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  • #91
Ich bin Gast 79 und habe nie gesagt, dass Männer zu irgend etwas nicht in der Lage wären, oder dass sie nicht reflektieren können. Einige können das scheinbar nicht, andere beherrschen das ganz ausgezeichnet, bei Frauen ist das nicht anders. Ich mache niemandem einen Vorwurf und ich will auch keine Änderungen. Jeder möge sein wie er/sie will.

Ich finde diese Diskussion sehr interessant, nehme mich aber insofern vom Steinewerfen heraus, als ich nur das anführen möchte, was ich erkannt und erlebt habe:
da ich selbst bislang immer mit Männern zusammen war, die diese Balance zwischen "Hart und Zart" problemlos und ohne Stress leben, ja dies so in sich tragen, darf ich sagen, dass dies sehr wohl möglich ist und nicht zwingend durch Spielchen hervorgerufen wird, sondern vielmehr durch Zuneigung.
Mag sein, diese Herren wurden schon lange vor mir seitens der weiblichen Familienmitglieder konditioniert, mir scheint sie haben einfach eine gewisse Liebe zum anderen Geschlecht und die Sprache der Frauen begriffen ohne sich gleich in eine zu verwandeln, sondern sind "Männer" geblieben. Für mich passt das jedenfalls wunderbar.

Ich wundere mich einfach, dass diese simple Idee scheinbar ein so großes Geheimnis ist, sodass sich die Herren ob dieser Überlegung und jener der FS auf den Schlips getreten fühlen und Panik haben, dass sie verändert werden sollen. Ganz und gar nicht, denn es liegt bei jedem selbst dazuzulernen oder nicht. Mich wundert dieser ständige Kampf, den Einige glauben führen zu müssen - Männer wie Frauen. Ich finde das schade. Denn es ist in der Tat ganz einfach.
 
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  • #92
Ich muss leider immer wieder feststellen, dass viele Männer sich der Frau regelrecht unterwerfen und das macht sie leider gar nicht sexy.
Erst gestern hatte ich ein Date mit einem attraktiven Mann, der sich leider für alles mögliche ständig entschuldigt hat.

Angeblich ist es so, dass Männer ganz viele Anfragen verschicken an Frauen und Frauen ganz viele Anfragen von Männern bekommen, natürlich immer von den falschen. Wenn man mal eins und eins zusammenzählt, könnte es so scheinen, dass Frauen es etwas leichter haben beim Online-Dating.

Stell dir doch einfach einmal vor, du erstellst ein Profil bei einem online-Dating-Portal und niemand schreibt dich an. Du wartest eine Woche, noch eine Woche, es tut sich gar nichts. So geht es den meisten Männern.

Stelle dir einfach vor, du hättest ein Profil eingestellt und niemand würde sich für dich interessieren über Wochen und dann ergibt sich doch ein Kontakt. Würdest du nicht auch versuchen, nett zu sein und dir alle Mühe zu geben?

m
 
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  • #93
Hahaha, hab mal eine Frau kennengelernt.

Da verstand ich gar nichts mehr.....noch Fragen warum manche Männer heutzutage so unsicher sind?
m/43

Aus manchen Zeilen liest man schon eine gewisse Art der Unreife heraus, die nämlich zur Unsicherheit selber führt. Jeder ist sein Glückes Schmied und wenn Mann von alleine nicht versteht, dass das Verhalten der Frau ambivalent ist und er vorsichtig sein sollte, wer soll es ihm denn dann erklären? Wir Frauen dürfen und können es nicht. Er hätte von alleine auf den Gedanken kommen müssen, dass die Kino-Frau schon komisch ist. Ihn schon beim zweiten Daten so direkt zum Kuscheln einzuladen, finde ich ein unangemessenes Verhalten, das hätte ihn stutzig machen sollen.

Ist mir als Frau selber auch passiert. Erst macht Mann große Welle und dann werde ich auf eine komische Art abgeschossen.

So ist das Leben, so Verhalten sich Männer und Frauen, aber hat nichts mit Unsicherheit von Männern zu tun.

Ich gebe noch zu Bedenken, das gilt für jedes Geschlecht! Es kommt immer auf das gesunde Maß an. Aber das zu finden, scheint für Männer ganz ganz schwer zu sein. Bei denen gibt es anscheinend immer alles oder nichts. Das bedauere ich sehr.

w 50
 
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  • #94
Stell dir doch einfach einmal vor, du erstellst ein Profil bei einem online-Dating-Portal und niemand schreibt dich an. Du wartest eine Woche, noch eine Woche, es tut sich gar nichts. So geht es den meisten Männern.
m

Oh, du getraust dir für andere wildfremde Männer/Menschen zu schreiben? Schon das finde ich komisch.

Warum wartest du, ob du von Frauen angeschrieben wirst? Passive Männer sind unsicher, keiner will einen unsicheren Partner, du willst doch auch eine sich sichere Frau, oder nicht?

Also selber aktiv werden, das Profil ggf. prüfen lassen, ob es wirklich gut ausgefüllt ist. Ich war früher in SB unterwegs und bin immer wieder entsetzt gewesen, wie mager und taktisch unklug Profile von Männern ausgefüllt waren. Das sich dann keine Frau animiert fühlt, auf so ein Profil zu reagieren, sollte logisch sein.

Ich schrieb z.B. Männer, deren Körpermasse auf Übergewicht (habe ich selber nicht) schliessen lässt nie an, da mag ansonsten das Profil noch so gut geschrieben sein. Fast alle Männer in SB haben Übergewicht, ansonsten 50% aller Männer in Deutschland. Traurig oder?

Ist wie bei Bewerbungsunterlagen. Wenn die nicht ordentlich, vollständig und gut gemacht sind, bekommt man keine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

w
 
  • #95
Ich wundere mich einfach, dass diese simple Idee scheinbar ein so großes Geheimnis ist, sodass sich die Herren ob dieser Überlegung und jener der FS auf den Schlips getreten fühlen und Panik haben, dass sie verändert werden sollen.

Ich habe niemals gesagt, dass diese unsägliche "Männer-können-nicht-reflektieren-Äußerung" von dir stammte, oder dass du sie irgendwie unterstütztest. Dein Beitrag war für mich die Gelegenheit, etwas gegen die Aussage von Herakles zu polemisieren.

Warum fühlen sich hier Männer auf den Schlips getreten? Nun, zunächst einmal ist an deinen Aussagen überhaupt nichts gemeines festzustellen. Auch nicht an denen der FS. Sie hat höchstens eine etwas verschrobene Einstellung zu Höflichkeit. Männer fühlen sich aber dann auf den Schlips getreten, wenn ihnen permanent gesagt wird, wie sich sich ändern müssten (das hören sie nämlich seit 40 Jahren andauernd, und meist in einem fordernden Tonfall), um "richtige" Männer zu sein. Auch du hast ja die Frage gestellt, warum Männer so und nicht anders sind. Darin ist, wenngleich nicht so aggressiv, eine Aufforderung zur Veränderung inbegriffen.
Viele Frauen maßen sich die Deutungshoheit über Männlichkeit an. Natürlich geht man da in eine kollektive Verteidigungshaltung. So viel Gespür sollte doch eine Frau haben, um zu merken, wenn das jemand macht.

Wie würden denn Frauen reagieren, wenn Männer sagten, Frauen, die sie nicht bekochen könnten seien gar keine richtigen Frauen? Zunächst vielleicht mal amüsiert, weil sie diesen Angriff auf ihre Identität nicht ernstnehmen. Wenn das aber zu einem gesellschaftlichen Grundtenor wird und man sich immer wieder dafür rechtfertigen muss, schaut die Sache evtl. schon ganz anders aus, nicht?

Es kommt immer auf das gesunde Maß an. Aber das zu finden, scheint für Männer ganz ganz schwer zu sein. Bei denen gibt es anscheinend immer alles oder nichts. Das bedauere ich sehr.

Dem würde ich zustimmen. Nicht, dass es für Männer unmöglich ist, das gesunde (?) Mittelmaß zu finden, aber evtl. schwerer als für Frauen. Du magst das bedauern, ich finde es natürlich. Pauschal gesagt: Frauen sind mittelmäßig, Männer Extremisten. ;-)
Ich bedaure z.B. oft, dass Frauen so sehr auf gesellschaftliche Konventionen achten, dass sie so selten eingefahrene Wege verlassen, anscheinend recht selten große Träume haben oder um die Ecke denken (und so selten versuchen, sich in eine männliche Perspektive hineinzuversetzen). Aber vielleicht ist das einfach für Frauen schwerer (nicht unmöglich!) als für Männer. Damit muss man klarkommen. Es geht nur darum, den anderen, wenn man ihn schon nicht versteht, so doch wenigstens in seiner eigenen Art als gleichwertig zu akzeptieren.
 
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  • #96
Ich bedaure z.B. oft, dass Frauen so sehr auf gesellschaftliche Konventionen achten, dass sie so selten eingefahrene Wege verlassen, anscheinend recht selten große Träume haben oder um die Ecke denken (und so selten versuchen, sich in eine männliche Perspektive hineinzuversetzen). Aber vielleicht ist das einfach für Frauen schwerer (nicht unmöglich!) als für Männer. Damit muss man klarkommen. Es geht nur darum, den anderen, wenn man ihn schon nicht versteht, so doch wenigstens in seiner eigenen Art als gleichwertig zu akzeptieren.

Ich bedauere sehr, dass es leider zu wenig Männern gelingt, sich in die weibliche Denkweise hineinzuversetzen und immer gleich eingeschnappt reagieren, wenn Frau sich Weiterentwicklung des Mannes (=Veränderung) zum Nutzen aller wünscht.

Ich als Frau kann nur Menschen akzeptieren, die mich und sich selber akzeptieren.

Wer Aktzeptanz wünscht, einfordert, muss selber akzeptieren und an sich arbeiten. Ich kann von anderen Menschen nur das Erwarten, was ich selber "biete". Versteht Mann, was damit gemeint ist?

w
 
  • #97
Oh, du getraust dir für andere wildfremde Männer/Menschen zu schreiben? Schon das finde ich komisch.

das ist "Allgemeinwissen" das ist nicht "für andere Männer schreiben".. wenn ich schreibe das es in Thailand öfters regnet ist das ein Fakt und nicht "für Thailand schreiben"..

Warum wartest du, ob du von Frauen angeschrieben wirst? Passive Männer sind unsicher, keiner will einen unsicheren Partner, du willst doch auch eine sich sichere Frau, oder nicht?

na dann: Passive Frauen sind unsicher, keiner will einen unsicheren Partner, du willst doch auch einen sicheren Mann, oder nicht?

Merkste was?
 
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  • #98
das ist "Allgemeinwissen" das ist nicht "für andere Männer schreiben".. wenn ich schreibe das es in Thailand öfters regnet ist das ein Fakt und nicht "für Thailand schreiben"..

na dann: Passive Frauen sind unsicher, keiner will einen unsicheren Partner, du willst doch auch einen sicheren Mann, oder nicht?

Merkste was?

Ja, das es schon anmassend ist, für andere Menschen schreiben zu wollen, selbst wenn es gewisse Verallgemeinerungen gibt, sollte man, das sehe ich als Zeichen von Reife, nur seine eigene Meinung schreiben und nicht für alle Männer schreiben.

Ich schreibe auch nicht für alle Frauen, das Recht habe ich nicht, das kommt m.E. auch unglaubwürdig rüber. Es ist eine Frage des Takts und des Stils.

In der Eingangsfrage ging es um unsichere Männer, nicht um unsichere Frauen, aber letztendlich will weder Mann noch Frau einen passiven Part an seiner Seite. Da sind wir uns einig, alle, oder?

w
 
  • #99
Ich bedauere sehr, dass es leider zu wenig Männern gelingt, sich in die weibliche Denkweise hineinzuversetzen und immer gleich eingeschnappt reagieren, wenn Frau sich Weiterentwicklung des Mannes (=Veränderung) zum Nutzen aller wünscht.

Ich als Frau kann nur Menschen akzeptieren, die mich und sich selber akzeptieren.

Wer Aktzeptanz wünscht, einfordert, muss selber akzeptieren und an sich arbeiten. Ich kann von anderen Menschen nur das Erwarten, was ich selber "biete". Versteht Mann, was damit gemeint ist?

w

Aber das ist doch ein sein Ding, ob er sich irgendwohin weiterentwickeln will oder nicht.

Was ist das denn für eine Denke!?
Frau wünscht sich Weiterentwicklung des Mannes (=Veränderung) zum Nutzen aller.

Wer gibt der Frau das Recht, besser gesagt dir, zu meinen, das ein Mann sich nach deinen Wünschen hin "weiterentwickeln" soll und das zum Nutzen aller?!
Was sind wir? Nutztiere zum "Männchen" machen oder doch eher eigensinnige und vor allem eigenständige Menschen die eine eigene Agenda haben?

Frauen sollten sich lieber passende Partner suchen, die mit ihrer Agenda und Denke übereinstimmen, anstatt "liebevoll" für "Weiterentwicklung" zu plädieren, natürlich mit Ausrufezeichen und bekanntgeben, das der Mann sonst nichts taugt, da er, trotz Souveränität und Alpha sein, nicht nach ihrer Pfeife tanzt?
 
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  • #100
Ich bedauere sehr, dass es leider zu wenig Männern gelingt, sich in die weibliche Denkweise hineinzuversetzen und immer gleich eingeschnappt reagieren, wenn Frau sich Weiterentwicklung des Mannes (=Veränderung) zum Nutzen aller wünscht.

Was ja, streng genommen, wieder darauf hinausläuft, dass die Deutungshoheit über dann beide Geschlechter bei der Frau verbleibt. Das mag aus Sicht der Frau die Gleichberechtigung zementieren, lässt aus Sicht der Männer aber die immer noch vorhandenen Unterschiede zwischen den Geschlechtern weiter zerbröckeln.

Wobei hier die Frage erlaubt sein muss: Wohin sollen denn sich denn nun Männer Ihrer Meinung nach (und vielleicht auch die aller anderen Frauen) entwickeln?

m, 34
 
  • #101
Ich bedauere sehr, dass es leider zu wenig Männern gelingt, sich in die weibliche Denkweise hineinzuversetzen und immer gleich eingeschnappt reagieren, wenn Frau sich Weiterentwicklung des Mannes (=Veränderung) zum Nutzen aller wünscht.

Ja, auch das ist wahr. Ich muss es ganz offen gestehen, ich verstehe Frauen nicht besonders gut. Ich halte sie tendenziell für selbstverliebt, selbstgerecht, wenig empathisch, phantasielos, fordernd und kalt. Bevor jetzt das Geschrei los geht: Ich weiß, dass das Vorurteile sind, und ich weiß, dass das Ganze aus weiblicher Perspektive ganz anders aussehen mag. Ich bemühe mich deshalb, mich nicht von diesen Vorurteilen leiten zu lassen.

Aber warum diskutieren wir hier überhaupt. Es ist sowas von offensichtlich, dass Männer im Allgemeinen (damit ich auch ja nicht unbefugterweise für andere im Speziellen spreche) momentan in einer Identitätskrise sind, was man von Frauen ja nun wirklich nicht sagen kann. Das hat mit gesellschaftlichem Wandel zu tun, mit veränderten Anforderungen von Familie und Erwerbsleben, mit 40 Jahren Kritik und Schuldzuweisung, mit einem negativen Männerbild, das unsere Gesellschaft so hat, mit häufigen Behauptungen, Frauen seien sowieso besser für dieses und jenes geeignet. (jammere ich gerade? Ups, war eigentlich gar nicht meine Absicht.)

Natürlich ist der Wunsch von Frauen, dass Männer an sich arbeiten legitim (wie übrigens umgekehrt auch, ich wünsche mir auch Veränderung und Weiterentwicklung von Frauen, auch da lässt das Ergebnis eher zu wünschen übrig).
Aber wie wird wohl jemand, der in seiner Identität verunsichert ist auf Kritik reagieren? Na klar, defensiv. Er wird sich verteidigen, sich in die Wagenburg zurückziehen, auf stur schalten und blockieren, da er die Kritik ja gar nicht annehmen kann, sie gefährdet seine Identität ja noch weiter.

Ich sage nicht, dass Frauen deswegen zurückstecken sollen, aber sie sollten sich, zu ihrem Nutzen und zum Nutzen aller, vergegenwärtigen, mit wem sie es überhaupt zu tun haben, und inwiefern die eigenen, althergebrachten Strategien zwar legitim, aber vielleicht nutzlos sind.
 
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  • #102
Naja, Männer sind oft verunsichert, weil sie nicht wissen, wie sie mit einer Frau gerade dran sind.

Helfen sie ihr in den Mantel, kann es sein, dass sie angefahren werden, ob sie glauben, man sei gelähmt. Machen sie es nicht, werden sie als Stoffel angesehen.
Laden sie ein und zahlen die Rechnung im Café oder Restaurant, finden das manche Frauen beleidigend. Schließlich sind sie ja emanzipiert und verdienen ihr eigenes Geld und lassen sich nicht kaufen. Verlangen die Männer getrennte Rechnung, haben sie keine Kinderstube und sehen die Frauen nicht wieder.
Halten sie ihr die Tür auf ...
Halten sie ihr die Tür nicht auf ...
Rücken sie den Stuhl zurecht ...
Tun sie es nicht ...

usw. usf.

Gut, das sind Alltagssituationen und Äußerlichkeiten. Damit fängt es aber schon an und geht noch viel weiter, fast das ganze Leben lang. Frauen kommen, wenn es sein muss, mit dem Alleinsein besser zurecht. Alte Frauen vereinsamen, versumpfen und verwahrlosen nicht nach dem Tod ihres Mannes. Frauen sind redegewandter, empathischer, intuitiver, haben mehr soziale Kompetenz.

Schon im Kleinkindalter sind es die Mädchen, die eher laufen und sprechen lernen.
Die eher keine Windeln mehr brauchen. In der Schule sind Mädchen erfolgreicher, im Studium.

Das kratzt schon früh am männlichen Ego.
Selbstbewussten Männern wie meinem macht es nichts aus - im Gegenteil. Er ist stolz auf mich.
Weniger selbstbewusste Männer gebärden sich als Machos oder PUA.

Ich empfinde und bezeichne mich übrigens nicht als besonders "emanzipiert".
Ich bin eine Frau mit ausgeprägt weiblicher Seite und benehme mich auch so.
Vielleicht habe ich deswegen einen Mann gefunden, der sich wie ein Gentleman verhält
 
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  • #103
Ich verstehe nicht, warum viele Männer entweder nur Macho oder nur Softie sein können und nicht erkennen, dass eine gesunde Mischung aus beidem das ist, was Frauen wollen und langfristig anziehend finden.

Liebe FS - das ist also das was du meinst ja?
So jetzt kommt ein Trommelwirbel für dich und du verrätst uns wie du die komplette Mischung bei nur einem einzigen Date erkennen möchtest?!
Das ist doch wirklich nur noch lächerlich.

Blos weil er beim ersten Date (2 Stunden aus seinem kompletten Leben!) höflich und ehrlich war, heißt das doch noch lange nicht, dass er unterwürfig (absolut absurd bei dem von dir beschriebenen "Vorfällen" des Dates) ist schon garnicht generell?!

Wenn du nach 3-4 Dates sagst - ok es ist eine TENDENZ vorhanden, der macht ja ANSCHEINEND nur was ich will und ist somit VERMUTLICH unterwürfig -oooook, aber nach 2 Stunden diese 100% Diagnose?!
Ich bitte dich...

Glaubst du, dass du dein komplettes Wesen in 2 Sunden präsentieren kannst, oder ist es vielmehr nur ein Eindruck den du VERSUCHST zu vermitteln?!
Missverstädnisse gibts obendrein zum Glück ja auch kaum zwischen Menschen richtig?
Überlege mal wie oft unbewusst falsche Eindrücke vermittelt werden - seeeeeeeehr oft und sei es nur im kleinen.

Dein "Auswahlverfahren" gleicht eher einem Roulettespiel und ist somit volkommen ungeeignet für das, was es dir bringen soll - einen Partner nach deinem besonderen Geschmack.
Aber laut Herakles weißt du das ja sowieso alles schon, da Frauen ja sooo selbstreflektierend sind ^^

Also mal drüber nachdenken und eine höhere Trefferquote bei potenziellen Partner erreichen - toi,toi,toi
 
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  • #104
Hier nochmal # 79/90:
Ich habe nicht den Wunsch einen Mann zu ändern oder verändert zu werden. Mir wird hier etwas unterstellt, dass nicht der Wahrheit entspricht. Und ich kann es nicht oft genug wiederholen, ich verstehe die Verärgerung und den Unmut mancher Männer nicht! Manche Frauen verstehe ich aber auch nicht, zugegeben.

Niemand soll verändert werden. Keine Frau will eine Geschlechtsgenossin im Männerkörper. Und kein Mann eine Frau mit Brusthaaren. Es ist nach wie vor der Unterschied, der uns am anderen Geschlecht anzieht!
Es wäre allerdings großartig, wenn Mann versteht wie Frauen ticken (und ihm das auch gefällt) und er deshalb besser zu kommunizieren und zu handeln versteht. Ebenso (und das möchte ich den Frauen ebenfalls anraten) habe ich mich als Frau mit der männlichen Kommunikationsweise auseinandergesetzt und kann deshalb heute mit meinem Partner viel angenehmer Dinge abklären = es gibt dann einfach weniger Missverständnisse und Krach. Ich persönlich streite nicht gern und möchte meine Zeit schöneren Dingen als Machtspielchen, Groll u.ä. widmen.
Nicht mehr und nicht weniger ist das Ziel.

Nachgeben und Dazulernen - und bitte Entspannung - auf beiden Seiten ist meiner Ansicht nach gefragt. Wer das gar nicht möchte, nun gut, jeder darf frei entscheiden mit wem man sich umgibt. Missionieren wollen bringt aber nichts außer Verhärtung, wie wir sehen.

In diesem Sinne, schönen Abend!
 
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  • #105
Wie schon bereits gesagt: Der Feminismus ist Schuld. Übrigens gäbe es diese Plattform gar nicht ohne ihn, denn zu meiner Kindheit (Ich bin M40) waren Menschen im Alter ab 25 verheiratet und - oh Wunder - blieben es auch. Da gab es keine tiefschürfenden Diskussionen über die männliche und weibliche Psyche, über den "richtigen" Zeitpunkt für Kinder, ob der Mann arbeitet, die Frau zu Hause bleibt, oder beide arbeiten, oder einer Teilzeit, der andere dreiviertel Zeit, usw. Aber zurück zum Thema: Der Femininsmus hat die Romantik zwischen den Geschlechtern zerstört. Und er verdammt alles männliche. Im aktuellen SPD-Programm steht - und das ist kein Witz: "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden." Und da stellt ihr euch noch Fragen, warum Männer verunsichert sind, unmännlich dabei wirken? Aber das ganze funktioniert ja nicht. Das biologische Programm kann auch keine noch so kranke Ideologie, wie die Genderideologie, abschaffen. Grade bei Anbahnung schlägt sie voll zu: Männer sind die selbstsicheren Jäger, nichts ist schlimmer als Unsicherheit eines Mannes! Frauen riechen das regelrecht. Das kann man in jeder Dorfdisco beobachten. Du kannst als Mann noch so gut aussehen, bist du zu schüchtern, bleibt du selbst noch "Jungfrau", wenn du aussiehst wie George Clooney.
 
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  • #106
Liebe FS - das ist also das was du meinst ja?
So jetzt kommt ein Trommelwirbel für dich und du verrätst uns wie du die komplette Mischung bei nur einem einzigen Date erkennen möchtest?!
Das ist doch wirklich nur noch lächerlich.
................
Also mal drüber nachdenken und eine höhere Trefferquote bei potenziellen Partner erreichen - toi,toi,toi

Hier nochmal #79/90/103:
Leider hat obiger User nicht genau gelesen. Ich suche nicht, sondern befinde mich in einer mehrjährigen Beziehung und hatte auch davor nur Beziehungen mit Partnern, die diese Balance halten können.
Mich zieht das eben an.
Männer, die mir als Frau ständig zeigen müssen "wo der Hammer hängt" und Angst haben, dass sie ausgenützt werden oder als unmännlich dastehen, wenn sie Gefühl (oder sogar Humor!) zeigen, haben mich genauso wie Dauerjammerlappen noch nie interessiert - vereinfacht und provokant ausgedrückt.
Wie gesagt: die Mischung machts.
Als Frau sollten wir doch auch mehr als eine Facette haben? Kein Mann möchte nur die hausbackene fürsorgliche Mutti oder nur den Vamp ohne Beziehungsqualität an seiner Seite haben. Das Thema "Hure und Heilige" in einer Person ist schon seit jeher der geheime Wunsch, oder?
Wir Frauen wollen das eben umgekehrt auch ;-)
Selbstverständlich kristallisiert sich das Wesen eines Menschen erst nach einiger Zeit heraus. Dafür gibt die Kennlernphase. (Ich bin verwundet, dass dieser völlig normale Prozess extra erwähnt werden muss und das dies jetzt Staub aufwirbelt.) Und manche Menschen trifft man eben kein zweites Mal. Auch das ist völlig normal und das kann weit mehr Gründe haben als der, dem diese Diskussion zugrunde liegt.
 
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  • #107
Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden." Und da stellt ihr euch noch Fragen, warum Männer verunsichert sind, unmännlich dabei wirken? ney.

Ein Mann, der sich selbst sicher ist und die genetischen Unterschiede zwischen Frau und Mann kennt und versteht, lässt sich doch nicht von einem Parteiprogramm verunsichern. Ich schmeiss mich weg, wie kann man so denken?

Ausserdem sind nicht alle Männer unsicher und auf das was Parteien, Medien usw. oft an Schrott von sich gebn, höre ich schon lange nicht mehr, wenn ich recht überlege, habe ich da noch nie groß drauf gehört. Ich habe ja meinen eigenen Kopf. Du etwa nicht lieber Mann? Tja, das sollte dir wirklich zudenken geben, da kann man tatsächlich verunsichert sein.

Ist wie ein guter Handwerker sein. Man muss eine gute Ausbildung haben, fleissig, diszipliniert, korrekt arbeitend und sich ständig weiterbilden und angenehm zu den Kunden sein. Dann läuft die Firma gut und alle sind zufrieden

w
 
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  • #108
Wobei hier die Frage erlaubt sein muss: Wohin sollen denn sich denn nun Männer Ihrer Meinung nach (und vielleicht auch die aller anderen Frauen) entwickeln?

m, 34

Über was schreiben wir hier die ganze Zeit? Nicht mitgelesen, nicht verstanden?

Über unsichere Männer, die leider kein Selbstbewusstsein haben und die Schuld dafür den Frauen geben. Diese Männer sollen sich weiter entwicklen, sich sollen erwachsen denken, dass man als Erwachsener das Recht und die Pflicht hat, selber der Glückes Schmied zu sein. Mit Unsicherheit kommt im Leben keiner weiter, weder beruflich, privat noch sonst wie.

Selbstsichere Männer haben mehr Erfolg im beruf, in der Liebe und sind gute Vorbilder für Kinder und das alles ist doch zum Nutzen der Gesellschaft, oder nicht? Gilt übrigens auch für Frauen, aber hier ging es ja speziell um Männer!

Jetzt verstanden?
 
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  • #109
Das kratzt schon früh am männlichen Ego.
Selbstbewussten Männern wie meinem macht es nichts aus - im Gegenteil. Er ist stolz auf mich.
Weniger selbstbewusste Männer gebärden sich als Machos oder PUA.

Ich empfinde und bezeichne mich übrigens nicht als besonders "emanzipiert".
Ich bin eine Frau mit ausgeprägt weiblicher Seite und benehme mich auch so.
Vielleicht habe ich deswegen einen Mann gefunden, der sich wie ein Gentleman verhält

Warum gelingt es einigen Männer schon und sind sogar Stolz auf die Partnerin? Warum regen diese Männer sich nicht darüber auf, welche unangemessenen Forderungen Frauen stellen?

Warum gelingt es den selbstbewussten Männern nicht, sich von den selbstbewussten Männern was abzuschauen und sich zu fragen, wie die es geschafft haben, selbstbewusst und von Frauen begehrt zu werden?
 
  • #110
Ein Mann, der sich selbst sicher ist und die genetischen Unterschiede zwischen Frau und Mann kennt und versteht, lässt sich doch nicht von einem Parteiprogramm verunsichern. Ich schmeiss mich weg, wie kann man so denken?

Hm, und wieder einmal versucht eine Frau Deutungshoheit über Männlichkeit auszuüben. Ich habe auch mal gedacht, dass das alles nichts mit mir zu tun hat, dass mich doch so etwas nicht verunsichern kann...und dann wurde ich während meines Studiums (Kulturwissenschaften, ich weiß, ich bin ein Stück weit selbst schuld) tagtäglich mit der Nase daraufgestoßen, wie böse doch der männliche Blick sei, wie unertäglich gewalttätig und dominant wir doch sind, v.a. wenn wir, was noch schlimmer ist als nur Mann zu sein, weiße Männer sind, ich musste erleben, wie Dozentinnen männerfeindliche Witze in Seminaren gemacht haben, die Kommilitoninnen fanden das meist ziemlich lustig, ich nicht.
Dann wird man auf einmal sensibel für Äußerungen dieser Art und erkennt, dass sie momentan bei uns ziemlich in Mode sind, dass in unserer Öffentlichkeit gerne auf Männer eingeprügelt wird (geh in den nächsten Buchladen, sieh dir die (Scherz-)Postkarten an, wieviele sind mit Häme über Männer versehen, wieviele mit Häme über Frauen?).
Wenn du das mal angefangen hast wahrzunehmen, ändert sich auch dein Weltbild. Ich möchte dich mal sehen, wenn du tagtäglich wegen deines Geschlechtes beleidigt und zu den Bösen gezählt wirst. da ist deine ach so selbstsichere "Das kann doch alles MIR nichts anhaben-Haltung" auch bald flöten.

Ich verlange hier kein Mitleid, ja noch nicht einmal Verständnis, das würde ich nicht wagen. Aber es muss doch irgendwie für jede Frau zumindest nachvollziehbar sein, warum Männer bei uns verunsichert sind, oder nicht? Falls nicht, sehe ich leider eines meiner in einem vorigen Beitrag angeführten Vorurteile bestätigt. :-(
 
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  • #111
Ich verlange hier kein Mitleid, ja noch nicht einmal Verständnis, das würde ich nicht wagen. Aber es muss doch irgendwie für jede Frau zumindest nachvollziehbar sein, warum Männer bei uns verunsichert sind, oder nicht? Falls nicht, sehe ich leider eines meiner in einem vorigen Beitrag angeführten Vorurteile bestätigt. :-(

Tunnelblick, aufgrund von Erfahrungen im Studium, wo Männerfeindliche Witze gemacht wurden, ja da könnte ich mir glatt das Leben nehmen, wenn ich all die frauenfeindlichen Witze und Beiträge hier im Forum verallgemeinernd für alle Männer ernst nehmen würde.

Ich dachte eigentlich, dass man als Student, egal welche Richtung man studiert, wenigstens differenzierend denken lernt.

Verständnis habe ich schon, aber kein Verständnis, dass Mann immer nur jammert, aber nichts tut, um aus seinem wenig differenzierenden Denken heraus kommt und somit auf seiner Postition beharrt. Was bringt es den Mann, wenn er nun Verständnis von den Frauen erhält? Wird er dadurch sicherer, wirklich?

Es kann doch nicht sein, dass Mann erst wieder Zuwendung (Verständnis) einer Frau braucht, um sicherer zu werden. Er ist doch kein Kind mehr, der die Mama braucht?

Hast du lieber Forist, Frauen für ihre Situation Veständnis gegenüber gebracht? Auch Frauen sind unsicher, aber die arbeiten lieber an sich selbst, meistens jedenfalls, aber geben die Schuld nicht den Männern, der Politik, der Gesellschaft, sondern aktzeptieren es erstmal und holen sich ggf. auch noch therapeutische Hilfe. Sich Hilfe zu holen, immer dazu zu lernen, sich weiterzuentwickeln ist übrigens ein Zeichen von Stärke, das gibt auch Stärke, das gibt auch Sicherheit in der Persönlichkeit.

Ich bedaure, dass diese Erkenntnis viel zu wenig Männer verstehen, verinnerlichen können. Denn letztendlich kann sich nur ein Mann selber ändern, kann nur selber an seiner Unsicherheit arbeiten, wir Frauen können und dürfen das ja gar nicht, wie hier schon oft von Männern festgelegt wurde.

w
 
M

Mooseba

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  • #112
Es ist schon lange der Wahnsinn, was sich Männer hier bieten müssen, was in der Form über Frauen hier nie geschrieben bzw. von der Moderation durchgelassen wird. Hier dürfen Frauen Männer ab 50 oder generell eklig finden, während die kleinste Kritik an ihnen schon Sexismus oder selbstverständlich einem mangelnden Selbstbewusstsein des Mannes gleicht. Und immer schön an die männliche Ehre gehen: "Nur ein echter Mann macht es so und so usw." Den meisten ist das völlig wurscht. Ein echter Mann lässt sich nicht von einer Frau definieren, was ein echter Mann ist. Das bestimmt er - für sich - selbst. Und das wirkt auf eine - echte - Frau auch attraktiv. Aber wehe, die Männer versuchen mal zu definieren, was für sie eine echte Frau ist. Dann hört man förmlich die Empörungsexplosionen.
Dieser Thread beweist die ganze Widersprüchlichkeit der Frauen: Der Mann soll ja was ganz besonderes sein, aber bitte nicht zu sehr in die eine und auch nicht zu sehr in die andere Richtung abdriften - bei allen Eigenschaften. Also soll er doch stinknormal sein - als langweiliger Mann passend zur langweiligen Frau. Aber beide sollen es sich bitte nicht anmerken lassen. Sobald der Mann mal nicht so ganz mittig ist, überhitzt bei den Frauen gleich der Prozessor, sie sind überfordert und lästern dann lieber über den Mann bzw. vorverurteilen ihn als sich mit ihm zu beschäftigen. Das ist die Emanzipation: gesellschaftlich anerkannte Faulheit.
Es gibt hier echt Frauen, die sich nicht zu peinlich sind, dass sie an Beziehung bisher nicht mehr hinbekommen haben als eine gekrachte Ehe (am Scheitern war natürlich nur der Mann schuld, weiß ich doch), aber alles über Männer wissen und gern mit jüngeren ins Bett steigen, sich aber für reif und erwachsen halten. Und Spiritualität auch noch als Zeichen der Reife sehen. Hilfe, große Not.
Schon die Wissenschaft hat bewiesen, was ein jeder gesunder Verstand - sowohl Mann und Frau - schon an Erfahrung gesammelt hat: dass die Eigenschaften unterschiedlich verteilt sind. Unter Männern gibt es mehr Extreme in beide Richtungen als bei Frauen - unter Männern gibt es mehr Genies und Versager als unter Frauen.
Aber hier pflegt man lieber das Image, dass Frauen nur Heldinnen oder Opfer und Männer nur Idioten oder Täter sein können.
 
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  • #113
Ich verlange hier kein Mitleid, ja noch nicht einmal Verständnis, das würde ich nicht wagen. Aber es muss doch irgendwie für jede Frau zumindest nachvollziehbar sein, warum Männer bei uns verunsichert sind, oder nicht?
Natürlich ist das nachvollziehbar. Und Frauen sind auch nicht dumm. Aber fast alle Frauen sehen Männer nur als (temporäres) Mittel zum Zweck, das einfach nur zu funktionieren hat. Man ist einfach dreist und hofft durch mantrahaftes Wiederholen von Scheinwahrheiten Männer zu ihrem Vorteil manipulieren zu können. Doch immer mehr Männer durchschauen das, bloß die einzige Antwort der Frauenwelt lautet: Stumpf ist Trumpf. Stumpfheit bis zum Super-GAU.

Wie schon jemand hier treffend im Forum schrieb: Selbstreflektion beschränkt sich bei Frauen eher nur darauf, was etwas mit einem selbst macht, anstatt welche Wirkung auf die eigene Umwelt frau selbst verursacht. Stets hat sich die Umwelt der Frau unterzupassen. Und dafür arbeitet der Feminismus.
 
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  • #114
Gut, ihr unsicheren Männer. Fragen wir anders rum:

Was wollt ihr? Unsicher bleiben, Mitleid und Veständnis haben? Bringt das euch weiter, sicher und attraktiv für das andere Geschlecht zu werden? Bringt es euch als unsichere Männer auch beruflich weiter?

Oder erwartet ihr, dass wir Frauen uns für euch ändern? Aber wie das, den ihr wollt doch von uns auch nicht, dass wir euch ändern?

Also macht konstruktive Vorschläge, Ideen, wie eurer Problem gelöst werden kann.

w
 
  • #115
Warum gelingt es den selbstbewussten Männern nicht, sich von den selbstbewussten Männern was abzuschauen und sich zu fragen, wie die es geschafft haben, selbstbewusst und von Frauen begehrt zu werden?

Sehr oft ist bei mir mit dem Abschauen nach dem Hinschauen schon wieder vorbei. Ich erkenne in den genannten erfolgreichen Männern fast immer auch Wesenszüge, die ich mir nicht aneignen möchte, weil unter meinem Niveau oder moralischem Anspruch. Ich erkenne aber auch, dass diese Verfehlungen im Gesamtbild des Charakters wichtig sind und zum Erfolg bei Frauen beitragen. So sein möchte ich trotzdem nicht.

Ich jammere aber auch nicht über den Ist-Zustand. Wenn ich dadurch, dass ich nicht so ein will wie jemand, auf den ich nur herabschauen kann, keine Partnerin mehr finde, dann nehme ich das gerne an.

Ich finde auch, dass viele Männer weinerlich geworden sind. Da bin ich bei Hellekeen: in den Kindergärten und Grundschulen wird männliches Verhalten im Zuge der geschlechterübergreifenden Gleichschaltung von den überwiegend weiblichen Erzieherinnen unterdrückt. Das Produkt sind die Männer von heute. Ich darf vielleicht noch froh sein, nicht heute aufwachsen zu müssen und genug Wortwitz, um die o.g. Dozentin langzumachen, sollte auch noch vorhanden sein...
 
  • #116
Tunnelblick, aufgrund von Erfahrungen im Studium, wo Männerfeindliche Witze gemacht wurden, ja da könnte ich mir glatt das Leben nehmen

Danke für das Mitleid, ich habe nicht darum gebeten. Meine Erfahrungen im Studium sind nur eines von vielen Beispielen und sollten lediglich der Veranschaulichung dienen. Natürlich gibt es zur Genüge frauenfeindliche Witze, aber zum Einen geht es hier doch nicht um gegenseitiges Aufwiegen, wer denn nun schlimmer dran ist, zum Anderen hat eine Frau dann immer noch das Erklärungsmuster, dass es sich bei den Witzereißern um patriarchale Macho-A**löcher handelt, was umgekehrt nicht genauso funktioniert.

Verständnis habe ich schon, aber kein Verständnis, dass Mann immer nur jammert, aber nichts tut, [...]
Ich bedaure, dass diese Erkenntnis viel zu wenig Männer verstehen, verinnerlichen können.

Was glaubst du denn, warum ich hier mitdiskutiere? Um mir und anderen den Tag zu vermiesen? Nur durch Diskussion und Kontroversen kann es meiner Meinung nach Fortschritt geben. Ich revidiere gerne meine Ansichten, aber vorher muss ich es bis ins kleinste Detail ausdiskutiert haben. Ich bedaure, dass diese Erkenntnis viel zu wenige Frauen verstehen können. :p
Hättest du meinen vorherigen Beitrag auch gelesen, wüsstest du, dass ich Veränderungen auf Männerseite durchaus befürworte und für nötig halte, aber nicht nach den Vorstellungen von Frauen, sondern denen der Männer.

Hast du lieber Forist, Frauen für ihre Situation Veständnis gegenüber gebracht? Auch Frauen sind unsicher, aber die arbeiten lieber an sich selbst, meistens jedenfalls, aber geben die Schuld nicht den Männern, der Politik, der Gesellschaft

Ersteres mache ich ständig, täte ich es nicht, würde ich nur noch mich selbst sehen, und in Selbstmitleid ertrinkend die anderen für die Bösen halten. Mache ich nicht, ich habe bereits geschrieben, dass es nicht um Mitleid geht, ich versuche nur Erklärungsansätze aus männlicher Perspektive zu finden. Warum ich dafür angefeindet werde, weiß ich nicht. Mir geht es nicht um Anfeindungen, sondern um ein neues Miteinander in gegenseitigem Verständnis.

Den Rest des Zitates betrachte ich als von dir nicht ausreichend gekennzeichneten Witz. Frauen suchen nicht die Schuld bei Männern, der Politik und der Gesellschaft? Ehrlich? Meinst du doch nicht ernst, oder?

Ich muss es ehrlich sagen, ich verstehe diesen Thread nicht (das hoffe ich zumindest im Sinne eines positiven Frauenbildes). Erst fragen Frauen, warum Männer so unsicher sind, wenn dann Männer versuchen Erklärungen zu finden, werden sie angefeindet und ihnen wird unterstellt sie würden jammern (ich habe bereits explizit geschrieben, dass das in keinster Weise meine Absicht ist, aber auch das ist geflissentlich überlesen worden!). Wer Fragen stellt muss doch auch die Antworten aushalten können.
 
  • #117
Meiner Meinung nach wird es einfach Zeit, dass Frauen beginnen sich der Realität anzupassen und ihre Rosenträume vom Märchenprinzen der alles tut so wie sie es sich vorstellen, ablegen und dorhin verlagern wo sie hingehören, ins Reich der Träume.
Heute hat ein Mann die Selben Freiheiten wie eine Frau, bevor man beginnt einen Mann zu verurteilen, sollte man gründlich überlegen ob Frau auch solche Ansichten hätte, wenn es sich um eine Frau handeln würde.
 
G

Gast

Gast
  • #118
Ich diskutiere gerne, aber nicht bis ins Kleinste, das ist so anstrengend, so abtörnend, auch bis aufs kleinste diskutierende Frauen sind ein Übel, es bringt auch Mann nicht weiter, wenn er nur diskutiert und den Spiess umdreht und weiterhin den Frauen die Schuld für seine männliche Unsicherheit gibt.

Solange unsichere Menschen, ich beziehe es jetzt allgemein auf Frauen und Männer, nicht an sich selbst arbeiten, den Blickwinkel öffnen, auf konkrete Fragen, wie sie sich ihre Veränderung vorstellen, was dazu notwendig ist usw., nicht antworten können, wollen, stur bleiben, verbal mit den Füssen aufstampfen, kommt keiner weiter.

w
 
  • #119
#115 Uncle Tom

Was glaubst du warum ich hier in dem Forum bin? An dem Faden kann man doch gut sehen wie weit die Misandrie schon fortgeschritten ist. Die folgen kann die Fadenerstellerin ja schon sehr gut sehen.

Und gerade wegen der starken Misandrie wurde mir das Elitepartner Forum empfohlen und deshalb bin ich hier gelandet.
Im Endeffekt tut uns aber die Misandrie sehr viel nützliches. Denn viele Männer erwachen halt und Emanzipieren sich selber. Dabei sollte man das Wort Emanzipazion verstehen. Denn es bedeutet auch die Entlassung aus der Sklaverei (bei uns Männern die Sklaverei der Frau). Und das ist halt auch ein Aspekt der Männern sehr nützlich wird. Denn richtige Gleichberechtigung wird es erst dann geben wenn auch wir uns von der Sklaverei des anderen Geschlechtes befreit haben. Um so mehr Misandrie es gibt umso schneller wird es gehen.

@Fadenerstellerin
Die Unsicherheit der Männer ist nur ein Spiegel der Gesellschaft. Die Gesellschaft und die Interaktion in dieser formt die Persönlichkeiten. Wenn es also sehr viel unsichere Männer gibt, dann liegt es daran, dass die Gesellschaft diese so aufzieht und behandelt. Ich denke aber mal schon das du dich mit diesem Problem abfinden kannst denn die Alternative ist nämlich ziemlich anstrengend. Es ist die Änderung des Bildes vom männlichen Geschlechts, damit die Personen dieser Geschlechtsgruppe mehr gut und Selbstvertrauen fassen. Das ist für diese Generation von Männern schon zu spät aber es gibt, ja noch, Kinder denen man das Selbstbewusstsein einpflanzen kann.
Sollte sich das Problem nicht ändern, dann wird die Natur das schon richten oder die Samenbanken gewinnen Hochkonjunktur xD
 
G

Gast

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  • #120
Es gibt hier genügend vernünftige und potentiell hilfreiche Antworten. Reagiert und diskutiert wird nur auf und über den Rest. Ich denke, das sagt alles.

Wer das Problem wie die FS hat, und wirklich "Hilfe" sucht, bereit ist sie anzunehmen und entsprechend etwas an sich selbst zu verändern bzw. an sich zu arbeiten, der kann hier gute Antworten finden und wird diese auch erkennen.
 
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