• #31
Hm. ich erkenne mich in deinen Fragen in meiner Vergangenheit wieder als Mann.
zu1) weil ich noch nicht Wirklich abgeschlossen hatte. Ich hatte bis dahin nur verdrängt, aber leider noch nicht verarbeitet. Nach dem ich mich trennte wollte ich nach nur wenigen Wochen wieder den Kontakt mit ihr. Weil ich versuchte etwas festzuhalten was ich gar nicht mehr wollte. Unerklärlich!
zu 2) Nein Liebe geht anders. Es fühlte sich bei mir an, wie als wenn man fertig für den Bungeesprung auf einer Plattform steht. Das Seil fest verankert. Man ist Wild entschlossen. Aber man klammert sich an das Sicher "Gewohnte" Es war die Angst vor Veränderung.
zu 3) Ja besser wäre das, aber leider ist das leichter gesagt als getan. Aber genau dieser Vorsatz war bei mir vorhanden und ich habe Hart daran und an mir gearbeitet. Ich wusste das meine neue LG eine Wundervolle Frau ist. Aber ich war noch sehr blockiert. Gefangen.
zu 4) durch genau diese Erkenntnis wurde Problem 3 gelöst. Ich hatte erkannt, warum meine Ehe mit meine Exfrau gescheitert ist. Ich sah erst nur ihre Fehler. Jedoch zum Glück für mich auch anschließend meine Fehler. Und das waren sehr viele. Heute bin ich dankbar das ich diese Erkenntnis gewinnen konnte.Ich musste die meisten Fehler nicht wieder machen. An anderen Fehlern arbeite ich weiter. Fehler die mich selbst stören und die ich erkenne.
zu 5) Doch und wie. Und deshalb konnte ich diesen Kampf den ich mit mir selbst hatte auch sehr gut verheimlichen. Nicht weil ich sie belügen wollte. Sondern weil ich wusste das ich es schaffen würde. Sie war mir zum Wertvollsten Menschen neben meinem Sohn geworden. Und ich wusste etwas, was deine Jokerfrage beantwortet.
Zur Jokerfrage) Ja! Denn auch meine Lg hatte ihre Trennung damals noch nicht ganz verarbeitet. Das spürte ich. Und das fühlte sich Scheiße an. Aber auch sie wusste das ich zu kämpfen hatte. Wir wussten das wir beide, jeder für sich, diese Geschichte abschütteln mussten wenn wir zusammen sein wollten. Wir halfen uns beide gegenseitig, indem wir uns das Gefühl gaben." Ich will mit dir leben"
Heute sind unsere Expartner ein offenes Buch und und richten keinen Schaden mehr in unseren Köpfen an. Wir sind sehr Glücklich.
m45
 
  • #32
Ob eine Frau Kontakt mit einem Ex-Freund haben will, hängt doch von verschiedenen Faktoren ab:

1) ob es aus der Ehe oder Beziehung Kinder gibt (wie ich schon in meiner Eingangsfrage schrieb). So ist der Kontakt auch dann zwangsläufig vorhanden, auch wenn der Mann ansonsten seine Exfrau betrogen hatte.
2) ob der Exfreund oder der Ehemann (wenn keine Kinder vorhanden sind) die Frau belogen und mit anderen Frauen betrogen hatte und ob er sogar gewalttätig war.

Wenn ansonsten nichts gravierendes vorgefallen ist, dann kann man trotzdem Kontakt haben auch wenn ich keinen Sinn darin sehe. Das allerdings verhindert das Verarbeiten und Abschliessen. Richtige Freundschaft könnte sich - glaub ich erst nach sehr vielen Jahren entwickeln - wenn beide bereits mit neuen Partner zusammen sind.
Ich finde den Kontakt zu Exen ganz normal. Ein Partner, der damit nicht klarkommt, wäre nichts für mich. Mit einem Ex bin ich richtig gut befreundet, die Beziehung zu ihm endete vor 26 Jahren.
Vermutlich hat dieser Partner dich nicht mit anderen Frauen betrogen oder? Oder könntest du dir oder könnte sich wirklich eine Frau Kontakt mit einem Ex-Partner vorstellen, welcher er mit anderen Frauen betrogen hatte?

Es kann doch hier niemand ernsthaft behaupten, dass Frau gerne Kontakt mit einem Ex-Partner hat, welcher die Frauen übelst hintergangen hatte. Das wäre gegen die eigene Selbstachtung und Selbstliebe.
 
  • #33
Ich habe zu keinem meiner Ex-Partner Kontakt und ich wüsste auch nicht warum. Mein Mann hat losen Kontakt zu seiner Ex-Frau, der ist aber mehr beruflich-sachlich; als Freundschaft würde ich das nicht bezeichnen. Mit diesem Kontakt habe ich übrigens überhaupt kein Problem.
Aber dieses Forum ist voller Berichte über Verletzungen, die durch allzu innigen Kontakt mit Exen entstehen. Für aktuelle Partner sind solche Freundschaften oft eine Quelle von Schmerz, Misstrauen, Angst, Konflikten.
Was ist eigentlich wichtiger - der Partner/die Partnerin oder Verflossene?
 
  • #34
Ein Expartner ist nun einmal kein Freund, sondern ein ehemaliger Sexual - und Liebespartner.
Es hat etwas Seltsames an sich, sich mit dem Menschen, mit dem man mal sehr intim war, und der einem mal gesagt hat "Ich liebe dich" und mit dem man zusammen alt werden wollte, alle paar Jubeljahre auf einen Kaffee zu treffen.
Freundschaft ist m.E. auch etwas Anderes, als sich mit jemandem lose über Belanglosigkeiten auszutauschen.
Was war denn da vorher, wenn man mit diesem Menschen auf dieses Level so unproblematische rutschen kann, von Liebe auf lose Bekannte, die man noch irgendwie gern hat, aber auf die man keine Lust mehr hat und die als Partnerin nicht infrage kommt?
Eine Brüderchen - Schwesterchen - Beziehung?
Ich habe sowohl männliche, als auch weibliche Freundschaften. Aber von niemandem aus diesem Freundeskreis weiss ich, wie derjenige sexuell tickt etc. Das ist eben der Liebe vorbehalten.
Eine Trennung hatte ihre guten Gründe und mir kann niemand erzählen, dass eine Trennung, das Ende der Liebe, nicht schmerzhaft war.
Warum nun hält mann oder frau an dieser gescheiterten Liebe fest und macht einen auf Kumpel/-ine?

Viele derjenigen, die unbedingt an ihrer alten Flamme auf Freundschaftsbasis weiterklammern müssen/ wollen, wissen gar nicht, was sie ihrer aktuellen Partnerin antun.
 
  • #35
(...) die Beziehung zu ihm endete vor 26 Jahren.

eine Beziehung "endet" aber nicht einfach so, sie geht in die Brüche und die Trennung tut weh.

I Wir haben uns nie aus den Augen verloren (...)

Weil man eben doch aneinander hängt und mindestens einer von beiden das Scheitern der Liebe nicht wahrhaben möchte.
Und wenn man sich nie aus den Augen verloren hat, gab es auch kein Beziehungsende. Man schläft nicht mehr miteinander und lebt nicht mehr zusammen, aber man muss sich eben doch immer mal wieder vergewissern, dass man noch Teil des Lebens vom Ex geblieben ist. Eine echte Trennung bedeutet, dass man den Menschen v e r l o r e n hat.
 
  • #36
Zitat von neverever:
Als Mann sage ich. So etwas mache ich wenn ich noch nichts verarbeitet habe.

Nein, genau das Gegenteil ist der Fall! Nur weil beide entgültig mit der Beziehung abgeschlossen haben und die Fronten geklärt sind, funktioniert es auf freundschaftlicher Ebene.

Ich kommuniziere das auch sehr offen gegenüber anderen Frauen, die ich neu kennenlerne. Bisher gab es noch keine Frau, die darauf negativ reagiert hätte.

Und falls das mal passieren sollte, Menschen die mir per se misstrautrauen oder meinen mir vorschreiben zu können mit wem ich befreundet bin, haben in meinem Leben schlicht keinen Platz.
 
  • #37
Sehe ich auch so und vor allen bei Beziehungen mit einer Dauer über 10 J. In dieser Zeit gab es überwiegend gute Zeiten, aber hier im Forum habe eher den Verdacht das sich die schlechten Zeit überwiegen und man sich nicht mehr an den guten Zeiten zurückerinnern möchte. Diese guten Zeiten gab es ja sicherlich, sonst hätte man sich viel, viel früher getrennt.

Des Weiteren sind da aber nicht nur die eigenen Kinder, sondern spielen auch Neffen oder Nichten eine Rolle. Wie soll ich einen 6-jährigen es erklären, dass seine "Lieblingstante" ihn nicht mehr besucht?

Am Ende ist aber der Kontakt zu der EX auch ein Spiegel, wie so die Trennung stattgefunden hat. Artet die Trennung in einen "Rosenkrieg“ aus, dann will man natürlich keinen Kontakt mehr. Lief jedoch die Trennung recht zivilisiert, dann hat man auch kein Problem damit, diejenigen zwei- oder dreimal im Jahr wieder zusehen.
 
  • #38
(...)
Was ist eigentlich wichtiger - der Partner/die Partnerin oder Verflossene?

Ganz klar, in sehr vielen Fällen, so auch in meinem, die Verflossene! So, wie für seine Ex hat er sich für mich (seine Partnerin) nie abgestrampelt und ins Zeug gelegt. Als sie krank war, bekam er feuchte Augen am Telefon vor Mitleid, weil es ihr so schlecht ging. Als er ein Problem mit mir hatte, wurde dieses mit ihr besprochen und ja, gegen Ende kam dann von ihr die Frage, warum er sich von mir nicht trennt, wenn es soviele Probleme gibt.
Dieser Mann hat mit seiner letzten Exfreundin nie abgeschlossen und ich als seine Partnerin war die Leidtragende.
Nun ist er auch mein Ex und ich werde in diesem Leben garantiert nicht mehr seine gute Freundin. Dafür hat er ja sie.
 
  • #39
Ob der oder die Ex tatsächlich ein guter Freund ist, oder einfach nur warm gehalten werden soll und die Ex-Beziehung zumindest von einer Seite nicht abgeschlossen werden kann, dafür habe ich einen einfachen Test :

Wird die Ex, mit der man ja so gut befreundet ist, ganz normal wie andere Freunde auch zur Geburtstags- und Einweihungsfeier eingeladen und kommt die Ex auch?

Wenn die "gute Freundschaft" darin besteht, sich zu 2. zum Kaffee oder romantischen Abendessen zu treffen, hätte ich große Zweifel, dass die Geschichte schon abgeschlossen ist.

Das können andere so machen. Ich bin dann aber raus.
 
  • #40
Nein, genau das Gegenteil ist der Fall! Nur weil beide entgültig mit der Beziehung abgeschlossen haben und die Fronten geklärt sind, funktioniert es auf freundschaftlicher Ebene.

Ich kommuniziere das auch sehr offen gegenüber anderen Frauen, die ich neu kennenlerne. Bisher gab es noch keine Frau, die darauf negativ reagiert hätte.

Und falls das mal passieren sollte, Menschen die mir per se misstrautrauen oder meinen mir vorschreiben zu können mit wem ich befreundet bin, haben in meinem Leben schlicht keinen Platz.
Das war aber nicht die Frage. Es geht darum warum Männer nach einer Trennung den Kontakt halten wollen anstatt erst mal zu verdauen. Eine Trennung ist nie lustig. Also auch erst mal keine Freundschaft. Was irgendwann mal ist steht in den Sternen. Der Punkt ist. Haben es beide vollständig verarbeitet.? Das kann bei manchen Menschen Jahre dauern.
M45
 
  • #41
Kontakt / Freundschaft mit meinem ExMann - Es war nach verschiedenen Rettungsversuchen eine Trennung, weil es als Paar nicht funktionierte. Auf verschiedenen Ebenen. Da entwickelten wir uns zunehmend auseinander und konnten nicht gegensteuern. Aber es gab keinen Betrug, keine Gewalt, o.ä., nur eine Ehe, die irgendwann zu einer WG mutierte.
Die Liebe war irgendwann nicht mehr da, unwiderruflich. Verschwunden aufgrund z.B. völlig unterschiedlicher Nähe-Distanz Bedürfnisse, unterschiedlicher sexuellen Bedürfnisse, und damit verbunden immer mehr verloren gegangener sexueller Anziehungskraft.
Eine Ehe, die zu einer WG mutierte.
Das auch formal zu beenden, was schon vorher nicht mehr existierte, war für beide logisch und befreiend. Ist auch aufgearbeitet und abgeschlossen.

Was geblieben ist, vor allem absolutes Vertrauen, Zuverlässigkeit, gemeinsame Interessen, der gemeinsame Beruf mit gemeinsamen Projekten.
Es ist das geblieben, was eine Freundschaft ausmacht - wir sind gemeinsam durch schlechte Zeiten gegangen, das verbindet. Genau wie die schönen Zeiten.
Wir kennen uns jetzt 13 Jahre, das verbindet auch - und dann gibt es noch meine Kinder, für die er der Vater ist.

Ich fände es schade, ihn als Freund zu verlieren, das Ende der Partnerschaft bereue ich nicht, eine Neuauflage schließen wir beidseitig aus.

Und am Rand - letzthin gab es eine große Familienfeier auf seiner Seite, da war sowohl ich als auch die neue Partnerin herzlich eingeladen und sehr willkommen.
Das geht :).
Und wir beide haben uns dabei gut kennengelernt und verstanden.
 
  • #42
Es mag eine traurige Wahrheit sein, dass die Trennung die Qualität der Beziehung spiegelt. Denn Liebe und Freundschaft haben vieles gemeinsam. Darum kann eine Freundschaft nach der Trennung ganz fantastisch funktionieren - oder eben überhaupt nicht.

Das mag für manche vielleicht paradox klingen: Aber je inniger, ehrlicher und vertrauensvoller die Liebesbeziehung war, desto wahrscheinlicher bekommt man eine gute Freundschaft irgendwann danach hin. Man trennt sich, weil man als Paar nicht mehr weiterkommt. Weil man sich auseinandergelebt hat. Weil man sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hat und die in der Beziehung nicht miteinander vereinbar sind.
Sicher wird man auch leiden, wenn man sich freundschaftlich trennt. Weil ein Scheitern in der Liebe, diesem ultimativen Glücksziel, einfach schwer zu akzeptieren ist. Man wird noch über alten Fotos heulen und eifersüchtig auf Affären des anderen sein. Man wird sich vielleicht über Vergangenes streiten und sich sogar wehtun. Aber man wird in Kontakt bleiben. Weil einen mehr verbindet als trennt. Und je zufriedener sich beide in ihre Richtung entwickeln, je glücklicher sie in einer neuen Beziehung sind, desto einfacher gelingt die Freundschaft.
w54
 
  • #43
Nicht selten wird in diesem Forum zum radikalen Kontaktabbruch nach einer Trennung geraten, um besser abschliessen zu können. Woher kommen nun auf einmal all die Freundschaften?
 
  • #44
Der Beitrag #33 von Nora2 spricht mir aus der Seele.
So empfinde ich auch, und weil es ja letztlich immer um Kompatibilität geht, ist es gut, einen Partner zu finden, der ähnlicher Ansicht ist.
Jemand hat geschrieben, eine Partnerin, die keinen Kontakt zu Exen hat, käme für ihn nicht in Frage. So jemand wie er für mich nicht. Also passt es mal wieder.
Vielleicht sollte man die Frage, wie's jemand mit Exen hält, sehr frühzeitig abklären. Spart viel Kummer.
 
  • #45
Das war aber nicht die Frage. Es geht darum warum Männer nach einer Trennung den Kontakt halten wollen anstatt erst mal zu verdauen. Eine Trennung ist nie lustig. Also auch erst mal keine Freundschaft. Was irgendwann mal ist steht in den Sternen. Der Punkt ist. Haben es beide vollständig verarbeitet.? Das kann bei manchen Menschen Jahre dauern.
Das ist so, denn eine Trennung ist immer schmerzhaft, weil das bedeutet, dass die Liebe zu Ende ging.

Fakt ist auch, dass die Trennung immer von einer Person ausgeht, d.h. der Trennende hat vermutlich ziemlich damit abgeschlossen oder sogar ganz als er weg ging aber nicht die verlassene Person. Die verlassene Person kann das Ende vermutlich noch gar nicht akzeptieren und meldet sich immer wieder beim Ex Partner. Imaginär und krampfhaft hält er daran fest. Das verhindert tatsächlich das Akzeptieren und Verarbeiten der Trennung.
Dazu ist aber ein rigoroser Kontaktabbruch notwendig, denn ansonsten kann die Wunde nie verheilen! Bei manchen kann das tatsächlich mehrere Jahre dauern.

Und jetzt scheint sich ein wenig meine Vermutung zu bestätigen, dass es vor allem Männer sind, die deshalb den Kontakt suchen, weil sie häufiger verlassen werden. Sie hätten selbst die Beziehung niemals beendet und hängen immer noch an der Exfreundin.

@Nora2 mich interessiert noch, ob dein Expartner selbst von der Exfreundin verlassen wurde, dass er so sehr an ihr hing? Falls ja dann würde das erklären, warum er immer noch an ihr hing und nicht abschliessen wollte - wie ein kleiner Junge der an Mutters Rockzipfel hängt. Das ist extrem unmännlich und jämmerlich statt zu reflektieren, was er selbst falsch gemacht hat.
 
  • #46
Genau wie der Mann in meiner Eingangsfrage der von der 3. Freundin verlassen wurde, weil intensiven Kontakt mit den zwei unseren hatte. Er verbaute sich selbst die Chance auf eine glückliche neue Partnerschaft. Einmal erkannte ich ihin mit seinem Freund (keine Frau war dabei) in einer Bar in meiner Stadt. Selber schuld!

Ohje, also von der ersten Frage bis hier hin, hast du deine vorgefertigte Meinung, welche ich auch als ein wenig Extrem empfinde. Eventuell machst du selbst so etwas durch.

Wenn man Emotional nicht in der Lage zu differenzieren, wird es für einen selbst schwierig sein. Klare Verhältnisse hat man wenn der Partner für einen da ist, man sich auf Ihn verlassen kann, gegenseitiges Vertrauen aufgebaut hat, auch im Streit zurückfindet.

Ich empfinde das hier mit Kanonen auf Spatzen geschoßen wird, um sein eigenes Verhalten zu rechtfertigen und man sich da in etwas hereinsteigert.
 
  • #47
Nicht selten wird in diesem Forum zum radikalen Kontaktabbruch nach einer Trennung geraten, um besser abschliessen zu können. Woher kommen nun auf einmal all die Freundschaften?
Der konsequente Kontaktabbruch geht im Regelfall ja bei gemeinsamen Kindern schon mal nicht. Das ist eine Quelle solcher Freundschaften, die ich sehe und vermutlich die wesentliche. Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass nach einer gewissen Zeit (mehrere Jahre?), wenn beide die Trennung tatsächlich verarbeitet haben (und idealerweise beide neu gebunden sind), Ex-Partner auch mit einem unverkrampfteren Blick auf die schönen und weniger schönen gemeinsamen Momente zurückblicken können und eventuell auch eine Freundachaft oder lockere Bekanntschaft pflegen können. Ich hätte mir so etwas durchaus auch vorstellen können und sogar in einigen Fällen gewünscht (aber nie im Leben zum Wiederanbandeln), aber das hat sich bislang bei keiner meiner "Verflossenen" ergeben. Ich denke, das geht letztlich aber eh nur, wenn kein massiver Groll auf den Ex-Partner mehr besteht und/oder wenn beide wieder in neuen und halbwegs glücklichen Beziehungen sind.
m/43
 
  • #48
Was war denn da vorher, wenn man mit diesem Menschen auf dieses Level so unproblematische rutschen kann, von Liebe auf lose Bekannte, die man noch irgendwie gern hat, aber auf die man keine Lust mehr hat und die als Partnerin nicht infrage kommt?

Das frage ich mich auch immer.

Das einzige Szenario, das ich mir da vorstellen kann, ist eine einvernehmliche Trennung aufgrund komplett eingeschlafener sexueller Anziehungskraft bei ansonsten totaler Harmonie. Aber selbst dann - schmerzt nicht die Erinnerung an das, was mal gewesen ist? Und ist nicht auch ohne sexuelle Anziehung eine Bindung vorhanden, die bei der Trennung einen heftigen Abschiedsschmerz erzeugt?

Auch wenn man spürt, dass eine Beziehung keinen Sinn mehr macht, tut es doch weh, den Traum vom gemeinsamen Leben zu begraben. In meinen Augen verhindert schon dieser Schmerz, dass man sich unbefangen begegnen kann. Vielleicht nach ein paar Jahren Funkstille, in denen beide neue glückliche Beziehungen eingegangen sind. Aber gleich nach der Trennung kann ich mir das nicht vorstellen.

Wenn es so wenig schmerzt, dass man locker-flockig auf Freundschaft umzuschalten vermag, kann es irgendwie nicht sehr tief gegangen sein, denke ich. Vielleicht betrifft sowas häufig Ex-Partner, bei denen auch schon während der Beziehung der freundschaftliche Aspekt im Vordergrund stand. Ich hab schon manche Leute sagen hören, dass sie in ihren Partner nie verliebt waren, aber es eben gut passte und man es deshalb miteinander versucht hat. Wenn man auf dieser Basis eine Beziehung anfängt und dann irgendwann feststellt: das reicht doch nicht, kann das sicher in eine Freundschaft münden. Vorausgesetzt, beide sehen es so.

Es gibt in meinem Leben einen Mann, den ich als Ex bezeichnen würde. Es war 2 Jahre lang ein anstrengendes Hin und Her zwischen uns. Ich denke, wir hätten durchaus das Zeug zu besten Freunden - wir sind uns sehr ähnlich - aber diese Freundschaft ist nicht lebbar aufgrund der Narben, die wir uns gegenseitig zugefügt haben.

Inzwischen vermisse ich ihn nicht mehr. Aber: ich verknüpfe ihn einfach mit bestimmten schmerzlichen Erinnerungen, was unbefangene Gespräche verhindert. Da nützen alle Gemeinsamkeiten nichts, die uns unter anderen Umständen evtl. zu besten Freunden gemacht hätten.
 
  • #49
@#41 , lilli2000

Das liest sich alles ziemlich verklärt und realitätsfern. Es ist kein Naturgesetz, dass eine echte, große, besonders "innige" Liebe eines Tages wie durch Zauberhand einfach zuende ist und man dann schweren Herzens gemeinsam zu Freundschaft übergehen muss.
Man kann so eine innige und von gegenseitigem Vertrauen, von Wertschätzung und Ehrlichkeit geprägte Beziehung auch einfach weiterführen.
Bei solch innigen Freundschaften zwischen zwei Expartnern, denen die Liebe nicht gelang (ja warum denn nicht?) , frage ich mich , was ich als neue Partnerin da soll? Anscheinend ist man nicht erpicht darauf, mit mir Dinge zu erleben, die "verbinden", denn da gibt es ja die 20 gemeinsam erlebten Jahre mit der Ex. Es bleibt genaugenommen nur eine Sache übrig, die mit dem neuen Partner dann doch prickelnder ist. Dreimal darfst Du raten, welche...
 
  • #50
Hallo Nora,
Klar sollte der aktuelle Partner im Vordergrund stehen.
Aber die vorherige Beziehung gehört doch nun mal mit zu dem eigenen Leben, das kann man nicht "auslöschen".

Wenn der Freundeskreis dann ein gemeinsamer ist, wird man auch bemüht sein dies entsprechend freundschaftlich ausklingen zu lassen.

Siehst du keinen Unterschied darin in:
A. wenn jemand täglich mit der Ex ankommt und dich z.B. noch mit Ihr vergleicht
B. jemand ein freundschaftliches Verhältnis mit seiner Ex hat, sprich man ist im guten Auseinander gegangen, es gab keinen Rosenkrieg.

Bei A. werde ich Dir Recht geben, bei B. würde ich es übertrieben empfinden.

was ich als neue Partnerin da soll? Anscheinend ist man nicht erpicht darauf, mit mir Dinge zu erleben, die "verbinden",
Sollte derjenige in dem Falle z.B. mehr Zeit mit seiner Ex als mit Dir verbringen, dann sehe ich das genauso. (wäre auch Richtung A)
 
  • #51
Ein Expartner ist
nun einmal kein Freund, sondern ein ehemaliger Sexual -

Wenn theoretisch gesehen die Beziehung, primär auf diesem Fundament steht, dann sehe ich es auch als schwierig an, später die Kontakte noch weiterhin zu pflegen.

Und kann aber auch verstehen warum man diese Kontakte nicht nachvollziehen kann.

Wenn es so wenig schmerzt, dass man locker-flockig auf Freundschaft umzuschalten vermag,

Hier muß ich dir Recht geben. Man sagt heute es ist Schluß, morgen sind wir Freunde, und geht dann übermorgen ins Schwimmbad als sei nichts gewesen.
Könnte ich persönlich nicht, kenne ich aber auch zum Glück weniger.

Vielleicht muss man hier auch differenzieren zwischen Freundschaft und freundschaftlichem Verhältnis. Habe sonst immer auch Freundschaft geschrieben, weil ich mir weniger Gedanken dazu gemacht habe bis ich die ganzen Foren hier durchgegangen bin.

Hier geht es ja generell zum Kontakt zu ExFreundinen. Jeder verarbeitet seine "Schicksalschläge" anders. Der eine braucht einen cut, der andere nicht. Zu der einen hat man Kontakt, zu der anderen nicht.

Es kommt aber auch immer darauf an was die Verhältnissmässigkeiten sind, z.B. alle paar Monate eine Sms ist etwas anderes, wie ein täglicher Dauerkontakt und regelmässige Treffen.

Alles über einen Kamm zu scheren wäre realitätsfern.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #52
nzwischen vermisse ich ihn nicht mehr. Aber: ich verknüpfe ihn einfach mit bestimmten schmerzlichen Erinnerungen, was unbefangene Gespräche verhindert. Da nützen alle Gemeinsamkeiten nichts, die uns unter anderen Umständen evtl. zu besten Freunden gemacht hätten.
Das hast Du sehr treffend beschrieben.
Meiner ganz persönlichen Meinung nach, schließt eine vergangene oder beendete Liebesbeziehung eine spätere Freundschaft vollständig aus, weil man gefühlsmäßig auf einem völlig anderen Niveau stand. Ich schätze eine rein platonische Freundschaft inzwischen fast als etwas wertvolleres, größeres ein.
Ich z.B. wurde in meinem Vertrauen zu meinem Ex relativ kalt erwischt..für mich war das ein ganz schlimmer Vertrauensbruch seinerseits. Ich fühlte was, irgendetwas war anders seit geraumer Zeit. Ich brauchte nur eine 100% Gewissheit für mein Bauchgefühl, weil ich selbst dann noch ihm kein Unrecht tun wollte indem ich mich trenne.
Was bringt mir dann noch eine spätere Freundschaft und ein Kontakt zu ihm? Nichts!
Zumal wir 900km voneinander entfernt wohnten. Da läuft man sich praktisch nie mehr über den Weg..
 
  • #53
@Mandonline
Ja, sie hat sich von ihm getrennt und wenn sie das nicht getan hätte, wären sie wohl heute noch zusammen.
Sie waren schon viele Jahre vorher nur noch "freundschaftlich" verbunden, mit anderen Worten: sie lebten nebeneinander her, sexuell lief gar nichts mehr, seit Jahren nicht.
Dies genügte seiner Ex offenbar irgendwann nicht mehr und sie trennte sich. Da sie nun so etwas wie eine "Freundschaft" haben, hält er sich wohl daran fest, dass ja im Grunde alles ist wie immer.
 
  • #54
Ich verstehe wirklich nicht wie nach einer Trennung eine Freundschaft entstehen kann. Das Wort Freund ist in meinem Wortschatz, der übrigens etwas kleiner ist als bei vielen anderen hier, ein ganz besonderes. Ich kann meine Freunde an einer Hand abzählen. Der Rest sind lediglich Bekanntschaften. Und davon abgesehen. Wie kann ich mit meiner Exfrau " nach" der Trennung befreundet sein, wenn wir in Partnerschaft oder Ehe nie wirklich Freunde waren? Ich finde mit diesem Wort wird oft sehr fahrlässig umgegangen. Ich habe heute so gut wie gar keinen Kontakt mehr zur Ex. Obwohl wir einen gemeinsamen Sohn haben. Mit meinem Jungen habe ich mehrmals die Woche Kontakt, sooft wir beide möchten. Wenn meine Ex und ich in Kontakt " geraten" , dann sind wir respektvoll und "freundlich". Nicht mehr und nicht weniger. Und das ist gut so. Ich denke nicht (mehr) schlecht über sie oder hasse sie gar. Aber möchte auch kein freunschaftliches Verhältniss mit ihr pflegen. Warum? Unsere Trennung war unter anderem eine Vertrauensgeschichte. Und mit einem Menschen dem ich nicht mehr das geringste Vertrauen schenken kann, plege ich auch keine Freundschaften. Eigentlich ganz schlüssig, oder?
m45
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #55
Ich muss sagen, dass allgemein wohl weniger Männer ein Problem mit Freundschaft zum Ex haben als Frauen.
Mein letzter Partner war da sehr entspannt, dass ich mich mit meinem Exmann gut verstehe. Gut wir haben Kinder, der freundschaftliche Umgang funktionierte allerdings erst gut, als die Trennung von beiden auch innerlich vollzogen war.
Bin mir aber sicher auch ohne Kinder wären wir in Verbindung geblieben.
Wir hatten auch in den 15 Jahren in unserer Beziehung einen freundschaftlichen Part.
Und der wurde nicht getrennt.
Bei meinem Exfreund war ich aber ehrlicherweise, nicht so locker, bei seinen Altkontakten.
Eine mit der er nur wenige Monate zusammen war, hat sich sehr giftig und auffällig verhalten und er hat auch den Kontakt zuerst heimlich gehabt.
Mit seiner Exfrau z.B. hatte ich gar kein Problem!
Es kommt also oft auch darauf an, wie das grundsätzliche Verhalten ist.
Die neue Partnerin meines Exmannes war erst skeptisch, wir lernten uns kennen. Er hat sich ihr gegenüber gut verhalten und ich auch. Seitdem gibt es für alle kein Problem.
Mit meinem Exfreund habe ich keinen Kontakt, er hat aber auch keine Freunde und somit diese "Basis " nicht in sich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #56
Es kann aber trotz den Verletzungen eben individuell anders sein.

Mich hat das Scheitern der Beziehung sehr getroffen und verletzt, lange wollte ich es auch nicht wahrhaben. Und gegen Ende waren wir weder Partner noch Freunde, absolut nur WG Partner, die sich möglichst mieden.

Mit dieser Ehe waren Träume, ein Lebenskonzept verknüpft, der Traum von einer Familie, das gemeinsame Zuhause.
Das das alles mit meinem Ex trotz guten Startes in der Bilanz nicht funktionierte, irgendwann die Gefühle, die Basis auf der Strecke blieb, war für mich Scheitern, vollständiges Versagen.

Aber das war und ist mein Thema, und ich brauchte meine Zeit um das zu verarbeiten. Auch und vor allem die Gründe dahinter.
Teilweise holt mich mein eigenes Urteil Versagen / Scheitern / Beziehungsunfähigkeit immer noch ein, so einfach Haken darunter geht nicht.

Und dann ist es aufbauend und tröstlich, zu wissen, es gab eine einvernehmliche, friedliche Trennung, wir konnten - erst nach der räumlichen Trennung - eine richtige Freundschaft mit Vertrauen und Verlässlichkeit realisieren. Wir können miteinander reden, arbeiten und sind auch beide Eltern geblieben. Mir gibt das etwas sehr Positives.

Ich weiß, dass es für ihn ähnlich ist, dass gerade diese Art der Trennung ihm ermöglicht hat, abzuschließen und eine neue Partnerschaft einzugehen.

Und ich weiß, dass meine (inzwischen knapp erwachsenen) Kinder die Art der Trennung, unseren Umgang heute miteinander sehr begrüßen, und dass sie erleichtert waren, als wir uns endlich trennten.
 
  • #57
Bei solch innigen Freundschaften zwischen zwei Expartnern, denen die Liebe nicht gelang (ja warum denn nicht?) , frage ich mich , was ich als neue Partnerin da soll? Anscheinend ist man nicht erpicht darauf, mit mir Dinge zu erleben, die "verbinden", denn da gibt es ja die 20 gemeinsam erlebten Jahre mit der Ex. Es bleibt genaugenommen nur eine Sache übrig, die mit dem neuen Partner dann doch prickelnder ist. Dreimal darfst Du raten, welche...
Absolut richtig und auch das was @Andriana schreibt! Nichts im Leben verletzt einen Menschen mehr als die romantische Liebe und die Sexualität mit dem Partner auf der einen Seite und nichts anderes macht ihn glücklicher auf der anderen.

Jede Trennung schmerzt umso mehr je tiefer und intensiver die Liebesgefühle waren und danach auf gute Freunde zu machen und quasi an die Tagesordnung über zu gehen, als wäre nichts schlimmes passiert ist nur ein Selbstbetrug und Verdrängung, um emotional nichts zu verarbeiten und den Trennungsschmerz nicht zu spüren.

Lebt man mit der neuen Partnerin nur die schönste Nebensache der Welt aber alle andere Erlebnisse, welche das Paar auch verbindet und zu einer gemeinsamen Historie beitragen mit der Ex, dann ist das fast genauso, wie wenn ein verheirateter Mann den Sex mit einer Geliebten lebt (oder Prostituirten) aber alles anderen mit der eigenen Ehefrau. "Outsourced Sex".

Und wie soll sich dann die neue nicht wie ein Eindringling in das eingeschworene Zweierteam bestehend aus 2 Expartner) fühlen? Nicht geliebt, geachtet und respektiert vom Partner! "Wozu hat er mich, nur für Sex?" - würde ich mich auch fragen.
 
  • #58
Der einzigste vernünftige Grund noch mit der Ex Kontakt zu halten sind gemeinsame Kinder, das ist auch einer der Gründe, warum ich solche Männer als Partner ausschliesse.

Der Kontakt zwischen meinem Exfreund und mir war sehr komisch. Wir trafen uns ein paar Mal, aßen zu Mittag oder auch mal Abendessen. Wir tranken zusammen Kaffee bei ihm zu Hause und waren am Rhein und haben so ab und an schöne Tage verbracht miteinander. Es ist auch ein paar Mal noch mehr gelaufen und wir übernachteten auch beieinander, trotzdem er eine neue Freundin hat.

Meiner Erfahrung nach, suchen Männer nur den Kontakt zur Ex, weil sie sich dadurch Sex erhoffen, manchmal klappt es ja auch, siehe Zitat.

Mir ist der Kontakt zu Ex Partnerinnen einfach zu riskant, jeder kennt das Sprichwort: "Alte liebe rostet nicht."
Die Ex-Partner sind einanders sehr vertraut, irgendwann kommt die Zeit, da ist die Ex-Freundin Single und hat Lust auf Sex und wer kommt da gelegen? Richtig, der Ex-Freund, man kennt sich, man findet sich attraktiv und Frau spart sich den Stress jemand wildfremden aufzureißen, die Männer nehmen den Sex nur allzu gerne mit, selbst wenn sie in einer neuen Beziehung sind- das brauche ich nicht.
Ich möchte auch keinen promisken Partner der schon mit seinem halben Bekanntenkreis intim war, der Arbeitsplatz und Freundeskreis müssen frei von Sexpartnern sein, ich habe schliesslich keine Lust meinen Partner ständig zu kontrollieren oder mir ständig Gedanken machen zu müssen, was mein Partner wohl gerade mit wem treibt...

w 28
 
  • #59
Der einzigste vernünftige Grund noch mit der Ex Kontakt zu halten sind gemeinsame Kinder, das ist auch einer der Gründe, warum ich solche Männer als Partner ausschliesse.
Ich selber schliesse Männer mit Kindern nicht aus im Gegenteil mir persönlich ist das lieber, weil ich als Rollstuhlfahrerin sehr grosse Schwierigkeiten hätte auf eigene Kinder immer aufzupassen. Ich hatte auch Angst, dass ein kinderloser Mann eines Tages einen Kinderwunsch hätte und mich dann verlassen hätte - und vergangenes Jahr war es auch so, dass ein Mann mir schon ziemlich früh sagte er wolle eines Tages ein eigenes Kind. Er war einer der wenigen Ausnahmen. Er meinte, er hätte gerne ein Kind mit mir, wenn das möglich wäre. Seine Heirat war aus meiner Sicht eine Torschlusspanik!

Als die Kinder meiner Schwester ein wenig grösser waren habe ich für 2-3 Stunden aufgepasst in einem Alter, wo sie "vernünftiger" waren, ab 4 und ich nicht ihnen hinterher "rennen" musste. (Kann ich ja auch so nicht).

Aber fast alle Männer mit welchen ich Beziehungen hatte, hatten Ex Frauen oder Ex Partnerinnen, welche entweder verheiratet oder in einer neuen Partnerschaft lebten.
Eine neue frische Beziehung kann dann gut funktionieren, wenn die Ex Partnerin des neuen Freundes selbst glücklich vergeben ist. Ich glaube, dass das sogar häufiger der Fall ist, falls die Frau den Mann verlassen hatte, dass sie beim zweiten Anlauf mit einem anderen Mann glücklicher werden.

Ansonsten denke ich auch es ist vieles wahr am Spruch: "alte Liebe rostet nicht." Die neue Beziehung hätte praktisch keine Chance gegen so viele gemeinsame Erlebnisse und gegen die gemeinsame Geschichte der ehemaligen Ex Partnern.
 
  • #60
Ein Ex ist ein Ex ist ein Ex.
Trennungen, die von mir ausgingen - null Kontakt mehr.
Trennungen, die vom Ex ausgingen - irgendwann kamen alle noch mal angekachelt. Würde dem jetzt so (in Retrospektive) keine Bedeutung beimessen, ausser man steht auf On-Off-Beziehungen.
 
Top