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  • #1

Warum sind Männer heute so sehr auf eine Partnerin mit Geld fixiert?

Ich selbst mache immer wieder die Erfahrung, dass Männer an mir mehr interessiert sind, wenn sie erfahren, dass ich Geld habe. Können oder wollen die Herren der Schöpfung heute nicht mehr selbst für sich sorgen? W37
 
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  • #2
Hallo

Ich habe eine sehr sehr nette Dame kennen gelernt.
Ich m 35 bin aus "guten aber normalen Verhältnissen". Sie ist die Tochter eines sehr wohlhabenden Unternehmers, und spielt in einer absolut anderen finanziellen Liga.
Ich wünschte es wäre nicht so, denn es macht so einiges komplizierter.
Ich will mich nicht "aushalten" lassen, aber mein Budget lässt halt nicht jedes Wochenende einen Kurztripp oder ein Theremenwochenende zu.
Sie ist es gewohnt und reduziert mir zu liebe diese Aktivitäten. Ob wir damit auf Dauer glücklich sind wage ich zu bezweifeln. (Auch wenn ich es mir wünsche)

Klar das ist Jammern auf hohem Niveau, aber mir wäre es lieber wenn sie weniger Geld hätte:)

lg
 
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  • #3
@#1
Würdest du bei ihr bleiben, wenn sie und ihr Vater das ganze Geld verlieren würden?
Was wäre, wenn sie Hartz 4 beantragen müßte? (wäre dir eine solche Situation lieber?)
 
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Dirkan

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  • #4
Das ist ja lustig... seit Männergedenken ist es irgendwie Allgemeinwissen das ein Mann mit Geld eine junge attraktive Frau bekommt auch wenn er alt und unansehnlich ist.

Und jetzt klagt eine Frau das Männer an Geld interessiert sind.... kichert.

Heerscharen alleinerziehender Frauen [mod] sind auf der Suche nach dem Märchenprinzen der für sie sorgt - fein das eine Frau auch mal merkt wie das ist!
 
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  • #5
Ich empfinde es als "normal", wenn die Frau aus ähnlichen Verhältnissen stammt oder "ähnliche" Vermögenswerte hat wie der Mann, man sich also "ebenbürtig" gegenüber steht.
Wenn Männer die selbst nichts auf der hohen Kante haben, sich auf einmal für dich interessieren, sobald du zu verstehen gibst, dass du Geld hast sollte klar sein, woher der Wind weht. Spielt der Mann in der gleichen Liga ist es denke ich einfach eine positive Gemeinsamkeit die ihr teilt.

(m, 30)
 
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  • #6
Komisch, ich hatte bis dato immer eher das Gefühl, daß es andersrum ist. Männer schrecken vor finanziell gut gestellten Frauen eher zurück, war bisher meine Erfahrung.
 
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  • #7
Ich denke, dass das nur ein weiteres Spiegelbild unserer Gesellschaft darstellt in bezug auf relativ oberflächliche Lebensweise etc. pp. und vor allem Konsumverhalten, das ja zweifellos mit der entsprechenden (großzügigen) Ausstattung an finanziellen Resourcen mehr oder weniger problemlos gelebt und auch genossen werden kann.
Ich unterstelle nicht grundsätzlich, dass "die Herren der Schöpfung heute nicht mehr selbst für sich sorgen" wollen/können bzw. widerspreche dem. Doch im Hinblick auf die Vereinfachung von vielen Dingen, die ein "prall gefüllter Geldbeutel" nun mal mit sich bringt, kann die Attraktivität dessen und die Attraktivitätssteigerung des/der Inhabers/in dessen nicht grundsätzlich negativisiert werden. - Zumal diese "wohlwollende" Akzeptanz zweifellos in beiden Lagern, sprich bei Männlein und Weiblein, zu finden ist.
Die Problematik, "die Spreu vom Weizen zu trennen", wird zweifelsfrei Dir als Inhaberin dieses Attributs "mit Geld" zukommen. Und wenn "der Weizen" erkannt ist, was macht es, wenn man/frau seine "finanzielle Ernte" mit dem Partner, den man liebt und vor allem auch umgekehrt, teilt? Es sollte natürlich ein gewisses "Ausgleichsverhalten" stattfinden, aber die wirkliche Liebe läßt sich nicht mit oder ohne Geld finden und schon mal gar nicht (langfristig) halten.
Ungeachtet dessen beneide ich Dich nicht um die Notwendigkeit einer ausgeprägten Intuition und eines gewissens Vorsichtsverhaltens in der Anfangsphase etc. bei der Partnerwahl - ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung.
Aber schlußendlich und über kurz oder lang kommt alles an's Tageslicht, auch "ehrenrührige" Verhaltensweisen und Liebesschwüre :)
Andere Alternative: noch reicheren Partner suchen.
Abschließende Frage: Outest Du Deinen finanziellen Hintergrund vielleicht schon viel zu früh?
 
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  • #8
Queen.

ich kenne das eigentlich auch eher umgekehrt.
hab noch keinen Mann kennen gelernt, dessen Ego es verträgt, wenn sie mehr verdient...
 
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  • #9
Ich kann mich sehr wohl selbst ernähren. Aber ich möchte nicht für eine Frau verantwortlich sein. Sie soll ihr eigenes Geld verdienen.
 
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  • #10
@#5 (hier spricht #4): Ich denke dass Männer vor besser gestellten Frauen zurückschrecken, weniger vor gleich gestellten. Hier kann unsere Erfahrungswelt aber unterschiedlich sein.
 
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  • #11
Stellt sich jetzt natürlich die Frage woher die miesen Typen das erfahren. Wenn von Dir die Information kommt, dann machst Du einen groben Fehler! OK gut, einem Profi wie ich es bin benötigt keine zusätzlichen Informationen. Das sehe ich an Handtasche / Kleidung / Schuhe / Uhr / Schmuck! Also einfach mal zum nächsten Date mit der Swatch - Uhr am Arm, maximal mit einer Aldi-Tüte bewaffnet, Rentierpulli und Anfahrt mit den Öffentlichen. Wiederholung der Dates mit immer der gleichen Aufmachung. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen! Übrigens bist Du hier bei der sogenannten Elite absolut in besten Händen damit. Hier werden Frauen angefeindet die mehr als eine Aldi-Tüte haben und Männer denunziert, deren Auto stärker motorisiert ist als ein Einkaufswagen.


7E1C2154 (m,42)
 
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  • #12
Ups! Bis vor gar nicht langer Zeit war es üblich, eine Mitgift zu bekommen. In arabischen Ländern werden Frauen mit Kamelen aufgerechnet. Hat noch einer ein Beispiel? Und da fragt Ihr Euch ernsthaft, woher das kommt, daß ganz, ganz viele Männer danach kucken, wieviel Penunzen die Frau auf dem Konto hat? Ich (w) habe das - schmunzelnd - übrigens auch schon festgestellt, dass manche Männer wirklich nur nach dem Geld sehen (dabei bin ich gar nicht so verkehrt oder hässlich, schluchz!). Aber man merkt es ja gottlob sehr schnell (grins!)
 
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  • #13
Als Mann habe ich Angst davor, in eine Abhängigkeit zu geraten - daß jemand von mir abhängig ist dadurch daß ich arbeite. Es ist aber auch so, daß ich Angst davor habe, mit einer Frau Kinder zu haben, die sich nur dem Haushalt widmet. Meine Mutter hat voll gearbeitet - ich kenne das also nicht - wie mein Vater auch. Ich kenne das nicht anders. Aber wenn es auseinander geht und die Frau nicht mal einen Beruf hat, zahle ich endlos und sehe die Kinder alle paar Wochenenden mal.

Und dann kommt die nächste Angst. Es war im Leben immer so, daß ich etwas Geld hatte, aber nicht viel, um mir das leisten zu können, was ich gerade wollte. Wenn ich nun einer geschiedenen Frau die sich nicht durch Arbeit verwirklichen will, samt Kindern Unterhalt zahlen muß, habe ich insoweit Probleme.

Du bietest Sicherheit dagegen und das steigert Deine "Attraktivität". Ich selber will nicht das Geld der Partnerin, ich gebe sehr gern mein eigenes aus, möchte aber auch ein Leben, in dem sie ihr eigenes ausgibt.

7E2176FE - m, 39
 
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  • #14
@#1

Das haben Sie schön geschrieben. Sie schreiben: "Sie ist es gewohnt und reduziert mir zu liebe diese Aktivitäten." Sie versucht sich teilweise einzuschränken und zu ändern. Also das ist wahrlich eine nette Dame! Wenn Sie sich wirklich gegenseitig mögen, spielt Geld nur rudimentär eine Rolle. Nun, ich kann gut reden, ich nahm mir sogar einen Kredit für mein zweites Studium auf und arbeitete die letzten 3 Jahre in der Fremde für'n Appel und 'n Ei, aber eben in meiner Sparte. Damit wollte ich nur ausdrücken, mir ist Geld nicht wichtig, Ihnen offenbar auch nicht unbedingt und Ihre Freundin will sich reduzieren.

"...aber mir wäre es lieber wenn sie weniger Geld hätte". Das glaube ich Ihnen sogar, denn irgendwie ticke ich ähnlich (Ich würde mich nämlich auch nicht aushalten lassen wollen.). Trotzdem würde ich das nicht so eng sehen, aber ich denke, das tun Sie ja eh nicht.

Ich zögere ein wenig, Ihnen alles Gute zu wünschen. ;-) Späßchen, denn es gibt keinen Grund es nicht zu tun. Ihnen beiden alles Gute.

Zur Fragestellerin:
Mir ist diese Frage zu eindimensional (Warum sind Männer heute so sehr auf eine Partnerin mit Geld fixiert?). Mir persönlich sind andere Werte wichtig. MIr ist es z.B. wichtig, mich persönlich weiterentwickeln zu können, da ich ein neugieriger Mensch bin. Mir ist diese Fragestellung zu pauschal und zu undifferenziert. Sorry ich kann damit nichts anfangen. Ja, dann haben Sie Geld. Ja, und? Würde ich Sie jetzt kennenlernen, würde ich dann Vorwürfe bekommen, dass ich weniger hätte? Darauf verzichte ich liebend gerne. Meine frühere, langjährige Partnerin verfügte über einen äußerst guten Job und kaufte sich zuletzt eine sagenhafte Eigentumswohnung. Wir leben uns auseinander - und ich pfiff auf Ihre schöne Wohnung, in der ich zwar sehr viel mitarbeitete, aber nicht einmal übernachtete. Entweder passt man zusammen, oder eben nicht (mehr). Diese ewigen Vorurteile, einseitigen Vorwürfe, Rollenklischees, Oberflächlichkeiten kann ich überhaupt nicht leiden. Ich leite über auf...

@#3 Dirkan
Richtig formuliert.

Beste Grüße,
R.
(m,34)
 
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  • #15
@ 2 von @ 1 Jedes Extrem ist kompliziert,
Aber Harz 4 ist näher an meinem Niveau als der Unterschied der jetzt vorherrscht;-)
 
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  • #16
M, 50

Ganz ehrlich, mich schreckt eine Frau mit Knete eher ab.

Ginge einerseits natürlich ans Ego, andererseits hätte ich Angst, nicht mithalten zu können und würde mich vermutlich eher "klein" fühlen. Ich möchte kein Bittsteller sein.

Nö, dann lieber ne HartzIVerin. Nicht so verwöhnt, "dankbarer" und kann sich vermutlich eher an Kleinigkeiten freuen?

Außerdem könnte ich mit der ja auch etwas aufbauen. - Die Reiche hat ja schon alles doppelt und dreifach, was ich mir hart erarbeiten muss. Datt macht keinen Spaß.

Ich habe auch eher negative Beispiele in Erinnerung im Bekanntenkreis, wo sich Männer abgemüht haben, einer Unternehmer-Tochter gerecht zu werden. Er ackerte auf niedrigem Niveau, "Papas Prinzessin" bekam die schönen und teuren Dinge (auf Firmenrechnung) nur so reingeschoben, späteres Erbe inklusive und bildete sich dann noch ein, sie hätte was "geleistet".

Frau mit Geld = nee, besser nicht! Versorgen kann und will ich andererseits (siehe #12) auch nicht.
 
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  • #17
hallo,
ich bin eine singel frau mit hartz vier gewesen, habe dann einen mann kennengelernt der (wie ich es erst später erfuhr) aus der oberschicht ist...
wir haben heute zwei kinder und sind auch nur deshalb zusammen:(...
ich würde mich nie wieder mit so jemanden einlassen...
man wird von allen behandelt wie dreck, nur weil man nicht das gleiche vermögen hat, die ganze familie und auch seine freunde, alles dreht sich nur um das schei... geld...
aus meinem stolz heraus, nehme ich kein geld von ihm an und lebe nur vom kindergeld, mit hartz vier würde es mir besser gehn als in einer oberschicht ohne karkter...
mfg
 
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  • #18
zu #11: Ich habe mal von einem geistreichen Menschen gehört, heutzutage sei die Mitgift einer Frau ihre berufliche Ausbildung. Das halte ich für eine zutreffende Feststellung. Mehr als eine gute Berufsausbildung und die Bereitschaft, diese (zeitweise) auch umzusetzen, erwarte ich keineswegs, sie muss nicht auch noch reich erben...
 
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  • #19
siri

nein, die meisten Männer - jedenfalls die, die ich kenne, leiden eher darunter. Vielleicht vom Alter abhängig?
 
  • #20
Ich glaube nicht das es dabei darum geht das der Mann nicht mehr für sich selbst sorgen möchte, obwohl es da mit Sicherheit auch den einen oder anderen Mann gibt der das so sieht.
Allerdings ist die Tatsache das die Frau viel Geld erst mal positiv und besser als wenn sie gar kein Geld hätte, denn in letzteren Fall müsste der Mann ja auch die Frau noch zusätzlich versorgen und sollte man heiraten wäre es nach einer Scheidung natürlich ebenfalls besser für den Mann wenn er keinen Unterhalt an seine Ex zahlen muss.
Dazu kommt noch das man sich so zusammen eben viel einfacher die schönen Dinge des Lebens leisten kann. Wenn man zusammen ein Haus bauen will, in einen teuren Urlaub fahren will etc. ist das immer grundsätzlich einfacher wenn beide Partner ausreichend Geld zur Verfügung haben.

Dazu kommt dann natürlich auch das die wenigen Männer die sich tatsächlich eine reiche Frau "angeln" wollen um selber nichts mehr tun zu müssen sich eben an die wenigen reichen Frauen wenden und dementsprechend erscheinen sie natürlich in deren Wahrnehmung als viel zahlreicher als sie es eigentlich sind.
 
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  • #21
Interessantes Problem.
Ich kann hier natürlich mal wieder nur für mich und meinen bescheidenen Erfahrungshorizont sprechen, aber ich hätte auch eher ein Problem damit, wenn die Frau viel mehr verdient als ich. Und das hat jetzt nichts mit Minderwertigkeitskomplexen bzw. umgekehrt einem gebrauchten Überlegenheitsgefühl zu tun, sondern vielmehr damit, dass ich befürchten müsste, mit ihr finanziell nicht mithalten zu können.
Mehrere teure Urlaube im Jahr, mindestens einmal im Monat nach London/Paris/New York jetten, dazu regelmäßiges Shopping auf der Kö - da wäre ich wohl nach einigen Wochen oder Monaten komplett pleite. Bin leider kein Vorstandsvorsitzender, sondern eher zufriedener Normalverdiener.
Auch die Alternative, dass sie mich dann immerzu einlädt, würde wohl auf Dauer nicht gut gehen. Zum Einen, weil es mit der Zeit ein großes Ungleichgewicht schafft, das ich mich ständig irgendwie auszugleichen verpflichtet fühlen würde, zum Anderen, weil mir das dann doch irgendwann übel aufstoßen würde. Ich brauche es zwar auch umgekehrt nicht, eine Frau zu versorgen, dennoch würde ich mit dieser Rolle schon rein traditionell besser klarkommen.

Deshalb wäre meine Idealvorstellung einfach ein ähnlicher finanzieller Hintergrund. Nicht zuletzt aus Gründen der bisherigen Lebensgewohnheiten: Skifahren in St. Moritz, Urlaub in Dubai, Champagner und Kaviar im Whirlpool - das war bisher nicht meine Welt, und wäre wohl auch in Zukunft nicht wirklich mit mir kompatibel.
Zugegeben, das waren jetzt allesamt ziemlich extreme Beispiele, aber als Veranschaulichung taugen sie hoffentlich dennoch.

deBaer
 
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  • #22
Wer sich hier als Mann aufhält, weil er gerade sein ganzes aufgebautes Leben zerstört hat, möglicherweise Unterhalt und eine teuere Scheidung zahlen musste und sein Haus verlor, weil seine Frau hier einen mit mehr "Attraktivität" gefunden hat, einen sehr "nieveauvollen", dann wird dieser Mann bestimmt nicht nach "Aschenputtel" suchen um seine Situation zu verschlimmbessern. Von Liebe kann man(n) nunmal nicht abbeissen. Verständlich, wenn er dann eine sucht, die "im Leben steht" und sich notfalls auch alleine durchfüttern kann.
Suchen sich denn wohlhabende oder gutverdienende Frauen den Hartz4er als Lebenspartner? Wären sie denn dann in EP?
M45
 
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  • #23
Für jeden Topf gibt es einen Deckel - alte Weisheit!
Im übrigen schecke ich schon vorab ab, ob der fremde Mann in meine Liga paßt bzw. in der selbigen spielt ( merkt 'frau' an vielen Kleinigkeiten - wenn sie außer vermögend auch noch einigermaßen intelligent ist[mod]) - eventuelle Zweifel lassen sich in der Regel schon im ersten Telefonat klären.
Und wenn ich dann immer noch - rein aus dem Bauch - der Meinung bin, mich mit dem Fremden treffen zu wollen - dann aber da, wo ich (!!) hinpasse - nicht in einer 08/15 Kneipe oder einem Schnellimbiss.

Warum soll ich mich verkleiden oder mich kleiner machen als ich bin?
Derjenige, der meinen Lebensstil kennt und lebt, kann höchstens m i c h persönlich nicht mögen, aber sich nicht daran stören, dass ich mir viele Wünsche (materiell) erfüllen kann.

Und der Mann, der da nicht mithalten kann, hat meine Einstellung und mein Leben schon am Telefon erkannt :) und damit erübrigt sich in der Regel jeder weiterer Kontakt!

Kurzum: müssen wir Frauen uns heutzutage auch noch für Reichtum bei den Männern entschuldigen, nach dem Motto: bitte nimm mich trotzdem!

So unattraktiv kannst du doch gar nicht aussehen, als dass du dich darüber mokieren könntest!

w/49
 
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  • #24
Ich kann die Aussage der Fragestellerin auch nicht nachvollziehen. Die Männer, die etwas weniger als ich verdient haben, hatten damit ein Problem. Deshalb bin ich jetzt hier...
 
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  • #25
Ich wäre von einer Frau mit (ererbten oder sonst aus der Familie stammenden) Geld auch extrem abgestoßen. Ich habe nach dem Studium auch bei Kontostand 0 angefangen (eher im negativen, wenn man die Bafög Rückzahlung mitrechnet) und alles was ich jetzt habe, habe ich mir selbst erarbeitet. Dieses Selbstwertgefühl würde ich nicht aufgeben wollen.
 
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  • #26
@21: Gut zusammengefasst. Mein Partner hat auch durch Scheidung und Kinder sehr viel verloren - die Ex wohnt im Haus usw. In mir hat er nun eine Partnerin, die auf eigenen Füssen steht, sich selbst finanziert und mit ihm zusammen - jeder finanziell für sich - das Leben, Reisen, Annehmlichkeiten ebenso organisiert bekommt und genießen kann. Er wird nie wieder für eine Frau zahlen und sie unterhalten - sein Lehrgeld war mehr als genug. Klar könnte ich nun sagen, ich will auch einen Mann, der für mich sorgt, doch er weiß genau, ich liebe ihn, denn um Geld geht es bei uns nunmal nicht. Und ich gebe dir Recht, einen H4-Empfänger würde ich mir nie suchen - ich finanziere auch keinen Mann, der soll sich bitte selbst finanzieren können! Dann spielen wir auch in der gleichen Liga!
 
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  • #27
@#23

Kurz, bündig, sehr ehrlich - authentisch. Ich mag das. Sie werden jemanden anziehen. Alles Gute.

#24

Nun, ich bin gerade dabei. Und wenn ich ehrlich bin, kommt noch ein kleinerer Studentenkredit aus meinem ersten Studium dazu (Durch die letzten 3 Jahre in der Fremde aber schon fast alles abbezahlt.). ;-) Meine letzte Partnerin war, wie schon beschrieben, gut verdienend. Ich habe mir nie etwas von Ihr etwas einseitig schenken lassen. Es war immer eine Balance vorhanden (sogar auf den letzten Cent rechnete ich ab; gerundet, denn so kleinlich bin ich jetzt nicht;). Obwohl ich nie in Ihre grandiose Altbauwohnung eingezogen bin (oder übernachtete), habe ich Ihr sehr gerne geholfen. Das konnte ich zu dieser Zeit geben. Mir waren gemeinsame Wanderungen lieber als Wellnesswochenden. Ich weiß, dass ich gut verdienen kann, weil ich hartnäckig und beharrlich mir selber treu bleibe (privat als auch beruflich), aber ich schenke lieber Zeit, Empathie, Wertschätzung, meine tiefe Liebe - und vor allem mein Herz.

Beste Grüße,
R.
(m,34)
 
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  • #28
hallo,
schön zu lesn, dass es so viele hartz4- hasser gibt...
der status hat niemals etwas mit liebe zu tun...
buch tipp; peter lauster ( LIEBE)
ein sehr schönes buch und noch dazu, erich fromm ( HABEN ODER SEIN ) und ihr werdet bessere menschen:)!!!
ps, alles fachliteratur der soziologie und psychologie noch dazu alte klassiker , einfach geil :)....


viel erfolg...
 
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