• #31
Wer auf der Suche ist und sich im gehobenen Alter befindet, sollte schon realistisch bleiben.
Völlig richtig.

Ich hatte haarsträubende Anforderungen und es war mir klar, dass ich kaum einen passenden Mann finden würde. Zwei Kompromiss-Kandidaten hatte ich aussortiert und einen weiteren wackeligen Versuch würde es nicht mehr geben, das war klar.

Tut mir Leid, dass ich inzwischen dennoch entgegen aller Unkenrufe glücklich vergeben bin. Der Mann will auch keine jüngere, auch wenn er sie bei seinem Status locker haben könnte.

Jedenfalls bin ich mir sicher - lieber alleine als irgendeine Lusche. Muss ich nicht haben, definitiv nicht.
 
Z

Zuckerpüppi

  • #32
@bigger
Ich bin nicht auf irgendeiner Singlebörse angemeldet, schreibe nur hier im Forum.

Hm, klar gebe ich mein Singleleben auf wenn es mit einem so passt, dass ich eben eine Beziehung eingehen mag.
Wenn Frauen von 10 Männern mit denen sie sich eine Beziehung vorstellen könnten, nur zu 3 oder 4 dann wirklich ja sagen würden, da sie nur diese als tatsächliche Bereicherung sehen,
wären es bei den 10 Frauen für einen Mann tendenziell eher 7-10 zu denen er ja sagt.
 
N

nachdenkliche

  • #33
Zusammengefaßt:
Die gut situierte gebildete reife Frau sucht einen Mann, der zig tolle Eigenschaften haben soll. Auf die Idee, daß sich auch eine wesentlich jüngere Frau dafür interessiert, kommt sie irgendwie nicht. Warum soll sich ein Mann, der einer reiferen Frau würdig ist, sich eine "Schachtel" antun, die dann auch noch Ansprüche stellt und womöglich im Alltag immer was zu meckern hat? ("Der guckt anderen Frauen hinterher.") Eine jüngere Frau weiß den Mann zu schätzen. Auch jüngere Frauen haben Ansprüche, aber wissen es zu schätzen, genommen zu werden, da sie die Reife eines Mannes zu schätzen wissen, wenn sie nicht auf Teenie-Niveau stehengeblieben sind.
Dagobert, wie schön Du schreibst! Warum soll ich mir einen noch älteren"Sack" antun? Ich habe ja schon geschrieben, ich bleibe lieber allein.Außerdem, wir werden alle älter....am Ende des Weges sind wir alle alte Schachteln und alte Säcke, die sich eventuell in jungen Jahren (da waren ja beide noch hoch im Kurs, marktwerttechnisch)gefunden haben und geheiratet haben, jetzt aber wieder frustrierte Singles sind. Nimm das Alter mit Humor und mit Würde! :)
 
  • #34
Ganz einfach: weil Frauen es können! ... Frauen scheinen auch lieber Single zu sein, als Männer. Es belastet sie nicht und sie sind auch allein zufrieden Allein leben heißt nicht, einsam zu sein.
Schöne heile Welt. Alles ist toll. Für alle Frauen hier scheint es großartig Single zu sein. Wenn das alles wahr ist, dann sei es euch von Herzen vergönnt.. ;)
Der Mann will auch keine jüngere, auch wenn er sie bei seinem Status locker haben könnte.
Und wenn dann doch ein RICHTIGER Mann daher kommt, der auf reiferes Obst steht, dann hat er freie Auswahl, dann kann er nehmen wonach ihm gerade ist.:)

Ich denke, ältere Männer sind doch VIEL wählerischer als ältere Frauen, ganz einfach, weil sie die Wahl haben.

Ältere Frauen können offensichtlich nur noch auf ihren Must-have- und No-go-Listen bestehen, und sich ungewollten Beziehungen verweigern, sie können aber keinen Mann mehr aus einem Wunsch-Pool wirklich WÄHLEN. Wenn dann mal zufällig EIN "passender Mann" daher kommt, dann mag die alte Leidenschaft wieder erwachen, aber sonst ...?

Und bis dahin sitzen die super erfolgreichen Akademiker-Königinnen in ihrem abbezahlten Eigentum, und träumen von alten Zeiten ... "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Königin, ihr seid die Schönste hier in Eurem winzigen Königreich, aber draußen in der großen Welt ..." ... und möglicherweise reitet ein alternder Prinz vorbei und klopft an die Tür, wahrscheinlich aber eher nicht. Das macht aber alles nichts, denn es ist so wunderschön Single zu sein, nicht wahr? :)

Das alles ist aber nicht mein Problem, ihr dürft es gerne behalten.;)
 
G

Gast

  • #35
Und bis dahin sitzen die super erfolgreichen Akademiker-Königinnen in ihrem abbezahlten Eigentum, und träumen von alten Zeiten ... "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Königin, ihr seid die Schönste hier in Eurem winzigen Königreich, aber draußen in der großen Welt ..."
Na das zielt ja nur drauf ab, wie die Optik ist. Es geht aber doch um wesentlich mehr.
Mir gefallen auch jüngere Männer, es ist einfach so, dass sie von der Optik her "hübscher" sind. Aber was will man mit jemandem, der aus einer ganz anderen Generation stammt? Und das heißt auch lange nicht, dass man einen älteren Mann nicht attraktiv finden könnte, nur weil die Oberfläche nicht mehr ganz so frisch ist.

Wer seinen Partner nur nach dem Aussehen nimmt, ist natürlich mit Jüngeren besser bedient, aber ist arm dran wegen seines Charakters.

Und Du unterstellst mit dem obigen Zitat, dass Frauen eines gewissen Alters versuchen, optisch mit jüngeren zu konkurrieren und nur mit ihrem Äußerem werben können.
Das ist aber nicht so, wenn man hoffentlich eine Entwicklung des Charakters mitgemacht hat.
Ich definiere mich längst nicht mehr nur über mein Äußeres und finde Männer, die nur darauf reagieren, langweilig. Das hatte ich die ganze Zeit früher, meine Person an sich interessierte gar nicht.

Ich will natürlich, dass mein Partner mich schön findet, aber wenn er nicht sehen kann, dass er MICH schön findet und mich will, sondern nur vergleicht und sucht, wer schöner aussieht, dann ist es einfach nicht der Richtige für mich. Und es tut dann auch nicht weh, wenn er mich nicht will.
 
  • #36
Also, ... ich denke wirklich, dass "Frau" in der Tat besser mit dem Single-Dasein zurecht kommt.
Ich muss mir eingestehen, dass ich fast keinen Platz mehr für einen Partner im Leben habe. Ich habe sehr gute Freunde, männlich, wie weiblich, mit denen ich meine sportlichen und intellektuellen Bedürfnis ausleben und teilen kann.
Folglich bin ich sehr "wählerisch" in der Partnerwahl. Wenn es mich nocheinmal komplett "erwischen" sollte, fände ich dies wunderbar, aber da müsste schon eine Menge stimmen.
Ansonsten geht es mir alleine sicherlich besser, als mit einem Kompromissmann.
Problem ist nicht, dass ich niemanden finde, Problem ist, dass niemand mehr zu passen scheint.
Insofern richtig: die Königreiche, oder Königinnenreiche sind viel wert, doch nichtsdestotrotz: Schön, wäre es schon, wenn irgendwann der "Prinz auf dem Scheißgaul" bei mir vorbeireiten würde :).
 
  • #37
@bigger

während der Mann abgebrannt, gebrandmarkt durch die Scheidung und mit Ü 40 auf niedrigeste Marktwert-Stufe gesunken verzweifelt.
Da spricht jemand mit feminin-eifersüchtigem Wunschdenken.
Es ist ja wohl allseits bekannt, dass die Ü30-Männer die begehrtesten sind und danach kommen schon die Ü40er knapp vor den Ü20ern.

Als studentischer Twen wurde ich von gleichaltrigen Kommiliotoninnen doch gar nicht richtig als potentieller Vater der Familie ernst genommen. Es hiess u.a.:
"Noch nichts im Leben erreicht,... wer weiss, was aus ihm mal wird,... mit viel Pech landet er noch wie viele als akademischer Taxifahrer."

Später hatte ich mit Mitte/Ende 30 J. Auswahl wie nie zuvor.
Und selbst jetzt mit ca. 40 komme ich bei der Studentin-Altersklasse besser an wie damals zu meiner eigenen Uni-Zeit - egal aus welchen Gründen auch immer.

Kurz: Wenn ein Mann knapp Ü40 nicht vorzeitig physisch explodiert oder geistig bzw. finanziell implodiert ist, steht er immer noch fast im besten Alter eines Mannes (im krassen Gegensatz die gleichaltrigen Frauen). Daher kann ich mir auch die Auswahleinschränkung erlauben, dass "sie" definitiv mindestens 10 Jahre jünger sein MUSS (für Familienplanung geht's es auch gar nicht anders) - auch wenn ich sogar 15-20 Jahre jüngere bevorzuge (psychologisch gesünder, geistig frischer, offener, emotionaler, unvoreingenommener, flexibler, kompromissbereiter, anspruchsloser, unkomplizierter, komplexloser, selbstbewusster (!), spontaner, lustvoller, authentischer, dankbarer... und weiterer 100 Gründe) und sogar 25 Jahre jüngere haben könnte. Ob es für mich oder sie klug ist, steht zunächst auf einem anderen Blatt.
Ich fühle meinen Marktwert mit Ü40 (jünger wirkend)durch die Zuspruchquote bzw. Feedbacks jedenfalls "second after best age".
 
  • #38
Frauen scheinen auch lieber Single zu sein, als Männer. Es belastet sie nicht und sie sind auch allein zufrieden ... Also, es drängt sie nichts und wenn ein Mann ihren Ansprüchen nicht entspricht, dann lässt sie die Finger davon. So einfach ist das!
Ja, den Eindruck habe ich (m,53) auch. Besonders bei gefühlt 95 % aller Frauen ab 40 - 59 in Singlebörsen.

Es vermittelt den Eindruck, als ob diese Frauen keinen Partner mehr haben wollen. Sondern wenn überhaupt, dann nur noch einen "gehorsamen" Mann, und ganz nach ihren Wünschen. Wenn das nicht möglich ist, dann gar keinen Mann mehr.

Manche Frauen wählen als Alternative: Hund statt Mann. So sind sie immerhin nicht alleine oder gar einsam. Wenn ich eine Frau ab 40+ mit großem Hund sehe, dann scheint mir ihr Bedarf an Zweisamkeit bereits gedeckt zu sein.

Meistens bleiben diese Frauen dann Single. Und ab 60+ sowieso Single.
Also nie wieder einen Partner in ihrem Leben, sondern höchstens Affären oder ONS. (Auch wenn sie in ihren Profilen das Gegenteil behaupten)

Wenn das diesen Frauen genügt, und sie damit zufrieden sind - bitte sehr. Es ist deren Leben - nicht Meines.

Aber dann sollen sie nicht (in SB) behaupten, sie würden einen Partner suchen. Denn so einen Partner werden sie nicht finden - geschweige bekommen.
Das ist so naiv, wie ein Lottospieler und sein hoffen auf den Hauptgewinn. Wobei ich dem noch höhere Chancen gebe.
 
  • #39
Ja klar:
... "fit me, don't judge me" liest sich zwar schick, aber ist keine Grundlage für eine Beziehung.=)
... Träume sind Schäume.

Am Ende muss es einfach "passen" zwischen zwei Menschen - und das ist selten genug.

Was ich bestätigen kann ist das Gegenteil von Herakles' Vermutung: Frauen können extrem schlecht damit umgehen, wenn Mann nicht auf ihre (im Zweifel sexuellen) Reize anspringt. Oh ja, ich liebe Sex. Aber leider (?) nur mit der einen "Richtigen"... Mir würde keiner glauben, wie manche Frauen reagieren, wenn ein "eingeladener" Mann nicht einfach zugreift...

Nein. Frauen sind nicht generell wählerischer.
 
  • #40
Warum soll ich mir einen noch älteren"Sack" antun? Ich habe ja schon geschrieben, ich bleibe lieber allein.Außerdem, wir werden alle älter....am Ende des Weges sind wir alle alte Schachteln und alte Säcke ....
Vermutlich haben Sie meinen Beitrag nicht verstanden. Diese überperfekten Männern, die die reiferen Damen suchen, verfügen über eine wesentlich größere Auswahl. Es kommt nicht von ungefähr, daß Ü50-Frauen die Ü20/30-Konkurrenz so fürchten. Männer der gesuchten Klasse müssen sich weit weniger Gedanken darüber machen. Sie können wesentlich leichter eine Ü50-Frau durch eine Ü20/30-Frau ersetzen. Umgekehrt dürfte das eher die Ausnahme sein. Als ich in den 20/30ern war, gefielen mir die Ü30/40-Frauen besser und hätte sie auch haben können, aber wollte mir die Familiengründungsoption offenhalten und beließ es bei maximal Freundschaft Plus. Als mir ab Mitte 30 klar war, daß ich nicht zwingend eine Famillie benötige, spielte das Alter der Damen für mich keine Rolle mehr. Die meisten konkreten Beziehungsansinnen kamen aus der Ü20/30-Kategorie, wo ich schon Ü30/40 war, obwohl ich inzwischen für alle Kategorien offen war. Die Reiferen hatten schlicht Angst davor, daß sie irgendwann doch wegen einer Jüngeren verlassen werden könnten, obwohl ich keinen Anlaß dazu gab.

Diese Ängste und das damit einhergehende Verhalten waren auch geeignet, mich in die Arme der jüngeren Konkurrenz zu treiben. Sie wollten zwar nicht an mir rumerziehen, aber ihre Unsicherheit war nicht zu übersehen, was sich in Form von Besitzanspruch niederschlug. Je mehr geklammert wird, desto schwieriger gestaltet sich eine Beziehung. Da waren die jüngeren Frauen viel entspannter. Wenn dann versucht wird, mich fast panikartig einzuengen, wird es schwierig. Offenbar hatten die reiferen Damen ein immenses persönliches Problem mit der jüngeren Konkurrenz. Dieses Problem kommt auf, wenn man sich relativ spät kennenlernt und die Vertrauensbasis noch längst nicht so gefestigt ist als wenn man bereits 20 oder 30 Jahre zusammen ist. Es wird zwar viel Großzügigkeit vorgegeben, aber schon ein banaler Anruf einer langjährigen Freundin kann bereits ein Gefühlschaos verursachen. Gerade jüngere Frauen werden als Bedrohung wahrgenommen, nur weil sie mich auffällig angucken oder es wagen, mich anzulächeln, obwohl ich sie kenne.
 
W

wahlmünchner

  • #41
Das ja mal wieder ein Thema bei dem hier jeder seine Lieblingsargumente auspacken kann.
Mach ich jetzt auch:
Ich finde hier fehlt die Betrachtung der Individuen in der Diskussion.
Meine Beobachtung :
Nicht Frauen werden wählerischer, sondern Menschen, die das Gefühl haben von dem letzten Partner ( Partnern) übervorteilt , verarscht oder verletzt worden zu sein.
Wer wählerisch ist versucht oft ein Schutzprogramm aufzubauen. Schutz vor Verletzungen oder vor zu viel ungeheuerer Nähe.
Um Erfahrenes nicht in Wiederholung zu bekommen, wird alles was zum vermeintlichen Problem führte zum Nogo.
Mir sind auch schon sehr anspruchsvolle Männer begegnet...vor allem wenn sie schon eine Ehe hinter sich haben.
Nur bei Männern ist die Anspruchshaltung oft versteckter:
Erstmal lassen sie sich vielleicht vermeintlich auf eine Frau ein:
Doch dann gibt es sooooo viele Gründe weshalb die Beziehung ( sollte es je eine gewesen sein und nicht nur ein als Beziehung getarntes Techtelmechtel ) plötzlich in den ersten Monaten bis 2 Jahren wieder vorbei ist.
Ältere Frauen, denen der Sex nicht so beliebig ist, sortieren eben vor dem Sex, der Anbahnung aus ...Männer danach
Oder dabei...
Beziehungsgeschädigt sind vermutlich beide.
Die biologische Diskussion könnt ihr hier getrost in die Tonne hauen, denn Familiengründung ist nicht mehr das Thema hier ...und so weise ist dann doch fast jeder, dies auch in seinem Unterbewusstsein zu speichern.
 
  • #42
Liebe FS,
ich halte Deine Aussage in Frageform für eine verallgemeinernde, wenig fundierte Plattitüde.
"Die" Frauen sind nicht wählerischer als "die" Männer, auch nicht die älteren Frauen.
Du versuchst den begrenzten Erfahrungshorizont einer einzelnen älteren gutsituierten Singlefrau (Du) - einer kleinen Randgruppe auf alle Frauen zu übertragen. Das ist Dein oft gemachter Kardinalfehler.

Die Population "ältere gutverdienende Frau" ist so gering, dass sie keinerlei Aussagekraft für "die Männer" oder "die Frauen" hat. Sie ist ebenfalls zu klein, um eine Aussage über das Datiungverhalten der Alterspopulation 50+ zuzulassen. In Deutschland zählen 8% der Bevölkerung zu den Gutverdienenden. Wie viele davon sollen denn Frauen ab 50+ sein zumal in der Altersgruppe die durchgehende Berufstätigkeit der Frau, welche Erfolgsgrundlage ist, eher Seltenheitswert hat?

Ich gehöre zu der von Dir thematisierten Gruppe. Ich bin anspruchsvoll/wählerisch und ich sage eher "nein" zu einer neuen Beziehung, wenn ich was von meinen liebgewordenen Gewohnheiten aufgeben soll und kein Gegenwert durch die Beziehung erkennbar ist.
Genauso sage ich "nein" wenn jemand andere Werte hat, mit denen ich nicht leben kann oder will. Diese Dinge sind auf meinem Lebenshintergrund gewachsen, waren auch die Grundlage für meinen beruflichen und finanziellen Erfolg, passen zu meinem eher nordisch-kühlen/sachlichen Temperament. Ich habe etliche Freundinnen, die genauso sind. Deswegen verallgemeiner ich das trotzdem nicht.
Ich habe weder den Wunsch mich, noch mein Leben großartig zu verändern, denn ich finde mich nicht schlecht.
Meine Devise ist: ein Mann, dem ich nicht gefalle, muss sich eine andere Frau suchen, denn ich will nicht umgebaut werden. Genauso sehe ich das mit einem Mann: einer, der mir nicht gefällt, den nehme ich nicht - ich will ihn nicht ändern. Er soll so bleiben wie er ist und kann dann nicht mein Partner sein. Ich bin sicher, er will das auch nicht, weil zu wenig erfreulich.

Ich kenne Frauen, die eine ähnliche Sozialstruktur aufweisen und alles dafür tun, um einen Mann zu haben - egal was für einen. Ob sie ihn für soziale oder sexuelle Belange brauchen ist erst mal egal. Diese Frauen habe ich nicht in meinem Umfeld, daher bekomme ich ihr Leben nicht mit - deswegen gibt es sie trotzdem.

Bei "den" Männern findest Du die gleiche Heterogenität, d.h. die Treffermengen für Mann/Frau sind extrem gering, wenn beide gewillt so einengen.
 
  • #43
Was ich bestätigen kann ist das Gegenteil von Herakles' Vermutung: Frauen können extrem schlecht damit umgehen, wenn Mann nicht auf ihre (im Zweifel sexuellen) Reize anspringt..
Das Glaube ich dir sofort.
Einmal meinte eine abgelehnte Frau von mir, ob ich wohl schwul bin.:)
Selbstverständlich dürfen die Frau Ü50 wählerisch sein, wenn sie eine Wahl bzw. Auswahl haben.Ich bin es ja auch mit fast 50. Leider konnte ich aber bisher noch nie erkennen warum sie eigentlich meinen, so arrogant oder wählerisch seien zu können. Gerade diese Damen, die ich bisher traf, hatten nur immer eines anzubieten. Sie sehen wesentlich jünger aus, als es ihr Ausweis ausdrückt. Wenn das dann das Besondere bei einem Menschen über 50 ist, dann sage ich nur Prost Mahlzeit. In diesem Alter erwarte ich ein bisschen mehr, als nur das Aussehen.
 
G

Gast

  • #44
Männern genügt es meistens, wenn eine Frau - in ihren Augen - anziehend und sexuell kompatibel ist. Wenn sie darüber hinaus noch treu ist, gut kochen kann, für Ordnung sorgt und ihm einiges abnimmt, ist das für einen Mann meistens schon ausreichend, um in dieser Beziehung langfristig glücklich und zufrieden zu sein.
Tja, Rosalie, es wird sogar noch einfacher - sozusagen die Folge der Gleichberechtigungs-Welle:

Da ich gut kochen kann, selbst den Haushalt führe, die Kinder betreue, meine Wäsche, Steuererklärung etc. schon immer selbst mache, 40h die Woche arbeite und trotzdem noch Zeit für mich habe, sind meine Kriterien noch simpler.
Eine Frau muß anziehend, emotional und sexuell kompatibel sein UND sich aufgrund ihres Frauseins NICHT für den besseren Menschen halten UND sie muß sich in meinen Zeitplan einfügen können.
Aber genau mit diesen Kriterien haben die meisten "erfahrenen" (um nicht zu sagen älteren) Frauen ein Problem.
Und ja, eine Frau kommt mir auf längere Zeit erstmal nicht mehr fest ins Haus - bin schließlich kein Provider (mehr).
Das heißt für mich, ich muß nicht auf Zwang eine Frau haben, die mir hilft, im Leben zurecht zu kommen (Wäsche, Haushalt etc.) und kann es mir deshalb auch leisten (nur) auf das zu achten, was die Frauenbewegung uns Männern austreiben wollte: "Die Frau als Sexualpartner"
Ich habe festgestellt, daß immer mehr Männer genau das getan haben, was die Frauenbewegung wollte und deshalb noch mehr Wert auf die Kriterien legt, welche die Feministen eigentlich ausmerzen wollten: Sexualität und Gegensätzlichkeit.
Es sieht fast so aus, als ob die "modernen" Frauen an ihren eigenen Ansprüchen an Männer scheitern und selber mit der Entwicklung, die sie angestoßen haben, nicht mehr klarkommen.
Nach dem Motto: "Die, die ich will, wollen mich nicht und die, die ich haben könnte, genügen meinen Ansprüchen nicht."
Na, wenn das keinen #aufschrei wert ist, dann weiß ich nicht.

m46
 
  • #45
Männer belügen sich selbst wenn sie sich einreden, sie wären mit wenig zufrieden.

Als ich ein hässliches Entlein war, wollten auch die hässlichen Männer nicht mit mir reden. Seit ich attraktiv bin, werden sowohl die attraktiven als auch die unattraktiven bei mir vorstellig. Kurz, alle Männer laufen der selben handvoll Frauen hinterher. Ich kann mir gut vorstellen, dass vielen gar nicht bewusst ist, wie stark sie aussieben; schließlich passiert es im Bruchteil von Sekunden und ohne bewusstes Entscheiden. Die Optik ist alles, die weniger schönen Frauen sind unsichtbar und könnten, was den Mann betrifft, genauso gut gar nicht existieren.

Frauen sind nicht so stark wie Männer auf die Optik fixiert (Beweis sind Topmodels, die mit hässlichen Vögeln zusammen sind). Bei ihnen schaffen es mehr Männer zum Vorstellungsgespräch, wo sie dann geprüft und die meisten halt abgelehnt werden. Die Ablehnung wird bewusst gefällt und begründet. So erscheint es, als wären Frauen wählerischer.
 
  • #46
Es sieht fast so aus, als ob die "modernen" Frauen an ihren eigenen Ansprüchen an Männer scheitern und selber mit der Entwicklung, die sie angestoßen haben, nicht mehr klarkommen.

Naja i Prinzip wollten sie ja "als Mensch" wahrgenommen werden.. das Problem ist nur ich komme mit Männern als "Mensch" besser klar.. salopp gesagt, die sind genauso primitiv und glücklich wie ich..=D.. und da nimmt sich der Bauarbeiter, der Wissenschaftler und der Vorstandsvorsitzende nichts.. Die Zugeständnisse und die bevorzugte Behandlung (nichts anderes sind "Manieren" oder "Gentleman sein" ) die die Gesellschaft den weiblichen Menschen zugesteht, kam aus der Kompensation der gesellschaftlichen Schieflage. Ergo kann sich ein Mann nun komplett auf das zurückziehen für das er nun mal eine Frau braucht: Sex.. (wenn er entsprechend aussieht ) Meine Dame ist zum Glück ein ganzer, wenn auch extrem hübscher, Kerl, Sie säuft Bier mit mir und kann auch mal ganz Mädchen sein..
 
G

Gast

  • #47
Kompromissfähigkeit und Bindungsfähigkeit sind Dinge die auch bei älteren vorhanden sein müssen, wenn es gilt eine neue Partnerschaft erleben zu dürfen.
Das einige dabei wählerischer sind als andere kann ich bestätigen. Das gilt bei Männern aber genauso. Nicht zuletzt wird da im Vorwege gerade der Beruf massiv abgeklopft - sie soll neben optischen Attributen auch finanziell abgesichert sein.
Ich selbst 41 J. bin seit gut 8 Monaten wieder in einer Beziehung. Das ich wählerisch vorgegangen bin kann ich nicht sagen. Entscheidendes Kriterium war in dem Fall nur das er so wie ich keine Kinder hat.
Wir lassen beide auch die Schwächen des anderen zu und sind dabei tolerant. Genau das Gegenteil beobachte ich jedoch bei vielen anderen. Sie sind gnadenlos ... und das bei beiden Geschlechtern.
Geschenkt wird sich auf beiden Seiten nichts.
Man hat mich wegen meiner Körpergröße beleidigt (166 cm) und mir mein Alter vorgeworfen (demnach hätte ich wohl lügen sollen). Zudem hat man sehr kritisch gefragt warum ich keine Kinder habe (als wenn das Lebensdaseinsbedingung ist!) . Teilweise wurde ich deswegen abgelehnt weil ich Anfang 40 bin. Ich selbst habe auch 49 J. eine Chance gegeben obwohl ich den Altersunterschied gravierend empfinde. Selbst Männer die als nicht schlank gelten habe ich getroffen. Der Beruf hat keine Rolle gespielt - denn ich verdiene mein Geld selbst.
Wählerisch kann man nur sein wenn man entsprechende Angebote hat - in dem Fall müsste man davon ausgehen das andere da Schlange stehen. Viele in den Partnerbörsen sind daher Dauergäste dort.
 
  • #48
Frau will nicht mehr u.a. als Sexobjekt angesehen werden
=> Frau wird finanziell unabhängig
=> Mann wird gedrängt, bzgl. Haushalt u.ä. unabhängig zu werden
=> beide Geschlechter brauchen sich nicht mehr - nur noch für Sex
=> Mann sieht deswegen Frau wieder nur noch als Sexobjekt und nimmt sich deswegen jüngere, die besser aussehen.

Erfolgreiche Menschen planen die Zukunft nach Beobachtung des eigenen Stärke-/Schwächeprofils und der allg. Situationsanalyse; wägen potentielle Risiken und Konsequenzen ab, entwickeln Deeskalationsszenarien, planen sogar den (über-)übernächsten Schritt voraus und denken über einen Plan B nach, für den Fall, dass alles aus dem Ruder laufen sollte.
Ich fand das Soll-Modell der Emanzipation schon immer nicht ausgereift genug, um es ohne Belastbarkeitsprüfung auf die Menschheit loszulassen. Mir fehlt darin bis heute das Konzeptionelle, um erfolgreich zu sein.
Das Forum bestätigt mich aufs Neue.
 
G

Gast

  • #49
Zitat von Dogbert:
Es kommt nicht von ungefähr, daß Ü50-Frauen die Ü20/30-Konkurrenz so fürchten. Männer der gesuchten Klasse müssen sich weit weniger Gedanken darüber machen.
Das mag schon sein, aber wenn man konkurrieren muss mit dieser Altersklasse bei einem Mann, dann weiß er nicht, was Lebenserfahrung wert ist, wie sich Gelassenheit anfühlt und dass jemand, der schon einige Krisen mitgemacht hat im Leben, wesentlich toleranter ist.
Den Mann um die 50, der wirklich dauerhaft Freude dran hat, eine "Ü20/30" zu bespaßen, kann ich auch nicht wirklich in meinem Umfeld entdecken.
Die Damen erwarten auch was vom Leben und da muss Mann mithalten. Wenn es nicht gerade eine biedere Frau ist, die seinen Lebensstil (der durchaus eine gewisse Solidität beinhaltet, einfach weil man mit 50 mehr Charakterprägung hat als mit 30) schon in ihrem zarten Alter führen will. Meist ist er dann der Finanzierer und kriegt dafür umschmeichelndes Gehabe.
(also knapp über 20 würde ich niemals fürchten als Frau von 45, weil ein Mann, der so eine Frau sucht, ein suspektes Frauenbild für mich hat. Zumal der Mann sich selbst auch zum Objekt macht, denn was wird er im Normalfall anderes sein, als ein Vaterersatz? Das ist weit entfernt vom heißen Lover und wenn dann die Wahrheit auf den Tisch kommt, platzt der Traum)

Zitat von Dogbert:
Als ich in den 20/30ern war, gefielen mir die Ü30/40-Frauen besser und hätte sie auch haben können
Das ist das Lustige. Mir passiert das auch und ich frage mich, warum. Was wollen Männer unter 30 von mir, wenn sie ihre knackigen Ü20 haben könnten.
So ein junger Mann kommt für mich leider nicht in Frage. Außerdem würde ich mich wohl mit ihm richtig alt fühlen wegen meiner Lebenserfahrung.

Männer machen ja gern den Lehrer für die junge Dame. Vielleicht ziehen sie viel Energie aus der Lebens-Überlegenheit, die im Vergleich zu einer so jungen Frau ja riesig ist.
Allerdings ist das Unreife, weil man nie begriffen hat, dass eine Frau wirklich eine richtige Partnerin sein kann, auf die man sich hundertprozent verlassen kann und die man auch beeindrucken kann, wenn man nicht perfekt und immer überlegen ist. Man muss es zulassen, dass das Gefälle verschwindet, wenn man tiefe innere Verbundenheit in der Partnerschaft möchte. Dann kriegt man die Sicherheit, dass man wirklich geliebt wird und nicht nur die glänzende Fassade, die man selber so gern wäre, aber einer gleichaltrigen Frau meist nicht mehr verklickern kann.
 
  • #50
Vikky bringt die Diskussion in die Richtung, aus der man das betrachten sollte, wenn man realistisch denkt. Die Anzahl der gutsituierten alleinstehenden Frauen über 50 ist schon rein zahlenmäßig vernachlässigbar. Im engeren Bekanntenkreis fallen mir zwei Frauen ein, die ich bereits aus der Kinderzeit kenne, die es heute zu Lehrstuhlehren gebracht haben und eine Verpartnerung bereits während des Studiums keine Priorität hatte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Es st hier nicht anzunehmen, daß sie ein Bedürfnis nach Partnerschaft verspüren. Dafür sind sie viel zu stark eingebunden, um sich damit zu beschäftigen.

Wie sich schon an anderen Stellen schrieb, ist dieses Forum wie auch andere SB-Börsen nicht repräsentativ. Die meisten Leute meines Alters (Ü50), die sich zu besser situierten Gruppe zählen dürften, beschäftigen sich nicht mit (mehr) mit Beziehungsambitionen im klassischen Sinne.bzw. hier gemeint Neuanfängen. Wenn sich etwas ergeben sollte, wird man darüber vielleicht nachdenken, aber brauchen tut man das nicht mehr.

Die bindungswilligen Frauen im Ü40/50-Bereich der gehobenen Gruppe müssen sich darüber klar sein, daß man auch nicht besonders gewillt ist, sich mit deren Altlasten abzugeben. Argumente wie "Bin Akademikerin, gebildet, habe dies und das." zieht bei der von ihnen gesuchten Gruppe nicht, wenn man nicht äußerlich etwas zu bieten hat. Der Zug ist abgefahren. Das muß man leider so hart sagen. Man macht sich nicht dadurch besser, indem man Ü20/30-Frauen als Naivchen denunziert. So naiv sind die von ihnen favorisierten Männer beileibe nicht, um hier keine Differenzierungen vornehmen zu können. Es gibt noch wahnsinnig interessante Ü50-Frauen, aber die sind eher nicht auf SB-Börsen anzutreffen.
 
  • #51
Ich sehe, daß die Diskussion um weitere wertvolle Beiträge bereichert wurde. Da kommen wir doch glatt auf den entscheidenden Punkt, dem ich als Asexueller bzw. dem Sex nicht so wichtig ist, nicht so eine große Bedeutung beigemessen habe. Nichtdestotrotz ist für mich körperliche Attraktivität sehr wichtig.

Frauen habe sich gewissermaßen für eine Beziehung überflüssig gemacht. Kaum ein Mann braucht eine Frau heute noch für die Haushaltsführung. In meinen Beziehungen war es sogar so, daß sie damit warben, mich zu verwöhnen und zu betüddeln. Es war für sie auch eine Ehre und fühlten sich damit anscheinend auch wieder ganz als Frau. Das Heim war ihr Reich. Das waren materiell und statusmäßig sehr unabhängige Frauen, denen nur eines fehlte: Aufmerksamkeit, geistige und körperliche Nähe und Liebe. Sex im engeren Sinne brauchten sie nicht, da sie ja um meine Haltung dazu wußten.

Was bleibt dann noch übrig außer die körperliche Anziehung? Eben nicht anderes als die Befriedigung eines "vitalen" Grundbedürfnisses. Das ist bekanntlich Sex, der eng an das optische Gefallen gekoppelt ist. Dazu gehören keine Promotionen und Besitztümer. Für tiefgründige Gespräche brauche ich auch keine feste Partnerin. Auch nicht eine, die auf mich nicht erotisch wirkt und mich somit nicht zu solchen Gesprächen zu inspirieren vermag.
 
G

Gast

  • #52
Es sieht fast so aus, als ob die "modernen" Frauen an ihren eigenen Ansprüchen an Männer scheitern und selber mit der Entwicklung, die sie angestoßen haben, nicht mehr klarkommen.
Komischerweise stellen immer nur Männer fest, dass Frauen an ihrer Entwicklung zur Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von Männern scheitern. Ich bin eine Frau und ich bis sehr zufrieden damit, dass ich das volle Entscheidungsspektrum über meine Lebensgestaltung habe, darüber, dass ein Mann darin nur eine von vielen Optionen ist die mit anderen konkurriert.
Allen Singlefrauen die ich kenne, geht es genauso. Sie sind alle lieber Single mit allen persönlichen Frieheiten, als wie früher downzudaten. Das haben alle hinter sich und keine hat den Wunsch, das zu wiederholen - wollen die Männer doch auch nicht und das ist gut so.


Nach dem Motto: "Die, die ich will, wollen mich nicht und die, die ich haben könnte, genügen meinen Ansprüchen nicht."
Na, wenn das keinen #aufschrei wert ist, dann weiß ich nicht.

m46
Wieso soll frau deswegen aufschreien? Dann gibt es eben keinen Mann im Leben und frau wendet sich interessanteren Dingen zu. Neverever Sex mit einem Mann, den ich nicht will. Was schlimmeres gibt es kaum. Dann lieber keinen Sex, bzw. do-it-yourself mit netten toys und einem tollen Mannsbild im Kopf.
Oder schreien die Männer wegen des eklatanten Frauenmangels?

Für welche Frau spielt es denn noch eine Rolle, ob der Mann seinen Haushalt macht? Das ist eine Selbstverständlichkeit - mache ich doch auch, genauso wie ich einer hochqualifizierten Vollzeitstelle nachgehe.

Ergo kann sich ein Mann nun komplett auf das zurückziehen für das er nun mal eine Frau braucht: Sex.. (wenn er entsprechend aussieht )
Hier haben offensichtlich viele Männer ein Problem damit die benötigte Anzahl an Frauen zu finden, die zum Sex mit ihnen bereit sind. Viele Frauen können auf Sex verzichten, wenn der mann sonst nichts zu bieten hat und unattraktiv ist.
Weil es hier im wesentlichen um die älteren Frauen geht: die Männer in dem entsprechenden Alter kann frau sich auch nicht schön trinken, die sind auch so alt, wie sie sind und sehen so aus, wei sie aussehen, egal was sie glauben, wie gut sie sich gehalten haben. Ihr Geld zieht bei keiner berufstätigen Frau.
 
G

Gast

  • #53
Als studentischer Twen wurde ich von gleichaltrigen Kommiliotoninnen doch gar nicht richtig als potentieller Vater der Familie ernst genommen. .....Später hatte ich mit Mitte/Ende 30 J. Auswahl wie nie zuvor.
Und selbst jetzt mit ca. 40 komme ich bei der Studentin-Altersklasse besser an wie damals zu meiner eigenen Uni-Zeit - egal aus welchen Gründen auch immer.
Dann musst Du sehr unattraktiv für Deine Kommilitonninen gewesen sein, bzw. damals wie heute die Fraktion gedatet haben die nach dem Motto lebt "Geld regiert die Welt". In diesem Punkt scheinst Du Dich also in keiner Weise weiterentwickelt zu haben und merkst das noch nichtmal. Soviel Unreflektiertheit finden die meisten Frauen bei einem 40er ziemlich unattraktiv.

Wenn ich an mein eigenes Studium zurückdenke, war so ziemlich jeder Student mit einer Kommilitonin verbandelt, sehe ich heute bei der nachfolgenden Generation genauso - außer die allerletzten Nerds ohne jegliche soziale Kompetenzen.
Nur wenige Kommilitoninnen wollten einen wesentlich älteren Mann wegen seines Geldes. Die meisten waren von zuhause aus gut finanziell ausgestattet und hatten das nicht nötig. Sie konnten die Surferboy und Tennisstars daten. Die anderen waren akademisch ehrgeizig und mit gleichartigen gleichaltrigen Studenten liiert, fest davon überzeugt, dass sie sich zusammen ein schönes Leben aufbauen. das hat auch bei fast allen geklappt.

Daher kann ich mir auch die Auswahleinschränkung erlauben, dass "sie" definitiv mindestens 10 Jahre jünger sein MUSS .... und sogar 25 Jahre jüngere haben könnte.
Ja, ja und wenn Du dann ein paar Jahre später Deinen Job getan hast, für 2 Kinder noch 20 Jahre Unterhalt zahlst , sowie 10 Jahre Teilunterhalt für die Frau, dann reihst Du Dich nahtlos in die Reihe der Poster ein, die beklagen, dass die älteren Singlefrauen sie wegen Altlasten ausmustern. Manche lernen es nie, andere noch später.
 
G

Gast

  • #54
Diese überperfekten Männern, die die reiferen Damen suchen, verfügen über eine wesentlich größere Auswahl. Es kommt nicht von ungefähr, daß Ü50-Frauen die Ü20/30-Konkurrenz so fürchten.
Das ist ein Männergerücht, dass ü50-Frauen 30er oder 30er fürchten. Jede 50+ Frau, die halbwegs bei Verstand ist (das sind offensichtlich mehr Frauen als Männer) weiß, dass ein Mann für den eine 20-30 Jahre jüngere Frau eine Option ist, niemals eine Partneroption für sie sein kann. Das passt einfach nicht, denn der Mann will keine reife Frau. Um den muss sie sich nicht bemühen.

Ich kenne einige der gefragten gutsituierten 50+Männer. Keiner will von einer unsicheren 20-30-jährigen mit Mails, sms, whatsapp & Co rund um die Uhr traktiert werden.
Das ist nur ein bestimmter Männertyp, der die Unverbindlichkeit sucht und Sex mit einer jüngerenFrau, sowie den freizeit-/konsumorientierten Lebensstil, mangels sonstigem Lebensinhalt. Außer ihrem Job haben diese Männer wenig im Kopf und in der Seele. Dieser Mänenrtyp ist bei Frauen in den 50ern garnicht gefragt. Das hatten die meisten schon und war der Scheidungsgrund.
Die jungen Damen, die sich mit so viel älteren Männern befassen, suchen nicht deren Reife, sondern deren Geld und wachen eifersüchtig darüber, dass kein anderes Junghuhn auftaucht und ihr den Bankautomaten auf 2 Beinen ausspannt. Sie sind alles andere als entspannt.
 
  • #55
Schon wieder so eine Frage, die eine Hypothese durch ein „warum” zur Tatsache erklärt, um Männer als das minderwertigere Geschlecht darzustellen. Weiblich-raffiniert, aber dennoch durchschaubar.

Männer sind keineswegs weniger wählerisch als Frauen: es gibt hie wie da welche, die nehmen was kommt. Und andere, die lieber allein bleiben als ihre Lebenszeit mit jemand falschem zu vergeuden.
 
  • #56
@ Gast #48

Daran sieht man, wie die Realitäten umgedreht werden. Die junge Frau begehrt die Erfahrungen des älteren Mannes. Wie ich bereits schrieb, weiß ich die Lebenserfahrung einer älteren Frau sehr zu schätzen und in den 20/30 hatte sie bei mir sogar für sich genommen erhebliche Vorteile. Mit den "jungen Dingern" konnte ich nichts anfangen, da die nicht begriffen, daß ich mich in einer leitenden Position befinde und nicht zu bespaßen da bin. Mir war der Rückhalt einer lebenserfahrenen Frau wichtiger. Nur paßte das nicht in meine damalige Familienplanung.
 
  • #57
Die jungen Damen, die sich mit so viel älteren Männern befassen, suchen nicht deren Reife, sondern deren Geld und wachen eifersüchtig darüber, dass kein anderes Junghuhn auftaucht und ihr den Bankautomaten auf 2 Beinen ausspannt. Sie sind alles andere als entspannt.
Sehr interessant. Meine Freundin war 19. Ich war, damals, muß da mal rechnen, Anfang 40. Sie war mehrfache Millionärin mit Flugzeug und ich weiß nicht noch was alles. Ich war ein ihr Gott, bis sie leider 25jährig verstarb. Sie nahm Waisenkinder auf eigene Kosten bei sich auch.

Sie war sehr eifersüchtig, denn sie hatte Angst, daß mir eine reifere Frau geistig mehr bieten könnte. Vor der etwa gleichaltrigen Konkurrenz hatte sie auch Angst.

Keine Sorge, den jungen sehr vermögenden Frauen geht es nicht mehr ums Geld.
 
  • #58
Ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass es keinen Mangel an bildungswilligen und (meistens) attraktiven Frauen zwischen Mitte 30 und Anfang 50 gibt. (Ich bin 51.) Da ich aber nur eine (wenn überhaupt, denn ich komme alleine glänzend zurecht) brauche, hilft mir das nicht, solange die Richtige nicht dabei war. Vorher gebe ich Körbe (oder bekomme welche - nach einem zweiten Treffen noch nie passiert, kann ABER auch noch kommen) und lassie dann allerhand Herabsetzungen und Beschimpfungen ("impotent", "schwul", angeblich voller "Bindungsangst" u.v.m.) über mich ergehen - mit zunehmendem Gleichmut. Ach ja, nur noch einmal zur Klarstellung: im Bett "testen" tu ich sie nicht - wozu? Ich mag mir gar nicht Ausmalen, was dann erst für ein Drama veranstaltet würde.

So viel zur eigenen Erfahrung mit dem "wählerisch sein" bei der Partnersuche im reiferen Alter.
 
G

Gast

  • #59
Kurz: Wenn ein Mann knapp Ü40 ...kann die Auswahleinschränkung erlauben, dass "sie" definitiv mindestens 10 Jahre jünger sein MUSS (für Familienplanung geht's es auch gar nicht anders) - auch wenn ich sogar 15-20 Jahre jüngere bevorzuge (psychologisch gesünder, geistig frischer, offener, emotionaler, unvoreingenommener, flexibler, kompromissbereiter, anspruchsloser, unkomplizierter, komplexloser, selbstbewusster (!), spontaner, lustvoller, authentischer, dankbarer... und weiterer 100 Gründe) und sogar 25 Jahre jüngere haben könnte. .
Nur mal so, als kleine Kopfrechenaufgabe: Ein knapp Ü 40 jähriger könnte also 25 Jahre "Jüngere" haben.
40 -25 sind nach Adam Riese 15! Ich schätze mal, die Eltern ihrer 15 jährigen hätten ebenso wie die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland ein wenig gegen ihre "Verbandelung" und nicht nur laut Freud gälte ihre Beziehung durch sämtliche Institutionen als ein "klein bissel" abnorm und ungesund.
Frauen sind im übrigen wählerischer, da sie in einer Beziehung meist weniger nach der Optik gehen und dem weiblichen Rollenbild mehr in eine Beziehung einbringen. Mehr Zeit, mehr Rücksichtnahme, mehr Betüddeln, mehr Nachsicht, mehr Kompromissbereitschaft, mehr Arbeitskraft. Soll am Ende halt kein riesengroßes Verlustgeschäft werden.
 
  • #60
Also mit 51 bin ich recht froh, nicht mehr "irgendwo" ankommen zu müssen, ich bin bei mir angekommen und das reicht mir völlig.
Den Druck des "ankommens" beim andern Geschlecht übergebe ich sehr gerne jungen Damen, ich lehne mich derweil mit einem Cocktail in meinem wundervollen Garten zurück und genieße.

Gerade jetzt wo ich weder auf Suche noch auf Männerfang, noch auf sonstwas mit Männern aus bin, werde ich öfter kontaktiert von Männern jeden Alters, als in den zwanzigern wo ich aktiv war.
Hm.....

Männer in der Midlifecrises, vor allem welche reifere Frauen gerne in die Verzweifeltschiene stecken, stecken selbst im Desaster des sinkenden Marktwertes.
Entweder geschieden und voller Altlasten, Ex, fordernde Kids, Schwiegereltern und finanzielles abstottern im Nacken oder (und) ein junger dynamischer 35-jähriger schnappt die Beförderung weg und wird sein neuer Vorgesetzter.
Im privaten und im Job gehts "ungerecht" zu.
Eine junge neue Traumfrau will keinen lebensgebeugten Mittvierziger auf beruflichem Halbmast, sie bekommt auch einen jungen, knackigen Aufsteiger mit bezahltem Porsche.
Reifere Frauen wollen den Altlastträger aber auch nicht, sie wollen einen Mann ohne Problemabo.

Somit haben männliche Mittvierziger doppelt Pech, die junge Frau, die auch einen beruflich erfolgreichen Jungunternehmer haben kann, der gerade seine erste Million klar gemacht hat und die reifere Frau, welche entweder selbst einen jüngeren Lover hat oder gerade dabei ist ihr Singleleben aufzupeppen.