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  • #1

Warum wird nicht einfach direkt gefragt?

Hallo,

warum stellen Männer und auch Frauen immer indirekte Fragen. z.B. Was machst du morgen? Anstatt zu sagen, ich würde mich gerne mit dir verabreden, hast du morgen dann und dann Zeit und Lust?

Ich antworte dann tatsächlich auf seine/ihre Frage und zu einer Verabredung kommt es nicht, weil ja nicht direkt nach einer Verabredung gefragt wird. Ich mag auch nicht immer nachfragen, warum ich gefragt werde, was ich mache. Dann kommt wie vermutet die Antwort, dass der Andere sich verabreden will. Warum sagt er/sie das nicht gleich? Warum so umständlich und hintenrum?

Ich finde nicht, dass ich es mir schwer mache, sondern der Fragende.

Was denkt ihr zu diesem Thema?

w 45
 
  • #2
Nun, das ist ganz einfach Frauen sagen fast nie "nein" sie sagen fast immer sie haben keine Zeit. Also frag man was sie mach und wenn sie Zeit hat, fragt man ob sie etwas unternehmen will. Dann weiß man als Mann zumindest sofort woran man ist, weil dann muss sie "nein" sagen wenn sie nicht will.
Auch erfährt man dadurch auch mehr über sie und ob man überhaupt in ihr leben passt, einige sind nämlich dauerbeschäftigt mit zig Hobbies, die haben sowieso keinen Platz in ihrem Leben für eine Beziehung, wer will schon jedesmal um einen Thermin betteln?

Durch die Frage was sie macht, hat sie auch die Möglichkeit umzuplanen und sich Zeit zu schaffen ohne, dass ich es merke und gleichzeitig gebe ich durch die Frage auch bekannt, dass ich Zeit habe.
Wenn die Frau interessiert ist und keine Zeit hat, kann sie bekanntgeben wann sie Zeit, wenn sie nicht interessiert ist kann sie was reindichten und spricht so inderekt einen Korb aus.

Wenn man erst einmal weiß, dass interesse besteht, dann wird die Kommunikation direkter also zumindestens beim Mann, bei der Frau wirds dann meist noch diffuser.
 
  • #3
....bei solchen Gelegenheiten frage ich unverblümt "warum willst du wissen, was ich morgen mache, willst du dich etwa mit mir treffen?". Umständlichen Männern muss man direkt begegnen, sonst wird das nie was....
 
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  • #4
Nun, das ist ganz einfach Frauen sagen fast nie "nein" sie sagen fast immer sie haben keine Zeit. Also frag man was sie mach und wenn sie Zeit hat, fragt man ob sie etwas unternehmen will. Dann weiß man als Mann zumindest sofort woran man ist, weil dann muss sie "nein" sagen wenn sie nicht will.
Auch erfährt man dadurch auch mehr über sie und ob man überhaupt in ihr leben passt, einige sind nämlich dauerbeschäftigt mit zig Hobbies, die haben sowieso keinen Platz in ihrem Leben für eine Beziehung, wer will schon jedesmal um einen Thermin betteln?

Durch die Frage was sie macht, hat sie auch die Möglichkeit umzuplanen und sich Zeit zu schaffen ohne, dass ich es merke und gleichzeitig gebe ich durch die Frage auch bekannt, dass ich Zeit habe.
Wenn die Frau interessiert ist und keine Zeit hat, kann sie bekanntgeben wann sie Zeit, wenn sie nicht interessiert ist kann sie was reindichten und spricht so inderekt einen Korb aus.

Wenn man erst einmal weiß, dass interesse besteht, dann wird die Kommunikation direkter also zumindestens beim Mann, bei der Frau wirds dann meist noch diffuser.

Oh Thomas, sind deine Zeilen diffus, sorry. Warum so kompliziert? Steckt da wirklich die Angst dahinter, dass Mann einen Korb bekommt? Denkt er nicht weiter, dass er eigentlich nur den Korb bekommt, weil er nicht direkt und klar kommuniziert? Gut, es gibt genug Frauen, die auch so drauf sind.

Wie soll ich aus der Frage des Mannes verstehen, dass er sich gerne mit mir verabreden möchte, wenn er "nur" fragt, was ich am nächsten Tag mache? Denkt er wirklich ich wäre nicht verplant?

Warum fragt er nicht: Du bist morgen bestimmt schon verabredet oder so, aber ich würde gerne mich mit dir treffen. Was meinst du dazu?

Es geht alles viel kürzer, knapper und direkter und das Ergebnis kann so oder so ein JA oder NEIN sein.

Die FS
 
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  • #5
Ja, diese Situationen kenne ich auch! Mit dieser Reaktion vereinfachst du das Ganze:

"Was machst du morgen?"
"Nichts Besonderes, und du?"
"Sollen wir zusammen etwas unternehmen?"

Fertig, Problem gelöst! Man kann sich das Leben aber wirklich unnötig schwer machen.
 
  • #6
warum stellen Männer und auch Frauen immer indirekte Fragen. z.B. Was machst du morgen? Anstatt zu sagen, ich würde mich gerne mit dir verabreden, hast du morgen dann und dann Zeit und Lust?
Das hat in erster Linie mit sozialen Kompetenzen, Rücksichtnahme und Empathie zu tun. Nicht die Männer, sondern Du wirkst mit dieser Frage sozial und rhetorisch inkompetent.

Einerseits hat fast jeder Mann natürlicherweise eine Abneigung gegen Körbe. Das ist nur zu verständlich. Er versucht sich der Frage daher schrittweise zu nähern, so dass die Frau einfach mangelnde Zeit vorschieben könnte, anstatt platt und plump zu sagen, dass sie sich mit diesem Mann eben nicht treffen möchte.

Genau das ist doch auch empfehlenswert und ich kann nicht nachvollziehen, warum Du das so in den Dreck ziehst. Es ist doch für beide Seiten angenehmer, sagen zu können, dass man keine Zeit hat, anstatt dem Mann an den Kopf zu knallen, dass man keine Lust auf ihn hat.

Es ist eine völlig normale Entwicklung von Freundschaften (platonischer wie romantischer Art), das Kommunikationsverhalten anfangs vorsichtiger, später lockerer zu gestalten. Man ist genau dann locker, wenn man sch der Sympathie und Freundschaft sicher ist und der eventuelle Ablehnungsgrund tatsächlich sicher nicht in der eigenen Person liegt. Natürlich kann man seine beste Freundin, seine Eltern oder auch einen langjährigen Kollegen einfach so fragen, ob er Lust hat, dies und das zusammen zu machen -- weil man keinerlei Ablehnung fürchtet und weil auch im Falle einer Ablehnung kein peinlicher Moment entsteht, sondern man jederzeit wieder fragen kann und darf. Solange man sich aber nicht gut kennt und daher nicht weiß, ob ein eventuelles Nein sich auf die eigene Person oder nur auf die konkrete Frage bezieht, solange räumt man sich selbst und dem Gegenüber die Möglichkeit ein, sein Gesicht zu wahren und ohne Affront aus der Sache herauszukommen.

Ich antworte dann tatsächlich auf seine/ihre Frage und zu einer Verabredung kommt es nicht, weil ja nicht direkt nach einer Verabredung gefragt wird.
Wie dämlich von Dir. Sozial inkompetent hoch drei. Du weißt genau, was gemeint ist und stehst Dir selbst damit einfach nur im Wege. Warum machst Du das? Du erkennst doch die Botschaft zwischen den Zeilen? Warum blockierst Du?

Kurz gesagt: Gesicht wahren; Korb vermeiden; zukünftiges Miteinander nicht belasten

Ich finde nicht, dass ich es mir schwer mache, sondern der Fragende.
Oh doch, Du machst es Dir schwer, weil es in Deutschland einfach anders üblich ist. Du stehst Dir selbst im Wege mit dieser wortklauberischen und dämlichen Blockadehaltung.
 
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  • #7
@3: Naja, liebe FS, da denke ich jetzt, dass DU diejenige bist, die etwas zu kompliziert ist. Warum machst DU es dir so schwer, dass du dieses vermeintliche Problem sogar hier im Forum diskutierst.
 
  • #8
weil es einen Haufen Selbstbewusstsein erfordert, die Frau direkt nach dem Gewünschten zu Fragen und der Mann versucht so rauszubekommen ob sie denn wöllte wenn er sie fragen würde.. klingt kompliziert, ist es auch.. unverblümt kommt besser.. und hat mehr Erfolg =)
 
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  • #9
Also wenn die Kommunikation schon so gestört ist....... Und damit meine ich Dich FS. Das ist doch eine ganz nette Frage, was Du morgen machst. Daraus leitet man doch ab, dass er vorfühlt ob Du überhaupt Vakanzen für eine Verabredung hast. Ich verstehe das Problem nicht.
Du hättest doch deinen morgigen Tagesplan erzählen können und dann deinerseits fragen können: " Wieso?" Dann hätte er bestimmt schon gesagt, er hätte Zeit und würde Dich gerne sehen.
Mann oh Mann, wie soll das dann weiter gehen, wenn man seinem Gegenüber schon vorschreibt, wie Fragen gestellt werden sollen. Mit ein bißchen gesundem Menschenverstand kann man die Botschaft schon erkennen.
 
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  • #10
Man kann seinem Gegenüber nicht vorschreiben, wie er/sie zu kommunizieren hat. Manche Menschen sind vorsichtiger, komplizierter - und hören vielleicht auf diese Art und Weise Zwischentöne heraus, die dem Direkt-Sager entgehen... Ich habs auch ganz gern klar und deutlich, aber jemandem ein etwas behutsameres Herantasten vorzuwerfen - insbesondere wenn man sich grade erst kennenlernt - auf die Idee käme ich nun wirklich nicht. (w/40)
 
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  • #11
....bei solchen Gelegenheiten frage ich unverblümt "warum willst du wissen, was ich morgen mache, willst du dich etwa mit mir treffen?". Umständlichen Männern muss man direkt begegnen, sonst wird das nie was....

Ich will aber keinen umständlichen Mann, sondern einen der direkt kommunziert. Rumgeiere und subtile Kommunikation mag ich nicht und führt m.E. zu den vielen partnerschaftlichen Problemen zwischen Mann und Frau.

Die Fs
 
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  • #12
@3: Naja, liebe FS, da denke ich jetzt, dass DU diejenige bist, die etwas zu kompliziert ist. Warum machst DU es dir so schwer, dass du dieses vermeintliche Problem sogar hier im Forum diskutierst.

Ich mache es mir nicht schwer. Mir fällt dieses Verhalten bei vielen Menschen auf, auch die, die ich näher kenne und es nervt mich inzwischen, weil nicht klar kommuniziert wird. Ich mag nicht immer hinterfragen und nachbohren. Wir sind nicht im Kindergarten, sondern Erwachsene.

Wenn ich was einkaufen gehen, sage ich ja auch ganz klar, was ich will und was ich nicht will und muss damit rechnen, dass ich ein Nein von der Verkäuferin bekomme.

Die FS
 
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  • #13
Ja, diese Situationen kenne ich auch! Mit dieser Reaktion vereinfachst du das Ganze:

"Was machst du morgen?"
"Nichts Besonderes, und du?"
"Sollen wir zusammen etwas unternehmen?"

Fertig, Problem gelöst! Man kann sich das Leben aber wirklich unnötig schwer machen.

Was ist aber, wenn ICH sage, ich habe das und das vor? Dann schluckt der Andere es runter, denkt sich, die Frau ist eh verabredet udn hat kein Interesse und ich brauche nicht mehr nachzufragen. Dann wird es nichts mit einer Verabredung, schade! Frau hat vielleicht Interesse, sogar großes, aber da Mann nach einem Ausweich-Date nicht fragt, wird es zu keinem Treffen kommen.

Meine Alternative:

Klar fragen, Alternativ-Termine anbieten und dann schauen, wie Frau reagiert.

Gut, hat auch was mit Selbstbewußstein zu tun.

Die FS
 
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  • #14
Das hat in erster Linie mit sozialen Kompetenzen, Rücksichtnahme und Empathie zu tun. Nicht die Männer, sondern Du wirkst mit dieser Frage sozial und rhetorisch inkompetent.

Einerseits hat fast jeder Ma

Wie dämlich von Dir. Sozial inkompetent hoch drei. Du weißt genau, was gemeint ist und stehst Dir selbst damit einfach nur im Wege. Warum machst Du das? Du erkennst doch die Botschaft zwischen den Zeilen? Warum blockierst Du?

Kurz gesagt: Gesicht wahren; Korb vermeiden; zukünftiges Miteinander nicht belasten

Oh doch, Du machst es Dir schwer, weil es in Deutschland einfach anders üblich ist. Du stehst Dir selbst im Wege mit dieser wortklauberischen und dämlichen Blockadehaltung.

Mehr Respekt bitte. Aber gerne antworte ich einer Frau die mit so viel "Empathie" und Respekt hier Fragenden antwortet....

Warum ich da blockiere, obwohl ich die subtile Botschaft der unklaren Frage erkenne? Das ist tatsächlich eine gute Frage. Frederika, es gibt keine dämlichen Fragen. Heute mal wieder ein schlechter Tag bei dir?

Ich habe mich ein Mal sehr blamiert, weil ich glaubte, ein Interesse an einem Date heraus zu hören, wo kein Interesse war. Es war einfach nur die Frage, was ich tatsächlich mache. Nicht mehr.

Seitdem reagiere ich natürlich auf solche Fragen, egal von wem sie kommen, abwehrend. Vielleicht tatsächlich eine Blockade.

Unabhängig davon merke ich auch so, wie unklar und subtil kommunziert wird.

Verstehen tue ich nicht deine Erwähnung, dass es in Deutschland so sein soll nicht. Was hat Deutschland damit zu tun?

Die FS
 
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  • #15
weil es einen Haufen Selbstbewusstsein erfordert, die Frau direkt nach dem Gewünschten zu Fragen und der Mann versucht so rauszubekommen ob sie denn wöllte wenn er sie fragen würde.. klingt kompliziert, ist es auch.. unverblümt kommt besser.. und hat mehr Erfolg =)

Danke Hellekeen, direkt und unverblümt kommt wirklich weiter. Sowohl bei Dates, in Freundschaften oder auch beruflich. Natürlich immer den Situationen angepasst und mit Charme.

Dann muss ich ein großen Haufen Selbstbewußstein haben, weil ich direkt nach dem Gewünschten frage bzw. eine männliche Sprache habe, die die Männer dann anscheinend abschreckt.

Interessant ist, dass Männer den Frauen vorwerfen, sie würden so viel schwafeln und Unsinn reden, dabei tun sich die Männer bei diesem Thema so schwer und kompliziert.

Die FS
 
  • #16
Ist ganz einfach liebe FS- weil Ihr uns so erzogen habt! Die allermeisten Damen bevorzugen einfach die indirekte Ansprache. #1 Thomas hast schon gut getroffen- es gibt Euch auch Gelegenheit einen Korb netter zu verpacken.

Erinnert mich an den Dialog:
Er: Schatz, brauchst Du Tabletten für Deine Migräne?
Sie: Nein, hab keine, mir gehts gut
Er: Klasse, dann können wir ja Po***

manchmal führt einfach der indriekte Weg schneller zum Ziel!
 
  • #17
Weil die Frauen - insbesondere die Attraktiven - in aller Regel extrem unsensibel sind im Körbeverteilen.

Ausserdem sind es bekanntlich die Frauen, nicht die Männer, die sogenannt "indirekt" kommunizieren. Der Mann soll merken, was sie will - und tut er es nicht, schmollt sie vor sich hin!

Also mach mal nicht aus einer Mücke einen Elefanten! ;-)
 
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  • #18
Hellekeen (#7) hat absolut recht, ich (m42) verstehe auch nicht, wieso Männer oder überhaupt jemand es so umständlich macht. Klarheit schaffen! Man muß nicht plump sein, aber das ganze um-den-Brei-Gerede mit Subjunktivsätzen und Umlauten auf allen Vokalen vermittelt als erstes den Eindruck, daß der Fragende sich unsicher ist, ob er überhaupt fragen soll und daß er versucht, den Anderen aus der Reserve zu locken ohne selbst aus dieser zu treten. Dummes Zeug - wenn er Lust hat, soll er's sagen. "Ich habe Lust, mich am Dienstag mit Dir zu treffen - Du auch?" Er schafft Klarheit und die Antwort schafft sie genauso, wenn sie nicht will, wird sie's sagen, wenn sie keine Zeit hat aber dafür am Mittwoch, dann wird sie's auch sagen.

Aber nicht nur Männer fragen so umständlich, auch manchmal Frauen. In beiden Fällen sollte (finde ich und praktiziere ich) man als Befragter die Unsicherheit rausnehmen und reagieren mit sowas wie "Frag doch einfach direkt: Du magst Dich morgen mit mir treffen, oder? Gerne, ich auch!" Das ist nicht plump oder unsensibel und das Gegenüber ist meistens dankbar, auch wenn es sich erstmal kurz brüskiert fühlt.
 
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  • #19
Ich muss hier eine Lanze für die Fragestellerin brechen. Natürlich will sich jemand mit der Frage "Was machst du morgen" vorsichtig an einer Verabredung herantasten, macht es aber er Person, die ebenfalls an einer Verabredung interessiert ist, schwer, weil sie ihrerseits nicht ihr Gesicht wahren kann. Denn sie kann ja nur "nichts" anworten (was sehr blöd klingt) oder "Fragst du mich das, weil Du Dich mit mir verabreden möchtest", was ja auch ein bisschen Mut erfordert.

Besser finde ich daher die Frage "Hast du morgen schon was vor"; der Fragende lehnt sich auch hier nicht zu weit aus dem Fenster, und der andere kann einfach mit Ja oder Nein antworten.
 
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  • #20
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  • #21
Ich kenne solche Probleme nicht, da ich sie nicht haben möchte! Mein Leben basiert beruflich wie privat in Aufrichtigkeit und in Authentizität. Ich spreche wie ich denke und ich denke wie ich fühle. Das zieht sich wie ein roter Leitfaden durch mein Leben. Dieses Hintenrum Getue und dieses falsche Fragen mag ich nicht. Wenn jemand mit mir so umgehen würde, so würde ich es sofort auf den Punkt bringen, indem ich dann sage, warum fragst du nicht direkt? Warum redest du so versteckt? (m)
 
  • #22
Ich kann Frederika da wirklich nur zustimmen. Es ist absolut klar, was mit der Frage gemeint ist. Das weiß auch im allgemeinen jeder.

Ich würde sogar soweit gehen, dass es, wenn hier nach einer ersten oder zweiten Verabredung gefragt ist, schön fast unhöflich wäre, den Angesprochenen direkt mit einem konkreten Termin zu konfrontieren. Nicht nur, dass dem damit jede Möglichkeit genommen wird, Desinteresse höflich zu verpacken, es besteht auch die Gefahr, dass er/sie sich einfach überfahren und vereinnahmt fühlt. Da ist ein vorsichtiges "Vorfühlen" schon angenehmer.

Wem das allerdings zu kompliziert und zu indirekt ist, dem sei zumindest dringend geraten, sich von Asiaten unter allen Umständen fernzuhalten ;)
 
  • #23
Dann muss ich ein großen Haufen Selbstbewußstein haben, weil ich direkt nach dem Gewünschten frage bzw. eine männliche Sprache habe, die die Männer dann anscheinend abschreckt.

Hier liegt Dein eigentliches Problem, Männer stehen naturgemäß auf Frauen und Du sendest "ich bin ein Mann".

Du willst ja auch einen richtigen Mann, uns Männern gehts genauso, wir wollen eine richtige Frau.
 
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  • #24
Also wenn die Kommunikation schon so gestört ist....... Und damit meine ich Dich FS. Das ist doch eine ganz nette Frage, was Du morgen machst. Daraus leitet man doch ab, dass er vorfühlt ob Du überhaupt Vakanzen für eine Verabredung hast. Ich verstehe das Problem nicht.
Du hättest doch deinen morgigen Tagesplan erzählen können und dann deinerseits fragen können: " Wieso?" Dann hätte er bestimmt schon gesagt, er hätte Zeit und würde Dich gerne sehen.
Mann oh Mann, wie soll das dann weiter gehen, wenn man seinem Gegenüber schon vorschreibt, wie Fragen gestellt werden sollen. Mit ein bißchen gesundem Menschenverstand kann man die Botschaft schon erkennen.

Ne, so gestört war die Kommunikation nicht :). Ich habe ihm dann gesagt, was ich vorhabe und dann kam von ihm nichts mehr. Er hätte ja sagen könne, "Ach schade, ich hätte mich gerne mit dir verabredet....". Dann hätte ich richtig drauf eingehen können. Aber wenn nur ein kleines Signal kommt, kann auch nur ein kleines Signal zurückkommen.

Ich mag nicht ständig bei anderen Leuten nachfragen, wie sie es den meinen würden. Oft kommt nämlich dabei gerade was ganz anderes heraus, als ich dachte.

Ich schreibe keinem vor, wie ER/Sie zu kommunizieren hat. Ich bedaure nur, dass es sich viele Menschen so schwer machen, anstatt klar und direkt zu sein und wundern sich dann, wenn dann die Verabredung etc. nicht zustande kommt, obwohl schon Interesse vorhanden wäre.

Die FS
 
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  • #25
Weil die Frauen - insbesondere die Attraktiven - in aller Regel extrem unsensibel sind im Körbeverteilen.

Ausserdem sind es bekanntlich die Frauen, nicht die Männer, die sogenannt "indirekt" kommunizieren. Der Mann soll merken, was sie will - und tut er es nicht, schmollt sie vor sich hin!

Also mach mal nicht aus einer Mücke einen Elefanten! ;-)

Dazu zähle ich halt nicht. Wer mich direkt fragt, beweist Mut und Intelligenz und so ein Mann bekommt von mir nie eine unhöfliche Absage!

Die FS
 
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  • #26
Frederika, ich muss dir widersprechen, diese Umständlichkeiten als "soziale Kompetenz" zu bezeichnen. Da schmeißt du ein bisschen was durcheinander. Es ist nunmal so, dass direkte Menschen in der Tat meist weiterkommen. Vergleiche doch einmal einen attraktiven und selbstbewussten Mann mit einem sozial eher unerfahreneren, der sich schwer tut mit dem Schließen von Freundschaften, mit dem Durchsetzen etc.

Ich weiß, dass sind Klischees, zwei Prototypen. Aber du wirst wohl tendenziell bei dem extravertierteren, selbstbewussteren Mann eher das direkte Verhalten erleben. Manche bezeichnen solche indirekten Vorgehensweisen auch als "verklemmt". Es kommt bei Menschen, die offen und kontaktfreudig sind, und leicht neue Kontakte schließen, häufig nicht so gut an. Wenn der eine indirekt um den Brei herumredet, unterhält man sich doch lieber mit dem offenen und witzigen, der sagt, was er will.

FS, ich stimme dir zu, dass diese indirekte Art auch zu partnerschaftlichen Problemen führen könnte. Indem man dem anderen Sympathie bekundet, macht man sich ja IMMER verletzbar. Man KÖNNTE zurückgewiesen werden. Menschen, die dort immer extrem auf Nummer sicher gehen, nehme ich als nicht ausreichend mutig war. Wenn ich beispielsweise jemanden mag, möchte ich ihm dies sagen, ohne an mich zu denken, was ich daraus für mich bekomme, ich möchte einfach, dass er weiß, er ist ein toller Mann. Ich hab damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Und, wenn ich eben genau solch ein Verhalten bei Männern erlebe, finde ich das äußerst charmant, warm, offenherzig.
 
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  • #27
Hier liegt Dein eigentliches Problem, Männer stehen naturgemäß auf Frauen und Du sendest "ich bin ein Mann".

Du willst ja auch einen richtigen Mann, uns Männern gehts genauso, wir wollen eine richtige Frau.

Ach, und eine Frau ist nur eine Frau wenn sie "fraulich" fragt und kommuniziert und auf unklare und unmännliche Fragen mit Empathie reagiert? Ironie modus aus!

Die FS
 
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  • #28
@ Peter: Ich finde, dann muss Mann einfach auch mal einstecken, wenn er eine Frau attraktiv findet. Oder willst du dich selbst belügen, im Unklaren darüber bleiben, ob sie keine Zeit hat oder dir einen Korb gibt? Ganz ehrlich, wenn eine Frau Interesse an dir hat, dann wird sie auch Zeit für dich finden. Warum denkst du nur an dein Ego, anstatt einen Schritt nach Vorne zu wagen? Mit dieser Art lässt du dir von anderen die Butter vom Brot nehmen.

Und die Aussage, die Frauen haben euch das beigebracht, wie von Kalle - merkt ihr da gar nichts? Dass ihr damit eure Eigenständigkeit, euren eigenen Willen aufgebt? Sich hinstellen und sagen, die Frau trägt die Verantwortung dafür, wie ihr euch benehmt. Wie wäre es mal mit eigenen Vorstellungen und Wünschen, zu sich selbst stehen? Ich kann von mir und meinem Umfeld sagen, dass das besser bei Frauen ankommt. [mod]
 
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  • #29
Ich stehe als Frau - schon von Jugendzeit an - auf Klarheit und mir sind indirekte, schwammige Fragen ein Graus.
Mit einem Satz, ohne umständliche Formulierungen, bringe ich Dinge auf den Punkt. Ich habe früh gelernt - gerade deshalb vermutlich - sie so herüberzubringen, dass sie für mein (männliches) Gegenüber nicht verletztend sind. Denn Klarheit schließt Einfühlsamkeit ja mit nichtnichten aus.

Für diese Fähigkeit habe ich überwiegend Anerkennung erhalten (setze sie auch in meinem Beruf erfolgreich ein).

In der vom Fragesteller beschriebenen Situation frage ich mit strahlendem Lächeln, ob der Frager tatsächlich wissen möchte, was ich am nächsten Tag tue oder ein Treffen in Erwägung zieht.
Es kam daraufhin immer zu einem Treffen und zwar in gelöster, heiterer Atmosphäre, da das 'um den Brei herumreden' dann nicht mehr notwendig war.
 
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  • #30
Ich kann Frederika da wirklich nur zustimmen. Es ist absolut klar, was mit der Frage gemeint ist. Das weiß auch im allgemeinen jeder.

Ich würde sogar soweit gehen, dass es, wenn hier nach einer ersten oder zweiten Verabredung gefragt ist, schön fast unhöflich wäre, den Angesprochenen direkt mit einem konkreten Termin zu konfrontieren. Nicht nur, dass dem damit jede Möglichkeit genommen wird, Desinteresse höflich zu verpacken, es besteht auch die Gefahr, dass er/sie sich einfach überfahren und vereinnahmt fühlt. Da ist ein vorsichtiges "Vorfühlen" schon angenehmer.

Wem das allerdings zu kompliziert und zu indirekt ist, dem sei zumindest dringend geraten, sich von Asiaten unter allen Umständen fernzuhalten ;)

Wer spricht hier von einem konkreten Termin? Warum überfahre oder vereinnahme ich jemanden, wenn ich direkt frage, ob der Andere nicht Zeit und Lust hätte mit mir was zu unternehmen?

Klingt alles nach nicht ausreichenden Selbstbewußstein.

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