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  • #1

Warum wird sich z.B. mit dem Hohelied auf die inneren Werte nur so oft in die eigene Tasche gelogen?

wo doch jede(r) weiß, dass die Optik und damit haptische Anziehung sehr entscheidend ist? Ähnlichen Selbstbetrug beobachte ich z.B. auch in Statements bezüglich (Über-)Gewicht (das Wohlfühlen sei wichtig...), Penisgröße (angeblich sekundär), Einkommen (angeblich sekundär) und, und, und. Wissen wir es nicht besser? Oder wollen wir es einfach nicht besser wissen?
 
  • #2
Nein, das siehst Du falsch, so einfach ist das.

Erstens stehen hier sehr viele dazu, dass sie durchaus optische Kriterien haben (z.B. "schlank"); dass das Foto online sehr wichtig ist und dass man draußen natürlich aufgrund des Aussehens jemanden anspricht oder eben auch nicht. Wer bestreitet das ernsthaft?

Zweitens ist es zwar so, dass einem das Aussehen gefallen muss, aber für eine Partnerschaft ganz andere Werte wichtig sind: Ansichten und Wertvorstellungen, Interessen und Freizeitgestaltung, Kinderwunsch und Erziehungsideale, Lebensziele und Vorlieben. Ich habe mich noch nie von einem Partner getrennt, weil plötzlich was mit dem Aussehen nicht mehr stimmte, sondern immer wegen sogenannter innerer Werte.

Sieh es doch mal pragmatisch: Beides muss stimmen. Durch gegenseitig optisches Gefallen werden wir vielleicht im allerersten Moment voneinander angezogen, aber ein Paar wird man dann, weil man sich verliebt und ganz andere Dinge, eben die inneren Werte, stimmen müssen.

Überlege Dir mal, warum sich Leute trennen? Wegen des Aussehens wohl kaum! Sondern wegen Untreue, Lügen, verschiedener Lebensentwürfe oder unvereinbarer Gewohnheiten und Vorlieben. Genau deswegen erkennen ausreichend intelligente Personen, dass die inneren Werte ganz entscheidend für eine stabile, erfüllte Partnerschaft sind und das Aussehen nur eine kleine Facette ist.
 
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  • #3
Nein, sorry - da bin ich überhaupt nicht deiner Meinung und das ist kein Selbstbetrug.
Ich will keinen schönen Mann, ich will keinen reichen Mann - ich will einen Mann, mit dem ich mich gut verstehe, mit dem mich eine Art Seelenverwandtschaft verbindet.
Wenn er zudem noch schön und reich ist, werde ich ihn nicht von der Bettkante schubsen, aber ohne die inneren Werte ist mir das Aussehen völlig egal.
Ich hatte einen schönen, reichen Mann - aber er war ein Idiot.
 
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  • #4
@Frederika
Mag zwar alles richtig sein, aber du kommst mit niemanden erst zusammen, der dich optisch nicht anspricht! Und das, obwohl er/sie vielleicht den allerbesten Charakter hat und man ganz prima harmonieren würde!
Das Aussehen ist und bleibt das Killerkriterium schlechthin!
Was du beschreibst, ist der Zustand innerhalb einer Beziehung - ehe es aber dazu kommt, spielt die Haptik die entscheidende Rolle. So zumindest meine Erfahrungen...
 
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  • #5
#1

Genau. Nur: Wenn das Aussehen nicht stimmt, wird eine Trennung wegen innerer Werte nie erfolgen. Das Paar wird dann nämlich kaum jemals zusammenkommen. Es wird niemals zu Auseinandersetzungen kommen können.
 
  • #6
@#4 und #5: Genau das schreibe ich doch in #1! Habt Ihr das gar nicht richtig gelesen? Äußerlichkeiten bestimmen, von wem wir uns angezogen fühlen und mit wem wir eine Beziehung in betracht ziehen -- mehr aber auch nicht. Schon das wirkliche Zusammenkommen als Paar wird bereits durch innere Werte bestimmt -- Humor, Ansichten, Interessen.

Es ist vollkommen unstrittig, dass das Aussehen nicht unwichtig ist, aber es ist nur eine Facette von dutzenden wichtigen Facetten für eine Partnerschaft.
 
  • #7
Erst das Aussehen, "Attraktivität" passiert seltenst über einen "netten Charakter".. dann der Rest..

Das Aussehen bestimmt, ob man sich FINDET, die inneren Werte ob man zusammen BLEIBT..
dahingehend ist es schon ein wenig sinnvoll gleich zu Beginn nach den inneren Werten zu schauen, dummerweise kann man davon kaum ein Photo machen und darüberhinaus zählt für die Anziehung das Äussere.. und das über die Primärsinne Wahrnehmbare..

liegt sicherlich auch am Umgang und an der Erfahrung die man gemacht hat. jemand der Zeit seines Lebens mäßig attraktive Partner hatte wird auch mit weniger zufrieden sein als jemand dessen Griff immer zielgerichtet (und erfolgreich) in das oberste Regalfach ging..


"Wer einmal mit Schneewittchen durfte, wird keinen der sieben Zwerge nehmen"..
 
  • #8
@#6
klar, das gesamtpaket muss stimmen.
gutes aussehen aber ein charakterschwein, oder eine hohle nuss schliessen sich eben aus.
toller charakter aber schlechte hülle, geht eben auch nicht.

das ist es eben, was sich diejenigen klar machen müssen, die immer auf die inneren werte pochen...jeder sucht die inneren werte...aber bei den entsprechend attraktiven äußeren werten.
 
  • #9
Äh. erstmal eine Begriffsklärung, Optik- gucken, Haptik-anfassen

Also klar ist die Optik der erste Trigger, hat auch noch keiner bestritten. Die Haptik dagegen ist erst relevant wenn man sich schon sehr nahe gekommen ist, oder?

Der "sich selbst Wohlfühlen"-Faktor (selbstbewusstsein) ist für die äusserliche Attraktivität von äusserster Bedeutung. Ein körperlich und geistig gesunder Mensch ist einfach sehr viel attraktiver. Immer und zu allen Zeiten weil wir halt immer noch unseren Quellcode des überlebensfähigsten Genetischen Nachwuchses in uns tragen.

Den Selbstbetrug sehe ich eher in der Behauptung daß sich jemand mit erheblichem Übergewicht oder finanziellem Druck in seiner Haut wohlfühlt.

Aber wie #1 schon sagte, das bestimmt von wem wir uns angezogen fühlen, mit wem wir eine Beziehung eingehen bestimmen zusätzlich Dinge die weit über das optische hinausgehen. Das eine geht aber nicht ohne das andere.
 
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  • #10
@6 von #4
Nein, es ist nicht EINE der Facetten, sondern schlichtweg DIE überhaupt. Sonst lernt man sich gar nicht erst kennen. Und genau DAS meinte der/die FS mit dem Thread...
Und du schreibst es eben genau so nicht in #1,sondern beziehst dich auf das,was danach kommt...
Ums mal auf den Punkt zu bringen - wer sch...e aussieht, hat es extrem schwer, jemanden kennen zu lernen! Wenn's nicht sogar aussichtslos ist!
Da hilft der tolle Charakter dann auch nicht mehr viel...
Oder lese ich das im Konfektionsgröße 50 Thread etwa verkehrt??
Die Optik ist grundsätzlich die Eintrittskarte, der Rest zeigt sich dann...
 
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  • #11
Wir sollten zunächst einmal klären was optische Kriterien sind. Nehmen wir schlicht Schönheit: da gehen die Meinungen auseinander.... Nicht jeder Mann findet Claudia Schiffer schön, auch nicht jede Frau Robert Redford. Was schön ist, sei dahingestellt. Ein Mensch kann trotz nicht perfekten Körpers zeizvoll sein: elegante Bewegung, freches Grinsen, schöne Stimme, ein Strahlen von innen, dazu bringt er einen grandiosen Charme mit und schon ist er perfekt. Manche Männer sehen erst mit Glatze erotisch aus. Das gleiche könnte ich jetzt für Frauen anbringen. Der Mensch wirkt durch sein Ganzes! Aber natürlich haben unsere Gene etwas dabei mitzuspielen. Ein Mann sucht eine knabenhafte Dame, möglicht dunkel, der läuft an der Schiffer vorbei. Ein anderer steht auf große Oberweite, prallen Po. Meine Freundin steht auf "Buchhaltertypen", hasst es, wenn Mann in Jeans herumläuft. Ihre Männer wären mir zu fad, optisch und vom Charakter. Sie mag meine nicht, sportliche, dynamische Bäumeausreißer. Von daher haben wir bestimmte Vorstellungen betreff der Optik und Lebensstil. Aber das kann man schwer verallgemeinern. Wenn einer 10.000 €erdient, warum soll er sich mit einem Partner begnügen, der nur 900 € mit nach Hause bringt? Wie wollen diese beiden ihre gemeinsame Freizeit verbringen? Und selbstverständlich müssen die beiden sich miteinander verstehen, ähnliche Hobbys / Interessen besitzen, das ist nebst aller Äußerlichkeiten das A ud O. Wenn das miteinander stimmt, ist das Äußere sekundär, außer es geht von Anfang an genetisch gar nicht.
 
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  • #12
Das Aussehen ist sicher nicht unwichtig, aber jeder hat doch einen anderen Geschmack. Die sogenannten "Frauentypen" sind z. B. gar nicht mein Geschmack und ich denke, das das hier oft gemeint ist. Der Partner muss nicht "super aussehen".
 
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  • #13
Und genau deshalb, weil es angeblich so ist, dass oberflächliche Kriterien und Äußerlichkeiten "stimmen", kommen ja so wenige nur zusammen und soviele, die miteinander hätten glücklich werden können, stehen sich selbst im Wege.

Liebe folgt anderen als hier immer wieder genannten Kriterien, sie ist eine seelische Schwingung und die Bereitschaft dazu eine Geisteshaltung. Sonst würde es nie vorkommen, dass man sich trotzdem verliebt, obwohl so manches nicht den Kriterien entspricht...

Aber da so wenige auf ihre seelischen Bedürfnisse achten, klammern sie sich an Äußerlichkeiten, weil sie keinen andren Gradmesser mehr haben... sie kennen oft ihre eigene Seelenschwinung nicht, wie sollen sie dann die der anderen erkennen....
 
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  • #14
Als junges Mädchen wurde ich mal in einer Disco von einem umwerfend gut aussehenden Mann zum Tanzen aufgefordert. Aber nach seinen ersten Sätzen war klar: er war dumm wie Brot, wenn Brot dies überhaupt sein kann...;-)

Aber es stimmt schon, was hier gesagt wurde. Wir treten mit einem Menschen erst gar nicht in Kontakt, wenn uns sein Äußeres rein gar nicht zusagt.

Es wäre schön, wenn dies nicht so wäre, bleibt aber ein frommer Wunsch.
 
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  • #15
Der einzige Grund weshalb das Aussehen das Killerkriterium schlecht hin ist der das man dieses als erstes wahrnimmt. Würde man als aller erstes noch bevor man den anderen überhaupt sehen kann wahrnehmen das er charakterlich absolut unpassend ist dann wäre der Charakter das Killerkriterium.
Wenn man einen Partner sucht dann sortiert man die unpassenden Menschen aus und das Kriterium nach dem man als erstes sortiert wird zwangsläufig das Kriterium sein dem die meisten potentiellen Partner zum Opfer fallen.

Das Aussaugen wie: "Es zählt nicht wie du äusserlich aussiehst sondern wie du innerlich bist." etc. sind natürlich schwachsinnig, das umgekehrte ist es aber genauso.
 
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  • #16
Bist du frustiert?!

Das brauchst du nicht sein. Was du beschreibst, ist vollkommen normal, wenn man sich „bewirbt“! Jeder will sich in erster Linie bestmöglich verkaufen! Das geht ausschließlich über den ersten Eindruck, das Äußere! Die Selbstbeschreibung dazu, spiegelt dann den Menschen, den er gerne darstellen möchte bzw. wie er sich selbst sieht. Kann schon auch sein, dass dann Dinge eingearbeitet werden, die man auch „nur“ vorhat...
Dennoch ist dann für den einen ne 80 Kilo-Dame was zum Anfassen, für einen anderen ist das schon eklig. Am Materiellen scheiden sich ebenfalls die Geister.

Ist das Äußere als passend erklärt, ist auch schon die nächste Runde im Spiel um die Liebe eröffnet. Das Innere will dann erforscht werden und getestet, ob man sich dann auf eine längere Beziehung einlassen kann/will/soll.
Wenn „beides“ stimmig ist, hat es Zukunft! Erst eins, dann zwei, dann funktioniert drei! Alles andere ist Murks!

Natürlich bringt es eigentlich gar nichts, von vornherein Wesentliches vermeintlich schöner/besser darzustellen als es von anderen beurteilt wird. Das ist aber zum einen die Persönlichkeit desjenigen und zum anderen die Frage des sehr individuellen Geschmacks und der Sichtweise eines jeden Menschen, denn da spielen Erfahrungen eine wichtige Rolle. Jüngere Menschen sind definitiv materieller orientiert und achten mehr auf Jugendlichkeit, ideale Schönheit etc. als ältere, die bereits wissen, was einen Menschen im Ganzen ausmacht. Und wer sich von vornherein auf innere Werte festlegt, hat wohl eben dann eine andere Priorität gesetzt, weil er um viele Erfahrungen hinter schönen "Fassaden" reicher ist!

Wer sich allerdings z. B. mit Übergewicht als schlank bezeichnet, belügt sich in der Tat selbst oder hat ne Wahrnehmungsstörung.

Nun ja, mal ganz ehrlich, auf welches Foto bzw. welche "An"gaben würdest du dich einlassen? Bzw. wie würdest du dich beschreiben/verkaufen?

(w)
 
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  • #17
Bei realistischer Betrachtung stimme ich dir zu 100% zu! Die meisten Menschen machen sich ein Leben lang etwas vor, wollen es nicht besser wissen, da die Oberflächlichkeit ausreicht.
 
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  • #18
Ich sehe das als Mann so: Es gibt eine gewisse Bandbreite, die ich mag. Es gibt äusserliche Ausschlusskriterien, vor allem Ungepflegtheit und Spiessigkeit. Ich kann mich auch durchaus von einer sehr schönen Frau angezogen fühlen, aber um mit ihr in engeren Kontakt zu treten, bedarf es mehr. Entscheidend ist eine Form von Erotik, die nicht einfach Aussehen ist, sondern Lebensart, Energie und Lust.
Umgekehrt: Jean Paul Sartre war sicherlich kein schöner Mann, aber ein begehrter Mann. Warum wohl??? Er hatte was zu sagen, er strahle was aus.
 
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  • #19
...meine Erfahrung hier hat mir (56) gezeigt, dass ab Kleidergröße 44 nichts mehr geht.
Eigentlich müßte frau gar keinen Fragebogen ausfüllen und sich Gedanken über ihr Profil machen. Es ist auch völlig egal, ob man sich gut kleidet, frisiert usw.
Auch die MP'S , gemeinsame Interessen und Lebensziele kommen erst nach der Figur.
frau kann zuhause Klapperschlangen züchten und über den Unterschied zwischen Mozart und den Beatles rätseln.........Hauptsache sie ist schlank.
 
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  • #20
#4
Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen! Meinen jetzigen Freund hätte ich im RL nicht einmal angesehen, geschweige denn mit ihm etwas angefangen. Doch, wir haben ein paar Mal telefoniert und schon während dessen entstand etwas Bestimmtes zwischen uns, das beim ersten Treffen (vor allem bei ihm) "expodierte". Wir sind inzwischen seit über 10 Monaten zusammen und unsere Gefühle füreinander werden immer stärker und intensiver.
Aber eins ist für mich hier bei EP natürlich auf anderen Platformen ziemlich eindeutig: Die meisten gehen ausschließlich nach der Optik und verpassen dadurch richtig tolle, interessante und vielleicht seelenverwandte Menschen! Wie schade...
w/42
 
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  • #21
Das stimmt natürlich, dass das Aussehen wichtig ist. Keine Frage.

NUR: Geschmäcker sind ja Gott sei Dank verschieden und jedem Mann gefällt ja nicht dieselbe Frau und umgekehrt. Daher ist es wohl nicht entscheidend für den Erfolg bei der Partnersuche, wie man jetzt wirklich aussieht. Mag zwar sein, dass man mit blond-langbeinig-schlank mehr Bewerber hat, als ohne diese Attribute.
Aber letztendlich haben auch Menschen, die weit von dem Schönheitsideal entfernt sind, auch einen Partner gefunden - man sehe sich bitte nur um im näheren Bekanntenkreis.

Also ist es eine Tatsache, dass Geschmäcker verschieden sind. Und insofern bedeutet es auch wieder gar nichts, WIE Du jetzt aussiehst, für den Erfolg bei der Partnersuche.
Denn: Erfolg bei der Partnersuche bedeutet für mich ja nicht, möglichst viele Bewerber zu haben, sondern die Nadel im Heuhaufen zu finden - und das ist bloss EINER.

Selbstbetrug in Richtung Deiner Frage würde meiner Meinung nach eher von diesem Erfolg wegführen als zum Ziel. Daher ist das kontraproduktiv für unser Vorhaben hier.

lg w/47
 
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  • #22
Nach Nadeln muß man im Heuhaufen lange suchen! Vielleicht sollte man seine Ansprüche etwas herunterschrauben und darüber nachdenken, was man am anderen tolerieren kann und was nicht. Die Bilanz muß stimmen. Wenn einer überhaupt nicht mein Typ ist vom Äußerlichen her, neige ich vielleicht eher dazu das Trennende zu sehen, während dies bei gefallendem Äußeren erst später in mein Bewußtsein dringt?
 
  • #23
@19
sorry, beides bitte! nicht Dick und bitteschön Mozart und die Beatles auseinanderhalten können.

Und Du glaubt es nicht, Menschen die auf Ihren Körper achten können durchaus auch was in der Birne haben. Wie die alten Lateiner sagten: Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper.

Dein Post ist der echte Selbstbetrug.
 
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  • #24
Das Problem ist doch, dass wir Menschen, mit denen wir nicht zwangsläufig häufig zu tun haben, gar nicht so gut kennenlernen können um über ihre inneren Werte zu urteilen. Viele werden aus optischen Gründen "aussortiert" - egal ob im Netz oder in der Bar. Das ist normal - so läuft das eben. Man wird sich nicht mit einem unattraktiven Kerl abgeben, wenn er einen anquatscht und dann erfährt man eben nicht, ob in ihm nicht ein Juwel schlummert.
Trifft man Menschen häufiger (Kollegen, im Sportverein usw.) merkt man manchmal, dass der zunächst unattraktiv erscheinende Typ tolle Eigenschaften hat und wie durch ein Wunder findet man auch äußerlich positive Punkte. Dazu muss man die Leute aber erst mal kennenlernen.
 
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  • #25
Liebe FS, was ist denn wenn es mit den eigenen inneren Werten gar nicht soweit her ist ?
Nicht jeder hat tolle "innere Werte".
Wenn man, (wie ich) etwas unsicher ist und auch sonst ein paar Charackerschwächen aufweist, dann ist eine nette Optik wahrscheinlich auch eine ansatzweise Kompensation.

Jedem das seine! m -37
 
  • #26
@24

Also ich habe viele Frauen "besser" kennengelernt, die mir nicht gefallen haben, aber da hat sich nie was entwickelt, nie mehr als Freundschaft. Da konnten sonstwas für versteckte Juwelen bei gewesen sein. Interesse von der anderen Seite war oft vorhanden.

Ist vll. ein wesentlicher Unterschied zwischen Männern und Frauen.

Ist vll. auch der Grund, warum viele über den/die Ex sagen:
"Wenn ich mir den so ansehe, verstehe ich überhaupt nicht was ich jeh von dem wollte ... so ein hässlicher Vogel/ hässliche Frau".
Weil man sich ja am Ende vll. doch durch Glorifizierung in der Verliebtheitsphase etwas vormacht. Jemanden der garnicht attraktiv ist zu etwas hochstilisiert!?
Eine Frau die mich optisch nicht anmacht, mit der könnt ich nicht in die Kiste. Charakter hin oder her.
 
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  • #27
Kennt hier jemand den Spruch von Barbara Schöneberger:

"Natürlich mag ich es, wenn mir die Männer in den Ausschnitt schauen. Sonst würde ich am Ende noch zu sehr auf meine inneren Werte reduziert ... " - Ich erhebe keinen Anspruch auf absolut wörtliche Wiedergabe, aber der Sinn ist getroffen.

Damit ist, denke ich, viel zum Thema erklärt (und zwar aus "Frauensicht"!).

m, 48
 
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  • #28
Für mich gewinnen Menschen, die ich länger und besser kenne häufig an Schönheit.

Man beginnt, Dinge wahrzunehmen, die man bei einem flüchtigen Kontakt übersieht.... und irgendwann macht es *ping*.

Da man aber auf so einer Plattform eine andere Art des Kennenlernens hat, werden, um eine Vorauswahl zu treffen, andere Maßstäbe genommen.
 
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  • #29
Manchmal sind offensichtlich steife Behauptungen besser als jeder Beweis.

Neeeinn, es gibt natürlich nicht zigtausende glückliche Ehen mit vielen Kindern und Lachen von Menschen in unserem Lande, die hier viele aufgrund ihres Aussehens nicht eines einzigen Blickes würdigen würden...

Neiiin es gibt keine hässlichen Menschen in deren gesundem Körper ebenfalls ein gesunder Geist wohnt...

Neiiin, es gibt keine schwerverdienenden Chefs, die sich an ihre so gar unter Augenhöhe verdienenden Mitarbeiterinnen heranmachen....

... die Welt der glücklich Verliebten kann also nach der hier viel vertretenen Meinung ausschließlich eine Welt von Schlanken, Sportlichen, Gesunden, Schönen, Gutverdienenden und Erfolgreichen sein. Wie arrogant, überheblich und weltfremd.

Wer lügt sich denn in die Tasche, nicht doch vielleicht diejenigen, die jeder Mode- und Trendlüge hinterhereiern als wenn sie keine eigene Meinung hätten?

Sie muss schön sein, sie muss geil sein, sie muss viel verdienen, sie muss sich toll kleiden, sie muss intelligent sein (darf das aber bitte nicht herauskehren), sie muss die eierlegende Wollmilchsau sein... na dann Mitstreiter, viel Spaß bei der ewigen Suche mit nagender Unzufriedenheit.

Da belüge ich mich doch lieber weiter ein wenig selbst, denn es hat doch schon 20 und 7 Jahre lang mit "häßlichen", "armen" und "übergewichtigen" Damen ganz gut geklappt und manchmal lohnt es sich doch tatsächlich, die Liebe einfach geschehen zu lassen und weniger krampfhaft über irgendwelche Optimalzustände nachzudenken.

M/46
 
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