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  • #1

Was bedeutet einer Frau die Heirat?

Ich (m/41) wollte eigentlich immer heiraten...hatte mir auch vorgestellt, wo und wie das in etwa ablaufen würde .. ganz romantisch, natürlich auch in der Kirche und mit Kutsche (und Cut).
Bei meiner früheren Freundin (8 Jahre) war ich nicht glücklich, da es mit dem Sex nicht gut und sehr selten klappte, ansonsten hätte ich sie sofort geheiratet.
Meine aktuelle Lebenspartnerin habe ich vor drei Jahren bei EP getroffen. Alles super, auch der Sex. Und ja, sie will unbedingt heiraten (auch in der Kirche)...sagt mir aber auch, dass es endgültige Sicherheit bei Entscheidungen im Leben nicht geben könne. Es könne bei jedem immer sein, dass man sich neu verliebt und die Bindung auflöst.Ihre Eltern leben das auch so vor.
Außerdem versucht sie permanent die Beziehung zu dominieren und greift mich an, oder versucht mich zu ändern. Ich gebe zu, dass ich mich auch mal ändern lasse, soweit ich das einsehen kann (eigentlich ziemlich oft). Die Beziehung ist also nicht so ganz gleichberechtigt....

Soweit also meine Beziehung, die darf (bis auf weiteres) aber auch so bleiben; nur traue ich auf dieser Basis ihr so nicht und werde mich dementsprechend auch nicht trauen lassen. Ich werde also nicht Heiraten.

Nun zur Frage an Euch:
Ist es auch Eure Meinung, dass man grundsätzlich davon ausgehen muss, dass eine Ehe nicht für ewig hält, obwohl man genau das Gegensätzliche gelobt (in guten und in schlechten Tagen...) . Wenn das aber so ist, warum wollt ihr dann heiraten und was bedeuted das dann ? Oder wollt ihr gar nicht?
 
  • #2
Also ich, w30, möchte gerne heiraten. Anstatt in der Kirche würde ich ein weites Feld oder Strand bevorzugen..aber das ist ja Geschmacksache.

Ich möchte heiraten, um einen besonderen Tag zu verbringen, an welchem man sich jedes Jahr daran erinnert und auch Freude daran hat. Es SOLLTE auch für das restliche Leben sein. Aber der menschliche Faktor ist manchmal ziemlich unberechenbar. D.h. für mich, dass ich vor der Eheschließung auf eine Gütertrennung pochen würde (auch wenn ich die ärmere Seite sein sollte). Man weiß ja nie und auch wenn ich es nicht hoffe, aber ich möchte mich nicht mit dem Mann, den ich einst so liebte mal zoffen bis alle Wände eingerissen sind. Ich würde hoffen, dass man trotzdem freundschaftlich miteinander umgehen kann, besonders bei Kinder. Allerdings kann verletzter Stolz sehr böse sein.

Kurzum: Vorsorge ja, Hoffnung und Wille aber, dass diese Vorsorge nie in Gebrauch kommt.
 
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  • #3
Nun zur Frage an Euch:
Ist es auch Eure Meinung, dass man grundsätzlich davon ausgehen muss, dass eine Ehe nicht für ewig hält, obwohl man genau das Gegensätzliche gelobt (in guten und in schlechten Tagen...) . Wenn das aber so ist, warum wollt ihr dann heiraten und was bedeuted das dann ? Oder wollt ihr gar nicht?
Mit der Einstellung braucht man gar nicht zu heiraten. Was soll das dann? Die Ehe ist ja ein Beschluss, dass man füreinander einsteht in guten und in schlechten Zeiten und nicht ein "Mal sehen, ob die guten Zeiten bleiben und wie sich das alles so entwickelt.". Also entweder - oder.
Wer heiratet, muss auch die Bereitschaft mitbringen, allen Stürmen und anderen Versuchungen zu widerstehen. Ist zwar verständlich, wenn das einer nicht will, aber dann soll er halt die Finger von der Ehe lassen und keine hohlen Versprechungen machen.
 
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  • #4
Es gibt Menschen, die sprechen das so aus. Im Inneren wissen wir alle, dass es keine Garantie gibt. Die, die es so aussprechen, haben entweder entsprechende Erfahrungen oder können gar nicht mehr träumen. Stösst so ein Träumer, wie Du, nun auf so einen Realisten platzt die Blase....

Ich gehöre übrigens auch zur Sorte Träumer und komme mit diesen Aussagen absolut nicht klar. Bin mir aber bewußt, dass die Nichträumer auch eher eine Beziehung beenden, anstatt zu kämpfen, wenns denn mal nicht so schön läuft und das erwarte ich spätestens in einer Ehe. Also die Gewissheit, auch wenn es mal falsch läuft, beide unzufrieden sind, man zusammen einen Weg sucht, anstatt einfach zu flüchten. Ich vermute, Dir geht es ähnlich!
 
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Gast

  • #5
...sagt mir aber auch, dass es endgültige Sicherheit bei Entscheidungen im Leben nicht geben könne. Es könne bei jedem immer sein, dass man sich neu verliebt und die Bindung auflöst.
Das ist wahr und auch nicht schlimm! Es fehlt aber der Nachsatz von Ihr:

"Aber ich werde mich immer und immer wieder neu um unsere Beziehung bemühen, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Beziehung scheitert, auf das allerkleinste menschenmögliche Maß reduziert wird"

Ich habe meiner Frau damals ähnliches gesagt, als wir beschlossen, zu heiraten. Wir haben auch beide unser Versprechen gehalten!

m43 (Alleine trotz Versprechen...)
 
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Gast

  • #6
Ich w/40 habe kürzlich (auch kirchl.) geheiratet. Wir beiden wollen lebenslang zusammenbleiben, was Bedingung sein sollte. Wenn einer zweifelt, sollte man nicht heiraten.
Wir fühlen uns jetzt noch mehr verbunden, in guten wie in schlechten Tagen. Es ist einfach sehr wichtig, da mein Mann sehr viel beruflich im Ausland ist und z. B. ihm etwas zustoßen könnte und ich bekomme Auskünfte, oder anders herum. Wir verfassen jetzt auch noch eine Generalvollmacht und setzen und als Patientenanwälte ein. Dann sind wir richtig abgesichert.
 
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  • #7
FS:
zu #3-5
Also wenn das so sein muss, warum spricht man das dann nicht auch "Ich werde mich immer bemühen in guten und schlechten Zeiten ..."
Vielleicht beim Standesamt, aber in der Kirche?

So käme ich vielleicht doch noch zu einer Ehe....wenn sie sich denn auch bemühen würde....

zu #4 Nach der Scheidung kann mann dann auch sagen "Sie / Er war stets bemüht..."

hmmm......
 
  • #8
Ich finde deine Freundin eher vorsichtig und realistisch und weniger romantisch im Kopfe verklebt. Selten für eine Frau in Bezug auf Ehe.
Da wir heute viel viel länger leben als früher, dauern Ehen statistisch gesehen auch länger. Da Menschen nicht mehr durch Konventionen selbstverständlich in Ehen gehen und diese auflösbar sind und daneben andere Lebensentwürfe stehen, ist die Entscheidung für die Ehe eine vollkommen freiwillige und auch gefühlsgetragene - und Gefühle sind veränderlich. Das war früher selten so. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit der Trennung.
Mich würde ihre Äußerung "neu verlieben" allerdings auch stören. Wer so etwas sagt, hat noch nicht begriffen, dass die Basis einer Ehe bzw. langfristigen Bindung kaum Verliebtheit allein ist.
Mit fast 50 kann ich ohne Zweifel sagen, ich will selbstverständlich mit meinem Mann den Rest des Lebens zusammen bleiben. Mit 21, als ich zum ersten Mal geheiratet hatte, konnte ich das nicht.
 
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  • #9
Mir ist es sehr wichtig zu heiraten. Aber ich würde keinen Mann heiraten wollen, nicht den WUnsch verspürt (MICH) heiraten zu wollen.
 
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  • #10
Als mein Mann und ich geheiratet haben, ging ich davon aus, dass es für immer ist. Wir waren zu dieser Zeit zehn Jahre zusammen, hatten ein altes Häuschen renoviert, ein neues Haus gebaut ... also viel zwischenmenschlichen und finanziellen Stress gemeinsam gemeistert. Mein Mann wurde schwer krank, natürlich war es für mich dennoch keine Frage, dass wir zusammen bleiben. Danach begann mein Mann zu vergessen, was wir uns einmal versprochen hatten. Vor allem das mit der Treue. Immer wieder.

Demnächst werden wir geschiedene Leute sein. Wie so viele. Aber erstmal geht man wohl davon aus, dass man zusammen alt wird ... sonst würde man (ich jedenfalls) ja nicht heiraten. OK: ich werds nie wieder tun :)
 
  • #11
Man sollte nur heiraten, wenn man aus vollstem Herzen und Überzeugung zu diesem Bündnis und Eheversprechen ist, mit diesem Partner/in - sein Leben lang.

Frauen sind dabei i.d.R. schneller überzeugt, als Männer. Denn Frauen sind froh, endlich den Partner fürs Leben gefunden zu haben, und nicht mehr weiter suchen zu müssen.
Während Männer unsicher werden könnten: Soll das die letzte Frau in meinem Leben sein ? Keine Andere mehr ? Nie mehr ?

Sich trauen = sich selber und gegenseitig vertrauen.
 
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Gast

  • #12
Mir (w) bedeutet das gar nichts, ich würde nicht mal heiraten wollen, wenn Kinder unterwegs wären. Finanziell bin ich durch mein Erbe abgesichert, deshalb muss ich nicht mal "aus Sicherheitsgründen" heiraten, wie manch andere Frau.
 
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Gast

  • #13
Klar heißt es "in guten und in schlechten Zeiten" - trotzdem kann keiner in die Zukunft sehen.
Dass ich mich in einen anderen verliebe, finde ich ein blödes Kommentar, das erzeugt nur Angst beim anderen und ich könnte den Punkt ziemlich sicher bei mir ausschließen.
Aber dass es für immer hält? Das weiß man ja nie. Mein Mann hat mich mehrere Jahre betrogen . . . sind das dann die schlechten Zeiten, durch die man durch muss, komme, was da wolle?
Er war nie da für die Kinder und für mich. Er interessierte sich nicht mehr für mich, kam spät nach Hause, war am WE meist nicht da. Wir hatten kein gemeinsames Leben, ich fühlte mich wahnsinnig traurig und einsam, was ich oft gesagt habe, er aber als "Frauengeschwätze" abtat. Als ich ihn kennenlernte, war er anders.

Ich bräuchte nicht den ganzen Kirche, Kutsche-Pomp mehr, ich hatte ja schon mal geheiratet. Aber ich hätte ein Problem mit einem Mann, der eigentlich heiraten will, nur eben MICH nicht.
Ich finde Deine Freunden ziemlich realistisch und pragmatisch. Eine Ehe ist auch ein gemeinsames Projekt, was zusammenschweißt. Das gibt man nicht so einfach auf.
und eine Ehe ist in der Regel v.a. dann wichtig, wenn man gemeinsam Kinder will.
Wollt ihr das?
ich gebe zu, dass Männer in der Regel verheiratet eine etwas schlechtere Position haben aufgrund des Unterhaltsanspruchs v.a. wenn Kinder da sind.
Andererseits zahlen die meisten Männer sowieso, weil sie ihre Kinder und die Mutter ihrer Kinder schon irgendwie versorgt sehen wollen.
Und es soll ja auch Ehen geben, die halten.
Wenn Du Dich dominiert fühlst, solltest Du das aggressionslos ansprechen.
Und wenn sie will, dass sich etwas in Eurer Beziehung ändert, dann sag nicht, dass du es nicht einsiehst, sondern suche das Gespräch, den Austausch, den Kompromiss oder sonstwas.
Es ist nicht leicht jemanden zu finden, mit dem man sich ein Zusammenleben überhaupt vorstellen kann. Also arbeite an der Beziehung.
 
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Gast

  • #14
hier der FS
Danke allen für ihren Antworten

Ich denke, man kann aus den Antworten festhalten, dass also das eigentliche Gelöbnis bei der Hochzeit nicht unbedingt wörtlich zu nehmen ist, da dies scheinbar für die meisten nicht möglich ("Nicht wissen, was in der Zukunft ist.....")

Man kann auch festhalten, dass die Entscheidung zu Heirat wohl zukünftig bei den meisten Paare selten fallen wird (bei mir z.B.), weil a) entweder niemand heiraten möchte oder b) einer der beiden zu einer solchen lebenslangen Entscheidung nicht nicht wirklich fähig ist, (sonst wären #10 - #12 ja wohl nicht betrogen worden).

Ich denke trotzdem, dass das nicht das Ende des Beziehungsmodells " Ehe," ist, denn die wenigen, welche dann eine solche Entscheidung trotzdem treffen konnten, (hier #4) haben in Zukunft dadurch auch wieder ein höheres gesellschaftliches Ansehen und bessere Aussichten das Gelöbnis auch umzusetzen.

Vertrauen muss man natürlich bei jedem Beziehungsmodell zueinander haben... doch das ist ein anderes Thema....
 
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Gast

  • #15
Deine Freundin sieht das ganz realistisch und hat den Anspruch an ihre Zukunft, dass sie alles dafür tun darf, glücklich zu sein. Klingt ganz gesund. Wie sieht das bei dir aus, konservativer Träumer?
Ich heirate, weil ich festentschlossen bin, ewig mit meinem Partner zusammenzubleiben und bin willens, alles dafür zu tun. In die Zukunft schauen kann allerdings niemand.
Sich schon einmal im Voraus mit unglücklichmachenden Vorgaben zu geißeln, sehe ich nicht ein. Bisher ist meine langjährige Partnerschaft mit einigen Höhen und Tiefen, aber IMMER perspektivisch mit der Aussicht auf eine lohnenswerte Zeit miteinander nicht an unkontrollierbaren Einflüssen gescheitert. Für die Zukunft ausschließen kann man das hingegen nicht.

Ich hoffe sehr, dass eine Ehe hält. Versprechen kann ich DAS hingegen nicht, aber ich kann zusagen, dass ich mich darum bemühen werde, aus der "G'schicht a rund Sach" zu machen. Mehr möchte ich auch bitte nicht vom Gegenüber hören, da ich Lügner verabscheue.
 
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Gast

  • #16
Außerdem versucht sie permanent die Beziehung zu dominieren und greift mich an, oder versucht mich zu ändern. Ich gebe zu, dass ich mich auch mal ändern lasse, soweit ich das einsehen kann (eigentlich ziemlich oft). Die Beziehung ist also nicht so ganz gleichberechtigt....
Ich habe das Gefühl, dass es hier nicht nur um die Frage Heirat geht, sondern dass der FS nicht glücklich in der Beziehung ist.

Wenn ein Mann schreibt, dass er sich von seiner Frau dominiert fühlt, dann hat er meine Erfahrung nach, auch im beruflichen Bereich, kein gesundes Selbstbewusstsein, sonst hätter er schon gleich gegengehalten bzw. das Gespräch mit der Frau gesucht.

Eine kluge Frau merkt schnell, wenn sie einen Mann dominieren kann oder nicht. Ich weis auch, dass viele Männer selbstbewusste Frauen als dominant empfinden und sie deswegen abwerten, weil sie nicht viel entgegenzusetzen haben.

Viele Männer können nicht differenzieren zwischen berechtigter Kritik am Mann, weil er sich wirklich daneben oder nicht angemessen verhält und unangemessener Dominanz einer Frau.

Ich empfehle dem FS, sich selber zu hinterfragen, ob es wirklich unangemessen Dominanz ist, oder vielleicht das die Frau doch Recht mit ihrer Kritik hat, ihn aber trotzdem liebt, ansonsten würde sie ja ihn nicht heiraten wollen.

Mein Chef fing letzens auch so an, wo ich ihm sofort sagte, warum er sich immer angegriffen fühlt, nur weil ich gewisse Dinge anders sehe. Ich hätte doch das recht, wenn er mich einbezieht, meine eigene Meinung sagen zu dürfen. Er schaute mich nur mit großen Augen an und entschuldigte sich. Es war ihm anscheinend nicht bewusst, dass er sich anscheinend klein fühlt, wenn Frau eine eigene/andere Meinung hat, die nicht seiner entspricht.

Es gibt zu dem Thema, ob man mit seiner Wahrnehmung richtig liegt, auch gute Bücher.

w
 
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Gast

  • #17
FS
zu #14
"Deine Freundin sieht das ganz realistisch und hat den Anspruch an ihre Zukunft, dass sie alles dafür tun darf, glücklich zu sein. Klingt ganz gesund. Wie sieht das bei dir aus, konservativer Träumer? schauen kann allerdings niemand."
Ich fühle mich in meiner Verantwortung für unsere jetzige Lebenssituation und das gemeinsame Kind gebunden. Mehr Bindung will ich mit ihr eben nicht .
Ich setze einfach darauf, dass das Leben die glücklichen Momente schon mit sich bringen wird.

zu #15:
"Eine kluge Frau merkt schnell, wenn sie einen Mann dominieren kann oder nicht. Ich weis auch, dass viele Männer selbstbewusste Frauen als dominant empfinden und sie deswegen abwerten, weil sie nicht viel entgegenzusetzen haben.
Viele Männer können nicht differenzieren zwischen berechtigter Kritik am Mann, weil er sich wirklich daneben oder nicht angemessen verhält und unangemessener Dominanz einer Frau."
Keiner ist immer nur glücklich mit seiner Beziehung.
Wir hatten schon öfters schlimmen Streit, wer nun mehr recht hat und warum (werde dann auch sehr böse, dass will ich aber unbedingt vermeiden).Deshalb gebe schon mal nach. Sie versucht, niemals nachgeben zu müssen, tut das auch nur ganz selten. Aber wird sie damit wirklich glücklicher, wenn sie den Partner mit Totschlagargumenten bearbeitet und Frust erzeugt ?

Ich bin nicht bereit, in Streitfragen unterbrochen am Fundament der Beziehung zu rütteln ("....trenn Dich doch von mir.... "), das nutzt sie aus... und schon ist ein Ungleichgewicht da. Da ist nichts Tolles dran.
"Recht haben" heißt auch nicht viel in einer Beziehung. Die Kunst ist, den jeweils anderen angemessen zu respektieren auch wenn er scheinbar nicht im recht ist. Argumente für oder wider gibt es fast immer; vieles ist Glaubens- oder Erziehungssache. Man kann nicht jeden Pubs ausdiskutieren.

Das alles bestärkt mich in meiner Meinung, dass diejenigen, die geheiratet werden wollen, noch lange nicht verdient haben, auch geheiratet zu werden;
auch wenn ich meine Partnerin, mal mehr und mal weniger, liebe.

Achso:
Ich bin auch Chef , und wenn mir eine Angestellte so kommt, wie Du, dann mache ich das nur ein paar Mal mit......
 
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  • #18
Lieber FS

Garantie auf "lebenslänglich haltbar" gibt es nicht aber ihr solltet
die Ehe als eure persönliche Chance sehen, nicht als Bürde.
Wenn ich mir schon das Scheitern ausmale dann trifft es höchstwahrscheinlich auch ein !
Also bitte mehr Zuversicht.

Heiratsversessen sind eigentlich momentan die Homos und die Schwestern der Lesbos.
Sie geniessen ihre lang erstrittenen Rechte in aller Öffentlichkeit während die, die eigentlich immer schon heiraten konnten darin keine Priorität mehr erkennen können.

Als Frau habe ich ein durch die Beobachtung der Ehen ringsherum sehr ausgenüchtertes
Bild von "Ehe leben heute". Da ist nichts von Zuckerguss-Romantik. Es geht nur um den rechtlichen Stand und dessen Folgen. Staubtrocken und stocknüchtern. Sonst nichts.