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  • #121
Aber jetzt gerade zum 01. Mai wurden in seiner Gegend wieder zahlreiche teure Autos beschädigt. Er meinte er hat auf den Ärger einfach keine Lust.
Sorry, für mich klingt das nach Ausrede, dann dürfte ja keiner ein neues, schickes Auto in F fahren, außerdem gibt es Garagen!
ich finde , jeder soll für sich heraus finden wie er mit seinem Geld leben möchte . Aber überhaupt heraus finden wie man leben will fällt mir schon schwer und dabei bin ich längst nicht mehr jung .
Es ist nie zu spät und nie zu früh zu beginnen! In jedem Alter kann man beginnen, wenn man die nötige seelische, geistige und körperliche Gesundheit dazu hat, es gibt 90-jährige die noch eine Fremdsprache lernen und/oder noch lernen wollen, mit dem Computer und mit dem Internet umzugehen! Das Alter wird oft nur als Ausrede benutzt, um nicht mehr beginnen zu wollen!
 
  • #123
Das habe ich mich auch gefragt. Was aber sicher ist, die Steuern steigen massiv, wenn man mehr verdient und unter dem Strich ist der Unterschied von mässig und mittelmässig Verdienenden kleiner als es auf den erste Blick wirkt. In der Schweiz vor allem, wenn man alleinstehend, unverheiratet und kinderlos ist. Da wird man zur Kasse gebeten.
 
  • #124
... weil die eine nicht geringe Anzahl neidisch reagieren könnte und dies schon verbalisiert hat. Ist leider schon mehrfach so geschehen, insbesondere direkt nach der Schulzeit, da bereits viel Geld verdient wurde. Mitunter sehen die Verdienste auch unters. hoch aus, obwohl gleiche Branche etc., das steigert nochmals den möglichen Neid.

Es lässt sich besser miteinander umgehen, wenn das Monetäre nicht im Vordergrund steht bzw. es thematisiert wurde.

Echten, wirklichen wahrhaftigen Freunden könnte man es mitteilen, aber Hand aufs Herz: Wie viele echte Freunde hat man schon? ;-)
 
  • #125
Tolle Leistung und darauf kannst Du sicher stolz sein. Aber im Thread geht es ja nicht um den Wiedereinstieg nach Elternzeit.
Deine Kolleginnen, die 18 Jahre Vollzeit engagiert weitergearbeitet haben, heute berechtigt deutlich mehr verdienen und zwei Etagen höher sitzen, dürfen ...
Ich fürchte, wir kommunizieren hier wirklich aneinander vorbei. Ich bin da in vielem bei dir. Ich sag doch gar nichts gegen Leute mit teuren Autos, Klamotten, Schmuck... what ever. Ich mag halt nicht, wenn jemand damit protzt, weil da - wie du auch schreibst - oft mehr Schein als Sein hintersteckt. Und ich werde einfach ranzig, wenn jemand mit Kohle auf jemanden ohne Kohle herab sieht. Weil der "Ärmere" vielleicht einfach schlechtere Bedingungen hat. Ich gebe auch Geld für Sachen aus, die nicht sein müssen. Habe mir z.B in meinem Preissegment ein Auto gekauft, dass auf Grund seines Styles genauso teuer war, wie ein "vernünftiges" Auto zwei Nummern größer. Ich freue mich daran, käme aber nie auf die Idee, damit an zu geben. Zu meinem - aus deiner Sicht - von mir so schwierig indoktrinierten Sohn. Ich habe tatsächlich zwei an der Zahl. Beide also vermutlich ähnlich erzogen. Sohn Nr. 1 hat von klein an wenig Wert auf Klamotten gelegt. Hat in der Hollister-Phase nie einen Fuß in so einen Laden gesetzt und hat sich bewusst gegen den Mainstream gekleidet. Macht er heute noch. Hat sein erstes Smartphone 6 Jahre genutz, bis es wirklich auseinander viel. Sohn Nr. 2 ist da schon markenbewusst. Fängt schon beim Duschgel an. Ich grinse immer in mich rein, wenn ich für uns beide in den Drogeriemarkt gehe und für mich das Duschgel für 60 Cent und für ihn das für 2,60 Euronen kaufe. Soll er doch machen. Ich würde dann ranzig, wenn er auf andere herabsehen würde, die sich seine "Statussymbole" nicht leisten können.
Also nochmal- ich mag keine Menschen, die mit ihren vermeintlichen Statussymbolen protzen bzw. auf andere herabsehen. Nicht mehr und nicht weniger.
 
  • #126
Es klang ja tatsächlich ein wenig wie eine Klage. Deswegen auch mein bissiger Kommentar dazu. Ich persönlich jedenfalls würde auch mit einem weitaus höheren Verdienst Gebrauchtwagen fahren und weiterhin in meiner 65 qm Wohnung leben, weil wunderschöne Wohngegend. Weil ich mehr nicht brauche. Das Einzige was ich mir dann wirklich gönnen würde, wäre es, mein Traumreiseziel in Angriff zu nehmen. Hat eben auch viel mit der inneren Einstellung zu tun. Man kann menschliches Verhalten nicht auf eine allgemeingültige Formel reduzieren.
So habe ich die Aussage auch verstanden. Unverschämt, dass ärmere Leute einen für reich halten, dabei hat man doch mehr Ausgaben. So kam es rüber von @Lilly75 . Wenn mich jemand für wohlhabender hält, weil ich 1000 mehr netto habe, hat er doch einfach recht? Ich geb das Geld aus, na und? Ich KANN es aber ausgeben, also bin ich doch reicher?
Warum hier immer alles auf Neid geschoben wird, versteh ich auch nicht. Für mich ist das Thema Gehalt/Geld einfach unspannend, daher habe ich kein Bedürfnis, darüber zu reden. Und Leute, die ihr Geld zum Angeben nutzen, sind mir unsympathisch, ja, ist so. Auch wenn ich gleich viel habe. Protzen müssen um andere zu beeindrucken ist mir zuwider. Egal ob der Hartzer mit teuren Nike-Schuhen oder der Millionär mit extrem zur Schau getragenem Porsche - wenn’s nur zum „schaut her, ich hab das Geld dafür!“ dient, ist derjenige für mich eine arme Wurst. Im Heimatland meines Mannes ist das auch total wichtig, das zu zeigen um anzugeben. Er mag das genauso wenig wie ich. Dort wird als erstes erzählt, dass der Cousin jetzt als Pilot so und so viel verdient; statt ob er zufrieden ist mit dem Job uä. Angeben ist leben ^^
 
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  • #127
Tolle Leistung und darauf kannst Du sicher stolz sein. Aber im Thread geht es ja nicht um den Wiedereinstieg nach Elternzeit.
Deine Kolleginnen, die 18 Jahre Vollzeit engagiert weitergearbeitet haben, heute berechtigt deutlich mehr verdienen und zwei Etagen höher sitzen, dürfen aber aus meiner Sicht ...

... Ich gebe aber auch gerne zu, dass mich solche Dinge etwas triggern, wo es mir eigentlich egal sein sollte. Liegt wahrscheinlich daran, dass der eine Sohn meiner Schwester, meinen Jungs z.B. immer unter die Nase gerieben hat, das er alle zwei Jahre ein neues IPhone hatte. Meinem Sohn 1 war das egal, Sohn 2 hat das genervt. Mir geht es nicht darum, dass Neffe 1 und 2 ständig neue IPhones hatten. Ist doch schön für sie. Neffe 1 hatte das einfach- und gut war. Neffe 2 hat immer versucht meine Söhne neidisch zu machen. Und das ist ihm auch gelungen. Zumal meine Schwester und mein Schwager jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben und meine Eltern das dann irgendwann zumindest zeitweise überbrückt haben.
Alles andere lasse ich unkommtiert. Ich weiß, das schriftliche Kommunikation schwierig ist, aber was du so in maches Statement hinein interpretierst finde ich schon abenteuerlich. Vielleicht missinterpreriere ich aber auch deine Worte. Deswegen sei dir jetzt das letzte Wort gegönnt. Wir kommen da auf keinen gemeinsamen Nenner. Bzw. eigentlich sind wir das meiner Meinung nach im Großen und Ganzen.
 
  • #128
Es ist ein Lebensgefühl aufzusetzen, Poller mitzunehmen und Spiegel abzufahren.
Was Du beschreibst, grenzt jetzt zwar teilweise an Sachbeschädigung, aber ich kann Dich verstehen.
Ich hab´ auch ein altes (23 Jahre), robustes, von meinem Vater geerbtes Auto mit nur knapp über 100.000 km. Selber würde ich mir so ein relativ großes und starkes Auto nicht kaufen wollen, wenn es mal fällig wird, aber jetzt passt es ganz gut - hin und wieder streift schon was die Bodenplatte oder beim Ölwechsel: "Wo kommt denn der stattliche Ast im Motorraum her??"
Außerdem hat es seit langem rundherum kleine Beulen und Kratzer (rostfrei), die von der Endphase der Automobilität meines Vaters stammen.
ErwinM, 53
 
  • #129
Ich fürchte, wir kommunizieren hier wirklich aneinander vorbei. Ich bin da in vielem bei dir. Ich sag doch gar nichts gegen Leute mit teuren Autos, Klamotten, Schmuck... what ever. Ich mag halt nicht, wenn jemand damit protzt, weil da - wie du auch schreibst - oft mehr Schein als Sein hintersteckt.
Ja. Da sind sich hier vermutlich alle einig. Mich wundert nur, dass das Thema manche offensichtlich so triggert. Und wie wichtig ihnen ist, was für ein Auto andere fahren oder auch nicht. Für mich entsteht der Einsruck, es gibt mittlerweile viel weniger „reiche Protzer“ und ihnen ist das viel weniger wichtig als anders herum Menschen, die auf „reiche Protzer“ lauern und dauernd betonen, dass sie ja Fahrrad fahren.

Mir ist letztlich völlig egal, wofür die Leute ihr Geld ausgeben.
 
  • #130
Wieviel Menschen kennst du dann, die sich ein hochwertiges Auto, Fahrrad oder was weiß ich noch leisten können und das aber nicht machen und stattdessen mit der alten Blechbüchse fahren?
Wir, mein Auto wurde letzten Monat volljährig 😁, aber läuft und läuft, und läuft. Erst wenn nicht, wird es durch ein E-Auto ersetzt, das meines Mannes wurde vorletztes Jahr, ähnlich alt, ersetzt.
Unsere Räder sind keine E-Bikes, wir haben vor 20 Jahren welche gekauft und trotz intensivem Mountainbiking immer noch gut.
Es hat bei uns keine Prio, ausgetauscht wird, wenn entweder Nutzen deutlich höher, oder kaputt, dafür gehen wir gerne gut essen, oder fahren weg, aber auch unser WoMo ist alt😁.
 

Laleila

Cilia
  • #131
Natürlich zahle ich einer Ärztin mit Praxis, umfassender Ausbildung und Geräten einen anderen Stundenlohn als meiner Reinigungsfrau.

Wie man das als ungerecht empfindet, kann ich nun wiederum nicht nachvollziehen. Ich werde nie begreifen, warum Du mit Deiner Sichtweise nicht einfach das spendest oder weitergibst,
Das machen wir mit einem Selbstverständnis über das man nicht reden muss.
Das ändert nur gar nichts an dem System, welches ich kritisiere.
Gegen Abstufungen in einem gewissen Rahmen habe ich so gar nichts, gegen Einkommen, welche ein Vielfaches betragen schon.
Das überschreitet jede sozialgesellschaftliche Verhältnismäßigkeit.
 
  • #132
Das machen wir mit einem Selbstverständnis über das man nicht reden muss.
Das ändert nur gar nichts an dem System, welches ich kritisiere.
Gegen Abstufungen in einem gewissen Rahmen habe ich so gar nichts, gegen Einkommen, welche ein Vielfaches betragen schon.
Das überschreitet jede sozialgesellschaftliche Verhältnismäßigkeit.
Ja, aber auch da: wie viele betrifft das denn? Und die Ärztin hat ja auf den ersten Blick das zehnfache der Putzfrau. Mir erscheinen manchmal die Reaktionen überdrehter als das Problem.
 
  • #133
  • #134
🤣 Wenn man kritisch hinterfragt ist alles unnütz was über Essen und Trinken für Überleben hinaus geht.
Alles andere sind individuelle Präferenzen, der eine trinkt einen guten Rotwein, der nächste geht regelmäßig ins Theater, der nächste sammelt, Nutzen für mich ist es macht mir Freude, und bei weitem ist nicht alles materiell, steh im Winter auf dem Berg, und Du fährst dann im Tiefschnee ab, es war keiner vor Dir da, oder noch banaler, Du sitzt auf der Couch, schaust hoch und siehst Deinen ganz persönlichen Lieblingsmenschen.
Es ist schön, und nicht selbstverständlich, dass man selbst seine Prios setzen kann, dass es bei weitem nicht nur ums Über-Leben geht, sondern um Lebensqualität, und da darf man kritisch sein, Wohnen gehört zum Grundbedürfniss, wenn nach Essen, Trinken, absolut Notwendiges und Wohnkosten nichts mehr da ist, dann ist es eine Schieflage.
Eine junge Familie, selbst wenn beide berufstätig und gut verdienend, in MUC und anderen Ballungsräumen, wird bei Wohnkosten ächzen.
 
  • #136
Warum also nicht höhere Mieten, damit die Leute kleinere Wohnungen nehmen, die weniger Energie verbrauchen?
Oder einfach mehr arbeiten? In den USA geht das mit dem Drittjob doch auch?
Deine Argumente bzw, Fragen sind total daneben , extrem kapitalistisch , dazu außerdem arrogant : Sollen doch die anderen mehr Miete zahlen , mehr arbeiten , nur damit du daran mehr einnimmst?
Drittjob für die Ärmeren ! Versklavung pur!
Wenn Du es so toll findest, dann probier das doch mal an Dir selbst aus.
Ich habe selten so etwas Unempathisches , Egoistisches gelesen .
Möchtest Du 3 Jobs machen müssen , damit Du Dir gerade mal eine Mietwohnung leisten kannst ?
Deine Ansichten sind unmenschlich .
 
  • #137
Und die Ärztin hat ja auf den ersten Blick das zehnfache der Putzfrau.
Reinigungskraft oder Gebäudereiniger, bitte. Putzfrau ist nicht mehr aktuell und ziemlich herablassend gegenüber Mitarbeitern der Reinigungsbranche. Die Ärztin hat nicht nur auf den ersten Blick mehr. Was ich persönlich aber auch nachvollziehen kann. Eine Ärztin trägt im Normalfall eine andere Verantwortung, auch wenn mittlerweile viele Ärzte schlampig arbeiten. In meiner Region ist das extrem. Es gibt hier kaum Ärzte, die dem hippokratischen Eid gerecht werden. Da müssen wir schon weiter fahren, um vernünftig behandelt zu werden. Na ja, zumindest weiß ich jetzt, wie Leute, die den Dreck Anderer wegmachen gesehen werden.
 
  • #138
Naja das Lamentieren der Besserverdienenden hier fand ich schon heftig.
Und Heute bin ich richtig neidisch. Ich sitze seit heute Morgen halb sieben in meinem Glashaus und kann mir die Spaziergänger bei diesem schönen Sonnenschein ansehen.

Was meinst Du, wieviele Wochenenden ich bei schönstem Wetter auf Kongressen und sonstigen Veranstaltungen verdaddele?… Da ist dann auch nichts mit 8h-Tag, und „Wochenendzuschlag“ gibt’s auch keinen.
Typische Vorstellung von Akademikerjobs, dass die pünktlich Feierabend machen können und ihr Wochenende geniessen.

Ne, von nix kommt auch hier nix…
Geregelte Arbeitszeiten (also, nicht nur auf dem Papier) hab ich mein ganzes Arbeitsleben lang nicht gehabt.
Aber auch hier - eigene Entscheidung…
 
  • #140
Das ist nenschenverachtend und menschenunwürdig, Punkt!
Deutschland wird als ein reiches Land gesehen und dann solche Ausbeuter-Sklaven- Beispiele, die verboten gehören, man muss von einem Job, bei 30 Std., gut leben können!

Ich finde nicht, das man das können "muss". Geht aber. Kommt eben darauf an, welche Prioritäten da gesetzt sind.

Seit ein paar Jahren arbeite ich in Teilzeit mit 30 Stunden. Mit Kind hatte ich damals 1 Jahr Elternzeit und habe Jahre lang voll gearbeitet.

Außerhalb der größeren Städte kann man auch günstig wohnen. Für mich und Kind hätte es keine 90 qm Wohnraum gebraucht. Wenn allerdings die ungepflegte 70 qm Wohnung mit schlechterer Verkehrsanbindung das gleiche kosten soll, warum sollte ich die dann nehmen? Ich hätte auch problemlos kaufen können, wohne aber gern zur Miete und genieße die Bequemlichkeit, mich nicht um Haus und Hof kümmern zu müssen. Vielleicht zieht es mich ja irgendwann auch nochmal ganz woanders hin, wenn das Kind ausgezogen ist.

Das Problem beim Einkommen ist selten das Einkommen. Das Auskommen muss passen. Und das tut es, bei egal welchem Einkommen eben nur bei denen, die damit umgehen können.

Diejenigen, die ständig jammern, tun das auch mit immer mehr Einkommen noch.

Das Problem ist, dass in beide Richtungen, nach oben wie unten getreten wird und der eigene Lebensweg als der einzig richtige propagiert wird.
 
  • #141
Nein, große, schwere Limosinen und Sportautos haben großen Absatz!
Es gibt einige Männer, die genau wissen, dass sie mit einem schweren, starken Auto imponieren und mehr Erfolg bei Frauen haben, als ohne!
Ich sehe den pauschalen Zusammenhang nicht. Bei uns sehen die Fahrer von offensichtlichen Protzautos öfter mal so aus, als müssten sie erstmal schauen, wo sie das Geld für den Sprit herbekommen.
Wer Job und Kohle hat, fährt oft auch Dienstwagen oder eben einfach was Bequemes.
Manche empfinden auch alles ohne Rostflecken als Protzauto. Ich bin in BW. Hier ist „der Benz“ oder der Cayenne ein relativ normales Auto und wird gepflegt.

Deine Argumente bzw, Fragen sind total daneben , extrem kapitalistisch , dazu außerdem arrogant : Sollen doch die anderen mehr Miete zahlen , mehr arbeiten , nur damit du daran mehr einnimmst?
Drittjob für die Ärmeren ! Versklavung pur!
Wenn Du es so toll findest, dann probier das doch mal an Dir selbst aus.
Du hast das falsch gelesen. Deswegen ja meine Fragezeichen. Nicht meine Sicht.

Ich bin aber auch nicht der Ansicht, dass Lebensmittel oder Fleisch teurer sein sollten. Und die Umweltfraktion kommt ja schon auf Ideen, wo man Fläche sparen könnte. Höhere Energiekosten sind da auch willkommen. Ich halte also nicht für völlig abwegig, dass es Menschen gibt, diecsich freuen, wenn die Preise steigen.
 
  • #142
Was meinst Du, wieviele Wochenenden ich bei schönstem Wetter auf Kongressen und sonstigen Veranstaltungen verdaddele?
Klimatisierte Räumlichkeiten mit Catering und gekühlten Getränken etc.? Nur mal so gefragt. Weil das so der Standard ist, der mir von solchen Veranstaltungen bekannt ist. Jemand, der richtig kleben geht, kennt sowas nicht. Oft ist es ja so, dass der "Pöbel" das zu leisten hat, was die Akademiker, die doch eher selten an der Basis zu sehen sind, festlegen. Da ich jahrelang in einem Industrie-Unternehmen gereinigt habe, weiß ich was da so abläuft. Man hört da so einiges. Der kleine Mitarbeiter muss den Bockmist von oben schön ausbaden. Dann werden zum Beispiel reihenweise Leute entlassen und niemand ist mehr da, der die Produktion stemmen kann. Bessere Bezahlung für mehr knüppeln? Nix da. Da werden lieber noch Gehalts-Kürzungen vorgenommen.
 
  • #143
Warum also nicht höhere Mieten, damit die Leute kleinere Wohnungen nehmen, die weniger Energie verbrauchen?
Ich weiß ja nicht wo du lebst. Kleinere Wohnungen werden mittlerweile auch zu unverschämten Preisen vermietet. Ich sah mal letztens ein Inserat über eine 48 qm Wohnung für knapp 900 Euro warm. Normal ist was anderes würde ich sagen.
Oder einfach mehr arbeiten? In den USA geht das mit dem Drittjob doch auch?
Du wünschst dir also amerikanische Verhältnisse? Menschen, die noch nicht einmal mehr ihre Krankenversicherung zahlen können, wenn sie keine drei oder vier Jobs haben? Menschen, die durch die Kosten für die Behandlung einer schweren Erkrankung ganz schnell in krassen Armutsverhältnissen landen? Sowas befürwortest du, ja? Wow. Da fällt mir nichts mehr zu ein.
Für mich insgesamt ein Zeichen zunehmender Rücksichtslosigkeit und Bevormundung anderer. Keine gute Entwicklung. Insbesondere die Ideologen sind dabei, das Geld der anderen für ihre Zwecke auszugeben. Mietpreisbremse gegen den „Mietwucher“ vom Bonzenbruder von @Süsse65 (auch nicht persönlich gemeint). Wenn er fünf Wohnungen hat, kann er doch vier kostenfrei an sozial Schwache abgeben. Ob er die noch abzahlt, interessiert niemanden.
Tja, wenn diese Objekte dann auch entsprechend gepflegt wären, dann wäre eine höhere Miete gerechtfertigt. Bei uns darfst du teilweise sogar für das letzte Loch tief in die Tasche greifen. Und ich lebe wohlgemerkt in einer Kleinstadt. Ich will gar nicht wissen, wie das in Großstädten ist. Übrigens sind es eher selten die privaten Vermieter oder kleinen Wohnungsbaugesellschaften, die die Leute abzocken wollen, sondern (wie üblich) die Großen.
 
  • #146
Wieso eigentlich?
Was ist am Putzen herablassender als am Reinigen? Und was macht es besser, von Kraft zu reden als von Frau? Ist es nicht entscheidender, wie ich mit dieser Person umgehe?
Das habe ich letztens auch nicht verstanden, als es diese Diskussion bei nebenan.de gab. Das war richtig aggressiv, obwohl er wirklich nett nachgefragt hatte, eher schon bittend als irgendwie arrogant oder hochnäsig.
 
  • #147
Wieso eigentlich?
Was ist am Putzen herablassender als am Reinigen? Und was macht es besser, von Kraft zu reden als von Frau? Ist es nicht entscheidender, wie ich mit dieser Person umgehe?
Es ist ungefähr so als würde man einen Elektriker Strippenzieher nennen. Zu Hause PUTZE ich. Beruflich reinige ich. Es ist ein Handwerksberuf und deshalb lege ich Wert auf die korrekte Berufsbezeichnung.
 
  • #148
Klimatisierte Räumlichkeiten mit Catering und gekühlten Getränken etc.?
Nö, Beine in den Bauch stehen am Stand, den man in Messebauer-Manier selber morgens um 6:00 aufgebaut hat, oder vorabends um 23:00, dafür gibt‘s keine Hiwis bei uns, um unser Institut den FachkollegInnen zu repräsentieren, und abends wieder ab, oder Tage später bei den big events, Kistengeschleppe, Tresengerolle, Aufstellergeschleppe, Standort gerne auch mal in heißen, stickigen Glaskasten-Vorhallen.
 
  • #149
Nö, Beine in den Bauch stehen am Stand, den man in Messebauer-Manier selber morgens um 6:00 aufgebaut hat, oder vorabends um 23:00, dafür gibt‘s keine Hiwis bei uns, um unser Institut den FachkollegInnen zu repräsentieren, und abends wieder ab, oder Tage später bei den big events, Kistengeschleppe, Tresengerolle, Aufstellergeschleppe, Standort gerne auch mal in heißen, stickigen Glaskasten-Vorhallen
Na wenn man das gut entlohnt bekommt, dann lohnt sich doch das Kistengeschleppe, oder nicht?🙂 Machst du das täglich?
 
  • #150
Na wenn man das gut entlohnt bekommt, dann lohnt sich doch das Kistengeschleppe, oder nicht?🙂 Machst du das täglich?
Nein, ich mache das nicht täglich, und nein, es wird, genau genommen nicht gut entlohnt, es gibt einen Ausgleichstag dafür, der genau 1 Ausgleichstag ist, auch, wenn ich da zwischen 12 und 16h arbeite, es Sonn- oder Feiertag ist, und die An- und Abreise zahlt mir auch keiner. Gilt für unseren Institutsleiter ebenso, es gehört eben dazu.

Und nein, ich meckere nicht über meinen Job, ich liebe ihn heiß und innig - auch, wenn er oft sehr anstrengend ist, kaum planbar und nie regelmäßig, stets sehr fordernd und definitiv „ohne Feierabend“.

Hier findet jetzt wieder genau dieses total blöde bashing statt - Akademiker in ihren klimatisierten Glaspalästen, deren Arbeit nie anstrengend ist, und die noch den Popo dabei abgewischt bekommen. Das ist genau die Geisteshaltung, aufgrund derer die Schreibenden hier nicht über Gehalt & ggfs. genaue Stellung reden.

Übrigens habe ich während meines Studiums 5 Jahre lang als Pförtner in einer medizinischen Einrichtung gearbeitet - Spätschichten, Wochenenden. Fand ich prima. Im Vergleich zu dem, was ich heute mache, hochgradig entspannt.
 
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