiheit von Altlasten (emotional, materiell)
- Zuwendung, Aufmerksamkeit, Beziehungspflege...
- Haushaltsarbeit (Kochen, Waschen, Bügeln, Putzen...!)
- guten (natürlich potenten, idealerweise gut bestückten) Liebhabern
... und da sind die nicht ausgesprochenen Erwartungen noch gar nicht berücksichtigt...

Mal überlegt, was der Mann dafür bekommt (außer garantiert hinreichend vielen Gründen, weshalb er es nicht gebracht haben wird und ausgetauscht werden muss, da sich die Frau sonst nicht Selbstverwirklichung kann - sie lebt ja nur einmal!)?

Es gibt wenig, was diesen Preis wert wäre, scheinen immer mehr Männer messerscharf zu folgern. Was aber hat das mit Angst zu tun? Vielleicht wollen sie sich selbstverwirklichen - und sehen ihre Selbstverwirklichung nicht darin, Beglücker und manchmal Pausenclown für eine Frau zu spielen?

Die irrwitzigen Folgen im Fälle eines Fehlgriffs setzen dem Ganzen dann nur noch die Krone auf.

Aber: selten zwar, und offensichtlich ganz selten in diesem Forum, gibt es noch Frauen, die tatsächlich für eine Lebenspartnerschaft taugen. Allzu viele scheinen es nicht mehr zu sein, der falsch verstandenen "Emanzipation" (vulgo dem "Rosinenpicken") sei es gedankt.
 
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Mooseba

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  • #76
Genau da liegt der Denkfehler, eine Beziehung, die nicht gepflegt wird, verwelkt, eine Fraundschaft erhält sich ja auch nicht von alleine, da muss ich auch schauen, das man sich regelmäßig mal Zeit für nimmt, sich gegenseitig bei Problemen Hilft usw. in einer Partnerschaft ist das nicht anders.

Das hat nichts mit "wilde Zeit" zu tun, sondern einfach damit, die schöne Zeit aufrecht zu erhalten, mit positiven Erlebnissen.
Da hast du mich nicht verstanden. Ich rede davon, wenn kleine Kinder da sind, der Vater nach Feierabend kräftig mithilft und es sicher noch andere Pflichten oder Interessen gibt. Der Denkfehler ist, ständig weiterzuträumen. Irgendwann ist es vorbei mit der rosaroten Zeit, spätestens dann, wenn man Eltern wird. Hier wird immer den Männern vorgeworfen, dass sie zu wenig anpacken. Aber wenn sie es tun, sind die Frauen auch irgendwann weg. Frauen sind mindestens genauso vergnügungssüchtig. Wer nicht längere Zeit auf Schönes zugunsten harter Arbeit verzichten kann, ist noch längst nicht erwachsen.
 
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  • #77
Sie sind so ängstlich, weil sie engstirnig, verbohrt und nicht auf dem Laufenden sind.

Einige posten hier ellenlang die Rechtslage von früher bezüglich "Besitzstandswahrung" bzw. "Lebensstandard in der Ehe", was schon seit Jahren geändert ist.

Die absolute Arschkarte haben heute Frauen, die nicht ihr Leben lang gearbeitet, sondern Kinder aufgezogen und das Hausfrauenmodell gelebt haben. Es zählt nur noch die "Bedürftigkeit" und das ist quasi Hartz4. Wer mit 50 Jahren mehr hat, der muß erst sein komplettes Vermögen verkaufen und nachweisen, dass er keine Stellung findet und muß Bewerbungen nachweisen usw. usw.

Die meisten Frauen wissen das offenbar auch nicht, ansonsten würden sie nicht das Risiko eingehen in ihrem Beruf zurückzustecken um Kinder aufzuziehen, denn die wirtschaftlichen Nachteile, die daraus resultieren, tragen Frauen heute absolut allein und können froh sein, wenn sie nicht von der Villa in einer Mini-Sozialwohnung landen. Das ist die heutige Rechtslage in Deutschland, die ins andere Extrem umgeschlagen ist wie früher.
 
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  • #78
Frauen sind mindestens genauso vergnügungssüchtig. Wer nicht längere Zeit auf Schönes zugunsten harter Arbeit verzichten kann, ist noch längst nicht erwachsen.

Es gibt sehr wenige wirklich erwachsene (verlaessliche, emotional stabile) Frauen.

Das liegt auch daran, dass Frauen heute von Jugend an eingehaemmert wird, welche Rechte sie haben. Pflichten sind aus der Mode geraten. Sie wollen alles, immer, sofort.

Wohl dem Mann, der eine der selten gewordenen Ausnahmen fuer sich gewinnen konnte.DAS ist dann echtes Glueck (gepaart mit Menschenkenntnis, welche vor den groebsten Schnitzern bewahrt).
 
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  • #79
Bitte?


Männer sind ängstlicher wenn es darum geht eine Partnerschaft einzugehen???



Lest euch bitte durch die Rubriken liebe Frauen. und dann seid Fair!


Soll ich?
Kann ich ?
Ich habe bedenken....
Würdet ihr???
Wäre es für euch ein Nogo wenn?
Ich bin mir unsicher weil.....
Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
ist es hinnehmbar das?
Netten symphatischem Mann kennengelernt, aber...
Stört euch....?



9 von 10 Angstthemen von Frauen gepostet.

Angst oder doch nur Vorsicht/ Unsicherheit ?

M
45
 
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  • #80
Vielleicht wegen einem mehr als eindeutigen Trend wie z.B hier :

http://www.elitepartner.at/forum/ich-liebe-ihn-nicht-will-aber-ein-kind-von-ihm-48210.html

Man(n) muss sich ja hier lediglich durch das Forum lesen und findet etliche Threads wo man sich als Mann denkt "Das gibt es doch alles nicht..."....
Ich denke auch, dass es einen riesen Unterschied ist, ob jemand Angst hat, oder angebrachte Vorsicht walten lässt...
So viel zum finanziellen Teil, wobei ja noch der emotionale Teil etc nicht geklärt ist.
Hierbei verweise ich auf meinen Vorredner und ebnfalls auf diese Forum - was da für "Probleme" bei Fauen vorhanden sind, warum Sie vielleicht doch keine Beziehung eingehen möchten und welche Pseudoverdachtsinterpretiermomente ausreichen um eine bestehende Beziehung zu beenden - da haben wohl eher die Frauen "Angst" vor einer Beziehung.
 
  • #81
Hallo FS, Gast # 40
Es geht nicht darum nicht zu teilen, in einer Intakten Partnerschaft würde ich alles teilen.
Jemand der mich aber nicht mehr liebt und mich tritt hat auch nichts mehr von mir zu erwarten.
Das wäre die gerechtere Lösung. Nach meiner ersten Scheidung bin ich kuriert.
Bei der deutschen Gesetzgebung würden Männer anderer Nationen nicht einverstanden sein,
da bin ich sehr sicher. Sie sind nur Locker weil es für sie im Ausland nicht zutrifft. M 50.
 
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  • #82
Also wenn du erst einen Lebensabschnitt anfangen kannst, wenn dein Kind volljährig ist, dann kann man nur sagen: selbst schuld. Dafür kann kein Mann was und wird dir dafür ein Kompliment aussprechen. Wieso ging es nicht, als die Tochter noch 15 war? Wer nur über die Männer lästert, hat sich bei der Partnersuche nicht genügend angestrengt.

Ach Mooseba, selber keine gute Kindheit gehabt, heute noch Probleme damit, aber über andere Foristen ablästern, das gibt ein gutes Gefühl nicht wahr....?

Als das Kind 15 war, gab es viele Teenager-Diskussionen, die sehr anstrengend waren. Ausserdem haben sich da die Männer nicht ernsthaft interessiert, als sie hörten, dass ich ein Teenie zu Hause habe. Kann ich nachvollziehen.

Sich bei der Partnersuche anzustrengen bringt gar nichts, müsst Mann eigentlich wissen. Vieles hat auch mit Glück und Zufall zu tun.

Ich bin froh, so einem Mann, der die obigen Zeilen geschrieben hat, nicht in der Realität über den Weg gelaufen zu sein. Da waren selbst die wenigen Männer, die mir über den Weg liefen, höflicher und verständnisvoller und nicht so drauf.
 
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  • #83
Viele Männer nutzen diese Behauptung als Ausrede, wenn sie total selbstbezogen sind. Ich hatte mal so einen Fall in meiner alten Clique. Dieser Mann ist heute 35 Jahre alt, stammt aus einem wohlhabenden Elternhaus, sieht verdammt gut aus und ist sehr sportlich, hatte bisher aber nur 2 Kurzbeziehungen von jeweils 2 Monaten. Und das obwohl er kein Typ für Affären und ONS ist.

Als ich ihn kennenlernte, sprach er schon bei den ersten Treffen über seine Angst, von anderen Menschen (insb. Frauen, obwohl er damals noch gar keine Erfahrung hatte) ausgenutzt zu werden. Ich und die anderen Leute aus der Clique gaben uns Mühe ihm zu vermitteln, dass wir ihn wirklich mochten und gar nicht im Sinn hatten, ihn auszunutzen.

Wenn wir mit seinem Auto unterwegs waren, wurde das Benzingeld immer geteilt. Oder wir machten ihm kleine Geschenke, luden ihn zum Essen ein, usw. Irgendwann war er nur noch mit seinem Geschäftswagen privat unterwegs und musste für das Benzin keinen Cent mehr bezahlen. Trotzdem verlangte er von uns Spritgeld. Schließlich hatte er sich dazu herabgelassen, uns zu fahren… Oder die Grillpartys bei ihm, wir Gäste mussten Essen und Getränke jedes Mal mitbringen. Er selbst steuerte nichts bei, außer dass wir seinen Grill benutzen durften. Na klar, Strom kostet ja auch Geld.

Einmal sind wir zu dritt in seinem Auto zu einem Open Air Festival gefahren. Die 7 Euro Benzingeld pro Person wollte er nicht und verlangte stattdessen, dass wir ihm die gesamte Verpflegung spendierten. Essen und Getränke für 4 Tage kostete uns natürlich mehr als die 14 Euro, die er fürs Benzin bekommen hätte. Ich nahm mein großes Familienzelt mit, in welchem er auch übernachten sollte, weil er kein eigenes Zelt hatte. Es war sehr windig, und trotzdem wollte er mir nicht beim Aufbau helfen. Ja, der Typ vermittelte mir tatsächlich das Gefühl ich sei undankbar gewesen, weil er mich doch mitgenommen hatte und ich dann noch so unverschämt war, so etwas von ihm zu verlangen.

Nach 5 Jahren zerbrach diese Freundschaft. Natürlich war ausschließlich ich schuld daran, denn ich war eine ganz bööööse Frau, die den armen Mann so übel ausgenommen hatte. Furchtbar. Heute mache ich sofort einen Bogen um einen Typen, sobald er mir so etwas erzählt.
 
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  • #84
#11 Beitrag wird zu wenig gewürdigt.

Die "promiske" Frau in ihren 30ern ist schon sehr weit verbreitet. Wenn ich so höre was mein Freundeskreis berichtet, was ich so selbst erlebe, Jesus.. Prüfe wer sich lange bindet..

Die Damen leben doch in ihren 20ern in langen verliebten Beziehungen, man trennt sich, große Enttäuschung. Dann kommen die Damen in die 30er, gleichzeitig blüht deren Sexualität erst richtig auf, dann wird nachgeholt!

Im Besonderen die hippen, aufgestöckelten, Sex in the City-Konsumentinnen, die Kosmetiker-Kundinnen, die Damen die gerne im Cayenne gefahren werden, die angehenden Abteilungsleiterinnen, man hat einen guten schwulen Freund, 200 FB-Freunde, 20 WhatsApp Freunde mit täglicher Korrespondenz. "Friends with benefits" sind hier cool..

Lösung: Gut zuhören - so lange es geht Kondome nutzen - abwarten was da noch so kommt.

Wenn man das als ängstlich bezeichnen möchte, ok.

Monetäre Risiken scheue ich nicht. Geschlechtskrankheiten sehr.
 
M

Mooseba

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  • #85
Nein, es stimmt nicht, dass deutsche Männer ängstlich sind. Wären sie es wirklich, würden sie ihre Angst dazu benutzten, Sorge dafür zu tragen, erstmal für sich persönlich, dass sie lange fit und gesund sind. Wenn ich mir die vielen ungepflegten, dicke, unsportlichen, schlecht angezogene Männer so im Strassenbild anschaue, wir Deutschen sind ja dafür im Auslaund auch berüchtigt, dann schaue ich mir lieber Männer aus dem Ausland an, die jedenfalls optisch mehr hermachen. Da ich beruflich mit Ausländern zu tun habe, stelle ich auch dort fest, dass diese viel emanzipierter sind.
Also ich mache viele Dinge im Leben vor allem aus Angst. Ich habe vor allem aus Vorsicht (dahinter steckt immer Angst - immer) ein Studium mit vermeintlich vielversprechenden Berufsaussichten absolviert inklusive Auslandsaufenthalt, diesen ebenfalls vor allem aus Angst, es könnte sonst zu wenig sein. Ich mache viel Sport und ernähre mich vernünftig (also mit Fleisch), dies auch vor allem aus Vorsicht bzw. Angst zu verhässlichen, weniger aus Eigenliebe, die ist nicht so stark ausgeprägt. Auf ein gepflegtes Auftreten achte ich natürlich auch und bin sowieso ständig darauf erpicht, alles richtig und mir und anderen es stets recht zu machen. Dass die Gelassenheit nicht vorhanden ist, ist natürlich auch klar.
Die Frau, dich zitiert habe, kann dann auch nur glaubwürdig sein, wenn sie so einen wie mich höchstattraktiv findet. Meine Erfahrung lehrt aber, dass dem nicht so ist. Die Jobsuche macht Ängstlichkeit auch nicht gerade leichter. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber - immer und egal wo.
Und was bitte ist ein emzipierter Mann? Die Frauen werden nicht festlegen, was ein emanzipierter Mann ist. Ganz und gar nicht. Sie können es sich höchstens wünschen.

(m,31)
 
  • #86
Wenn Männer vor Dir Angst haben, dann wird das wohl deren gesunden Menschenverstand und Deinem Verhalten liegen.
 
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