G

Gast

  • #31
@25: Solche Denkweisen kenne ich sonst nur von Frauen, und zwar nur von arbeitsunwilligen Frauen. Männer, die mit ihrem Ego keine Probleme haben, wissen eine intelligente erfolgreiche Frau zu schätzen - weit mehr als ein nur hübsches Dummchen, das nicht mehr kann als zuhause die Wäsche zu waschen. Eine Beziehung, in der die Liebe erloschen ist, ist nichts mehr wert. Wenn nur noch die Angst und die finanziellen Rahmenbedingungen einen zuhause halten, nimmt die Seele Schaden und zuletzt hasst man die Frau zuhause, die darauf verweist, dass sie einen finanziell ruiniert, wenn man geht (eigene Erfahrung). So etwas muss man von einer erfolgreichen Frau nicht erwarten - die bleibt aus Liebe, nicht aus Bequemlichkeit.
 
G

Gast

  • #32
Ich (#19) stimme Dir (#25) voll zu, bin da ganz auf Deiner Seite. Wenn #25 sagen wollte, dass er es nicht anziehend findet, wenn Unabhängigkeit das Hauptmotiv in einer Beziehungsvorstellung ist, dann würde ich ihm zustimmen.

Wenn ich eine Frau kennenlerne, möchte ich eigentlich erst mal mehr oder weniger gar nichts davon hören, dass sich eine Frau etwas erarbeitet hat, finanzielle Unabhägigkeit erreicht hat u. ä. Es sind vielleicht viele Frauen anders als viele Männer stolz darauf, wenn sie einen akademischen, beruflichen Erfolg haben. Für Männer ist dies eben normal, für Frauen eher etwas Neues in veränderten Rollen. Es kommt bei mir aber unschön an, wenn eine Frau Stolz zeigt oder gar Unabhägigkeit hervorhebt. Warum genau? Weil mich das sofort an den ganzen Feminismus erinnert, der mich schlecht gemacht hat, der ich nicht schlecht bin.

Eine Frau, bei der ich keine feministischen Ziele spüre, steht bei mir in der Hinsicht hoch im Kurs. Eine Frau, die Männer mag, mag ich auch. Hat eine Frau die längsten Jahre hauptsächlich Unabhängigkeitsziele (auf dem feministischen Hintergrund) als ihre Hauptmotive gehabt, hat sie in der Zeit nicht Männer gemocht, dann prägt sie das wahrscheinlich.
 
G

Gast

  • #33
Also, ich finde, dass auch eine z.B. Bankangestellte, Krankenschwester etc. eine finanziell unabhängige Frau ist, sofern sie in Vollzeit arbeiten gehen möchte, wenn die Kinder schon etwas erwachsen sind.

Eine finanziell unabhängige Frau wird nicht deswegen abgeleht, weil sie finanziell unabhängig ist, sondern weil sie sich für einen Beruf entschieden hat, der sie mehr als 40 Std. der Woche beansprucht und sie ihre finanzielle Unabhängigkeit zu Last der normalen Freizeit erwirbt und nicht bereit ist, eine gute Mutter und Ehefrau zu sein.

Viele Männer wünschen sich liebend gerne eine Vollzeit arbeitende Partnerin-d.h. aber ca. 40 Std. der Woche und nicht mehr, damit die Frau auch noch Kraft und Zeit für die Beziehung hat.

Ich betrachte jede Frau als "finanziell unabhängig", die in der Lage ist, durch ihren Beruf ihre Miete/Eigentumswohnung, ihre Lebenshaltungskosten und ihre Urlaube im Falle einer Scheidung selber finanzieren kann. Und das kann eine z.B. Bankkauffrau ohne Karrieregelüste ganz gut. Es muss nicht immer so viel Luxus sein.

Es gibt genug finanziell unabhängige Frauen, die 30-40 Std. arbeiten und von ihrem Geld alleine gut leben können.

Heutzutage werden nur finanziell unabhängige Frauen gesucht, die bei einer evtl. Scheidung keinen Unterhalt brauchen. Dazu musst eine Frau aber keine Karriere vorweisen, sondern einfach einen guten Beruf haben. Auch in nicht akademischen Berufen verdienen die Frauen so viel, dass sie finanziell unabhängig sind (Friseurin etc. ausgeschlossen, aber eine normale kaufmännische Berufsausbildung garantiert doch genug Verdienst, um eine finanziell unabhängige Frau zu sein).

Ich würde an der Stelle der FS einen normalen max. 40 Std./Wo.-Job anstreben und dann steht ihr die finanzielle Unabhängigkeit nicht im Wege.

Eine gute weibliche Optik, gepaart mit einer finanziellen Unabhängigkeit ist doch eine sehr gute Kombination. Wenn aber nur die finanzielle Unabhängigkeit gegeben ist, die Optik viel zu wünschen übrig lässt, dann wird es schwierig.

Komisch, keine Bankangestellte oder Krankenschwester oder Lehrerin würde groß erwähnen, dass sie finanziell unabhängig ist. Aber das ist sie ganz bestimmt.

Im Grunde genommen, jede Frau, die in VOLLZEIT arbeiten gehen MÖCHTE, wenn die Kinder etwas größer sind, ist eine finanziell unabhängige Frau.
 
G

Gast

  • #34
Beide brauchen sich zum glücklich sein, und beide sind voneinander abhängig - bestenfalls wüden beide bei einer Trennung grosse Nachteile erfahren, und dieses Bewusstsein stärkt den Zusammenhalt und lässt Trennung als mögliche Option nicht zu.
Oh je! Eine Beziehung als Käfig, in der eine Trennung aus Angst vor den Folgen vermieden wird? In solchen Fällen bleiben die Partner auch zusammen, wenn sie sich nicht mehr lieben, wenn sie untereinander leiden, das kann doch keiner ernsthaft anstreben.

Obwohl, für Tyrannen, bei denen keine Frau freiwillig bleibt, ist es vielleicht praktisch, so können sie sich daneben benehmen und die finanziell abhängige Frau bleibt aus Angst vor der Armut bei ihm. Ich empfinde großes Mitleid mit solchen Frauen.

Nein, eine Beziehung beruht auf Anziehung, man bleibt zusammen, weil man zusammenbleiben WILL, weil man sich ein GUTER Partner ist, und nicht, weil man Angst vor der Trennung hat oder die Alternativen so schlecht sind. Alleine, wie sich jemand wünschen kann, dass dem Partner, in dem eigentlich alles wegrennen will, die Trennung unmöglich gemacht wird, lässt es mir kalt den Rücken runter laufen.


Komisch, ich mag keinen Mann, nur weil er Frauen mag, er soll mich mögen. Und ich mag auch nicht alle "Männer", sondern einfach manche Menschen. Andere wieder kann ich nicht ausstehen.

Für mich klingt die Diskussion über unabhängige Frauen sehr komisch. Klar, strebe ich Unabhängigkeit an, wenn ein Mann mich will, soll er ein guter Mann und zugleich toller sexueller Liebhaber sein, nur dadurch kann er mich an sich binden. Wer Angst davor hat, ist mir eh nicht gewachsen, das käme mir zu lahm vor und als müsste ich ständig mit angezogener Handbremse agieren.
 
  • #35
Liebe FS, ich glaube, Du verkennst das Problem - es geht zentral weniger um die wirtschaftliche Unabhängigkeit, sondern um die damit verbundenen Kompetenzen und die Ausstrahlung, die frau bekommt!

Faktisch ist es schon immer noch so, dass viele Männer Probleme haben mit einer Frau mit Rückgrat - im krassen Gegensatz zu ihren verbalen Äußerungen und Beteuerungen.

Geben wir uns keinen Illusionen hin - sobald Männer spüren, dass Frauen in Krisen, die sie selbst verunsichern, die Nerven behalten, klare Linie fahren, sich durchsetzen gegen Dritte, dann treten sie den Rückzug an - auch wenn sie selbst profitieren von den Kompetenzen der Partnerin.

Sehr, sehr wenige erfolgreiche, durchsetzungsfähige Männer können damit leben, dass sie immer mal wieder vor sich selbst zugeben müssen "das hat sie besser hinbekommen, als ich es gekonnt hätte" - und sich dennoch die Beziehung weiter wünschen und vorstellen können.

Das sind die wirklichen, absolut souveränen Alphas, die so viel erreicht haben, dass sie völlig lässig eine sehr kompetente Person neben sich akzeptieren können - unglaublich selten zu finden und /oder vergeben, ganz klar.

Ich gebe meinen auch nicht mehr her.

Lieber #31, ich finde, dass nur eine Feministin Männer wirklich mag- weil sie Frauen und Männer nämlich einfach als Menschen sieht. Mein Sohn jedenfalls ist der Meinung, dass er extrem davon profitiert hat, dass ich seine Schwester und ihn gleichermaßen ernst genommen, gefördert und gefordert habe.
 
G

Gast

  • #36
#32: Ich finde es fatal, die Stundenzahl so zu legen, wie es den Männern gefällt. Wenn eine Frau nun einmal Karriereambitionen hat und mehr als 30-40 Stunden und nicht in einem Job ohne große Aufstiegsmöglichkeiten arbeiten möchte, dann sollte sie das auch tun und sich nicht, weil es Männern nicht gefallen könnte, beruflich einschränken, da sie dann früher oder später unglücklich würde und das auch in die Beziehung hineintragen würde. Ein Partner, der keine Frau mit Über-40-Stunden-Woche und Karriereambitionen an seiner Seite ertragen kann, ist dann halt nicht der richtige Partner für sie.

Das gleiche gilt für eine Frau, die auch mit kleinen Kindern arbeiten gehen und ihre Karriere verfolgen möchte. Da muss man dann halt als Paar eine gemeinsame Lösung finden, wie das möglich ist.

Sich zu verbiegen, um es den Männern oder der Gesellschaft recht zu machen, ist jedenfalls nicht die richtige Lösung, da es die Frau unglücklich macht und die es dann an ihrem Partner und - sofern vorhanden - den Kindern auslässt und das die Harmonie in der Beziehung/Familie nachhaltig stören kann.
 
G

Gast

  • #37
Meine Erfahrung ist das genaue Gegenteil. Noch jede Frau, die den Anschein erweckt, nicht auf eigenen Beinen stehen zu können oder zu wollen, hat mich früher oder später in die Flucht geschlagen. Ich kann eine Partnerschaft nur auf Augenhöhe und gleichberechtigt führen. Dazu gehört z.B. auch, dass ich vor einigen Jahren meinen Wunsch auf Erziehungsurlaub durchgesetzt habe und dafür beruflich einige Zeit kürzer getreten bin - gegen erheblichen Widerstand der ach so emanzipierten Kindesmutter. Man(n) hat schließlich arbeiten zu gehen und die Kohle herbeizuschaffen...
 
  • #38
Liebe FS

Wie alt bst Du denn?

Ich sehe gerade auch an meinen Kindern dass dieses Denkschema deutlich weniger wird. Und es ist eher in Bildungsfernen Schichten zu Hause. Das kann ich deutlich an meinen verschiedenen Freundeskreisen sehen (die ich durch meinen Werdegang erworben habe). Meine Jugendfreunde ticken eher so, die die ich in der FH und in den darauf folgenden Jobs kennengelernt habe mögen selbstbewusste Frauen.

Also mach Dich nicht selbst klein! Und höre auf das scheitern von Beziehungen darauf zu schieben. Selbst wenn sich Streit an solchen Fragen entzündet ist es seltenst der grund für eine Trennung.

Und liebe #11

sorry Männer, ihr seid gerade hier nicht ganz ehrlich, wie ich finde. 5 meiner Partnerschaften scheiterten genau an diesem Punkt, weil ich es nicht mehr hören konnte: Du liebst ja nur Deinen Job.
Das ist der Standartsatz von Frauen die die Scheidung einreichen! Gerne nachdem Sie Jahrelang von eben diesem Beruf bestens gelebt haben.

Und dann kann man doch tatsächlich in vielen Treads hier lesen dass viele Damen die Beruflich erfolgreich sind dennoch am Manne heraufschauen möchten- er MUSS also noch erfolgreicher sein. Tja, und dann wird natürlich die Luft verdammt dünn. Da gibts dann welche die 150k p.a. heimtragen und einen wollen der noch mehr bekommt. Da sucht dann die 0,5% Frau nach dem 0,1% Mann.

Also hört auf zu jammern und die bööösen Jungs für das scheitern Eurer Beziehungen verantwortlich zu machen.
 
G

Gast

  • #39
Ich kenne keinen Mann der was gegen eine finanziell unabhängige Frau hat. Oder anders herum, welcher Mann würde es ablhenen, dass Seine Partnerin eine Erbschaft bekommt oder im Lotto gewinnt?

Nein darum geht es überhaupt nicht.

Ich kenne aber viele Männer, die was gegen eine Frau haben die Ihre Energie, Zeit, Aufmerksammkeit, Priorität etc etc in Ihrem Beruf/Studium/Hobbies etc steckt.

Darum geht es.

Mich wundert es, dass dies so schwierig zu verstehen ist. Und mich wundert es, das dies immer wieder mit Geld / Erfolg / Status / Unabhängigkeit / Emanzipation etc etc *bewusst täuschend* in Verbindung gebracht wird. NEIN, es geht um Zeit, Aufmerksammkeit, Priorität usw.

Und ja, ich kenne auch Männer die ganz froh sind wenn die Frau andere Themen priorisiert ...Das sind dann aber auch meistens die Männer, die auch selber sich noch anderweitg beschäftigen wollen :)

M45
 
G

Gast

  • #40
In einer Partnerschaft mit Familiengründung sind andere Kompetenzen gefragt als das, was der Chef von einer aufstrebenden Karrierefrau verlangt. Wenn man ein Baby bekommt, wird das Baby plötzlich der wahre "Chef" und es interessiert überhaupt nicht, wie erfolgreich Mami im Beruf ist, sondern wünscht sich eine Mama, die in den ersten Jahren für saubere Windeln und leckeres Baby-/Kinderessen sorgt. Und nicht fremdbetreut durch Nanys zu sein, weil Mami ihre Karriere machen will.

Insofern ist es gar nicht verkehrt, wenn die potenziellen Väter nach Frauen suchen, die die Bedürfnisse des Babys befriedigen können.
Klar kann man sagen, dann nimmt der Vater eben die Mutterschaft in Anspruch und die Frau macht weiterhin Karriere. Und dann braucht man aber sich nicht wundern, dass die Ehen kaputt gehen, weil die Männer verweiblichen müssen und die Frauen vermännlichen wollen. Und das Kind nicht mehr weiß, was es von den Rollen seiner Eltern halten soll.

Eine Frau, die Familie gründen möchte, sollte sich dessen bewusst sein, dass das Baby gar nichts von Emanzipation und Karriereausleben der Mama versteht.

Schade, dass viele Frauen lieber ihren Chef zufrieden stellen wollen als ihr Kind. Eine Frau kann beruflich erfolgreich und gute Mutter sein, aber da der Tag 24 Std. hat, muss ihr eins klar sein-beides geht nicht "hauptberuflich". Das eine muss "das Nebenberufliche" sein.

So wie ein Chef eine Karrierefrau dann gerne sieht, wenn sie den Job als Hauptinhalt ihrer Ressourcen betrachtet. So möchten und benötigen Vater und besonders das Kind, dass die Mami sie als Hauptinhalt und das Geldverdienen und die Selbstverwirklichung durch den Job als Nebeninhalt betrachtet.

In Partnerschaften zählen die Qualitäten des privaten Lebens. Die beruflichen Erfolge einer Frau können nicht die privaten Qualitäten einer Frau ersetzen und ausgleichen.

Es ist doch logisch, dass jeder Mann sich eine "privat erfolgreiche" Partnerin sucht-schließlich ist der Ehepartner nicht der Vorgesetzte im Beruf, sondern der Ehemann und der Vater der gemeinsamen Kinder und auf dieser Eben zählen eben die Ehe/- und Familienanforderungen.

Frauen, bedenkt-auf der Karriereleiter seid ihr immer ersetzbar. Als Mütter seid ihr einmalig. Finanziell unabhängig und beruflich erfolgreich geht es auch ohne eine große Karriere. Mit einer Karriere aber habt ihr ein Kind, was ihr so nebenbei "betreibt"- und das hat kein Kind verdient.

Daher nicht böse auf die Männer sein, die sich eine gute Mutter mit ausreichend Zeit wünschen-das ist auch der Wunsch eurer Kinder. Natürlich kann, darf und soll die Frau weiterhin in ihrem Beruf arbeiten-aber eben die richtige Mischung finden. Wenn eine Frau unbedingt die steile Karriere favorisiert, sollte sie einsehen, dass sie zeitlich und ressourcetechnisch nicht die besten Kapazitäten für eine Familiegründung bietet und daher privat hierfür eben weniger interessant ist und abgelehnt werden kann.
 
G

Gast

  • #41
Und ja, ich kenne auch Männer die ganz froh sind wenn die Frau andere Themen priorisiert ...Das sind dann aber auch meistens die Männer, die auch selber sich noch anderweitg beschäftigen wollen :)

M45
Das ist doch super, wenn sie sich noch anderweitig beschäftigen. Es gibt noch andere Hobbies als Fremdgehen, falls du darauf anspielst. Ich finde es abtörnend, wenn ein Mann Rundumbespaßung und ständige Bestätigung von seiner Frau braucht, dass er der Wichtigste ist.
 
G

Gast

  • #42
...weil Männer (noch) nicht wissen, welche Vorteile sie dadurch wirklich haben:

1. keine Auszahlung von Zugewinn, kein Versorungsausgleich, kein Scheidungskrieg ums Geld.

2. eine Frau, die den Mann wirklich liebt und um seiner selbst willen, mit ihm zusammen ist - und nicht, weil er der Versorger ist und das Geld verdient, das sie später abzocken will!

Intelligente Männer suchen auch intelligente Partnerinnen für ein interessantes Leben zu Zweit - Dummchen taugen nichts bei tiefgründiger Kommunikation - aber vielleicht partiell im Bett? Wer als starker Mann zugibt, als Schwächen zu haben, kann eine starke Frau neben sich akzeptieren und beide profitieren, indem beide in der Beziehung wachsen können. Dies zu erkennen setzt allerdings einen gewissen Intellekt voraus!

w/43
 
G

Gast

  • #43
" ..traurig macht, ist, dass man als studierte Frau in den 30ern häufig als "karrieregeile" Emanze abgestempelt wird; ..."
Hierzu kenne ich keine Zahlen. Ich vermute mal das Du hier über Deine Erfahrungen schreibst.
Dann stellt sich noch die Frage ob diese anfängliche Ablehnung tatsächlich mit der (übertrieben formuliert) "karrieregeile" Emanze zu tun hat. Das setzt voraus das Deine Dating - Partner es Dir unmissverständlich gesagt hätten. Das glaube ich schon mal nicht. Also könnte es eine Vermutung von Dir sein? Warscheinlich bist Du einfach nicht an emanzipierte Männer geraten.
Oder sie waren etwas langsamer in ihrer Denkweise.--
Aktuell zum Thema könnte der Artikel im SPIEGEL Nr 1., S. 99,
"Männerdämmerung. Ist das männliche Geschlecht vom gesellschaftlichen Wandel überfordert?"
interessant sein M 55J
 
G

Gast

  • #44
at #40:

Nee, keine Anspielung an Fremdgehen. Anspielung auf Fussball schauen, mit den Kumpels einen trinken gehen usw.

"Ich finde es abtörnend, wenn ein Mann Rundumbespaßung und ständige Bestätigung von seiner Frau braucht, dass er der Wichtigste ist."

Wieso die Übertreibung, die Absolutismen? Von "ständig" oder "Rundumbespassung" war in meinem Post keine Rede.

Bestätigung, dass Mann das wichtigste ist, braucht Mann nicht, das spürt Mann, das weiss Mann.

Oder?

Aber, wenn wir schon dabei sind, wiso *nicht* ab und zu "bestätigen"?

Wie würde Dir der Satz gefallen "Ich finde es abtörnend, wenn eine Frau ...ständig hören will, dass Mann Sie liebt" ... Komisch, das können Frauen nie oft genug hören, wo ist hier der Unterschied? Wenn Dein Partner diesen Satz sagt, würde Dich das nicht hellhörig machen?

Anders herum, kann es sein, dass für viele Frauen (UND Männer) der Mann / Partner für Sie *nicht* das wichtigste ist. Aber wer dann? Etwa der Chef? Der Klient? Der Arbeitskollege? Die Mutter? Die Freundin? Alenfalls die gemeinsamen Kinder sind für viele akzeptabel, wobei sich das natürlich mit der Lebensphase ändert.

Aber wie gesagt, das ist halt alles eine Frage der Prioritäten, Zeit, Aufmerksammkeit. Hat alles überhaupt nichts mit finanzieller Unabhängigkeit zu tun.

M45
 
G

Gast

  • #45
Nee, keine Anspielung an Fremdgehen. Anspielung auf Fussball schauen, mit den Kumpels einen trinken gehen usw.
Wieso die Übertreibung, die Absolutismen? Von "ständig" oder "Rundumbespassung" war in meinem Post keine Rede.
Weil ich genau das Genannte, Fußball schauen, mit den Kumpels einen trinken gehen, normal finde, und das Gleiche bei der Frau. Wenn es schon zu viel ist, dass eine Frau sich intensiv ihrem eigenen Leben/Hobbies widmet, klingt das für mich eben schnell nach Rundumbespaßung.

Bestätigung, dass Mann das wichtigste ist, braucht Mann nicht, das spürt Mann, das weiss Mann.
Oder?
Naja, wenn es der Fall ist, könnte er es spüren. Z. B. wenn er die Frau in ihren Plänen unterstützt und dabei merkt, wie wichtig er durch das ist, was er TUT.

Wie würde Dir der Satz gefallen "Ich finde es abtörnend, wenn eine Frau ...ständig hören will, dass Mann Sie liebt" ... Komisch, das können Frauen nie oft genug hören, wo ist hier der Unterschied? Wenn Dein Partner diesen Satz sagt, würde Dich das nicht hellhörig machen?
Nein, mit dem Satz würde er mich für sich gewinnen. Dass er mich liebt, soll er durch Handeln zeigen, nicht durch Geschwafel. Wenn es wirklich aus tiefstem Herzen kommt, kann er es ja einmal im Jahr sagen. Aber viel wichtiger wäre mir, was er unter Liebe versteht. Bei dem, was manche als Liebe bezeichnen, kann ich auf so einen Satz gerne verzichten.

Anders herum, kann es sein, dass für viele Frauen (UND Männer) der Mann / Partner für Sie *nicht* das wichtigste ist. ... Aber wie gesagt, das ist halt alles eine Frage der Prioritäten, Zeit, Aufmerksammkeit. Hat alles überhaupt nichts mit finanzieller Unabhängigkeit zu tun.
Ich finde das interessant. Du machst wie manch andere an dem Zeitaufwand fest, wie wichtig einem ein Mensch ist. Ich überhaupt nicht. Erst wenn es darauf ankommt, wenn zwei Parteien von einem Menschen etwas fordern, und man merkt, für wen der Partner emotional eher Partei ergreift, einspringt, sich einsetzt, dann erkennt man die Wichtigkeit. Auch jemand, der die ganze Woche on Tour ist, mit dem Partner abgesprochen, geregelt, alles super, kann im Zweifelsfall alles stehen und liegen lassen und klar machen, wo die Prioritäten sind. Das muss aber nicht der Normalzustand sein.
 
G

Gast

  • #46
@ 39: Wer Zuverlässigkeit und Verstand im Beruf bewiesen hat, legt das in der Mutterrolle nicht ab. Die Frauen, die hierzu entweder nicht das Potential oder das Pflichtbewusstsein hatten, entwickeln es auch nicht als "Mutti zu Hause". Ein Defizit auf der einen Seite bedeutet leider keineswegs, dass ein Plus auf der anderen Seite besteht. Ich wünsche mir als Mutter meiner Kinder keinesfalls eine Frau, die bestenfalls den Haushalt kennt, den schmeißen die beruflich erfolgreichen Frauen sowieso nebenbei oder bezahlen hierfür eine Hilfe, die weniger kann als sie.
 
G

Gast

  • #47
"Nein, mit dem Satz würde er mich für sich gewinnen ...Dass er mich liebt, soll er durch Handeln zeigen, nicht durch Geschwafel."

Kauf ich dir nicht ab, kenne keine einzige Frau die nicht gerne und immer wieder hört, dass Mann Sie hübsch findet und Sie liebt. Klaro will Sie *auch* die Taten, aber Sie will es auch hören.

"Ich finde das interessant. Du machst wie manch andere an dem Zeitaufwand fest, wie wichtig einem ein Mensch ist. Ich überhaupt nicht. Erst"

Nein, von reinen Zeitaufwand war nicht die rede, sondern von Prioritäten, Zeit und Auferksammkeit. Aber wenn Du es so haben willst: Kauf ich Dir auch nicht ab, spätestens wenn Du mit bei einem selbstgekochten Essen oder mit Theaterkarten in der Hand einen Anruf kriegst "muss länger arbeiten, kann nicht kommen" wirst Du das anders sehen und erkennen, das Deinem Partner sein Chef wichtiger ist als Du. Weil er eben genau in diesem Zeitpunkt jemand anderem sein Priorität und Aufmerksammkeit gibt.

Nebenbei gemerkt, ich drücke mich wohl schlecht aus oder Du misinterpretierst meine Mails ...Bin nämmlich mit Deinen anderen Anmerkungen bzgl. meinem Mail auch nicht einverstanden aber ist nicht so wichtig. Ich denke meine Hauptbotschaft an die FS frei nach Bill Clinton "its the economy, not the foreign diplomacy, stupid", "es ist die Priorisierung, nicht die finanzielle Unabhängigkeit, stupid" sollte rübergekommen sein. M45
 
G

Gast

  • #48
"Nein, mit dem Satz würde er mich für sich gewinnen ...Dass er mich liebt, soll er durch Handeln zeigen, nicht durch Geschwafel."
Kauf ich dir nicht ab, kenne keine einzige Frau die nicht gerne und immer wieder hört, dass Mann Sie hübsch findet und Sie liebt. Klaro will Sie *auch* die Taten, aber Sie will es auch hören.
Natürlich, aber wir sprachen davon, wie mir der Satz gefallen würde "Ich finde es abtörnend, wenn eine Frau ständig hören will, dass Mann Sie liebt". Und den Satz kann ich sehr gut verstehen. Es ist ein Unterschied zwischen etwas ständig, fast zwanghaft hören zu wollen, oder, es gut zu finden, wenn der andere freiwillig, aus dem Herzen heraus äußert, was er denkt. Und das kann man mir sehr wohl abkaufen, es sei denn, deine Meinung über "alle Frauen" ist unabhängig von deren eigenen Aussagen.

"Kauf ich Dir auch nicht ab, spätestens wenn Du mit bei einem selbstgekochten Essen oder mit Theaterkarten in der Hand einen Anruf kriegst "muss länger arbeiten, kann nicht kommen" wirst Du das anders sehen und erkennen, das Deinem Partner sein Chef wichtiger ist als Du.
Doch, das kannst du mir sehr wohl abkaufen, dass mich das lange arbeiten an sich nicht stören würde. Du vermischt hier allerdings den Zeitaufwand mit Zuverlässigkeit. Wenn er weiß, dass er vielleicht länger arbeiten muss, sollte das vorher klar sein und das Essen auf einen anderen Tag verlegt.

Ich würde aus einem langen Arbeitstag vor allem nicht auf die Prioritäten schließen, das ist der Punkt, um den es hier ja auch geht. Natürlich sollte der Partner wichtiger sein, als der Chef. Durch die Aufmerksamkeit kann man das vielleicht merken, aber nicht durch die Zeit. Ist ja schon erstaunlich, wie unkooperativ Männer sind, wenn dann mal die Frau mehr zu tun hat. Ein Chef ist nicht wirklich langfristig wichtiger, aber auf das Essen kann man verzichten, bei der Arbeit hätte es jedoch größere Nachteile. Da muss man einfach mal vernünftig sein.
 
G

Gast

  • #49
ja die Männer.. wollen das die Frau Ihr Geld verdient am besten ganz viel geld verdient eigene Wohnung oder Haus hat usw.. ABER zu Ihm aufsieht ! sich unterwirft wie ein Hausmütterchen..
und das geht halt nicht! Arme Männer :):)