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  • #91
Es wurde geschrieben, dass man meist mehr Geld ausgibt, wenn man mehr Geld hat. Und dass dieses Geld dann eben teilweise auch mal fix verplant ist. Sachliche Feststellung: wer mehr hat, gibt mehr aus.

Von Zwang hat ja niemand geschrieben. Es hat sich auch niemand beklagt, dass die Rate für den Cayenne so hoch und der Champagner in Zermatt so teuer ist. (Ich greife jetzt auch Deinen Beitrag nur beispielhaft heraus)

Eigentlich beweist die ganze Diskussion nur, dass es über Geld immer unerfreuliche Diskussionen gibt, bei denen man sich irgendwie rechtfertigen muss, sobald man nicht mit jammert, dass alles so teuer ist. Aber natürlich Bio. Deswegen lässt man die Angaben dann lieber.
Natürlich muss sich niemand rechtfertigen, der nur einen Teilzeitjob hat und dann die hohen Mieten oder die Rentenlücke bemängelt.

Die Reaktion von @Süsse65 auf mein Haus ist im realen Leben übrigens genauso.
Ich persönlich bin der Meinung, dass Mieten bei uns derzeit noch überhaupt nicht teuer sind, wenn man die auf die Kaufpreise bezieht. Und wenn ich so höre, wie die Baukosten und Renovierungsvorgaben explodieren, finde ich völlig logisch, dass die bald steigen werden. Ob sich die Bevölkerung die noch leisten kann, ist eine völlig andere Frage.
Man kann eben nicht Zinsen senken, Baukosten mit z. B. Umweltauflagen drastisch erhöhen, Mieten aber konstant halten. Bei Lebensmitteln wird ja oft einfach argumentiert, die müssten teurer werden. Dann sollen die Leute halt weniger Fleisch essen. Warum also nicht höhere Mieten, damit die Leute kleinere Wohnungen nehmen, die weniger Energie verbrauchen?
Oder einfach mehr arbeiten? In den USA geht das mit dem Drittjob doch auch?

Für mich insgesamt ein Zeichen zunehmender Rücksichtslosigkeit und Bevormundung anderer. Keine gute Entwicklung. Insbesondere die Ideologen sind dabei, das Geld der anderen für ihre Zwecke auszugeben. Mietpreisbremse gegen den „Mietwucher“ vom Bonzenbruder von @Süsse65 (auch nicht persönlich gemeint). Wenn er fünf Wohnungen hat, kann er doch vier kostenfrei an sozial Schwache abgeben. Ob er die noch abzahlt, interessiert niemanden. Scheinheilig mit nem alten Auto rumfahren…😊

Wundert nach der (kleinen) Diskussion hier irgend jemanden, dass Gehälter in Deutschland nicht offen liegen? Mich nicht.
Nein, mich wundert es auch nicht. Es soll ja Länder geben in denen man stolz auf das Erreichte ist, das ist aber nicht hier, hier hat man sich gefälligst zu schämen oder gleich sein Haus an Bedürftige abzugeben. Und genau das ist so unsympathisch, keiner kann gönnen. Erstaunlicher Weise können die mit gutem Einkommen meist sehr wohl gönnen. Neid kommt von weiter unten . Gerne auch aus der Halbtags Fraktion oder von: ich arbeite um zu leben und keinen deut mehr. Oder von : ich hab ja kaum Ansprüche. Doch, die sind sehr wohl da. Wenn es ans aufteilen geht.
 
  • #92
Ich weiß ungefähr wie viel meine Freunde verdienen und sie wissen auch was ich verdiene . Was mich aufregt ist der Neid , selbst von Kollegen an meiner Schule schon bei verschiedenen Steuerklassen , Familienzuschlägen etc . Das finde ich schäbig , ich war noch nie neidisch , dass meine verheirateter Kollege mit Steuerklasse 3 mehr verdient als ich mit Steuerklasse 2. Was wirklich sehr ungerecht ist ist das Gehalt der angestellten Lehrer . Neid gibt es auch von Freunden , die Sozialpädagogen sind , das finde ich nicht gerechtfertigt denn es stand ihnen ebenfalls frei Lehrer zu werden . Eine Freundin von mir ist Unternehmensberaterin , ihr Mann Notar und Steuerberater. Sie haben eine Wohnung mit Garten in Schwabing aber ansonsten leben sie normal . Geld ist nie unser Gesprächsthema.
In den arabischen Ländern wird sehr geprotzt , in Marokko wird alles an Statussymbolen gezeigt wenn man erstmalig zu Besuch kommt und das ist für Deutsche schon sehr befremdlich .
Es ist wirklich so dass auch meine Eltern der Meinung waren , was man verdient geht niemanden etwas an. Selbst wir Kinder wussten nicht genau, was sie verdienten . Es hat uns aber auch nicht sonderlich interessiert , wir hatten keinen Geldsorgen und ich musste nie hören dass wir für irgendwas kein Geld haben . Meine Kinder auch nicht und darauf bin ich schon ein wenig stolz.
Im Übrigen kann jeder mit seinem Geld tun was er möchte , in einem großen Haus oder kleinen mit dickem oder gar keinem Auto . Mir sagte früher auch schon mal jemand meine Wohnung sei zu groß für mich und mein Kind , so etwas ist übergriffig. Nur weil jemand Platz hat muss er auch nicht zwingend eine ukrainische Familie aufnehmen , denn es beinhaltet wesentlich mehr Verantwortung als Wohnraum und essen anzubieten . Ich habe keine Zeit für eigene Behördengänge viel weniger noch Ressourcen mich um die komplexen Bedürfnisse von Flüchtlingen zu kümmern . Da ist es schon häufig zu Problemen gekommen bei Menschen , die das nicht genau durchdacht haben .
 
  • #93
Eigentlich beweist die ganze Diskussion nur, dass es über Geld immer unerfreuliche Diskussionen gibt, bei denen man sich irgendwie rechtfertigen muss, sobald man nicht mit jammert, dass alles so teuer ist. Aber natürlich Bio. Deswegen lässt man die Angaben dann lieber.
Es muss sich hier doch niemand rechtfertigen. Warum wird das als Attacke gewertet, wenn diese Aussage
Denn jemand mit 2500 netto weiss nicht, dass jemand mit 5000 netto halt auch höhere Ausgaben hat und nicht einfach nur 2500 mehr hat.
kritisiert wird. Es ist mir persönlich herzlich egal wie viel Kohle jemand hat oder wofür er es ausgibt. Wenn jemand mit mehr Geld auch gehobener leben möchte, dann ist das doch die freie Entscheidung der Person. Mehr wollte ich nicht sagen.
 
  • #94
Auf die Spitze getrieben wird diese Frage als Gutverdiener-Wessi im ländlich-strukturschwachen Osten. Nie, nie dürfte ich hier mit meinem Einkommen rausrücken (das ich als Privileg empfinde und für das ich täglich dankbar bin, obwohl ich es mir mit viel und anspruchsvoller, schwieriger Arbeit, viel Fleiß und auch Entbehrungen / wenig Freizeit schlichtweg verdient habe)(und mir auch völlig klar ist, dass morgen alles “weg“ sein könnte, wenn man mal ganz viel z.B. gesundheitliches Pech hat und die Versicherung die BU nicht rausrückt). Schon für meine Wohnsituation und mein Auto (nichts! besonderes und nicht protzig, gut ausgestatteter Mittelklassewagen) ernte ich hier entsprechende Blicke und auch Kommentare.

Ich fahre immer noch zu meinem 2h entfernten West-Steuerberater, damit sich mein Einkommen in diesem winzigen Kaff nicht herumspricht, was es sicher täte, wenn ich nach „zwei Strassen weiter“ ginge.

Warum? Weil ein Ungerechtigkeitsempfinden auf einen projiziert wird wie ein stummer Vorwurf, weil Erwartungen an einen herangetragen werden, weil die Ungleichheit einfach TRENNT. Und ich möchte gerne dazugehören, mich „eingemeinden“, Verbindendes schaffen und nicht Trennendes. Teil einer Gesellschaft sein dürfen und nicht der totale Exot sein, mißtrauisch beäugt. Gleichberechtigt, gleich verpflichtet, zwanglos, locker, selbstverständlich.
 
  • #95
Mein Bruder ist selbstständiger Immobilienmakler in Frankreich. Er verdient wahnsinnig viel Geld, hat fünf Eigentumswohnungen. Er fährt einen uralten klapprigen Golf, lebt bescheiden, gönnt sich keinen Urlaub.
Auf meine Frage, warum er immer noch sein kleines Uralt-Auto fährt meinte er, er könne sich sofort einen Porsche kaufen und bar bezahlen, aber da wo er wohnt werden immer wieder hochpreisige Autos zerkratzt und abgefackelt. Da fährt er lieber seinen Golf bis er Schrott ist.
Er ist bescheiden geblieben.
Sehr gute Einstellung. Es lebt sich deutlich entspannter ein Auto zu fahren, welches man ohne mit der Wimper zu Schrott fahren könnte, weil es einen finanziell nicht interessiert.

Es ist ein Lebensgefühl aufzusetzen, Poller mitzunehmen und Spiegel abzufahren.

Mir tun die Leute leid die sich mit Mühe einen Neuwagen leasen und beim 2500€ Kratzer Schweißausbrüche kriegen.
 
  • #96
Vieles wurde ja schon erwähnt- wir haben in Deustschland eine "Neid-Gesellschaft". Kaum vorstellbar, das in Schweden Steuererklärungen öffentlich zugänglich sind.
Ich habe eine gute Freundin- die weiß weder, was ich verdiene, noch was ich im Sparstrumpf habe. Was würde es ihr bringen, wenn ich ihr sagen würde, das ich das in etwa das zehnfache ihres Einkommens (Angestellte einer Sparkasse) verdiene und ein Vermögen habe, mit dem ich in Deutschland bei den oberen 0,2% bin? Es gibt sicherlich Leute, die damit -(gerade in der Partnersuche) nicht hinter den Berg halten- sei es direkt (Mein Haus- Mein Auto- Mein Boot) oder indirekt durch den zur Schau gestellten Lebensstil (teure Kleidung, Uhr, Auto, Hotels...). Das lockt aber auch verpartnerungswillige Damen an, die nicht Herzen, sondern Euro-Zeichen in den Augen haben.

Ich versuche immer, mich auf der Ebene zu bewegen, auf der ein anderer sich befindet. Damit bin ich immer gut gefahren. Ich weiß übrigens auch nicht, was meine gute Freundin im Sparstrumpf hat. Ich weiß aber, das man vielen vermögenden Leuten nicht anmerkt, das sie Vermögen haben. Seien es nun Immobilien in entfernteren Lagen, bei denen man nicht Gefahr läuft, den Mietern über den Weg zu laufen und durch einen Lebenstil, der Understatement zur Schau stellt. Kleinwagen statt Luxusschlitten etc.. Man möchte ja schließlich normal behandelt werden und ein ruhiges Leben führen.
 
  • #97
Warum wird das als Attacke gewertet, wenn diese Aussage

kritisiert wird.
Die „Kritik“ ruft einfach Unverständnis und berechtigten Widerspruch hervor. Dass ganz grundsätzlich mehr Geld ausgibt und seinen Lebensstil (auch nicht kurzfristig revidierbar) steigert, wer über ein höheres Einkommen verfügen kann, ist eine Binsenweisheit. Mag sein, dass einzelne Menschen bei Gehaltsverdoppelung alles aufs Sparbuch packen. Der Grossteil wird das nicht tun.
„Kritisieren“ kann das eigentlich nur, wer noch nie nennenswerte Gehaltssteigerungen hatte.
 
  • #98
Nein, mich wundert es auch nicht. Es soll ja Länder geben in denen man stolz auf das Erreichte ist, das ist aber nicht hier, hier hat man sich gefälligst zu schämen oder gleich sein Haus an Bedürftige abzugeben. Und genau das ist so unsympathisch, keiner kann gönnen. Erstaunlicher Weise können die mit gutem Einkommen meist sehr wohl gönnen. Neid kommt von weiter unten . Gerne auch aus der Halbtags Fraktion oder von: ich arbeite um zu leben und keinen deut mehr. Oder von : ich hab ja kaum Ansprüche. Doch, die sind sehr wohl da. Wenn es ans aufteilen geht.
Ich habe schon das Gefühl, dass man Stolz auf das Erreichte sein kann und sich nicht schämen muss. Ich z.B. bin stolz, weil ich nach 6 Jahren Elternzeit und 12 Jahren Teilzeit im kaufmännischen Bereich wieder in der IT eine tolle Stelle bekommen habe. Ich bin nicht deswegen stolz, weil ich jetzt das doppelte verdiene, sondern weil ich zeigen konnte, dass ich es nach 18 Jahren noch drauf habe. Ich habe mich gefreut, dass es einen Arbeitgeber gab, der mir das mit eine Lücke von 18 Jahren zugetraut hat. Ich bin stolz, dass der eigentlich zunächst auf 2 Jahre befristete Vertrag direkt nach den 6 Monaten Probezeit, in einen unbefristeten Vertrag umgewandelt wurde.
Ich persönlich habe Achtung vor der Leistung von Menschen, nicht vor der Kohle auf dem Konto.
Zumal bei einigen der materiell zur Schau getragene Status mehr Schein als Sein ist. Das heißt nicht, dass ich nicht jedem sein tolles Haus/Auto gönne. Ich mag einfach keine Menschen, die sich und andere über ihren materiellen Besitz definieren bzw beurteilen.
In der Grundschule meines Ältesten, war eine Schülerin mit Lernbehinderung. Die hat für ihren Hauptschulabschluss mit Sicherheit mehr getan als mein Sohn für sein Abitur. Die kann stolzer auf ihren Abschluss sein, als mein Sohn. Ich bewundere das Mädchen und ihre Eltern für das Durchhaltevermögen.
 
  • #99
Auf meine Frage, warum er immer noch sein kleines Uralt-Auto fährt meinte er, er könne sich sofort einen Porsche kaufen und bar bezahlen,
Mmh. Dann ist er aber tatsächlich ein Exot. Mir ist in den letzten Jahren nichtmal ein halbwegs gut verdienender Immobilienmakler mit einem uralt Golf/Auto begegnet. Hat er zwei Autos oder macht er carsharing? Oder wie fährt er zu seinen Kunden? Je nachdem um welche Immobilienpreisklasse es sich handelt, kommt der uralt Golf nur bedingt gut an.

aber da wo er wohnt werden immer wieder hochpreisige Autos zerkratzt und abgefackelt
Dagegen gibt es aber doch Versicherungen bzw. Stellplätze oder Garagen zur Miete.

Versteh mich nicht falsch, ich mache innerhalb der Stadt nahezu alle Termine mit dem Fahrrad ab, aber der Taunus ist mir dafür doch ein wenig zu bergig, dort halt mit Auto. Aber mit einem uralt Golf würde ich da nicht vorfahren.
W,57
 
  • #100
Ich möchte hier mein aufrichtiges Bedauern für all die Gutverdienenden und sonstigen Reichen, die so unter dem unverschämten Neid all der Niedrigperformer, nur halbtags Arbeitenden und sonstigen arbeits- und leistungsscheuen Arbeitern leiden, ausdrücken.
Die unterbezahlten LKW-Fahrer, die euch frisches Gemüse (ob Bio oder Konventionell) bringen sind alles nur Neidhammel.
Was bin ich froh das ich arm bin und nicht wie ihr mich ständig mit dem Neid auseinander setzen muss.
Ja, das ist boshafte Ironie, wie sie von einem Wenigverdiener üblich ist.
 
  • #101
Ich habe schon das Gefühl, dass man Stolz auf das Erreichte sein kann und sich nicht schämen muss. Ich z.B. bin stolz, weil ich nach 6 Jahren Elternzeit und 12 Jahren Teilzeit im kaufmännischen Bereich wieder in der IT eine tolle Stelle bekommen habe.
Tolle Leistung und darauf kannst Du sicher stolz sein. Aber im Thread geht es ja nicht um den Wiedereinstieg nach Elternzeit.
Deine Kolleginnen, die 18 Jahre Vollzeit engagiert weitergearbeitet haben, heute berechtigt deutlich mehr verdienen und zwei Etagen höher sitzen, dürfen aber aus meiner Sicht genauso stolz sein.
Ich persönlich habe Achtung vor der Leistung von Menschen, nicht vor der Kohle auf dem Konto.
Wer erwartet eigentlich "Achtung" vor dem Kontostand? Das wird hier ja immer wieder mal angeführt, dass das irgendwer "erwartet".
Zumal bei einigen der materiell zur Schau getragene Status mehr Schein als Sein ist.
Da sind aber doch Sozialhilfeempfänger mit Applehandy und Markenklamotten erheblich gefährdeter als rolextragende Unternehmer. Angegriffen werden nur letztere.
Das heißt nicht, dass ich nicht jedem sein tolles Haus/Auto gönne.
Ja, aber er soll es bitte nicht zeigen, "bescheiden" einen alten Golf fahren und in einer schlechteren Wohngegenden wohnen, oder?
Ich mag einfach keine Menschen, die sich und andere über ihren materiellen Besitz definieren bzw beurteilen.
Wer hier macht das? Wie viele Menschen mit Geld machen das eigentlich wirklich? Ich wohne in einer Einfamilienhausenklave. Reichlich sehr gut situierte Menschen, den meisten siehst Du das nicht an. Ein paar schöne Autos, aber bei uns in der Stadt sind die AMG-Proleten erheblicher, die bei Mama wohnen und sich zu dritt einen Leasingvertrag leisten.
In der Grundschule meines Ältesten, war eine Schülerin mit Lernbehinderung. Die hat für ihren Hauptschulabschluss mit Sicherheit mehr getan als mein Sohn für sein Abitur. Die kann stolzer auf ihren Abschluss sein, als mein Sohn. Ich bewundere das Mädchen und ihre Eltern für das Durchhaltevermögen.
Ja, schön. Aber was hat das mit dem Thema zu tun? Und, ungeachtet, des sicher bewundernswerten Einzelfalles: ist gesellschaftlich irgendwie anzustreben, dass wir das zum allgemeinen Ziel erheben und denjenigen verachten, der ein sehr gutes Abitur macht, Zahnarzt wird und 300.000 Euro im Jahr verdient? Und gibt es irgendeinen Grund, dass er seinen Tesla verstecken müsste?
Dein Sohn weiß sicher, wie Du denkst(?)
Ich finde dieses verkrampft-zwanghafte Understatement irgendwie zunehmend lächerlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #102
Vieles wurde ja schon erwähnt- wir haben in Deustschland eine "Neid-Gesellschaft". Kaum vorstellbar, das in Schweden Steuererklärungen öffentlich zugänglich sind.
Ich habe eine gute Freundin- die weiß weder, was ich verdiene, noch was ich im Sparstrumpf habe. Was würde es ihr bringen, wenn ich ihr sagen würde, das ich das in etwa das zehnfache ihres Einkommens (Angestellte einer Sparkasse) verdiene und ein Vermögen habe, mit dem ich in Deutschland bei den oberen 0,2% bin? Es gibt sicherlich Leute, die damit -(gerade in der Partnersuche) nicht hinter den Berg halten- sei es direkt (Mein Haus- Mein Auto- Mein Boot) oder indirekt durch den zur Schau gestellten Lebensstil (teure Kleidung, Uhr, Auto, Hotels...). Das lockt aber auch verpartnerungswillige Damen an, die nicht Herzen, sondern Euro-Zeichen in den Augen haben.

Ich versuche immer, mich auf der Ebene zu bewegen, auf der ein anderer sich befindet. Damit bin ich immer gut gefahren. Ich weiß übrigens auch nicht, was meine gute Freundin im Sparstrumpf hat. Ich weiß aber, das man vielen vermögenden Leuten nicht anmerkt, das sie Vermögen haben. Seien es nun Immobilien in entfernteren Lagen, bei denen man nicht Gefahr läuft, den Mietern über den Weg zu laufen und durch einen Lebenstil, der Understatement zur Schau stellt. Kleinwagen statt Luxusschlitten etc.. Man möchte ja schließlich normal behandelt werden und ein ruhiges Leben führen.
In der Ecke von Berlin, in der ich lebe, ist genau das gang und gäbe, hier gibt es viele ehemalige Hochverdiener, kein einziger fährt ein teures Auto oder zeigt nach außen was er sie es hat. Das ist sehr angenehm im Umgang. Man hat wohl noch ein Haus in Brandenburg, aber darüber spricht kaum einer.
 

Laleila

Cilia
  • #103
Wären monetäre Verdienste prinzipiell fair gäbe es keinen Grund für Beide und intransparentes Verhalten.
Auch wenn wir Nutznießer dieser ungerechten Lohn- und Gehaltspolitik in diesem System finde, werde ich nie begreifen können, wie jemand denken kann, ihm stünde, bei gleicher Arbeitszeit, ein Vielfaches der monetären Vergütung zu.
 
  • #104
Dass ganz grundsätzlich mehr Geld ausgibt und seinen Lebensstil (auch nicht kurzfristig revidierbar) steigert, wer über ein höheres Einkommen verfügen kann, ist eine Binsenweisheit. Mag sein, dass einzelne Menschen bei Gehaltsverdoppelung alles aufs Sparbuch packen. Der Grossteil wird das nicht tun.
„Kritisieren“ kann das eigentlich nur, wer noch nie nennenswerte Gehaltssteigerungen hatte
Ich habe ja eher das Gefühl, dass du unbedingt Neid in meine Worte hineininterpretieren willst. Tu das. 😉
 
  • #105
Sehr gute Einstellung. Es lebt sich deutlich entspannter ein Auto zu fahren, welches man ohne mit der Wimper zu Schrott fahren könnte, weil es einen finanziell nicht interessiert.

Es ist ein Lebensgefühl aufzusetzen, Poller mitzunehmen und Spiegel abzufahren.
Ich habe selten so eine billige Aussage gehört.
Wieviel Menschen kennst du dann, die sich ein hochwertiges Auto, Fahrrad oder was weiß ich noch leisten können und das aber nicht machen und stattdessen mit der alten Blechbüchse fahren?
Und das auch noch als Lebensgefühl zu verkaufen ist doch schlicht und ergreifend ein Selbstlüge.
M51
 
  • #106
Ich möchte hier mein aufrichtiges Bedauern für all die Gutverdienenden und sonstigen Reichen, die so unter dem unverschämten Neid all der Niedrigperformer, nur halbtags Arbeitenden und sonstigen arbeits- und leistungsscheuen Arbeitern leiden, ausdrücken.
Die unterbezahlten LKW-Fahrer, die euch frisches Gemüse (ob Bio oder Konventionell) bringen sind alles nur Neidhammel.
Was bin ich froh das ich arm bin und nicht wie ihr mich ständig mit dem Neid auseinander setzen muss.
Ja, das ist boshafte Ironie, wie sie von einem Wenigverdiener üblich ist.
Godot, du weißt genau das es so nicht ist.
Denn gerade die, welche fleißig sind und trotz weniger Einkommen dennoch zufrieden sind, sind es, die keine Probleme mit besser verdienender haben.
Es geht einfach darum, dass manche dann vordenken wollen, wie man für das, wo ich übrigens auch hart für gearbeitet habe und meinen finanziellen Arsch zusätzlich riskiert habe, einzusetzen habe.
Ich alleine entscheide was ich damit tue.
Die Menschen mit höheren Einkommen, die meisten jedenfalls die ich kenne, haben keinen Verfolgungswahn.
Nein , sie können es aber einfach nicht mehr hören wie ungerecht alles ist.
Hey, ich komme aus ärmsten Elternhaus.
Ich habe als Kind und noch als Teenager hunger schieben müssen.
Als ich mit der Schule fertig war (Hauptschule) und arbeiten gehen durfte, hab ich mir geschworen das damit Schluss ist, so leben zu müssen.
Jeder der gesund ist und sich nicht damit abfinden will, hat die selbe Chance es zumindest zu versuchen.
Es geht aber nur um die Menschen die wenig haben, es anderen madig machen, aber selber keinen Finger mehr als notwendig krumm gemacht haben, um das zu ändern.
Und dann wird von Ungerechtigkeiten lamentiert.
Wenn jemand der vielleicht anders gekonnt hätte jedoch so leben möchte und zufrieden damit ist, ist es gut.
Aber derjenige meckert auch nicht herum über das reiche Pack.
M51
 
  • #107
Wären monetäre Verdienste prinzipiell fair gäbe es keinen Grund für Beide und intransparentes Verhalten.
Auch wenn wir Nutznießer dieser ungerechten Lohn- und Gehaltspolitik in diesem System finde, werde ich nie begreifen können, wie jemand denken kann, ihm stünde, bei gleicher Arbeitszeit, ein Vielfaches der monetären Vergütung zu.
Ah, unser Lieblingsdisput. Eine Chirurgin genauso bezahlen wie den Lieferando Auslieferer? Nö.
 
  • #108
Ich habe selten so eine billige Aussage gehört.
Wieviel Menschen kennst du dann, die sich ein hochwertiges Auto, Fahrrad oder was weiß ich noch leisten können und das aber nicht machen und stattdessen mit der alten Blechbüchse fahren?
Und das auch noch als Lebensgefühl zu verkaufen ist doch schlicht und ergreifend ein Selbstlüge.
M51
@Jacobus ist laut eigener Angabe sexuell frustriert - er muss sich also anderweitig auslassen - sieh ihm seinen Quatsch nach.
 
  • #109
Ich habe ja eher das Gefühl, dass du unbedingt Neid in meine Worte hineininterpretieren willst. Tu das. 😉
Nein, ist mir völlig egal. Ich verstehe nur überhaupt nicht, was es an der Aussage zu kritisieren gibt. Man kann sie nur kritisieren, wenn man meint, jemand beklage sich, weil ja die Ausgaben auch steigen, wenn Einkommen steigt. Das wäre aber wohl eine Fehlinterpretation, denn darüber wird sich kaum jemand beklagen..
 
  • #110
Auch wenn wir Nutznießer dieser ungerechten Lohn- und Gehaltspolitik in diesem System finde, werde ich nie begreifen können, wie jemand denken kann, ihm stünde, bei gleicher Arbeitszeit, ein Vielfaches der monetären Vergütung zu.
Natürlich zahle ich einer Ärztin mit Praxis, umfassender Ausbildung und Geräten einen anderen Stundenlohn als meiner Reinigungsfrau.

Wie man das als ungerecht empfindet, kann ich nun wiederum nicht nachvollziehen. Ich werde nie begreifen, warum Du mit Deiner Sichtweise nicht einfach das spendest oder weitergibst, was Dir ein schlechtes Gewissen macht.
Ob das „zusteht“ entscheidet schlicht der „Markt“….
 
  • #111
Man kann sie nur kritisieren, wenn man meint, jemand beklage sich, weil ja die Ausgaben auch steigen, wenn Einkommen steigt
Es klang ja tatsächlich ein wenig wie eine Klage. Deswegen auch mein bissiger Kommentar dazu. Ich persönlich jedenfalls würde auch mit einem weitaus höheren Verdienst Gebrauchtwagen fahren und weiterhin in meiner 65 qm Wohnung leben, weil wunderschöne Wohngegend. Weil ich mehr nicht brauche. Das Einzige was ich mir dann wirklich gönnen würde, wäre es, mein Traumreiseziel in Angriff zu nehmen. Hat eben auch viel mit der inneren Einstellung zu tun. Man kann menschliches Verhalten nicht auf eine allgemeingültige Formel reduzieren.
 
  • #112
Naja das Lamentieren der Besserverdienenden hier fand ich schon heftig.
Und Heute bin ich richtig neidisch. Ich sitze seit heute Morgen halb sieben in meinem Glashaus und kann mir die Spaziergänger bei diesem schönen Sonnenschein ansehen. Okay, ich bekomme 50% Zuschlag aber an einem solchen Tag wie Heute finde ich das zu wenig.
Ich bin im übrigen doppelt betroffen.
Ich bin neidisch auf die Menschen, die heute frei haben und auf der anderen Seite gibt es Menschen, die mich beneiden weil ich ja 'so viel' verdiene und dann meinen, dass ich die Zeche zahlen darf. Ich habe noch Kontakte aus meiner ALG2-Zeit.
Denn gerade die, welche fleißig sind und trotz weniger Einkommen dennoch zufrieden sind, sind es, die keine Probleme mit besser verdienender haben.
Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Weil ich weiss auch wie man mit viel weniger Geld auskommen muss. Aber gerade Heute fällt es mir schwer. Siehe oben.
Und wenn ich jetzt alle Mensche grüße, die wie ich heute arbeiten, wird mir das von einigen Foristen als Selbstbeweihräucherung ausgelegt.
 
  • #113
Ich lass mich nicht von Außen diktieren und stimmulieren!
Es gibt in userer Gesellschaft viel Neid, Eifersucht und Missgunst, so ist es.
Ich lebe, um meine Interessen, meine Fähigkeiten, privat wie berufliich mit Freude und mit Leidenschft zu erfüllen, ich arbeite nicht, um nur zu leben! Mit einer pisitiven und konstruktiven Einstellung fängt das Leben positiv und konstruktiv an!
Und keiner muss das und das verdienen und keiner muss das und das ausgeben! Mir sind solche Leute egal, die einen mit Müll zutexen, sie wissen es halt nicht besser, wollen nur bei anderen mitreden!
 
  • #114
Jeder der gesund ist und sich nicht damit abfinden will, hat die selbe Chance es zumindest zu versuchen.
Wird bestritten von denen, die keine Leistung erbringen wollen, denen auch schon der Versuch zu anstrengend ist und die aufgrund ihrer Ahnungslosigkeit meinen, anderen fliegt alles mögliche "einfach zu", während sie selbst das nicht bekommen.
Es geht aber nur um die Menschen die wenig haben, es anderen madig machen, aber selber keinen Finger mehr als notwendig krumm gemacht haben, um das zu ändern.
Das sind die, die dann am lautesten klagen. Letztlich ist Geld in unserer Gesellschaft eine Form der Anerkennung (z. B. Prämien) und eine Gegenleistung für Arbeit.
Deswegen ist es ja in meinen Augen z. B. so eine Unverschämtheit, Pflegekräften in der Pandemie Prämien zu versprechen, die sie dann nicht bekommen und trotzdem von Anerkennung zu faseln.

Ich finde völlig gerecht, dass in der Grundtendenz mehr Geld bekommt, wer sich mehr bemüht und mehr einbringt. Natürlich verdient die OP-Schwester mit Intensiv-Zusatzqualifikation mehr als die Pflegehelferin. Und natürlich gibt es für einen Chirurgen mit nochmal erheblich mehr Qualifikation und Ausbildungszeit auch nochmal Geld obendrauf. Mehr Geld ist (eine) Motivation, in eine längere qualifizierte Ausbildung zu investieren, eine Nachschicht zu übernehmen oder Sonntags zu arbeiten.
Genauso gerecht finde ich, dass, wer nicht kann, auch ein Grundauskommen ohne Gegenleistung erhält. Gerecht finde ich, dass bei uns grundsätzlich jeder die Chance hat, Chefärztin zu werden genauso wie Pflegehilfskraft. Nach der Hauptschule keine Lust mehr auf Bildung ist aber eine freie Entscheidung. Und auch diese Transparenz sorgt für eine gerechtere Einkommensverteilung. Ich jammere ja auch nicht darüber, dass ich nicht Fußballspieler mit 15 Mio. Nettoeinkommen werden kann. Singen kann ich auch nicht. Ist ja auch ungerecht, dass ein Kilo Gold mehr kostet als ein Kilo Kartoffeln, obwohl man Gold nicht mal essen kann.

Über die vergleichende Bewertung und eine "gerechte" Verteilung in Euro und Cent kann man dann natürlich philisophieren. Gerecht ist diese Welt an keiner einzigen Stelle, das fängt mit der Geburt schon an. Grundsätzliche Diskussionen dazu finde ich überflüssig.
 
  • #115
Ich möchte hier mein aufrichtiges Bedauern für all die Gutverdienenden und sonstigen Reichen, die so unter dem unverschämten Neid all der Niedrigperformer, nur halbtags Arbeitenden und sonstigen arbeits- und leistungsscheuen Arbeitern leiden, ausdrücken.
Die unterbezahlten LKW-Fahrer, die euch frisches Gemüse (ob Bio oder Konventionell) bringen sind alles nur Neidhammel.
Was bin ich froh das ich arm bin und nicht wie ihr mich ständig mit dem Neid auseinander setzen muss.
Ja, das ist boshafte Ironie, wie sie von einem Wenigverdiener üblich ist.
Ich habe selber 16 Jahre in der Logisitk unter anderem als LKW-Fahrer gearbeitet- mich aber auf meinen Hintern gesetzt, weiter gebildet und es aus eigener Kraft nach oben geschafft.
Du wirst bemerken, das solche Menschen meist nicht protzen mit dem, was sie erreicht haben.
Das sieht bei Leuten, die viel Geld im Lotto gewinnen, es erben oder zufällig mal vor 10 Jahren ein paar Hundert Euro in Bitcoin investiert haben, oftmals anders aus. Man musste nichts dafür tun und nichts riskieren- da sitzt die Geldbörse schon deutlich lockerer und es wird gezeigt, was man sich jetzt leisten kann.
Und diese Leute sind es dann, die den Neid auch befördern bei solchem geprotze. Die Leute, die es sich unter Verzicht und mit Zeitaufwand erarbeitet haben, werden in den gleichen Topf geworfen.
Daher werden nur die wenigsten offen sagen, was sie verdienen.
Einerseits brauche ich weder Sprüche, wie "DIR gönne ich das ja", noch möchte ich gerne von Bekannten für irgendeine Versicherung, Geldanlage oder Sonstiges "angeworben" werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #116
Es klang ja tatsächlich ein wenig wie eine Klage.
In meinem Leben gibt es keinen einzigen Sachverhalt, über den ich mich beklage.
Ich persönlich jedenfalls würde auch mit einem weitaus höheren Verdienst Gebrauchtwagen fahren und weiterhin in meiner 65 qm Wohnung leben, weil wunderschöne Wohngegend. Weil ich mehr nicht brauche.
Wenn ich mich im Porsche 911 und einer 150qm-Penthousewohnung wohl fühlen würde, "brauchte" ich das auch nicht. Angenehm könnte es dann trotzdem sein. Für beide Lebensweisen sollte keine Entschuldigung und auch kein schlechtes Gewissen nötig sein.
Hat eben auch viel mit der inneren Einstellung zu tun.
Die ist aber einfach nur unterschiedlich und nicht "richtig", weil Du Gebrauchtwagen fährst. Ich übrigens auch. Ich gehe aber alle meine Traumreiseziele ziemlich konsequent an.
Man kann menschliches Verhalten nicht auf eine allgemeingültige Formel reduzieren.
Eben, es ist alles "menschliches" Verhalten.
 
  • #117
Muss man dann eigentlich dem Arbeitgeber gegenüber auch offenlegen, wenn man abends noch nebenbei kellnert oder morgens Zeitungen austrägt?
So pauschal lässt sich das nicht beantworten.
Im Bereich "Öffentlicher Dienst" fast immer .....
Ansonsten steht im Arbeitsvertrag, ob du musst. Steht da nichts, heisst das, du musst nicht.
Oft gibt es auch ein Wettbewerbsverbot - haben wir bspw. Also keine Nebentätigkeit für andere Kanzleien im Bereich Rechtsanwalt, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung oder Unternehmensberatung. Auch unsere Mandanten sind tabu.

Auf der anderen Seite würde es mich durchaus interessieren, wenn Mitarbeiter derart in finanzieller Not sind, dass sie unbedingt zusätzliches Geld verdienen müssen . Warum ? Auch für Verrat wird gut bezahlt. Unverdächtig dagegen - die Schwimmtrainerin, die im Verein etwas Kostenentschädigung bekommt, der Rechtsanwalt, der ab und zu in der Kneipe seines Kumpels aushilft, die Angestellte, die ab und zu ihre Kunstwerke ausstellt und auch verkauft.

Du siehst - es kommt darauf an.
 
  • #118
Ich habe schon das Gefühl, dass man Stolz auf das Erreichte sein kann und sich nicht schämen muss. Ich z.B. bin stolz, weil ich nach 6 Jahren Elternzeit und 12 Jahren Teilzeit im kaufmännischen Bereich wieder in der IT eine tolle Stelle bekommen habe. Ich bin nicht deswegen stolz, weil ich jetzt das doppelte verdiene, sondern weil ich zeigen konnte, dass ich es nach 18 Jahren noch drauf habe. I
Ich denke das ist auch wieder ein gutes Beispiel, dass man trotz Mutterschaft auch etwas erreichen kann wenn man an sich glaubt und sich engagiert. Das ist toll 🙃👍

Bei mir war es so ähnlich, ich bin ein halbes Jahr nach Übernahme (mit Befristung) nach der Ausbildung schwanger geworden, wusste nicht ob ich nach meiner Elternzeit zurück kann (mündliche Zusage) durfte dann wiederkommen und nun bekomme ich wenige Monate nach Ende meiner Elternzeit (3. Jahr) sogar die Leitung, ich war nur ein Jahr komplett in Elternzeit, die anderen beiden wieder Stundenweise gearbeitet. Ich hatte großen Support von jemanden in der Firma, er hat mir bei Projekten geholfen und mich in bestimmte Situationen gebracht, bei denen ich mich beweisen konnte. Er sagte zu mir: wenn der Inhaber seine Firma betritt und überlegt wen von 600 Mitarbeitern er überhaupt angestellt hat, dann müssen ihm auf Anhieb 10 Namen in den Kopf kommen und meiner muss auch darunter sein, das haben wir wohl geschafft.
Die letzten Wochen waren schon auch anstrengend für mich, super spannend und ich hoffe weiter wachsen zu können mit meinen neuen Aufgaben und mir neue Fähigkeiten aneignen. 🙃

Ich habe selten so eine billige Aussage gehört.
Wieviel Menschen kennst du dann, die sich ein hochwertiges Auto, Fahrrad oder was weiß ich noch leisten können und das aber nicht machen und stattdessen mit der alten Blechbüchse fahren?
Ich denke auch das sind die wenigsten, aber ich weiß es gibt so einen, na ja der, den ich meine ist aber auch so ein älterer Oppa der sich lieber alles vor die Tür bringen lässt als selber zu fahren, vielleicht braucht er deshalb kein teures Auto - vielleicht ist es auch besser wenn er kein/kaum Auto fährt. 😬

Wenn ich es mir leisten könnte würde ich mir auch einen GLE AMG zulegen (in der Elektro Variante auch ok), einen Benz der in der Sonne glänzt 🤫😉🤣
Ich mag Mercedes, die, die ich bisher gefahren bin waren super. 😍

Und bei denen die sich wirklich (mit allen damit verbundenen Kosten) ein sehr hochwertiges, teurer Auto leisten können ist es auch egal wenn man da mal aufsetzt oder den Spiegel abfährt, gibt es halt einen neuen Spiegel/ man braucht glaube eh nur den auf der Fahrerseite oder eine neue Unterbodenverkleidung oder was auch immer kaputt ist. 🤷‍♀️
 
  • #119
ich finde , jeder soll für sich heraus finden wie er mit seinem Geld leben möchte . Aber überhaupt heraus finden wie man leben will fällt mir schon schwer und dabei bin ich längst nicht mehr jung . Sehr sehr lange habe ich auf einen Partner gewartet und immer gehofft noch etwas mit einem Partner aufzubauen . Das war ein großer Fehler , ich hätte als Single mit Kind Eigentum erwerben sollen. Jetzt ist es dafür zu spät . Dann kam ein Partner , der finanziell gar nichts beitragen konnte . Als ich mit 40 Jahren dann wieder alleine war habe ich angefangen nur für mich und meine Kinder zu planen , mir auch teurere Möbel zu kaufen , weg von Ikea . Dennoch bin oft unsicher , schaute mir letztens im dänischen Designerladen einen Traum von einem Schuhschrank an , der aber 3000 Euro kostete und habe ihn erstmal nicht gekauft . Dann noch vielleicht mal lieber ein modernes Auto oder ein wirklich gutes Klavier . Gehört jetzt nicht zum Thread aber wofür gebt ihr denn Geld aus . Das würde mich interessieren . Habt ihr überhaupt noch große materielle Wünsche ?
 
  • #120
Mmh. Dann ist er aber tatsächlich ein Exot. Mir ist in den letzten Jahren nichtmal ein halbwegs gut verdienender Immobilienmakler mit einem uralt Golf/Auto begegnet. Hat er zwei Autos oder macht er carsharing? Oder wie fährt er zu seinen Kunden? Je nachdem um welche Immobilienpreisklasse es sich handelt, kommt der uralt Golf nur bedingt gut an.


Dagegen gibt es aber doch Versicherungen bzw. Stellplätze oder Garagen zur Miete.

Versteh mich nicht falsch, ich mache innerhalb der Stadt nahezu alle Termine mit dem Fahrrad ab, aber der Taunus ist mir dafür doch ein wenig zu bergig, dort halt mit Auto. Aber mit einem uralt Golf würde ich da nicht vorfahren.
W,57
Keine Ahnung @Silly, ich verstehe das auch nicht. Seinen sehr guten Geschäften hat das allerdings noch keinen Abbruch getan. Er ist sehr beliebt bei seinen französischen Kunden und hat eine klasse Reputation.
Aber jetzt gerade zum 01. Mai wurden in seiner Gegend wieder zahlreiche teure Autos beschädigt. Er meinte er hat auf den Ärger einfach keine Lust.
 
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