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  • #1

Warum vertragen es viele Männer nicht, wenn frau beruflich erfolgreich ist?

So häufig wird gesucht nach "selbstbewußt, spontan, erfolgreich", dann wird es zum Knackpunkt. Warum differieren Wunschvorstellung und Realität in dem Punkt so stark? Ich habe den grössten Teil meiner Beziehungen am Ende deswegen aufgeben müssen, weil mein Partner nicht damit zurechtkam, dass ich als Unternehmerin halt auch mal gut verdiene, mich gekonnt auf dem Parkett bewege, das eben meine Berufung ist und ich die entsprechenden Erfolge auch gebührend geniessen will. Damit meine ich, dass ich nach einem Highlight auch am Abend noch weitersprudle und die Glücksgefühle, Endorphine und Begeisterung AUSGERECHNET meinem Partner nicht verheimlichen müssen will - aber das verträgt bei weitem nicht jeder... Was meint ihr dazu, liebe Elitepartner-Männer? Seid ihr in dem Punkt anders? Ganz herzliche Grüße, Monika
 
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  • #2
Hallo Monika - genau das ist mir letztens auch passiert - ich sprudelte und er meinte nur - hab Verständnis, dass ich mich jetzt nicht so mit dir freuen kann, weil es bei ihm gerade nicht so lief.

Blödes Gefühl!
 
  • #3
Ich hätte nichts dagegen, wenn meine Freundin ab und zu oder auch phasenweise nach der Arbeit zu mir kommt und mir von Problemen berichtet. Im Gegenteil, dafür bin ich ja da, um mit ihr eine Lösung zu suchen oder sie auch einfach in den Arm zu nehmen. Auch schöne oder lustige Ereignisse höre ich mir gerne an. Wenn sie was Tolles erreicht oder geschafft hat, dann bin ich ja auch stolz auf sie.

Aber die Grenze ist natürlich dann erreicht, wenn man sich abends NUR NOCH über ihre Arbeit unterhält. Und vor allem auch dann, wenn sie mir bei umgekehrten Vorzeichen nie zuhört.

Du sprichst in deiner Frage von "Berufung" - das hört sich ein bisschen so an, als seist du in diesem Punkt zu engagiert. Wenn deine Partner der Meinung waren, dass neben deinem Job für sie nicht mehr ausreichend Platz in deinem Leben war, dann wundert es mich nicht, dass deine Beziehungen in die Brüche gegangen sind. Vielleicht solltest du dir einen Unternehmerkollegen zum Freund suchen ...
 
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JoeRe

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  • #4
Also erst einmal: Sich für seinen Partner verstellen zu müssen, weil er es nicht akzeptiert halte ich für ein KO-Kriterium für eine Beziehung. Man soll in einer Beziehung man selbst sein können. Heißt nicht, dass man nicht an sich arbeitet, aber wenn man seine eigene Freude zügeln muss, weil der andere Probleme damit hat, dann ist er aus meiner Sicht nicht der richtige.

Die Crux an der Sache, die ich absolut nicht verstehe ist: Es gibt Frauen, die sind selbstbewusst, erfolgreich, herausfordernd, dominierend, nehmen gerne die Dinge in die Hand, wasweissich. Und es gibt Männer, die haben überhaupt kein Problem damit oder wünschen sich speziell solche Frauen.
Nur irgendwie finden die beiden Gruppen nicht zueinander, und beide heulen rum, dass selbst in der modernen Welt alle nur die umgekehrte Rollenverteilung erwarten.
 
  • #5
Hallo Monika! Ich denke, dass viele Männer damit Probleme haben, auch wenn es nur ganz wenige vorher zugeben und sich vielleicht nicht einmal vorstellen können. Ich würde da keinem Mann glauben, wenn er sagte, dass ihn das gar nicht stört -- Männer sind einfach nicht so!

Mein Rat wäre, dass Du einen Mann findest, der selbst in Deiner Größenordnung verdient, selbst viel Erfolg hat und dir von daher jeden Erfolg wirklich neidfrei von Herzen gönnen kann -- das berühmte "auf Augenhöhe" halt mal wieder!

Ich kann aber sehr gut nachfühlen, dass Du mit Deinem Partner über Deine beruflichen Erfolge sprechen möchtest -- das gehört absolut dazu und sollte selbstverständlich sein.
 
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  • #6
@JoeRe - ein bißchen widersprechen muss ich dir. Ja, es gibt diese Männer - und es gibt auch die Frauen, die diese Männer finden. Aber wenn sie eine solche Frau dann wirklich als Partnerin haben und es läuft - warum auch immer - bei der Partnerin besser als bei ihm - dann plötzlich ist nichts mehr so wie es war. Und dann wird es auch dort zum Problem. Denn so entsteht auch da ein Ungleichgewicht.
 
  • #7
@#4: JoeRe, ich glaube, dass das einfach daran liegt, dass Männer, die kein Problem mit erfolgreichen Frauen haben, ebenso kein Problem mit ganz normalen Frauen haben und daher zufällig mal so, mal so weggehen. Soll heißen: Es gibt viele Faktoren an einer Frau und Erfolg ist den Männer zumindest nicht extrem wichtig, selbst wenn sie kein Problem damit hätten. Daher bleiben für die besonders selbstbewußten, erfolgreichen Frauen nur wenige solche Männer auf dem markt verfügbar. Oder noch anders ausgedrückt: Solche souveränen Männer suchen sehr viele Frauen -- nicht nur die dominanten und selbstbewußten.
 
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  • #8
@JoeRe: Ich kann dir sagen warum das so ist, nur gefallen wird dir die Antwort nicht.^^

Es ist ja ganz einfach, eig.:Gleich und Gleich gesellt sich gern. Wenn nun zwei Erfolgreiche Leute zusammenfinden kommt es zwangläufig dazu das der Eine mal erfolgreicher ist als der Andere. Frauen kommen mit diesem zustand ganz gut klar, weil sie von Natur aus nicht dieses Rivalitätsdenken besitzen das allen Männern zueigen ist. Wenn es nun aber den Mann trifft wird die Partnerin automatisch zur Rivalin... früher oder später zumindest.

Mein Tip kann in dem Punkt nur dieser sein: Nicht jede erfolgreiche Frau sollte sich umbeding einen ebensolchen Mann suchen. Selbstbewusst und spontan kamma auch ohne große Karriere sein. ;-)

Greg
 
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  • #9
Hallo an Alle, bin zum ersten Mal hier im Forum. aber das Thema hier hat mich angesprochen, weil gelebte Praxis!

# Fragestellerin:
Genau das ist meine Erfahrung, die ich in den letzten Jahren in meinen Beziehungen immer wieder gemacht habe.
- Sei stark und erfolgreich, aber zeig es "ihm" bloß nicht so deutlich!
- Sei erfolgreich, aber genieß es nicht so deutlich! Das dürfen anscheinend nur die Männer.
Wenn du dagegen Probleme hast, ist er gern bereit, dir zu helfen. Da zeigt er dann Mitgefühl, weil er nun groß/stark sein kann.
Ich empfinde aber keine Partnerschaft, wenn er nur als "Problemlöser" für mich da sein möchte und ich Freude und Genuss am Erfolg daheim teilweise verbergen muss, um nicht an seinem Ego zu kratzen.
# ThomasHH:
Meinst du nicht, dass du in deinem 3. Absatz ziemlich daneben liegst? Und das nur aus dem Begriff "Berufung" abzuleiten? Also ich hab das nicht aus den Aussagen der Fragestellerin herauslesen können. Nur, dass ihr ihr Beruf Spaß macht - und so sollte es doch eigentlich sein, oder?
Ich denke eher, dass viele Männer immer noch gern die Nr. 1 sein und bleiben möchten. Dass auch die Frau mal "das Zugpferd" ist und sie einfach mitgenießen können - das kommt in ihrer Denke (noch) nicht vor.
Und da nützt übrigens auch kein "Unternehmerkollege" als Freund - ist ja auch "nur" ein Mann!
;-)
Nana (w/54)
 
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JoeRe

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  • #10
Hmm...viele Antworten auf meine Frage. Und ob sie stimmen hat ziemlich wenig damit zu tun, ob sie mir gefallen. Meine Erwiderung trifft sowohl auf @6 und @7:

Ich habe sehr stark das Gefühl, dass Frauen sich leicht zu "Alphamänchen" hingezogen fühlen -- Männer mit extrem ausgeprägtem Selbstbewusstsein, Statusgefühl, Eitelkeit, dominierende Ausstrahlung in Gesellschaft, ein kleiner Hang Egozentrismus, Ehrgeiz und Konkurenzdenken. Diese Art von Männern findet man selten allein. Und ich glaube, dass eine solche Beziehung mit einer erfolgreichsorientierte Frauen langfristig extrem schwierig sein muss, eben weil dann der Alphamann das ganze als Konkurenzspiel auffasst und zeigen muss, dass er besser ist. Sowas ist langfristig schwer aufrecht zu erhalten, wenn schwierigere Zeiten kommen und es Rückschläge gibt.
Nur nicht alle Männer fallen in das Alpha-Schema. Die, die etwas zurückhaltender, reflexiver, ruhiger und weniger dominant auftreten, Staussymbol nicht brauchen und mit sich selbst damit im Reinen sind, fallen weniger auf. Insofern stimme ich dem Tip von #7 voll zu. Und ich glaube auch, dass es erfolgreiche Frauen gibt, die zwar eine Beziehung auf Augenhöhe suchen, die aber nicht den Wert eines Mannes an der PS-Zahl seines Autos ablesen -- überspitzt ausgedrückt.
Das heißt, ich glaube, in dem Bereich gibt es genug Leute, die zueinander passen würden...wenn sie sich nur finden. Und genau da glaube ich liegt die Schwierigkeit.

Einfaches Beispiel hier von EP: Wenn eine Frau als Handlungsmotive Ehrgeiz, Konkurenz und Anerkennung angibt, wird sie zu Männern gematched, die auch Ehrgeiz, Konkurenz und Anerkennung ausgewählt haben. Vielleicht braucht sie aber einen Mann, der dessen Handlungsmotive eher Ruhe, Beziehungen und Verständnis sind.
(Wenn ich das hier falsch darstelle, bitte ich einen Mod, das zu berichtigen).
 
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  • #11
Hallo JoeRe - ich kann dir aus meiner Erfahrung berichten. Ich hatte einen Mann, zurückhaltend, mit den Rücken freihaltend, sich im Haushalt kümmern usw - und ich konnte an meiner Karriere basteln. Super hervorragend mag man denken - wohlgemerkt, ich HATTE ihn. Und die Trennung kam nicht, weil er nicht mehr wollte, sondern weil ich nicht mehr wollte. Er wurde mir von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr langweiliger. Weil er einfach nicht mit mir gemeinsam gewachsen ist, sondern irgendwo ist er stehen geblieben und ich zog davon. Deshalb ist diese Lösung auch nicht das nonplusultra.

Jetzt habe ich einen Partner, der auch Alphamännchen ist - es gibt andere Reibungspunkte, doch ich denke, es kann funktionieren, wenngleich zeitweise mit Kompromissen und viel Toleranz. Doch in diesem Fall lernen wir beide tagtäglich dazu und kommen auch immer mal wieder beidseitig an unsere (dominanten) Grenzen, die wir mit unseren vorherigen Partnern nie erreicht haben. Doch ich wollte bewusst, eine solche Herausforderung annehmen!
 
  • #12
@#8: "Meinst du nicht, dass du in deinem 3. Absatz ziemlich daneben liegst?" - du, das kann durchaus sein. Wenn man sich ein umfassenderes Urteil bilden möchte, müsste man die Exfreunde der Fragestellerin befragen. Weil das aber nicht geht, kann der Anspruch hier nur sein, auf mögliche (!) Probleme hingewiesen zu werden. Die selbstkritische Hinterfragung obliegt der Fragestellerin.

Eines ist aber in jedem Fall klar ("Sei erfolgreich, aber genieß es nicht so deutlich! Das dürfen anscheinend nur die Männer") - mit Polemik ist der Fragestellerin auf keinen Fall geholfen. ;)

Ich freue mich trotzdem über ein neues "Gesicht" in diesem Forum und wünsche dir viel Spaß hier.
 
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  • #13
Habe leider auch die Erfahrung wie die Fragestellerin und @1 gemacht.
Es ist einfach ein Sch...Gefühl, wenn man einen erfolgreichen Arbeitstag hinter sich hat und dem Partner ganz normal davon berichtet und man blickt in sein Gesicht, das aussieht, als hätte er in ne Zitrone gebissen. Irgendwann hat man keine Lust mehr, sich mit ihm über den Job auszutauschen, wenn das zu oft vorkommt. Ich stimme JoeRe zu, dass es ein k.o. Kriterium für die Beziehung ist. Konkurrenz und Neid gehören in keine Partnerbeziehung. Dann stimmt einfach was mit der gemeinsamen Augenhöhe nicht.
M.E. ist es eine Frage des Selbstbewusstseins, sich über die Erfolge des anderen mitfreuen zu können. Wer glaubt, die Erfolge des Partners seien ein Indiz für eigene Unzulänglichkeiten, hat noch ein paar Hausaufgaben für sich zu erledigen.
Männer definieren sich allerdings meist über ihre Arbeit und wenn Frau das in ihren Augen auch tut, wird sie zur Konkurrentin. Leider.
 
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  • #14
liebe Monika,
ich kann dich gut verstehen.Diese Konkurrenz und Erfolgorientierter Männer habe ich auch erlebt.Ich konnte lange nicht zeigen was in mir steckt und bin alle Jahre der Ehe hinterher gelaufen, eine Weiterbildung folgte die andere, Sprachkurse und und und.Ich wollte das er mir Anerkennung bringt und mich schätzt.Er konnte sich nicht über meine kl.oder gr.Erfolge freuen.Wie schade und wie Energie raubend es ist, wenn man nur zuhört, den anderen anhimmelt und selbst sich nichts gönnt.Man verliert die Orientierung im Leben, man kommt sich ausgenützt vor.
Ich glaube nicht, daß du mit deinen Erfolgen angibst.Du bist nur eine optimistische, gescheite, ehrgeizige Frau die noch dazu gut aussieht.Du magst dich und bist mit dir im reinen, sehr authentisch, daß macht deine Ausstrahlung aus.Genau auf das ist dein Freund eifersüchtig, er kann es nicht leiden wenn dich andere Männer bewundern.
Mein Mann hat mir nie gesagt, daß ich attraktive frau bin und ich bin dann mit geknickten Kopf, nicht selbstbewußt durch die Gegend gegangen.
Vor kurzen habe ich mich sehr geändert, ich gehe mit geraden Kopf und sehe, daß mich Männer sehr attraktive finden.Ich kann sogar meine berufliche Erfolge darstellen und bekomme ich Anerkennung.jedoch mußte ich mich von meinem Mann trennen.
 
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  • #15
Für mich (Mann) mit Familiengedanken in der Zukunft läßt sich eine Frau mit übermäßigen Karrierewunsch nicht mit meinen Ansichten vereinbaren. Bei einer selbstständigen Frau müßte ich zudem immer noch die Angst haben, sie nur sehr selten sehen zu dürfen, mangels Zeit und wenn Mann dann auch noch einen guten Job hat, bleibt die Beziehung auf der Strecke. Meistens ist eine Unternehmerin vom Charakter her ziemlich "streng" (und weniger Fraulich) und das mag auch nicht jeder. Vermutlich läufst du auf viele Vorurteile, die du erstmal überwinden mußt.

Den Vorschlag von ThomasHH mit dem Unternehmerkollegen kann ich nur dann Unterstützen, wenn ihr gleiche Ansichten habt (beides übermäßige Karriere Menschen). Für die meisten (klein) Unternehmer wäre das aber sicherlich nichts, da viele davon eine Familie möchten und dazu eine passende Frau suchen. In meinem weitläufigen Bekannten oder Geschätfpartnerumfeld kenne ich ein paar Unternehmer, aber nur wenige (vielleicht die Hälfte)haben eine deutsche Frau ... irgend einen Zusammenhang muss es da dann doch geben.
 
  • #16
Viele Frauen bevorzugen Alphamännchen, wenn sie denn für sie erreichbar sind. Viele Männer wollen eine Schulter zum Anlehnen bieten, Probleme lösen, beschützen – das ist ihr biologisches Rollenverhalten. Kaum ein Mann wird mit einer Frau glücklich werden, die ihm diese Rolle komplett verweigert, da muss man sich keinen Illusionen hingeben.
 
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JoeRe

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  • #17
@15
Hrm...dieses "biologische Rollenverhalten" mag für einen Großteil zutreffen, aber ich glaube, es gibt immer noch genügend Leute, deren Verhalten und Persönlichkeit so überhaupt nicht mit dem klassischen biologischen Rollenverhalten in Einklang bringen lässt. Nicht alle von uns lassen sich auf unsere biologische Funktion reduzieren.

Und vielleicht habe ich Dich falsch verstanden, aber ich sehe eigentlich die "Schulter zum Anlehnen"-Eigenschaft gar nicht so sehr bei den typischen Aphatieren.

An die Fragestellerin: Ja, ich glaube, dass es hier auf EP Männer gibt, die nicht das von Dir beschriebene Verhalten zeigen. Sie sind allerdings nicht sooo häufig. Und auf der anderen Seite solltest Du Dich fragen, welche Anforderungen Du an Deinen zukünftigen Partner stellst, außer, dass er Dich so mag, wie Du bist.
 
  • #18
@#16: Sicher, JoeRe, gibt es auch genügend andere Männer -- nur glaubst Du, dass die geschmeidigen Nicht-Alphas sich ausgerechnet nach einer dominanten Frau sehnen? ich nicht, denn die wollen oft auch eine friedliche, harmlose Frau. Meinst Du nicht?
 
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  • #19
Wieso kann eine dominate Frau nicht auch friedlich sein? Ok, sie ist sicherlich nicht dumm und könnte - um das "harmlos" zu interpretieren - natürlich geschickt mit den gleichen Waffen des Mannes gefährlich werden. Ist es das, was du meinst? Dann hat der Nicht-Alpha in seiner möglichen Einfältigkeit natürlich ein Problem - und die Karrierfrau sowieso.
 
  • #20
@#18: Klar könnte eine dominante Frau friedlich sein. Aber gefällt einem Softie eine dominante Frau oder eher eine liebe? Und will eine erfolgreiche Frau einen Softie? Meistens nicht, denns ie wollen einen Mann, der gegenhalten kann und auch Erfolg hat. Ne, Geschäftsfrau mit Schluffi passt eher nicht gut, finde ich.
 
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  • #21
Siehe #10 - funktioniert nicht - wenigstens nicht auf lange Zeit. Anfang ist es noch angenehm, doch dann wir ER langweilig für die Frau. Glücklicherweise gibt es ja genügend anschmiegsame Frauchen, die harmlos und friedlich sind - wenigstens, so lange sie den Mann bezierzen und bis sie Kinder mit ihm haben...
 
J

JoeRe

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  • #22
"Harmlos". Finde ich witzig.

Etwas ernsthafter: Ich kenne einige Beispiele, wo genau das gut klappt. Abgesehen von der doch sehr zurückhaltenden Position Joachim Sauers ist für mich ein sehr gutes Beispiel mein bester Freund. Er ist seit mehreren Jahren mit einer Frau zusammen, die älter, nach herkömmlichen Karrieremaßstäben erfolgreicher, besser verdienend, "erfahrener" und ich glaube sogar größer ist als er. Dabei ist er sicherlich nicht der Typ, dem die Mädels so zufliegen. Er hat halt nur ganz andere Maßstäbe als Statusdenken und Eitelkeit, sie hat akzeptiert, und mit der Schiene ist er beziehungstechnisch davor nicht besonders erfolgreich gefahren. Sie hat gemerkt, dass sie keinen Mann braucht, der sie mit Statussymbolen beeindrucken muss, von daher klappt es gut.
Ich kenne ähnliche Fälle von Beziehungen, die so klappen, genauso wie ich ein Haufen männlicher Nicht-Alphas kenne, die Single sind und bei denen ich mir ziemlich sicher bin, dass sie kein Problem damit hätten. Und dafür muss ich wirklich nicht lange suchen.
 
L

Loredana

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  • #23
Also ich finde, dass ThomasHH (#2 im 3. Absatz) gar nicht so Unrecht hat! Ich engagiere mich auch viel zu viel im Job und merke oftmals gar nicht mehr, wie die eh schon wenige Freizeit immer noch weniger wird dabei. Und so lange, hektische, intensive Arbeitstage, da läßt es sich am Abend auch nicht auf Knopfdruck abschalten. Man tendiert automatisch dazu, weil man ständig so angereichert ist bezüglich Job, dass man den Partner über Gebühr (egal nun ob mit Positivem oder Negativem) damit strapaziert bzw. auch überfordert. Und dauerhaft kann ich mir gut vorstellen, dass ihn das anödet und man nicht mehr die Reaktionen von ihm erfährt, die man eigentlich erwartet. Da finde ich, wie ThomasHH meint, eine eigene Hinterfragung schon sehr angebracht.. allein schon mal in Richtung "Ursache & Wirkung". Es ist doch wirklich zu einfach, den "schwarzen Peter" bei diesem Thema immer gleich den Männern zuzuschieben.

Die andere Seite der Medaille ist die, dass ich ständig zu hören bekomme von Männern, sie stünden total auf selbstbewusste Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, die wissen, was sie wollen (ganz beliebt bei den Herren der Schöpfung.. gg*) etc.pp .. aber die wenigsten wissen überhaupt, was sie sich da wünschen, weil sie es gar nicht kennen. Diese Herren sind dann ganz, ganz schnell überfordert mit der Situation .. !

Gruß .. Loredana
 
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  • #24
@Monika
Ich denke, es ist eher für Männer mit beschädigtem oder unterentwickeltem Selbstbewußtsein ein Problem wenn ihre Frau erfolgreich ist und womöglich gut verdient. Normale Männer dürften heutzutage damit keine Schwierigkeiten haben. Dies jedenfalls wenn und solange, wie sie wenigstens subjektiv das Gefühl haben, allermindestens auf Augenhöhe ebenfalls gleich erfolgreich zu sein. Wenn das nicht so ist, tust Du als schlaue Frau gut daran, ihn Dein Plus an Erfolg nicht ständig spüren zu lassen. Wenn Du das nicht beherzigst, wendet er sich sicherlich rasch einer deutlich Rangniedrigeren zu, die ihn anhimmelt, krault und ihn jeden Tag aufs Neue sagt, was für ein toller Typ er doch ist. Wenn Du ihm das auch noch ab und zu sagst, müsste es perfekt zwischen Euch laufen.
 
  • #25
@#23: Na ja, merkst Du, wie stark Deine Einschränkung ist?

"solange sie wenigstens ...auf Augenhöhe" -- Genau, das ist es doch! Wieviele Männer sind schon auf erfolgsmäßiger augenhöhe mit einer Unternehmerin, bei der es gerade blendend läuft? Genau das haben wir schon oben empfohlen: Einen Partner auf Augenhöhe suchen, mit dem wird es klappen.

Du hast auf jeden Fall recht, dass man jeden Mann öfter mal sagen muss, er ist ein toller Kerl und man bewundert ihn da und da für. Das gehört einfach zur richtigen Hege und Pflege von Männern! Leider berücksichtigen nicht alle Frauen diese Pflegeanweisungen!
 
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Gast

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  • #26
@24
Wenn sie sich Jungs sucht, die Ihr nicht das Wasser reichen können, muss sie sich fragen, warum sie keinen Mann auf Augenhöhe verträgt. Wenn das so ist, sollte Monika hierauf mal kurz eingehen.

Ansonsten finde ich es schön, dass Du Frederika offenbar genau verstanden hast, wie lächerlich pflegeleicht Männer wirklich sind. Ihr Frauen verlangt da deutliche intensivere Pflegemaßnahmen oder?
 
  • #27
@#25.1: Ja, da ist was dran. Wer als Frau schwächere Männer wählt, muss sich hinterher nicht wundern, wenn sie die eigene Stärke nicht ertragen.

@#25.2: Nun, die Pflegeanleitung für Männer ist noch ein wenig länger, wäre aber eher was für einen neuen Thread... auch Frauen sind in der Haltung gar nicht so schwierig, wenn man weiß, was sie brauchen! Alles nur ein gewußt wie!
 
G

Gast

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  • #28
@26
Bitte fasse das doch für die Männer hier stichwortartig mal rasch zusammen.

Ich bin sehr interessiert zu erfahren, wie leicht ich eine Frau pflegen kann. Bin gespannt ob und gegebenenfalls, in welchem Umfang ich darüber schon Bescheid wußte.

______________________________________________________________
MODERATOR: Bitte nur zum Thema! Eröffnet doch einen neuen Thread dafür!
 
M

MonikaReichler

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  • #29
Hallo ihr Lieben,
lese gerade all eure tollen Antworten und freue mich sehr über eure tollen Meinungen und Reflektionen zu dem Thema!

Der Punkt der am meisten zutrifft (was keinen der anderen aushebeln soll...) ist sicher der Selbstbewußtsein-Punkt, das muss auf Augenhöhe sein, ganz klar. Danach "selektiert" es sich bei mir eh, denn ich hab welches, bin aber trotzdem weich, anschmiegsam und lobe meine Jungs eher zu sehr, unterstütze, bin selbst auch Anlehnschulter, und höre genauso lang und breit zu wenn bei denen irgendwas ist oder einfach nur ein Tag am Abend nochmal aufgerollt werden muss.

Da komme ich übrigens auch zu einem Punkt bei mir ganz persönlich: ich lasse es meinen Jungs schon immer zu gut gehen. Ich bin schon mein ganzes Leben lang gewöhnt, mich um mich selbst zu kümmern, nehme eher mal jemand was ab als jemand um Hilfe zu bitten, weil ich meist selbst schneller bin und einfach schon immer autark war. Das ist auch so ein Punkt, an dem manche Klippe schon zu umschiffen war...

Aber ich hab inzwischen (die letzten 2 Jahre) gelernt, aktiv zu delegieren und das wird jetzt schon besser. Ja, ihr habt richtig gelesen: ich handhabe das jetzt relativ "strategisch", weil ich einfach nicht dazu geboren worden bin, andere mit meinem Zeug zu belasten, sondern mir selbst zu helfen.

Dass ihr mir zu einem anderen Unternehmer als Freund ratet, ist super, aber die laufen leider nicht in Horden rum. Ich orientiere mich grundlegend eh an einigermassen Gleich-Engagierten, aber - wie ihr schon vermutet habt: es ist irgendwie ein Grundmuster, dass die Frau halt eher versorgt werden sollte bzw. Männer möchten da gern ohne "Konkurrenz im eigenen Haus" (auch wenn ich das niemals wäre und es bisher auch seitens des Mannes nie so offen gelebt wurde, wohl aber schon irgendwie so vorkam, haha) auskommen.

Ach so, und ein Vorurteil (danke für das Stichwort, haha!!!) muss ich noch ausräumen: Berufung heisst - wie gut interpretiert wurde - dass ich superviel Spass hab an meinem Job und genau das mache, was mir liegt, was mich glücklich macht und was nicht nur mich, sondern vor allem meine Kunden und deren Kunden voranbringt. Dass ich deswegen nur meinen Job im Kopf hätte, ist keineswegs so, sondern ich kann sogar viel besser meine Zeiten auf meinen Partner einstellen, weil ich einen Teil davon einfach flexibler einteilen kann. Natürlich verbringe ich auch mal sogar die ein oder andere ganze Nacht im Büro, aber alle meine Jungs hatten ein eigenes Leben und gehen ja auch mal allein weg, geniessen einen "sturmfreien Abend" daheim oder beschäftigen sich mit ihren Dingen in der Zeit. Man hängt ja auch sonst nicht andauernd beieinander - also zumindest kenne ich das nicht so und das wäre mir in egal welcher Arbeitslage sowieso viel zu viel, jeden Abend oder jede Minute freier Zeit gezwungenermassen mit dem Partner zu verbringen. Man hat doch auch noch Freunde, Familie, Sport, andere Kontakte und Hobbies.

Übrigens gilt das auch für Kinder: als Selbständige kann man sich teilweise einfach besser aufeinander abstimmen, was das Organisatorische angeht.

"Selbständige Frau im Haus" (beruflich UND persönlich, in meinem Falle...) ist also nicht unbedingt ein Nachteil, sondern teils ein ganz enormer Vorteil. Wenn man damit zurechtkommt.

Das war wieder mein Stichwort, glaub ich! :) Also nochmal DANKE für eure Beiträge bisher und ich freue mich, wenn ihr nochmal Stellung nehmt auf meine Klarstellung hier!?

Ganz herzliche Grüße und ich hoffe, ihr habt den Sonnen-Sonntag ausgiebig genossen und viele spannende Leute getroffen,
eure Monika
 
  • #30
Hallo Monika! Du klingst nach einer tollen Frau, die durchaus eine gute Balance hält aus Selbstbewußtsein und Partnerschaft. Da es ja angeblich genug Männer gibt, die auf selbständige Frauen stehen, veröffentliche doch einfach Dein Chiffre hier, dann können sie Dich anschreiben. Klingt bestimmt für viele hier verlockend und wer will keine Besucher auf seinem Profil haben?
 
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