Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #91
Wenn er sie geheiratet hätte, wäre sie auch nicht fremdgegangen, siehs mal so.

Das Heiraten hätte freilich den unmittelbaren Wunsch der Frau befriedigt und in DIESEM KONKRETEN Fall das grob partnerschaftswidrige Verhalten (Fremdgehen) verhindert.

Was hätte die FS aber bei nächsten Problem gemacht?
- Wenn sie in der Schwangerschaft nicht gut drauf ist.
- Wenn das Baby nachts schreit.
- ...
- Wenn das "Baby" in 15 Jahren betrunken haus der Disco nach hause kommt.

Ganz zweifellos hätte sich die FS (in dieser oder jener Weise) wieder grob partnerschaftswidrig verhalten. Als verheiratete Ehefrau sitzt sie dabei aber ganz gewaltig am längeren Hebel. Das Familienrecht ist extrem frauenfreundlich und finanziell hat sie nach dem Heiraten gewaltige Druckmittel in der Hand.

Dazu kommt, dass keinerlei Anreiz mehr besteht, sich in einer partnerschaftlichen Weise zu verhalten, wenn sie einmal das große Ziel der Eheschließung (und der damit einhergehenden finanziellen Absicherung) erreich ist.

Mir scheint, dass bei der heutigen Situation das Heiraten für einen Mann nur dann sinnvoll ist, wenn er extrem konservativ und traditionell eingestellt ist. Bei Frauen mag das anders sein.

m
 
G

Gast

Gast
  • #92
Wenn er sie geheiratet hätte, wäre sie auch nicht fremdgegangen, siehs mal so.

Wie lachhaft. Dann wäre es heute oder morgen sicherlich ein anderer, neuer Grund gewesen. Nämlich immer dann, wenn er nicht spurt.

Ich m38 werde auch erst im Rentenalter meine Freundin heiraten. Und Kinder möchte ich auch keine. Eine Frau mit solchen krampfhaften Bedingungen wie die FS, hätte ich direkt abgeschossen. Erstmal arbeiten gehen, dann über etwaige Ansprüche nachdenken.
 
G

Gast

Gast
  • #94
Natürlich ist das eine idiotische Konsequenz, die die Fragestellerin gezogen hat. Vermutlich hat sich über die vier langen Jahre der unverbindlichen Beziehung so viel Groll in ihr aufgestaut, dass es für einen Übergang zu einer Ehe schon zu spät war. Ihr zu unterstellen, sie wäre auch in einer Ehe fremdgegangen, spricht für mangelnde Kenntnis der weiblichen Psyche. Besser ist es, rechtzeitig zu gehen, wenn der andere es nicht ernst meint.
 
G

Gast

Gast
  • #95
Ihr [der FS] zu unterstellen, sie wäre auch in einer Ehe fremdgegangen, spricht für mangelnde Kenntnis der weiblichen Psyche.

Erkläre das mal. Mir scheint es eher wahrscheinlich, dass sie in der Ehe erst recht fremdgegangen wäre (dann halt aus einem anderen Grund, irgendwelche Probleme gibt es in jeder Beziehung mal - mit wie ohne Trauschein).

Auch scheint es mir nicht unerheblich, dass eine Ehefrau eine viel stärke Machtposition hat und ihren Mann mit finanziellen Drohungen unter Druck setzen kann, falls er ihr Verhalten nicht toleriert.

Auf Basis meines männlichen Erfahrungshorizonts würde ich eher vermuten, deine Auffassung spiegelt die Meinung von unverheirateten Frauen wieder. Vor der Ehe neigen Frauen sehr dazu, das Edle und Romantische an der Ehe zu verklären.

Wenn Frauen erst einmal verheiratet sind, werden sie sich ihrer (u. a. finanziellen) Machtposition meist sehr schnell bewußt. Häufig wird dann der Fokus eher auf den finanziellen Versorgungsaspekt der Ehe gelegt - sowie auf die Macht, die das Scheidungsrecht nach dem Zerrüttungsprinzip (schon implizit) einer Ehefrau gibt.

m
 
G

Gast

Gast
  • #96
Auf Basis meines männlichen Erfahrungshorizonts würde ich eher vermuten, deine Auffassung spiegelt die Meinung von unverheirateten Frauen wieder. Vor der Ehe neigen Frauen sehr dazu, das Edle und Romantische an der Ehe zu verklären.

Wenn Frauen erst einmal verheiratet sind, werden sie sich ihrer (u. a. finanziellen) Machtposition meist sehr schnell bewußt. Häufig wird dann der Fokus eher auf den finanziellen Versorgungsaspekt der Ehe gelegt - sowie auf die Macht, die das Scheidungsrecht nach dem Zerrüttungsprinzip (schon implizit) einer Ehefrau gibt.

Nein, ich bin keine unverheiratete Frau, sondern seit vielen vielen Jahren verheiratet. Vor meiner Ehe war ich acht Jahre mit einem Mann zusammen, der, weil wir beide noch studiert haben, mir nie einen ernsthaften Antrag gemacht hat. Er hat zehn Jahre nach unserer Trennung eine Frau mit einfachem Lehrberuf geheiratet, weil sie schwanger geworden war und sagt heute (nach gescheiterter Ehe und teurer Scheidung) auch, dass Verbindlichkeit nichts mit dem Geldbeutel zu tun hat. Mein Mann hatte mir binnen kurzer Zeit einen Antrag gemacht. Ich habe in fast 15 Jahren im Übrigen weder meine Treue noch meine Kleidergröße verloren noch aufgehört, zu arbeiten. Unser Kind ist sehr gut geraten. Eine Frau, die erfolgreich ein Studium absolviert und gearbeitet hat während ihre Altersgenossinnen sich mit einer Lehre begnügt haben, weil ihr Ziel von Anfang an die Ehe war - egal mit wem und ob älter, Hauptsache die Kohle stimmt - wird auch nach der Eheschließung nicht faul oder illoyal. Ein Mann ist nur dann durch eine Heirat in finanzieller Gefahr, wenn keine adäquate Partnerin wählt, sondern eine, die behauptet, sie wolle ihm "den Rücken freihalten" und nicht mehr arbeiten. Ein Mann, der selbst nicht verbindlich ist, kann keine Verbindlichkeit erwarten. Sollte meine Ehe enden, käme für mich auch nur eine zweite Ehe, nie eine nichteheliche Lebensgemeinschaft, in Betracht. Allein würde ich sicher nicht bleiben müssen.
 
G

Gast

Gast
  • #97
...wird auch nach der Eheschließung nicht faul oder illoyal.

Ich bin auch dieser Meinung. Dass eben der Charakter des Menschen bestimmt, wie in gewissen Situationen die Dinge laufen. Ob jemand etwas verspricht, weil das seiner oder ihrer inneren Überzeugung entspricht; oder weil "es üblich ist" oder einem Status/materiell vorteilhaft erschien.

w26
 
G

Gast

Gast
  • #98
Wahnsinn! Jetzt ist also der Mann daran Schuld, das sie fremd gegangen ist ? Er hat sie in die Ecke gedrängt ? Frauen, seid ihr wirklich so ?

Und erklärt mir mal wieso eine Beziehung ohne Heirat was "unverbindliches" sein soll ? Hallo, wir leben im Jahre 2012!
 
G

Gast

Gast
  • #99
Die Frage Heiraten, Ja / Nein sehe ich als nicht so wichtig an. Wohl aber den Kinderwunsch.
Und wie hier im Forum schon häufig geraten wurde ist dies Abklärung der weiteren Lebensplanung am Beginn einer Beziehung sehr wichtig. Das habt ihr vor 4 Jahren anscheinend nicht gemacht.
Frage ihn und beobachte ihn und setze Dir einen Zeitrahmen, den er nicht kennt.
Habt ihr bis dahin keine gemeinsame Lebensplanung hinsichtlich des Kinderwunsches dann trenne Dich von ihm. M 55J
 
G

Gast

Gast
  • #100
Und erklärt mir mal wieso eine Beziehung ohne Heirat was "unverbindliches" sein soll ? Hallo, wir leben im Jahre 2012!

Ja, bei einer Partnerschaft ohne Heirat bleibt ein Rest Unverbindlichkeit, das ist in diesem Jahr nicht anders als in den Jahren zuvor.
Deswegen machen viele diesen Schritt ja auch nicht - was in Ordnung ist, aber man soll den Unterschied nicht wegreden. Ich kenne beides, Zusammenleben mit und ohne Trauschein, und ich finde (und nicht nur ich), dass es ein sehr großer Unterschied ist.
 
G

Gast

Gast
  • #101
Bei allem Respekt ist dein Statement ein ganz klarer und sehr heftiger Fall von "Frauenlogik":
Ja, bei einer Partnerschaft ohne Heirat bleibt ein Rest Unverbindlichkeit, das ist in diesem Jahr nicht anders als in den Jahren zuvor.

Wo bitte ist denn beim Heiraten die Verbindlichkeit für die Frau? Eine Ehe kann ohne irgendwelches Federlesen wieder geschieden werden und die Frau bekommt (im Normalfall) eine Menge Geld.

Für den Mann bringt die Ehe ein gewisses Maß an Verbindlichkeit mit sich. Er kann sich zwar auch ohne irgendwelches Hin und Her scheiden lassen, aber er muss finanziell dafür bluten. Also gibt es für Männer eine gewisse Hemmschwelle. Für Frauen gibt es diese Hemmschwelle ganz klar nicht.

Wenn wir es realistisch (und nicht romantisch-nostalgisch) sehen, dann ist das Heiraten auch heute noch für Frauen der zentrale Weg zum finanziellen Aufstieg - egal ob die Ehe hält oder nicht.
Das muss man jetzt nicht gut finden, realistisch gesehen ist das aber einfach so.

m
 
G

Gast

Gast
  • #102
An deinem Statement ist in großen Teilen durchaus etwas dran. Zentral ist der Punkt:

Eine Frau, die erfolgreich ein Studium absolviert und gearbeitet hat während ihre Altersgenossinnen sich mit einer Lehre begnügt haben, weil ihr Ziel von Anfang an die Ehe war - egal mit wem und ob älter, Hauptsache die Kohle stimmt - wird auch nach der Eheschließung nicht faul oder illoyal.Ein Mann ist nur dann durch eine Heirat in finanzieller Gefahr, wenn keine adäquate Partnerin wählt, sondern eine, die behauptet, sie wolle ihm "den Rücken freihalten" und nicht mehr arbeiten.

Das Studium würde ich jetzt nicht überbewerten, ansonsten stimmt aber, was Du sagst. Man muss aber doch feststellen, dass die FS zwar irgendwie durch die Uni gekommen ist. Ansonsten hat sie aber genau das von dir (zu recht) kritisierte Lebenskonzept angepeilt. Hätte sie ihren Mann nach dem Heiraten betrogen, dann hätte sie im Scheidungsfall auch ganz gewaltig abgesahnt.

Aus Männerperspektive scheint mir aber dein zentraler Irrtum zu sein, dass man die "Problemfrauen" schon vor der Ehe erkennen könne. Deine Kriterien sind wenig aussagekräftig:
...
--> einfachem Lehrberuf ...
--> behauptet, sie wolle ihm "den Rücken freihalten" und nicht mehr arbeiten
Die breite Masse der Frauen mit einfachem Lehrberuf ist sicherlich integer. Man muss nicht Akademikerin sein, um eine gute Partnerin abzugeben.
Auf die Idee, dem Mann den "Rücken freizuhalten", statt selbst ernsthaft zu arbeiten, kommen Frauen typischerweise nicht etwa vor dem Heiraten, sondern erst nach der Geburt des ersten Kindes. Da ist es für den Mann natürlich zu spät.

Im Kern scheint mir das Problem zu sein, dass eine Frau durch das Heiraten in ein Machtposition kommt. Man kennt auch aus dem Wirtschaftsleben das Problem, dass vorher durchaus vernünftige Mitarbeiter nach einer Beförderung nicht damit umgehen können, auf einmal in einer Machposition zu sein. Im Betrieb werden diese frisch beförderten Leute dann oft überzogen autoritär.

Kommt die Frau durch das Heiraten in eine Machtposition, gibt es durchaus eine (natürlich nicht universelle) Neigung sich gehen zu lassen, dick zu werden, sexuell träge zu werden...
Ein Punkt dabei ist dann auch, dass die Frau eben den Mann (meist implizit, selten explizit) erpressen kann, dass sie ihn finanziell ruiniert und ihm die Kinder wegnimmt, wenn er sich nicht ihren Wünschen fügt. Das ist schlichtweg keine Basis für eine vernünftige Beziehung auf Augenhöhe.

Wer mit einer Machposition nicht umgehen kann, ist im Voraus kaum erkennbar - weder bei der Beförderung im Betrieb, noch beim Heiraten. Als Mann fragt man sich daher natürlich: Warum sollte die Frau dann überhaupt in diese Machtposition?

m
 
G

Gast

Gast
  • #103
an 101: Natürlich muss man nicht Akademikerin sein, um eine gute Partnerin zu sein. Wichtig ist trotzdem das Gleichgewicht. Dass Gefälleehen nicht nur zu einer größeren Prozentzahl scheitern als Ehen zwischen gleich und gleich, ist erwiesen und zeigt sich in den vielfältigen Diskussionen um dieses Thema. Ich denke schon, dass man "Problemfrauen" vor der Ehe erkennen kann. Wenn eine Frau sich schon damit anpreist, dass sie kochen kann, dem Mann ein schönes Heim bieten will und mit ihm nicht beruflich konkurrieren will (alles eine Selbstverständlichkeit für jede Frau, auch für eine fleißige und erfolgreiche), sollte ein intelligenter Mann doch den Braten riechen. Von Frau zu Mann ein Geheimnis: Es gibt sogar im Jahr 2012 noch sehr viele Frauen, die es nicht schaffen oder keine Lust haben, sich dem Stress eines anspruchsvollen Berufs auszusetzen und nur heiraten wollen, um nicht mehr richtig arbeiten zu müssen. Ein Kind hilft dabei natürlich enorm. Im Scheidungsverfahren wollen sie dann tatsächlich "nur, was ihnen zusteht." Solche Exemplare sind unter den Akademikerinnen eindeutig seltener, wenn sicher auch hier mitunter zu finden.
 
G

Gast

Gast
  • #104
Ja, bei einer Partnerschaft ohne Heirat bleibt ein Rest Unverbindlichkeit, das ist in diesem Jahr nicht anders als in den Jahren zuvor.
Deswegen machen viele diesen Schritt ja auch nicht - was in Ordnung ist, aber man soll den Unterschied nicht wegreden. Ich kenne beides, Zusammenleben mit und ohne Trauschein, und ich finde (und nicht nur ich), dass es ein sehr großer Unterschied ist.

Für mich (und nicht nur mich) ist das kein Unterschied, ausser das man zu 90% als Mann der Depp bei der Trennung, für die man(n) nicht mal unbedingt was kann.

Also dann lieber ohne Trauschein - ihr Frauen sucht einfach nur die finanzielle Absicherung und wenn der Mann nicht spurt, wird eben fremdgegangen, wie man es bei der FS gesehen hat.

Wieso sollte Mann sich auf sowas einlassen?
 
G

Gast

Gast
  • #105
von 101 an 102

Es gibt natürlich "Problemfrauen", die man schon im Voraus erkennen kann. Der klassische Fall sind deine
Frauen, die es nicht schaffen oder keine Lust haben, sich dem Stress eines anspruchsvollen Berufs auszusetzen und nur heiraten wollen, um nicht mehr richtig arbeiten zu müssen. ... Im Scheidungsverfahren wollen sie dann tatsächlich "nur, was ihnen zusteht."

So einfach ist das aber keineswegs immer. Mir scheint, die Masse der "Problemfrauen" steuern eine Karriere als Scheidungsgewinnlerinnen keineswegs an. Vor der Ehe spuken ihnen allerlei (durchaus ehrlich gemeinte) romantische Vorstellungen im Kopf herum. Sie verkünden mit ehrlicher Überzeugung, sie suchten nur deswegen einen gutverdienenden Mann, damit er ihnen während der Stillzeit / während des einen, einzigen Babyjahres das Daheimbleiben finanziert.

Dann kommt aber
a) eine gewisse Gewöhnung an das dolce far niente daheim, fern des stressigen Arbeitsmarktes
b) das Ehegattensplitting, das gerade die Frauen gut verdienender Männer vom Arbeitsmarkt fern hält
c) eben die (mitunter den Charakter verderbende) Machtposition, die eine Frau durch die Eheschließung erhält.

Viele Frauen triften dann mehr und mehr in ein Dasein fern der harschen Realität der Arbeitswelt. Das hatten sie meist vorher nicht geplant. Meist sehen sie sich selbst nicht als Faulpelz, sondern als Opfer der Umstände. Im Scheidungsfall verlangen sie eine finanzielle Entschädigung, GERADE WEIL sie sich während der Ehe sich finanziell versorgen ließen.

Um das Problem an einem anderen Beispiel zu demonstrieren, es kommt vielleicht nicht aus der Frauenwelt, passt aber:
Kennst Du das Buch / den Film "Im Westen nichts Neues" von E. M. Remarque? Dort geht es um einen liebenswerten, friedlichen und beliebten Briefträger. Er bekommt ein ganz kleines bisschen Macht, weil er als Unteroffizier einberufen wird. Damit kann er nicht umgehen und mutiert zu einem absoluten Monster, das seinem gesamten Umfeld das Leben zur Hölle macht.

So extrem ist das beim Heiraten natürlich nicht. Mitunter tritt aber eben dieses Problem in einer abgemilderten Form auf. Diese Problemfälle erkennt man aber meist nicht im Voraus, weder in der Wirtschaft, noch beim Staat und auch nicht beim Heiraten.

Darum bleibe ich bei meiner Meinung:
- Beziehungen sollten auf Augenhöhe ablaufen.
- Ich finde es unvorteilhaft, wenn Frauen darauf versessen sind, sich durch das Heiraten in eine Machtposition gegenüber ihrem Partner zu manövrieren.

m
 
G

Gast

Gast
  • #106
Ich persönlich finde Ende 20 alles andere als "zu jung" zum heiraten. Diese Meinung entsteht nur leider in vielen Köpfen weil so viele Paare heutzutage erst mit 30, Anfang 30, heiraten. Vor 20 oder 30 Jahren war eine Eheschließung mit Mitte 20 total normal. Mich persönlich regt das total auf, weil ich schon mittlerweile ziemlich oft mit bekommen habe das eine junge Frau in einer langjährigen Partnerschaft heiraten möchte und der Mann sich noch "zu jung" oder "noch nicht bereit" dazu fühlt. Anscheinend fühlen sich viele Männer heutzutage erst mit Anfang 30 alt genug und bereit dazu. Wenn man als Frau mit Anfang 20 einen heiratswilligen Mann sucht, kann es quasi passieren das man so lange sucht bis man Ende 20 ist (und dann muss natürlich noch Zeit vergehen, bis Mann "sich bereit" dazu fühlt). Mein Traum war es auch immer mit Anfang 20 zu heiraten um mit Ende 20 mein erstes Kind zu bekommen..aber die Chance ist wie oben beschrieben gering das dieser Traum in Erfüllung geht.
Entschuldigt wenn mein Beitrag nicht 100% zum Thema passt.
 
G

Gast

Gast
  • #107
... dass er eigentlich noch gar nicht weiß, ob er überhaupt jemals heiraten will!! Er hat gesagt, dass die Ehe für ihn als Mann nur Nachteile bringen würde, weil das Familienrecht so männerfeindlich ist und er nicht enden will wie sein Vater, der eine Scheidung hinter sich hat und dadurch viel verloren hat.

Er hat damit sicherlich nur teilweise Recht. Egal ob man verheirated ist, oder nicht... wenn ein Kind da ist, ist im Scheidungsfall der Vater des Kindes immer in Nachteil. Zahlen muß er so oder so, ob verheiratet oder nicht.

Kinder bedeuten eine Verpflichtung. Dein Freund fühlt sich aus welchen Gründen auch immer noch nicht in der Lage derartige Verpflichtung einzugehen. Wenn er dir das so sagt, dann finde ich das sehr ehrlich und das sollte man auch würdigen. Es gäbe nichts schlimmeres als einen Holodri, der dann nach der Geburt des Kindes das Weite sucht.

Ihr seid ja nun nicht so alt, dass man das Thema nun überstürzen sollten. Sollte er aber in 2-5 Jahren (vielleicht so bis 35) seine Meinung immer noch nicht geändert haben, dann hast du vielleicht den falschen Partner für dein Vorhaben.

Ob man das Abwarten will und seine Zeit vielleicht verschwendet, ist die andere Frage. Die kannst nur du dir selbst beantworten.

Vielleicht ist er aber auch nicht sicher was dich betrifft. Hast du ihn einmal betrogen? Bist du zu Oberflächlich oder hast du andere nicht so tolle Eigenschaften, die er dir als Mutter eines gemeinsamen Kindes nicht zutraut?

Das mußt du dir alles wie gesagt selber beantworten können. Wir kennen nur deine Meinung dazu, aber nicht seine.

Viel Glück trotzdem
m/45
 
G

Gast

Gast
  • #108
Warum nimmst Du seine Antwort und Gründe nicht ernst. Sie sind nämlich gut und richtig. Und Du solltest das respektieren. Und vielleicht testet er gerade Deine Toleranz und Du fällst durch. Deine Ausführungen sind pure Egozentrik. Da würde ich auch nicht heiraten wollen.
Außerdem muss der Heiratsantrag von ihm kommen und nicht von Dir.
 
G

Gast

Gast
  • #109
Mit 25 Jahren bist du noch jung genug um nicht schon solche (durchblickende) Panik zu verbreiten. Nachdem was und wie du es schreibst setzt du deinen Freund damit auch gehörig unter Druck. Die Reaktion darauf siehst du und verschärfst sie - zunächst sagt er, er möchte sich nur mehr Zeit lassen und zwischenzeitlich weis er schon nicht mehr ob er überhaupt Kinder will-.
Frage dich wie wichtig ER dir ist. Du würdest ihn nie verlassen!? Super, dann gib Euch Zeit und konzentrier dich erst mal auf Beruf und Hobby und genieße diese Zeit. Wenn er in ein, zwei Jahren seine Meinung nicht geändert hat, dann solltest du ernsthaft in Erwägung ziehen dass er keine Kinder/Familie will, oder zumindest nicht mit dir.
Ehrlich, ich versteh euch Frauen nicht! Ihr setzt voraus, dass ein Mann ein Nein von euch (und andere Entscheidungen) zu akteptieren hat. Gleichzeitig aktzeptiert ihr aber kein Nein des Mannes und versucht zu überreden, überzeugen usw. Dass so etwas glücklich wird ist selten von Erfolg beschieden. Dies sage ich nicht ohne Grund. In meinem Bekanntenkreis befinden sich zwei Frauen die ein klares nein des Mannes nicht glauben wollten. Letztendlich stehen sie nun allein da und die Uhr für eine Familie ist für eine bereits definitiv abgelaufen. Diese Frauen tun mir unendlich leid, doch ist ihnen oft nicht zu helfen.
Werde dir über deine Ziele und Wünsche bewusst und handele dann!

m40
 
G

Gast

Gast
  • #110
Also, wenn ein Mann, der 4 Jahre und länger mit seiner Partnerin zusammen ist, und nicht weiß, ob er Kinder will, dann stimmt da was nicht. Wenn der Mann mit 29 Jahren Angst vor Verpflichtungen gegenüber seinen evtl. noch kommenden Kindern hat, dann wird er diese auch mit 35+ haben!
Für eine Frau läuft die Zeit nunmal schneller, dass sollten sich mal die Männer bewusst machen! Gut, die FS ist noch jung, aber nach 4 Jahren Gemeinsamkeit sollte Mann schon wissen, was er will und vor allem mit wem!
 
G

Gast

Gast
  • #111
a) Woher willst du denn heute wissen, dass du ihn nicht mit 40 verlässt??? Kannst du Zukunft schauen? Als ich mit 23 geheiratet habe dachte ich nicht einmal ansatzweise daran, dass ich mit 46 inständig hoffe, endlich die Scheidung ausgesprochen zu bekommen...
b) Weil es sein gutes Recht ist zu sagen, was er will und was er nicht will. Genau wie es dein gutes Recht ist zu sagen, was du willst und was nicht. Aber daraus lässt sich nicht ableiten, dass der andere auch genau das möchte, was man selbst möchte. Und das heißt es schlicht und ergreifend zu akzeptieren und für sich zu entscheiden, ob man damit leben kann oder nicht. Wenn du mit seiner Entscheidung nicht leben kannst, bleibt dir nur ein Weg...
w/46
 
G

Gast

Gast
  • #112
Da Ehen zwar im Himmel geschlossen werden aber leider auf Erden geschieden werden sagt er nein. Das Scheidungsrecht ist grässlich - warum sollte er sich das antun?
 
G

Gast

Gast
  • #113
Such Dir einen Mann der Dich wirklich will und nicht nur solange im Bett ausprobiert bis ihm die Frau seines Lebens über den Weg läuft und der er sofort den Ring hinhält.
 
G

Gast

Gast
  • #114
Ich kann deinen Freund sehr gut verstehen. Ich m39 habe auch geheiratet weil ich sie liebte und sie sich eine Hochzeit so sehr wünschte. Kinder wollte sie auch ganz doll haben. Und klar, wenn man sich verspricht, bis das der Tot uns scheidet... Nur kam es dann anders und sie spielte den Tot! Nachdem sie alles hatte was sie wollte wurde ihr das Leben zu langweilig und sie löste das Versprechen auf. Und nun? Meine Kinder sehe ich so gut wie gar nicht mehr, das Konto schrumpft und schrumpft, eine neue Partnerin ist wegen den Altlasten nicht mehr zu finden... Also ein Mann ist nach einer gescheiterten Ehe mit Kindern heute fertig... Wozu dann noch jemals heiraten? Frauen kommen aus dieser Situation viel, viel besser herraus! Sie gehen so gut wie kein Risiko ein. Jedoch der Mann. Er kann für die nächsten 25 Jahre völlig ruiniert sein. Sorry, aber DAS ist leider die Wirklichkeit!

Schade, dass dieser Mann nur seine Sicht sieht und kein Wunder, hat sie ihn verlassen. Schliesslich zieht die Partnerin ein Leben lang Kinder von ihm auf: Dafür hat sie zumindest finanzielle Unterstützung verdient. Falls Sie, der Schreiberling, nicht sehr reich sind muss sie nämlich nicht nur für die Erziehung der Kinder aufkommen sondern für die andere Hälfte des Geldes. Das heisst sie, die Frau wird unaufhörlich entweder arbeiten oder auf die Kinder aufpassen. Es wird sehr schwierig für solche Frauen überhaupt einen neuen Partner zu finden. Während Sie sich offenbar hier anmelden konnten. Und warum sollten Sie selbst nach gescheiterter Ehe nicht die Verantwortung für Ihre Kinder tragen? Kurz und gut: Das Gejammer der Männer die ihr Leben lang nur auf die Karriere geschaut haben und dann ganz erstaunt gucken wenn die Frau samt Kindern weg ist, nervt.
 
G

Gast

Gast
  • #115
Deine naive Weise klingt ein Bischen wie ein Teenie-Girl, was Liebeskummer hat und jetzt ganz dolle leidet. Wenn das in deinen Zeilen schon so rüberkommt, wie nimmt Er das dann erst wahr!?


Finde heraus, was er wirklich will, für mich fühlst du dich an wie eine Klette. Lass' im Luft zum Atmen.

Wenn er partout nicht heiraten will, liegt das wohl auch an der Geschichte mit seinem Vater, vielleicht solltest du seinen Wusch akzeptieren und nicht darauf hoffen, dass er irgendwann nachgibt, damit würde er sich verbiegen.

Wie wärs, wenn du jetzt einfach mal einen Gang zurückschaltest und dann, wenn der Druck etwas raus is, ihn mal lieb aber bestimmt fragst, was er wirklich will? Sollte dabei rauskommen, dass er sich auch in Bezug auf dich nicht so sicher ist, wäre das zwar Schmerzhaft, aber du könntest die Konsequenzen ziehen und den Richtigen für deine Pläne finden. Aber bitte entspannt! Mach' dein Glück nicht so sehr vom Anderen abhängig.
 
G

Gast

Gast
  • #116
"Die Richtige" wird immer geheiratet...
 
G

Gast

Gast
  • #117
Schade, dass dieser Mann nur seine Sicht sieht und kein Wunder, hat sie ihn verlassen. Schliesslich zieht die Partnerin ein Leben lang Kinder von ihm auf: Dafür hat sie zumindest finanzielle Unterstützung verdient.

Ist das schön wie alles verdreht wird. Will er nicht heiraten und Kinder kriegen, ist er ein Egoist und Weichei, welches keine Verantwortung (Nur wild Rumfi**en) übernehmen will, bzw. auf eine "Bessere" wartet.
Erfüllt er Ihr (eventuell gegen seinen eigenen) den Wunsch nach beidem und kommt es zur Scheidung, dann muß der Schei**kerl bluten natürlich, weil sie ja SEINE Kinder großzieht.

Im übrigen: Lesen Sie mal #71, Die Treue der FS hat genau 9 Tage gehalten, dann ist sie fremdgegangen und hat das auch noch hier gepostet. Natürlich ist an dem Seitensprung auch wieder der Mann schuld, weil wenn sie verheiratet gewesen wären, hätte sie das ja gar nicht tun können. Ist das weibliche Logik ?
 
G

Gast

Gast
  • #120
Was wenn die Frau sagt, "Keine Heirat? Ohne mIch!" ?

Ich als Frau sage auch "Heiraten? Ohne mich!" und kann den Partner der FS daher sehrgut verstehen. Keine Ahnung, warum man heutzutage noch heiratet. Ein Trauschein ist kein Garant für eine glückliche Beziehung und viele "wilde Ehen" halten heutzutage länger als solche mit Trauschein.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top