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Gast

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  • #31
Zitat von Gast:
Ich empfinde es als völlig normal, dass Mann mit Frau in allem vorsichtig umgeht; könnte ich auch selber gar nicht anders handhaben .... sie sind doch das schwächere Geschlecht oder irre ich mich ?
Nein, das ist schon richtig :) Es ging mir nur darum, dass man sich nicht alles bieten lässt wie der FS z.B. Ich kenne einen sehr sympathischen Mann, dessen Frau ihn vor anderen völlig runterputzt, wie manche nicht mal (und das richtigerweise) mit ihren Kindern rummeckern. Das war für mich sogar schmerzhaft, ihn in dieser Situation zu sehen, weil ich weiß, wie man sich fühlt, wenn man respektlos behandelt wird. Mich wundert es auch nicht, dass er gerne Geschäftsreisen machte und länger arbeitete.
Wenn das so ausartet, dass Rücksicht auf die Frau bedeutet, sich wie einen Fußabtreter behandeln zu lassen und ständig verbale Grenzüberschreitungen hinnimmt, dann finde ich das nicht richtig. Respekt sollte schon vorhanden sein.
Zitat von Zwerg:
Nach der Trennung sagte seine Mutter:" Ich weiss gar nicht, was die will. Mein Sohn geht seiner Arbeit nach, säuft nicht und schlägt sie nicht. Sogar im Haushalt hat er geholfen, was eigentlich nicht seine Aufgabe ist."
Genau. Solche Ansichten habe ich auch schon gehört und da kommt einem das Gruseln. Und deswegen sind auch solche Mütter an solchen Beziehungen mit schuld. Obwohl ich natürlich auch denke, dass jeder seine Lernaufgabe hat, dh. man trifft wenige Leute, die einen mit Respekt behandeln, weil SIE sich das zur Grundlage gemacht haben, so mit anderen umzugehen. Bei den meisten muss man irgendwann mal eine Grenzverteidigung vornehmen und ihnen klarmachen, dass ihr Verhalten nicht angemessen ist.
 
  • #32
Sie macht es nur nicht, sie lässt es am FS aus.

Damit ist er nicht allein. So manche Frau (ob es das auch bei Männern gibt, weiß ich nicht, Frauen stehen da andere Wege der Abwehr offen) (miß-)braucht den Partner vor allem zum eigenen Frustabbau. Ärger in der Firma, Hunger, ja selbst Sauwetter werden für den Mann sofort in Form von Genörgel und Gezeter spürbar. Da hilft es auch nicht, wenn er versucht, besonders lieb zu sein, ihr möglichst alles recht zu machen, ganz im Gegenteil, der Hebel wird dann sofort an der Gegenseite angesetzt: fragt er sie etwas, heißt es, ja kannst du das nicht selber entscheiden, fragt er nicht, heißt es, ach meine Meinung zählt wohl nicht. Meiner Ansicht nach besteht die einzige Möglichkeit darin, das Gezeter einfach zu ignorieren. Aber man bringt sich damit natürlich erst recht um eine harmonische Partnerschaft.
 
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  • #33
Meiner Ansicht nach besteht die einzige Möglichkeit darin, das Gezeter einfach zu ignorieren. Aber man bringt sich damit natürlich erst recht um eine harmonische Partnerschaft.

Doch, Männer machen das auch, es gibt für mich eine kleine Weisheit, wenn ein Mann nach drei Monaten noch immer mit mir normal umgeht, ohne an mir rumzumäkeln, dann könnte sich etwas daraus entwickeln:) Männer machen das aus einer anderen Motivation heraus, so scheint es mir. Genauso unreflektiert übrigens wie die Dame des FS. Ich kann sowas nicht aushalten, habe das aber früher auch eher "erduldet".

Ich halte unreflektiertes Gezeter, Genörgel, Gemäkel mittlerweile für Gift, welches jemanden durchaus sehr schädigen kann. Das kann und sollte man nicht ignorieren, das Gift wirkt schleichend und ist sehr wirkungsvoll.
Übrigens für Männer und Frauen.
W51
 
  • #34
Viele Antworten, die darauf dringen, der Mann möge Respekt einfordern und notfalls mit der Faust auf den Tisch schlagen, gefallen mir (in diesem Fall). Allerdings denke ich, dass es nicht mit einer Mal getan sein wird, sondern es wird ein mindestens 2 Wochen langer Kampf werden, bei dem der FS immer wieder konsequent seinen Standpunkt - zur Not in immer wiederkehrender Wiederholung - klar machen muss.
Das schreckliche Gespenst am Horizont ist, dass, wenn alles nichts hilft und der FS seine Frau verlässt, er nicht mehr wie bisher Vater sein wird, sondern das Kind primär bei der Mutter leben wird - weil unser Rechtssystem faktisch-statistisch leider so ist.
Die wenigsten Väter (und Kinder) haben das Glück wie QFrederick, dass die Kinder beim Vater anstelle der nörgelnden Mutter leben.
 
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  • #35
Allerdings denke ich, dass es nicht mit einer Mal getan sein wird, sondern es wird ein mindestens 2 Wochen langer Kampf werden, bei dem der FS immer wieder konsequent seinen Standpunkt - zur Not in immer wiederkehrender Wiederholung - klar machen muss.
Ich glaube, das dauert noch länger. Diese Rollen und Verhaltensweisen sind ja eingeschliffen über eine lange Zeit, und möglicherweise ändert der FS sein Wesen so, dass sie nicht zusammenbleiben können, wenn die Frau nicht auch ihres ändert. Das ist ja keine Marotte, die man relativ schnell lassen könnte, sondern eine unentwickelte Eigenschaft, dass man sich nie zur Wehr setzt. Also gibt es einen "Sprung" im Charakter auf eine höhere Stufe, wenn man das ändert.
Eventuell merken sie auch, dass die Art, wie er sich dann zur Wehr setzt, nicht mehr harmoniert mit ihren Eigenarten.
Vielleicht merkt der FS auch, dass die Frau generell gern zum "Kampf" herausfordert durch Gezicke, und er das aber nicht dauernd haben will. Dann braucht er eine andere Frau, die wesensmäßig ruhiger ist. Das ist das Phänomen, dass man plötzlich entdeckt, dass das, was man früher für Schwäche und Temperamentslosigkeit gehalten hat, eine andere Stärke besitzt, die man auf einmal anziehend findet.
 
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