Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • #121
Ich diskutiere gerne, aber nicht bis ins Kleinste, das ist so anstrengend, so abtörnend

Ich diskutiere hier auch nicht um Frauen anzutörnen, das bleibt meiner vorbehalten. ;-)

Solange unsichere Menschen, ich beziehe es jetzt allgemein auf Frauen und Männer, nicht an sich selbst arbeiten, den Blickwinkel öffnen, auf konkrete Fragen, wie sie sich ihre Veränderung vorstellen, was dazu notwendig ist usw., nicht antworten können, wollen, stur bleiben, verbal mit den Füssen aufstampfen, kommt keiner weiter.

Dann haben wir komplett unterschiedliche Auffassungen von "an sich arbeiten". Ich sehe die Möglichkeit zur Veränderung im Konflikt, nicht in der Meditation. Das hat nichts mit verbalem Aufstampfen zu tun, sondern mit der Frage, wo denn überhaupt Problemfelder liegen, wo Veränderung angebracht ist. Erst wenn ich die Konfliktfelder aufgetan habe, kann ich in mich gehen, mich fragen, bin ich es, oder liegt das Problem woanders? (Ich sehe momentan beides). Etwas populärwissenschaftlich ausgedrückt also ein dialektischer Ansatz, kein hermeneutischer.
Diskussion bis ins kleinste Detail und "mit den Füßen aufstampfen" schließt sich übrigens gegenseitig aus, entweder - oder.
 
G

Gast

Gast
  • #122
Letztendlich ist es nicht verkehrt freundlich zu sein. Viele Männer behandeln Frauen aber nicht wie gute Freunde oder Bekannte. Frauen merken, dass der Mann sie auf Händen trägt, super vorsichtig ist. Er will sich verkaufen.

Manche Frauen sind so genervt von den zahmen, lieben Avancen, dass sie in ihrem Frust sogar A-löcher daten, weil sie nicht angebetet werden wollen. Was sie sich wünschen ist ein Typ, der ihnen auf Augenhöhe begegnet. Der direkt sagt was er denkt, keine Angst vor Zurückweisung hat, sich selbst liebt aber nicht selbstverliebt ist, eine Frau ärgert, sie lobt, wenn er wirklich beeindruckt ist, sie kritisiert, wenn er etwas langweilig findet, sie neckt....sie letztendlich wie einen Freund behandelt.

Je mehr Erfahrung sie mit flirtenden Männern haben, desto schneller wird man scheitern, versucht man der Frau zu gefallen.

Frauen stehen auf Mut. Daher kann man sich von der Masse abheben, wenn man maskulin auftritt, sprich nicht wie Rambo rumläuft, sondern mutige Sachen macht, wie etwa eine fremde Frau natürlich und direkt anzusprechen. Ihr zu sagen, dass man ihr Outfit, etc. toll findet. Nicht mit Rasiermessern unter den Armen, hartem Gesichtsausdruck oder mit Freunden laut gröhlend durch die Gegend laufen.

Das ist kein Mut sondern der Versuch ein Image zu projizieren.

Die besten Erfolge hat man, wenn man auf eine Frau zugeht und ihr so ein Kompliment macht, wie etwa einem älteren Herrn, einem kleinen Kind, einer alten Lady, einem guten Freund. Authentisch und auf etwas bestimmtes bezogen. Etwa "Diese Schuhe sehen fantastisch aus, wo hast du die gekauft? Hi, ich muss dir sagen, du siehst toll aus in diesem Kleid, etc."

Und zwar nicht komisch grinsend oder anzüglich. Ein leises Lächeln, ruhige/feste Stimme, schulterbreit stehen. All das leitet man mit einem Hi ein. Dann ein Satz bezüglich der Umstände, z.B. "Du bist gerade an mir vorbeigelaufen," ein weiterer Kommentar um die Situation zu entspannen, "Keine Angst, ich weiss, das ist sehr direkt, ..."

And that's it.

Männer sträuben sich aber vor einem direkten, authentischen, selbstbewußten Kompliment.

Das ist die männliche Seite.

Frauen wissen nicht, wieviel Überwindung das zunächst kostet. Eine Frau die man attraktiv findet direkt und ohne indirekten Smalltalk anzusprechen.

Es ist leicht zu sagen "Männer sind so unsicher," wenn man selbst nie Männer anspricht. Würden Frauen für einen Moment die Rolle des aktiven Parts übernehmen, dann würden viele merken, wieviel innere Stärke das erfordert.

Wer das nicht glaubt: Geht einmal nüchtern und alleine auf einen fremden Mann zu den ihr attraktiv findet und sprecht ihn an.

Genau so fühlen sich die meisten Männer. Nur wer das selbst gemacht hat darf sich über unsichere Männer beschweren. Obwohl es wirklich nicht schwer ist, wenn man das ein paar mal gemacht hat und merkt, dass überhaupt nichts dabei ist. Das sogar ohne Ende Spaß macht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top