• #61
...und nichts mit sich alleine anfangen können. Sie reflektieren in kleinster Weise, weshalb sie verlassen wurden, bzw. ignorieren völlig ihren Anteil daran.

Behaupten Frauen. Ich als Mann sage: wenn eine Entscheidung gefallen ist, dann ist sie gefallen. Punkt. Ob ich "reflektiere" oder nicht, ob ich einen Anteil daran hatte oder nicht, was spielt das für eine Rolle? Es paßte nicht, aber ich werde mich nicht in einen anderen Menschen verwandeln, nur weil eine Ex mit mir nicht zurecht kam. Nach einer Trennung bin ich deshalb sofort innerlich frei.
 
  • #62
Ich denke, Männer haben ein größeres Ego(Problem) nach Trennungen. Die Ex entweder abzuwerten oder auf ein Podest zu stellen sind ja bei Licht betrachtet zwei Seiten derselben Medaille: Der (erfolglose) Versuch einer schnellen Distanzierung. Doch die innere Loslösung geht nicht im Hauruck-Verfahren.
Deswegen sind verlassene Männer mitunter die bösartigsten. Schon selbst erlebt und es war wirklich abschreckend und verletzend...da wird die neue Partnerin bewußt oder unbewußt stellvertretend für die Vorgängerin bestraft-oder dafür, dass sie angeblich nicht an diese heranreicht.
 
  • #63
Leider sprechen die meisten Frauen ihre Wünsche und Probleme nicht an, sie erwarten vom Mann hellseherische Veranlagungen,
Da täuscht du dich aber gewaltig! Meistens sind es die Frauen, die sich den Mund wund reden und ihre Wünsche und Bedürfnisse sagen, was sie z.B. am Wochende planen oder wo sie gerne in die Ferien gingen oder wenn sie den Wunsch äußern, er solle auch Aufgaben im Haushalt übernehmen, die neu gekaufte Lampe montieren. "ja, Schatz nicht heute, wenn auch nicht morgen, dann übermorgen". Jahrelang bemühen sich die Frauen und reden mit den Männern und du entscheidest
Im Trennungsbrief hat meine Ex voll zugetreten
...
Vieles war reinen Pinnepalle und Kinderkram, was man mit einem Gespräch hätte klären können,
...im Nachhinein, was Pinnepalle und Kinderkram für sie ist? Wie arrogant und respektlos! Diese Haltung "ist ja alles nicht so wichtig und dringend und ich muss nichts machen" spürt jede Frau ohne Worte. Dein Blick, dein Gesichtsausdruck, dein demonstrativ zur Schau gestelltes Genervtsein erstickt jede offene und ehrliche Kommunikation im Keim. Wenn du etwas widerwillig und mit Murren erledigst, worum sie dich bietet, dann hat sie keine Lust mehr, den Mund aufzumachen. Es wäre an dir zu reflektieren: "warum hat meine Ex es nicht mehr gewagt, mit mir offen und ehrlich zu reden, sondern mir erst alles im Brief schrieb?" Sie hat sicherlich mit dir geredet, doch du hast alles abgeblockt, weil es dich wohl nicht interessierte.

Der Therapeut Ch. Thiel sagt: "Männer sollten öfter dankbar sein, für all das, was ihre Frauen für sie tun. Das ist in der Regel eine ganze Menge. Männer profitieren in einer Partnerschaft ganz enorm, das belegen alle Untersuchungen. Frauen schaffen ein angenehmes Heim, sorgen für die Kinder, sie kümmern sich um Freunde und Bekannte und stärken ihren Männern den Rücken. Auch in der Beziehung selber sind Frauen in der Regel die Kümmerer. Sie sprechen Konflikte an, bemühen sich um Lösungen. Manchmal bin ich in Beratungen sehr erstaunt, in welchem Ausmaß Männer das alles für selbstverständlich halten. Mehr Dankbarkeit von Seiten der Männer würde in vielen Partnerschaften wahre Wunder wirken."


#Gast 57 wunderbar dargestellt!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #64
Er schließt nicht mit der Ex ab. Er zeigt sich oft sehr gefrustet und schlecht gelaunt und niemand weiß was der aktuelle Grund ist. .

Mit nicht abschließen hat dies für mich weniger zu tun. Man tritt einfach nur nach und bei manchen scheint dies ein neues Hobby zu sein. Anderseits ist dies auch kein geschlechtstypisches Erscheinungsbild, sondern sagt eher etwas über den jeweiligen Charakter des Einzelnen aus. Bei ca. 2/3 meiner 1.Dates konnten dies die Damen genauso praktizieren. Vielleicht war dies auch nur ein Test von den Damen, ob ich auf diesen Zug aufspringe. Als Test für mich waren aber diese Dates schon geeignet. Ich wusste sofort, wenn ich auf keinen Fall ein 2.Mal treffen möchte. Ich habe bisher mich noch nie in Abwesenheit der betreffenden Person negativ geäußert. Alles nur eine Frage des jeweiligen Charakter für mich.
 
  • #65
Da täuscht du dich aber gewaltig! Meistens sind es die Frauen, die sich den Mund wund reden und ihre Wünsche und Bedürfnisse sagen
Hallo Mandoline,
da ich hier nun schon ein paar mal Deine sehr pragmatische und einseitige Sichtweise zu partnerschaftlichen Beziehungsproblemen verwundert zur Kenntniss genommen habe hier nun doch mal ein Gegenpart.
Auch die Zitierung von "Therapeuten" und ähnlichen Zeitgeossen macht eine Sichtweise nicht neutraler, zumal man ja nur das für richtig hält was einem in die eigenen Weltanschauung passt.

Ich gebe Dir Recht, dass Frauen viel öfter über Probleme reden als Männer und diese wiederum eher auf klaren Ansagen dabei hoffen. Wenn jedoch jede Seite nur ihre Art der Kommunikationsführung für richtig und von daher nicht für verbesserungswürdig hält, kommt es eben zu Streß. Seit unzähligen Jahren ist bekannt und erforscht, dass beide Geschlechter unterschiedlich interagieren. Doch augenscheinlich ist es ausschließlich der männliche Part der "nicht zuhört", dem man "laut und deutlich" alles erklären muss usw. Das wird dann noch dadurch verstärkt, dass Frauen selbstverständlich unter sich perfekt kommunizieren und sich auch verstehen können. Da kann das "Problem" also nur beim Mann liegen.
Das machen Männer unter sich übrigens genauso, was die Problematik nicht besser macht.
Eine respektvolle Streitkultur gibt es dabei nicht, nur Unverständnis auf beiden Seiten und die Verhärtung der Fronten, wie man hier an endlosen Beispielen festmachen kann.

und zum Schluß noch was zum Thema: Oft ist der "zurückgelassene" Mann (gilt ja inzwischen als "Heldentat von unverstandenen Frauen") fassungslos, weil nur ER nicht die Signale etc. pp verstanden hat. Ich finde das ist durchaus nachvollziehbar und er sollte sich mit seinem Part des Problems unbedingt auseinandersetzen. Da kann dann schon mal eine längere Trauerzeit auf Grund der verpassten Momente hinterher kommen.
Hier im Forum beschleicht mich aber zusehens das Gefühl, das alleine mit dem aufzeigen der männlichen Schwächen die Aufarbeitung bei den Frauen beendet ist.
....und DAs wird dann gern auch noch wissenschaftlich verbrämt publiziert.
 
  • #66
Behaupten Frauen. Ich als Mann sage: wenn eine Entscheidung gefallen ist, dann ist sie gefallen. Punkt. Ob ich "reflektiere" oder nicht, ob ich einen Anteil daran hatte oder nicht, was spielt das für eine Rolle? Es paßte nicht, aber ich werde mich nicht in einen anderen Menschen verwandeln, nur weil eine Ex mit mir nicht zurecht kam. Nach einer Trennung bin ich deshalb sofort innerlich frei.
Männer, die selbst verlassen, kennen ihre Gründe und fällen ihre Entscheidung dementsprechend. Genauso wie Frauen! Der Verlassende (Mann oder Frau) leidet mehr, ist unglücklich und geht, nachdem alle Lösungsversuche auf taube Ohren gestoßen sind.
Aber prozentuell steigen viel mehr Frauen aus der Beziehung aus! Du gehörst wohl zum anderen Lager der Männer. Männer verlassen auch dann nicht ihre Familien, wenn sie eine Geliebte haben. 90% nicht! Erst wenn alles auffliegt, beenden sie die Beziehung.
 
  • #67
Ich gebe Dir Recht, dass Frauen viel öfter über Probleme reden als Männer und diese wiederum eher auf klaren Ansagen dabei hoffen. Wenn jedoch jede Seite nur ihre Art der Kommunikationsführung für richtig und von daher nicht für verbesserungswürdig hält, kommt es eben zu Streß. Seit unzähligen Jahren ist bekannt und erforscht, dass beide Geschlechter unterschiedlich interagieren. Doch augenscheinlich ist es ausschließlich der männliche Part der "nicht zuhört", dem man "laut und deutlich" alles erklären muss usw.
das Hauptproblem sehe ich nicht mal in der Kommunikation und in der unterschiedlichen Art miteinander zu kommunizieren, sondern in der Persönlichkeit und in den unterschiedlichen Bedürfnissen.

Beispiel Offenheit als Big Five der Persönlichkeit: der Mann ist offen und neugierig neues zu probieren wie thailändisch, indisch, marokkanisch, griechisch zu essen (oder andere Freizeitsktivitäten und Sportarten), dann würde er seine Partnerin überreden wollen, die am liebsten Italienisch und Deutsche Küche am liebsten hat, etwas anderes zu probieren, sich an seine Wünsche und Bedürfnisse anzupassen, dann würde er sich quasi den Mund wund reden.

Das hat wirklich nichts mit der Art zu kommunizieren zu tun.

Will oder hat die Frau mehr Bedürfnis nach gemeinsamen Unternehmungen er aber nicht und will lieber die gemeinsame Zeit zu Hause oder auf der Terasse verbringen, dann muss sie sich darum bemühen.

Exakt das beobachte ich bei meiner verheirateten Schwester, die Kinder hat. Ihr Mann würde vergessen zu essen, wenn sie ihn nicht ruft, muss ihm 100 mal sagen, den Rasen zu mähen, mal ins Kino oder auswärts essen zu gehen! Er scheint keine Ansprüche zu haben und könnte, wie ich kenne, sogar sudden
Mond leben. Man muss ihm einen Tritt in den Verehrtesten geben. Dafür aber ist er beruflich ehrgeizig und meine Schwester hat sich ihn geangelt (sie lernte ihn durch mich kennen, ohne dass ich sie verkuppeln wollte als er noch studierte). Sie sah sein Potenzial durch ihn ein sorgenfreies, materiell gesichertes Leben zu führen. Ich behaupte, er hätte nie geheiratet!

Er ist genau so wie ihn Gast 58 beschreibt! 1:1. Die Beschreibung passt auf ihn! Männer sind im Allgemeinen zufrieden eine Beziehung zu haben, Frauen wollen auch mehr Qualität. Deshalb trennen sie sich häufiger, wenn das nicht gegeben ist. Nur einen Mann zu haben, ist ihnen zu wenig! Meine Beobachtung und eigene Erfahrung!
 
F

Fiona72

Gast
  • #68
Aber prozentuell steigen viel mehr Frauen aus der Beziehung aus!

Leider ist es so. In meinen Bekanntenkreis gibt es einen Mann der auch nach einer mehrjährigen psychosomatischen Behandlung seiner Frau, immer zu seiner Frau stand. Nach ca. 6 J. und der Beendigung der Stationären und ambulanten Behandlung, hat sich die Frau getrennt. Eigentlich tut mir hier der Mann schon sehr leid. Er war jahrelang eher unglücklich, aber man(n) trennt sich nicht von einer kranken Frau. Bis heute ist er aus dieser Erfahrung nicht mehr Beziehungsfähig. Vielleicht sollte da auch der eine oder andere Mann etwas daraus lernen. Früher wurde, wenn etwas nicht passt, es passend gemacht und heute trennt man sich einfach. Das ist nun einmal der Weg des geringsten Wiederstandes.
 
  • #69
Leider ist es so. In meinen Bekanntenkreis gibt es einen Mann der auch nach einer mehrjährigen psychosomatischen Behandlung seiner Frau, immer zu seiner Frau stand. Nach ca. 6 J. und der Beendigung der Stationären und ambulanten Behandlung, hat sich die Frau getrennt. Eigentlich tut mir hier der Mann schon sehr leid. Er war jahrelang eher unglücklich, aber man(n) trennt sich nicht von einer kranken Frau. Bis heute ist er aus dieser Erfahrung nicht mehr Beziehungsfähig. Vielleicht sollte da auch der eine oder andere Mann etwas daraus lernen. Früher wurde, wenn etwas nicht passt, es passend gemacht und heute trennt man sich einfach. Das ist nun einmal der Weg des geringsten Wiederstandes.
Ja genau und das ist so furchtbar an unseren neuen Zeit. Es wird nichts mehr echtes investiert. Fordern! Wenn nicht geliefert wird. Stress und Trennung. Auf beiden Seiten des geschlechts . Furchtbar! Wo reist unsere Gesellschaft hin? In die Einsamkeit!
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #70
Der Verlassende (Mann oder Frau) leidet mehr, ist unglücklich und geht, nachdem alle Lösungsversuche auf taube Ohren gestoßen sind.

Das ist richtig. Auch ich habe ein Jahr lang gelitten und dann endlich gehandelt, unter dem Staunen meiner Ex-Frau, die gemeint hat, sie müsse mich nur einfach reden lassen, ohne irgendwas zu ändern. Für mich war die Beziehung dann zu 95% beendet und emontional relativ schnell verarbeitet, auch wenn ich denke, bei einer Ehe ist letztlich der Tag der Scheidung der, der wirklich beendet, weil das juristische Geplänkel unnötigerweise länger dauert.

Männer verlassen auch dann nicht ihre Familien, wenn sie eine Geliebte haben. 90% nicht! Erst wenn alles auffliegt, beenden sie die Beziehung.

Was ja auf der anderen Seite etwas positives für die Familie, speziell die Kinder hat. Verantwortungsgefühl? Feigheit? Gleichgültigkeit? Ich bin da eigentlich auch für Konsequenzen, aber vielleicht denken andere Menschen einfach anders. Es gibt ja auch Frauen die da mitspielen, die Geliebten. Angst vor einer Beziehung mit jemandem, der wirklich präsent ist? Mit dem man sich auseinandersetzen muss? Nehmen, was frau bekommt? Mir tut keine Geliebte wirklich leid, denn sie ist freiwillig "Zweitfrau" und es gibt genügend Single-Männer und ihre freie Wahl. Es ist bekannt, dass die meisten Geliebten nie ans "Zeil" kommen.
 
  • #71
Für mich war die Beziehung dann zu 95% beendet und emontional relativ schnell verarbeitet, auch wenn ich denke, bei einer Ehe ist letztlich der Tag der Scheidung der, der wirklich beendet, weil das juristische Geplänkel unnötigerweise länger dauert.
.
Der Partner, der in der Beziehung leidet beginnt sich auch langsam innerlich vom anderen zu verabschieden beginnt auch emotional früher abzuschließen. Wenn sie sich getrennt haben -auch wenn sie noch nicht juristisch geschieden sind - so muss nicht mehr viel verarbeitet werden, weil schon bereits während der Ehe der Getrennte vieles verarbeitet hat. Was bleibt ist nur ein wenig Restwehen.
Es gibt ja auch Frauen die da mitspielen, die Geliebten. Angst vor einer Beziehung mit jemandem, der wirklich präsent ist? Mit dem man sich auseinandersetzen muss? Nehmen, was frau bekommt? Mir tut keine Geliebte wirklich leid, denn sie ist freiwillig "Zweitfrau" und es gibt genügend Single-Männer und ihre freie Wahl. Es ist bekannt, dass die meisten Geliebten nie ans "Zeil" kommen.
Es ist wahr, dass es Geliebte gibt, die sogar Jahrzehnte die zweite Geige eines verheirateten Mannes spielen und ich fragte mich auch warum sie das tun? Neben den von dir genannten Gründen habe ich noch einen anderen Verdacht. Ein sehr schwaches Selbstwertgefühl im Sinne von: "ich bin nicht liebenswert genug und habe es nicht verdient von einem Mann richtig geliebt zu werden, dass er sich für mich 100 % entscheidet."
Auch Ehefrauen stimmen manchmal dieser Dreiecksbeziehung, aus finanzieller Abhängigkeit oder Angst alleine zu sein und niemanden mehr zu finden. Das Letztere scheint mir der Hauptgang zu sein. Wenn die Frau älter ist, hat sie auch vermutlich schlechtere Chancen auf dem Beziehungsmarkt, wobei auch Männer um 50 auch nicht große Chancen auf eine viel jüngere Partnerin haben, außer sie ist sozusagen eine "Importbraut" (ein Unwort!).
Solange die Kinder von den Eheproblemen nichts mitbekommen, dass der Vater eine Geliebte hat können sie sich beschützt fühlen. Doch der Betrug des Ehemannes hat Auseinandersetzungen, schlechte Laune, Wutausbrüche, Feindseligkeiten, kalte und angespannte Atmosphäre zu Hause als Folge. Sicherlich gehen sie nicht in den Garten streiten und die Kinder bekommen doch alles mit und ich bezweifle, ob das für ihr Wohlbefinden auch besser ist als eine Trennung.
 
G

Gast

Gast
  • #72
Es gibt ja auch Frauen die da mitspielen, die Geliebten. Angst vor einer Beziehung mit jemandem, der wirklich präsent ist?
Ich denke, die lieben wirklich diesen Mann und hätten gern eine Beziehung mit ihm. Ich denke auch, der Mann hätte gern eine Beziehung mit der Geliebten, aber er spürt vielleicht unterschwellig, dass für ihn eine Frau wie die andere ist. Und da er die Macken seiner Ehefrau kennt und bequem ist, wird er sich nicht an was neues gewöhnen wollen.
Nach einer Weile hat er beides, Sex und sein gewohntes Nest, fühlt sich aber auch besch***, wenn er nicht ein ganz abgebrühtes A****loch ist. Schlechtes Gewissen wegen der Lügen an beide, Druck und Angst, dass was rauskommt.
Er ist einfach feige, sonst würde er seinem Impuls trauen, und die Ehefrau verlassen. Wenn es dann nicht läuft mit der Geliebten, ist es eben so. Dann hat man seinem Leben aber mal eine Chance gegeben.

Es gibt im Leben bestimmte Punkte, da muss man sich für einen Weg entscheiden und weiß, dass man auf jeden Fall nicht mehr zurück und die ursprüngliche Situation vorfinden kann. Wenn man den verpasst, ist man in diesem Teil des Lebens verloren, weil man vielleicht nie wieder die Energie hat, diese Sache durchzuziehen. Man kann was anderes versuchen, man kann eventuell noch mal zurück, aber dann läuft es nicht so, als hätte man es gleich beherzt entschieden.
So lebt man auf dem niedrigen Level weiter und findet tausend Ausreden, warum es jetzt doch gut ist, keinen Mut gehabt zu haben.
Ich denke, es reden sich viel mehr Leute in Beziehungen ihr Leben schön, von denen sie wissen, dass die nicht gut für sie sind, oder es zumindest mal wussten, aber nun dauernd Energie aufwenden, das nicht zu merken.

Zitat von Ars_Vivendi:
Mir tut keine Geliebte wirklich leid, denn sie ist freiwillig "Zweitfrau" und es gibt genügend Single-Männer und ihre freie Wahl.
Du kannst Dir nicht aussuchen, wen Du liebst und bei wem Du es Dir einreden musst. Es geht nicht um irgendeinen Mann, es geht um den, den die Geliebte liebt (oder meint zu lieben. Manche brauchen ja wirklich den Egopush, dass sie einer anderen den Mann wegnehmen können. Aber das ist wohl eine Minderheit und die kommen dann auch ans Ziel. Die Hingehaltenen träumen wirklich von einer Beziehung mit dem Mann.)
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #73
Es geht nicht um irgendeinen Mann, es geht um den, den die Geliebte liebt ...

Es kann sicher so oder so sein. Und doch bleibe ich dabei, wer in eine Beziehung "einbricht" (woran natürlich beide oder alle drei ihren Anteil haben), weiß, worauf sie sich einlässt. Die Konstellation verheirateter Mann - unverheiratete Frau ist vermutlich häufiger als anders herum, Männer "wildern" da weniger als manche Frauen das völlig ohne jedes schlechte Gewissen tun. Ich bin mit dem Grundsatz "keine Frau in Beziehung" trotz mehrer "Angebote" (manchmal wirklich sehr direkt...) immer gut gefahren und bleibe dabei.

Die Argumentation "den die Geliebte liebt" bedeutet in der weiteren Konsequenz, dass Frauen sich das Recht herausnehmen, einen beliebigen Mann "zu lieben" und aus einer Beziehung herauszulösen (mal außen vor, dass der Mann mitspielen muss und es das andersherum auch mal gibt). Gerade von Frauen wird aber das Thema "Treue" hier immer besonders hoch gehalten. Vielleicht aus gutem Grund, weil sie wissen, dass manche ihrer Geschlechtsgenossinnen da wenig Respekt vor Beziehungen haben?
Und die FS beschreibt ja, dass sie selbst auch schnell zugegriffen hat, als sich die Gelegenheit bot. Ohne darüber nachzudenken, dass der Mann vielleicht noch gar nicht wieder wirklich frei ist.

Warum begreift ihr nicht, dass ihr viele Fehler gemacht und es verbockt habt und belästigt die Neue mit der alten Geschichte, obwohl eure Ex euch immer die Trennungsgründe genannt bzw. schon während der Ehe sich den Mund wund geredet hat?

Seine "Altlasten" soll er dann möglichst schnell und geräuschlos entsorgen. Frei nach dem Motto "Den nimm ich jetzt und ändere ihn so, dass er mir gefällt". Es steht der FS ja frei, sich einen Mann zu suchen, der diese Probleme nicht hat oder aber sich nicht darüber zu beklagen. "Verbocken" tun auch immer beide und es mag schon sein, dass 75% der Frauen formal die Scheidung einreichten, aber bei wie vielen steckt dahinter, dass er eine andere hat und wer hat denn dann eigentlich den Schlussstrich gezogen?
Ich denke auch, es gibt bei Männern wie bei Frauen solche, die erstmal in Ruhe verarbeiten und solche, die lieber mit der nächsten Beziehung schnell "betäuben". Beides Entscheidungen, die man respektieren sollte.
 
  • #74
Die Diskussion geht gerade am Thema vorbei. Hier geht es nicht um die zusätzliche Geliebte zur Partnerin, sondern die Frau NACH der Ex und die Frage, warum Männer nicht abschließen können, wenn es vorbei ist.
 
G

Gast

Gast
  • #75
Und doch bleibe ich dabei, wer in eine Beziehung "einbricht" (woran natürlich beide oder alle drei ihren Anteil haben), weiß, worauf sie sich einlässt.
Das ist sicher nicht so. Die meisten sind blauäugig und denken, sie hätten was ganz Besonderes, die große Liebe gefunden, etc. Die Probleme, die vermutlich jeder Mann, der warmwechselt, mit sich bringen wird, sieht man doch dann nicht. Wer beschäftigt sich schon theoretisch vorher damit, dass er eventuell mal einen Verheirateten liebt, und dann konfrontiert werden könnte mit der Tatsache, dass er sich doch nicht trennt, nur Abwechslung sucht, trotzdem ein normales Sexleben hat, oder bei einem Warmwechsler, der sich schon lange aus der alten Beziehung verabschiedet hat, einen Mann bekommt, der keine Konsequenzen zieht, wenn für ihn was schief läuft in der Beziehung, sondern sie behält, bis ihm was Besseres über den Weg läuft.

Zitat von Ars_Vivendi:
Die Argumentation "den die Geliebte liebt" bedeutet in der weiteren Konsequenz, dass Frauen sich das Recht herausnehmen, einen beliebigen Mann "zu lieben" und aus einer Beziehung herauszulösen

Das "Recht" zu lieben hat man immer. Die Frage ist, was man mit seiner Liebe macht, verzichten oder versuchen.
Einen Mann aus einer Beziehung rauszulösen? Kann er nicht selber denken und entscheiden? Es ist doch kein Ding, was man einer anderen Frau wegnimmt.
Falls es klappt, dass die Geliebte den Mann bekommt, hat sie damit einen Partner, der Warmwechsler ist. Und ich seh nicht so einen großen Unterschied zu den Männern, die nach einer Trennung schnell wieder eine neue Beziehung wollen.

Zitat von Ars_Vivendi:
Und die FS beschreibt ja, dass sie selbst auch schnell zugegriffen hat, als sich die Gelegenheit bot. Ohne darüber nachzudenken, dass der Mann vielleicht noch gar nicht wieder wirklich frei ist.
Das ist schon richtig, dass Frau wissen muss, was für einen Partner sie sich nimmt. Erfahrung macht klug.

Aber wenn ich hier im Forum nicht so viel gelesen hätte und mir das nicht alles logisch erscheinen würde, würde ich noch heute einen verklärten Blick auf diese Sache der frisch verlassenen Männer haben, auch auf die "Geliebte". Vermutlich wären viele Frauen nicht so naiv, wenn sie die Beiträge der Damen lesen würden, die diese Erfahrungen schon gemacht haben und netterweise hier teilen.
 
G

Gast

Gast
  • #76
Es gibt ja auch Frauen die da mitspielen, die Geliebten. Angst vor einer Beziehung mit jemandem, der wirklich präsent ist? Mit dem man sich auseinandersetzen muss? Nehmen, was frau bekommt? Mir tut keine Geliebte wirklich leid, denn sie ist freiwillig "Zweitfrau" und es gibt genügend Single-Männer und ihre freie Wahl. Es ist bekannt, dass die meisten Geliebten nie ans "Zeil" kommen.

Auch wenn die Diskussion jetzt weiter am Thema vorbeigeht, möchte ich mich zu den Worten äußern. Eine Frau über 30 hat extreme Probleme einen noch freien, beziehungstauglichen Mann zu finden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen verheirateten Mann anziehend findet ist daher so groß, weil eben diese Männer meistens Beziehungsfähigkeit ausstrahlen und wissen, wie sie mit einer Frau umgehen müssen. Diese Männer können auch besser flirten und sind offener im Kontakt. Wahrscheinlich liegt es nur daran, dass sie alles erreicht haben (Frau, Kind, Haus) und nicht mehr krampfhaft auf der Suche sind wie Singles. Die Frau baut sich ein Luftschloss und träumt von einer Beziehung mit ihm, während er vielleicht nur sein Ego poliert. Der Mann, der in seiner Ehe unglücklich verharrt und sich nach Bestätigung sehnt, wird dies auch ausstrahlen. Er wird spüren, welche Frau in seinem Umfeld drauf anspringt und er wird ihr durch Flirten seine Ausmerksamkeit schenken. In der Regel handelt es sich um alleinstehende Frauen oder ebenfalls in unglücklicher Beziehung lebende Frauen, die dieses Speil mitmachen. Durch Flirten bricht auch der Mann schon aus der Ehe aus. Ein Mann setzt klare Grenzen wenn er kein Interesse an anderen Frauen hat.
Eine Frau kann auch bedürftig werden und an Selbstbewusstein verlieren, wenn sie einfach keinen Partner findet. So wird sie auch leicht zur Beute eines vergebenen Mannes, der nur mit ihr spielt. Das ist Verzweiflung. Tiefer kann eine Frau nicht sinken. Und wenn sie sich auch noch auf eine Affäre mit ihm einlässt, entstehen bei ihr Liebesgefühle und sie hofft weiter auf ein Leben mit ihm, während er sich niemals von der Ehefrau trennen wird. Ich glaube, dass die meisten Geliebten diesen Teufelskreis durchleben. Am Anfang war die Einsamkeit.
 
G

Gast

Gast
  • #77
In gescheiterten Beziehungen verlassen ca. 75% der Frauen ihre (Ehe)partner, ...

Nicht alle, aber viele Frauen bleiben danach lange, wenn nicht sogar für immer alleine, weil sie sich so ein Drama nicht noch einmal antun wollen.
Nicht alle, aber viele Männer haben innerhalb kürzester Zeit wieder eine andere Frau. Wahrscheinlich weil sie nicht gut alleine sein können oder sich etwas beweisen wollen.

Versäumnisse verdrängen und ignorieren sie und in der nächsten Beziehung beginnen sie von der Ex zu träumen und idealisieren sie, wie wunderbar sie doch ist und mit ihr alles viel schöner war!

Und wenn möglich gehen sie mit fliegenden Fahnen zurück zu ihrer Ex, sofern die sie wieder nehmen sollte ...
Deshalb hört man auch oft, Hände weg von einem Mann, der von seiner Frau verlassen wurde, weil er meistens nicht alleine mit dieser Angelegenheit fertig wird und eine andere Frau zur Verarbeitung braucht.
 
  • #78
Und die FS beschreibt ja, dass sie selbst auch schnell zugegriffen hat, als sich die Gelegenheit bot. Ohne darüber nachzudenken, dass der Mann vielleicht noch gar nicht wieder wirklich frei ist.
Damals in Januar 2014 war der besagte Mann verlassen von der Freundin mit der er 7 Jahre zusammen war und seine Scheidung nicht einreichen wollte. Das bedeutet er war Single, wenn auch unfreiwillig. Wenn er sich nicht nach sehr kurzer Zeit - weil wohl die meisten Männer sich in kürzester Zeit mit einer neuen Frau trösten - auf einer SB gemeldet hätte, hätten wir uns nie kennengelernt. Er liebte noch seine Ehefrau und hoffte, sie hätte ihn zurück zur Familie gerufen - vergeblich. Das erzählte er mir selbst, wie ich schon schrieb. Meine Beobachtung und Erfahrung ist eben die, dass gerade verlassene Männer die Ex, obwohl sie von ihr verlassen und nie wieder zurückgenommen wurden, entweder übermässig anhimmeln oder verteufeln. Da ist die Vergangenheit weder verarbeit noch abgeschlossen, bevor sie sich in eine neue Beziehung stürzen.
Das ärgert und stört mich. Ein alleinerziehender Vater, der sich von seiner alkoholkranken Frau scheiden ließ, hat logischerweise seine Exfrau weder angehimmelt noch verteufelt. Weil sie selber gelitten haben und gehen genauso wie du aus welchen Gründen auch immer.

Leider tun das verlassene Männer sehr oft und begreifen nicht, dass die Exfrau oder Freundin sie nicht mehr will, insbesondere auch dann, wenn der Mann eine außereheliche Affäre hat.
Eigentlich verheimlichen sie meistens die Affäre, da sie ihre Familie nicht verlassen wollen aber sich auch nicht zu der Geliebten bekennen. Aus purer Bequemlichkeit und Egoismus vermutlich. Wenn der Seitensprung oder die Affäre nie rauskommt, dann bleiben sie u.U. ihr ganzes Leben bei der Ehefrau, weil dann auch die Geliebte eines Tages alles beendet. Schließlich hat sie auch nur ein Leben und besinnt sich darauf, sich einen Singelmann zu suchen.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #79
Falls es klappt, dass die Geliebte den Mann bekommt, hat sie damit einen Partner, der Warmwechsler ist. Und ich seh nicht so einen großen Unterschied zu den Männern, die nach einer Trennung schnell wieder eine neue Beziehung wollen.

Für mich ist es ein himmelweiter Unterschied, ob ich die Konsequenzen ziehe, wenn ich mich in einer Beziehung nicht mehr wohl fühle und diese beende und auch nur 10 Minuten später eine Frau treffe, mit der ich etwas anfange oder ob ich mich während einer Beziehung darauf einlasse, mit einer anderen Frau etwas anzufangen. Letzteres ist Untreue, ersteres nicht. Ob ich irgendwas ausreichend verarbeitet habe, ist eine andere Frage.

Und immer so zu tun, als würden die meisten Frauen so naiv und blauäugig durch die Gegend laufen, ist doch schlicht lächerlich. Wer mit einer Frau oder einem Mann etwas anfängt, die in einer Beziehung sind, weiß, was er oder sie tut. Die Frau als hilfloses Opfer, dass überhaupt nicht steuern kann, was sie tut.
Und dieses Gequatsche von "Recht auf Liebe" oder "Keine beziehungsfähigen Singles verfügbar", könnt ihr ja mal weinend der betrogenen Ehefrau als Erklärung vortragen und testen, ob ihr da auf weibliches Verständnis stoßt.
Also bitte, etwas mehr Hirn erwarte ich schon...
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #80
Nicht alle, aber viele Frauen bleiben danach lange, wenn nicht sogar für immer alleine, weil sie sich so ein Drama nicht noch einmal antun wollen.
Nicht alle, aber viele Männer haben innerhalb kürzester Zeit wieder eine andere Frau. Wahrscheinlich weil sie nicht gut alleine sein können oder sich etwas beweisen wollen.

In meinem Freundeskreis gibt es viele Frauen, die schnell wieder einen Partner haben, nachdem sie sich trennen. Und Männer, die erstmal alleine sind. Umgekehrtes genauso.
Es ist ein (gerne geglaubtes) Märchen, dass Beziehungen immer auseinandergehen, weil der Mann böse ist und die Frau unter dem Drama hilflos leidet. Es gibt auch reichlich Männer, die irgendwann genug von ihrer Frau haben und sie verlassen.

... weil er meistens nicht alleine mit dieser Angelegenheit fertig wird und eine andere Frau zur Verarbeitung braucht.

Ja, liebe Frauen, bitte helft mir, ich kann nicht alleine kochen, waschen, bügeln und meine Probleme lösen...
 
G

Gast

Gast
  • #81
Zitat von Ars_Vivendi:
Für mich ist es ein himmelweiter Unterschied, ob ich die Konsequenzen ziehe, wenn ich mich in einer Beziehung nicht mehr wohl fühle...
Dann hast Du es ja beendet. Ich meinte die Männer, die verlassen wurden und sich schnell was Neues suchen.
Inwieweit man selbst, wenn man selber verlassen hat, was verarbeitet hat, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Zitat von Ars_Vivendi:
Und immer so zu tun, als würden die meisten Frauen so naiv und blauäugig durch die Gegend laufen, ist doch schlicht lächerlich.
Wenn man sich verliebt, ist der Verstand doch erstmal ausgeschaltet. Ansonsten würde es sich keine Frau antun, einen Mann zu lieben, der anderweitig vergeben ist.

Die Frauen, die sich auf einen Verheirateten einlassen, wissen vom Verstand sicherlich, dass man Bedenken haben sollte. Aber man müsste den Mann erstmal psychologisch durchleuchten, ob er wirklich auch verliebt ist oder sich nur Abwechslung verschaffen will. Wer kann das schon, wenn er verliebt ist.

Zitat von Ars_Vivendi:
Die Frau als hilfloses Opfer, dass überhaupt nicht steuern kann, was sie tut.
Du hast das völlig falsch verstanden. Ich sehe hier keine Opfer.
Ich seh nur Verhaltensweisen, die ihre Begründung in Bedürfnissen haben, die nicht offen auf dem Tisch liegen.

Zitat von Ars_Vivendi:
Und dieses Gequatsche von "Recht auf Liebe" oder "Keine beziehungsfähigen Singles verfügbar", könnt ihr ja mal weinend der betrogenen Ehefrau als Erklärung vortragen und testen, ob ihr da auf weibliches Verständnis stoßt.

Du weißt anscheinend einfach nicht, was verlieben ist und wie es sich anfühlt.
Das kann man nicht steuern, das Gefühl ist einfach da. Und es bedeutet, wie ich schon schrieb, noch nicht, was man dann tut.

Was ich dazu denke, ist dass ich keinen Mann will, der eine andere Frau betrügt. Außerdem will ich keinen, der mit mir dann seine alte Beziehung aufarbeitet. Wenn andere Frauen daran glauben, dass der Mann sie genauso liebt und in seiner Ehe nur unglücklich ist, ist das eben ihre Sicht der Dinge.
Du differenzierst überhaupt nicht und schmeißt alles in einen Topf.

Wie kommst Du darauf, dass die Geliebten Verständnis von der Ehefrau wollen?
 
G

Gast

Gast
  • #82
Und immer so zu tun, als würden die meisten Frauen so naiv und blauäugig durch die Gegend laufen, ist doch schlicht lächerlich. Wer mit einer Frau oder einem Mann etwas anfängt, die in einer Beziehung sind, weiß, was er oder sie tut. Die Frau als hilfloses Opfer, dass überhaupt nicht steuern kann, was sie tut.
Und dieses Gequatsche von "Recht auf Liebe" oder "Keine beziehungsfähigen Singles verfügbar", könnt ihr ja mal weinend der betrogenen Ehefrau als Erklärung vortragen und testen, ob ihr da auf weibliches Verständnis stoßt.
Also bitte, etwas mehr Hirn erwarte ich schon...

ich denke das sollte der betrügende Ehemann seiner Frau als Erklärung vortragen und nicht die Geliebte. Die Geliebte hat keine Beziehung und betrügt niemanden- im Gegensatz zum gebundenen Mann- denn auch ER ist erwachsen und weiß, dass er vergeben ist und dass er Verantwortung für eine Familie hat während er eine Affäre hat. Kein glücklicher Mann lässt sich von heute auf morgen auf eine Affäre ein. Dazu gehören immer zwei und beide senden sich vorher eindeutige Signale, die es zu thematisieren gilt. Ich kann nur müde lächeln wenn ich schon diesen Satz höre: "es ist einfach so passiert." Das ist Quatsch. Beide wollten es und haben gehandelt.
 
  • #83
Und dieses Gequatsche von "Recht auf Liebe" oder "keine beziehungsfähige Singles verfügbar", könnt ihr ja mal weinend der betrogenen Ehefrau als Erklärung vortragen und testen, ob ihr da auf weibliches Verständnis stoßt.
Also bitte, etwas mehr Hirn erwarte ich schon...
Eine Frau, die sich von ihrer schlechten Ehe oder Beziehung befreite kann und will viell. eine Zeitlang gar keine Beziehung führen, selbst dann nicht, wenn sie sich emotional vom Ex gelöst hat, sondern zunächst mal eine unverbindliche Affäre führen.

Da bietet sich gerade ein verheirateter Mann als willkommen an, einer der selbst Abwechslung braucht, weil in seiner Ehe ein monotoner und bekannter Sex gelebt wird. Wie wir wissen sind sexuelle Affären eines verheirateten Mannes sehr langlebig - von mindestens 6 mon. bis mehreren Jahren.

Und wenn man in diesem Forum die Theads der Frauen liesst im Still: "wir haben so viele Wochen geschrieben und wollten uns treffen aber er meldet sich plötzlich nicht mehr" oder "wir hatten schöne Dates und beim 2,3,4 oder 5 Daten landeten wir im Bett aber danach meldet er sich nicht mehr, was soll ich jetzt tun?" usw.
All das von vermeintlich Single Männer, die eine Beziehung wollen. Und wenn doch, was tun sie dafür? Sie wollen keine Katze im Sack kaufen - völlig verständlich, weil auch für mich eine schöne Sexualität wichtig ist - und testen die Frau oftmals nur eine einzige Nacht! Hat die Frau den Test nicht bestanden, wird sie fallengelassen.

Mir käme nie in den Sinn einen Mann nur eine Nacht zu testen! Dass er schlecht sein kann, liegt daran, dass man sich sexuell gar nicht kennt und mit dem Mann ein Neuland betritt, das es langsam zu erforschen gilt. Das geht auf gar keinen Fall mit wenigen Stunden!
Erst wenn nach 5-6 mal der Sex schlecht bleibt, müsste man alles überdenken.
 
G

Gast

Gast
  • #84
Sehe ich das richtig dass hier hauptsächlich die EX Frauen über die EX Männer herziehen - und zwar weil besagte EX Männer über die EX Frauen herziehen und die EX Frauen das ja nicht mit den EX Männern machen?
Für mich ein wenig wiedersprüchlich :)

Ganz ehrlich liebe Frauen, ein bishen Mitgefühl uns Männern gegenüber würde euch auch nicht schaden. Umgekehrt natürlich das gleiche.

Es grüsst ein kürzlich verlassener, der in Zukunft bestimmt über seine EX sowohl positiv als auch negativ sprechen wird.

P.S.: Und stellt euch mal vor, meine EX hat tatsächlich während der Beziehung mit mir über ihren EX davor gesprochen und ich über meine EX davor - ganz schön Spucki - vorallem wenn man bedenkt dass wir einfach nur etwas aus unserem Leben erzählt haben :D
 
G

Gast

Gast
  • #85
@ Gast 83

Es geht darum, dass Männer nicht abschließen mit ihrer Exbeziehung. Dass sie das Negative, was sie erlebt haben, auf die neue Frau projizieren, statt sich nach dem Ende der Beziehung mal auseinanderzusetzen damit, warum was wie falsch gelaufen ist und welchen Anteil sie daran haben. Unreflektiertheit, darum geht's.

Dass man auch mal über seinen Ex-Partner redet, finde ich selbstverständlich, auch wenn mein Ex das nie wollte. Er wollte auch nichts von meinem Ex hören, der schon 9 Jahre "zurücklag". Ich wollte dagegen viel von den Exen wissen, einfach, weil die eine auch noch in der Nähe wohnte bzw. weil auf ner Party auf einmal eine mir Unbekannte auftauchte, mit der er sich blendend verstand. Das hatte mich interessiert, ob das ne Ex ist.

Sich HIER mal ausheulen, ist was ganz anderes, als wenn Dein neuer Partner dauernd von der bösen Ex redet, wie schlimm sie war und ihm das Leben zur Hölle machte. Dann ist man nämlich nur blödes Publikum, das nicht interessiert außer als Zuhörerin und "eiei"-Macherin. Diese Menschen (sind ja auch Frauen, aber da das Forum nunmal mehr Frauen als Mitglieder hat, geht es mehr um männliche Exen), die einen zum Zuhörer machen, während sie über ihre Verflossenen klagen, wollen gar nichts von einem wissen. Sie verarbeiten nur und man ist ihnen therapeutische Hilfe dabei. Da stell ich mir aber was anderes vor, wenn ich jemanden kennenlerne.
 
  • #86
P.S.: Und stellt euch mal vor, meine EX hat tatsächlich während der Beziehung mit mir über ihren EX davor gesprochen und ich über meine EX davor - ganz schön Spucki - vorallem wenn man bedenkt dass wir einfach nur etwas aus unserem Leben erzählt haben :D
Huch das kenne ich auch. Ist ja wohl Normal. Heißt auch nicht das man ständig über die Ex ablästert. Im Gegenteil. Ist ein Austausch der Erfahrungen und sehr interessant. Das ablästern uber die/den Ex wäre auch sehr nervend.
m44
 
  • #87
statt sich nach dem Ende der Beziehung mal auseinanderzusetzen damit, warum was wie falsch gelaufen ist und welchen Anteil sie daran haben. Unreflektiertheit, darum geht's.
Nennen wir es besser: Männer-Bashing. Dem Mann wird pauschal unterstellt, daß er einen Anteil am Scheitern der Beziehung hatte, und daß er diesen Anteil gefälligst zu reflektieren hat. Sogar wenn er derjenige war, der es – aus triftigen Gründen – beendete.

Schlechte Eigenschaften hat jeder von uns. Aber eben auch gute. Und die eine oder andere gute Eigenschaft sucht man in der nachfolgenden Beziehung dann halt vergebens. Natürlich wandern in so einem Fall die Gedanken gerne mal zurück. Aber dieses Reflektieren ist naturgemäß nur aus einer neuen Beziehung heraus möglich.
 
M

Mooseba

Gast
  • #88
Dass sie das Negative, was sie erlebt haben, auf die neue Frau projizieren, statt sich nach dem Ende der Beziehung mal auseinanderzusetzen damit, warum was wie falsch gelaufen ist und welchen Anteil sie daran haben.
Mich mit etwas auseinanderzusetzen, fällt mir nicht schwer. Aber das dauert seine Zeit und dabei klatscht immer die Geißel auf den nackten Rücken. Keine Reflexion ohne Selbstzerfleischung und Selbstbestrafung. :D
 
  • #89
vdas sogenannte Ablästern über den - die Ex ist auch eine Frage auf welchem Niveau es zu einer Trennung kam wie lange die Ehe bestand und was daran alles hängt.
Die Trennung meiner Nochfrau war soweit unter der Gürtellinie, berechnend, schmutzig und hinterhältig, dass ich über Monate in einer Schockstarre verharrte.
Selbstverständlich kann und werde ich mich nicht reinwaschen oder ein sagen ich kann nichts dafür. Nur es gibt Dinge die weit über die Moral und Menschlichkeit hinaus gehen.
Das was mir im März 2014 und erneut im April 2015 widerfahren ist ist unmenschlich und daran werde ich sicher noch sehr lange zu leiden.
Niemand kann sich vorstellen wie es sich anfühlt, wenn man 15 Jahre auf die Wünsche der Frau und Ihren Familienwunsch einging und aufwacht und niemand ist mehr da. Weder ein Kinderlachen noch das alltägliche. Man in den leeren Zimmern steht und nur noch das sieht was nicht gebraucht wird...mit dem Kommentar: lass den Sperrmüll kommen, das ist alter Schrott.
Auch wir Männer tun was den Frauen nach einer Trennung empfohlen wird. Hobbys suchen, Sport, ausgehen, unter Leute gehen und ablenken. Wie naiv muss man sein um zu glauben, dass die verlassene Person das in 3 Monaten verarbeitet hat.
Das dauert ewig.
Wenn Frauen oder Männer sich auf einen nicht lastenfreien Menschen einlassen, dann muss man damit rechnen, dass es nicht klappt.
Ich finde es nicht gut, dass so schlecht über uns gedacht wird.
 
G

Gast

Gast
  • #90
Kurz gesagt. Mach´ im entsprechenden Fall deinen Mund auf, oder höre auf dich zu beschweren.
Alles andere finde ich unreif.

Ich finde es unreif, wiederholt der Frau wieder die Schuld an der Misere zu geben. Warum erzählt ein Mann der eine Frau datet ungefragt und unreflektiert einer fast wildfremden Frau seine Probleme mit der EX?

Warum kann er nicht den Mund halten und seine Probleme mit einem Freund oder Therapeuten besprechen?

Was erhofft sich der Mann, wenn er sein Ex-Liebes-Leben der nächsten Frau offenbart? Er reagiert und handelt unreflektiert und unüberlegt. Mit so einem Menschen kann man keine Beziehung anfangen. Gilt auch für Frauen.

Warum soll Frau so einem Mann Grenzen aufzeigen und den Mund aufmachen? Sie ist doch nicht dazu da, ihn zu "erziehen", zu "massregeln", würde das dazu der Mann überhaupt verstehen, dass Frau das nicht hören will? Ich denke nein! Also handeln, das Date beenden und gut ist. Mehr Aufwand ist für solche Männer nicht nötig.

w
 
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