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Gast

  • #1

Warum sollte eine Frau bei ihrem Mann bleiben...

...wenn sie alles bei ihm genossen hat, eine gewisse Langweile sich bei ihr einschleicht und sie sich durch Scheidung finanziell verbessern kann, frei und unabhängig dadurch wird und somit machen kann was sie will und vor allem, ihren verpassten Liebhaber nachgehen kann? Vielleicht bekomme ich hier ein paar gescheite Antworten von Frauen? Danke. m/46
 
  • #2
Liebe, Zuneigung, Treue, Anstand, Vernunft?
 
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  • #3
Welches Feindbild soll denn hier gefüttert werden, lieber Fragesteller?
Bist Du je auf den Gedanken gekommen, daß sich das Leben und seine Probleme nicht ganz so eindimensional darstellen lassen?
 
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Gast

  • #4
Angst vor Neuem? Angst vor Einsamkeit? Liebe? Loyalität? Macht der Gewohnheit?
 
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  • #5
Angst vor dem danach bzw. vor der ungewissen Zukunft, Abhängigkeit, nicht alleine leben können?
 
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  • #6
Lieber Fragesteller, der einzige Grund der mir einfällt, ist der Grund, warum sie ihren Ehemann geheiratet hat: Liebe.

w/49
 
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Gast

  • #7
Wenn eine Frau so klischeehaft und eigensüchtig denkt und lebt, muß es mit dem Mann, der sie geheiratet hat, nicht weit her sein. Da haben sich zwei gefunden.
Oder aber die Wahrheit ist tatsächlich viel tiefgründiger.
 
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Gast

  • #8
Denk mal an all die jungen Frauen, die ehrlich einen Partner suchen, mit dem sie eine Familie zu gründen.

Jetzt stöbern die passenden jungen Männer hier im Forum und lesen dann so was. Da haben die auf alle Fälle schon mal einen Grund, um auf keinen Fall zu heiraten und auch keine Kinder in die Welt zu setzen. Ergo sitzen dann die jungen Frauen alleine und kinderlos da. Schließlich posten sie hier dann dauernd, warum die keinen Mann abbekommen, der es ehrlich mit ihnen meint.

Wenn es solche Frauen wie Dich gibt, welcher Mann will dann noch (dauerhaft) eine haben?


Freilich kann sich eine Frau durch eine Scheidung finanziell verbessern, sicherlich kann ein Mann abgezockt werden, wenn er ohne Ehevertrag geheiratet hat. Natürlich haben andere Mütter auch hübsche Söhne.
Andererseits gibt es auch Werte wie Integrität und Moral. Muss man sich nicht unbedingt dran orientieren - kann man aber.

m
 
  • #9
wieso ist so eine Frau denn geheiratet worden? Warum hat so eine Frau den Mann geheiratet? Und aus dem gleichen Grund warum sie geheiratet hat, bleibt sie auch verheiratet.
 
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  • #10
Bin FS:
Zu #1:
Gibt es diese Werte heute noch? Ich denke nur noch vereinzelt...
Kann man darauf noch bauen?
Es wird doch auch und gerade hier sehr stark beklagt, dass dies Mangelware ist!
die Liebe zerbricht
die Zuneigung läßt nach
Treue ist weg, sobald Ablenkung da ist und was anderes (besseres, neueres) in Aussicht ist
Anstand gibt es nicht mehr
Vernunft auch nicht
 
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  • #11
Hier der FS:
Ich weiß, die Realität können die meisten Menschen nicht ertragen! Es ist doch einfach so, dass eben die allermeisten Ehen in die Brüche gehen und es sind zu 70% die Frauen, die ihre Männer verlassen, das ist doch erstmal Fakt. D.h., junge, unerfahrene und unaufgeklärte Menschen fallen genauso in diese Falle rein, als die, die schon gefallen sind. Dabei sollte man diese unwissenden Menschen schützen vor Gefahren bzw. aufklären über diese aktuelle gesellschaftliche Situation. Ich glaube, dass all die Menschen bei der Trauung geglaubt haben, dass sie lieben und geliebt werden und es gab dann doch die Scheidung! Warum also? Hier wurde auch der Ehevertrag erwähnt, der ja schon im Vorfeld nicht an die Ehe mit Zunkunft glaubt, also dann brauch in diesen Weg schon erst gar nicht gehen!
 
  • #12
@ FS:

Eine Ehe besteht immer aus 2 Personen. Und ich bin immer extrem skeptisch, wenn das Scheitern einer solchen immer so einseitig einer Person (egal ob w od. m) zugeschrieben wird.

Wenn dann auch noch so extem viel Frust, wie in deiner Schilderung durchblickt, noch mehr.

Alles, was du hier beschreibst, ist auf keinen Fall geschlechtsspezifisch! Es kommen hier immer öfter Beiträge, die von einem extremen Frust/Enttäuschung geprägt sind. Deiner gehört dazu.

Leider ist in diesen Beiträgen selten etwas vom eigenen Anteil am Scheitern einer Ehe zu lesen. Es liegt einfach niemals nur an einem Partner.

Du solltest dich damit beschäftigen, dein Leben auf die Reihe zu bekommen, die Vergangenheit hinter dir zu lassen und nicht alle Frauen mit der, die dich enttäuscht hat, gleich zu setzen bzw. zu vergleichen. Eine so netagive Einstellung ist einfach ungesund - für Geist und Körper.

Außerdem ist es doch normal, dass du gerade hier so viel Negatives liest; schließlich ist das ein Forum, in dem überwiegend Singles schreiben, die natürlich auch ihre negativen Erfahrungen haben und davon berichten. - Vielleicht googlest du einfach mal nach Plattformen/Foren, wo Paare schreiben, wie sie glücklich wurden und noch immer sind?

Wenn ich richtig rechne, stehen der angeblichen 50 %-Scheidungsrate bzw. Trennungen ebensolche 50 % gegenüber, bei denen es funktioniert - und wahrscheinlich genau durch die Werte, die hier schon ein paar Mal genannt wurden (u. a. #1).
 
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  • #13
@#9

Ja, traurig aber wahr - du bringst es jedoch auf den Punkt.

Die Punkte die Frederika auflistet sind das ARD-Wunschkonzert - jeder möchte es gerne haben, ja träumt sogar davon. Wenn es jedoch "ernst" wird um die Beziehung wählen die meisten den einfachen Weg, den Weg der Trennung ...

Heute leben Mann und Frau nahezu voll gleichberechtigt nebeneinander. Jeder kann einen anderen neben sich haben wollen, muss es aber nicht mehr. Die Leichtigkeit des Seins. Notwendigkeiten beschränken sich eigentlich nur noch auf eine Familiengründung und für die Dinge die das mit sich bringt. Und danach ...

Glaube mir, viele junge Leute haben große Liebes- und Beziehungsziele und verabschieden sich dann nach 15, 20, 25 etc. Ehejahren davon. Das schleichende Auseinanderleben hat keiner bemerkt oder bemerken wollen ... so viel Rücksicht wäre ja zuviel verlangt.

Ich glaube in unserer heutigen, schnelllebigen und modernen Zeit schaffen es nur noch einige wenige charakter- und willensstarke Männer und Frauen bis in den Tod zusammenzubleiben.
 
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Gast

  • #14
Nochmals FS:
Zu #11:
So wie du mich hier definierst, liegst du völlig daneben!
Bin weder negativ noch frustriert!
Bin ein motivierter Optimist, sehe aber den Tatsachen ins Gesicht, anscheinend ist das für so manche zuviel!
Kann lediglich analytisch denken und lesen und einiges mehr.
Ich weiß, auch du gehörst zu jenen Menschen, die immer nur schön reden und schön zugeredet bekommen wollen, das nützt aber nichts! Ich halte nichts von Scheuklappen.
Der Stand der Dinge gibt die Antwort und die negative Entwicklung in der Partnerschaft/Familie/Kinder ist in Wachstumsphase. Dieser Wachstum entwickelt sich in Riesen Schritten von selbst, quasi ein Selbstläufer.
#12 bringt es ebenso auf den Punkt bestätigt meine hier aufgeführten Erkenntnisse.
 
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Gast

  • #15
Tut mir leid, lieber FS, aber du möchtest hier unterschwellig bedauert werden. Du glaubst, dass dir genau das passiert ist und kannst dir nicht vorstellen, dass deine Ex anders tickt als DU dir das so ausmalst. Aber wie ich zwischen deinen Zeilen lese, sind da noch ganz andere Dinge. Kann es nicht sein, dass sie eben nicht einen tollen Mann mit allen handelsüblichen Vorzügen genossen hat? Kann es vielleicht sein, dass es nicht Langeweile ist, die sie leitet, dich zu verlassen sondern eine unüberwindliche Leere und Kälte deinerseits? Kann es nicht sein, dass sie geht, obwohl sie sich finanziell schlechter stellt? Männer glauben das zwar, aber es ist nicht so, dass sich eine Frau nach der Trennung schlechter stellt. Es ist IMMER so, dass man als Familie mehr Einkommen zur Verfügung hat als alleine. Das ist doch absolut logisch, du hast es nur bisher als DEIN Einkommen angesehen, von dem du nun abgeben musst und nicht als EUER Einkommen, von dem ihr beide lebt.

Frag deine Ex einfach, was sie bewegt, sich von dir zu trennen und höre ihr dann aber auch zu anstatt darauf zu warten, dass sie dir das sagt, was DU als die alleinige Wahrheit anerkennst.
Dass heute häufiger die Frauen die Scheidung einreichen, sagt doch nichts aus. Nur, dass eben die Frauen diesen Schritt gehen, nicht aber, dass sie am Scheitern der Ehe schuld sind. Zur Ehe gehören immer zwei. Männer bleiben häufig in einer schlechten Ehe weil es bequemer ist, weil sie sich finanziell besser stellen, weil sie sich nebenher eine Geliebte nehmen und kein Problem damit haben, zweigleisig zu fahren, weil sie sich das Ganze Theater mit Scheidung einfach nicht antun wollen. Frauen sind da konsequenter, sie wollen klare Sachen weil sie anders nicht leben können.
 
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Gast

  • #16
Hallo, dein oben beschriebenes Szenario gibt es, ist aber nur eines von vielen. Das hieße ja, jede Frau liesse sich scheiden, damit sie sich später finanziell besser stellt und dann die Sau rauslassen kann. Das glaube ich, trifft nur in der Minderheit zu.

Es gibt heute schon ein paar Aspekte, wo sich die Leute eher trennen als sagen wir mal vor 50 Jahren. Das liegt an den Möglichkeiten und der nicht mehr zwanghaften wirtschaftlichen Abhängigkeit.
Wenn sich eine Frau heute scheidet, kann das viele Möglichkeiten haben. Und immer sind beide schuld, dass es zur Trennung kommt. Wenn sich eine Frau lieber aushäusig vergnügt, dann läuft in der Ehe meist nicht mehr viel. Wenn beide das nicht in den Griff bekommen, dann ist eine Trennung in meinen Augen unausweichlich.

Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass es sexuell mit den Jahren nicht spannender wird. Egal, was die meisten idealistisch behaupten, sage ich mal, dass es nach zwei bis drei Jahren Routine ist und nicht mehr so aufregend wie am Anfang. Der Alltag tut sicher einiges dazu. Auch, dass einem im Leben mehr als ein Mensch begenet, den man begehrt. Wie oben schon jemand schreibt, nach 15, 20 oder 25 Jahren ist der tägliche Trott so stark, dass Mann/Frau anfällig dafür wird und sich fragt: Wars das im Leben? Und dann nimmt er sich eine 15 Jahre jüngere Frau oder sie treibt es mit dem besten Kumpel, da dies mehr Nervenkitzel gibt.

Und da wären wir bei deiner Langeweile. Ich bin zu dem Schluß gekommen, dass es in der heutigen Zeit sehr schwer ist, eine lebenslange glückliche Ehe zu führen. Das sieht man an den Scheidungsraten . Auch die restlichen 50%, die bestehen bleiben, sind längst nicht alle glücklich. Das Ganze mit Einfamilienhaus, zwei Kinder, Hund und Baum pflanzen klappt nur zeitlich bedingt, obwohl es als Optimum immer wieder angepriesen wird. Wenns schief geht, sind die Auswirkungen sehr einschneidend und negativ für beide. Das sich die Frau dabei fnanziell besser stellt, ist häufig nicht der Fall. Sonst hätten wir nicht so viele alleinerziehende Mütter, die von H4 leben müssen. Der Mann verliert bei der Scheidung durch unser ungerechtes Rechtssystem sowieso immer. Also für beide kein erstrebenswerter Zustand und von daher denke ich, Du redest von einer Minderheit an Frauen.
 
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Gast

  • #17
Das gibt es tatsächlich. Im Laufe der Jahre nutzt sich die Liebe ab und das Leben in der Beziehung wird zur Routine. Dann kommt früher oder später die grosse Krise und Frustration, obwohl äußerlich alles in Ordnung zu sein scheint. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man überwindet die Krise gemeinsam oder man trennt sich.

Leider tritt in diesen Momenten der angebliche Mr. Right in das Leben der frustrierten Frau (in Wahrheit wurde er von ihr gesucht). Dann lockt das neue Glück und es gibt keinen Grund mehr, die Beziehung zu retten. Frau trennt sich und versucht ihr neues Glück zu leben (gibt es natürlich auch umgekehrt - Mann hat sich "umorientiert").

Das böse Erwachen kommt meistens später - wenn sich das neue Glück als Seifenblase entpuppt. Dann merkt man, dass man außer Frustration und Unzufriedenheit eigentlich gar keinen triftigen Grund zur Trennung/Scheidung hatte. Dann kommt entweder der grosse Katzenjammer oder aber der grosse Selbstbetrug. Entweder man bereut die Trennung oder man redet sich ein, nun wahnsinnig glücklich zu sein. Dabei geht man in den neuen Partnerschaften Kompromisse ein, die man vorher nie gemacht hätte (man will ja nicht erneut "scheitern"). Wäre ich (und meine Freundinnen) nur halb so tolerant und mühevoll mit unserem alten Partner gewesen, wie wie es jetzt sind, wäre keine von uns geschieden. Schließlich haben wir unsere Ex-Männer aus Liebe geheiratet. Doch leider haben wir uns ebenfalls nicht genug Mühe zur Erhaltung der Beziehung gegeben.

Jetzt müssen wir halt das Beste daraus machen. Und das ist nicht immer ganz einfach.

Anders sieht es natürlich aus, wenn ein triftiger Grund zur Trennung (Fremdgehen, Alkohol, Gewalt etc.) beim Ex vorlag. Dann bleibt irgendwann nur die Trennung.

Dieser triftige Grund lag allerdings weder bei mir, noch bei meinen Freundinnen vor. Im Gegenteil. Unsere Ex-Männer waren weitaus besser, als wir sie zum Ende der Bezeihung gesehen haben.

Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich um meine Ehe kämpfen und nicht das neue Glück suchen. Ich habe es mir damals sehr einfach gemacht. Aber so ist das Leben.
 
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Gast

  • #18
Vielleicht sollte der Mann in dieser Ehe seine Frau fragen, woher die Langeweile kommt?
Wenn es denn tatsächlich ihre ist und nicht seine, die er auf sie projeziert, weil er sich seine nicht wirklich eingestehen kann, da er ja anscheinend an die Ehe bis dass der Tod euch scheidet glaubt. Und wenn sie sich beide langweilen? Nun dann könnten beide überlegen wie sie damit umgehen.
Und die Zahlen mit den Scheidungen sind alle falsch. Bei den 50 % sind auch die dabei, die sich merh als einmal haben scheiden lassen. In Wahrheit sind fast 80 % der Ehen dauerhaft. Wie es ihn ihnen aussieht? Ich denke schon, dass dann doch viele aus den o.g. verschiedensten Gründen noch zusammen sind - also nicht aus den Gründen des Liebesideals.
Und außerdem: Diese Form des Zusammenlebens ohne wirtschaftliche Zwänge bzs. andere mit der Liebe als Mittelpunkt ist doch wirklich erst so richtig in den letzen dreißig Jahren in Mode mit all den verbundenen Ansprüchen. Ich finde auch wie der FS, dass man schon auch realistisch sein soll - allerdings auch liebes- und bezeihungsfähig sein können.
Vielleicht liegt das da der Hase im Pfeffer?
 
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Gast

  • #19
Hier noch einmal FS mit Schlussbemerkung:
Danke für alle Antworten!
Zu #14:
Was viele Frauen über Männer denken ist einfach kr*** und für mich nicht nachvollziehbar! Überwiegend verlassen sie in Ehe die Männer, jedoch später in der Beziehung werden sie dann verlassen von den Männern, also genau umgekehrt läuft dann dieses Spiel.
Ich bin weder gefrustet oder frustiert noch möchte ich bedauert werden, es gibt für mich keinen Grund dazu!
Mein Thema entnehme ich aus dem RL und von vielen negativen Berichten von Betroffenen.
Ich selbst war noch nie in Ehe, habe keine Kinder und wollte diesen Zirkus und Kasperletheater von Anfang an nicht über mich ergehen lassen, wozu ich weiterhin positiv dazu stehe. Schon als Kind habe ich diese Beobachtung im RL gemacht, jedoch nicht bei meinen Eltern, da diese seit nunmehr 47 Jahren glücklich in 1. Ehe leben.
Habe seit drei Jahren eine glückliche und liebevolle Partnerschaft mit einer Traumfrau, es gibt also keine Ex, die von mir gegangen ist und die ich fragen kann.
In meinem vergangenen Leben, habe ich immer die Frauen verlassen, nicht die Frauen mich, da es immer die Frauen waren, mich nach einer bestimmten Zeit mit allen Tricks vor den Traualtar zu führen, zwei haben sogar noch mit Scheinschwangerschaften gepunktet, um mich zu bekehren, wie in einer Sekte. Die meisten Frauen wollen das so und die Männer sagen halt ja, damit sie die Frau nicht schon vor der Ehe verlieren, später also nach der Ehe kommt es ja zu 50% eh laut Statistik.
In meinem Umfeld, habe ich das oft angetroffen, dass die Männer von den Frauen bezirzt und echt überredet wurden die Ehe einzugehen.
Also ich werde noch mal kurz zusammenfassen:
Mir geht es gut, bin mit dieser nüchternen Erkenntnis selbst nicht betroffen, bin glücklich, lebe zufrieden ohne irgendwelche Ehe/Beziehung - Altlasten, wollte nur hier einmal schauen, wie die Frauen auch hier im Forum auf mein Thema reagieren und bekomme natürlich voll bestätigt, wie sie rein gesellschaftlich in negativem Gruppen - Fremdeinfluss stehen. Ich kann als gesund denkenden Mann mit realistischer Selbsteinschätzung nur allen Männern heutzutage sagen, Heirat mit oder ohne Kinder geht NICHT und Single mit unehelichen Kindern, geht auch NICHT! Die Ausnahme für all das, wäre, bei Findung des Partners als die einzige Nadel im großen Heuhaufen, was erstmal sehr schwierig ist, denn viele haben das auch geglaubt, diese gefunden zu haben, jedoch die Realität kam dann mit Big - Problemen anders ans Tageslicht. Ich für mich bin überzeugt, dass die Ursache für all die zwischenmenschlichen Problemen bei den beiden Geschlechter daher entstehen, da Frau von Natur Kinder haben möchte, dazu braucht sie einen Erzeuger, darin liegt die Motivation für die Ursache als Kernproblem und die Frauen heutzutage keinen ständigen, beständigen bzw. bestimmten Partner im Leben dazu brauchen! Die Zukunftsprognose bei diesem Thema wird bestimmt nicht besser einzuschätzen sein, sondern weitaus schlechter. Zum Glück gibt es doch noch Frauen, wenn auch Wenige, die das auch so sehen!
 
  • #20
Komische Frage. Will deine Frau dich verlassen, oder worum geht es hier?

1. Die meisten Frauen verschlechtern sich durch Scheidung und reichen die Scheidung trotzdem ein.

2. Frei und unabhängig durch Scheidung - war sie also vorher unfrei und abhängig? Stimmt, da würde ich auch fliehen. Klingt aber eher nach arrangierter Ehe, und die gibt's bei uns zum Glück selten.

3. Sie hat alles bei ihm genossen - und er? War er als gemeinnütziger Verein unterwegs?

4. Verpassten Liebhabern hinterhersteigen - also war sie treu, hat aber in der Ehe sexuelle Einbußen erlitten - oder wie jetzt genau? Verstehe nicht, was du sagen willst.

Dieser Thread klingt extrem frustriert und desillusioniert. Klar gibt es solche Frauen, aber es gibt auch genügend Männer, die keine Pastorentöchter sind.

Du willst "unwissende Menschen schützen" - jetzt wird es richtig skurril. Klingt nach Wanderprediger.

Meiner Meinung nach weiß man in den meisten Fällen sehr genau, auf wen man sich einlässt. Oft will man's bloß nicht wissen. Da freut frau sich lieber über den heißen Latinlover, der so unerwartet um sie wirbt, und ist dann enttäuscht, dass er auch noch um 10 Andere geworben hat. Oder Mann brüstet sich mit der 10 Jahre jüngeren Frau, die ihren Beruf für ihn und die Kinder aufgibt, um das traute Heim zu schmücken - und fällt aus allen Wolken, wenn sie sich langweilt, weil die Kinder größer werden und sie kaum noch brauchen. Oder sie macht was vor: Er ist gebunden/seit 3 Tagen getrennt/braucht ne Auszeit/muss es sich überlegen. Da gibt's nix zu diskutieren, und jeder weiß es, aber dennoch ist diese rosa Zuckerwattewolke im Gehirn. Sie will Kinder und Familie und ist der Typ, der gern zuhause bleibt - er lässt sich drauf ein und beschwert sich Jahre später über ihr Luxusleben und seine Schufterei. Klappt nicht, war aber von Anfang an klar!

Scheuklappen und rosa Brille weg bei der Partnersuche! Und der beste Tipp überhaupt: Überleg dir, was DU zu bieten hast. Da machen sich viele Leute auch was vor und suchen dann jemanden, der gar nicht passt.

Studiere mal das Forum genauer, dann weißt du, warum so viele Menschen suchen.
 
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  • #21
zu#18

Ich verstehe deine Zeilen nicht. Wenn du so glücklich bist, was machst du dann hier?

Dir ist nicht klar, dass viele Verlassene, gerade Männer, immer erzählen, wie böse sie herein gelegt worden sind. Es sind immer die bösen Frauen schuld! Ironie-Modus aus

Ich kann deine Zeilen nicht nachvollziehen, denn du hast ja gerade von deinen Eltern eine "angeblich" gute und lange Ehe vorgelebt bekommen, hast also solche dessisulierende Vorgaben nie persönlich erlebt, sondern immer nur vom Hörensagen von männlichen Freunden. Logisch, dass Verlassene immer die Schuld dem zuschieben, der gegangen ist.

Aber oft ist es so, dass der Zurückgebliebene oft Derjenige ist, der die Beziehung schon viel früher verlassen hat, aber nicht gegangen ist, sondern die Tat des Verlassens an sich lieber dem Anderen überlässt, damit man zum Schluss als der arme verlassene Mann da steht, um das Klischee der bösen und raffgierigen Frau zu bedienen. Ist doch so viel einfacher, sich in der Opferrolle zu suhlen.

Du bezeichnest eine Ehe als Zirkus und Kasperletheater, obwohl laut deinen Zeilen deine Eltern schon über 40zig Jahre eine gute Ehe führen?

Das aber gerade dann du, dem es persönlich nicht so ergangen ist, dann hier vehemment so negativ auftrittst, passt m.E. nicht zusammen.

Du bist nie böse von einer Ex verlassen worden, sondern bist immer der, der verlassen hat, bist angeblich schon sektenhaft verführt worden, damit du die Frauen heiratest... manno, das klingt aber nicht gut. Das ist ja schon fast pathologisch unlogisch :) von Angst besessen, was du da schreibst.

Wo liegen die wahren Gründe deiner so massiven Abwehr von Ehe?

Übrigens, eine lange geführte Ehe sagt noch lange nichts darüber aus, ob sie wirklich eine gute Ehe ist, wo viel Respekt herrscht. Vielleicht ist die Ehe deiner Eltern doch nicht so gesund, wie du zu meinen scheinst und das hast du immer unbewußt gespürt und redest deswegen jetzt so negativ, obwohl bei dir ja eigentlich überhaupt kein Grund vorliegt, so massiv negativ abwertend und respektlos über Frauen herzuziehen.


Selbst ich als verlassene und schlecht behandelte Frau, würde nach diesen Erfahrungen nie und nimmer so negativ von Ehe sprechen wie du. Und ich habe einiges mehr an negativem erlebt als du.

w 47, die noch nie verheiratet war, aber niemals nie sagen würde
 
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  • #22
Lieber Fragesteller, es wundert mich, dass Dein Blick auf die Beziehungen zwischen Männern und Frauen so ist wie von Dir geschildert, zumal Du von Deinen Eltern eine seit fast 50 Jahren glückliche Ehe vorgelebt bekommst und auch selbst, wie Du sagst, mit Deiner Traumfrau in einer glücklichen und liebevollen Beziehung lebst.
Alle Vorgängerinnen Deiner Traumfrau haben Dich so sehr geliebt, dass sie Dich heiraten wollten, Du sie aber auf Grund dessen verlassen hast?
Zwei von ihnen hatten Scheinschwangerschaften? Scheinschwangerschaften sind ziemlich selten (gibt es übrigens auch im Tierreich, heißt dort nur anders). Eigenartig, dass zwei Deiner früheren Freundinnen an Scheinschwangerschaften litten.
Ich kann Deinen Schilderungen und Schlußfolgerungen nicht folgen, aber Dein Blick auf Frauen, Männer und ihre Beziehungen bleibt Dir ja unbenommen und ich freue mich ehrlich für Dich, dass Du jetzt mit Deiner Traumfrau ein glückliches und liebevolles Leben führst. Das wünscht sich jede/r von uns.

Alles Gute weiterhin.

w/49
 
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Gast

  • #23
Es gibt ein schönes Buch mit dem Titel "Die Spiele der Erwachsenen". Da ist ein Spiel beschrieben, das "ist es nicht schrecklich" heißt. Alle unterhalten sich darüber, wie schlimm die Welt geworden ist und daß das früher nicht so war. Sie agieren in diesem Gespräch ihre Ängste aus und stellen mkt einem wohligen Schauder fest, daß es ihnen grade nicht so geht.
Seit in paar Tagen tauchen hier mehrere dieser Postings auf.
Wenns gefällt...
 
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Gast

  • #24
@18
Also das ist wirklich strange, was du da so von dir gibst. Du hast eine klare, festgefertigte Meinung, die du aber nicht einmal untermauern kannst, da du selbst ja weder aus deinem Elternhaus noch aus deiner eigenen Erfahrung so etwas erlebt hast, was du aber als tatsache hinstellst. Ziemlich irre ! Woher kommen denn deine Weisheiten? Anscheinend nur vom Hörensagen - ganz sicher dann aber nur von Männern und zwar von frustrierten Männern. Also in meinen Augen eine ziemlich unsachliche und unreflektierte Meinungsäußerung deinerseits - mehr nicht. Also kann ich dein ganzes posting nicht wirklich ernst nehmen und damit erübrigt sich eine weitere Diskussion für mich.

w 50
 
G

Gast

  • #25
Hallo FS,

Du hast vollkommen Recht.

Auch ich sehe keinen Grund für eine Frau, bei ihrem Mann zu bleiben, wenn die erste Begeisterung vorbei ist.

Ich sehe auch keine Möglichkeit, die "Erste Begeisterung" aufrecht zu erhalten, der Mensch ist einfach nicht so gemacht.
 
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Gast

  • #26
Wenn ein Mann so eine Frau heiratet, dann herzlichen Glückwunsch zu seiner grandiosen Menschenkenntnis. Es gibt auch attraktive Frauen mit tollem Charakter, die auch die von Frederika in Beitrag #1 genannten Werte verkörpern. Aber die müssen wohl alleine bleiben, weil das für die Männer wohl zu unspektakulär ist. Tja, Pech gehabt kann man da nur sagen.
 
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Gast

  • #27
Die Problematik liegt in der "Leichtigkeit des Seins", die überall propagiert wird. Jeder kann alles und zu jeder Zeit machen, die Konsequenzen werden dann ausgelagert.
Das eine Ehe nicht ewig auf der rosa Wolke statt findet, muss doch wohl jedem denkenden Menschen klar sein.
Man tauscht die Schmetterlinge dann in Vertrauen, Verlässlichkeit und Geborgenheit.
Doch irgendwann kommt dann der Punkt, an dem eine andere Person dieses Feuerwerk wieder entzündet und leider gibt es Menschen die diesemFeuerwerk dann nachlaufen und alles Andere dann hinter sich lassen.
Nur Feuerwerke sind nie von Dauer.
Natürlich muss jedem auch klar sein, dass immer 2 Personen an einer Ehe arbeiten müssen, nur gehört es zu einer guten Ehe auch das die Partner sich darüber austauschen was sie stört, Denn nicht immer ist dem anderen Partner bewußt was er gerade falsch macht, wenn er im Glauben lebt alles ist perfekt.

Fazit ist einfach, nichts ist einfach und um eine gute Ehe zu führen und zu halten ist reden der wichtigste Part.
 
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  • #28
@ Fragesteller:
Tut mir Leid, dass du soviele schlechte Erfahrungen gemacht hast. Da du ja der Überzeugung bist, dass Modell Mann und Frau nicht beständig und erstrebenswert ist, ist dies auch eine wichtige Erkenntnis für dein Leben. Dann bleib doch alleine, genieß dein Leben, pflege deine sozialen Kontakte oder such dir Gleichgesinnte. Deine negative Einstellung momentan würde eine intensive Bindung sowieso nicht zulassen, denn so wie man denkt so wird alles kommen...
 
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Gast

  • #29
Lieber FS,

ja, es ist in der Tat ein Problem. Ich sehe es eigentlich ganz genauso wie die #1, wobei ich etwas skeptisch bin, was die Liebe nach längerer Zeit angeht. Ich befürchte, dass die in einer längeren Partnerschaft doch deutlich abnimmt.

Damit bleiben Zuneigung, Treue, Anstand, Vernunft. Diese 4 könnten ein Paar zusammenhalten, trotz diverser Anfechtungen und Probleme.

Nur, wie erkenne ich im Vorhinein, dass Zuneigung, Treue, Anstand, Vernunft einer potentiellen Partnerin wichtig sind und auch in 10 Jahren noch wichtig sein werden? Wichtig genug, um nicht bei einer Krise rasch über Bord geworfen zu werden?

Die Frau, die mir das überzeugend deutlich machen könnte, würde ich wohl vom Fleck weg heiraten.
 
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  • #30
@ #28: Ich bin so eine Frau und hübsch und intelligent auch noch, und skurillerweise lerne ich nur Männer kennen, die max. eine Affäre mit mir wollen. Die haben es zwar teilweise nicht explizit gesagt, aber wenn ein vergebener Mann für eine Single-Frau "interessiert" dann will er nur eine Affäre. Genauso wenn ein Single-Mann sagt, dass er "momentan nicht hinter einer Beziehung stehen kann" (tja, und wenn man dann schreibt "Ok, weiß selbst nicht, ob ich eine Beziehung mit dir gewollt hätte. Alles gute für die Zukunft." und als Antwort kommt "So böse war das nicht gemeint", ist eh schon klar, was er wollte).
Ich bin immer noch der Meinung, dass solche Werte bei den meisten Männern eben nicht (mehr) gefragt sind, sonst wäre ich wohl kaum noch Single. Und da hab ich ehrlich gesagt kein Mitleid, wenn die Männer sich für die Zicke ohne Charakter entscheiden und sie heiraten und Jahre später stehen sie bei der Scheidung dumm da (Frauen mit tollem Charakter sind ja nicht aufregend genug).
w/28
 
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