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  • #31
Für mich ist ein Tattoo auch ein No-Go. Einfach unvorstellbar. Es ist für mich aber auch unvorstellbar, Angelina Jolie nach einem Date deshalb abzulehnen.
Deshalb sind No-Go Listen das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen, wenn der/die Richtige kommt. Deshalb ist es wohl sinnvoller, im Vorfeld die Liste kurz zu halten, damit nicht zu viele Potentielle durchs Raster fallen.
 
  • #32
Ist das für Dich denn ein hartes Ausschlusskriterim? Wenig Haare gehen gar nicht? Oder nicht doch eher eine Vorliebe, bei der Kompromisse möglich wären, wenn man sich wirklich verliebt?

Vll. ist es ein ähnliche Kriterium wie ein Tattoo, oder Piercing. Wenn man liebt ... aber was erzähl ich da?! ;)

Zur Titelfrage.

Kriterien sind gut, NoGo´s eher hinderlich und besonders wenn es recht viele sind und wenn man irgendwann nicht mehr unterscheiden kann was NoGo´s, Vorlieben und geht grad so sind.

Bei manchen hat man das Gefühl sie würden krampfhaft ellenlange Listen beim Date abchecken um auch ja ein Haar in der Suppe zu finden, das dann auch alles andere negativ einfärbt, als das sie einfach mal den neuen Menschen geniessen können und offen für neues sind.

Verkopft, verbohrt und analytisch, wären für mich wahrscheinlich auch NoGo´s, besonders wenn man dann im Alltag all seine kleinen Fehlerchen und Verfehlungen vorgehalten bekommt.


Aber der Punkt muss doch auch hier wieder sein: Wieviele Männer, die bezüglich Bildung, Ansichten und Wertvorstellungen in meine Zielgruppe fallen, haben so ein Tattoo? Weniger als 2%! Es ist also zumindest statistisch schon mal absolut nicht relevant.
Man kann sich seine Kriterien aber auch so hoch stecken, das sie auch fein säuberlich alles so gut wie ausgrenzen, was für einen tatsächlich knallharte NoGo´s sind. In diesem Falle scheint es wohl der Gedanke daran zu sein, für seine ach so edle Umwelt durch den Partner nicht mehr 100% rein zu sein?!
Wie war das nochmal mit den selbstbewussten Menschen die auf andere Meinungen pfeifen können?
 
  • #33
Die meisten Ausschlusskriterien ergeben sich ja aus Eckdaten oder können recht leicht in Gesprächen auch vergleichsweise unauffällig ermittelt werden.
Das klingt so, als würdest Du und die meisten Singles (und ich auch) wahrscheinlich auch, die Gespräche so zu führen und lenken, um nur ein NoGo zu entdecken und die Person als potenziellen Partner auszuschliessen. Genau das schreibt der Paarberater M. Mary in seinem Buch - welches ich aber noch nicht gekauft habe. Die potenziellen Partner nicht zu wählen, sondern immer fein säuberlich abzuwählen - indem man in Gesprächen unauffällig die eigenen NoGo`s checkt und eins nach dem anderen abhackt.
"Der Single hat seine Finger im Spiel, wenn er keinen Partner findet. Aber genau darin liegt eine große Chance. Denn wenn der Single herausfindet, wie er sein Alleinbleiben aufrechterhält, was er selbst dazu tut, um Single zu bleiben, kann er dieses Verhalten ändern und zugunsten eines anderen Auftretens aufgeben – und schließlich sogar eine Beziehung eingehen."
Noch ein weiteres Zitat aus dem oben erwähnten Buches.

Auch ich habe während meinen Dates festgestellt, dass ich nur darauf aus war, Etwas zu hören, was mir nicht gefallen hätte, um mich nach dem Date nicht mehr selber zu melden, bis ich bei einem Date geduldig blieb und bewusst dachte: "Warte mal ab und schaue, was Du noch an ihm entdecken kannst." Dass er Hobbytheaterschauspieler ist, hätte ich nicht gedacht, nachdem ich hörte, dass er für die Sicherheit in Spielcasinos gearbeitet hatte. Er wohnt in meiner Stadt und wir bleiben freundschaftlich in Kontakt und ich werde ihn dann in November auf der Theaterbühne sehen :). Er spielt in einem Theaterstück in englischer Sprache.

Sogar die berühmten weissen Socken waren (sind?) ein Ausschlusskriterium für mich :-(.
 
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  • #34
Vielleicht finden andere Ausschlußkriterien negativ weil sie nicht nach dem Ausschlußverfahren an eine Beziehung herangehen. Sicherlich sollten gewisse Eigenschaften harmonieren, aber ich gehe doch nicht strategisch an eine Beziehung heran. Das kann doch nur daneben gehen. Wenn der Kopf die Oberhand gewinnt dann ist das Herz meistens eher unbeteiligt.

Was nützt es mir wenn ich Tatoos blöde finde aber genau dieser eine Mann mit dem tollen Lachen und den tausend positiven Eigenschaften mir eigentlich gefallen würde. Soll ich dann wirklich nein sagen? Ich stünde mir ja dauernd selber im Weg. Warum denn. Natürlich weiß man im Laufe des Lebens was zu einem passen würde, aber ich kann doch nicht nach scheinbar unerheblichen Macken eine ganze Person verurteilen. Nein das ist mir zu einfach. Bäärbel hat recht, wenn andere ausschließen, bleibt mehr für die die näher hinschauen wollen. Und die anderen wundern sich eben warum sie immer noch Single sind.

w (45)
 
  • #35
Das klingt so, als würdest Du und die meisten Singles (und ich auch) wahrscheinlich auch, die Gespräche so zu führen und lenken, um nur ein NoGo zu entdecken und die Person als potenziellen Partner auszuschliessen.
Nein, das lässt Du Dich zu sehr von dem Buch inspirieren. Amerikanische Literatur ist nur seltenst auf unsere Verhältnisse übertragbar.

Ich frage doch nicht, um "No" zu finden, sondern um "Yes" zu entdecken. Wenn mir ein Mann gefällt, dann hoffe ich natürlich, dass auch die Eckdaten passen. Nichtsdestotrotz müssen bestimmte Aspekte eben harmonieren oder kompatibel sein.

Sieh es doch entspannter: Man plaudert, um sich besser kennenzulernen -- natürlich spielen da vorallem einfach Wellenlänge, Chemie, Humor, damit auch Intellekt, Bildung, Ansichten und Wertvorstellungen die zentrale Rolle und können fast unabhängig vom Thema einfach so gespürt werden. Dennoch will man sich natürlich kennenlernen und mehr über einander erfahren, um abschätzen zu können, ob es passen könnte. Natürlich klopfe ich da auch wichtige Themen ab, bei mir zum Beispiel Esoterik und Religiösität oder Promiskuität und Partnerschaftsverhalten.

Anderer Aspekt: Ich wundere mich immer wieder, wie selbstverständlich Teilnehmer hier im Forum mit für mich oberflächlichsten Kriterien durchkommen, ohne auch nur eine Spur angefeindet zu werden. Keine Zahnlücken, keine weißen Socken, keine Schlagermusik und so weiter... aber wenn ich mit wirklich wichtigen Aspekten wie fremden Kindern ankomme, die das tägliche Leben und die eigene Lebensplanung ganz erheblich beeinflussen, dann kommt der große Gegenwind und das Schwadronieren von No-go.

Ich glaube, dass liegt wirklich daran, dass sich bei letzterem eben viele angesprochen fühlen, betroffen sind, ihre Chancen sinken sehen, während bei anderen Themen sich die meisten sagen "betrifft mich nicht, ich trage keine weißen Socken" und analog für die anderen oberflächlichen Kriterien.

Auch wenn ich es selbst eklig finde, aber einen Mann wegen etwas Mundgeruch abzulehnen, ist erheblich widerstandsloser, als wenn er schon Kinder hat -- obwohl ersteres wahrscheinlich zu beheben ist und letzteres ewige Probleme nach sich ziehen wird.
 
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  • #36
Anderer Aspekt: Ich wundere mich immer wieder, wie selbstverständlich Teilnehmer hier im Forum mit für mich oberflächlichsten Kriterien durchkommen, ohne auch nur eine Spur angefeindet zu werden. Keine Zahnlücken, keine weißen Socken, keine Schlagermusik und so weiter... aber wenn ich mit wirklich wichtigen Aspekten wie fremden Kindern ankomme, die das tägliche Leben und die eigene Lebensplanung ganz erheblich beeinflussen, dann kommt der große Gegenwind und das Schwadronieren von No-go.

Frederika das stimmt doch nicht, es ist doch die Summe der No-Go`s die andere aufhorchen lassen. Wenn eine Frau keinen Mann mit Kindern will ist das doch o.k. Aber ab einem bestimmten Alter haben die meisten eben Altlasten. Deshalb fühlt sich ja keiner angegriffen, aber die Frauen die das nicht wollen werden dann halt gemieden. Ich denke auch du musst wie Kalle das schon richtig gesehen hat mal die Menge deiner No-Go`s mal vor deinem geistigen Auge Revue passieren lassen, da fragt man sich dann halt schon was eigentlich geht. Aber das ist doch normal. Hier jetzt anderen zu unterstellen sie finden die No-Go`s bei anderen negativ weil sie sie vielleicht mit diesen aus diesem Raster fallen ist doch zu einfach gesprungen.

w (45)
 
  • #37
Vielleicht finden andere Ausschlußkriterien negativ weil sie nicht nach dem Ausschlußverfahren an eine Beziehung herangehen.
Das mag sein, die füllen dann unser Forum mit Trennungserzählungen -- ach wie verliebt sie waren, aber leider passt es doch nicht...

Sicherlich sollten gewisse Eigenschaften harmonieren, aber ich gehe doch nicht strategisch an eine Beziehung heran.
Hm, das hast Du aber negativ formuliert. Was heißt "strategisch" hier? Ich weiß, dass ich einen ledigen, kinderlosen, schlanken Nichtraucher will, weil alles andere nicht geht. Ist das strategisch oder einfach nur wissen, was passen würde? Was hat das mit dem Kopf zu tun? Letztlich habe ich diese Selektionskriterien ja schon, weil das Herz nicht drüber weg käme. Nur dass mein Kopf eben weiß, was mein Herz will.

Was nützt es mir wenn ich Tatoos blöde finde aber genau dieser eine Mann mit dem tollen Lachen und den tausend positiven Eigenschaften mir eigentlich gefallen würde. Soll ich dann wirklich nein sagen?
Ich habe es oben schon geschrieben: Die Chance, dass das passiert, ist minimal. Es gibt nur wenige tätowierte in meinem Beuteschema, das auch bezüglich Ansichten, Interessen und Charakter passt. -- Zweitens habe ich in der Praxis noch nie einen Mann deswegen abgelehnt. Es kommt einfach nicht vor. -- Auf dem Beispiel Tattoo herumzureiten, ist einfach nicht konstruktiv für dieses Thema, weil es ein Extrembeispiel ist -- extrem, so etwas mit dem Körper zu machen; extrem selten, dass es gemacht wird.

Natürlich weiß man im Laufe des Lebens was zu einem passen würde, aber ich kann doch nicht nach scheinbar unerheblichen Macken eine ganze Person verurteilen.
Und das macht auch niemand! Wenn die Macke unerheblich ist, dann wird man danach auch nicht ausschließen, sondern sie allenfalls als "wäre schöner anders" einstufen. Perfekte Parrner gibt es nicht, man muss immer viele Aspekte einfach hinnehmen.
 
  • #38
Die Frage ist doch auch, was steckt hinter diesen Ausschlusskriterien?!

Oftmals hat man doch dies oder jenes bei einem früheren Partner erlebt und möchte es nicht noch einmal.

Ich weiß z.B. ganz klar, dass ich es nie wieder ertragen werde, wenn ein Mann längere Zeit über eine Ex redet...oder wenn ich ständig unterbrochen werde, beim Reden. Und er mich nicht zu Wort kommen lässt....weil ich erlebt habe, wie ätzend das ist.

Was steckt denn hinter Euren No gos?

Übrigens- ich werde mir das Buch, das Mandoline zitiert hat, anschaun.
 
  • #39
du musst [...] mal die Menge deiner No-Go`s mal vor deinem geistigen Auge Revue passieren lassen
Das mache ich regelmäßig und komme zu dem Schluss, dass alles bestens ist.

+ Ledig, kinderlos, schlank, Nichtraucher, nicht esoterisch/religiös

Das sind meine notwendigen Selektionskriterien, alles andere ist Kleinkram.

Tattoos und Piercings sind Sache einer kleinen Minderheit und werden hier jetzt gerade aufgebauscht. ich habe noch nie deswegen abgesagt und nur extrem weniger derjenigen, die ohnehin bezüglich Interessen und Ansichten passen, haben derartigen "Körperschmuck". Also darüber lohnt es sich gar nicht zu diskutieren. Solche Extreme kann man problemlos ausschließen, wenn man will.
 
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  • #40
viele Ausschlusskriterien zeugen auch von mangelhafter Lebenserfahrung, vor allem aber auch mangelhafter sozialer Bildung hinsichtlich der Lebensverhältnisse in unserer Gesellschaft und der Unwägbarkeiten des menschlichen Lebens. Sätze wie "Ich will den doch nicht ernähren", "das Auto ist ein NoGo", mit Versagern lasse ich mich nicht ein "weil irgendwann mal von H 4 gelebt, die Firma gerade in einer Krise steckt, eine Krankheit zuschlägt zeugen von Leuten die noch nie aus ihrem regionalen und sozialen Umfeld rausgekommen sind.
Eins hatten alle meine Partnerinnen gemeinsam: ein hohes Maß an sozialer Bildung und Kenntniss unserer gesellschaftlichen Verhältnisse, nicht einäugig nach oben mit der Faust fuchtelnd oder nach unten tretend. Optische Ausschlusskriterien sind teil unserer/ meiner menschlichen Existenz, aber mangelnde Lebens-Bildung (und damit meine ich nicht Insel-Fachwissen) wär für mich ein Ausschlusskriterium bei einer potentiellen Partnerin. m 42
 
  • #41
Nein, das lässt Du Dich zu sehr von dem Buch inspirieren. Amerikanische Literatur ist nur seltenst auf unsere Verhältnisse übertragbar.
Michael Mary ist kein Amerikaner sondern ein Deutscher! Hat sogar bei ElitePartner Beziehungtipps gegeben:
http://www.elitepartner.de/magazin/szenen-einer-ehe-paarberater-michael-mary-gibt-tipps.html

Tippe im Netz seinen Namen und Du findest zahlreiche Information. Der NDR führte Paarberatungen 2008 im TV durch.
 
  • #42
Wie bereits mehrfach bezüglich Ausschlusskriterien erwähnt: Im realen Leben lernst du jemanden kennen ohne wahnsinnig viel über ihn zu wissen, du verliebst dich, weil du von seinem Wesen, seiner Ausstrahlung, seiner körperlichen Anziehungskraft fasziniert bist und plötzlich werden angeblich so fürchterliche Begleitumstände wie Kinder, der falsche Job, die falsche Haarfarbe, die falsche Religion, das falsche Auto etc. völlig sekundär.. die Liebe findet dann meistens einen Weg. Wäre es nicht klüger und reifer dieses Verhalten aus dem realen Leben so gut es eben geht auf die Partnersuche im Net zu übertragen..? Also wenige, dafür elementare Kriterien, die dann live sehr gut überprüft werden können wie Ausstrahlung, Aussehen, Charisma, Humor, Herzlichkeit..? Die Chance einen interessanten und liebevollen Partner zu finden wäre ungleich grösser..
 
  • #43
Hm, das hast Du aber negativ formuliert. Was heißt "strategisch" hier? Ich weiß, dass ich einen ledigen, kinderlosen, schlanken Nichtraucher will, weil alles andere nicht geht. Ist das strategisch oder einfach nur wissen, was passen würde? .

Dann belasse es doch einfach bei diesen "Go´s" und lass alles andere auf Dich zukommen, anstatt dann wieder kleinlich alle NoGo´s abzureiten!

Oh und wenn ich interpretieren darf: strategisch heißt hier, das genaue abklopfen von Dingen im normalen Smalltalk, beim Flirten, beim ersten beschnuppern. Das genaue hinlenken auf Themen bei denen Du Deine interne Liste abhaken kannst. Das analysieren und filtern.
Ich könnte mir denken, das einige Männer Dich wegen Deiner Optik gern öfter gedatet hätten, aber anhand Deiner Frage Mechaniken nicht als Partnerin gesehen hätten. Egal ob die überhaupt für Dich passend gewesen wären. Aber vll. geht es auch irgendwann einem "passenden" Mann so.
 
  • #44
Dann belasse es doch einfach bei diesen "Go´s" und lass alles andere auf Dich zukommen, anstatt dann wieder kleinlich alle NoGo´s abzureiten!
Ja, ist eigentlich sogar meine Art, das alles positiv zu sehen. Nur iste s eben so, wer einen Nichtraucher sucht, lehnt einen Raucher ab, wer schlankt sucht, lehnt übergewichtig ab. Das sind letztlich nur Wortspiele, aber Du hast schon recht: Lass es lieber positiven formulieren, wo es geht!

das genaue abklopfen von Dingen im normalen Smalltalk, beim Flirten, beim ersten beschnuppern. Das genaue hinlenken auf Themen bei denen Du Deine interne Liste abhaken kannst. Das analysieren und filtern.
Du wirst staunen: Das mache ich gar nicht! Mir geht es bei dem ersten Date echt um Wellenlänge und Chemie, darum, ob man sich so sympathisch ist, sich noch mal wiedersehen zu wollen. Ich plädiere auch hier immer wieder gegen Checklistengespräche.
 
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  • #45
Cologne du hast das schön beschrieben. Man merkt bei einem Date die holzschnittartige Fragetechnik recht schnell. Der Fragende selber merkt es manchmal gar nicht mehr, weil es für ihn normal ist. Aber beim anderen kommt es nach Liste abhaken rüber. Ich habe mal im RL einen Mann kennengelernt, der mich versteckt nach meinem Einkommen gefragt hat und ständig auf meine gute berufliche Position angesprochen hat. Das hat mich so genervt das ich die ganze Sache nach einer Stunde abgebrochen habe. Ich bin doch nicht nur ein Job. Aber manche kapieren das einfach nicht. Da wird abgeklopft auf Teufel komm raus und dann wundern sie sich wenn es keine zweite Chance gibt.

w (45)
 
  • #46
+ Ledig, kinderlos, schlank, Nichtraucher, nicht esoterisch/religiös
Alle Menschen haben ein Vorleben und ihr Leben hat se zu dem gemacht, was sie heute sind. Wir sind nicht mehr 18 Jahre alt und es ist nur logisch, dass Du schwer den Partner findest, der Deiner (und meiner) Wunschvorstellung entspricht.

<MOD: Persönliche Analysen sind nicht gewünscht. Bleiben Sie bitte beim Titelthema!>

Ich habe übrigens auch Angst, dass es wieder in einer nächsten Beziehung nicht klappt, denn wirkliche Beziehungsprobleme stellen sich erst später in der Beziehung heraus - nicht an äusseren NoGo`s wie Piercings, Tatoos, Beruf, Einkommen, Kinder usw. sondern liegen zu 90% an den Charaktereigenschaften des Partners. Selbst, wenn Du dich auf eine Beziehung mit einem Mann einlässt, der deinen Kriterien sehr nah kommt, kann er sich später als potenziell aggressiver und rechthaberischer Mann entpuppen. Bedenke: in der Kennenlernphase zeigen sich ausnahmslos alle von der Schokoladenseite, weil sie gefallen und gewählt werden wollen.

Ich denke es gilt immer wieder: probieren, probieren und nochmals probieren - bis es hoffentlich einmal ziemlich gut passt. Perfekt wird es nie sein - denn die phantasierte Vorstellung ist immer anders als die Realität.
 
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  • #47
Nur ist es eben so, wer einen Nichtraucher sucht, lehnt einen Raucher ab, wer schlankt sucht, lehnt übergewichtig ab.
Nein, Frederika, stimmt nicht unbedingt. Ich bin schlank und Nichtraucherin, mein Mann ist Raucher - was für mich EIGENTLICH ein absolutes Ausschlusskriterium war und auch in meinem Profil stand. Er hat mir trotzdem geschrieben, und zwar so charmant und witzig, dass ich ihm nicht nur geantwortet, sondern mich auch bald darauf mit ihm getroffen habe ... jetzt sind wir verheiratet, nicht weil er raucht, sondern weil er viele andere Eigenschaften hat, die das bei weitem aufwiegen.

Und ich hatte auch schon einmal einen Freund, 2 ganze Jahre lang, der deutlich übergewichtig war (aber sportlich - Schwimmen, sogar Rettungsschwimmen, und Handball). An den zwei Zentnern, die er auf die Waage brachte (genau das Doppelte von mir) ist es nicht gescheitert. Auch unser Liebesleben war nicht beeinträchtigt.
 
  • #48
Hier greift wohl wieder die vielzitierte Katalogmentalität zu sehr um sich. Kalle und Volljurist haben das auf eine erfrischend humorvolle Beweise beschrieben. Auch viele der anderen Beiträge sind klasse und sie kommen der Realität doch sehr nahe. Wer auf Mr. oder Mrs. Right wartet, wird wohl länger warten müssen.

Natürlich darf jeder seine Kriterien haben, wobei mir die "must have"-Kriterien wichtiger sind als die NoGo-Kriterien. Entscheidend ist für mich, was jemand im immateriellen Sinne hat. Je größer diese Vorzüge, desto unbedeutender sind die sogenannten "Macken". Kalles Vergleich mit dem Auto, welches man bestellt samt seiner Zubehörliste bestellt, trifft die Sache sehr gut. Wenn mir das Auto gefällt bzw. mich in irgendeiner Weise besonders anspricht und zumindest die wesentlichen "must have"-Kriterien erfüllt, bin ich leichter bereit, bei den Nachteilen Abstriche zu machen.

Im Gegensatz zu Autos sind Menschen keine Geräte. Ich bin auch nicht perfekt und will es auch gar nicht sein. Mich spricht emotional ein bestimmter Frauentyp an. Daran komme ich nicht vorbei. Das ist einfach eine vorher auch immer kommende Geschmackssache. Ebenso kenne ich die Schattenseiten dieses Frauentyps, aber kann mich damit gut arrangieren. Man lernt damit umzugehen bzw. stören mich nicht weiter. Möglicherweise können diese sich später doch als ein größeres Problem herausstellen als man zuvor angenommen hatte. Das weiß man aber vorher nicht zwingend, da man die Person am Anfang nur in Teilbereichen kennt.

Wichtig ist mir, daß ich die Person liebe, und nicht, ob sie das richtige Auto fährt oder sie den richtigen Beruf hat. Natürlich muß so eine Beziehung auch lebbar sein und dann ergeben sich auch schon Überlegungen, ob man die Aufwendungen einer Fernbeziehung im Kauf nehmen will oder der Partner mehr durch die Welt jetten muß als daß man ihn mal wieder zu Gesicht bekäme. Solche Konstellationen bringen einem bei aller Liebe auf Dauer nicht wirklich weiter. Andere Dinge sind durchaus "verhandelbar", ohne den anderen grundlegend verändern zu wollen. Jemand, der meine "must have"-Kriterien nicht erfüllt, würde ich eh nicht wahrnehmen und geriete somit erst gar nicht auf meinem Radarschirm. Es braucht niemand meine "must have"-Kriterien nachträglich zu erfüllen, nur um mir gefallen zu wollen und sich dabei selbst nicht mehr wohl fühlt.
 
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  • #49
Gewiss können Ausschlusskriterien, wenn man davon betroffen ist, etwa am Ego kratzen.

Letztlich aber ist es besser diese sofort auf das Parkett zu legen, sofern sie nicht überborden und auch wirklich sehr wichtig sind, als dann später jemand zu enttäuschen, den man bereits kennen gelernt hat und welcher viel Zeit, Energie und Emotionen investiert hat.
(m)
 
  • #50
Im realen Leben lernst du jemanden kennen ohne wahnsinnig viel über ihn zu wissen, du verliebst dich, weil du von seinem Wesen, seiner Ausstrahlung, seiner körperlichen Anziehungskraft fasziniert bist und plötzlich werden angeblich so fürchterliche Begleitumstände wie Kinder, der falsche Job, die falsche Haarfarbe, die falsche Religion, das falsche Auto etc. völlig sekundär.. die Liebe findet dann meistens einen Weg.
Klingt gut, ist es aber leider nicht. Denn im realen Leben ist es eben leider auch, dass man sich verliebt, dann feststellt, dass man einfach nicht mit Expartnerinnen des Freundes zusammen Weihnachten planen oder den Urlaub absprechen will; dass einem das Tattoo im Schwimmbad total peinlich ist und man selbst schon für eine Schlampe gehalten werden neben ihm; dass sein Esoterik-Fimmel einen total auf den Senkel geht und der Traumurlaub nicht möglich ist, weil er kein Geld hat, weil er es für Mode verschwendet.

Sorry, das sind eben auch die Storys aus dem Alltag. Wahllose Beziehungen scheitern eben leider oft. Man verliebt sich, klar. Man trennt sich aber auch wieder. Man hat Ärger, Leiden, Elend. Und füllt das Forum mit hilflosen Postings zu völlig klaren Begleitumständen...

Also wenige, dafür elementare Kriterien, [...] wie Ausstrahlung, Aussehen, Charisma, Humor, Herzlichkeit..? Die Chance einen interessanten und liebevollen Partner zu finden wäre ungleich grösser..
Aber die Chance, einen passenden Partner zu finden, mit dem eine Beziehung auch hält, wäre ungleich geringer. Sicherlich sind Ausstrahlung Herzlichkeit wichtig. Schließt das andere ja aber nicht aus. Was nützt die größte Herzlichkeit, wenn der eine Kinder will, der andere nicht? Ohne gemeinsame Ansichten und Lebenspläne hat es einfach keinen Zweck -- ...

... es sei denn, man sucht nur noch unterhaltsame Lebenabschnittsgefährten und hat sich vom Traum des Lebenspartners, Familiengründung, zusammen alt werden längst verabschiedet. Für solche Menschen ist es vielleicht wirklich OK, einfach nach Attraktivität, Herzlichkeit und Spaß auszuwählen und den Partner zu tauschen, wenn's nicht mehr passt. Für mich wäre das nichts.
 
  • #51
Tja, wieso werden Ausschlusskriterien als negativ empfunden. Ich denke, weil es den meisten Menschen widerstrebt, berechenbar und durchschaubar zu sein (Eigenschaft A bedingt Verhalten B). Auch mögen sie es nicht, in "Schubladen" gesteckt zu werden. Dumm nur, dass wir es alle (unbewusst) ständig machen. So ist das menschliche Hirn nun einmal ausgelegt: es legt seit frühester Kindheit Kategorien an und sortiert Sinneseindrücke in diese Kategorien. Menschen die das nicht können, sind mit ihrer Umwelt schwer überfordert. Um das klar zu stellen: auch ich ärgere mich, wenn ich in die Schublade "blond und blöd" gesteckt werde. Das hindert mich aber dennoch nicht daran selbst solche Urteile zu fällen. Gefällt mir meine Schublade nicht, muss ich eben dafür sorgen, dass ich es in eine andere schaffe.

Ich halte es wie Frederika und Volljurist. Ich habe einige wenige absolute Ausschlusskriterien und die Erfahrung zeigt, dass sie absolut ihre Berechtigung haben (es sind allerdings etwas andere als die der zitierten Personen). Jede Ausnahme die ich davon gemacht habe, habe ich im Nachhinein bereut. Dadurch, dass man diese Kriterien hier in Schriftform presst, klingt alles wesentlich schlimmer als es in Wahrheit ist.

Wie Frederika schon etliche Male erläutert hat: die Männer die einen interessieren, fallen meistens ohnehin nicht in die "unerwünschte" Kategorie. Beispiel Tattoos und Piercings: ich suche wohl einen etwas anderen Typ Mann als Frederika (vielleicht auch nicht?) und musste dennoch nie wegen dieser Dinge absagen oder Bauchschmerzen bekommen. Die entsprechenden Männer hatten soetwas einfach nicht ein einziges Mal an sich (ja, sowas frage ich tatsächlich unverfänglich ab). Ist ein Punkt auf der Liste, aber im Prinzip ein toter Punkt, der in der Praxis nicht greift.

[Mod.= gelöscht. - Haben Sie bitte Verständnis, dass wir hier keine Selbstdarstellungen/-analysen veröffentlichen, sondern nah an der Fragestellung bleiben, so, wie das in Ihren obigen Absätzen der Fall ist. Danke.]
 
  • #52
@Fredericka in #49

Was nützt die größte Herzlichkeit, wenn der eine Kinder will, der andere nicht? Ohne gemeinsame Ansichten und Lebenspläne hat es einfach keinen Zweck -- ...

Das ist unwidersprochen. Natürlich muss man schon abseits der animalischen Anziehung eine gemeinsame Richtung haben. Das aber sind weiche Faktoren die man gar nicht in ein Ausschlusskriteriumsraster pressen kann. Moralvorstellungen, Pläne etc . sind notwendige Leitplanken fürs Leben. Aufpassen sollte man halt diese Planken nicht zu eng zu stecken, irgendwann sind Sie so eng dass kein zweiter mehr auf die Spur passt.

dass einem das Tattoo im Schwimmbad total peinlich ist und man selbst schon für eine Schlampe gehalten werden neben ihm; dass sein Esoterik-Fimmel einen total auf den Senkel geht und der Traumurlaub nicht möglich ist, weil er kein Geld hat, weil er es für Mode verschwendet.

ok, ist es Dir sooo wichtig was anderen von Dir und Deinem Freund möglicherweise denken? Ich persönlich pfeif drauf. Wichtig ist was ich von meiner Liebsten halte, nicht was irgendein wildfremder möglicherweise denken könnte.
Der Traumurlaub? Na ja, ihr werdet doch eine gemeinsame Linie finden, oder? Bei der Elite sollte das sowieso keine Rolle spielen.

+ Ledig, kinderlos, schlank, Nichtraucher, nicht esoterisch/religiös

Das sind meine notwendigen Selektionskriterien, alles andere ist Kleinkram

Klasse!- halte Dich dran und versuche den Rest wirklich als Kleinkram zu sehen. Dann sollte es auch mit dem Traummann klappen. So recht kann ichs aber nach Deinen diversen Posts nicht glauben.

Und hey- ich bin ja auch so ein Romatischer Spinner der an die Verbindung bis zum Lebensende glaubt- nur hilft da die Ratio nicht so wirklich weiter.

@Mme 37


in der Tat eine gute Frage die sich jeder stellen sollte. So manches wird dann schnell zum Kleinkram weil man merkt dass man negative Erfahrungen oder Gefahren aus Angst mächtig aufgeblasen hat.

Der Mensch neigt ja eh dazu Gefahren völllig irrational zu bewerten. Rein Objektiv betrachtet ist der Beruf des Polizisten deutlich weniger gefährlich als der eines Berufskraftfahrers.

@50

(ja, sowas frage ich tatsächlich unverfänglich ab). Ist ein Punkt auf der Liste,

Der is gut! unverfänglich.... Nee lass mal, so dämlich sind wir Männer dann auch wieder nicht. Wir merken es wenn die Dame in Gedanken eine Liste abarbeitet. Es gibt kaum was abtörnenderes. Hilft Dich auch nicht ein Bauchgefühl zu entwickeln weils Dich daran hindert den Menschen einfach auf Dich wirken zu lassen. Unwichtiges wird aufgebauscht.
Ich sag Dir was, ich mag auch keine Tatoos oder Piercings- tja..... hätt ich ne Liste abgearbeitet wär ich immer noch Single und das wär dann doch zu blöde....Hab ich eh erst gemerkt als ich Ihr schon verfallen war und es ist auch völlig uninteressant. Es stört mich auch nicht im geringsten.
 
  • #53
Der is gut! unverfänglich.... Nee lass mal, so dämlich sind wir Männer dann auch wieder nicht. Wir merken es wenn die Dame in Gedanken eine Liste abarbeitet. Es gibt kaum was abtörnenderes. Hilft Dich auch nicht ein Bauchgefühl zu entwickeln weils Dich daran hindert den Menschen einfach auf Dich wirken zu lassen. Unwichtiges wird aufgebauscht.
Ich sag Dir was, ich mag auch keine Tatoos oder Piercings- tja..... hätt ich ne Liste abgearbeitet wär ich immer noch Single und das wär dann doch zu blöde....Hab ich eh erst gemerkt als ich Ihr schon verfallen war und es ist auch völlig uninteressant. Es stört mich auch nicht im geringsten.

Nö, bisher war keiner abgetörnt. Das geht sehr wohl unverfänglich und ich unterstelle keinem meiner Date-Partner Dummheit. Anderenfalls hätte ich sie nicht getroffen. ;-) Und meine "Liste" ist nicht sehr lang, da fällt es an einem 4-stündigen Abend nicht auf wenn ich 3-4 Dinge "abklopfe". Vieles lässt sich sogar schon vor einem Treffen abklären. Ich würde übrigens auch nicht meinen Traummann wegen einem Tattoo in den Wind schießen. Es war bloß ein Beispiel und stellt kein "hartes" Ausschlusskriterium dar. Bei mir sind es eher gewisse Wesenszüge die große "No-Go's" produzieren. Wie oben beschrieben, bin ich auch dazu bereit in gewissen Situationen Ausnahmen zuzulassen. Nur war es für mich bisher im Endeffekt nicht lohnenswert.

Aber ich gebe Dir recht: das Gesamtpaket entscheidet. Das möchte ich auch nicht bezweifeln. Ich denke trotzdem, dass gewisse Ausschlusskriterien im Vorfeld die Orientierung erleichtern.
 
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  • #54
Nein, das lässt Du Dich zu sehr von dem Buch inspirieren. Amerikanische Literatur ist nur seltenst auf unsere Verhältnisse übertragbar.

Tja, der Autor des zitierten Buches ist kein Amerikaner, sondern ein Hamburger Paarberater.

Das Wort No-Go hingegen kommt aus dem Amerikanischen und ist ein kalter Begriff, den wir besser nicht auf Menschen anwenden sollten. Außerdem werden Ausschlusskriterien von vielen als negativ empfunden, weil sie auf etwas Negatives abzielen.

Das ist übrigens auch Gift für jedes Date. Der Datingpartner spürt, dass man ihn nach Ausschlusskriterien abklopft, und dann ist es kein Wunder, dass der Funke nicht überspringt. Funken entstehen nämlich nur in dem Moment, wo wir offen sind und unsere No-Go-Liste sausen lassen. Letztendlich kann es nicht darum gehen, was ein Mensch NICHT hat, sondern was er HAT. In dem Moment, in dem wir das sehen, bekommt die Liebe eine Chance.

Ausschlusskriterien hingegen helfen da mitnichten.
 
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  • #55
Sicherlich hat jeder gewisse Vorlieben und das ist auch gut so, aber diese statisch anzuwenden macht sicher nicht glücklich.

Insbesondere finde ich es erstaunlich, wie man beim Kennenlernen beispielsweise herausfinden soll, ob das Gegenüber nicht nur innerhalb einer Beziehung sexuell aktiv ist oder lediglich Sex in Beziehungen praktiziert. Optik ist natürlich auch ein wichtiges Kriterium, aber deshalb gewisse Haarfarben, Augenfarben oder sonstiges auszuschliessen ist absurd. Die gesamt Optik muss einen ansprechen. Religiösität als No-Go zu qualifizieren find ich ebenfalls merkwürdig, Religion kann ein Partner für sich leben, was sollte daran stören.
Tattoss und Piercings gefallen vielleicht nicht jedem, aber sind mit Sicherheit nicht auf die sogenannte "Unterschicht" (dieses Wort ist furchtbar, aber hier im Forum ja gängig, weshalb ich es nun nutze) begrenzt. Ich als Ärztin sehe täglich Patienten auch unbekleidet und kann mit Fug und Recht behaupten, dass wesentlich mehr als 2% aller Akademiker über diese Attribute verfügen.

Nach dem Lesen dieser Beiträge habe ich allerdings eine besonders große Ablenung gegenüber gewissen Menschen entwickelt und zwar für diese, denen Aussenwirkung besonders wichtig ist. Dies empfinde ich als oberflächlich und spricht meines Erachtens auch nicht für einen sonderlich charakterlich gefestigten Menschen. Wer einen Partner mit Tattoo hat, ist keine Schlampe und ich kenn niemanden, der dies so sehen würde. Jetzt kann ich endlich auch ein No-Go mein Eignen nennen. Intolleranz it is!
 
  • #56
Natürlich muss man schon abseits der animalischen Anziehung eine gemeinsame Richtung haben. Das aber sind weiche Faktoren die man gar nicht in ein Ausschlusskriteriumsraster pressen kann. Moralvorstellungen, Pläne etc . sind notwendige Leitplanken fürs Leben. Aufpassen sollte man halt diese Planken nicht zu eng zu stecken, irgendwann sind Sie so eng, dass kein zweiter mehr auf die Spur passt.
So ist es, die Partner müssen sich in ihrer Weltanschauung, in ihren Lebensträumen und Wünschen ziemlich ähneln, und dann sollte einem gemeinsamen Lebensglück nichts mehr im Weg stehen - zumindest nicht in den Anfangsjahren. Andernfalls steht man sich selber im Weg und nicht der potenzielle Partner ;-).
ok, ist es Dir sooo wichtig was anderen von Dir und Deinem Freund möglicherweise denken? Ich persönlich pfeif drauf. Wichtig ist was ich von meiner Liebsten halte, nicht was irgendein wildfremder möglicherweise denken könnte.
Schade dachten nicht alle Männer so wie du, andernfalls wäre es einem Ex-Partner unwichtig gewesen, was sie über ihn gedacht hätten, wenn er eine Rollstuhlfahrerin als seine Freundin den anderen vorgestellt hätte. Obwohl ich seinen Worten nach seine Traumfrau war und er sich vorstellen konnte mit mir zusammen zu leben, konnte er sich nicht definitiv für mich entscheiden und ich beendete die Beziehung.

Wem die Meinung der anderen Menschen wichtiger ist, als das eigene Glück, der kann nie glücklich werden - der sich zuerst die Zustimmung der anderen Leute holen muss, bevor er zu einem Partner ein überzeugendes "Ja" sagen kann. Nein, mir ist es überhaupt nicht wichtig, was die andere Menschen über einen Partner, den ich liebe und selber gewählt habe, sagen oder denken. Mit der ganzen Welt gehe ich nicht ins Bett, sondern mit einem Mann, mit dem glücklich bin! Mit einem Mann teile ich mein Leben, nicht mit allen anderen da draussen. Ihre Meinung ist für mein Liebesglück soooo wichtig, wie der Monsunregen in Indien ;-).
 
  • #57
Lieber Gast #53,
was kann man deiner durch Reife und Lebenserfahrung gewonnenen Überzeugung noch beifügen..? Nichts!
Wir wollen doch Menschen kennenlernen, ihr Wesen, ihre Ausstrahlung, ihre inneren Werte spüren. Was verbindet uns denn schlussendlich mit dem Partner..? Kriterien..? Nein, die Liebe. Liebe bedeutet auch Akzeptanz, den anderen so anzunehmen wie er eben ist, inklusive Begleitumstände. All diese "störenden" Begleitumstände die für Frederika so wichtig zu sein scheinen haben nicht mehr allzuviel mit Liebe zu tun. Ich bin mal über 500km gefahren nur um meine Freundin vor ihrem Abflug noch einmal zu küssen. Distanzen sind für viele ein Kriterium, Kinder, Tatoos oder Macken auch, nur wird das alles meistens ziemlich bedeutungslos wenn man jemanden wirklich liebt.
 
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  • #58
bis vor zwei Jahren wusste ich rein gar nichts von no-go Listen. War lange in einer festen Beziehung und dann halt mal ein Date. Dieser Mann fragte mich was sind denn deine no-gos. Mir kamen zuerst die klassischen und moralischen Werte. Dann legte er mit seiner no-go liste los. Ich hatte Glück von 15 Punkte hatte ich nur einen no-go und verstanden wie online Partner suche funktioniert. Ich sagte nur kurz ich habe nur einen no-go und der ist wenn mein Datepartner mir mit einer no-go Liste kommt. Ein Paar sind wir nicht geworden aber gute Freunde. Er hat keine no-go Liste mehr welche er abspult. Vorlieben ja. Menschlichkeit geäußert, mit Respekt. Und seit 5 Monaten hat er eine tolle Frau gefundne - ohne no go Liste.

W42
 
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  • #59
Das Wort No-Go hingegen kommt aus dem Amerikanischen und ist ein kalter Begriff, den wir besser nicht auf Menschen anwenden sollten.

Am besten wir wenden auf Menschen besser den Begriff "Rosahimmelgänseblümchenregenhoppelhäschen" an. Dann klingt die Sache viel freundlicher.
(*Sarkasmus off*)
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Ein Aspekt der bisher noch wenig angeklungen ist ist, dass die meisten sogenannten NoGos hier im Forum in Wahrheit keine NoGos sind sondern lediglich Verleumdungen von Brunnenvergiftern.
Wenn hier jemand beispielsweise eine ausgeprägte Vorliebe für lange Haare äussert werden so sicher wie das Amen in der Kirche innerhalb kürzester Zeit aus allen Ecken Kurzhaarige kriechen und die Vorliebe zum NoGo umdeuten. Danach folgt das übliche Spielchen der unterstellten und frei erfundenen weiteren NoGos und irgendwann fällt das Wort "abwertend".
In dieser Funktion erfüllt der Begriff NoGo hier im Forum oft den selben Zweck, für den anderswo oft historisch-politische Vergleiche herangezogen werden.
 
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  • #60
Hier nochmal die#10
Auf die Frage hin eine ganz simple Antwort
"Weil wir alle eines dieser Kriterien erfüllen" und uns das Single Leben schönreden.
Ich schließe mich da auch nicht aus sich Vorurteilsfrei auf sein Gegenüber einzulassen
da diverse Erfahrungen uns das eine oder andere Mal hinters Licht geführt haben.
Mittlerweile erkenne ich sehr wohl wie #44 es treffend beschrieben hat ein "abchecken"
meiner Person.
Perplex bzw.ertappt fühlen sich die Frauen dann wenn Sie auf die Frage
Ist es Neugier oder echtes Interesse mir keine plausible Antwort geben können.
Ich kann nur aus dem RL schreiben und das reicht mir.
Mmh (M45)
 
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