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  • #31
Der von dir beschriebene Ablauf ...

"- Ansprache des Mannes.
- Danke für dein Interesse. ...dann irgendeine Frage, die mir auf den Nägeln brennt wie beispielsweise wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
- Beantwortung der Frage wie der Herr zu dem Beruf gekommen ist. Und dann die Rückfrage: Und du? Nette Grüße "

... macht doch deutlich, dass DU deine Vorgabe machst (z.B. Berufsgeschichte), Mann antwortet darauf und natürlich nimmt an, dass das ein Thema ist, das für dich SEHR wichtig ist. Also fragt er zurück, erstens aus Höflichkeit ( da offenbar wichtiges Thema) und zweitens möchte Mann auch eine Pari-Situation in der Diskussion herstellen. Was ist daran außergewöhnlich?

Jemand, der schriftliche und verbale Kommunikation interpretieren kann, erhält mit den jeweiligen Anworten jede Menge Zusatzinformationen - ohne explizit zu fragen - und die sind oft viel aufschlussreicher als die eigentlichen Antworten. Was ich ohne danach zu fragen beantwortet bekomme, sagt mir jedenfalls mehr als "offizielle Stellungnahmen".
 
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  • #32
Mir geht es im RL nicht selten so, dass mich eine Frau etwas fragt, ich ein paar Sätze dazu sage, dann frage "und Du?", und schon sprudelt sie los. D.h. sie wollte etwas erzählen und fragt mich erst mal zu dem Thema. Das ist aber wohl eher so, wenn man sich schon besser kennt, d.h. hier kann man das nicht voraussetzen.

Ob ich mich hier ausgefragt oder inspiriert fühle, ist vielleicht schon ein Hinweis darauf, ob die Chemie stimmt.
m(51)
 
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  • #33
sie wollten auch im RL nichts über mich wissen. Sie haben fast nur über sich geredet oder irgendwelchen Small Talk betrieben, womit ich nichts anfangen kann. Und bevor ich mich wieder auf einen oberflächlichen Menschen einlasse, bleibe ich lieber Single.

Könnten Frauen, die so denken, das bitte gleich im Vorfeld äußern? Unsereiner läuft sonst Gefahr, bewußt keine Fragen zu stellen, um den Zauber des Augenblicks nicht zu zerstören, und dann später genau deswegen eins auf die Mütze zu bekommen ("hast dich ja nicht dafür interessiert").

Als "oberflächlicher" Mensch sage ich: alles zu seiner Zeit, bitte. Es gibt Momente, in denen Smalltalk angemessen ist und welche, in denen man besser überhaupt nicht reden sollte. Das alles gehört für mich genauso zum Kennenlernen wie das Vier-Augen-Gespräch. Und über die Reihenfolge dieser Sondierungen würde ich gerne selbst bestimmen.
 
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  • #34
Also, ich (w, 35 J.) finde zu viele Fragen per Email auch nicht so wichtig. Wenn der Typ nett rüberkommt, dann mache ich lieber relativ schnell ein Date aus, denn da kann man viel besser einschätzen, ob es passt oder nicht. Fotos sind ja immer nur bedingt repräsentativ und beim Treffen weiß man schnell, ob es irgendwie passt und ein zweites Date überhaupt Sinn macht oder leider eben nicht.
Ich fände allerdings eine ganz andere Frage viel interessanter: bisher lag der Redeanteil von den Männern bei meinen Dates bei ca. 75%, was ich eher ungewöhnlich finde, zumal ich auch ziemlich extrovertiert bin und gerne rede. Allzu viele Fragen habe ich auch nicht bekommen ... das finde ich leider schon einen ziemlichen Abtörner (auch wenn ich den anderen Beiträgen beipflichten muss, dass so ein Date auf KEINEN Fall einem Verhör oder Bewerbungsgespräch gleichkommen sollte). Leider kommt es mir selbst allerdings oft so vor. Die ganze Seite hier hat doch etwas von Shopping: er, 38, Unternehmer; er, 42, Geschäftsführer ... die Eliten legen halt anscheinend erstmal Wert darauf, was Du bist statt wer Du bist!
 
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  • #35
Die Frage ist doch, warum du es für richtig hältst, ein Gespräch mit einer Frage zu eröffnen (Kennen wir uns nicht? Sind Sie öfters hier? Darf ich Ihnen etwas zu trinken bestellen?). Das ist distanzlos und plump und meldet gleichwohl Führungsanspruch an. Da macht dann keiner mit, irgendwie nicht besonders überraschend, finde ich.
 
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  • #36
Die Frage ist doch, warum du es für richtig hältst, ein Gespräch mit einer Frage zu eröffnen (Kennen wir uns nicht? Sind Sie öfters hier? Darf ich Ihnen etwas zu trinken bestellen?). Das ist distanzlos und plump und meldet gleichwohl Führungsanspruch an. Da macht dann keiner mit, irgendwie nicht besonders überraschend, finde ich.

Darum geht es der Fs meiner Meinung nach nicht. Ich bin derzeit mit einem Mann in Kontakt, der auch nicht zu Potte komme, wenig Fragen stellt, aber immer wieder mit mir telefonieren will, aber keine klaren Aussagen zu einem Treffen macht. Er eiert viel rum.

Es fühlt sich so an, als ob er mir immer Häppchen hinwirft, auf die ich reagieren soll, sich dann aber wundert, wenn ich nicht reagiere. Wir telefonieren über Gott und die Welt, aber konktret wird er nicht, leider. Es sieht wohl so aus, dass ich konkret werden muss und den Kontakt beenden muss, weil das Ping-Pong-Spiel nicht funktioniert. Ich muss dazu sagen, dass er ein Date sehr kurzfristig abgesagt hat, dessen Absagegründe ich ihm nicht ganz abnehme. Seitdem habe ich mich etwas zurückgezogen und warte auf seine klaren Worte, aber da kommt so gut wie gar nichts.

Nein, er ist nicht schüchtern und ich habe mir das Nachfragen bei Männern abgewöhnt, weil ich leider immer die Erfahrung gemacht habe, dass es mir nichts bringt.

w
 
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  • #37
Könnten Frauen, die so denken, das bitte gleich im Vorfeld äußern? Unsereiner läuft sonst Gefahr, bewußt keine Fragen zu stellen, um den Zauber des Augenblicks nicht zu zerstören, und dann später genau deswegen eins auf die Mütze zu bekommen ("hast dich ja nicht dafür interessiert").

Sorry, ein kluger Mann findet das von alleine heraus und brauch nicht von der Frau den Wink mit dem Zaunpfahl. Schon mal was von Einfühlungsvermögen gehört?

Seit wann zerstört man mit Fragen den Zauber des Augenblicks? Was für Zauber? Der kann sich doch erst entwickeln, wenn man ein gutes Ping-Pong-Gespräch hat.

Ich bin entsetzt, wie wenig Meinungen es zu diesem sehr wichtigen Thema gibt.

Es scheinen viele Menschen nicht zu wissen, wie interessiertes Nach-Fragen eine Gespräch positiv beeinflussen kann.

w
 
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  • #38
Ich (w/50) habe es auch einmal ganz anders erlebt:
Er schrieb: "Ich habe gelesen, dass Du klassische Musik magst. Welche bevorzugst Du:
a) Bach
b) Schubert
c) Gershwin"
Ich habe dann zurückgepostet. a) Natürlich etwas ausführlicher und habe auch selbst noch eine Frage formuliert.
Wahrscheinlich war es die richtige Antwort, denn es kam eine mail zurück. Natürlich ohne Stellungnahme zu meiner Frage.
Er schrieb: "Wenn Du die Wahl hättest, was würdest Du lieber hören:
a) Klavierkonzert
b) Jazzkonzert
c) Gitarrenkonzert"
Ich habe wieder zurückgepostet. b) Gleiches Spiel wie vorher.
Wahrscheinlich wieder die richtige Antwort. Denn er hat wieder geschrieben, abermals so eine Quizfrage. Ich war mittlerweile schon etwas angesäuert, wollte aber dann doch wissen wielange er dieses Spielchen noch weitertreiben wird. Es ging noch etwas hin und her. Anscheinend hatte ich aber alle Kriterien erfüllt, denn dann wollte er doch mich sehen und ich sollte mein Bild freischalten. Sobald ich dies getan hatte dann kam doch postwendend die Absage.
Das hätte er auch einfacher haben können. Es ist schon toll, dass man sich online soooo genau seine Partner aussuchen kann.
 
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  • #39
Mir ist völlig schleierhaft, wie ohne Fragen, ohne Interesse zu äußern, ein anständiger Mailkontakt funktionieren soll. Denn ohne den kommt ja auch kein Treffen zustande, oder?
 
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  • #40
Ich finde Fragen ungeheuer wichtig. Sie signalisieren Interesse am anderen. Ob beim Kennenlernen in Hinblick auf eine Beziehung, bei Freundschaften oder im Beruf. Wer ständig damit beschäftigt ist, den anderen bloß nicht zu bedrängen, verhält sich steril und wird mehr Probleme mit dem Knüpfen von Kontakten haben.

Deine Fragen, FS, finde ich gut und du bist mir sympathisch, ich bin auch eine w. Ich bin mir aber sicher, dass es vielen Männern genauso geht. Kommunikation muss Spaß machen, nicht nur in Hinblick auf das "Ziel". Nach meiner Vermutung bist du an etwas unbeholfene Männer geraten.

Für mich wären auch direktere Fragen als die der FS durchaus akzeptabel, der geschickte Umgang mit Direktheit setzt allerdings ein gewisses Fingerspitzengefühl voraus. Eben nicht plump und direkt abfragen, sondern den Bereich feststellen, der den anderen nicht nur oberflächlich ausmacht/interessiert und worin man sich ähnlich ist. Natürlich kann man das auch bei einem Treffen machen, aber das Interesse an einem Treffen ist wahrscheinlich nicht so groß, wenn keine Kommunikation zustande kommt.
 
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  • #41
Ich habe schon einige Partnerbörsen ausprobiert, war in der Zwischenzeit auch in einer langjährigen Beziehung und habe dann auf Elitepartner gesetzt...

Was mir jedoch immer wieder auffällt, dass sich Männer oft selbst im Weg stehen. Da schaffen Sie es mich anzusprechen und dann geht irgendwann das Gespräch den Bach hinunter. Das läuft dann (verkürzt) folgendermaßen ab.
- Ansprache des Mannes.
- Danke für dein Interesse. Fülltext. Und dann irgendeine Frage, die mir auf den Nägeln brennt wie beispielsweise wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
- Beantwortung der Frage wie der Herr zu dem Beruf gekommen ist. Und dann die Rückfrage: Und du? Nette Grüße
- Ich stelle wieder eine Frage, die mich interessiert beispielsweise zu einem angegebenen Hobby. Wo bist du denn schon überall gesegelt.
- Beantwortung der Frage des Herrn. Und welche Hobbies hast du? Nette Grüße
- usw.

Also oft stelle ich dann die Fragen und es kommt nur die Rückfrage 'Und du?' Was soll das? Ist es zuviel erwartet das auch der Herr sich mein Profil anschaut und mir daran 'arbeitet' ein interessantes Gespräch am laufen zu halten? a Warum sind die dann in einer Singelbörse? Interessiert sie gar nicht wer da der Gegenüber ist? Was kann ich an solchen Kontakten erkennen?

Mich würde wirklich brennend interessieren warum das so läuft.

Für beide wäre es ja am Angenehmsten wenn sich das Gespräch wie ein Ping-Pong entwickelt. Ehrlich gesagt ist es mir zu anstrengend immer den Alleinunterhalter zu spielen. Manche stellen schon gar nicht mal Rückfragen und beantworten auch nur.
Tja, da könnte ich auch was erzählen...
Nach einem Gruß (u. weil ich mir nicht sicher bin, wie und wo ich anknüpfen kann), kommt ein "Gruß" zurück, ICH versuche anzuknüpfen, w. Du schilderst - manchm.sogar in der 3.mail, wenn man nicht bald telefonieren (auch die Stimme dabei!)haben kann, stellte ich fest, dass "er" vorher jew. noch m. Profil gecheckt hat. Nichts für ungut - wir alle müss. viele Dinge täglich im Griff haben -, aber wenn m.ein Mensch interessiert, "weiß" ich auch, mit wem ich Kontakt habe - muss nicht "kramen"/suchen".
Der Hit: Ein Musiker in rel. großer Entfernung m. interessantem Profil u. lebendigem "Briefkontakt": Als wir die Tel.nr. ausgetauscht hatten u. einen f.uns beide guten Termin tel. vereinbarten, war er 1.offenbar betrunken, wollte mich 2. für Musik-Produktionen einspannen u. hatte 3. Mühe (viell. wg. des "Overhangs"?) zu realisieren, wer ich bin, "kramte" nebenher rum, wobei er mir sagte, er habe "die Frauen" näml.auf einer "Liste". Sehr merkwürdig.
Zwei Tage drauf: Vorformulierte Absage, er wusste wohl überhaupt nicht, mit wem er tatsächlich telefoniert hatte. Geht/ging gar nicht, aber "shit happens", "Leben passiert"...
Drei Monate später wieder eine Anfrage von ihm, also NEU: hab' nicht mehr reagiert.
Manche verwechseln online-Börsen in der Tat mit einem Supermarkt...!
Wünsch' Dir viele konstruktive Antworten zu Deiner Frage! w, 58
 
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  • #42
Die Frage kann ich, M45 auch nur umkehren..

Wenn ich mit Frauen chatte kommen meisten nur Zeilen von Ihnen wenn ich Fragen stelle..

Gründe können ausserdem bei beiden Geschlechtern sein.

Desinteresse am Gespräch oder der Person, eine verschlossene Wesensart..mangelnde Neugierde
 
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  • #43
Ich hatte einen Kontakt zu einem Mann, der in der mail schon etwas kurz angebunden war, aber das mit dem Hinweis auf ein möglichst baldiges Treffen erklärte.
Das Telefonat am nächsten Tag war aber auch recht einseitig. Ich wusste danach alles über ihn, aber er hat mich eigentlich nur nach Fakten abgefragt, wo ich wohne, wieviele Kinder ich habe, ob diese noch bei mir wohnen, wo ich arbeite und wieviel Stunden usw. Ich hatte das Gefühl, dass er eine Liste zum Abhaken vor sich liegen hatte. Na ja, er war auch etwas nervös, also habe ich mich auf ein Treffen eingelassen. Aber auch da war es ähnlich. Er fragte mich zwar nach meinem Hobby, interessierte sich aber nicht wirklich dafür, warum ich das mache oder mit welchen Erfolgen. Ich sagte ihm, dass ich gerne reise, er fragte zwar wohin - fragte aber nie danach, wie es in dem Land war (dabei waren Länder wie Indien, Iran und Mexico sicher eine Frage wert).
Wenn das Gespräch etwas stockte und ich ihn z.B. fragte, wie er dem Übergang vom Berufsleben in die Rente so erlebt hat, war die nächste halbe Stunde gesichert, wobei er eigentlich nut belanglos plauderte. Es ging einfach nicht in die Tiefe.
Ich habe mich dann verabschiedet und ihm per mail abgesagt. Ich denke, so ein Mann sucht eine Frau nach Liste. Was muss passen, was passt nicht. Aber Gefühle sind da nicht dabei. Ich glaube aber auch nicht, dass er damit Erfolg haben wird. Armer Kerl.
 
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  • #44
Mir scheint, frau erwartet von mann, dass er genauso Problem bezogen über sich spricht, wie es - aus meiner Erfahrung - frau gerne über sich tut.
Also hätte der Letzterwähnte, der über seinen Übergang in die Rente sich äußern sollte, besser so gesprochen: "Ich habe ja so gemischte Gefühle ... ich weiß nicht, was auf mich zukommt ... ich bin völlig unsicher, wie ich ... Angst macht mir ... ich bin am Verzweifeln, wenn ich ... ich suche jemanden, mit dem ich all meine Ängste, Sorgen, Nöte und Hoffnungen en détail besprechen kann"?
Was zum T ... anderes als das oben angeführte denkt ein Mann in dieser Lage?
Wie aber soll er - in dieser Lage! - die Kraft aufbringen, der über ihn hereinstürzenden Gefühlswoge einer helfenden weiblichen Seele standzuhalten? Wenn das Hilfe sein soll - warum interessiert sie sich so wenig für den Notleidenden?
Aus dem eigenen Nähkästlein geplaudert: wenn meine bessere Hälfte ein Beziehungsproblem ausmachte und sich (nach den üblichen, z.T. wortlosen Andeutungen, die ich nie mitkriege) dazu durchrang, das Problem mit mir mir gegenüber anzusprechen, war und bin ich ja (ehrlich!) stets Willens, Gesprächspartner zu sein. Manchmal (ich fürchte öfters bis oft) verstehe ich nicht, was ich konkret tun soll. Dann zieht sich das Gespräch meist hin - bis ich den Anlass vergessen habe. Ich halte mich für normal begabt, meine Partnerin ist sehr differenzierter Rede mächtig, aber selbst wenn ich versuche, ein Gesprächsprotokoll anzufertigen (höre ich da aus der Ferne einen Aufschrei von vielen weiblichen Stimmen?), so war das aus langjähriger Erfahrung gesprochen nicht zielführend für beide Teile.
Kann Frau nicht akzeptieren, dass je gefühlvoller ein Mann, desto wortarmer er ist?
Muss eigentlich alles - und das ist die männliche Sicht! - zerredet werden? Für Männer -vielleicht auch nur meines Schlages und da glaube ich nicht allein zu sein - löst Reden über die Gefühle diese auf. Für Frauen scheint dies genau umgekehrt zu sein, die Gefühle werden mehr, intensiver, umfassender. Worum bat Groenemeier vor fast 30 Jahren: Plauder auf mich ein. Halt mich.
mann60+
 
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  • #45
Kann Frau nicht akzeptieren, dass je gefühlvoller ein Mann, desto wortarmer er ist?
Muss eigentlich alles - und das ist die männliche Sicht! - zerredet werden? Für Männer -vielleicht auch nur meines Schlages und da glaube ich nicht allein zu sein - löst Reden über die Gefühle diese auf. Für Frauen scheint dies genau umgekehrt zu sein, die Gefühle werden mehr, intensiver, umfassender. Worum bat Groenemeier vor fast 30 Jahren: Plauder auf mich ein. Halt mich.
mann60+

Du hast die Frage nicht verstanden. Hier geht es nicht um das angebliche Zerreden von Gefühlen, übrigens zerreden kann man gar nichts, nicht mal das Hobby, sondern um eine allgemeine Kommunikation zwischen Mann und Frau, wo man sich gegenseitig im gesunden Mass Fragen stellen sollte.

Wenn dein Hobby Motorradfahren ist, dann frage ich gerne, wie du dazu gekommen bist, seit wann du fährst, welches Motorrad du hast usw. Ich frage dich gerne, wie deine Jugend war, wie du die 68er erlebt hast usw. Ist das ein Zerreden?

Durch Fragen bzw. Rückfragen stellen zeigt man am Anderen auch Interesse, Zuhören, Anteilnahme und Mitfühlen.

Natürlich erwarte ich von so einen reifen Mann wie dich, dass du das Ping-Pong-Fragen verstanden bzw. gelernt hast.


w 49
 
  • #46
Die Frau redet, der Mann schaut.
Beide machen das, was sie am liebsten tun. Perfektes Date ;)

Scherz. Allerdings mache ich aus Dates keine Fragestunden, ich will da einfach nur nett reden und schauen wie die Chemie stimmt, ob ich mich wohl fühle.
 
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  • #47
Die Frau redet, der Mann schaut.
Beide machen das, was sie am liebsten tun. Perfektes Date ;)

Scherz. Allerdings mache ich aus Dates keine Fragestunden, ich will da einfach nur nett reden und schauen wie die Chemie stimmt, ob ich mich wohl fühle.

Nett reden bedeutet aber auch (nicht ständig, sondern passend) dem anderen Fragen stellen. Das bedeutet Interesse zeigen und Zuhören können. Wenn einer nur redet und der Andere nur zuhört, dass ist kein Nett-Reden, dass ist tödlich fürs Daten.
 
  • #49
Sich gegenseitig etwas erzählen. locker plaudern hat halt für mich nichts mit einer Frage/Abhak- stunde zu tun. Ich sage nicht, das der Mann schweigen soll. Aber ich muss beim ersten Date nicht Alles wissen, mich interessiert auch nicht alles und ich will den Leuten auch nicht auf den Zahn fühlen. Die Neugierde mancher Frauen finde ich da abstrus und nervig.
 
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  • #50
sondern um eine allgemeine Kommunikation zwischen Mann und Frau, wo man sich gegenseitig im gesunden Mass Fragen stellen sollte.

Allein schon die Frage, was "gesundes Maß" ist, dürfte bei Mann und Frau höchst unterschiedliche Ergebnisse zeitigen. Typischerweise stellt eine Frau Fragen, Fragen, Fragen, Fragen und nochmal Fragen, unwichtige, belanglose, gedankenlose, nebensächliche, unpassende ... in einer Tour nur Fragen. Den typischen Mann nervt so etwas, er fragt nur, wenn es ihm wirklich wichtig ist, wenn irgend eine Entscheidung davon abhängt. Und gerade beim Kennenlernen überlegt man sich doch zweimal, ob man etwas tut, was einen im umgekehrten Fall eher vertreiben als anziehen würde.
 
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  • #51
Allein schon die Frage, was "gesundes Maß" ist, dürfte bei Mann und Frau höchst unterschiedliche Ergebnisse zeitigen. Typischerweise stellt eine Frau Fragen, Fragen, Fragen, Fragen und nochmal Fragen, unwichtige, belanglose, gedankenlose, nebensächliche, unpassende ... in einer Tour nur Fragen. Den typischen Mann nervt so etwas, er fragt nur, wenn es ihm wirklich wichtig ist, wenn irgend eine Entscheidung davon abhängt. Und gerade beim Kennenlernen überlegt man sich doch zweimal, ob man etwas tut, was einen im umgekehrten Fall eher vertreiben als anziehen würde.

Typierscher Weise? Woher hast du dieses Denken? Ein Mann sollte sich geschmeichelt fühlen, wenn Frau ihn viel fragt. Interessiert sie sich dann also für ihn und will einiges über ihn wissen. Hier geht es aber nicht um unwichtige Fragen, sondern um Fragen, die normal beim Kennenlernen sind. Z.B. was er in der Kindheit gerne gemacht hat, was er gerne liest, ob überhaupt, was seine Träume sind, warum er dieses Auto ausgerechnet hat usw.

Die Männer sollten nicht immer von sich ausgehen und denken, dass es so und so richtig ist, die Frauen natürlich auch nicht.

Ich lese hier eher Verunsicherung des Mannes, der Angst hat, Fragen zu stellen, weil er befürchtet, die Frau damit zu vertreiben.

Mich wundert es nur, dass hier Männer so vehemment ihren Stil verteidigen, nicht zu fragen. Woher soll dann Frau aber wissen, was für ihn interessiert ist. Nicht das er dann sagt, dass typischer Weise Frauen diversen Stuss erzählen, die ihn gar nicht interessieren....

w
 
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  • #52
Die Frage ist ja schon älter, aber immer aktuell.
Tatsächlich Männer stellen keine Fragen. Meine Vermutung ist, dass sie einfach genau wissen was sie wollen. Eine Frage stellen sie vielleicht. Das langt ihnen.
Da lassen sie dann die Frau Fragen stellen. Habe sogar den Eindruck, dass Männer auch wirklich nicht wollen, dass Frau ihnen solche Fragen stellt, weil sie sich nicht aushorchen lassen wollen. Aber trotzdem warten sie darauf, dass Frau redet, aber fragen soll sie nichts. Wenn Frau dann nichts frägt, sagen sie auch nichts mehr.
Entweder wollen sie alles so genau nicht wissen oder sie halten Fragen für völlig überflüssig, da sie ja genau wissen was sie wollen, nur eben nicht ausgefragt werden. Da reagieren wirklich manche total beleidigt darauf, möglichst darf Frau auch keine Emofragen oder Beziehungsfragen stellen, auch nichts familäres.
Auch nicht am Telefon und möglichst auch nicht beim ersten Date, denn dann könnte es das letzte Date gewesen sein. Alles schon erlebt. Von daher frage ich mich jetzt wirklich was Frau dann kommunizieren soll. Redet sie über Politik kann alles schon vorbei sein, bevor es angefangen hat. Redet sie über ihre persönlichen Probleme, heisst es gleich sie sei ein Psychobabe. Macht sie Vorschläge heisst es sie sei aufdringlich. Redet sie über ihre Karriere heisst es gleich sie sei ein Flintenweib. Also....was denn jetzt?
Männer haben auch kein Problem am Tisch zu schweigen, können sehr gut ihre Gedanken verbergen und sind schon eher strategisch. Am Besten du sitzt halt da und lächelst lieb vor dich hin. Und lachen, laut lachen mögen viele auch nicht, weil Männer sich sehr schnell ausgelacht fühlen usw. und so fort. Männer wollen auch nicht viel reden, höchstens unter ihres gleichen. Oft hatte ich auch den Eindruck, dass Männer sich grundsätzlich überlegen fühlen, weil sie körperlich kräftiger sind...Auch wenn Männer manchmal komisch schauen, unterschätzen sollte Frau sie nicht....
Von daher, mache ich jetzt das was ich will, lache so laut ich will und frage was ich will. Im Prinzip geht es um Authentizität, dann kann es einem wirklich egal sein und ich mein irgend wann mal kommt es ja doch heraus, dass Frau auch reden und laut lachen kann.....und bohrende Fragen stellen kann .....Was ist dann? Dann passts halt nicht....
w 39
 
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  • #53
Was du da so schreibst, als Beispiel für die "Uninteressiertheit" der Männer, das würde mich auch nicht die Bohne interessieren. Klingt sehr nach krampfhaftem Versuch, Konversation zu machen.

Zunächst einmal muss die Chemie stimmen, und der geistige level muss in etwa "fluchten", dann kommen die Gespräche "von allein". Mir ist das, was du beschreibst, noch nicht passiert. Es gab immer reichlich Gesprächsstoff, allerdings ist es mir scheißegal, dass der 17jährige Sohn meiner Datingpartnerin gerade ein "sehr gut" geschrieben hat und ähnliches mehr. Das hat nichts mit Gleichgültigkeit bezüglich ihrer Lebenssituation zu tun, solche Themen gehören nicht ins erste Date. Und Frauen, die den Eindruck erwecken, das nicht zu kapieren, die date ich erst gar nicht.

m 50
 
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  • #54
Ich stelle nur wenig Fragen, wenn ich mich mit jemandem unterhalten. Ebenso auch beim Kennenlernen. Vielleicht ist es meine Art, das Gespäch so zu steuern, dass es einfach fließt oder meine Gesprächsparnter(in) tut das. Egal, ich mache mir darum keine Gedanken. Trotzdem erfahre ich in einem Gespräch sehr viel, fast alles, was ich wissen will. Sehr sehr selten habe ich im Gespräch gemerkt, das Pausen entstanden ... Pausen sind erstmal nichts schlechtes, sie gehören dazu und man muss sie mögen. Nur merke ich dann, ob man gegenseitig die Stille füttern kann ... wenn dies nur einseitig ... von mir aus passiert, dann weiß ich, das passt nicht. Wenn jemand über mich denkt, der stellt ja keine Fragen, dann ist mir das vollkommen egal. es hat aber absolut nichts mit dem Interesse an der anderen Person zu tun, eher mit dem Respekt.
M51
 
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