• #1

Was bedeutet respektvoller Umgang miteinander ?

Mein Partnerin (36) zeigt mir seit etwa 2-3 Jahren immer deutlicher, dass sie an einem respektvollen Umgang nur wenig interessiert ist. Sie gängelt und nörgelt, so dass ich (42) langsam zum Nervenbündel werde.Außerdem habe ich natürlich nie recht, sie weiß immer alles besser. Kritik an ihr ist immer unberechtigt ("Jetzt bin ich wieder die Böse..."). Da wir bei ja eigentlich beide gut ausgebildete Akademiker sind, müsste es doch auch anders gehen.
Es fällt es mir z.B. auf, dass mir in der halben Stunde, bevor ich zur Arbeit fahre, jeden Tag mindestens 2-4 Vorhaltungen (meistens in einem lauten, ruppigen Torn) gemacht werden. Ich regiere darauf mittlerweile extrem gereizt. Natürlich haben ich auch oft versucht, die bemäkelten Dinge möglichst abzustellen, doch das bringt eigentlich gar nichts.
Die Beziehung mir kaum noch Spaß, ich habe wenig Lust, nach Hause zu fahren.
Am Anfang hat mich ist es mir kaum aufgefallen, wohl hauptsächlich deshalb, da wird ja noch nicht zusammenwohnten (und da sie auch sonst durchaus viele Vorzüge hat). Nachdem wir jedoch zusammenzogen trat das Problem langsam zunehmend auf, ich wollte das damals erstmal aushalten und dann entscheiden, wie es weitergeht, da ich sie sehr liebe (was auch im Grunde auch noch der Fall ist). Später kamen noch (nicht geplant) Nachwuchs dazu, weswegen ich die Beziehung auch nicht leichtfertig beenden will.

Natürlich haben wir oft darüber gesprochen, diskutiert und gestritten. Ich habe u.a. angeführt, das sie bei anderen Personen (z.B. bei ihren Eltern , ihren Freunden ...usw.) bei störenden Dingen plötzlich keine bösen oder auch kritisierenden Worte mehr findet.
Sie beharrt darauf, dass der Umgang mit diesen Personen "etwas ganz anderes" wäre.
Ich aber glaube, dass man alle Personen in seinem Umfeld annähernd gleich behandeln darf und auch sollte (bis auf die intimen und besonders vertraulichen Dinge welche ich nur mit dem Partnerin erörtere).
Das heißt eben für mich auch, dass ich mich in meinem Umgang und meiner Kritik meiner Partnerin gegenüber genauso respektvoll verhalte, wie auch im Umgang mit guten Freunden oder den Verwandten.
Es ergibt sich nun also die Frage, ob man als Partner grundsätzlich also schon mehr an Kritik einstecken muss, als andere nahestehende Personen, wie z.B. gute Freunde.
Wie handhabt ihr das?
 
  • #2
Ich denke, das der eigene Partner immer genauer/kritischer beäugt wird.
Immerhin will ich ja den Rest meines Lebens (Grundgedanke) mit ihm verbringen.
Wenn mir also etwas nicht passt, bringe ich das Thema auf den Tisch.
Allerdings gehören Respekt und Kritikfähigkeit dazu.
Für beide.
Warum nörgelt deine Partnerin?
Sind es immer die gleichen Dinge, über die sie sich beschwert?
Euer Leben hat eine plötzliche Wende bekommen (Nachwuchs).
Mit irgendwas ist sie unzufrieden.
Ich will sie sicher nicht in Schutz nehmen. Ihr Verhalten ist naiv und selbstgerecht.
Irgendwie lese ich aus deinen Zeilen so etwas wie Unterwürfigkeit ihr gegenüber.
Kann mich aber auch täuschen.
Vielleicht braucht sie jemanden, der ihr mal ordentlich und bestimmt die Meinung sagt.
In einer etwas dominanteren Art.
 
  • #3
Meinem Mann und mir ist respektvolles Verhalten sehr wichtig, da waren wir uns von Anfang an einig. Das heisst für uns auch, dass wir uns nach Möglichkeit nicht in der Wortwahl und im Ton vergreifen, auch dann nicht, wenn wir miteinander streiten / diskutieren. Dennoch kritisieren wir uns gegenseitig, aber auch hier macht halt "der Ton die Musik". Dennoch rede ich mit meinem Partner anders als mit der restlichen Familie oder mit Freunden, meine Ansprüche an ihn sind auch ganz andere und für mich wesentlich mehr von Bedeutung, deshalb muss er - ganz ehrlich - auch mehr Kritik von mir einstecken als "bedeutungslosere" Personen, das halte ich auch für normal. Trotzdem sollte man mit und über den Partner niemals respektlos und abfällig reden, einen Mittelweg halte ich da für angebracht.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Habe den respektvollen Umgang auch gerade als Thema bei mir. Sieht deine Partnerin denn ein, dass sie sich dir gegenüber manchmal respektlos verhält? Das ist ja oftmals der Knackpunkt. Mein Ex-Freund hat damals mal zu mir gesagt, ich hätte eine scharfe Zunge. Das war mir so gar nicht bewusst. Ich sage dinge manchmal direkt und ggf. mit einem sarakstischen oder biestigen Unterton, meine es aber i.d.R. niemals böse od. abwertend - man kann mir durchaus auch Gegenwehr bieten. Ich glaube der Partner steht einem so nahe, wie kein anderer, und daher hält er/ sie manchmal als Prellbock her - das soll natürlich nicht so sein, aber zumindest ich, kann mich davon auch nicht frei machen. Was "meine" Respektlosigkeit angeht, weiss ich, dass ich an meinem Kommunikationsverhalten direkt und indirekt an meiner Erwartungshaltung zu arbeiten habe. Bei dir kann ich es nicht sagen....Aus welcher Laune heraus ist sie denn so zu dir? Bei Streit, wenn sie in einer Stressituation ist, im Alltag? Oder gibst du ihr einen Reiz und sie sie reagiert? Wie harmoniert ihr beide zusammen, wie ist Euer "auftreten"?
 
  • #5
Für nicht respektvollen Umgang gibt es nie eine Ausrede oder Entschuldigung. Aber ich vermute, dass das jeder anders interpretiert. Vielleicht wiederholt sie sich so oft, weil sie das Gefühl hat, nicht zu dir durchzudringen? Und umso mehr blockst du ab? Also ein Teufelskreis in der Kommunikation.
Natürlich behandelt man der Partner anders als alle anderen Menschen im Leben. Da sollte viel mehr Nähe, Vertrautheit und Intimität da sein als mit irgendjemand anderem. Dadurch auch mehr Verletzlichkeit, und umso mehr muss man auch umsichtig sein.
In vielen Partnerschaften schleicht sich dann Groll und Abneigung ein, die schliesslich zur Trennung führt. Also - mehr und besser Kommunizieren.
 
G

Gast

Gast
  • #6
So ein Verhalten egal von wem in einer Partnerschaft ist für mich immer ein Zeichen davon, dass dieser Mensch unzufrieden ist. Hier wäre wirklich wichtig "ehrlich" miteinander zu sprechen. Da liegt aber meist das Problem, da hier gar nicht selten Theman dahinterstecken, die man dem anderen aus Rücksicht nicht sagen/zumuten will. Also ist man eben nicht ehrlich. Wäre aber wichtig, weil es eh irgendwann aufs Tablett kommt, häufig dann, wenn es schon zu spät ist wieder zusammen zu finden.

In meiner Ehe damals ging es mir so, dass ich ihm gegenüber gereizt war wegen Nichtigkeiten, weil ich mich immer mehr eingeengt gefühlt habe in Alltag und Routine. Für mich ist ein immer gleichlaufender Alltag und ein Zusammenleben einfach nicht das Richtige, heute weiss ich das.

Also wäre wichtig dass ihr euch Zeit nehmt und wirklich miteinander redet. Und zwar nicht nach dem Motto: Ist was? Nein alles in Ordnung. Das ist nur Fassade und nicht die Wahrheit.
 
  • #7
Natürlich haben wir oft darüber gesprochen, diskutiert und gestritten. Ich habe u.a. angeführt, das sie bei anderen Personen (z.B. bei ihren Eltern , ihren Freunden ...usw.) bei störenden Dingen plötzlich keine bösen oder auch kritisierenden Worte mehr findet.
Sie beharrt darauf, dass der Umgang mit diesen Personen "etwas ganz anderes" wäre.
Ich aber glaube, dass man alle Personen in seinem Umfeld annähernd gleich behandeln darf und auch sollte (bis auf die intimen und besonders vertraulichen Dinge welche ich nur mit dem Partnerin erörtere).
Das heißt eben für mich auch, dass ich mich in meinem Umgang und meiner Kritik meiner Partnerin gegenüber genauso respektvoll verhalte, wie auch im Umgang mit guten Freunden


Dieses ständige Rumgenörgele ist Teil der Betaisierung. (google das Wort)
Warum nörgelt sie nicht bei anderen rum? Weil sie die nicht betaisieren
muss. Und nein, es ist nicht "Zufall".

Google "therationalmale" von Rollo Tomassi (Blog) und lies mal "Lob des Sexismus"


Wahrscheinlich wirst du hier wieder einen apologetisch anhörenden Sermonens
der Frauenwelt hören a la "Gewalt ist auch ein Hilferuf (dazu zählt auch verbale
Gewalt)" und "was hast du falsch gemacht, das sie so reagieren MUSS"

Alles Blödsinn. Auch wenn du der letzte Hund wärst, hättest du Respekt verdient.
Und entscheidend ist, was bei dir ankommt. Nicht was der Sender beabsichtigt.

Hättest du kein Kind, würde ich dir raten, dir eine neue Frau zu suchen.
So wirst du den steinigen Weg gehen.

Wenn sie das nächste mal respektlos ist, sprich sie drauf an und verlass den Raum.Du musst dich eben diesen Shittests NICHT aussetzen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #8
Sie beharrt darauf, dass der Umgang mit diesen Personen "etwas ganz anderes" wäre.
Im Umgang mit andern Menschen tritt sie souverän auf.
Im Umgang mit dir erwartet sie Souveränität. Sie ist allgemein unzufrieden, und du bist allgemein überfordert. Und es fehlt euch beiden an Verständnis und Nachsicht füreinander.
Außerdem habe ich natürlich nie recht, sie weiß immer alles besser. Kritik an ihr ist immer unberechtigt ("Jetzt bin ich wieder die Böse...").
Das sind nur Symptome. Mit Sicherheit ist deine Frau nicht immer fair zu dir, so wie du ihr nicht immer die Anerkennung zukommen lässt die sie verdient.
Ich denke, Antwort #5 solltest du ganz genau lesen.
 
  • #9
Du hast das, was ich bei 95% der Paare in meiner Umgebung sehe. Der eine hat es mehr, der andere weniger. Männer lassen sich unterbuttern, benehmen sich allerdings aus wie Jungs und nicht wie Männer. Irgendwann fällt es ihnen dann auf, hoffentlich jedenfalls.
Natürlich haben ich auch oft versucht, die bemäkelten Dinge möglichst abzustellen, doch das bringt eigentlich gar nichts.
Ich weiß ja nicht, was es ist. Manchmal fasst man sich an den Kopf, was Männer so liefern und tun, insbesondere eine Sorglosigkeit mit den Kindern, wo man als die Mutter auch nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen kann. ABER: Wenn es Dinge sind, die nur wegen des Mäkelns an sich gesagt werden, würde ich mal zu ihr sagen "Rede nicht so mit mir". Du musst das Verhalten ja nicht hinnehmen, doch so lange Du den "Kampf" scheust bzw. Angst hast, dass die Beziehung daran zerbricht, kriegst Du so ein Verhalten ab.
Du hast es zwar schon getan, aber ich würde mit der Frau nochmal reden, dass das so nicht geht. Vielleicht reicht es ihr nicht, dass Du es einmal erwähnt hast, weil sie Dich auch nicht ernst nimmt. Passiert ja häufig, wenn jemand keinen Respekt hat.
 
  • #10
Es fällt es mir z.B. auf, dass mir in der halben Stunde, bevor ich zur Arbeit fahre, jeden Tag mindestens 2-4 Vorhaltungen (meistens in einem lauten, ruppigen Torn) gemacht werden.
Wenn das regelmäßig passiert, vgl. wie ein Ritual - scheint das eine Machtdemonstration zu sein.
= "Du mußt Dir das von mir anhören. Denn du mußt hier wohnen = kannst nicht davon entfliehen. Und du mußt außerdem diese Familie ernähren !"
= diese Frau nutzt die schwache Persönlichkeit des FS aus. Vermutlich schon seit langem. Weil sie nicht damit rechnet, daß er sich dagegen wehrt.
Selbst wenn die Vorhaltungen berechtigt sind, dann ist der Zeitpunkt morgends der Schlechteste.
 
  • #11
Morgends Einem Vorhaltungen machen, bevor man das Haus verlässt = bevor man ihren "Machtbereich" verlässt. Damit ihre Macht über den FS noch weiter wirkt, obwohl er nicht mehr in ihrer Nähe ist. In dem er bedrückt und schlecht gelaunt das Haus verlässt. Und sie hofft, daß diese Wirkung den ganzen Tag anhält ?
So eine Frau würde ich energisch zur Rede stellen, und ihr so eine Behandlung verbieten. Wenn sie sich nicht ändert, dann soll sie zum Psychotherapeuten.
Und auch sonst sollte sie sich nicht soviel einbilden. Denn ruck-zuck kann sie alleinerziehende Mutter werden = der Mann ist nicht erpressbar, auch nicht mit den Kindern.
Wenn sie Macht demonstrieren will, dann kann auch der Mann Macht demonstrieren. Bildlich oder wörtlich "mit der Faust auf den Tisch schlagen", kann in Beziehungen sehr nützlich oder gar notwendig sein.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #12
Mein Partnerin (36) zeigt mir seit etwa 2-3 Jahren immer deutlicher, dass sie an einem respektvollen Umgang nur wenig interessiert ist. Sie gängelt und nörgelt, so dass ich (42) langsam zum Nervenbündel werde.?

Auch parallel kann man dieses Problem immer wieder lesen. Mein Eindruck ist, dass viele Frauen meinen, sie hätten ein Anrecht darauf, den Partner so zu biegen, wie sie ihn haben möchten. Respektvoller Umgang ist für mich, den anderen grundsätzlich so lassen zu können, wie er ist.

Das schließt Kritik nicht aus:

Es ergibt sich nun also die Frage, ob man als Partner grundsätzlich also schon mehr an Kritik einstecken muss, als andere nahestehende Personen, wie z.B. gute Freunde.
Wie handhabt ihr das?

Natürlich ist man mit dem Partner enger verbunden und auch zeitlich häufiger zusammen als mit anderen Menschen. Daher ist es sicher auch in Ordnung, Probleme direkter anzusprechen. Aber das geht auch respektvoll...
 
G

Gast

Gast
  • #13
Lieber FS,
auch wenn es nicht in Ordnung ist, was deine Partnerin macht, so scheint sie mit ihrer und eurer Situation sehr unzufrieden zu sein und gibt dir die Schuld daran. Ihr scheint nicht verheiratet zu sein? Ich kann mir vorstellen, dass sie vielleicht einen Heiratsantrag von dir möchte und in einer Ehe leben. Ob sich ihre Zufriedenheit allerdings dann hundertprozentig bessert, weiß ich nicht, die Wahrscheinlichkeit ist aber groß. Vielleicht kannst du ja mit ihr einmal über Heirat sprechen. Es klingt nach einer Frau, die mehr von dir will als neben dir zu leben, nach einer Frau, die heiraten will.
 
  • #14
Der Umgang den du da beschreibst ist respektlos. Du hast wohl gedacht du müsstest vieles einstecken damit die Beziehung klappt. Funktioniert nie, egal welches Geschlecht es betrifft.

Warum du so lange gewartet/geduldig warst musst du für dich heraus finden. Verlustangst, Bequemlichkeit damit du deine Ruhe hast?

Ich würde, wie vorgeschlagen, mal auf den Tisch schlagen. Klartext reden. Formulieren was du willst und was nicht geht. So läuft es ja auch auf eine Trennung hinaus, da deine persönliche Belastungsgrenze erreicht ist. Du hast somit nichts zu verlieren, kannst aber eventuell deine Beziehung retten. Ich denke auch dass sie dich nicht ernst nimmt.

Weder Mann noch Frau muss sich respektlos behandeln lassen.
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #15
Finde es sehr schwierig Partei zu ergreifen, wenn ich weder gehört habe wie ihr Ton war, welches Thema gemeint wurde..wie du dich verhältst, welche Themen es betrifft und warum.
Was du beschreibst, hab ich oft beobachtet bei Paaren. Gerade unzufriedene Frauen meckern gerne.
Da ich das auch mache ( und ich kann es auch schwer abstellen, versuche gerade es zu lernen) kann ich dir aus meiner Sicht sagen warum ich es tue:
- ich fühle mich überfordert (Beispiel): trotz mehrmaligen Bitten, werden alltägliche Dinge die BEIDE etwas angehen, nur von mir geplant und gemacht ( Einkaufen, Kochen, Putzen, Wäsche waschen, Rechnungen überweisen, Briefkasten leeren.... gut, ich bin nicht Mutter sondern berufstätig..daher- wir beide oder Putzfrau die wir beide zahlen/ wenn man Mutter ist kommt noch dazu: sich ums Kind kümmern)
- ich hab das Gefühl er macht mehr Arbeit als es sein müsste: Wenn man einen Mann ständig wie ein kleines Kind ans Schuhe ausziehen, Hände waschen, Müll sortieren, Geschirr in die Spüle, nicht vor die Spüle stellen..erinnern muss, geht der freundliche Tonfall dann mal flöten. Abgesehen davon fragte ich mich dann ob er absichtlich respektlos ist, oder einfach bissl blöde, sich das einfach zu merken.
- ich fühle mich als Frau/ Partnerin im Stellenwert herabgesetzt
er ist ständig schwer beschäftigt, doch Zeit mit der Partnerin ist plötzlich nicht mehr drin. Woran liegst? Keine Antwort
- ich fühle mich nicht ernst genommen.Da erklärt man freundlich lang und breit, weshalb man sich wünscht, das der Partner das Auto so einparkt, das man rückwärts raus kann, dann parkt er zum 1000mal so, das es vorwärts aus der Parklücke muss. Fragt man nach dem Grund: ist für dich doch praktischer..Fazit: nicht zugehört.

Das Problem in Beziehungen ist die Erwartung, die man so hat. Ein ordentlicher Mensch erwartet einfach, das seine geschaffene Ordnung nicht zerstört, bestenfalls mit erhalten wird.
Das Meckern, das Angreifen deiner Person, musst du dir nicht bieten lassen. Aber zuhören um was es ihr eigentlich geht schon.
Und entgegen vieler Meinungen:
- Wenn ich schimpfe, das ich alleine nur Wäsche wasche, hänge ,bügle gehts mir auch um die Wäsche und nicht um etwas anderes.
 
  • #16
Lieber FS,

Du hast versucht, die kritisierten Dinge zu ändern und das hilft Nichts?

Deine Partnerin führt einen Stellvertreterkrieg. Vielleicht ist ihr der Grund für ihre Unzufriedenheit überhaupt nicht bewusst, vielleicht traut sie sich aus irgendeinem Grund nicht offen zu sein.

Gerade wegen Deines Kindes solltest Du dringend noch einmal einen Anlauf nehmen mit ihr zu reden. Warte einen ruhigen Moment ab, sprich ganz klar und ruhig und sag deutlich, dass Deine Geduld vorbei ist. Schlag vor, dass ihr euch Hilfe sucht.

Wenn sie dann immer noch so tut als gäbe es kein Problem, solltest Du Konequenzen ziehen. Dieses Theater tut Dir nicht gut, das musst Du nicht hinnehmen.
 
  • #17
Der Umgang den du da beschreibst ist respektlos. Du hast wohl gedacht du müsstest vieles einstecken damit die Beziehung klappt. Funktioniert nie, egal welches Geschlecht es betrifft.

Warum du so lange gewartet/geduldig warst musst du für dich heraus finden. Verlustangst, Bequemlichkeit damit du deine Ruhe hast?

Ich würde, wie vorgeschlagen, mal auf den Tisch schlagen. Klartext reden. Formulieren was du willst und was nicht geht. So läuft es ja auch auf eine Trennung hinaus, da deine persönliche Belastungsgrenze erreicht ist. Du hast somit nichts zu verlieren, kannst aber eventuell deine Beziehung retten. Ich denke auch dass sie dich nicht ernst nimmt.

Weder Mann noch Frau muss sich respektlos behandeln lassen.

Volltreffer! Diesen Ausführungen kann ich mich nur anschliessen.

Nur der bekommt Respekt, der sich Respekt verdient (hat). Du hast Dich aufgegeben und bist ein Schatten in Eurer Beziehung.
Warum soll Deine Partnerin Respekt vor Dir haben, wenn Du diesen vor und von Dir selbst nicht hast? Wer bist Du? Was tust Du für Dich? Welche Grenzen ziehst Du?

Mache Dich, wie in einer Partnerschaft auch üblich, unabhängig(er) von Deiner Partnerin. Werde Dir bewusst, was Du willst, wer Du bist und über Deinen Wert.

Erarbeite und verdiene Dir Deinen Respekt und den Deiner Partnerin! Sei kraftvoll und engagiert!

Oft wird hier von Augenhöhe geschrieben. Diese ist bei Euch längst verloren gegangen.
 
  • #18
Lieber FS,
Du bist nicht ihr Traummann und deswegen versucht sie Dich zurechtzuschnitzen.
Dumm, das Du das erst merkst, nachdem Du sie geschwängert hast. Nun musst Du für Dich entscheiden: zeig' ihr die rote Karte - Du bist, wie Du bist oder Du gehst, Ennde der Durchsage oder Du gibst. den Beta und lässt Dir eine Korkenzieherwirbelsäule wachsen.

Ich bin ein Frau. Als Mann würde ich in der Situation folgendemaßen handeln:
1. Ihr die Meinung geigen, ich bin nicht ihr Umerziehungsfall.
2. wenn sie mich nicht schätzt, wie ich bin, gehe ich und zahle für das Kind Unterhalt (Du klingt nicht so, als würdest Du sonst irgendwas für Euer Kind empfinden)
3. Ende im Gelände

Was ist also Dein Problem?
 
  • #19
Lieber FS, in deiner Situation war ich mit meiner Ex-Frau auch. Deshalb ist sie seit langem meine Ex.

Ich schlage dir vor, weniger darüber nachzudenken, warum deine Freundin sich so verhält, ob sie das darf, ob das ok ist und üblich. Denke vielmerh an dich, stell dir also Fragen der Art "Will ich das aushalten? Bin ich glücklich mit ihr? Muss ich mir das antun? Will ich so leben? Wenn die Antwort Ja ist, ist alles gut und du wirst dich mit ihrer Art arrangieren. Wenn aber nicht, so kannst Du nur für dich die Konsequenzen ziehen, und dabei helfen dir die Fragen an dich von oben. Sei ehrlich zu dir! Das kann weh tun, die Wahrheit ist nicht immer schön. Aber sie es es wert, erkannt zu werden.

Sie wirst du nicht ändern können und "verstehen" wird dir nicht viel nützen. Aber dich kannst Du verstehen und dein Verhalten und deine Zukunft hast du in der Hand!

Ich wünsche dir alles Gute!
 
  • #20
FS:
Da ich ein ausgesprochen zerstreuter Mensch bin, und daher tatsächlich dabei auch manches, das ich zuhause anfasse, schief geht (obwohl ich mich ununterbrochen bemühe, dies abzustellen was mich mittlerweile zum Nervenbündel macht) ist deshalb grundsätzlich Kritik an mir auch nicht immer unberechtigt.
Hauptsächlich geht es um Ordentlichkeit (darin sind wir allerdings beide nicht besonders gut; wir müssen uns beide stets dazu zwingen) aber eben auch den Umgang mit den beiden Familien und die Erziehung der Kinder und unseren Einsatz in häuslichen Bereich.
Ich habe ihr auch gesagt, dass eine Heirat unter den gegeben Bedingungen einer nicht nicht ausgeglichene Partnerschaft zur Zeit für mich nicht infrage kommt. Ich habe mittlerweile aber die Familie mit Betreuungsvollmachten und einer Risiko-Lebensversicherung abgesichert.

Man sollte auch berücksichtigen, das ich neben meiner Tätigkeit als Selbständiger auch viele häusliche Dinge erledige (Putze wöchentlich die Bäder, kaufe ein, bringe das ältere Kind zur Kita und abends ins Bett, entsorge den Müll, mache alle äußeren Arbeiten auf dem Hof z.B. Rasenmähen , Hoffegen, alle Reparaturten ...etc).
Ich bemühe mich immer alles zu schaffen, was beruflich und privat von mir gefordert wird. Von daher denke ich, dass ein respektvoller Ton und ggf. Eigeninitiative, wenn es bei mir trotz aller Anstrengung nicht reicht, auch nicht unanagerbacht wäre
Ich bin einige Male nach Nörgelleien und Vorwürfen laut geworden, bekam regelrechte "Aussetzer" (Wutanfälle) , doch das nützt letztlich nichts und kann auch keine Grundlage sein.
Ich liebe meine beiden Kinder sehr, überwiegend für sie nehme ich die Beziehung auf mich, damit sie ihnren Vater während ihrer Kindheit so erleben, wie ich das auch durfte.
 
  • #21
Ich bemühe mich immer alles zu schaffen, was beruflich und privat von mir gefordert wird.
Ich denke, du versuchst allem gerecht zu werden und bist komplett überfordert. Das ist ein Problem und kann auch damit zu tun haben, dass die Beziehung für dich nicht so läuft, wie du das gern hättest. Das zweite ist, dass deine Partnerin mit dir unzufrieden ist und du ihr so, wie du bist nicht (mehr?)genügst.
Hast du dich ihr gegenüber sehr verändert?
Eine Möglichkeit: du warst für sie noch nie der "Richtige" und das wird ihr jetzt erst langsam bewusst. Dann wird sie versuchen, an dir rumzubasteln, versucht dich zu idealisieren und wenn du da mitspielst, bist du irgendwann ein verweichlichtes Hündchen, was sie nicht haben will, weil du dann kein Kerl mehr bist.
 
G

Gast

Gast
  • #22
Sie gängelt und nörgelt... wir lesen ja nur seine Wahrnehmung.

Ich durfte einige Männer, die mit Kritik bzw. anderer Meinung nicht umgehen konnte, die Worte einer Frau als gängeln oder nörgeln bezeichnen, obwohl dem bei genauerer Bezeichnung gar nicht so ist.

Hilfreich wäre da, wenn der FS einige wortwörtliche Beispiele schreiben könnte.

Ansonsten empfehle ich klare Ansprache an die Frau, dass der FS ihr Verhalten ihm Gegenüber als respektlos empfindet, sie fragen, ob sie das merkt, warum sie das macht, was Beide ändern können bzw. wollen, ob vielleicht letztendlich nur der Kommunikationsstil von ihr nicht in Ordnung ist und ob es helfen würde, wenn beide einen Kurs zur gewaltfreien Kommunikation absolvieren.

FS, sei ein Kerl, sprich sie an Frage sie, bestehe auf einen Dialog, auch im Interesse eures Kindes, damit das nicht in so einem beklemmenden Umfeld aufwachsen muss.

Hat die Veränderung ihres Umgangs und des Tons zeitlich was mit der Geburt eures Kindes zu tun?

w
 
  • #23
FS:
Da ich ein ausgesprochen zerstreuter ...
... obwohl ich mich ununterbrochen bemühe ...
... Umgang mit den beiden Familien und die Erziehung der Kinder und unseren Einsatz in häuslichen Bereich.

... eine Heirat ... nicht ausgeglichene Partnerschaft zur Zeit für mich nicht infrage kommt. Ich habe mittlerweile aber die Familie mit Betreuungsvollmachten und einer Risiko-Lebensversicherung abgesichert.

... neben meiner Tätigkeit als Selbständiger auch viele häusliche Dinge erledige (Putze wöchentlich die Bäder, kaufe ein, bringe das ältere Kind zur Kita und abends ins Bett, entsorge den Müll, mache alle äußeren Arbeiten auf dem Hof z.B. Rasenmähen , Hoffegen, alle Reparaturten ...etc).
Ich bemühe mich immer alles zu schaffen, was beruflich und privat von mir gefordert wird.

... einige Male nach Nörgelleien und Vorwürfen laut geworden, bekam regelrechte "Aussetzer" (Wutanfälle) , doch das nützt letztlich nichts und kann auch keine Grundlage sein.

Ich liebe meine beiden Kinder sehr, überwiegend für sie nehme ich die Beziehung auf mich, damit sie ihn ihren Vater während ihrer Kindheit so erleben, wie ich das auch durfte.

Hallo FS,

Ooooh, wie ich das "Sich-Bemühen", "(R)um-erzogen-werden" und "Richtig-machen-wollen" kenne(n und fürchten gelernt habe)!

Aus meiner Erfahrung:

1. Das wird so nichts (mehr).
2. Heute erledige ich alle alltäglichen Arbeiten, ich liebe Hausarbeit, so wie, wann und wo ich es für richtig halte und der Laden läuft wie geschmiert.
3. Meinen Kindern hat es nicht geschadet, denn sie leben nun bei mir. ;)

Ich habe auch die ein oder andere Besonderheit und lebe heute bestens damit, :) viel Lebenszeit, die ich neu gestalten und füllen darf, sowie Lebensqualität gewonnen und bin um einige Erfahrungen reicher, um auf mich und (m)eine Partnerin zu achten.

Also FS,

schaue nach Dir, Deinen Bedürfnissen, Wünschen und Vorstellungen. Akzeptiere Dich so wie Du bist. Gestalte Dein Alltag und Leben so, dass Du mit Deinen Besonderheiten darin zurechtkommst. Entsorge Dinge, Strukturen und Abläufe, die nicht zu Dir passen und schaffe die, die zu Dir passen.

Tue Dir solch eine (unpassende) Partnerin nicht an und schicke sie in die Wüste.

m46
 
G

Gast

Gast
  • #24
Du bist nicht ihr Traummann und deswegen versucht sie Dich zurechtzuschnitzen.
Genau das ist es in meinen Augen auch. Wobei ich denke, dass es den Traummann nicht gibt für so eine Frau. Sie will immer noch mehr, egal, was geändert wird. Und es gibt Eigenheiten, bei denen man mit Gemecker immer genau ins Schwarze trifft, weil der andere das nicht ändern kann, ohne sich zu verbiegen.
Das habe ich erst gestern wieder von einer Frau gehört, die dachte, ein Mann würde sich schon noch ändern in der Beziehung, und meinte, sie hätte versucht, ihn zu erziehen. Was natürlich nicht geklappt hat. Sie haben sich getrennt, weil es einfach nicht passte.
Ich bemühe mich immer alles zu schaffen, was beruflich und privat von mir gefordert wird.
Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass das nicht bewirkt, dass unreflektierende andere Dir dankbar sind oder es schätzen, sondern, dass sie immer mehr fordern werden und es falls nötig eben mit aggressivem Gemecker durchsetzen. Jemand, der sich nie wehrt und immer alles versucht, richtig zu machen, wird Fußabtreter.
Zitat von Favorit612:
Ich liebe meine beiden Kinder sehr, überwiegend für sie nehme ich die Beziehung auf mich
Da die Rechtslage für Väter schlechter ist als die für Mütter, kann ich Dich verstehen. Allerdings lebst Du was falsches vor, wenn es so ist, wie Du schreibst. Nämlich dass man sich so behandeln lassen muss um des lieben Friedens Willen, dass man auch schlechten Situationen nicht herausgehen darf aus falschem Verantwortungsgefühl. Ich hab sowas in meiner Kindheit erlebt, dass meine Mutter sich nie gewehrt hat und aber auch nie gegangen ist. Deswegen habe ich lange in einer extrem schlechten Beziehung ausgeharrt, statt zu gehen und mir zu sagen, sowas habe ich nicht verdient.
 
G

Gast

Gast
  • #26
Lieber FS,
auch wenn es nicht in Ordnung ist, was deine Partnerin macht, so scheint sie mit ihrer und eurer Situation sehr unzufrieden zu sein und gibt dir die Schuld daran.

Es klingt nach einer Frau, die mehr von dir will als neben dir zu leben, nach einer Frau, die heiraten will.

Na, das ist ja mal ein vernünftiger Vorschlag:)
Ich antworte als Frau und ich würde,wäre ich Mann , einen Teufel tun, diese Frau auch noch zu heiraten.
Es kann nicht sein, in einer Beziehung so behandelt zu werden. Sicher hat sie eine Begründung dafür, Frust, Respektlosigkeit oder Unzufriedenheit, jedes Verhalten lässt sich erklären und verstehen, aber nicht jedes Verhalten ist entschuldbar. Sie ist auch schon erwachsen und darf ihr Verhalten reflektieren. Sie macht es nur nicht, sie lässt es am FS aus.
Ich nehme so eine Verhalten von Frauen häufiger wahr, sie kritisieren und nörgeln an ihrem Partner rum und ich frage mich, warum diese Männer sich das gefallen lassen. Das muss sich NIEMAND gefallen lassen. Es gibt keinen einzigen guten Grund, einen anderen Menschen "klein" zu machen.
W51
 
G

Gast

Gast
  • #27
sie kritisieren und nörgeln an ihrem Partner rum und ich frage mich, warum diese Männer sich das gefallen lassen
Hab ich mich auch immer gefragt. Auch, warum die nettesten Männer die schlimmsten Furien haben. Ich kann es mir nur so erklären, dass sie einmal ein Frauenbild haben, dass die Frau immer beschützt werden muss, was irgendwie auch bedeutet, dass sie nicht auf Augenhöhe ist mit dem Mann. Deswegen wird sehr nachsichtig mit Frauen umgegangen, weswegen diese Männer auch so sehr nett rüberkommen. Möglicherweise wollen sie dann eine "starke" Frau, was oberflächlich gesehen bedeutet: Eine, die sich durchsetzt und nicht nur bedürftig ist und beschützt werden muss. Aber dieses angebliche Durchsetzungsvermögen wird nach und nach stressiger, weil es sich auch gegen die Männer richtet, die nie gelernt haben, sich gegen eine Frau zu wehren.
Ich habe auch beobachtet, dass Männer naiv in eine Beziehung gehen und denken, sie könnten weiterleben wie zuvor. Und dann kommt die Frau und macht ihnen klar, wie Beziehung "geht".
Wenn man selber keinen Plan davon hat, wie festgeschmiedet oder eben nicht das alles sein muss, lässt man den anderen die Führung übernehmen, weil man ja auch gern die Bedürfnisse erfüllen will.
Lustigerweise war das in meiner Beziehung rollenmäßig genau umgekehrt. An mir (w) wurde dauernd rumgenörgelt und ich hab die schlechten Launen abgekriegt, immer mehr versucht, alles zu erfüllen, was verlangt wurde, weil ich auch dachte, dass Beziehung ist, dass man sich irgendwie zusammenfindet und nicht, dass einer festgefügte Vorstellungen hat, wie das aussehen muss und wie ich nun sein muss, damit er glücklich wird. Das war ein Fass ohne Boden. Ich konnte mit dem Mann auch nicht reden, weil er außerdem als Mann den Führungsanspruch in allem haben wollte, nicht nur zu Hause in der Beziehung.
Nach der Trennung war es wie eine Befreiung.
 
  • #28
Ich habe auch beobachtet, dass Männer naiv in eine Beziehung gehen und denken, sie könnten weiterleben wie zuvor. Und dann kommt die Frau und macht ihnen klar, wie Beziehung "geht".
Wenn man selber keinen Plan davon hat, wie festgeschmiedet oder eben nicht das alles sein muss, lässt man den anderen die Führung übernehmen, weil man ja auch gern die Bedürfnisse erfüllen will.

Dabei wissen die oft nicht, das der andere überhaupt Bedürfnisse hat.
Einen Jasager und "Alles was du willst"-Typen hatte ich auch.
Nach der Trennung sagte seine Mutter:" Ich weiss gar nicht, was die will. Mein Sohn geht seiner Arbeit nach, säuft nicht und schlägt sie nicht. Sogar im Haushalt hat er geholfen, was eigentlich nicht seine Aufgabe ist."
Ein Traummann eben.....
 
G

Gast

Gast
  • #29
Aber dieses angebliche Durchsetzungsvermögen wird nach und nach stressiger, weil es sich auch gegen die Männer richtet, die nie gelernt haben, sich gegen eine Frau zu wehren.

Nach der Trennung war es wie eine Befreiung.

Natürlich ist das so; und es liegt ja auch auf der Hand warum.

Wir Männer wurden ja alle hauptsächlich von Ehefrauen aufgezogen, und da diese natürlich (in der letzten Generation überwiegend) den passiveren und verletzlicheren Teil der Beziehung darstellten, müsste sie geschützt werden.

Ich empfinde es als völlig normal, dass Mann mit Frau in allem vorsichtig umgeht; könnte ich auch selber gar nicht anders handhaben .... sie sind doch das schwächere Geschlecht oder irre ich mich ?
 
  • #30
was irgendwie auch bedeutet, dass sie nicht auf Augenhöhe ist mit dem Mann ... Möglicherweise wollen sie dann eine "starke" Frau ... gegen die Männer richtet, die nie gelernt haben, sich gegen eine Frau zu wehren.

Sehr gute Argumentationskette! Ja, ich war auch so: immer die Führung innegehabt, dennoch immer darauf bedacht gewesen, die Frau auf Augenhöhe zu halten, auch wenn mich ihre Naivität oft genervt hat. Dann an eine geraten, die wohl gespürt hat, daß ich Kompetenz mit ihr zu teilen bereit bin, und die statt des Fingers gleich die ganze Hand genommen hat. Da sie umgekehrt gar nicht daran denkt, Entscheidungen freiwillig an mich abzutreten, haben wir jetzt Gerangel ohne Ende.
 
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