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  • #1

Warum werden Menschen ohne Kinder immer wieder angefeindet?

Jeder kann doch frei in Deutschland entscheiden, ob er/sie ein Kind oder mehrere Kinder oder eben keine Kinder haben will. Warum werden gerade Mütter oft aggressiv gegen kinderlose Frauen?
 
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  • #2
siri
Liebe Fragestellerin,

das ist kein Problem zwischen Müttern und kinderlosen Frauen, sondern ein allgemein weibliches Problem, leider!

1. sind nur wenige Frauen nicht zweckgebunden solidarisch
2. können sie selten die sachliche von der persönlichen Ebene trennen.

Mütter werden angefeindet
Nichtmütter werden angefeindet
Geliebte werden angefeindet
Ehefrauen werden angefeindet

soll ich weitermachen? ich könnte eine endlose Liste machen!

Wenn ich schreibe, welche Freude es ist, Mutter zu sein, bedeutet das NICHT, daß eine Frau, die nicht Mutter ist, keine Freude hat!
 
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  • #3
Bin selbst Mitte 40, w, und kinderlos. Habe in meinem ganzen Leben noch keine Anfeindung in diese Richtung erlebt. Kann mich problemlos mit Müttern unterhalten und wenn die Sprache auf mein eigenes Leben kommt, werden die Beweggründe akzeptiert, aber nicht abgewertet. Beschreib also bitte mal konkret dein Problem. Kann das jetzt gerade nicht nachvollziehen, wie und aus welchen Umständen heraus Mütter dir gegenüber aggressiv reagieren.
 
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  • #4
Leider habe ich schon oft erlebt, dass Mütter mich anfeinden, weil sie der Meinung sind, ohne Kinder habe man nichts zu tun. Das haben selbst Mütter gemacht mit einem einzigen Kind, nicht berufstätig, mit Putzhilfe und Unterstützung bei der Gartenarbeit. Dass ich seit vielen Jahren voll beruftätig bin und alles im Leben alleine regeln musste (mein Lebenspartner hat sich da voll auf mich verlassen) ist weniger wert als Mutter sein, so mehrere "Damen" im Bekanntenkreis. Warum ich keine Kinder habe, obwohl ich gerne welche gehabt hätte, hat noch nie eine gefragt und wie sehr schwer verletztend diese Bemerkungen sind empfinden sie auch nicht. Fazit: Nach Möglichkeit solche Mütter meiden.
 
  • #5
Weil die kinderlosen Frauen die Mütter nicht hofieren in dem Sinne, als daß sie es als einen besonderen Verdienst ansehen, daß eine Frau geboren hat. Hinzu kommt auch, daß die Mütter sich den kinderlosen Frauen gegenüber oft minderwertig fühlen, weil diese überwiegend beruflich mehr geleistet/erreicht haben, als sie selbst. Dann wiederrum wird den kinderlosen Frauen gegenüber Neid empfunden, denn sie haben ja angeblich so wenig zu tun (daß sie sich als Single um wirklich alles in ihrem Leben selbst kümmern müssen und keine Arbeitsteilung haben und die meisten auch ohne Haushaltshilfe klarkommen müssen, wird nicht bedacht). Und dann gibt es da noch die Frauen, die ja nur deshalb Mutter sind, weil sie die Schwangerschaft als Mittel zum Zweck eingesetzt haben. Diese fühlen sich zu Recht mies und müssen ihren Frust einfach irgendwo ablassen. Darüber hinaus zählen Eltern bei den meisten Großeltern mehr als Kinderlose und die Mütter, da Frauen, zeigen das deutlicher als Männer. Und außerdem wären da noch die Mütter, die sich auf dem Abstellgleis wähnen, während sie nur Babygespräche führen und im Haushalt zu Gange sind. Sie meinen, die Kinderlosen hätten mehr Spaß im Leben und haben das Gefühl, als Heimchen am Herd zu versauern. Da kann schon Frust aufkommen, der irgendwo raus muß. Und wo bitte, wenn nicht beim vermeintlich schwächsten Gleid der Gesellschaft - bei denjenigen, die eben kinderlos sind (und die nur allzu häufig auch Singles sind).

Eigentlich ist alles Quatsch, denn wenn jemand hinter seinen Entscheidungen des Lebens steht, kann er auch andere Menschen neben sich bestehen lassen und muß niemanden anfeinden. Aber das eigene Ego fordert wohl so manchen heraus. Ich sags ja wieder mal: wer auf Kosten der Wahrhaftigkeit lebt, tut sich nichts Gutes!

Mary - the real
 
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  • #6
Ich wollte nie eigene Kinder haben. Und bin es ziemlich leid, dass ich ständig gefragt werden, warum ich denn keine habe. Die Gründe hierfür gehen keinen was an. Außerdem wird einer kinderlosen Frau sowieso gleich Egoismus unterstellt. Besonders verletzend ist dies, wenn eine solche Behauptung von Menschen kommt, denen man schon sehr viel Geld und Geschenke gegeben hat.
 
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  • #7
Ich widerspreche der Behauptung, Menschen ohne Kinder würden immer wieder angefeindet werden. Das halte ich für völlig übertrieben.
Einzelfälle für alle möglichen mehr oder weniger weit hergeholten Vorwürfe gibt es natürlich immer, aber daraus würde ich keine solche sehr stark generalisierende Behauptung ableiten, die ich nach meinem Wissen und mit meiner Erfahrung in keinster Weise bestätigen kann.
Ein solcher Vorwurf wäre natürlich auch vollkommen absurd und abwegig, weil es keine Gebärpflicht (weder gesetzlich noch moralisch) gibt.
 
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  • #8
siri
ganz offen gesagt wird hier heftig gegen Mütter gegiftet. Warum?

Meine beste Freundin ist kinderlos. Ich habe Kinder. Wir sprechen ganz normal darüber und stellen immer wieder fest, daß die unterschiedlichen Lebensformen, die wir leben, einfach unterschiedliche Vorteile und Nachteile haben. Aber deshalb ist doch keine schlechter oder besser, als die andere. Natürlich war ich manchmal auf ihre Unabhängigkeit neidisch. Das habe ich ihr dann auch gesagt und sie hat mir gesagt, daß ihr ihre Unabhängigkeit nicht immer gefällt. Und sie hat mir, als sie zu alt für Kinder geworden war gesagt, daß sie manchmal darüber nachdenkt, ob es vielleicht doch schöner gewesen wäre Kinder zu haben - dann habe ich ihr gesagt, daß das Zusammenleben mit pupertierenden Kindern kein wirkliches Vergnügen ist.

Wo bitte ist eigentlich das Problem? Jeder hat in irgendeiner Form "sein Päckchen zu tragen", die andere Seite des Flusses ist nicht unbedingt schöner, sie ist nur die andere Seite.

Ich habe das Gefühl, daß Neid und Mißgunst nur deshalb entstehen, weil man mit der Situation in der man lebt, nicht zufrieden ist. Aber das wäre man auch dann nicht, wenn man in einer anderen wäre, denn die Spiele "die andere Seite des Flusses ist die schönere" oder "nur meine Seite des Flusses ist schön" sind nur traurig und dumm.
 
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  • #9
@4 Ich könnte mich fast kaputtlachen, wenn ich in Deinem Beitrag lese, dass jemand, der kinderlos ist, als "schwächstes Glied" (m.E. sind das die Kinder, da schutzbedürftig) der Gesellschaft bezeichnet wird. Mir tut so ein armer, junger Single, der neben seinem Beruf keine familiären Verpflichtungen hat, echt leid, auch wenn er abends mehr Spaß beim Ausgehen hat, weil die Kinderfrau keine Stunden zählt.
Aber wie Du schon festgestellt hast: es ist alles Quatsch, was die Schubladen betrifft, in die Kinderlose, Mütter, Väter, Kinderreiche gesteckt werden.
Frau, 41
 
  • #10
Naja, weil unsere ganze kultur untergeht wegen frauen die keine oder nur ein kind haben wollen. Die geburtsraten sind unter jeder s.. 1,3 die bevölkerung schrumpft vor sich hin und wird durch immigranten aufgefüllt. Sozialeinrichtungen wie pension und krankenkasse gehen in die knie usw..
Es ist zwar möglich und gesetzlich erlaubt keine kinder zu haben, aber es ist nicht normal.
In österreich ist es ja das selbe wer kinder will muss sich bald eine frau aus den nachbarländern oder kontinenten suchen.
Ich finde die entwiklung einfach nur traurig, es ist doch ein indikator für eine kranke gesellschaft, da gebe ich gar nicht den frauen die schuld sondern dem ganzen system das sie geschaffen hat.
 
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  • #11
@9 Guten Morgen nach Wien,
es müsste einfach selbstverständlich sein, dass in unserer Gesellschaft Kinder, ohne deshalb Nachteile zu erhalten, geboren werden können, dass die Kinderbetreuungsangebote verbessert werden (siehe Skandinavien) und Mütter ganz normal am Arbeitsleben teilnehmen können anstatt nach einer guten Ausbildung zu Hause sein müssen, weil es die Schule nicht schafft, ein Mittagessen zu organisieren.
Frau, 41
 
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  • #12
Weil meistens die kinderlose Frauen die Muetter wie dumme Wesen darstellen. Und wenn sie dann auch noch geschieden sind, dann werden sie zu Menschen zweiter Klasse. Denn sie selbst haben ja viel vor, werden heiraten, dann brave Kinder bekommen und sich nie scheiden lassen. Wem anderes passiert ist, der ist selbst schuld und nicht so intelligent wie sie selbst.

Eine Frau, die Mutter ist, kann stolz sein und das verkraften kinderlose Frauen kaum.
Wenn du eine Ausnahme ist, dann super!
 
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  • #13
#8
Singles haben keine familiären Verpflichtungen?
Hier wird übersehen, dass Singles oft die anderen Familienmitglieder unterstützen müssen.
Ich kenne eine Frau, die nicht geheiratet haben, weil sie die Privatschule des Neffen finanzieren durfte.
Und ich "durfte" auch schon einiges an die Kinder meines Bruder bezahlen.
Und um unsere Eltern kümmere auch nur ich mich.
Manchmal sind Kinder auch nur eine Ausrede, wenn die Eltern etwas nicht machen wollen.
 
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  • #14
@ #9
Unsere Kultur geht mit Sicherheit nicht unter. Es gibt über 80 Millionen Deutsche.
Griechen hingegen gibt es nur 10 Millionen und Griechenland gab es schon lange vor unserer Zeit und wahrscheinlich werden die Griechen nie aussterben.

Außerdem leben wir in einer Gesellschaft, in der sich die Männer gerne um die Zahlung der Alimente für die Kinder drücken. Deshalb verzichtet manche Frau auch gerne auf einen Ehemann.
 
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  • #15
Es gibt auch Männer ohne Kinder!!! Warum wird hier nur über Frauen diskutiert?
 
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  • #16
Alexandra
@9
Schon mal überlegt, wie unser Leben aussehen würde, wenn jedes Paar drei Kinder hätte?
Die gesellschaftliche Armut würde noch weiter voran schreiten.
Ich halte es auch für reichlich naiv sich zurück zu lehnen, weil man selbst ein gutes Lebensniveau erreicht hat. Schließlich sind all jene Menschen um uns herum und ich möchte nicht in allen Richtungen mit kriminellen Akten gegen mich rechnen müssen.

Viele von den Mittelschichtlern die keine Kinder haben, halten es ein "ertragbares Leben" zu führen. Viele von eben jener Schicht müßte mit jeden weiteren Kind enorme Einbußen verzeichnen. Aus dem Grund entscheiden sich viele gegen ein Kind oder ein weiteres Kind. Für mich ist das völlig verständlich.

Die am wenigsten privilegierte Schicht hat entweder keine Kinder oder gleich eine ganze Menge. Letztgenannte sind möglicherweise genau durch jenen Umstand dieser Schicht zugefallen. Die die keine Kinder haben, sind evtl. jene, die die Zusammenhänge verstanden haben, aber aufgrund häuslicher Vorgaben sich (noch) nicht aus dieser Schicht heraus entwickeln konnten.

Die privilegierte Schicht ist oft geschäftig. Da bleibt nicht viel Zeit. Kinder erhalten häufig Sitter und Haushaltshilfen. Die Neigung zu Nachwuchs hält sich also auch da in Grenzen.

Zu sprechen wäre nun von der Situation der Frauen.
Männer in den nördlichen Regionen bleiben viel öfter zu Hause, dort werden mehr Kinder geboren.
Die Arbeitgeber richten mehr soziale Einrichtungen ein, sodaß die Kinder in der Nähe der Eltern sind.
Die Gleichberechtigung ist dort viel fortgeschrittener.

Ich denke auch wie du, Thomas, daß das System krank ist. Krank ist es, weil eine Schieflage vorliegt. Die Schieflage ist die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern, immer noch.
Frauen oder vielmehr Weibchen neigen dann zu hoher Vermehrung, wenn die Umstände sie dazu annimieren. Weibchen überprüfen das. Ebenfalls stellen Weibchen die Paarung ein, wenn die Umstände schlecht sind oder bereits eine Überpopulation vorliegt. Letztgenanntes dient dem Frieden innerhalb der Art.
Hängt ganz klar zusammen.
Also nichts ist zufällig. Es macht auch keinen Sinn, die natürlichen Reaktionen brechen zu wollen oder auch nur daran zu denken.

Und zentral auf das Thema eingehend: ja, ich bin auch schon öfter angefeindet worden. Es war offensichtlich, daß Neid die Triebfeder war. Meine Lösung habe ich darin gefunden, daß meinen Mund kein Wort mehr verläßt und ich diese Leute nicht mehr an mich heran lasse. Ja, ich gestatte es ihnen einfach nicht (mehr).
 
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  • #17
#12
Warum können Mütter Stolz sein?
Selbst Tiere bekommen Junge.
Ein Studium hingegen können Tiere nicht absolvieren.
 
  • #18
Diese Themen befremden mich irgendwie immerzu und immer mehr. Ich habe es in meinem Bekanntenkreis noch nie erlebt, dass kinderlose Menschen in irgendeiner Art und Weise angefeindet werden. Ehrlich gesagt, habe ich das noch nie und nirgendwo erlebt.

Vor dem Hintergrund stellt sich mir die Frage ob ich

a) im Tal der Ahnungslosen lebe oder
b) die kinderlosen, die sich allenthalben angefeindet vorkommen, vielleicht ein bisschen dünnhäutig sind.

Ich persönlich tendiere zu Antwort b). Ist es denn schon eine Anfeindung, wenn man jemanden fragt, warum er oder sie keine Kinder hat? Was darf man denn überhaupt fragen?
 
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  • #19
Alexandra
@17

haben denn (andere) Tiere ein Studium nötig ;)?

@18
Die Anfeindungen mir gegenüber bestanden nicht lediglich aus Fragen.
Die letzte Anfeindung hörte sich so an "Euch gehts ja gut, ihr könnt machen was ihr wollt und habt eine Menge Zeit, denn ihr habt keine Kinder". Die Aussage wurde mit einem Trotzgesicht unterlegt, vor allem um die Mundpartie durch eine überzogene Unterlippe. Der Mann der das sagte, hat den Zenit seines voraussichtlichen Lebens schon überschritten. Es sieht nicht danach aus, daß jener glücklich auf sein bisheriges Leben zurück schaut. Er hat drei Kinder.
 
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  • #20
an nr 5 und alle, die sich nicht mehr rechtfertigen wollen.
eine bekannte ohne kinder, glücklich verheiratet, hat mir damals erzählt, bei solchen immerwährenden fragen nach Kindern (die tatsächlich irgendwann mal nerven, wenn man sich bereits häufiger zu diesem Thema geäußert haben), sie hat dann nur noch so reagiert.
.. also vor ein paar Jahren hatte ich eine Fehlgeburt und ich möchte über dieses Thema nicht sprechen.
Man kann von dieser Aussage halten, was man will, aber dann ist auf der anderen Seite tatsächlich Ruhe.
 
  • #21
#16 Alexandra, du hast recht es besteht ein ungleichgewicht, frauen werden zur zeit übervorteilt, deshalb nehmen sie immer mehr die männliche rolle ein und suchen ausreden für alles und jenes, was sie in ein schlechteres licht rückt.
Man sieht es ja überall, wenn man kritik äussert an den frauen, grenzt das schon fast an hoheitsbeleidigung.

Die unter schicht wie du sie bezeichnest hat kinder übrigends wegen den förderungen, weil es ihnen mit kinder besser geht als ohne.

#15 weil männer keine kinder zu welt bringen können und die vermehrung eben von den frauen abhängt. Was nützen 100 männer wenn keine frau da ist die kinder will, anderes herum reicht ein mann für fast endlose befruchtungen.

#10 keine ahnung wie es im d-land läuft aber bei uns gibt es kantinen, horte, ganztagsschulen... ich jede dieser einrichtungen besucht, meine mutter war immer brufstätig und alleinerziehend, die alimente kamen vom jugendamt. Ich kann deine aussage in keinem punkt nachvollziehen.
 
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  • #22
zu #11: sowas asoziales hab ich ja noch nie gehört! Schon mal drüber nachgedacht, daß es größtenteils die akademisch gebildeten, gutverdienenden und kinderlosen männlichen wie weiblichen Leistungsträger der Gesellschaft sind, die Kindergeld etc. durch ihre horrenden zu zahlenden Steuern größtenteils mitfinanzieren und MITNICHTEN der Gesellschaft auf der Tasche liegen. Im Gegenteil - sie finanzieren doch die Kinder von Unterschichtsfamilien mit.
(Frau, 2 Kinder)
 
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  • #23
Madmax

@#11
hier kann ich mich #22 nur anschliessen!
hinzu kommt noch , die ganzen nicht verheirateten, die steuerklasse 1 haben...sie zahlen die meisten steuern-mehr als jede familie!

und wer sagt überhaupt, dass die ganzen heutigen kinder einmal arbeit finden werden und damit unsere rente finanzieren?
die wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass sie eben nicht arbeiten, und schon zu erwerbszeiten von harz4 leben.
die finanzieren die kinderlosen gleich mit!

von auf der tasche liegen, kann bei den kinderlosen sicher nicht die rede sein!
genauso gut könnte ich sagen, die Familien mit kindern werden vom arbeitenden teil der bevölkerung finanziert.
...also, die kirche immer schön im dorf lassen!
 
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  • #24
@22: sehe ich genauso. Beitrag 11 hingegen ist das, was er/sie von so genannten kinderlosen Menschen (Frauen ...??) hält: nutzlos. Glücklicherweise verfügen wir armen, einsamen, kinderlosen Menschen über so viel Muße, dass wir dumme Beiträge von den nützlichen unterscheiden können. Hier wird immer wieder so derart polemisiert, aber dort, wo es wichtig ist, greift kein MOD ein. Optimierung des Unterhaltungswertes der Thread? Mit Sicherheit. So long, Amanda.

PS: meine glücklich mit Kindern versorgte Schwester stellte mich immer wieder gerne als "A., meine Schwester, keine Mutter" anderen Müttern vor und koppelte diese Aussage stets mit dem Beisatz, "das ist aber nicht rassistisch" gemeint. Stimmt. "Mutterschaft" ist keine Rasse. Ich habe sie dann mal mit Nazi-Aussagen zu der Thematik konfrontiert, seitdem hält sie diesbezüglich den Mund. Man muss ja nicht alles pflegen, was mal en Vogue in Deutschland war.
 
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  • #25
#11 Das müssen aber besonders tüchtige und intelligente Kinder sein, wenn sie mal unsere Rente zahlen wollen. Ich habe natürlich eine private Rentenvorsorge und brauche Ihre Kinder für meine Rente mit Sicherheit nicht.
 
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  • #26
Stimme 25 zu und an Nr. 11 gerichtet. Ich (F, keine Kinder, selbstständig) erwarte nicht, aus dem staatlichen Rententopf "versorgt" zu werden. Darum muss ich mich schon selber kümmern und als letztes möchte ich von Kindern anderer Menschen "abhängig" sein. Entweder sorge ich dafür privat vor oder es gibt nichts. So "einfach" ist das.
 
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  • #27
Angie
@ 11
Deinen Worten entnehme ich, dass du ganz offensichtlich Vater von mehreren Kindern und extrem unzufrieden mit deiner persönlichen Situation bist. Anders kann ich mir soviel Polemik gepaart mit Neid nicht erklären. Erstens mal finanzieren auch die Kinderlosen in Form von Steuern deine Kinder , und zweitens ist noch längst nicht gewährleistet, dass deine Nachkommen einmal deine Altersversorgung sichern werden. Im übrigen solltest du wissen, dass es nicht reicht, einfach Kinder in die Welt zu setzen, es muss aus etwas aus ihnen werden!
Schon mal registriert, dass Kinder auch glücklich machen? Du musst echt ein gruseliges Familienleben führen, um derartig hasserfüllt zu schreiben. Und Bezeichnungen wie A...
und Sch... für Kinderlose nimmt man nun wirklich nicht in den Mund. Aber ich seh' schon, du gehörst bestimmt zu den Eltern / Vätern, die die erzieherischen Aufgaben gerne der Gesellschaft sprich der Institution Schule aufdrücken und anschließend darüber lamentieren, wie mies sich der Staat um seine künftigen Bürger kümmert, und dass Eltern von der Gesellschaft mit ihren Problemen in Stich gelassen werden.
Wenn du dich so ausgebeutet fühlst, wieso hast du dann überhaupt Kinder in die Welt gesetzt? Wenn sie so viel kosten, hätte doch eins gereicht.Hat dich doch kein Mensch zu gezwungen, sie zu zeugen und groß zu ziehen. An deinem Frust sind nicht die Kinderlosen sondern du selbst schuld, hast offensichtlich die falsche Richtung eingeschlagen.
 
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  • #28
@25:
aber eine jüngere Generation, die die Brötchen bäckt, die Sie von Ihrer privaten Altersvorsorge kaufen wollen, Sie pflegt, falls nötig, Ihr Auto repariert.........die brauchen auch Sie.

Ihr Argument ist leider, leider völlig unreflektiert.
 
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  • #29
Bin 32, w und kann auf grund einer Erkrankung und als Folge mehrerer Operationen keine Kinder bekommen.
Fühle mich wegen meiner Kinderlosigkeit oft benachteiligt und was soziale Kontakte angeht zunehmend isoliert. Ich gehe offen mit diesem Problem um was Freundes- und Kollegenkreis angeht wenn ich auf das Thema angesprochen werde. Also kann da nicht der Gedanke aufkommen, das ich zugunsten einer Karriere auf Kinder verzichte bzw. Kinder ablehne.
Vor kurzem habe ich hier eine Nachricht eines Mannes im Postfach gehabt, der meinte mich belehren und beleidigen zu müssen. Grund war die Angabe in meinem Profil ''ich möchte keine Kinder''. Das ist nunmal die Aussage zum Thema Kinderwunsch die meine Situation am besten beschreibt. Einen anderen Anlass mir zu schreiben hatte dieser Mann nicht, das war eindeutig.
Ich möchte deswegen einfach nur mal an die Toleranz meiner Mitmenschen apellieren: Nicht jede kinderlose Frau hat diese Entscheidung bewusst getroffen oder ist ein herzloses, karriere- und geldgieriges Wesen.
 
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  • #30
siri
was bitte ist eigentlich mit euch los?

Ob eine Frau Kinder bekommt oder nicht, ist im besten Fall ihre persönliche Entscheidung, es besteht aber auch die Möglichkeit, daß sie keine bekommen kann, oder sie sieht sich aus äußeren und oder finanziellen Gründen nicht dazu in der Lage. Nichts von alledem gibt einem anderen das Recht oder Veranlassung, diese Entscheidung oder Tatsache irgendwie, egal ob positiv oder negativ, zu bewerten.

Ich habe Kinder,hätte mir ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen können und hatte zum Glück weder medizinische noch ökonomische Hinderungsgründe. Ich schreibe ganz bewußt "zum Glück", denn es hätte auch anders sein können und auch daran hätte ich nichts ändern können. Ich hätte dann einfach eine andere Sorte Leben gelebt. Ob besser oder schlechter, werde ich niemals wissen!

Kinder zu haben, oder keine zu haben, ist kein Verdienst! Kinder gut und vernünftig großzuziehen dagegen schon.

Eure Steuerberechnung ist übrigens etwas kurzsichtig! Ich bin ein realer Fall und kann euch kurz mitteilen, wie es bei uns ist. Mein ehemaliger Mann bezahlt seit 30 Jahren den Einkommenssteuer-Höchstsatz. auch ich bezahle, obwohl ich nicht vollberufstätig war und bin, seit 30 jahren Einkommenssteuer. Mein Sohn verdient seit 4 Jahren sehr gut, bezahlt Einkommensteuer und wird das vermutlich den Rest seines Lebens weiterhin tun. Das gilt auch, etwas eingeschränkt, für meine Tochter.

Wenn ich gegen all die Steuer, die wir bezahlen, das Kindergeld aufrechne, ist das einfach ein Witz. Selbst wenn ich die Kosten der Schul- und Studienzeiten dazurechne (meine Tochter hat ihre Schulzeit übrigens an einer Privatschule verbracht), sind und waren wir unterm Strich für den Staat und die Geselschaft ein sehr rentables Geschäft. Und wir sind übrigens kein Einzelfall, sondern der etwas gehobene Normalfall.
 
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