G

Gast

Gast
  • #1

Was bewegt meinen Partner, der auf seine Kinder verzichtet?

Hallo liebes Forum,

ich bin mit einem Mann zusammen, der zwei Kinder aus erster Ehe hat. Seine Exfrau hat in den 6 Jahren Trennung die Kinder immer stark gegen ihn beeinflusst, was insofern gut ging, weil er jobbedingt nur alle 3-4 Wochen vorbei kommen konnte, aber in der Regel jeden Abend mit den Kindern telefonierte.

Sie hat es über die Zeit mehr und mehr geschafft, ihm die Kinder zu entfremden, was ihm unendlich weh tat, denn er ist ein liebender und aufopferungsvoller Vater. Das heißt, wenn er von einem Tag mit den Kindern zurück kam, dann war er mental so danieder, dass er in der Regel über Tage nicht ansprechbar ist. Das hieß dann immer, das die Kinder wieder irgendetwas gesagt oder getan hatten, was ihm unendlich weh tat.

Mit dem Jugendamt und der Elternberatung haben wir nun ausgearbeitet, dass es im Sinne der Kinder das sinnvollste ist, dass er sich als Vater zurückzieht und erstmal auf den Umgang verzichtet, um zukünftig das Gezerre um die Kinder zu vermeiden. Jetzt ist mein Partner ein höchst empfindsamer Mensch und ein typischer Mann. Er hat sich in seine Höhle zurückgezogen und versucht seinen Schmerz zu verarbeiten. Ich kann dieses Verhalten absolut verstehen, da ich aber keine eigenen Kinder habe, wäre ich hier dankbar, wenn ein paar von den Herrn, die ähnliches erlebt haben, mal schildern könnten, wie sie die Situation empfunden haben. Ich glaube, dass dieser Schmerz alles andere übertrifft, aber ich kann nur versuchen, es mir vorzustellen.

Lieben Dank vorab für die Antworten.
 
  • #2
Bei allem Respekt für Deine Gefühle ggü. Deinem Partner: Aber wie kann ein Mann, der nur alle 3-4 Wochen Zeit für seine Kinder hat, ein aufopferungsvoller Vater sein?


Aus dem beruflichen Milieu meines Mannes/ Freundeskreis kenne ich einige Männer, die international arbeiten, mind. 200k € im Jahr verdienen, aber sich dennoch um ihre Fam. bemühen. Die sind teilweise auch nur 10-15 Tage im Monat zu Hause, aber immerhin das. Auslandsprojekte, die eine regelmäßige Rückkehr zur Familie ausschließen, würden sie nicht annehmen (und sind dennoch beruflich erfolgreich).


Mütter, die gegen einen fürsorglichen Vater intrigieren, sind sicherlich zu verabscheuen. Aber hatte diese Mutter nicht berechtigten Frust? Ist sie nicht zu Recht enttäuscht von dem Vater ihrer Kinder, der ihr alles überlasst und mit seinen Besuchen alle 4 Wochen, die Kinder nur emotional aufwühlt?


Die große Frage ist doch: wie und warum hat es Dein Partner so weit kommen lassen?
 
G

Gast

Gast
  • #3
Ganz schlechtes Thema… Da kochen bei mir alle Emotionen hoch und ich wünsche meiner Ex, was nicht im Zusammenhang mit meinen Kindern steht, nichts „Gutes“ mehr. „Gottes Mühlen mahlen zwar langsam aber sie mahlen“. Als Hass würde ich es noch nicht bezeichnen, da ich glaube, dass dies ein noch stärkeres Gefühl ist.
Das mal jetzt vollkommen unreflektiert und ohne auf die näheren Umstände einzugehen. Auch ich habe zu der Situation beigetragen. Hier beweist sich aber. Frauen werden zu Löwinnen wenn es um ihre Kinder geht. Aus meiner Sicht stellt sich das Ganze als verletzte Eitelkeit dar. Das ist der einzige Punkt wo sie mir das Messer im Herz umdrehen kann.
M45
 
G

Gast

Gast
  • #4
Wenn etwas im Leben auf Dauer Streß bringt, gibts nur eines: Trenn Dich davon und mach einen Haken drunter. Das tut er.

Wenn das gemacht ist: Man erhole sich und tanke Kraft für was neues, also für eine neue Beziehung samt Kinder - mit wem wohl ? Mit Dir.

Ich denke, daß das ihn bewegt.
 
G

Gast

Gast
  • #5
Liebe FS, mir fällt nur was ganz praktisches. ein - dein Freund / Partner soll seinen Kindern schreiben
ihnen Geschenke machen und diese in einer großen Kiste sammeln. Die können die Kinder dann bekommen, wenn sie 18 sind. Was ich nicht verstehe, wieso das Jungendamt für eine "vaterlose" erziehung der Kinder ist. Da scheint die Ehefrau was gemacht zu haben - oder der Vater - früher - was du nicht weisst. Dieses tun ist außerst ungewähnlich. Du kannst deinem Freun / Partner die Telefonnumer einer Gruppe von "Verwaisten Vätern" besorgen- die können miteinander reden oder schweigend nebeneinandersitzen. Was du tun kannst- Bilder der kinder - wenn er das will - in der Wohnung afuhängen. Ansonsten - ihn in Ruhe lassen bei diesem Thema.
Dring nicht in ihn, versuche nicht aus ihm herauszuschütteln wie beschissen er sich fühlt. Wenn er das ganze alleine bewältigen will - sag ihm dass dies möglich ist und du ihm diese Freiheit lässt.
W 55
 
  • #6
Liebe FS, mir fällt nur was ganz praktisches. ein - dein Freund / Partner soll seinen Kindern schreiben ihnen Geschenke machen und diese in einer großen Kiste sammeln


"Team Women" schlägt wieder zu. Als Ratschlag getarnt.

Ein Vater MUSS seine Kinder sehen. Jede Rückzug zermürbt ihn später nur noch mehr, wenn seine
Kinder entfremdet sind und sie ihn gar nicht mehr sehen wollen. Er soll kämpfen und alle Register ziehen.
Seiner Ex-Frau sollen die Ohren schlackern. Was nützen dämliche Geschenke in einer Kiste, wenn der eigene Vater fremd ist? So ein Quatsch. Alles Ersatzhandlungen um den Kriegsschauplatz seiner Frau nicht zu betreten. Team Women in Aktion.

Es soll mal die "Selbstverwirklichung" im Job, sprich Unterhaltszahlungen an seine Frau, runterschrauben.
Und halbes Sorgerecht beantragen.

Was macht er denn beruflich? Falls er kein Wunderheiler ist, gehen seine Kinder vor.

Er soll sich psychiatrisch behandeln lassen und dann krankschreiben lassen, damit er Stunden und Unterhalt reduzieren kann. Sein Burn-Out beginnt. Letztendlich zeigt er schon beginnende Symptome durch seinen Rückzug.

Und er sollte sich bei Jugendamt melden, damit neue, häufigere Besuchsregelungen gefunden werden. Am besten hälftig.

Es gibt mittlerweile ein Namen dafür "elterliches Entfremdungssyndrom". Bitte googlen. Im angloamerikanischen Raum mittlerweile schon strafbar.

Im deutschsprachigen Raum mit Hilfe des "Feminismus" manchmal von staatlicher Seite geduldet
durchs Jugendamt.
 
  • #7
Mit dem Jugendamt und der Elternberatung haben wir nun ausgearbeitet, dass es im Sinne der Kinder das sinnvollste ist, dass er sich als Vater zurückzieht und erstmal auf den Umgang verzichtet, um zukünftig das Gezerre um die Kinder zu vermeiden.

Nachtrag, hatte das überlesen.

Elternberatung bedeutet Vater und Mutter. Und nicht Mutter, Mutter, Mutter. Da hat der Feminismus mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die eigenen Kinder auf Kosten der Ideologie ins Unglück stürzen.

"Wir haben ausgearbeitet" Ein Scheiß wurde ausgearbeitet. Kinder brauchen Vater und Mutter.

Wirklich "Wir"? Oder hat der Mann nur verzweifelt nach dem jahrelangen Kampf um seine Kinder resigniert? Weil ihm alles zu viel wurde. Und er wie ein bekloppter für den Unterhalt buckeln muss?

Seine Ex muss wahrscheinlich nicht so viel arbeiten?


Er buckelt für den Unterhalt und kriegt zum Dank seine Kinder entfremdet, um dann mit der Begründung
seiner vielen Arbeit ihm die Kinder ganz wegzunehmen. Und das wird dann als "zusammen ausgearbeitet"
und im "Interesse der Kinder" verkauft. Schönen Dank aber auch.

Familie und Kinder zerstört. Hauptsache der Unterhalt an die Mutter fließt weiter. Und das Jugendamt gibt seinen Segen.


Wie wäre es denn mal mit wirklicher Gleichberechtigung?
 
G

Gast

Gast
  • #8
Das klingt unglaubwürdig, wenn er ein Vater ist, dann versucht er, mit seinen Kindern eine väterliche Beziehung aufrechtzuerhalten und stellt sich dabei nicht so mimosenhaft an. Seine Aufgabe als Vater ist es, für die Kinder da zu sein wie ein Fels in der Brandung und sich nicht selbst als einen armen Kerl darzustellen, nur weil die Ehe auseinander ging. Jedes Mal war er so fertig, wenn er sie gesehen hat, weil sie etwas Komisches erzählt haben? Wenn er eine gute Beziehung zu seinen Kindern hat, kann das so gar nicht laufen, denn dann würde er ihnen gegenüber auch über seine Ex nicht schlecht reden und beide wären Eltern geblieben und hätten sich entsprechend arrangiert. Dass er jetzt völlig auf den Kontakt mit den Kindern verzichtet, ist noch merkwürdiger. Vielleicht macht er das nur, weil er für sich den einfachsten Weg sucht, dann muss er nicht mehr alle 3-4 Wochen an die Kinder denken. Du als neue Partnerin solltest dich da ohnehin nicht einmischen und ihn nicht auch noch bedauern. Du weißt doch gar nicht, wie alles genau gelaufen ist. Wenn er nicht mit dir darüber redet und sich in sein Schneckenhaus zurück zieht, passt das alles ins Bild, er scheint Probleme mit sich selbst zu haben.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Was ist denn daran so ungewöhnlich? Männer sind nunmal von Natur aus nicht so kinderbedusselt wie Mütter immer tun. Außerdem schieben die meisten Frauen den Männern die Kinder sowieso schamlos unter und der Mann hat zu zahlen oder sich gar noch aufopferungsvoll drum zu kümmern. Kennst du die Umstände wie es zu den Kindern kam? Vermutlich nicht! Kennst du die Frau, Schwiegereltern und sonstigen Familienumstände? Und wer weiß, wie anstrengend die verzogenen Kinder erst sind.

Es kann auch sein, dass er unter Burn out und Depressionen leidet und ich dann selbst ein einmaliger Besuch nach 4 Wochen "too much" ist und an seine Substanz geht. Zudem muss er ja jedes Mal auch seiner Ex-Frau begegnen. Ein "Spaß" worauf viel Männer auch verzichten können.

Du weißt ja nicht, was für ein Weib das vieleicht ist. Eine richtige Frau hat ihren Kerl nach den Kindern auch nicht zu verlassen oder rauszuschmeißen. Was ist von so einer Frau zu halten, die ihre Kegel selber aufzichen will? Nix!

w
 
G

Gast

Gast
  • #10
Nichts für ungut, aber ein Vater, der nur alle 3-4 Wochen Zeit hat seine Kinder zu sehen ist ganz sicher kein fürsorglicher Vater. Wenn die Arbeit ein öfteres Treffen nicht zulässt sollte er sich eine neue Stelle suchen.
Auch die Kinder merken, dass sie nicht an erster Stelle stehen und entfremden sich von alleine. Mag sein, dass seine Exfrau die dies noch gefördert hat, wenn er seine Kinde aber jede Woche gesehen hätte, wäre die Bindung so stark, dass ihr das nicht gelungen wäre.
Im übrigen arbeitet er nicht für den Unterhalt, denn der wird einkommensabhängig berechnet und er müsste bei einem geringeren Verdienst entsprechend weniger zahlen.

w, 31
 
G

Gast

Gast
  • #11
Wie schon Vorgänger schrieben: Der Kontakt zu den Kindern wäre das Wichtigste.
Und dann ein freundlicher Vater sein zu den Treffen, der nie, aber auch wirklich NIE ein böses Wort über die Mutter sagt (was unter den Umständen schwer fällt). Dann ist es wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis die Kinder genug Reife entwickeln und das wirkliche Spiel durchschauen.
Nichts werden sie mehr hassen, als dass die Mutter immer über ihren Vater wettert.
 
G

Gast

Gast
  • #12
Elternberatung bedeutet Vater und Mutter. Und nicht Mutter, Mutter, Mutter. Da hat der Feminismus mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die eigenen Kinder auf Kosten der Ideologie ins Unglück stürzen.
"Wir haben ausgearbeitet" Ein Scheiß wurde ausgearbeitet. Kinder brauchen Vater und Mutter.
Unser Feminismus-Ideologie-Experte schlägt wieder zu. Äußerungen in Nachbarthreads zufolge, vermute ich, dass hier im Eifer des Gefechts die Ergänzung "biologisch" vergessen wurde: Kinder brauchen ihren biologischen Vater. Denn Männern, die sich um Kinder anderer Männer kümmern wollen, wird aufgrund der biologistisch-deterministisch untermauerten Ideologie unseres Experten ein Mangel an Männlichkeit unterstellt und diese Kinder als "Altlasten" bezeichnet.
Trotzdem muss ich hier zustimmen:
Ich war 10 Jahre lang mit einem Mann zusammen, dem durch den Hass der Exfrau immer wieder neue "Fallen" im Umgang mit seinen Kindern gestellt wurden. Es gab immer einen "Grund", die Kinder gegen ihn aufzuhetzen. Mein Partner war zu nachgiebig. Nach einem aktuellen Eklat, aus vollkommen lächerlichen Gründen, haben beide Kinder (19 und 21) den bei der erneuten Heirat der Mutter angenommenen Doppelnamen abgelegt, tragen nur noch den Familiennamen des Stiefvaters. Dieses Detail hat meinem Ex-Partner in den letzten Wochen mit voller Wucht das Endstadium der Entfremdung vor Augen geführt. Der Schmerz über den Verlust seiner Kinder zerfrisst ihn.
FS, ich würde deinen Partner bei seinem Kampf um das Recht auf einen Beziehungsaufbau zu den Kindern unterstützen. Alles andere ist Augenwischerei, sein Schmerz wird nicht weniger.
w, 42
 
G

Gast

Gast
  • #13
Wenn ich sowas lese, Kampf um den Beziehungsaufbau mit den Kindern, dann fällt mir nur ein: Kampf und Liebe sind Gegensätze. Kinder kann man nicht besitzen. Liebe wäre hier der einzig erfolgreiche Weg, einhergehend mit Gelassenheit und Geduld den Kindern gegenüber. Dafür muss der Vater eine starke und reife Persönlichkeit haben, auch über sich selbst reflektieren und die Bedürfnisse der Kinder in den Vordergrund stellen. In der Beschreibung klingt das eher so, als stellt er nur sich selbst in den Vordergrund.
 
G

Gast

Gast
  • #14
Das ist normalerweise Resignation. Mein Sohn lebt zwar bereits seit einiger Zeit bei mir, der Weg dahin war aber schwer. Meine Exfrau wollte "geheiratet und versorgt" werden und damit hatte sie nach ihrer Ansicht ihr Soll erfüllt. Zum Arbeiten war sie nicht bereit, gestillt hat sie nicht, weil es sie "nervös" gemacht hätte - einmal versucht -, nachts aufgestanden bin ich, tagsüber war das Kind bei meiner Mutter, in meiner Firma - meistens im gleichen Büroraum - oder im Kindergarten und später in der Schule. Nach der Trennung wollte das Kind zu mir. Es wurde mir folgendes vorgeworfen: dass ich arbeite und dass ich einmal nicht auf Zuruf die Lehrerin meines Sohnes aufgesucht hatte. Sie hatte mir zwei sehr kurzfristige Termine am Morgen vorgegeben. Ich hatte ihr mitgeteilt, dass ich an diesen Tagen Meetings mit mehr als zehn Niederlassungsleitern habe. Alle (Männer) hätten bei einem Notfall Verständnis für eine Verlegung gehabt, aber nicht wegen eines Gesprächs mit der Lehrerin. Ich schlug der Dame Termine an den gleichen Tagen am Nachmittag oder am Abend und in der Folgewoche vor. Alles Fehlanzeige, weil ab 14.00 Uhr wollte sie zuhause sein und in der Folgewoche waren Ferien. Trotzdem hatte die Frau sich nicht entblödet und dies dem Gutachter zur Kenntnis gebracht. Vergessen hatte sie zu erwähnen, dass meine nicht arbeitende Exfrau (Verzeihung, "Hausfrau und Mutter" auf die Einladung nicht einmal reagiert hatte. Man braucht sehr viel Kraft, Geduld und ein intelligentes Kind, um das als Vater zu bewältigen. Ich habe damals den Antrag zurück gezogen, weil mein Sohn, der "seinen Mann gestanden" hat und immer wieder alles wahrheitsgemäß gesagt hatte, zerrieben wurde. Einige Zeit später war er alt genug, um selbst zu entscheiden. Ich wünsche Deinem Lebensgefährten viel Kraft. Schön, dass er Dich an seiner Seite hat. Ich hatte und habe auch so ein Glück.
 
G

Gast

Gast
  • #15
Leider habe ich auch die Erfahrung machen müssen, dass die Mutter die gerichtliche Vereinbarung zum Umgangsrecht nicht einhält. Immer nur vor verschlossenen Türen zu stehen und deprimiert umzukehren habe ich nervlich nicht mehr verkraftet. Es war ein sehr langer Prozess des Begreifens bis ich verstanden habe, dass ich in unseren Staat kein Recht bekomme und auch bei Jugendamt und Gericht nur gegen verschlossene Türen laufe, weil niemand einen Vater braucht der das Familienidyll der Kindsmutter stört. Ich konzentriere mich seit dem auf mein eigenes Leben und es geht mir dabei zunehmend besser, weil ich immer mehr Abstand gewinne. Drei Jahre Kampf haben mich zermürbt und zum Aufgeben veranlasst. Ich kann Deinen Partner sehr gut verstehen und weiß genau wie es in Ihn arbeitet und wie hilflos er sich fühlt. Meine Ex hat von Anfang an den Trennungsgrund als neuen Vater installieren wollen und ich sollte nur noch zahlen und mich aus den Leben der Kinder heraus halten. Dein Partner muss lernen sein eigenes Leben wieder in den Fokus zu stellen. Als ich damals feststellte, dass ich in unseren Staat keine Chance habe eine Umgangsregelung durchzusetzen und das perverse Spiel der Institutionen durchschaute, habe ich ganz gezielt und eiskalt den Umgangsboykott meiner EX dokumentiert und dann eine Klage auf Kindesherausgabe eingereicht. Diese Klage wurde mir natürlich als Kündigung der Vertrauensbasis ausgelegt (welches Vertrauen?). Ich konnte somit nachweisen, dass ich wirklich alles versucht habe und es wurde auch dokumentiert, dass eine Umgangsregelung gerichtlich nicht durchsetzbar ist. Diese Akte habe ich in meinen Safe gelegt und mit der ganzen Sache abgeschlossen. Ja, ich habe ein Finale inszeniert und Jugendamt, Gericht und Exilein noch einmal so richtig vorgeführt. Mit diesen Szenario waren die Kinder für mich natürlich verloren (waren sie vorher auch) und seit dem kann ich wieder ganz ruhig schlafen. Sollten meine Kinder einmal vor meiner Tür stehen so können Sie gern die Schriftsätze der Anwältin meiner Ex lesen. An dieser Stelle werden sie begreifen, wer den Vater aus ihren Leben verbannte. Meine Freundinn hat mich dabei, die ganze Zeit unterstützt und nach jeden Absturz aufgefangen und wieder aufgebaut. Nur, weil meine Freundin für mich da war habe ich diese Zeit durchgestanden und überlebt. Ich weiß jetzt dass ich die richtige Partnerin gefunden habe, denn in dieser Zeit war ich echt mehr als nervig! Es hat sich aber für uns gelohnt und wir wissen jetzt, dass wir auch extreme Probleme überstehen. Ich lebe seit dem nur noch für den Augenblick und möchte nie wieder etwas besitzen was man mir wegnehmen kann oder dessen Verlust ich nicht verkrafte. Es war der Wille Ihrer fremdgehenden Mutter unseren Lebensplan zu zerstören. Ich bin allen weltlichen Besitz los, und was ich für meine Partnerin fühle kann mir keiner nehmen. Ich bin frei………………… M47
 
G

Gast

Gast
  • #16
Leider habe ich auch die Erfahrung machen müssen, dass die Mutter die gerichtliche Vereinbarung zum Umgangsrecht nicht einhält. Immer nur vor verschlossenen Türen zu stehen und deprimiert umzukehren habe ich nervlich nicht mehr verkraftet.
Ein Freund von mir hat dies dann so gehandelt. Kein Umgang mit den Kindern – kein Unterhalt.
Nach 3 Monaten war dann die Kindsmutter auf einmal sehr umgänglich und hat die Kinder immer zum vereinbarten Termin zur "Verfügung" gestellt. Aber dies kostet halt auch viele nerven und oft hat man dann diese nicht und findet sich damit ab, dass man nur Pflichten und keine Rechte in unseren Staat hat.
 
G

Gast

Gast
  • #17
Da Kinder ja kein Eigentum sind, würde ich ganz selbstlos nur darauf achten, ob es dem Kind gut geht. Nur das ist ja wichtig. Wenn das der Fall ist, gut. Wenn nicht, muss man darum kämpfen, der Mutter das Sorgerecht zu entziehen.
 
Top