• #1

Was denken Geliebte, wenn der Mann noch Sex mit der Ehefrau hat?

Meine Frage richtet sich an Frauen, die sich auf verheiratete Männer einlassen und sich selbst vielleicht als ihre Geliebte bezeichnen würden.

Ich kenne in meinem (inzwischen kleinen) Freundeskreis einen Mann, der neben seiner Ehefrau eine Freundin hat, mit der er sich trifft und, ich vermute stark, mit ihr ein Verhältnis hat. Mir persönlich fehlen dafür die Worte, ich habe z.B. deswegen mit ihm weniger Kontakt - wenn er bei mir anruft und sich mit mir treffen möchte, bitte schön, bin gerne dabei, aber nur wenn seine Ehefrau mitkommt. Ich möchte nicht dabei sein, wenn er sich mit der Tussi trifft (entschuldigen Sie den Ausdruck).

Nun lese ich ein Buch von Josef Wilfling "Abgründe", in dem reale Fälle beschrieben werden und in einem Fall (Kapitel "Heimtücke") wird die Geliebte des Opfers - eines Ehemannes, der von seiner Frau erstochen wird - vernommen und diese Geliebte sagt aus "... Dass er die Nächte bei seiner Frau verbracht habe, habe sie nicht gestört. Es habe ihr auch nichts ausgemacht, dass er zumindest hin und wieder noch mit ihr (seiner Ehefrau) geschlafen habe".

Aus Sicht des Mannes kann ich es nachvollziehen. Man hat Sex mit beiden Frauen. Wenn eine keine Lust hat, hat vielleicht die zweite usw., eine Erektionsstörung bekommt man davon wohl nicht. Ich kann es auch gut nachvollziehen, was in der betrogenen Ehefrau vorgeht.

Ich frage mich aber, wie kann es sein, dass ein solcher Mann in den Augen der Geliebten, sagen wir, im besseren Licht steht als z.B. ein Single-Mann, der zu käuflichen Damen geht. Offenbar ist es für die Geliebte kein Problem, dass der Mann mit seiner Ehefrau, sagen wir es direkt, ungeschützten Verkehr hat. Vielleicht besteht er sogar auf ungeschützten Verkehr mit seiner Geliebten.

Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen. Mich würde gerne die Meinung von Frauen hier interessieren.
 
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  • #2
Manche Menschen mögen Dreiecksverhältnisse, weil es ihren Gefühlshaushalt im Gleichgewicht hält. Die Geliebte will oft keinen Mann, der sich an sie bindet. Und wir wissen nicht was für eine Libido der Mann hat, wenn er für zwei kann, dann ist er einer Frau zuviel.
Wir sollten lernen an die Liebe nicht mit kleinbürgerlichen Rastern ran zu gehen.
Geschlechtskrankheiten verdrängen m.E. die meisten.
 
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  • #3
Ich hatte einmal eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Dass er glücklich verheiratet ist und seine Frau niemals verlassen würde wusste ich bereits, bevor wir auch nur daran dachten, miteinander Sex zu haben.

Ich bin nicht stolz darauf, so etwas gemacht zu haben, sonst sind verheiratete Männer tabu. Hier war es aber vollkommen klar, dass null romantische Gefühle im Spiel waren. Wir haben uns oft gesehen, viele Gelegenheiten gehabt, wenige gesucht und noch weniger genutzt.

Ich wusste natürlich, dass er Sex mit seiner Frau hat, selbsvertsändlich ungeschützt.
Ich selber habe nur ungeschützten Sex in einer Beziehung, und ja, vorher müssen sich beide testen lassen. Vertrauen kann tödlich sein...


Und obwohl ich die Böse bin als Affärenfrau verliert der Mann, der so etwas macht, ein Stück Respekt von mir.
Betrug ist Betrug, egal ob mit einer Affärenfrau oder einer Prostituierten.

Ich sehe es eher so, dass die Prostituierte nur für den Sex da ist, so etwas finde ich wesentlich unpersönlicher als eine Affäre. Eine Affäre gibt einem auch immer etwas für das Ego, man kuschelt danach vielleicht noch usw. Das ist persönlicher, und somit in meinen Augen eigentlich verwerflicher.

Meine Affäre ist einfach eingeschlafen, es besteht noch ein wenig Kontakt, aber wir treffen uns nicht mehr. Und ich würde so etwas auch nicht mehr machen. Es gibt genug Singlemänner, die auch Spaß haben wollen.

w39
 
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  • #4
Ich verstehe die Frage nicht so recht.

Natürlich hat ein verheirateter Mann auch Sex mit seiner Frau.
Ob ich als Geliebte ein Problem damit habe? Nein!
Wenn dem nicht mehr so wäre, würde ich mich fragen, warum er die Ehe nicht beendet und welche Rolle ich eigentlich in seinem Leben spiele.

Was die beiden sexuell im Detail so tun, das möchte ich allerdings nicht wissen.
Auch wenn zumindest mein Affärenmann hin und wieder sanfte Vergleiche äußert.

Und: In der Regel hat man ja keine langfristige Affäre um mit irgendjemandem zu schlafen, sondern weil da Gefühle im Spiel sind, weil man der intellektuellen Nähe, die man hat auch eine körperliche Ebene geben möchte, wenn es da ein großes Begehren gibt. Ich habe auch nie das Gefühl gehabt, dass mein AM mit mir schläft, weil sexuell irgendwas in seiner Ehe nicht stimmt.
Daher finde ich die Frage, ob er bei mir in einem besseren Licht steht als jemand der zu Prostituierten geht etwas schräg.

w31
 
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  • #5
also mich würde es anekeln. Wenn ich in der Situation wäre, würde ich evtl noch mit Kondom aktiv werden mit dem Mann, aber ich glaube, eher gar nicht. Aber die Geliebten bekommen doch immer erzählt, in der Ehe würde nichts mehr laufen! Und wenn frau verknallt ist, will sie es natürlich glauben.
Daher vermute ich mal, diese Frage stellt sich in der Realität dann doch recht selten. Jedenfalls könnte ich da nicht so tolerant sein, das ginge doch über meine Ekelgrenze. Sowohl rein körperlich als auch seelisch-moralisch. Wenn schon Geliebte, dann nur wenn daheim wirklich nichts mehr läuft - in dem Fall habe ich nämlich für Jeden Verständnis.
Aber wie gesagt - es wird doch sowieso meistens gelogen. Das habe ich jetzt schon so oft gelesen oder gehört....
w
 
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  • #6
Ich frage mich aber, wie kann es sein, dass ein solcher Mann in den Augen der Geliebten, sagen wir, im besseren Licht steht als z.B. ein Single-Mann, der zu käuflichen Damen geht. Offenbar ist es für die Geliebte kein Problem, dass der Mann mit seiner Ehefrau, sagen wir es direkt, ungeschützten Verkehr hat. Vielleicht besteht er sogar auf ungeschützten Verkehr mit seiner Geliebten.

Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen. Mich würde gerne die Meinung von Frauen hier interessieren.

Herzlichen Glückwunsch erstmal, dass Du niemals in die Rolle einer Geliebten kommen könntest-das ist schon mal sehr gut für Dich.

Ich war auch schon mal eine Geliebte und kann Dir zusichern, dass es eigentlich die Regel ist, dass der fremdgehende Ehemann mit der Geliebten auf Dauer selbstverständlich ungeschützten Sex hat. Wir reden nicht von ONS, sondern von einer Liebesaffäre, die auch schon mal mehrere Monate oder Jahre andauern kann.

In solchen Affären reden die beiden auch miteinander, sind zärtlich und gehen auf die sexuellen Wünsche beider ein-das ist natürlich mit einem Bordelbesuch nicht zu vergleichen. Dort wird gekauft und verkauft und es geht selten um Gespräche, schon gar nicht um die Lust der Frau. In einer Liebesaffäre bemüht sich der Ehemann aber ziemlich sehr, die Geliebte sexuell so zu behandeln, sodass sie damit zufrieden ist.

In einer Affäre entsteht eine imaginäre Welt, man empfindet ein "Wir"-wenn bloß nicht diese undankbare, langweilige etc. Ehefrau noch da wäre, die einen daran hindert, glücklich zu werden. Oft wird dieser Zustand vom Mann auch künstlich erzeugt, damit er auf Dauer Zutritt zu der Nebenfrau bekommt. Oft braucht sie diesen, damit sie diese Konstellation aushält.

Es ensteht ein Verbund zwischen dem Ehemann und seiner Geliebten, wenn die Affäre länger andauert. Beide fühlen sich richtig für einander, die Ehefrau wird als fehl am Platz empfunden.
Da die Geliebte erlebt, mit welcher Leidenschaft der Ehemann mit ihr Sex hat, macht sie das sicher, dass der Sex mit der Ehefrau schlechter ist. Irgendwie denkt sich die Geliebte-der arme Ehemann, er muss auch mit der Ehefrau Sex haben, damit sie keinen Verdacht schöpft. Eine Geliebte stellt sich selten den Sex mit der Ehefrau als schön vor-sondern stets als eine lästige Pflicht zur Aufrechterhaltung des Dreieckes. Dass dies nicht immer so ist, wissen wir ja alle. Manche Männer sind dann auch so frech, dass sie sogar rührend versichern, dass der Ehesex leidglich Pflicht ist. Beinahe tut der Mann der Geliebte sogar leid, dass er so ein unliebsames Ding mit der Ehefrau treiben muss (der Arme!).

Kaum eine Geliebte stellt sich vor, dass der Ehemann zu Hause auch guten Sex hat. Obwohl ich vermute, dass viele fremdgehende Ehemänner AUCH mit der Ehefrau guten Sex haben-aber eben anders gut.

Und keine Geliebte empfindet sich selber als eine kostenlose Prostituierte.

Ich hoffe, ich konnte Dir einigermaßen weiterhelfen.
 
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  • #7
Ich habe die Vorstellung "Sex mit der Ehefrau" gar nicht zugelassen. Ich wusste von vornherein, dass er glücklich verheiratet ist. Ich wollte keine neue Beziehung, er wollte sich nicht trennen. Für mich war er jemand, der mich in einer schweren Zeit abgelenkt, getröstet, gehalten hat. Er war für mich da. Wir haben uns sehr begehrt, ja geliebt, aber in den letzten Jahren nur 1-2 mal im Jahr getroffen. Unsere Affäre hielt mit zweijähriger Pause 10 Jahre, 11 Jahre war ich Single. Jetzt bin ich in einer festen Beziehung und ein Wiederaufleben käme für mich niemals infrage.
Ich würde mich auch keinesfalls mehr auf einen gebundenen Mann einlassen, die ersten zwei Jahre waren doch sehr emotional, da wir sehr verliebt waren. In den anderen Jahren bin ich sehr bewusst mit unserer Situation umgegangen. Im letzten Jahr entstand eine Leere, da sich unsere Affäre nicht aus gemeinsamen Erlebnissen generierte. Das frustierte mich zusehends und ich habe es unmerklich auslaufen lassen. Um die Ehefrau habe ich mir keine Gedanken gemacht, dies lag allein in seiner Verantwortung.
 
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  • #8
Ich war ein paar Monate Geliebte eines verheirateten Mannes, habe es nicht darauf angelegt, es hat sich so ergeben. Ich habe mir keine Beziehung davon versprochen, auch wenn er mir natürlich erzählt hat, seine Ehe laufe nicht gut. Ob er mit seiner Ehefrau geschlafen hat, war mir egal, ehrlich gesagt. Er hat mir auch sonst kaum was aus seiner Ehe erzählt, wollte ich auch nicht. Wir hatten einfach immer ein paar schöne Stunden zusammen. Irgendwann ist es dann im Sande verlaufen, weil er selten Zeit hatte; wir haben noch - wenn auch sehr sporadisch - netten SMS-Kontakt. Ob Du jetzt für Dich Rückschlüsse daraus ziehen kannst, musst Du selbst wissen.

w48
 
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  • #9
Im Grunde genommen habe ich nur so viel über den Sex mit seiner Ehefrau nachgedacht, als dass ich mir sicher war, dass dieser alltäglich und eintönig ist. Ich erlebte mit, dass unser Sex einfach nur Leidenschaft und Begehren pur war. Uns verband nicht die Ehe und die Pflicht der Ehe, sondern es war eine Anziehung um der Leidenschaft und dem Begehren willen. Ich war gerade geschieden und kannte das Leben als Ehefrau auch sehr gut.
Nein, ein fremdgehender Ehemann fühlt sich anders an als der Bordellgänger. Es ist natürlich ein Irrtum, dass man bei dem Bordellgänger ein größeres Risiko auf Infektionen diverser Art hat-meistens wird in Bordell doch auf einen zuverlässigen Schutz geachtet.

Wie kann ich es Dir erklären-eine Geliebte handelt selten bis nie rational. Würde sie rational handeln, hätte sie es lieber sein lassen-denn Geliebtesein ist meistens ein großes Verlustgeschäft. Es sei denn, eine Frau sucht nur Sex. Die meisten Geliebten aber suchen nicht vordergründig nur Sex, sondern verlieben sich in diesen Mann und deswegen werden sie überhaupt seine Geliebte. Die Millionen Singlemänner sind uninteressant, da keiner von diesen in der Lage war, so starke Verliebtheit bei dieser Frau auszulösen wie dieser verh. Mann.
Wäre dieser Mann frei, wäre er der Traummann für die Geliebte.

Die Geliebte empfindet den fremdgehenden Ehemann als den Mann, den sie gerne als Partner hätte, wäre er frei-somit ist er überhaupt nicht mit einem Bordellgänger in ihren Augen zu vergleichen. Die Geliebte spürt am Anfang auch Schmetterlinge im Bauch, die heimlichen Treffen, das Begehren, das verklärte Bild eines Traummannes-das ist, was sie beschäftigt. Und nicht, wie und ob er mit seiner Ehefrau noch schläft. Und wenn-das hindert ihn nicht daran, unbeschreiblich schöne Stunden mit der Geliebten zu verbringen.

Irgendwann, wenn sich die Verliebtheit legt, merkt die Geliebte in was für einer Sackgasse sie steckt und es kann sein, dass es sogar schmerzhaft für sie wird. Dann könnte sein, dass sie eine gewisse Eifersucht auf die Ehefrau verspürt-aber auch diese bezieht sich kaum auf das Sexuelle, sondern auf das Zusammenleben/den Alltag ihres Traummannes mit seiner Ehefrau.

Nein, das Sexualleben meines Ex-Geliebten mit seiner Frau hat mich nicht interessiert. Denn unser Sexualleben war wunschlos erfüllend-sexuell hatte ich nie Bedenken, dass die Ehefrau meine Konkurrenz sein könnte. Höchstens was die Vorzüge der Ehe juristisch betrifft-aber rein emotional und sexuell-nicht.

Das Leben einer Geliebten kann man rational schlecht nachvollziehen. Von daher akzeptiere ich schon Dein Unverständnis der Sachlage.

w/40
 
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  • #10
Im Bordell lässt der Mann sich ja nur faul bedienen. Ich stehe aber nicht auf Männer, die sind bedienen lassen oder irgenwelche traumatischen Triebe und Fetische ausleben, und womöglich eine Frau ablecken, die vor ihnen am selben Tag 10 andere Puffgänger dran hatte, ohne sich zwischendurch zu waschen. Schon mal daran gedacht?
Regelmäßige Bordellgänger haben zudem bekanntlich ein sehr gestörtes Verhältnis zu normalen Frauen.

Zum anderen Tehma.
Mir als Geliebte macht es nichts aus, dass man Affäremann mit seiner eigenen Ehefrau schläft. Hat er doch vor mir auch schon getan?! Oder für wie verblendet hälst du eine Geliebte? Glaubst du, wir wissen das nicht? Ich kenne meine Affäre schon über 15 Jahre - die anfängliche Verliebtheit ist somit vorbei und man hat sich rein auf Sex geeinigt und der ist gut und zufriedenstellend. Ja, natürlich habe ich nur ungeschützten Verkehr mit meinem Affäremann.

Du bist ein Mann und hattest demzufolge noch keine Männer im Bett, aber die allerwenigsten Männer benutzen Kondome. Bei ONS ohnehin nie. Also ist das jetzt schon ein lächerliches Argument.
Selbst im Bordell, bei Gang-Bang-Partys oder Hintenrum im Clubs bekommst du heute mit Aufschlag auch sehr häufig ungeschützten Verkehr und die Frauen bedienen teils in 5 Stunden mehr als ein Dutzend verschiedene Männer in alle Öffnungen und ein ganz schlimmes bunt gemischtes Klientel, denen es relatig egal ist, ob sie sich was wegholen.
Das ist schon ne Nummer was anders, als eine Dreierbeziehung.
 
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  • #11
Ein Affärenmann und eine Geliebte konstruieren sich immer eine Scheinwelt.
Und die Geliebte will glauben, dass der Mann viel lieber mit ihr zusammen wäre und die Ehefrau ist eben das Pflichtprogramm des armen unfreien Ehemannes.
Ich war die Ehefrau und mein Mann hatte Geliebte.
Ich muss sagen, er war immer total nett zu mir, er hat mich geliebt und war am Boden zerstört, als ich ihn verlassen habe. Er hat es vier Jahre danach immer noch nicht verkraftet. Seine damalige Geliebte glaubt immer noch, er hatte mich ihretwegen verlassen, obwohl sie immer noch nicht zusammen sind, sondern er sie nur ab und an trifft.
Er wollte mich mit Luxushaus und sonstigen Lockmitteln zurückgewinnen.
Denke, die Geleibte blendet es völlig aus, dass der Mann eigentlich ein ganz anderes Leben hat, denn ihr ganzes Denken kreis nur noch um den Mann. Die Geliebte hatte mir gegenüber eine unglaubliche Aggressivität an den Tag gelegt und wollte mich nur weghaben.

Ich denke, dass die Leidenschaft eine andere ist bei einem Verhältnis, weil man sich ja weniger sieht un das das Verlangen steigert.
Außerdem ist es eben auch ein Sexverhältnis, ganz anders als eine Ehe.
Was nicht heißt, dass keine Gefühle im Spiel sind.
Für mich wäre so ein Mann nichts. Aber ich wollte auch keinen Mann, der noch eine andere Frau hat. Auch weil ich keiner Frau den Mann wegnehmen wollte. Aber auch, weil Geliebte immer irgendwie leiden.
Übrigens: Mein Exmann hat der Geliebten auch erzählt, dass wir keinen Sex mehr hätten oder er langweilig wäre. Das war aber nicht so. Das Kommentar meines Exmannes (damals waren wir schon nicht mehr zusammen: "...Ach...Du weißt doch, was man Frauen so alles erzählt. Die will das doch hören, sonst zickt sie rum!"
Verhütet hatten die beiden nie, denn sie wurde schwanger. Und mein Exmann rief mich dann panisch an und fragte, was er nur machen soll. Sie hat das Kind aber verloren. Und er war erleichtert.
Affärenmänner sind Egoisten. Aber wenn ich hier so einige Beiträge lese, werden sie von Frauen in den Himmel gehoben. Das gefällt ihnen natürlich. Bei meinem Ehemann wusste ich, dass er trotz Top-Beruf eigentlich ein armes W**** ist. Da muss er ja eine Geliebte haben, die ihm diesbezüglich ein besseres Gefühl gibt :)
w,40
 
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  • #12
Hallo FS,

Deine Frage wird hier niemand pauschal beantworten können. Denn es kommt daraus an was beide tatsächlich füreinander empfinden. Ich selbst bin Geliebte eines verheirateten Mannes. Diese Konstellation war nie geplant und ganz ehrlich, vor dieser Erfahrung habe ich es selbst fast ausgeschlossen jemals in eine solche Situation zu kommen.

Wir fühlten uns zueinander hingezogen, obwohl wir beide wussten das wir in einer Beziehung / Ehe stecken. Dennoch wurde unser Verlangen nacheinander so groß, dass wir nachdem wir bereits zwei mal beschlossen hat uns aus dem Weg zu gehen irgendwann doch der Versuchung unterlagen.

Anfangs konnte ich den Gedanken das er auch mit ihr schläft irgendw ausblenden.

Der Reiz des Miteinander macht einen blind. Irgendwann entwickelte sich bei mir Liebe und scheinbar wohl auch bei ihm. Ich machte da kein Geheimnis drum. Sagte ihm offen was ich fühle und wie ich bei dem Gedanken, er schläft mit seiner Frau fast zerbreche. Das ganze ging so weit, dass ich regelrechten Ekel nur bei der Vorstellung er schläft mit ihr empfand.

An dieser Stelle sollte man jedoch für klare Verhältnisse sorgen. Denn dieses Gefühl kann sehr schnell die Liebe töten, denn bitte lacht nicht, plötzlich fühlt sich die Geliebte als Betrogene. Und das tut weh, sehr sehr weh.

Er meinte zu mir er könne wenn es sich nicht vermeiden lässt, sowieso nur mit Ihr schlafen wenn er dabei an mich denkt. Darüber kann man jetzt ewig diskutieren. Jede Geliebte die das wirklich glaubt, hat wenig Selbstachtung und ist blind! Doch irgendwann wusste Sie auch das es mich gibt, da der Sex scheinbar wirklich geringer wurde ect.

Er versicherte mir, mir jedes mal zu sagen, wann es wieder "passiert" ist. Irgendwann glaubt man das nicht mehr, es fühlt sich nur noch betrogen an. Mir einem Mann der mich diesem Gefühl wissentlich aussetzt werde ich doch nicht glücklich. Daher beendet ich das was zwischen uns war. Jetzt kämpft er um mich und ich weiß nicht wie sich alles entwickeln wird. Solange er bei Ihr bleibt weiß ich nur, werde ich mir dieses tief verletzende Gefühl nicht mehr antun. Denn wenn eine Geliebte liebt, stört es sie erheblich, dass es eine Ehefrau gibt und der Gedanke daran, dass beide miteinander schlafen wird für die Geliebte genauso schmerzhaft wie für die Ehefrau die erfahren hat das er Fremd geht. Allerdings nur, wenn tatsächlich Liebe im Spiel ist.

Für Geliebten die keine wahren Gefühle für den Mann haben scheint der Gedanke daran wohl wirklich ausgeblendet zu werden. Das geht meiner Meinung nach jedoch nur eine ganz kurze Zeit!

Übrigens haben wir anfangs Verhütet und uns dann beide testen lassen bevor wir darauf verzichteten. Denn ganz ehrlich diese scheiß Betrügerei ist schon schlimm genug, aber bitte darüber zu urteilen ist oft als Außenstehender einfacher und damit schnell getan, allerdings sollte jeder so fair miteinander und auch seinem Partner gegenüber sein, dass Krankheitsrisiko so weit wie möglich auszuschließen.
 
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  • #13
Geliebte eines gebundenen Mannes, nein danke, das hab ich mir selbst zeit meines Lebens erspart!

Eine superheiße Affäre hatte ich mal ganz bewusst mit einem verheirateten Mann, als ich selbst Single und grade beziehungsunwillig war (Phase 1).

Der Sex mit ihm war dermaßen gut und intensiv, tja, ich begann mich zu verlieben (Phase 2).

Und hab es dann aus Selbstschutz ganz schnell beendet.

in Phase 1: habe ich nicht darüber nachgedacht was er zu Hause treibt, für mich war es perfekt so wie es war ...

In Phase 2: fing das Gedankenkarussell an sich zu drehen, hat dann wehgetan
 
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  • #14
Bei mir ist es die sexuelle Anziehungskraft. Blicke. Mir ist es egal, ob er verheiratet ist, es geht um den Moment des Genusses, der Leidenschaft und natürlich purer Sex und Begierde. Ich denke nicht an die Ehefrau, sie ist mir egal. Ich mische mich dort nicht ein. Ich habe keine Gewissensbisse. „Moralische Entrüstung besteht in den meisten Fällen aus 2% Moral. 48% Hemmungen und 50% Neid.“ (© François VI. Duc de La Rochefoucauld) Ich liebe das Leben und die Liebe. Ich bin in viele Männer verliebt, ich mag meine Freiheit. Ich verspreche mir auch keine Beziehung daraus.
 
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  • #15
Hier nocheinmal die gleiche Schreiberin wie Antwort #3 :

Mein Affärenmann sagte oft zu mir, dass er seine Frau beim Sex nicht mehr Küssen würde.
Das ginge für ihn nicht mehr, weil Küssen mit ihm mit großen Gefühlen gepaart sei, die er nun bei mir und nicht mehr bei ihr empfinden würde.
Er würde sowieso nur noch mit ihr schlafen, weil sie ja sonst niemanden hätte und außerdem auch der Verdacht er hätte eine Geliebte (den sie auch oft laut äußerte) bestätigt wäre.

Ich hielt das sehr lange für dummes Geschwätz. Ich glaubte ihm kein Wort. Dachte, das seien alberne Floskeln, die man seiner Geliebten so erzählt damit sie sich noch begehrter und wertgeschätzer fühlt.

Irgendwann nachdem die Affäre aufflog, sprach seine Frau aber mit mir und bestätigte mir ungefragt, dass es tatsächlich so war, wie er mir sagte.
Das Nicht-Mehr-Küssen und der seltene Sex, der oft wie ein Pflichterfüllungsprogramm wirkten, sei für sie der nachhaltigste Indikator für sein Fremdverliebtsein gewesen.
Ich war ganz schön baff,
 
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  • #16
Lieber FS, interessant dass Du als Mann einen Puffgänger einem verh. Fremdgeher gleichstellst-ich glaube, das kann ich aus Deiner Frage mitunter rauslesen.

Nein, dem ist es nicht so. Stell Dir es mal so vor-ein verh. Fremdgeher hat mit der Geliebte nur die schönen Stunden einer Mann-Frau-Beziehung und nicht den Alltag und die schlechten Zeiten. Beide leben in einer Scheinwelt, wo es funkt und kribbelt-der Betrug an die Ehefrau wird ausgeblendet. Beide genießen nur und tun es aus freien Stücken und ohne finanzielle Interessen. Um diese Scheinwelt zu schaffen, muss der Mann sehr viel mehr Qualitäten bewesein als ein Bordellgänger. Er muss die Frau verzaubern, für sich begeistern-und das ist deutlich komplizierter und anspruchsvoller (obwohl oft verlogener) als eine Frau im Puff zu bezahlen.

Mein Geliebter hatte bei mir immer tolles selbstgekochtes Essen in einer umwerfenden Atmosphäre bekommen. Wir haben uns uber unsere Berufe, seine Kinder, mein Leben, Kultur und Politik unterhalten. Und danach uns sexuell so verwöhnt, dass keine Wünsche offen blieben. Dieses Szenario erfüllt kein Puffgänger (auch wenn er dies sich vielleicht wünschen würde, findet aber keine Frau, die dies mit ihm kostenlos erleben möchte).

Ich empfand die Ehefrau sexuell niemals als Konkurrenz. Auch wenn beide sogar guten Sex gehabt haben könnten (was nie ein Thema bei uns), unser Sex und Beisammensein war so intensiv, sodass ich nie das Gefühl hatte, ich teile diesen Mann mit einer anderen.

Wenn er bei mir war, war er nur mit mir.
Zu seiner Ehefrau war er bestimmt auch nett und hat mit ihr ein sehr schönes Leben aufgebaut.

Das stimmt schon, die Nächte, die er bei und mit mir verbracht, machten mir schon ein mörderisches schlechtes Gewissen-aber erst am Morgen danach und nicht während dessen. Erst dann dachte ich an die Ehefra, die alleine im Ehebett lag-im Glauben, er ist auf einem Kongress.

Mag sein, dass es Vergeltung im Leben gibt und mir das auch andersrum passieren kann.
Wie er aber mir ihr schläft-nein, das hat mich nie interessiert.
Dafür war es viel zu schön mit uns und all meine Gedanken waren damit beschäftigt, wie er das nächste Mal mit mir schlafen wird.
Welcher Bordellgänger kann von sich behaupten, die Hure wartet sehnsüchtigt auf ein Wiedersehen mit ihm (und nicht mit seinem Geld).

w/40
 
  • #17
Wenn ich eine Affäre habe oder bin, dann habe ich als Frau doch auch noch Sex mit anderen Männern. Eine Affäre mit einem verheirateten Mann bietet keine Exklusivität und somit kann auch von ihm keine Exklusivität verlangt werden. Wer als frau allerdings der Typ Geliebte ist, der alles aufgibt, nur noch am Telefon hängt und das ganze Leben auf dem Mann ausrichtet, kann mir nur leid tun. Bei Affären geht es nun mal in erster Linie um Sex. w52
 
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  • #18
Wenn ich mich so verhalten hätte, hätte meine Geliebte mich verlassen. Ohne wenn und aber. Sie wollte es sogar nach der Trennung von meiner Exfrau, nachdem sie ihr am Telefon vorgelogen hatte, wir hätten noch miteinander Sex gehabt. Nur ein waschechtes "Alibi" für diesen Tag hat mich gerettet. Genauso gut kann man fragen, was denken Ehefrauen, wenn der Mann mit beiden Frauen Sex hat oder was denken Swinger? Es gibt Menschen, für die Sex in einem Lebensabschnitt exklusiv zwischen zwei Menschen stattfinden muss und solche, die da großzügiger sind. Ich behaupte, die meisten Männer wünschen sich von ihrer Ehefrau noch vieles, wenn sie eine Geliebte haben, aber sicher keinen Sex mehr, der Rest wird die Geliebte, so er sie liebt, belügen, um sie nicht zu verlieren und die anderen werden eine Geliebte haben, die nur Sex erwartet und kein exklusives Gefühl - die gibt es auch.
 
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  • #19
Ich kenne Männer, die Affären haben, keiner von denen schläft noch mit seiner Ehefrau. Ich konnte meine Ehefrau noch nicht einmal mehr anfassen. Betrogene Ehefrauen behaupten gerne, sie hätten noch Sex gehabt. In meienen Augen eine Lüge. Sie wollen damit die Geliebte demütigen. m50
 
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  • #20
Manchmal frage ich mich, welche Moralvorstellungen hier herrschen und wo wir denn leben.
Es ist doch Jedermann Sache selbst, was wie und wo, wer macht.
Ich bin seit 2001 die Geliebte eines verheirateten Mannes. Ja und, ob er Sex mit seiner
"Alten" hat, keine Ahnung. Das ist kein Thema zwischen uns. Auch jammert er nicht - wie soviele Ehemänner über seine Frau. Wie gesagt, es ist kein Thema. Er fährt mit ihr in Urlaub usw. usw.
Wir sind nie länger als einen Tag zusammen und mein Held hat eine unglaubliche Logistik.
Ich frage mich aber auch, wie die Ehefrau nicht dahinterkommt. Wie gesagt, mein Held ist
sehr geschickt. Wir gehen viel zusammen Wandern, gehen laufen und schauen uns die Natur an und das immerhin schon seit 2001. Ich möchte das alles nicht missen, denn einen festen Partner möchte ich nicht mehr.
Mir gefällt es so und er ist ein unglaublich guter Liebhaber und macht guten Sex. Aber das alleine ist nicht das Thema, denn es gibt noch verschiedene andere Dinge zwischen uns.
Seine Frau vermisst gar nichts, denn sie ist - wie ich schon oben geschrieben habe - noch gar nie ind er Lage gewesen, denn überhaupt dahinterzukommen.

Mein Held ist sehr sauber und wäscht sich sehr penibel, wie ich es auch mache. Die Ehefrau hat m.E. keinen Sex mit jemandem anderem und ich auch nicht.

Fertig aus.

Ich kann damit gut leben, denn ich mache das alles seit 2001.
Aber die Geliebten damit in eine Schublade zu drängen, ist kleinbürgerlich und die Umständige sind manchmal eben so, dass sich manche Männer eben aus bestimmten Gründen nicht scheiden lassen wollen und können.

So sieht es aus.

[mod]
 
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  • #21
Mein Ex-Affärenmann (ich war damals jung und naiv und meinte, wir hätten eine gemeinsame Zukunft) erzählte mir, er liebe uns beide und hätte uns am liebsten alle an einem Tisch-mitsamt seinen Kindern.
Der Sex mit seiner Frau: gut-vertraut, aber natürlich nicht mehr atemberaubend.
Sie hatte 3 Kinder geboren und war damals so um die 40..er 46. Wenn er mit dem Kopf zwischen meinen Beinen lag, war er nach eigener Aussage total fasziniert, wie schön das alles aussieht, besonders der Damm, der ihn zum Schwärmen brachte. Er war sehr zärtlich.
Schon damals wurde mir klar, dass da für die meisten Männer gar kein Konflikt besteht, zumindest nur anfangs. Sie trennen das strikt, Punkt.
Als seine Frau dahinter kam, stellte sie mich zur Rede: wieso ich, sie biete ihren Mann doch alles. Der Sex noch regelmäßig und schön, usw..das Alter erwähnte ich bewußt nicht, die Veränderungen des Körpers (der Genitalien)durch Schwangerschaften auch nicht. Aber ich sagte: "Er liebt sie, daran brauchen Sie nicht zu zweifeln. Er wollte einfach mal eine andere Frau, verlassen würde er Sie nie. Aber der Mensch, den er am meisten liebt-das ist er selbst."
Geheiratet habe ich nie und Kinder geboren auch nicht. Ich wollte nie so besch(..)dastehen wie diese arme Frau!
(w)
 
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  • #22
Ich wollte nie so besch(..)dastehen wie diese arme Frau!

Ob Du so besch*** dastehst, hat vor allem mit Deinen Präferenzen zu tun. Ich zum Beispiel käme niemals auf die Idee, die eine Frau mit der anderen zu betrügen und umgekehrt, nur weil die eine an ihren intimsten Stellen ein wenig anders aussieht. Frauen lassen sich oft unglaublich viel bieten, um sich dann selber zu bemitleiden wegen der Schlechtigkeit "der Männer".
 
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  • #23
Ich bin so eine Affärenfrau. Wir sind da hineingerutscht, wir kennen uns schon länger, man kann sagen, wir haben bereits gemeinsam im Sandkasten gespielt.
nach Jahren trafen wir uns wieder, beide verheiratet, Kinder. Und wir beide in unseren Bezieungen glücklich.
Und irgendwann dann doch, die Symphathie wurde größer. Und es passierte. Und es geschah gigantisches mit uns. Unser Sex ist ein Feuerwerk, unbeschreiblich.
Aber auf dem Weg nach Hause, da kommt das schlechte Gewissen. Ich liebe meinen Mann, aber der Sex mit ihm, da fehlt Feuer. Ich komme auf meine Kosten, das ist es nicht.
Und ja, wenn ich weiß, mein Affärenpartner hat Sex mit seiner Frau, da kommt schon Eifersucht auf.
Und zwar, weil ich weiß, dass dem sex. vergnügen nicht so zugewand ist, sie geht in ihrer Rolle als Mutter und Hausfrau auf, ihre ehelichen Pflichten hat sie erledigt, das Körperliche ist nicht so wichtig.
Aber da in einer Ehe hin und wieder dann doch sex stattfindet, geschieht es eben dort auch.
ich bin eifersüchtig, weil sie gar nicht zu schätzen weiß, was sie an diesem wunderbaren Liebhaber hat. Ich weiß, dass ihre Liebespiele schlicht und einfach sind, mehr als klischeehaften Hausfrauensex gibt es dort nicht. Pusteblumensex,der nicht annähernd mit dem zu hat, was wir beide tun.

Meine Affäre und ich, wir passen auch nur im Bett zueinander. Das normale leben, da gehen unsere Einstellungen, unsere Umsetzungen total auseinander. Soll heißen, ich spiele nicht einmal mit den Gedanken, dass daraus evtl mal was gemeinsames entstehen könnte. Ich will mein Leben nicht aufs Spiel setzen.

(w39)
 
  • #24
Ach, ist das herrlich hier, wenn ich als Moralistin und niemals an vergebene-Männer-gehen Frau mich da oute, ich hatte es auch nie nötig, liegt an meinem Anspruchs- und Niveaudenken.

Den Männern hier im Forum, die evtl. verheiratet sind und ein Nümmerchen suchen sind hier Tür und Tor geöffnet bei soviel liberalen Geliebten, kopfschüttel.

In was für einer besch.....Welt leben wir eigentlich, ist Treue, Ehe und Liebe nur noch Müll??

Wie tief Frauen moralisch doch gesunken sind, mehr als Männer und das sag ich als Frau.
 
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  • #25
Mir war es egal.

In der Situation wollte ich nur eine Affaire mit diesem Mann. Ich war beruflich voll eingebunden, in den Urlauben traf ich ihn dann. 2 Jahre lang. Wir verbrachten meine kompletten Urlaube zusammen, auch einige verlängerte Wochenenden, er war in der Zeit offiziell auf "Geschäftsreise" (selbstständiger Unternehmer).

Ich wußte er hat Familie, ich wollte nie in seinem Land leben, er wäre in meinem Land nicht klar gekommen. Ich war verliebt, aber reif genug zu wissen diese Beziehung hat keine Zukunft.
Ich habe die gemeinsamen Wochen genossen, da waren wir das Liebespaar im Hormonrausch.
Dazwischen bekam ich immer Aufmerksamkeiten, fühlte mich geliebt, tägliche sms, gelegentlich haben wir telefoniert. Für eine richtige Beziehung hatte ich gar keine Zeit damals.

Beendet habe ich es, als er anfimg ernsthaft mit dem gedanken zu spielen seine Familie meinetwegen zu verlassen.

Natürlich hat er in den Monaten wo wir uns nicht sahen auch mit seiner Frau geschlafen, davon gehe ich aus (er hat immer behauptet da läuft nichts mehr).

Aber warum sollte mich das nun stören?
WAS wurde mir dadurch weg genommen? Gar nix!

w, 45
 
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  • #26
Hallo liebe FS,
also meines Erachtens sind Affären heute doch keine Seltenheit mehr. Auch viele verheirate Frauen tun dies. Ausschlaggebend ist denke ich doch wie diese Affäre überhaupt zustande kommt. Meistens ist in diesen Ehen der Wurm drin. Wenn ein Mann oder eine Frau darüber rumheult das irgendwas nicht in der Ehe nicht stimmt, und "vorgeben" daß sie sich trennen...dann wird die oder der Geliebte natürlich nicht gut drauf reagieren wenn der andere mit dem Ehepartner schläft. Anders ists wenn von keiner Trennung die Rede ist.
Ich selbst Geliebte hab nämlich grad so nen "Volltrottel" an der Backe. Redete anfangs...und manchmal heut noch von Trennung. Aber passieren tut nichts. Also er weiß garnicht was er will. Ob er mit seiner Frau noch schläft weiß ich nicht. Wir reden zwar viel über Sie, aber das Thema Sex schneidet keiner an. Aber ich denke mal schon. Obs mich stört? Ne mittlerweile nicht mehr! ;-)
 
G

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  • #27
Ich kenne Männer, die Affären haben, keiner von denen schläft noch mit seiner Ehefrau. Ich konnte meine Ehefrau noch nicht einmal mehr anfassen. Betrogene Ehefrauen behaupten gerne, sie hätten noch Sex gehabt. In meienen Augen eine Lüge. Sie wollen damit die Geliebte demütigen. m50

Ich kann vom Gegenteil berichten. Mein Ex hatte, während seiner Affäre sehr wohl Sex mit mir, der Ehefrau. Als ich von seiner Affäre erfuhr und dass diese bereits ein Jahr dauerte, bin ich sofort aus dem gemeinsamen Schlafzimmer in mein Arbeitszimmer umgezogen und habe ihm erklärt, dass ich mir Gedanken mache, wie es weitergeht. Er kam dann manchmal angeschlichen und hat tatsächlich geglaubt, er könne noch mal in meinem Bett liegen - never ever. Er war nicht besonders gut im Bett, sodass es keinen Grund gab, mit ihm weiterzumachen. Ich habe mich körperlich vor ihm geekelt und ihn als Menschen geringgeschaetzt. So jemanden wollte ich nicht mehr als Partner. Niemals hätte ich mich mit seiner Affäre befasst oder gar mit ihr geredet - keine Rede von Demütigung der Geliebten. Warum auch, was geht sie mich an. Es war eine Sache zwischen mir und ihm. Sie war nur das Objekt, für meine Entscheidung.
Er hat sich von ihr getrennt, um mich zu halten. Das hat nicht funktioniert. Als hochqualifizierte berufstätige Frau, musste ich mit so einem Spacken nicht zusammenbleiben, lebe besser ohne ihn.

Ich glaube nicht, dass die Geliebte für ihn das Gleiche war, wie ein Bordellbesuch - sie war kostenlos. Er war viel zu geizig, in ein Bordell zu gehen, gab das Geld lieber für sein Hobby aus. Vermutlich hat er ihr noch nicht mal ein höherwertiges Geschenk gemacht. Er hatte noch nicht mal den Stil, mit ihr in ein gutes Hotel zu gehen und ihr (Hartz-IV-Empfängerin) ein paar schöne Stunden zu machen. Ich denke schon, dass es mit der Geliebten was anderes als ein Bordellbesuch ist, sich eine sexuell motivierte Quasi-Beziehung auftut, die auch ihre emotionalen Komponenten hat.

Ich bin nicht der Ansicht, dass die Geliebte sich um mich hätte irgendwelche Gedanken machen müssen, ob sie in unsere Ehe einbricht. Es ging ihn und mich was an, sie hatte in der Affäre nur mit ihm zu tun, nicht mit mir. Ich möchte solche liederlichen Menschen auch nicht in meinem Umfeld - beide nicht.
 
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  • #28
Wenn ich mich in den Status einer Geliebten begebe, habe ich kein Recht darauf über sein Eheleben nachzudenken. Denn ich wusste worauf ich mich einlasse und habe es akzeptiert.

Fange ich aber an, mir darüber Gedanken zu machen, muss ich diese Affäre beenden. Affären Männer verlassen ihre Familien niemals.
 
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  • #29
Ich bin Geliebte. Mir macht es nichts aus, dass er noch mit seiner Frau schläft. Warum auch? Wer was anderes glaubt, der ist naiv! Natürlich hat jeder Affäremann ungeschützen Verkehr mit der Geliebten. Das ist doch der ganze Witz daran! Mit der eigenen Ehefrau hat er generell keinen ungeschützen Verkehr mehr, weil er seine Frau zu gut kennt und weiß, dass diese ihm nur wieder ein zweites Kind anhängen würde! Schon aus diesem Grund, weicht er beim Sex lieber aus. Bei mir als Geliebte weiß er, woran er ist, da ich unabhängig bleiben will und von Kindern nichts halte.
 
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  • #30
Wenn ich mich in den Status einer Geliebten begebe, habe ich kein Recht darauf über sein Eheleben nachzudenken. Denn ich wusste worauf ich mich einlasse und habe es akzeptiert.

Fange ich aber an, mir darüber Gedanken zu machen, muss ich diese Affäre beenden. Affären Männer verlassen ihre Familien niemals.

Also das Recht zum Nachdenken hat wohl jeder und jede. Auch die Ehefrau darf über die außerhäusige Liebe nachdenken und tut es. Einmischen sollte sich keine von beiden in die jeweils andere Beziehung, nur den Mann vor die Alternative stellen: sie oder ich. Übrigens hat in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis bis auf einen Mann jeder seine Ehefrau für die Geliebte verlassen. Ich auch. Sind die Männer deshalb schlechter oder besser als die Legende und ihr Ruf?
 
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