• #31
Wie hättest du reagiert wenn du von ihren Kindern nicht akzeptiert worden wärst?

Ich bin nicht mit großen Erwartungen gekommen.
Sie haben einen Vater, keinen schlechten. Einen, der sich kümmert.
Ich bin nicht eifersüchtig. Ich war / bin offen, geduldig. Mir war klar, dass ich dazu komme. Manches geht mich nichts an. Meinen Platz habe ich mir erarbeitet. Gezweifelt habe ich nie. Ich wusste, es wird. Ich bin heute ein väterlicher Freund.

Meine Töchter waren damals auch offen, meine Partnerin ähnlich. Sie ist mütterliche Freundin, ein Geschenk für meine Beiden, ein besonderes Geschenk für mich.
Wir haben uns zusammen gefunden, als Individuen. Mit Respekt, Achtung. Nicht mit Anspruch.
Es ging, weil wir es wollten. Beim Kennenlernen war es uns beiden wichtig, dass unsere Kinder uns akzeptieren konnten. An der Akzeptanz waren wir aber als Eltern und als potentielle Partner beteiligt. Wir haben das gestaltet.

Auf Familienfeiern sind wir viele. Bei großen Anlässen die Kinder, die Eltern, die neue Partnerin des Ex... Meine Eltern, ihre Eltern, die Großeltern der Kinder.

Schön.

@IM, nur weil viele AE Frauen zögerlich sind, mit Recht, sind sie nicht leicht zu haben und erst recht nicht so abzuwerten. Es ist Dein Bild, negativ, pauschal, wie alle Deine Verurteilungen.
Man begegnet dem, was man anzieht. Man findet immer die Bestätigung für vorgefertigte Meinungen.

M, 54
 
  • #32
Also ich denke du solltest für dich klären ob du wirklich Ressourcen für einen Mann hast. Arbeitest du denn schon wieder? Wenn du gerade wieder einsteigst würde ich warten bis sich alles wieder eingespielt hat. Hast du denn genügend Zeit einen Mann zu treffen, also einen verlässlichen Babysitter? Ich finde komisch dass immer gesagt wird, dass die Kinder an erster Stelle stehen. Natürlich sollte man einen Partner nicht über seine Kinder stellen, aber dem Partner immer aufs Butterbrot zu schmieren, dass er keine Priorität ist finde ich falsch. Ein Partner muss einen wichtigen Platz einnehmen und die Kinder auch. Im übrigen habe ich in Urlauben viele Paare kennen gelernt, sie sich spät kennen gelernt haben und beide Kinder hatten. Alle sagten, dass sie es sehr angenehm fanden, dass die Partner Verständnis dafür hatten wenn die Kinder einen brauchten, auch wenn sie schon größer waren. Ich denke wenn es passt, dann passt es. Ich würde aber sehr genau darauf achten wie der Partner mit den Kindern umgeht. Ein Pedant, Egoist oder jemand, der eifersüchtig auf die Kinder ist, ist ungeeignet und das wird leider häufig nicht besser. Habe ich mehrfach im Bekanntenkreis erlebt. Da steht die Mutter immer dazwischen. Dann besser alleine. Wenn du mit dir im Reinen bist und das auch ausstrahlst gibt es nichts, was dagegen sprechen würde, eine Beziehung zu finden.Männer mit Vorurteilen im Kopf sollten für dich überhaupt keine Rolle spielen, denn die sortieret du ja für dich sowieso aus. Ich würde es in jedem Fall langsam angehen lassen. Alles Gute!
 
  • #33
Man liebt seine Kinder.
Man liebt seinen Partner.
Beides Liebe, jede Liebe anders. Keine wichtiger.

Dasselbe mit Prioritäten. Die Kinder sind wichtig, der Partner ist es.
Je kleiner Kinder sind, desto mehr sind sie im Vorrang. Weil sie einen brauchen.
Wenn einer hilfsbedürftig ist, krank, liegt da die Priorität. Egal, wer es ist, Kind, Partner. Deswegen werden andere nicht weniger wichtig, liebt man nicht weniger.

Der einzige Konflikt, den es gäbe, Kind ist in Lebensgefahr, Partner ebenso. Wen rettet man? Ich hoffe, das nie zu erleben und nie entscheiden zu müssen.

Ich finde es schwierig, wenn man beim Kennenlernen sagt, meine Kinder haben oberste Priorität. Das ist selbstverständlich. Die Mitteilung ist ein Statement. Da würde ich die Bereitschaft auf Offenheit für erne Partnerschaft anzweifeln. Mehr nachfragen.
Jemand, der nach der Priorität fragt, würde ich nicht weiter kennen lernen wollen.
Erwartungen, Druck, Kleinliche Rechnerei, am Ende Eifersucht.
Den Platz, den jemand in dem Leben eines anderen Menschen bekommt, muss er sich erarbeiten. Das entwickelt sich. Die Präsenz reicht nicht.

Beim Thema Prioritäten geht es oft nicht nur um Kinder, sondern auch um Freunde, Familie, Hobbies. Immer im Raum, ich bin Dir nicht wichtig genug.

FS, Du brauchst es nicht betonen. Gute Männer wissen es, die Anderen willst Du nicht.
Beobachte, höre zu.
Zeig es, was Du an Zeit und Intensität geben kannst und willst. Quantität ist auch nicht Qualität.
Für die meisten Männer zählst Du als Mensch. Deine Persönlichkeit. Ob dann Kinder da sind, ist nicht der Fokus.
Meine Frage unbeantwortet, nimmst Du auch einen AE Mann?

. Im übrigen habe ich in Urlauben viele Paare kennen gelernt, sie sich spät kennen gelernt haben und beide Kinder hatten. Alle sagten, dass sie es sehr angenehm fanden, dass die Partner Verständnis dafür hatten wenn die Kinder einen brauchten, auch wenn sie schon größer waren. Ich denke wenn es passt, dann passt es. I

Meine Erfahrung.

M, 54
 
  • #34
Ich war von der Schwangerschaft an und die ersten 6 Lebensjahre meiner Tochter alleinerziehend! Ohne Kontakt zum Vater und ohne Unterhalt, da er sich sang und klanglos ins Ausland abgesetzt hatte.
In dieser Zeit war ich viel Kaffee trinken, wobei es selten zu einem zweiten Date kam, weil ich folgendes feststellen musste:

1. Aufgrund meines Aussehens glaubte mir fast keiner überhaupt Mutter zu sein. Offenbar stellten sich die meisten Männer eine Mutter optisch anders vor...

2. Wenn ich dann auch noch nach meinem Beruf gefragt wurde und erwähnte selbstständige Unternehmerin zu sein, bekam so mancher Herr die Kinnlade gar nicht mehr zu.

Ich muss ehrlich gestehen, das ich bevor ich Mutter wurde, keine Ahnung davon hatte wie oberflächlich und emotionslos die Welt wirklich ist. Denn offenbar schien es niemanden zu interessieren, wie sich das Leben als Mutter so abspielt. Oft wurde ich noch nicht einmal gefragt, ob ich ein Mädchen oder einen Jungen habe. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass die Existenz meiner Tochter die gleiche Wirkung erzielt, als würde ich gerade davon berichten eine pinkfarbene Uhr an der Wand zu haben.
In dieser Zeit Begriff ich, dass es irgendwie "modern" sein muss und es für die meisten Männer absolut kein Problem darstellt auf eine alleinerziehende Frau zu treffen. Und genau diese Einstellung führte auf meiner Seite dazu mich gar nicht mehr erst für ein zweites Date zur Verfügung zu stellen.
Ich habe nämlich weder einen Ersatzvater gesucht, noch einen Mann dem ich das Leben mit Kind erstmal schmackhaft machen muss oder dergleichen.

Ich wollte in erster Linie einen Menschen der sich genauso bedingungslos verliebt wie ich in meine Tochter:)
Vor knapp 8 Jahren lernte ich dann meinen heutigen Mann kennen. Er war zu diesem Zeitpunkt ein mittelloser Student der kurz vor Ende seines Studiums stand und obendrein knapp 3 Jahre jünger ist als ich. Er war der erste Mann, der bei der Info darüber das ich ein Kind habe, weder nach dem Geschlecht noch nach dem Alter fragte, sondern nach dem Namen. Er bedrängte mich auch nicht gleich am Anfang mit Fragen über den leiblichen Vater und wartete fast ein ganzes Jahr darauf bis ich sicher war ihm unsere Tochter vorstellten zu wollen. Ganze weitere 7 Jahre bis er sie adoptieren durfte. Bei unserer Tochter stand er vor der Jasagung auf, kniete sich vor unsere Tochter, nahm einen Ring aus seiner Tasche und fragte ob auch sie ihn heiraten wolle. Spätestens an dieser Stelle blieb kein Auge mehr trocken.
 
  • #35
Nachtrag da der Post zu lange war...:)

Das hört sich jetzt zwar alles ganz toll an, aber.....
Fakt ist, dass mein Mann absolut freie Bahn hatte, da es keinen leiblichen Vater gab der irgendwelche Ansprüche gestellt oder sonst irgendwelchen Stress produzierte. Somit konnten wir Sie gemeinsam voll und ganz nach unseren gemeinsamen Vorstellungen und Werten erziehen.
Im Bekanntenkreis wurde ich in meiner Singlezeit oft dafür gesteinigt wenn ich äußerte, dass ein Mann mit Kind mir allenfalls nur dann ins Haus kommen würde, wenn er Witwer wäre!
Leider gibt es aus meiner Erfahrung heraus, nämlich viel zu wenig Patchworkfamilien die sich selbst und ihre Emotionen im Griff haben und lediglich das Kindeswohl die zentrale Rolle spielt.

Fazit: Was du ausstrahlst ziehst du in der Regel auch an. Überlege dir also gut was du ausstrahlen willst und lebe danach..
 
  • #36
Ich finde es schwierig, wenn man beim Kennenlernen sagt, meine Kinder haben oberste Priorität. Das ist selbstverständlich.
Das kommt auch etwas darauf an wie alt das Kind ist. Ich kenne einige Fälle wo die Kinder sogar schon erwachsen sind und manche sogar schon ausgezogen sind evtl sogar schon Kinder haben. Da haben sie trotzdem bei den Eltern immer noch oberste Priorität. Man muss auch mal los lassen können. Das heißt ja noch lange nicht, dass man seine Kinder nicht lieben darf. Die haben aber jetzt ihr eigenes Leben.
 
  • #37
Nachtrag da der Post zu lange war...:)

Das hört sich jetzt zwar alles ganz toll an, aber.....
Fakt ist, dass mein Mann absolut freie Bahn hatte, da es keinen leiblichen Vater gab der irgendwelche Ansprüche gestellt oder sonst irgendwelchen Stress produzierte. Somit konnten wir Sie gemeinsam voll und ganz nach unseren gemeinsamen Vorstellungen und Werten erziehen.
Im Bekanntenkreis wurde ich in meiner Singlezeit oft dafür gesteinigt wenn ich äußerte, dass ein Mann mit Kind mir allenfalls nur dann ins Haus kommen würde, wenn er Witwer wäre!
Leider gibt es aus meiner Erfahrung heraus, nämlich viel zu wenig Patchworkfamilien die sich selbst und ihre Emotionen im Griff haben und lediglich das Kindeswohl die zentrale Rolle spielt.

Fazit: Was du ausstrahlst ziehst du in der Regel auch an. Überlege dir also gut was du ausstrahlen willst und lebe danach..


Das ist genau eines der Probleme
Wie altsind deine Kinder
Wie viele Kinder hast du
Junge oder Mädchen
Warum habt ihr euch getrennt
Wie lange wart ihr zusammen
Seht ihr euch noch regelmäßig
Wie oft seht ihr euch
Ich kann doch abends mal zu dir kommen
Musst du deine Kinder mitbringen
 
  • #38
Hi @Tiremea,
grundsätzlich denke ich als Mann eher positiv als negativ, da mich die meisten Frauen die ich kennengelernt habe, sehr stark beeindruckt haben. Vor allem, dass Sie für ihre Kinder immer wieder ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen, lässt mich wie gesagt positiver denken. Zum Thema der gesellschaftlichen Akzeptanz werde ich mich nicht äußern, da scheiden sich bekanntlich die Geister. LG Robin
 
  • #39
Was denken Männer eigentlich über alleinerziehende Frauen?

Denn so habe ich den Eindruck, haben alleinerziehende Männer einen deutlich besseren Stand in der Gesellschaft und bei der Partnersuche
Also ich fände einen alleinerziehenden Mann nicht attraktiv. :) Und das, obwohl ich auch 2 Jungs bei mir habe und die alleine erziehe und sie nur alle 2 WEs bei Papa sind.
Wenn er schon unbedingt auch Kinder haben muss, dann bitte nur alle 2 Wochenenden.
Ich finde deine Frage aber abgesehen von meiner persönlichen Meinung über AE Männer komisch, weil es eben nicht "DIE MÄNNER" gibt.
Für manche Männer sind Singlemoms super und genau richtig, weil die weder heiraten noch weitere Kinder wollen und sie so ein bisschen Family light erleben und die Kinder trotzdem ab und zu ganz weg sind (beim Vater). Andere finden Frauen mit Kind gut, weil sie selber welche haben und so mehr Engagement und Verständnis erhoffen und sicher oft auch bekommen.
Und dann gibts Männer, sie keine Lust auf fremde Kinder haben, die auch keine Lust auf einen Exmann haben oder die lieber nur eigene Kinder wollen - alles auch völlig verständlich.
So als sehr junge Singlemom ist es sicher schwer, weil es da noch genug kinderlose Frauen gibt. Aber ab 40 sind es die meisten Männer gewohnt, dass Frauen eben Kinder haben. Und in ihrem Bekanntenkreis gibts auch viele Kinder, so dass es dann kein NoGO mehr ist.
Insgesamt finde ich Menschen, die Kinder haben irgendwie sympathischer, weil sich ihre Gedanken nicht nur immer um sich selbst kreisen. Sie können ihre Bedürfnisse auch mal hinten anstellen, sind empathischer, weil man ja quasi gezwungen wird, sich in ein Kind hineinzuversetzen, um es zu verstehen und sind besser organisiert. Und sie stehen früher auf und haben immer was im Kühlschrank :)
 
  • #40
Die allermeisten jüngeren Männer denken eher gar nix über AE Mütter weil diese für sie einfach uninteressant sind.

Die allermeisten reiferen Männer denken eher "Finger weg" weil diese für sie eher nicht in Frage kommen.

AE Väter sind immer noch recht selten unterwegs.

M44
 
  • #41
Wir waren beide AE. Kinder im ähnlichen Alter.
Ich denke das ist ein Grund, warum es passt. Wir sind beide Familienmenschen.

Als AE zu sagen, man möchte keinen AE Partner, schräg.

Uns war wichtig, ähnliches Alter. Unsere waren fast erwachsen, wie waren in der gleichen Lebensphase. Jüngere Kinder hätten wir uns nicht mehr vorstellen wollen.

M, 54
 
  • #43
Wir waren beide AE. Kinder im ähnlichen Alter.
Ich denke das ist ein Grund, warum es passt. Wir sind beide Familienmenschen.

Als AE zu sagen, man möchte keinen AE Partner, schräg.
Finde ich nicht schräg. Meines Erachtens reicht es, wenn einer alleinerziehend ist. Ich bin mit Männern ohne Kinder immer besser klargekommen. Aber wenn schon Kinder, dann reicht es, wenn die nicht die ganze Zeit bei ihm sind.
Allerdings wäre ich da durchaus flexibel, wenn ich mich wirklich mal in einen Mann mit "Dauerkindern" verlieben würde.
Aber wenn ich es mir aussuchen kann, reicht es, wenn ich alleinerziehend bin.
Ich bin nämlich perfekt organisiert und meine Kinder sind sehr selbstständig. Ein Mann bekommt meine kinder die ersten Wochen des Kennenlernens trotz ständigen Sehens gar nicht zu Gesicht.
Viele Männer sind aber extrem unflexibel mit ihren Kindern und organisieren gar nichts, bzw. sind maximal aufgeschmissen, wenn die Exfrau die Kinder mal nicht nimmt.
 
  • #44
Ich bin nämlich perfekt organisiert und meine Kinder sind sehr selbstständig....
Viele Männer sind aber extrem unflexibel mit ihren Kindern und organisieren gar nichts, bzw. sind maximal aufgeschmissen, wenn die Exfrau die Kinder mal nicht nimmt.

Schön für Dich. Deswegen sprichst Du es Männern ab.
Ein AE Väter muss genauso organisieren. Vollzeit Job, Kinder, Haushalt.
Bei mir gab es keine Ex. Es gab Trauerarbeit.

Du vorverurteilst Männer genauso, wie manche Männer AE Frauen vorverurteilen.

Vorurteile, Negativklischees.
Was ist wahr?
Jedes AE Elternteil ist anders. Jede Geschichte.

Kämst Du klar ohne die Zeiten Deines Ex und ohne seinen Unterhalt?

M, 54
 
  • #45
Jedes AE Elternteil ist anders. Jede Geschichte

So ist es. Es gibt gut organisierte und trotzdem tolerante Frauen UND Männer, Mütter UND Väter. Umgekehrt gibt sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen welche, die nichts auf die Reihe kriegen oder starr an ihrem "einzigwahren" Konzept festhalten.

Und wenn Amors Pfeil trifft, ist ohnehin alles anders und plötzlich finden sich bei gutem Willen und ordentlicher Kondition Wege, die vorher nicht möglich schienen oder gar nicht erkennbar waren. Das ist schön so:)
 
  • #46
Die Anzahl alleinerziehender Männer ist im Vergleich zu alleinerziehenden Frauen derart verschwindend klein, dass Erlebnisse daraus statistisch nicht signifikant genug sind, um sagen zu können, ob eine Gruppe besser oder schlechter als die andere behandelt wird. Wenn ich aber Männer und Frauen in bspw. gleichen alltäglichen Situationen vergleiche. So sind es oft Frauen, die zuerst ein Haar in der Suppe finden und dieses beklagen.
Was meine persönliche Sicht angeht. So sind mir beide Gruppen über platonischen Kontakt hinausgehend gleichermaßen egal.
m40
 
  • #47
Anzahl alleinerziehender Männer ist im Vergleich zu alleinerziehenden Frauen
Dazu müsste erstmal definiert sein, was unter "Alleinerziehenden" verstanden wird.

Meist ist das Kind ja jedes zweite Wochenende, dazu noch in der Woche oder in den Ferien bei dem Elternteil, bei dem es nicht den Hauptwohnsitz hat. Beide Eltern kümmern sich also gemeinsam um ihr Kind. Auch wenn einer oft den größeren Anteil hat, wäre er ja nicht alleinerziehend, beim Wechselmodell schonmal gar nicht. Wenn die Bezeichnung für getrennt lebende Eltern gilt, dann wären sowohl Väter, als auch Mütter partiell alleinerziehend und die Verteilung in der Gesellschaft etwa gleich groß.

Die zerbrochenen Familien, bei denen ein Elternteil gar keinen Kontakt hat, keinen nennenswerten Beitrag leistet oder verstorben ist, sind zum Glück selten.
 
  • #48
Ich denke positiv über diese Frauen.Gottseidank unterstützt die Gesellschaft diese Frauen! Als Partnerinnen kommen sie ja auch für viele Männer infrage, einmal weil der Mann sich freut, das ein Kind schon da ist(kleine Familie)und er Zweit-oder Ersatzvater sein kann.
Ich erinnere mich an den deutschen Kanzler Schröder, der nie eigene KInder hatte, aber mit Frauen zusammen war, die Kinder mitbrachten, er hat sogar welche adoptiert.
LG
 
  • #49
Als Partnerinnen kommen sie ja auch für viele Männer infrage, einmal weil der Mann sich freut, das ein Kind schon da ist(kleine Familie)und er Zweit-oder Ersatzvater sein kann.

Falsch, sie kommen eben für viele Männer NICHT in Frage. Darum doch auch immer das ganze Katzengejammer in TV, Foren, sozialen Medien....
In den meisten Industriestaaten schiesst die Anzahl der AE Single-Frauen steil nach oben und bleibt dort.

BTW, warum soll ich mich als Mann freuen dass schon ein Kind da ist? Evolutionspsychologisch betrachtet wäre eigentlich das Gegenteil der Fall.
Natürlich mag es in unserer modernen Gesellschaft auch mal anders sein, ändert aber nix an dem Grundprinzip.

Von dem ganzen Stress der vielleicht noch dazu kommt wenn der Erzeuger noch mit im Spiel ist oder wenn nur einer aller Beteiligten nicht zu 100% mit der neuen Vaterrolle einverstanden ist ganz zu schweigen...
Da haben viele Männer keinen Bock drauf.

M,44
 
  • #50
Ich sags mal direkt: Für mich sind Alleinerziehende Beziehungsversager. Bei den meisten die ich kennengelernt hab sind Sie selber abgehauen und haben den Kerl sitzen gelassen. Da will man nicht dass einem das auch selbst passiert (war bei mir so, deswegen leider zu spät die Erkenntnis) je nachdem wie es ist und wie sehr sich der Vater ums Kind kümmert hängt auch immer wieder der Ex quasi mit in der Beziehung rum und das kann je nach ausprägung und Hintergrund echt nervtötend sein, da ist man an als aktueller Partner oft nichtmal mehr an 2. Stelle.
Ich gebe gern zu, dass ich durch meine Erfahrung da gebranntes Kind bin und es mag auch mal anders laufen. Aber auch hier im Beitrag liest mans schon, Frauen haben kein Bock fremde Kinder großzuziehen. Warum sollten da Männer Bock drauf haben?
Es müsste weit weniger Alleinerziehende insgesamt geben, heutzutage wird eine Partnerschaft viel zu schnell weggeworfen und die Leidtragenden sind die Kinder, die ihrerseits nie lernen was Bindung und Famile heißt.
 
  • #51
Huhu,
Bin selber alleinerziehende Mami und habe es mir nicht ausgesucht!!!
Bin seit der Schwangerschaft alleine und muss sagen, was das Thema Männer angeht, hätte ich keine Probleme gehabt jmd zu finden, selbst als ich noch schwanger war.
Für mich kam nach der Trennung absolut kein neuer Mann in frage, allerdings kenne ich auch Paare die sich während der Schwangerschaft kennen gelernt haben und der Mann das baby akzeptiert hat, auch wenn es nicht seins war.
Ich hab für mich entschieden alleine zu bleiben, ich suche keinen Ersatz Daddy o.ä.
Ich kann absolut nachvollziehen das es Männer gibt die keine AE Frau wollen, das ist doch völlig in Ordnung!
Es gibt genug Männer die allerdings auch offen dafür sind, damit sehe ich kein Problem jmd zu finden, wenn man denn wirklich will.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich möchte (aufgrund schlechter Erfahrung) keinen Mann mehr der Kinder hat oder gar einen AE.
Ich kenne paar AE Männer und die haben, was das Kind angeht ein ding an der klatsche, sry aber das nervt und würde extrem kollidieren mit meiner Erziehung und meinen Werten.
Mein kleines Kind braucht keine 80 Euro teuren Nike Schuhe die er eh aufm Spielplatz versaut und auch keine Geburtstagstorte für 150 Euro usw usw. Und das auch immer zu erwähnen, immer das tollste neueste usw.
Habe ehrlich gesagt das Gefühl, die AE Männer kompensieren mit dem extrem verwöhnen, das nicht da sein einer Mutter, oder keine Ahnung wie man das erklären soll...
AE Frauen sind quasi'normal' eine Frau hat sich sowieso um Kinder zu kümmern...
Das es eine Gegebenheit der Natur ist, das nunmal Frauen gebären, ist es wohl selbstverständlich das eine AE das packt, während ein AE Mann mehr Mitleid bekommt.
Schoenen Abend noch
Lg Leo
 
  • #52
Alleinerziehende Frauen sind allgemein für Männer schneller und weniger ernsthaft zu haben!
Ach so allein stimmt das ja nicht.
Zwar dachte ich mit Anfang 30 auch (und das wurde auch allgemein so angenommen) , dass AE Frauen womöglich doch ein klein wenig "dankbarer" undweniger wählerisch in der Beziehungsanbahnung sind, aber Du verschweigst die erheblichen Vorbehalte von uns Männern in etwas (die kleine AE-Familie) hineinzurutschen, aus der sie so leicht nicht wieder herauskommen.

Deswegen halten sich auch im RL die Männer ein bischen von AE-Frauen fern bzw. wagen sich immer nur soweit vor, wie sie das Risiko gerade so abschätzen können, auch beim Sex (auch wenn das Hirn bei uns Männern doch gerne mal in die Hose rutscht, was den AE-Frauen dann doch wieder einige Chancen gibt).

Das gehört im Denken sehr vieler Männer schon auch mit dazu.
Das solltest Du hier nicht verschweigen. Es sind eben zwei Seiten derselben Medaille.
 
  • #53
Mein kleines Kind braucht keine 80 Euro teuren Nike Schuhe die er eh aufm Spielplatz versaut und auch keine Geburtstagstorte für 150 Euro usw usw
Ich finde das sind keine Argumente.
Egal was du deinem Kind schenken kannst, bleibt das wichtigste Geschenk, einige wichtige Werte .
Ich hatte das Glück meinem Sohn all diese Dinge die du ansprichst und mehr zu ermöglichen, gerade umso mehr war es mir ein Bedürfnis, weil ich als Kind nichts hatte und darunter gelitten habe.
Aber mit all diesen Dingen die wir ihm geben konnten haben wir ihm beigebracht, sorgsam und verantwortungsvoll damit umzugehen.
Nein ich habe überhaupt nichts gegen AE.
M49
 
  • #54
Lieber @neverever ,
Ich sage nicht das jeder der etwas mehr ausgibt für sein Kind, es nur verwöhnt und keine Werte mitgibt. Ich finde es toll wenn die Kinder lernen mit den Sachen gut umzugehen egal ob teuer oder second hand.
Mein spezielles Problem mit dieser Geldausgeberei und Prahlerei, ist tatsächlich AE Männern zu verschulden. Einer hatte wirklich nur eine einzige Platte : mein Kind mag das nicht, mein Kind will immer vorne sitzen(auto), mein kind bekommt im Frühjahr die neuen Nike Xyz für 80 Euro, mein kind, mein kind, kind... Bla
Und immer wurde genau gesagt was das alles kostet.
Das dieser Mann mich erstens furchtbar langweilte damit und zudem mein recht bescheidenes Leben abwertete, war ihm wohl nicht bewusst?
War nicht böse gemeint, ich gönne jedem alles, nur hasse ich Prahlerei mit Geld...
Lg
 
  • #55
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich möchte (aufgrund schlechter Erfahrung) keinen Mann mehr der Kinder hat oder gar einen AE.
Ich kenne paar AE Männer und die haben, was das Kind angeht ein ding an der klatsche, sry aber das nervt und würde extrem kollidieren mit meiner Erziehung und meinen Werten.
und das
und muss sagen, was das Thema Männer angeht, hätte ich keine Probleme gehabt jmd zu finden, selbst als ich noch schwanger war.
widerspricht sich doch.

Und es geht doch nicht darum als normale Frau einen interessierten Mann zu finden, den findet man nun wirklich an jeder Straßenecke. Das die meisten dann nicht als Partner passen, zeigt ja Deine schlechte Erfahrung.

Genausowenig wie eine gute AE-Mutter, braucht ein guter AE Vater Mitleid. Mitgefühl habe ich manchmal, besonders in der Krisenzeit.

An Schuhen und Betten sollte man nie sparen, wenn man nicht in den einen steckt, ist man in den anderen. Habe ich irgendwo gelesen. Ich kann selber nur einen Fertigboden belegen und das sieht schon unordentlich aus und bewundere darum was andere da so für Kunstwerke hinbekommen, da zahl ich gern für.

Für mich sind Alleinerziehende Beziehungsversager.
Ich würde da noch weiter gehen. Alle Menschen sind Versager. Schon die ersten Laute die wir bilden, sind keine Worte. Die ersten Male, die wir versuchen uns von der Rückenlage in die Bauchlage zu drehen, versagen wir. Wenn wir versuchen auf die Füße zu kommen, fallen wir hin. Das geht immer so weiter.

Es müsste weit weniger Alleinerziehende insgesamt geben, heutzutage wird eine Partnerschaft viel zu schnell weggeworfen
Ich sehe es genau entgegengesetzt. Es wird sich viel zu oft einfach nicht der passende Partner gesucht und wundert sich dann, dass es einfach nicht passend gemacht werden kann. Da wird gern noch Jahre rumgedoktort, weil man sich toll vorkommt, wenn man nicht schnell das Handtuch wirft. Das geht meist zu Lasten der Kinder.
 
  • #56
Liebe FS, ich habe vor ein paar Jahren mit ähnlichen Vorzeichen wie du auf dieser Plattform einen neuen Partner gesucht. Ich hatte keine Mühe, Dates zu bekommen, auch nicht mehrere, aber das Interesse der Männer beschränkte sich dann doch vorwiegend auf Sex. Für eine Partnerschaft suchten sie eher eine sexy Hausfrau, die sich um sie kümmert, als eine erfolgreiche Geschäftsfrau mit zwei Kindern. Einer sagte klar, seine Frau müsste (dürfte?) niemals arbeiten. Sie hatten auch alle selbst viel Geld. Besser passende Männer habe ich interessanterweise auf „gewöhnlicheren“ Plattformen kennengelernt, die waren mehr an Werten und Persönlichkeit interessiert. Mit einem von ihnen bin ich heute wieder glücklich verheiratet. Viel Erfolg dir!
 
  • #57
Die Anzahl alleinerziehender Männer ist im Vergleich zu alleinerziehenden Frauen derart verschwindend klein, dass Erlebnisse daraus statistisch nicht signifikant genug sind, um sagen zu können, ob eine Gruppe besser oder schlechter als die andere behandelt wird.

Interessant ist dabei, wie viele Frauen auch hier dann aber Männer ablehnen, die nicht nur im engeren Sinne AE sind, sondern eben Vater, der am Wochenende ab und an mal die Kinder hat.
Bei den meisten AE-Müttern ist der Alltag doch viel stärker beeinflusst oder beeinträchtigt. Und das mit Argumenten wie:

Ich kenne paar AE Männer und die haben, was das Kind angeht ein ding an der klatsche, sry aber das nervt und würde extrem kollidieren mit meiner Erziehung und meinen Werten.
Mein kleines Kind braucht keine 80 Euro teuren Nike Schuhe die er eh aufm Spielplatz versaut und auch keine Geburtstagstorte für 150 Euro usw usw. Und das auch immer zu erwähnen, immer das tollste neueste usw.

Ich denke schon, dass manche Männer kompensieren. Sie kompensieren den Alltag, den sie meist mit den Kindern nicht haben, weil sie sie nur am Wochenende oder selten sehen. Warum jetzt Turnschuhe für 80 Euro dann "extrem" kollidieren, ist mir schleierhaft. Da kollidiert doch im Grunde dann eher der Lebensstil von @Leonardie mit dem der Männer, weil sie weniger Geld zur Verfügung hat. Ich hatte als Kind auch keine 80-Euro-Turnschuhe, aber es gibt doch durchaus auch Familien in denen die üblich sind.
Dass die AE, die auf den Euro schauen muss, nicht passt zum Vater, der es nicht muss, liegt doch nicht an vermittelten "Werten", sondern eher am Mangel an Geld.
 
  • #58
Huhu @Lebens_Lust :)
Das war ein Beispiel, weil mir von diesem AE ständig der Preis für alles genannt wurde, was er dem Kind kaufte und dies betonte(jedes mal beim Treffen)
Wenn mein Sohn neue Sachen hat, erzähle ich nicht jedem was es kostet und meinem Date schon mal gar nicht, was soll man mit dieser Info?
Natürlich tragen auch andere Kinder Markensachen, aber ohne das die Eltern ständig sagen was es kostet usw.
Es war ein Extrembeispiel von AE Männern (einer war Witwer) die nur ums Kind kreisen und einem schon das Gefühl geben, das da als neue Frau sowieso kein Platz mehr ist.Und es würde kollidieren WEIL Patchwork nicht funktionieren kann, wenn einer sein Kind verwöhnt ohne Ende.
Dieses extreme betonen von Geld und immer alles neu und toller usw ist nicht meine Welt und kenne ich von Frauen eher nicht, die haushalten und trotzdem ist das Kind sauber und ordentlich angezogen.
Ich möchte betonen das ich nicht neidisch bin, weil der AE Vater nur teuer und alles neu kauft, ich empfinde es als unnötig und es ersetzt KEINE Liebe.
Lg
 
  • #59
Das war ein Beispiel, weil mir von diesem AE ständig der Preis für alles genannt wurde, was er dem Kind kaufte und dies betonte(jedes mal beim Treffen)

Es gibt Menschen, die brauchen es eben, das zu betonen. Unter Erwachsenen genauso.

Es war ein Extrembeispiel von AE Männern (einer war Witwer) die nur ums Kind kreisen und einem schon das Gefühl geben, das da als neue Frau sowieso kein Platz mehr ist.

Irgendwie bin ich bei solchen Äußerungen immer zwischen Grinsen und Kopfschütteln. Bei Müttern ist das kein Extrembeispiel, sondern der Normalfall. Das Extrembeispiel sind AE-Frauen, bei denen das Kind nicht an erster Stelle kommt und hier kann ich "Frauen" wirklich weitgehend pauschalisieren. Als Mann ist völlig klar, bei den allermeisten Frauen mit Kind bist Du Nummer zwei. Das ist auch völlig richtig so.

Wenn Du also nicht damit klarkommst, dass es im Leben eines Partners einen Menschen gibt, den Du nie an Bedeutung ersetzen wirst und der immer höchste Priorität haben wird, mindestens, bis er wirklich voll auf eigenen Beinen steht, dann mach einen Bogen um AE. Ich gehe damit umgekehrt völlig entspannt um, weil ich genau weiß, mit Nummer zwei stehe ich trotzdem weitgehend an erster Stelle.

Und natürlich ersetzt Geld keine Liebe. Ich vermute, viele Väter kompensieren so auch etwas, das ihnen die Mütter der Kinder nicht lassen: ein wirklich inniges Verhältnis zum Kind. Weil nämlich auch da Frauen meinen, man nimmt ihnen etwas weg und sie wären nicht mehr die Nummer eins, wenn der Vater auch eine gewissen Bedeutung hat.

Sorry, an der Stelle ist das wirklich ein Frauenproblem (und das ist nicht mal böse gemeint).
 
  • #60
Darüber habe ich mir ebensowenig Gedanken gemacht wie darüber was "die Frauen" (ich? Oder wer?) über "die Männer" mit egal welchen Attributen denken.
Ich war AE und hatte keine Probleme. Und nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob ich als AE unattraktiv auf wen immer wirken könnte. Auf so etwas kam ich gar nicht. Die Männer im OD wie irl waren durchwegs ernsthaft interessiert, umgekehrt konnte ich mir einen kinderlosen Mann längerfristig nicht vorstellen. Der hätte meine Bindungen nicht begriffen.

w, 53
 
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