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  • #1

Warum verliebt man sich meist nicht in den Menschen, der die entsprechenden Kriterien erfüllt?

Bei mir liegen Welten zwischen - dem "Anforderungsprofil", das ich an einen geeigneten Partner habe und den Männern, in die ich mit wirklich verliebe. Ich habe eigentlich genaue Vorstellung wie der Mann an meiner Seite (z.B. Bildung, Einkommen, Religion, Benehmen, Interessen) sein sollte. Allerdings verliebe ich mich immer eher in das Gegenteil. Woran liegt dies? Warum klaffen theoretische Wunschvorstellung und das Begehren in der Realität so weit auseinander? Wie ist das bei euch?
 
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  • #2
Weil es Liebe ist... weil es das Leben ist...meine Ex wurde von Ihrer Oma gewarnt... nimm keinen Gymnasiasten als Hauptschülerin, der lässt dich eh bald sitzen. Sie war nie mein Schönheitsideal (120 kg, Akne...) aber sie tanzte klasse, hatte Esprit, Fleiß, viel Humor und enorme Stärke und supergeilen S... Wir waren 20 Jahre verheiratet und dann ließ sie mich mit den 2 Kindern wegen einer Internetbekannschaft sitzen.
Wie Du richtig schreibst, das eine ist eine Wunschvorstellung, ein Ideal, ein Traum... ich weiß jetzt kommen wieder die "lebe Deinen Traum"-Sager... aber dann kommt die Realität, das nette Gegenüber und Miteinander, das Verständnis und die Fürsorge füreinander, die Harmonie und schließlich die Hormone ins Spiel und schon nach 10 Jahren Ehe merkt unser ach so guter Verstand, dass er überrumpelt wurde und es sehr wohl auch ohne 1. 3. und 7. aus der Wunschliste geht, oft sogar sehr gut. Stell Deine Wunschliste erst einmal hinten an, denn was hilft der "geeigneteste Kandidat" wenn die Chemie nicht stimmt?
Also lebe Deine Liebe und sei glücklich.
 
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  • #3
die Liebe kennt halt kein " Anforderungsprofil". Würde mich von Anforderungen aller Art frei machen, das bremst und blockiert ungemein.
 
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  • #4
Wo ist das Problem? Pass doch einfach deine Kriterien dem Mann an in den du dich verliebt hast. Dann hast du deinen Traumpartner und bist glücklich :)
 
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excuse-me

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  • #5
Mein Herz entscheidet in wen ich mich verliebe und nicht mein Kopf. Die Persönlichkeit, der Charakter, bestimmte Eigenschaften und Eigenheiten sind mir wichtig - es scheint ein Muster in mir zu geben, was da bei einem Mann vorhanden sein muss. Äußerlich eher blond/dunkelblond, eher helle Haut als dunkle. Wobei mir die Figur völlig egal ist. Ich bin sehr gesichtsfixiert - vielleicht deshalb.
So, und der Rest - tja, den muss ich dann wohl so nehmen, wie er ist :) ! Das interessiert mein Herz scheinbar "herzlich wenig"!

Liebe Fragestellerin: Dein "Anforderungsprofil" kannste vergessen!
7E215F66
 
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  • #6
Nach meinem ersten Ehemann hatte ich klare Vorstellungen, wie mein neuer Partner sein sollte. Auf jeden Fall Akademiker - was war er: Handwerker - und wir waren 11 Jahre zusammen und verheiratet, hatten eine schöne Zeit, haben gemeinsam Pläne entwickelt, haben eine süße Tochter - charakterlich einwandfrei, jedoch in vielen "Anforderungen" hat er nicht dem entsprochen, was ich eigentlich wollte. Nun mit meinem "3. Mann" habe ich das gefunden, was ich damals, nun bereits vor 14 (!) Jahren wollte - manche Dinge brauchen einfach ihre Zeit. Heute bin ich glücklich - wäre damals damit aber nicht glücklich geworden, weil ich selbst noch nicht reif genug war. Nur, das weiß ich heute, das wusste ich damals nicht. Es hat alles seine Gründe und seinen Sinn. Lebe und lerne, wer weiß, für was es gut ist.
 
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  • #7
[mod]

Ich glaube, es gibt zwei Seiten von Idealvorstellungen - die rationale und die emotionale. Die Entscheidungen bei Dir fallen aufgrund Emotionalität und der Verstand schafft es nicht, das zu kontrollieren.

Bildung, Einkommen, Religion, Interessen - alles unwichtig ? Was sind es dann für Männer ? Oder was macht sie "stark" bei Dir ?

Es kann nur sexuelle Ausstrahlung sein, oder eine Machoart oder hmm ... Du verliebst Dich "immer" in das Gegenteil.

Etwas mehr Angaben - Alter und vielleicht auch wie konkret Du auf die Schnauze gefallen bist - wären gut.
 
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  • #8
Bei mir ist das eigentlich nicht der Fall.
 
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  • #9
snorri
Liebe Fragestellerin,
wahrscheinlich liegt das daran, dass Dein "Selbstbild," also die Art und Weise, wie Du dich selber siehst oder Deine Wunschvorsellung von Dir selbst, Dein Anforderungsprofil bestimmt, wohingegen Dein Unterbewusstsein oder Deine Seele Deinen Partner über das Sich-Verlieben aussucht. Das wird sich ändern, wenn du Dich selber besser kennen lernst und Du mehr auf Deine seeelischen Bedürfnisse als auf Deine Wunschvorstellungen hörst. Ohne Einzelheiten zu kennen, möchte ich fast wetten, dass Dein Wunschpartner der ideale Vorzeigepartner, um den Dich alle beneiden sollen, aber kaum ein real existierender Mensch ist.
Trotzdem viel Erfolg bei der Suche.
 
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  • #10
Ich könnte mir vorstellen, dass derjenige etwas hat, das du bewunderst. Für solche Menschen schwärmt man gerne, vielleicht bewunderst du gerade die Eigenschaften, die du selbst nicht hast
Besonders Frauen haben oft das Bedürfnis, den Partner "umzuerziehen" sodass er die aus ihrer Sicht schlechten Gewohnheiten aufgibt und ihren Lebensstil samt Interessen annimmt. Wenn sie das zuwege gebracht haben, werten sie das als großen persönlichen Erfolg.
Für eine dauerhafte Partnerschaft sollten die Gegensätze nicht zu groß sein, da das unweigerlich Konfliktsituationen hervorruft, die ein harmonisches Zusammenleben unmöglich machen. Daher: natürlich auf das Herz hören, aber dabei auch nicht vergessen, das Hirn einzuschalten.
 
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Berliner30

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  • #11
@Fragenstelerin:
Ansprüche sollte nur jemand haben, der auch genausoviele bzw. gleichwertige Ansprüche bedienen kann und selbst dann sind Ansprüche hinderlich. Leider haben viele ein verzerrtes Selbstbild (ich würde dich vermutlich dazu zählen), das heißt sie selbst schätzen sich als viel zu gut ein und suchen dann noch was "besseres", das wird so niemals funktionieren. Glücklicherweise werden wir alle älter und einer Frau sieht man das irgendwann an, daher muß Frau irgendwann bzw. früher zwangsläufig zu einer gesunden Einstellung kommen.
 
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  • #12
@10
Ich bin etwas verwundert, dass Sie vermuten, dass ich ein verzerrtes Selbstbild habe.
Natürlich verlange ich von einem Partner nichts, was ich nicht selbst bieten kann.
Meiner Familie gehört eine große Unternehmung, ich selbst habe einen Universitätsabschluß und ein hohes Einkommen (> 200 000.- Euro somit auch keine Schulden) und über mein Aussehen hat sich bis jetzt auch noch keiner beklagt.
In meiner Freizeit engagieren ich mich für soziale Projekte und habe auch einen starken Glauben.
Wenn Sie weitere Informationen über mich benötigen, lassen Sie es mich wissen.
;-)
Die Fragestellerin
 
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Berliner30

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  • #13
@11 du hast grundsätzlich ein ähnliches Problem, aber ich als Mann werde kaum eine Frau in meiner Gehaltsklasse und Alter finden, daher muss ich nach unten schauen.
Oft genug habe ich aber feststellen müssen, das wirklich viele Frauen z.B. ohne Job, Einkommen nach einem sehr viel reicheren Mann suchen, das geht natürlich nur extrem selten gut. Gleiches gilt für alle anderen Ansprüche. Wenn Frau sich also für selbst ernannt besonders hübsch hält, dann sucht sie auch sehr oft einen besonders hübschen Mann (da selbsteinschätzung nicht immer der Wirklichkeit entspricht, sucht sie damit sehr oft auch hier einen viel besseren Mann) ... meistens kommen mehrere Themengebiete nach diesem Muster zusammen. So viele besonders gute Männer gibt es aber nicht und diese wenigen werden vermutlich eher eine Partnerin in ihrer "Liga" wählen.

Mein Fazit: es ist einfacher von eigenen Ansprüchen abzusehen und großzügiger bei der Partnersuche zu sein, als immer nur das Beste zu suchen oder auf Glückstreffer (dazu zähle ich auch Ausnahmen von der Regel zu suchen) zu setzen. Würden die Leute allgemein großzügiger an die Suche heran gehen (also Liebe Frauen nicht nur einen vermeintlichen Traummann treffen, sondern viele normale und auch mal ein Auge zudrücken), dann gäbe es hier und anderswo auch mehr Erfolge.
 
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  • #14
@11
Kann es sein, dass Dein Unterbewusstsein eher auf die PRAKTISCHE Wunschvorstellung steht? Wenn Dein Leben so klar und strukturiert ist und in gewisser Weise vielleicht bis zum Tode vorprogrammiert, ist es doch verständlich, dass Du Dich in einer versteckten Ecke Deines Herzens nach etwas ganz anderem stehnst. Aber brauchst Du dafür wirklich einen Mann? Überlege doch mal, wie Du die Gefühle, die Du mit diesen "verbotenen" Männern hast auch anderweitig erhalten kannst. Wenn Du wirklich einen Partner als Spiegelbild Deiner geheimen Wünsche brauchst, ist es möglicherweise das beste für Dich, wenn Du Dein Anforderungsprofil zu Grabe trägst.
 
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  • #15
@11: Also ich mag deine Selbstgefälligkeit nicht - mit dem goldenen Löffel im Mund geboren ist es ein Leichtes, Uniabschluß und 200.000 EUR / Jahr zu verdienen! Ich sag ja nicht, dass du nicht für dein Geld arbeiten musst, nur wer den roten Teppisch bereits vor sich ausgerollt sieht, muss ihn nicht erst mühsam ersparen.
Und ich denke auch, in deinem Unterbewusstsein rebellierst du gegen diese Uniformität und Korrektheit in deiner Familie / im Unternehmen und verliebst dich deshalb in den süßen, armen Künstler oder wen auch immer. Vielleicht haben deine Eltern / Verwandtschaft auch schon an einigen deiner Freunde etwas auszusetzen gehabt - nun sagt dein Unterbewusstsein: Ich könnt mich alle mal!

Tja, es wird wohl Zeit, dass du dich, deine Wünsche und die Wünsche deiner Familie mal reflektierst, dein Leben spiegelst, um dich selbst zu finden!. Je nachdem wie alt du bist und mit welcher Willenskraft gesegnet, schaffst du es. Es wird jedoch kein leichts Spiel. Dies mal als Denkanstoß!
 
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  • #16
"Allerdings verliebe ich mich immer eher in das Gegenteil. Woran liegt dies?"

Ganz einfach:
Es ist Deine unbewusste Außenwirkung, es Deine Ausstrahlung, Deine Anziehungskraft.

Ich bin der Letzte um Jemanden verändern zu wollen. Du wirst Deinen perfekten Traumpartner, der Deinen Vorstellungen und Deinen Anforderungen entspricht, schon finden.

Alles Gute.

Beste Grüße,

R.
m,34
 
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  • #17
Ich glaube daran, dass wir in diesem Leben etwas zu lernen haben.
Meine Erfahrung ist, dass meine Seele (Gott?) mir immer die Partner ausgesucht hat, von denen ich etwas Bestimmtes zu lernen hatte. Das habe ich lange nicht begriffen. Wenn es nicht klappte, war die Beziehung bald vorbei und ich hatte keine Entwicklung gemacht. Dann traf ich den nächsten Partner (anderes Aussehen, anderen Hintergründe, anderer Charakter), aber gleiches Thema.
Mein Gegenüber ist für mich immer mein Spiegel. Was mich am anderen stört, hat was mit mir zu tun. (Was ich am Anderen mag, natürlich auch).

Beispiel: Lange habe ich mich über Arbeitslose aufgeregt, die angeblich keine Arbeit fänden. Bis ich herausfand, dass ich nur neidisch auf deren freie Zeit war, wovon ich auch gerne mehr gehabt hätte - und schon muss ich mich nicht mehr aufregen.

Ich habe gute Seiten und schwierige. Mein Gegenüber kann mir zeigen, was ich noch lernen muss anstatt meinen Vor - stellungen nachzugehen.
 
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  • #18
Das Leben ist leider kein Wunschkonzert. Das sage ich als reifer Mann der Generation 50plus. Rückblickend habe ich die Erkenntnis, dass einem im Leben vielleicht allenfalls 2 - 3 Personen über den Weg laufen, bei denen aus meiner Sicht alles gepasst hätte. In dem Augenblick, in dem man hätte reagieren sollen, ist man zu dumm, zu schüchtern oder zu arrogant. Leider sind in diese Gelegenheiten, jedenfalls bei mir, im Alter zwischen 18 - 30 passiert.
Anschließend kommt m. M. nichts mehr. Alle weiteren Begegnungen in Ü30, Ü40 und Ü50 fanden, bei mir jedenfalls, nur mit Personen statt, die selbst enorme Probleme wie Scheidungen/erwachsene Kinder/Finanzprobleme/schlimme Erfahrungen mit anderen Männern etc. mitbringen, wo man dann doch lieber alleine bleibt. Meine Erfahrungen sprechen somit auch gegen diese Partnerbörsen, jedenfalls für "ältere" Semester.
Rückblickend empfehle ich jedem jungen Menschen, die Jugend als Twen zu nutzen und ruhig seinem Herzen zu folgen. Es kommt trotz finanzieller Sicherheit im "Alter" auch in der Partnerwahl nichts Besseres mehr nach. Das ist die Tragik des Lebens, dass man diese Erkenntnis in der Jugend nicht weiß.
 
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  • #19
Anders. Was vielleicht daran liegt, dass ich mir nie ein theoretisches Männerbild gebastelt habe, sondern meine Wunschliste jene Attribute enthält, zu denen ich mich erfahrungsgemäß hingezogen fühle. Es hat den Nachteil, dass so mancher Mann meine Anforderungen als weitaus unverbindlicher annimmt, als es tatsächlich der Fall ist, da er sie für das Produkt theoretischer Überlegungen und damit für verhandelbar hält.

26, w
 
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  • #20
#17:
M/57 Ebenfalls (einigermaßen) gereift.

Sehe es nicht ganz so pessimistisch.
Klar gab es -im Rückblick- Gelegenheiten, die ich hätte ergreifen können
und die das GROSSE GLÜCK hätten sein können. Aber eben nur können.
Wie es sich dann tatsächlich entwickelt hätte...wer weiss das schon.

Dein Rat, dem Herzen zu folgen, ist schon richtig. Möglicherweise altersunabhängig.

Persönlich kann ich jetzt nicht bestätigen, dass nichts Besseres mehr nachkommt und hatte aber auch das Glück, nicht auf Frauen zu treffen, die vom Leben so gebeutelt waren, dass sie aus den Folgen daraus nicht als Partnerin für mich in Frage gekommen werden.

Dass es bei allen nicht auf Dauer geklappt hat: das tut es bei den Jungen auch nicht und hatte halt andere Gründe. Mich inbegriffen!

#16: Ich stimme mit Deinen Thesen soweit überein, dass Lernerfahrungen und damit verbundene Entwicklungen möglicherweise zu positiven Einsichten und "Verbesserungen" im Leben führen.
Aber dazu bedarf es keiner höheren Mächte. Das hat Lernen so an sich.

Für weniger zutreffend halte ich dagegen die Behauptung, dass Gott/Seele/Universum was auch immer,mir Partner zwecks Lernerfahrung aussucht. Es ist sicher oft hilfreich und tröstlich, wenn's wieder mal nicht geklappt hat und keinen Sinn ergeben hat, aber ist es auch wahr? Oder eben auch nur Vor-Stellung?

Wenn ich alles mir Aufgegebene in diesem Leben gelernt habe, komme ich dann in die nächste Klasse? Und dann? Ad infinitum?

Ich denke auch nicht, dass ich in diesem Sinne etwas lernen "muss". Es ist schlicht und ergreifend einfach nur vernünftig,um mir dieses Leben so angenehm und erträglich als möglich zu gestalten.
 
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  • #21
An 19:
Ich bin der Beitragsschreiber von 17, nachdem Sie sich auch auf mich beziehen. Wir sind etwa im gleichen Alter.

Es freut mich, dass Sie offenbar bessere Erfahrungen gemacht haben.

Ich bleibe dabei, dass mit 30, vielleicht in Ausnahmefällen bis 40 der Zug in Sachen "große Liebe" abgefahren ist.
In meinem Fall habe ich wegen Studium und viele berufliche Wechseln zugegeben eher weniger Gelegenheiten für Partnerschaften gehabt, schon aus Zeitgründen.
Allerdings ging ich immer davon aus, dass man erst ein gutes Einkommen haben sollte, ehe man sich an richtigen Partnerschaften wagt. Die (fehlenden) Finanzen sind bekanntlich die meisten Trennungsgründe von Partnerschaften.
Heute habe ich alles Materielle, gesicherte Position, weiß jetzt gar nicht mehr, wie man sein Geld ausgeben soll - aber einen wichtigen Aspekt habe ich verpasst, wenn es denn mit einer Partnerschaft geklappt hätte. Ich gehöre heute zur seltenen Gruppe der nie Verheirateten bei 50plus, was fast niemand glauben kann und z. T. fast als Makel angesehen wird. Die meisten sind "zumindest" geschieden.
Ich tröste mich damit, dass man zum einen im Leben nicht alles haben kann, mindestens ein Feld .isit meistens nicht erreichbar und zum anderen eine mögliche Scheidung viel Ärger/Zeit und Geld (Versorgungsansprüche) gekostet hätte. Da ist man als (fast) glücklicher Lediger dann doch besser dran.
Und was die Kandidatinnen in reiferen Alter ab 30, 40, 50 plus anbetrifft: Es sind leider alles Leute gewesen, die schon zu viele Päckchen an Pleiten mit sich herum tragen.
Die Beispiele habe ich gestern genannt.
Es wäre ein Horror, wenn ich diese ganzen involvierten Verwandtschaften importiert hätte.

Hinzu kommt, dass der reifere Mensch sich nicht mehr leicht tut gegenüber dem Twen. Es ist z. T. peinlich, vor allem bei diesem Dates durch Partnerbörsen. Einen "alten Baum" verpflanzt man nicht mehr.

Das Ungezwungene z. B. in Schule/Beruf/Studium ergibt sich eben nur in der Jugend. Darum sollte man die Jugend nutzen. Man sollte akzeptieren, dass es ähnlich wie in der körperlichen Leistungsfähig auch Grenzen in dieser Sache für den Menschen gibt. Man kann eben nicht alles bis zum Lebensende haben. Alles zu seiner Zeit.

Ich gebe Ihnen recht, dass man sein Leben genießen soll, d. h. gesund leben, auf seinen Kröper achten, aufs Gewicht achten und seinen Hobbys nachgehen.

Noch ein Beispiel: Ich habe vor kurzem in einer Schülerbörse des Internets (stayfriends) auf einem Klassenfoto meinen Teenieschwarm wieder entdeckt. Ich schwebte beim Anblick dieses Schwarms - nunmehr 40 Jahre später - auf "Wolke 7". Auch das ist Verliebtheit und weckt süße Erinnerungen.
Keiner weiß aber, was damals daraus geworden wäre, wäre ich damals nicht so dumm und schüchtern gewesen. So ist das Leben.
 
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  • #22
Man verliebt sich nunmal nicht in ein Anforderungsprofil sondern in einen Menschen. Verlieben ist nicht Kopfsache.
 
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