• #61
Nein, aber ich kenn das einfach gar nicht so aus meinem Umkreis.... So denkt niemand, den ich kenne
Das ist ja auch nicht verwunderlich, weil man sich meistens in einem sehr hhomogenen Umfeld bewegt, wo die Werte einigermaßen ähnlich sind.

ich finde es seltsam, dass häufiger den vergebenen Frauen unterstellt wird, sie möchten alle Singles wegbeißen, weil die irgendwie eine Gefahr wären.
Ich kann auch nur bestätigen, dass ich das einmal als Single auf einer Kreuzfahrt erlebt habe. Das war wirklich übel. Es gab Szenen: ich stehe allein an der Bar, ein Mann kommt dazu, spricht mich an, zack ist die Ehefrau da und zieht ihn am Ärmel weg.
Ich liege am Pool, unterhalte mich einige zeit mit einem Ehepaar. Als ich aufbrechen will, fragt der Mann mich, ob ich abends zu ihnen an den Tisch kommen möchte. Ich sage zu und mache mich auf den Weg Richtung Kabine. Die Ehefrau kommt mir nachgelaufen und sagt mir, dass sie das nicht möchte. Ihr Mann sei "etwas sehr sozial" und hätte mir das aus Mitleid angeboten. Sie aber möchte mich bitten davon Abstand zu nehmen, weil sie mit ihrem Mann ihren Urlaub verbringen möchte.
Ich habe dem Mann dann mit der Wahrheit abgesagt und sie war erkennbar stinkesauer auf mich.

sind Frauen, die mit allen Männern so ein Flirtverhalten an den Tag legen, und dann kann ich auch verstehen,
Sei Dir sicher: ich kann nicht flirten und ich will garnicht flirten. Das sind Frauen, die sich ihrer Beziehung nicht sicher sind und die daher eine Zeberus-Haltung an den Tag legen

Andererseits habe ich es auch erlebt, wie in meinem Umfeld eine Singlefrau aktiv und dauerhaft von den anderen Frauen aus dem Bekanntenkreis ausgegrenzt wurde, weil sie versucht hat meinen Mann anzumachen (damals noch nicht verheiratet).
Mir war das eigentlich kein Anliegen, denn ich habe das Thema mit meinem Mann geklärt - sowas will ich nicht nochmal sehen, fertig.
Wäre also kein Grund gewesen, sie so vollständig wegzuisolieren. Und da glaube ich schon, dass die anderen Frauen schon an ihre eigenen Männer gedacht haben.

Wenn ich ich in meinem Umfeld umgucke: alle die man zu Partys einlädt, also der inner Circle sind dauerhaft vergeben. Es ist tatsächlich so, dass nur Paare zusammenkommen.

Die einzigen Singles in meinem Umfeld 3 Hamburger Freundinnen sind. Wenn die mal kommen, dann habe ich kein Problem, meinen Mann mit ihnen allein zu lassen und sie sind dann auch im Umfeld willkommen - alle 3 nicht auf der Suche.
 
  • #62
Ich kann auch nur bestätigen, dass ich das einmal als Single auf einer Kreuzfahrt erlebt habe. Das war wirklich übel. Es gab Szenen: ich stehe allein an der Bar, ein Mann kommt dazu, spricht mich an, zack ist die Ehefrau da und zieht ihn am Ärmel weg.
Ich liege am Pool, unterhalte mich einige zeit mit einem Ehepaar. Als ich aufbrechen will, fragt der Mann mich, ob ich abends zu ihnen an den Tisch kommen möchte. Ich sage zu und mache mich auf den Weg Richtung Kabine. Die Ehefrau kommt mir nachgelaufen und sagt mir, dass sie das nicht möchte. Ihr Mann sei "etwas sehr sozial" und hätte mir das aus Mitleid angeboten. Sie aber möchte mich bitten davon Abstand zu nehmen, weil sie mit ihrem Mann ihren Urlaub verbringen möchte.
Ich habe dem Mann dann mit der Wahrheit abgesagt und sie war erkennbar stinkesauer auf mich.
Ich habe das hundertfach selbst erlebt, dass verpartnerte Frauen es nicht zuließen, das Single Frauen sich neben ihren Mann setzen durfte, ich habe diese Männer immer als sehr schwache Männer in meinen Augen gesehen, ich hätte mir das als Mann niemals bieten lassen, dass meine Frau diesbezüglich über mich bestimmt, unvorstellbar geht nicht!
Also, es gibt sicherlich den Fall, dass sehr eifersüchtige Frauen keine Singles in die Nähe ihres Partners lassen wollen, aber dass so als Normalfall hinzustellen, als wären alle so, halte ich für extrem übertrieben.
Ich sehe das genau umgekehrt, es gibt sicherlich den Fall, das es eine Frau gibt, die in die Nähe ihres Partners eine Single Frau sitzen lässt, ist jedoch die Ausnahme!
 
  • #63
Also, es gibt sicherlich den Fall, dass sehr eifersüchtige Frauen keine Singles in die Nähe ihres Partners lassen wollen, aber dass so als Normalfall hinzustellen, als wären alle so, halte ich für extrem übertrieben.

Liebe Mokuyobi,

Leider kann ich die negativen Erfahrungen absolut bestätigen.

Gerade als ich jünger war, waren Einladungen zu den diversen Feiern, wenn nicht auch ein Single Gastgeberin war, sehr rar.
Zweier Treffen ja, nur Frauen auch, aber sobald es Paare waren, dann blieb man außen vor.

Es gibt genug verpartnerte Frauen, die sehr kritisch eine Singlefrau beäugen - und wenn diese Singlefrau an Ende mit dem eigenen Partner redet oder noch schlimmer, lacht, wird es richtig kritisch.

Es fällt auch hier bei einigen weiblichen Posts der Satz - Gelegenheit macht Diebe.

Ich möchte keine Partnerschaft mit einem Mann führen,, dem ich nicht vertrauen kann.
Wenn ich die Befürchtung habe, dass er bei der erstbesten Gelegenheit fremdgeht, dann vertraue ich nicht und lasse es.

W, 51


W, 51
 
  • #64
Ich kann auch nur bestätigen, dass ich das einmal als Single auf einer Kreuzfahrt erlebt habe. Das war wirklich übel.
Oh, das glaube ich. Aber es ging doch um Freundinnen mit Partnern, die einen nicht mehr einladen? Also Leute, die man schon kennt. Wenn jetzt eine attraktive Single-Frau meinen Freund anquatscht, würde ich natürlich auch vielleicht erstmal schauen - was will die. Aber es ging ja um Leute, die man bereits kennt und die dann trotzdem denken, die Freundin will den Partner ausspannen. Da meinte ich, dass ich das nicht kenne.
 
  • #65
Ich habe das hundertfach selbst erlebt, dass verpartnerte Frauen es nicht zuließen, das Single Frauen sich neben ihren Mann setzen durfte,
Echt jetzt? Hundertfach? Hast Du nichts Besseres zu tun, als so ein Leben zu führen?
Ich habe nach dem erstens Erlebnis geschnallt, dass so ein trutschiges Umfeld (Kreuzfahrten) nichts für mich ist und es kein weiteres Mal gemacht.

ich habe diese Männer immer als sehr schwache Männer in meinen Augen gesehen
Ja, das waren Lappen. Ist aber doch ihr gutes Recht, sich so limitieren zu lassen, um den fragilen Burgfrieden nicht zu gefährden. Die Männer wissen doch, warum sie das tun.

Aber es ging doch um Freundinnen mit Partnern, die einen nicht mehr einladen? Also Leute, die man schon kennt.
Ja, aber ich muss sagen, dass seit ich erneut verpartnert und umgezogen bin, ich nur noch Paare kenne.
Die sind halt alle so konservativ wie ich - Langzeitbeziehungen. Ich bin da echt die Ausnahme, dass ich mit Ende 40 wieder auf dem Markt war.

In Hamburg war das anders. Da waren Freundinnen Single und wir wurden schon bei Paaren eingeladen. Jede von uns hatte aber einen Verhaltenscodex: Männer der Freundinnen sind sowas von tabu.
So ist das, wenn man seine Werte selber bestimmt, statt Religionen nachzuhängen und sich interpretative Freiräume zu genehmigen. Irgendwie sind die eigenen Werte belastbarer.
 
  • #66
ich bin Mitte 30 und inzwischen wieder glücklich vergeben. Anfang 30 hatte ich eine unfreiwillige Single-Zeit. Diese war für mich alles andere als schön und ich fand auch nichts zum "Genießen" daran. Die Single Zeit war eher gespickt davon unglücklich verliebt zu sein in Männer die nur etwas lockeres wollten, etliche Beziehungsanbahnungen, aus denen dann doch wieder nichts geworden ist, die damit zusammenhängenden Enttäuschungen und ein paar schlechten ersten Dates, bei denen es dann kein Zweites gab.

Zu Klärung: Ja ich bin lieber in einer glücklichen Beziehung als Single zu sein. Das heißt aber nicht, das eine schlechte Beziehung für mich eine Alternative zum Single-Dasein ist. Demnach hatte ich auch nie eine schlechte Beziehung (aber schlechte, enttäuschende Anbahnungen oder halbe Sachen). Mein Grundsatz war immer "wenn ich unglücklich bin gehe ich". Trotzdem war ich traurig darüber, dass ich keine gute Beziehung finden konnte.

Mir hat gefehlt:
- Jemand der mich aufrichtig liebt genauso wie ich bin, mit all meinen Fehlern und allen guten Eigenschaften
- Schöner Sex mit einer vertrauten Person, wo die Gefühle über das körperliche hinaus gehen
- jemand mit dem ich ein gutes Team bilden konnte und eine gemeinsame Zukunft planen und in Angriff nehmen konnte
- Zweisamkeit/ ein Wir Gefühl
- Eine Art "Emotionaler Hafen" in dem man sich gegenseitig auffängt, unterstützt und Kraft gibt
- jemand mit dem ich einfach mein Leben teilen kann
- das Gefühl von Geborgenheit

Ich bin überglücklich, dass sie so jemanden gefunden habe und möchte diese Person in meinem Leben nicht mehr missen. Ich kann daher nur jeden ermutigen, der Liebe, trotz Enttäuschungen in der Vergangenheit, immer wieder eine Chance zu geben.
Du sprichst mir sowas von aus der Seele. Ich hab manchmal das Gefühl, man darf als Single gar nicht sagen dass man unglücklich ist und den single Zustand nicht wirklich als etwas schönes empfindet. Mir geht es auch so, Männer für Freundschaft Plus finden sich genug und für bisschen Zweisamkeit zwischendurch ist das auch ganz schön, aber es ist nicht dasselbe wie eine richtige Beziehung mit einem Mann der eihen wirklich liebt und nicht nur Sex mit einem möchte
Gerade jetzt an den bevorstehenden Feiertagen fehlt mir ein Partner sehr...
 
  • #67
In Hamburg war das anders. Da waren Freundinnen Single und wir wurden schon bei Paaren eingeladen. Jede von uns hatte aber einen Verhaltenscodex: Männer der Freundinnen sind sowas von tabu.
Ja, genau das hatte ich ja gemeint. Und wenn jemand nicht mehr eingeladen wird, stimmt entweder der Freundeskreis nicht (die haben eben nicht diese Auffassung, der Partner wäre so oder so tabu) oder man selbst.
Ich hab nicht mehr sehr viele Single-Freunde, aber durchaus noch welche; mein Freund noch ein paar mehr. Niemand käme auf die Idee, die nicht mehr einzuladen. Daher fand ich die Aussage einfach etwas beleidigend, dass Paare generell keine Singles mehr einladen, weil die Frauen dann alle Angst hätten.
 
  • #68
Daher fand ich die Aussage einfach etwas beleidigend, dass Paare generell keine Singles mehr einladen, weil die Frauen dann alle Angst hätten.
Ich glaube auch nicht, dass befreundete Paare Singles bewusst aus dem Grund nicht einladen, aber ich bemerke schon unterschiede. Bei Parties willkommen, bei gesetzten Dinner, Unternehmungen häufig nur Paare, von Reisen ganz zu schweigen. Ich denke nicht, dass es böswillig ist, aber da hat dann halt jeder seinen Gesprächspartner und es gibt kein 5. Rad am Wagen.
Es gibt dann extrme Fälle, und das finde ich am Singlesein schade, dass man dann auch nur so angesehen wird, auf ein Dinner (3 Paare, Kind und ich) durfte ich niemanden mitbringen, weil sie nur für 8 gerechnet haben und es ja nicht mein fester Freund war, und sie hatte einfach nicht damit gerechnet, dass ich einen Mann habe.
Freundin von mir wurde mal explizit das +1 auf einer Einladung durchgestrichen - weil sienja eh keinen Partner hat.
Und mir hat meine, wie ich dachte, beste Freundin, mal gesagt sie will nicht so enden wie ich, weil ihr das Angst macht. Sie wechseltr warm und meldete sich nicht mehr bei mir - also nach einem Jahr um zu sagen, dass sie sich nicht sicher war wie mit mir umzugehen....
@Blümchen1 hat das, finde ich auch, sehr schön zusammen gefasst.
Was mich auch sehr nervt, ist dieses ungefragte Mitleid, (eben das Verkuppeln wollen), und das Stigmatisieren.
Ich merke echt, dass ich mich manchmal schäme, Single zu sein, vor allem so lange, und dass sich Leute fragen, was mit mir nicht stimmt. Schade eigentlich.
 
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  • #69
Ich merke echt, dass ich mich manchmal schäme, Single zu sein, vor allem so lange, und dass sich Leute fragen, was mit mir nicht stimmt. Schade eigentlich.
Sowas würde mich gar nicht interessieren, ich würde mir die Gegenfrage stellen, was mit diesen Leuten wohl los ist, die nur deshalb in einer Beziehung sind, weil sie nicht alleine sein können, sich alleine nicht ertragen können? Wo bleiben deine "S" Werte, es müssten sich viel mehr Leute schämen, die in falschen und in unstimmigen Beziehungen bleiben und verharren, nur weil sie eben nicht alleine sein können und das natürlich nicht zugeben! Ich habe die Erfahrung in meiner recht langen Single Zeit gemacht, dass mich viele Menschen, Frauen wie Männer, Männer wie Frauen, Freunde, Bekannte echt bewundert haben, wie frei, wie unabhängig und wie zufrieden ich mein Leben als Single lebe?? Wenn Menschen jemand verkuppeln wollen, dann muss man ganz schnell rennen, das sind schlimme Bürger!
 
  • #70
Und mir hat meine, wie ich dachte, beste Freundin, mal gesagt sie will nicht so enden wie ich, weil ihr das Angst macht. Sie wechseltr warm und meldete sich nicht mehr bei mir - also nach einem Jahr um zu sagen, dass sie sich nicht sicher war wie mit mir umzugehen....
@Blümchen1 hat das, finde ich auch, sehr schön zusammen gefasst.
Was mich auch sehr nervt, ist dieses ungefragte Mitleid, (eben das Verkuppeln wollen), und das Stigmatisieren.
Ich merke echt, dass ich mich manchmal schäme, Single zu sein, vor allem so lange, und dass sich Leute fragen, was mit mir nicht stimmt. Schade eigentlich.
Das zeigt doch aber immer Grunde nur, wie wahnsinnig unsicher diese ehemalige Freundin von dir war (die nicht mehr wusste, wie mit dir umzugehen). Ich meine, stell dir mal deren eigeengten Horizont (offenbar durch Angst und Unsicherheit eingeengt) vor. Da hat sie nur das Gefühl, mit einer Sache nicht so recht umgehen zu können und duckt sich weg, nimmt lieber irgendwen als den Kopf aus eigener Kraft hochzuhalten. Man kann sich ja mal wegducken, keiner ist immer stark, aber es ist nicht gut, dann nicht wieder zur Besinnung zu kommen...

Und wer Mitleid mit dir ob des Singledaseins hat, der hats irgendwie auch noch nicht begriffen,dass Wegducken vor den eigenen Ängsten keine ernsthafte Option ist. Die Welt ist groß und bunt, viel zu schön, um sich wegzuducken... Angst passiert im Kopf und nicht draußen in der Welt. Die ist eigentlich gar nicht so schlecht... Schade, wer vor lauter Angst die Aussicht nicht genießen kann...
Den Mumm zu haben, dafür solltest du dich doch nicht schämen.
 
  • #71
Ich merke echt, dass ich mich manchmal schäme, Single zu sein, vor allem so lange, und dass sich Leute fragen, was mit mir nicht stimmt.
Damit bestätigst Du ja vielleicht leider, dass Singles bedauernswert seien.
Das Gegenteil wäre jetzt, ein so spektakulär spannendes Singleleben zu führen, wie keiner von den Verpartnerten es führen könnte. Aber wer hat sowas, wer braucht sowas.

Ich finde wichtig, nicht nur zu trennen in "Single" und "Verpartnert". Viel eher würde ich trennen in "Single", "glücklich verpartnert", "verzweifelt verpartnert".
Dann relativiert sich das blöde Gefühl vielleicht und Du sitzt nicht mehr beschämt zwischen Paaren?
 
  • #72
Ich finde wichtig, nicht nur zu trennen in "Single" und "Verpartnert". Viel eher würde ich trennen in "Single", "glücklich verpartnert", "verzweifelt verpartnert".
Dann relativiert sich das blöde Gefühl vielleicht und Du sitzt nicht mehr beschämt zwischen Paaren?
Wenn ich bei mir bin, wenn ich mit mir stimmig bin, brauche ich keine solche Differenzierungen und solche Vergleiche!!
Die allerschönsten Reisen die ich gemacht habe, habe ich als Single gemacht, alleine...ich finde es sehr selbstwertlos, ohne Selbstbewusstsein, wenn so viele Menschen alleine nichts machen können, immer jemand am Bendel haben müssen, es gibt sehr viele Frauen, die nicht mal alleine in ein Cafe gehen können, nicht mal alleine auf die Toilette gehen können, gerade bei Veranstaltungen etc.pp.
 
  • #73
Ich merke echt, dass ich mich manchmal schäme, Single zu sein, vor allem so lange, und dass sich Leute fragen, was mit mir nicht stimmt. Schade eigentlich.
Schade für Dich persönlich.

Aber ihr Singels solltet bei Eurem Bedauern um diese veringerte Anerkennung auch die gesellschaftliche Komponente mitberücksichtigen und die Reaktion "der anderen" insoweit etwas entschuldigen.

Es ist eben nicht jede Frage einfach nur individuell.
Natürlich habe die Leute auch auf dem Schirm ob und wie sich die Gesellschaft insgesamt entwickelt, und bewerten halt positive und negative Aspekte auch in der Gesamtwirkung.

Und dass die starke Vereinzelung der Gesellschaft insgesamt auch viele negative Aspekte mit sich bringt, dürfte jedem klar sein (z.B. hinsichtlich Heizbedarf, Wohnflächen- und Energieverbrauch, schwierigere Kindererziehung ...etc)
Das spielt alles in diese Bewertungen immer auch mit herein.

Und nochwas:
Das Ideal der Familie, bestehende aus einem Paar Erwachsener und zugehörigen Kindern wird wohl auch zukünftig als angestrebte Hauptlebensform bestehen bleiben.

Und natürlich wird jemand, der das nicht "geschafft" hat (völlig egal, ob derjenige ganz persönlich das überhaupt jemals wollte) dann eine gewisse "Hilfsbedürftigkeit" auslösen und da eine gewisser persönlicher Mangel gesehen.

Ich würde das als Single deshalb alles nicht so wahnsinnig auf mich selbst beziehen, sondern auch den Gesamtzusammenhang sehen wollen und die Andren entsprechend etwas "entschuldigen".
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #74
Wenn ich bei mir bin, wenn ich mit mir stimmig bin, brauche ich keine solche Differenzierungen und solche Vergleiche!!
Ja, aber das nützt doch nun @Apfelmus nichts, wenn Du das so siehst und kannst. Vielleicht hilft es ihr, in solche Situationen erstmal souverän zu bleiben, wenn sie vergleicht. Denn sich zu schämen und deswegen sich komisch zu verhalten, würde doch den negativen Effekt verstärken.

ich finde es sehr selbstwertlos, ohne Selbstbewusstsein, wenn so viele Menschen alleine nichts machen können
Ist es auch. Aber das hat ja mit den Vergleichen jetzt nichts zu tun. Ich bin sicher, @Apfelmus macht auch viel allein.
 
  • #75
Und nochwas:
Das Ideal der Familie, bestehende aus einem Paar Erwachsener und zugehörigen Kindern wird wohl auch zukünftig als angestrebte Hauptlebensform bestehen bleiben.

Und natürlich wird jemand, der das nicht "geschafft" hat (völlig egal, ob derjenige ganz persönlich das überhaupt jemals wollte) dann eine gewisse "Hilfsbedürftigkeit" auslösen und da eine gewisser persönlicher Mangel gesehen.
Ja da magst du vollkommen recht haben, jede Abweichung der “Norm” löst erstmals Verwunderung aus. Gott sei Dank sind wir ja soweit, dass man nicht mehr als alte Jungfer beschimpft wird oder so etwas 😁

Ich muss auch sagen, frisch nach der Trennung damals störte mich das auch nicht. Da war ich eher genervt, wenn jemand mich doch extra neben einen netten Single platzierte, weil ich arme Frau doch bereits seit 3 Monaten Single war.

Nach Jahren des Singleseins und mit Paaren im Umfeld, die seit Anfang des Studiums zusammen sind und heiraten, Kinder kriegen, oder eben nach Beendigung einer Beziehung recht schnell eine neue habem, da fängt man sich ja schon an zuwundern was mit einem falsch läuft - ist ja nicht so dass ich heulend zu Hause hockte, sondern es gibt halt viele gescheiterte Versuche....
@void :
Das Gegenteil wäre jetzt, ein so spektakulär spannendes Singleleben zu führen, wie keiner von den Verpartnerten es führen könnte. Aber wer hat sowas, wer braucht sowas.
Eigentlich habe ich das. Aber kennst du das nicht, dass die Leute dann auch eher denken, dass sei nur Ablenkung? Wenn man dann weiterhin belächelt wird, fängt man eben an zu zweifeln....Gerade in den 30ern, wenn alle Kinder kriegen, und man lieber einen anderen Weg einschlägt....ich bin es leid mich irgendwie rechtfertigen zu müssen....und das meine ich mit schämen, ich habe keine Antwort auf all die “gut gemeinten” Ratschläge. Keine Erklärung, warum ich so aktiv bin, so viele Freunde habe, und Männer kennen lerne und es trotzdem nicht klappt.

Nicht, dass ich mich rechtfertigen müsste, aber natürlich treffen manche Kommentare einfach einen wunden Punkt.
 
  • #76
Aber kennst du das nicht, dass die Leute dann auch eher denken, dass sei nur Ablenkung?
Nee, aber mein Leben war halt auch noch nie so spektakulär aufregend. Hm.
Dass die Leute sich dann eine Erklärung zurechtbiegen, dass der arme einsame Single sich nur ablenken muss von seinen schrecklichen einsamen vier Wänden, kann schon sein.
Aber ich denke auch, wenn mir Paare erzählen, dass sie jedes WE was unternehmen, allein, mit anderen, vielleicht auch mal als Paar zusammen, dass die sich allein zu Hause nicht aushalten. Das ist vermutlich auch ein allgemeiner Trend, bloß nicht zu Hause zu sein, sondern was zu erleben.

Wenn man dann weiterhin belächelt wird, fängt man eben an zu zweifeln
Ich denke, wenn Leute so weit sind, dass sie einen belächeln, egal, was man sagt, dann sind das auszusortierende Bekannte. Ich meine, es geht ja dann gar nicht darum, dass sie sich auf Dich als Menschen freuen und mit Dir erzählen wollen, wer was erlebte, sondern um Bewertungen. Warum muss man das Leben eines anderes bewerten.

.ich bin es leid mich irgendwie rechtfertigen zu müssen
Vielleicht musst Du das erstmal aus Deinem Denken streichen, dass Du irgendwem was zu erklären hast. Du hast doch sicher auch nicht irgendwelche Bewertungen über Deine Leute im Kopf und redest dann danach mit ihnen. Klar denkt man sich dies und das, aber so behandelt man den Menschen ja dann nicht, dass man ständig im Kopf hat "bedauernswerter Single", "Frau, die sich ihre Beziehung schönreden muss" ... Man trifft sich mit den Leuten und nimmt sie als Persönlichkeit wahr, nicht als "Frau mit Problem X", "Frau mit Problem Y", ...

ich bin es leid mich irgendwie rechtfertigen zu müssen....und das meine ich mit schämen, ich habe keine Antwort auf all die “gut gemeinten” Ratschläge. Keine Erklärung, warum ich so aktiv bin, so viele Freunde habe, und Männer kennen lerne und es trotzdem nicht klappt.
Das ist Dein Privatding. Ich finde es schwierig, sich von Freunden Ratschläge geben zu lassen in einer Sache, in denen es nicht um Fachkompetenz geht, sondern einfach um die Andersartigkeit der Persönlichkeiten. Also wenn quasi die Freunde sich in eine "ich habe das geschafft, was du noch nicht schafftest"-Position setzen oder gesetzt werden, wo es überhaupt nicht um Können oder Fleiß geht.
Ich denke, das heißt, nimm Dein Schicksal erstmal an, statt drüber zu klagen. Dann machst Du es zu Deiner Sache, statt draußen nach Antworten zu suchen, also andere zu fragen.
Einen Freund um Rat zu fragen - da muss der schon ein sehr guter Freund sein, der Dich dann nicht als Problemkind sieht und Dich noch auf Augenhöhe sehen kann.
 
  • #77
weil ich arme Frau doch bereits seit 3 Monaten Single war.
Absolut falsche Denke, negative Einstellung, richtig ist: weil du reiche Frau glücklicher Single sein darfst! Punkt. Ich war viele Jahre glücklicher und reicher Singl, ich weiß wovon ich rede! Kein Partner, keine Beziehung, macht einen langfristig glücklich, wenn man sich selber nicht glücklich machen kann!
Nach Jahren des Singleseins und mit Paaren im Umfeld, die seit Anfang des Studiums zusammen sind und heiraten, Kinder kriegen, oder eben nach Beendigung einer Beziehung recht schnell eine neue habem, da fängt man sich ja schon an zuwundern was mit einem falsch läuft - ist ja nicht so dass ich heulend zu Hause hockte, sondern es gibt halt viele gescheiterte Versuche....
Lass doch andere andere sein, lass doch andere so machen, wie sie es machen, ob es denen dabei besser geht als dir, das bezweifle ich, sie sind lediglich von sich selbst viel mehr abgelenkt mit allerlei zusätzl. Dingen, richte dich nicht nach denen, auch nicht nach anderen, merke: du bist einzigartig, unvergleichbar und ausschließlich du, auch Punkt. Schaue einzig alleine und ausschließlich auf dich, setze dich selbst niemals unter Druck, das ist nicht kreativ, das ist nicht gut und auch nicht förderlich, bringt dich keinen Millimeter weiter! Du brauchst eine andere Geisteshaltung mit veränderter Einstellung, ich habe über dieses Thema, einige 100 Seminare und Workshops gegeben! Alle Teilnehmer haben mir aus dem Realleben danach ein positives AHA Feedback gegeben, und sie lachen im Nachhinein über sich selbst, ihnen wurde bewusst und klar, sie standen sich selbst im Wege! Interessant wie eine veränderte Geisteshaltung mit der notwendigen Einstellung etwas pisitives bewirken kann! Kleines Beispiel aus dem praktischen Leben,: angenommen es geht um ein Auto mit ca. 500 PS, die Zündung ist falsch eingestellt, dann nützen die 500 PS nichts, da das Auto nicht richtig läuft, so ist das bei den Menschen auch, jeder Mensch hat großes schlummerndes Potential in sich, aber viele fahren das Leben mit angezogener Handbremse!
Eigentlich habe ich das. Aber kennst du das nicht, dass die Leute dann auch eher denken, dass sei nur Ablenkung? Wenn man dann weiterhin belächelt wird, fängt man eben an zu zweifeln....
Ich kenne sowas nicht, belächle du sie doch auch, dann ist es wieder ausgeglichen!
 
  • #78
Gerade in den 30ern, wenn alle Kinder kriegen, und man lieber einen anderen Weg einschlägt....ich bin es leid mich irgendwie rechtfertigen zu müssen....und das meine ich mit schämen, ich habe keine Antwort auf all die “gut gemeinten” Ratschläge. Keine Erklärung, warum ich so aktiv bin, so viele Freunde habe, und Männer kennen lerne und es trotzdem nicht klappt
Lass sie doch Kinder kriegen, so viel wie sie wollen, das kann doch keine einzigartige Lebensaufgabe sein, du brauchst dich auch nicht rechtfertigen, für wen denn, du brauchst dich nicht schämen, für wen denn, dein aktiv sein, ist leider aktiviert über den Druck, den du dir selbst machst, das ist nicht gut, es geht auch nicht um viel Freunde, mir reichen 2, 3 gute Freunde, der Rest sind für mich Bekannte!
Nicht, dass ich mich rechtfertigen müsste, aber natürlich treffen manche Kommentare einfach einen wunden Punkt.
Nur so kannst du dich weiterentwickeln, wenn bestimmte Punkte getroffen werden um aufzuwachen, sich bewusst werden!
 
  • #79
Mir ist dazu eine Geschichte eingefallen, die mir eine Bekannte meiner Mutter erzählt hat. Da hatten sich immer mehrere Paare zu Silvester getroffen über viele Jahre. Dann starb ihr Mann relativ jung, vor ungefähr 25 Jahren.

Danach wurde sie nie mehr eingeladen. Ich konnte es nicht fassen und hab viel drüber nachgedacht. Diese Freunde von ihr sind ja keine furchtbaren Menschen, aber offensichtlich wollten sie keine Witwe dabei haben, weil das wohl das Gesamtbild gestört hätte. Oder weil sie sich nicht mit der Lücke auseinandersetzen wollten, die der verstorbene Freund hinterlassen hat.

Ich find das noch immer ganz furchtbar, noch dazu, weil es da um ein kleines Dorf geht, wo doch die Leute angeblich viel mehr füreinander da sind.
 
  • #80
nicht, dass man ständig im Kopf hat "bedauernswerter Single", "Frau, die sich ihre Beziehung schönreden muss" ... Man trifft sich mit den Leuten und nimmt sie als Persönlichkeit wahr, nicht als "Frau mit Problem X", "Frau mit Problem Y", ...
Ja da hast du Recht, danke @void und @INSPIRATIONMASTER , ich wollte den Thread auch nicht hijacken.
Eigentlich geht es ja auch gut, sonst hätte ich mich wohl schon viel mehr geändert...
Dann starb ihr Mann relativ jung, vor ungefähr 25 Jahren.

Danach wurde sie nie mehr eingeladen.
Das kenne ich von meine Mutter, weil mein Vater sehr früh starb. Das hat aber weniger mit dem Single-sein zu tun, als damit, dass viele Leute mit Trauer nicht umgehen können. Der Tod wird aus unserem Leben gestrichen, und ähnlich, wie @Mitleserin das über meine Freundin sagte, ducken sich Menschen gerne vor unangeehmen Dingen.
Vielleicht ist das bei manchen “single vs. Paar” geschichten ähnlich, dass
Paare nicht wissen, wie mit eine’ ungluecklichen “single” umzugehen.....
 
  • #81
Kein Partner, keine Beziehung, macht einen langfristig glücklich, wenn man sich selber nicht glücklich machen kann!
DAS ist wirklich mal eine Weisheit von dir Inspi, die ich mehrfach unterschreiben würde. Genau das muss man wissen.

Weshalb verlaufen manche Beziehungen unglücklich. Weil viele Menschen ein Schema F im Kopf haben, wie etwas zu sein hat.
Da diese jedoch nicht immer gleich lauten, kommt es zu Enttäuschungen. Deshalb sollte man lernen, die Widrigkeiten des Lebens zu akzeptieren. Diese sind normal. Auch daraus kann man etwas machen.
Glaubenssätze wie "das Schicksal meint es nicht gut mit mir", kann man streichen.
Man kann nur seine eigene Einstellung ändern. Nicht die der Anderen.

jeder Mensch hat großes schlummerndes Potential in sich, aber viele fahren das Leben mit angezogener Handbremse!
Ja volle Zustimmung. Muss ich auch hier nochmal schreiben.
Wobei ich auch selbst so meine Blockaden habe.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #83
Nur so kannst du dich weiterentwickeln, wenn bestimmte Punkte getroffen werden um aufzuwachen, sich bewusst werden!
Die meiste Zeit rätst Du aber zu Vermeidung von Fehlern und Konflikten. Als ob aus etwas Schlechtem niemals etwas Gutes entstehen könnte.

Dabei ist ebenjenes Bewusstsein ja genau das, was eine schlechte Erfahrung in eine Erkenntnis verwandelt, die einem im Leben weiterbringt.

Wenn du wirklich so erfahren bist, wie Du behauptetst, kommt es Dir denn nicht auch einmal in den Sinn, dass auch andere Menschen diese Erfahrung durchleben müssen?

Mich dünkt, Du versuchst es ihnen zu ersparen, aber letztenlich muss jeder Mensch seinen eigenen Erfahrungen machen, um auf seinen eigenen Weg im Leben zu kommen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #84
Ich bin die meiste Zeit in meinem Leben Single geblieben. Und jetzt 52 Jahre alt.
Mir fehlt im Prinzip als Single gar nichts, da mein Leben sehr erfüllt ist und ich sehr aktiv bin.
Manchmal, gerade im Winter, fühle ich mich jedoch abends recht einsam, hätte gerne jemand zum kuscheln auf dem Sofa und morgens schön aufwachen zusammen.
Und dann suche ich eine Beziehung und schaffe es nie, einen Mann zu finden, der mir auch nur diese zwei Dinge erfüllt.
Das ein Mann über Nacht und am nächsten Tag zum Frühstück blieb ist 25 Jahre her.
Kann’s davon abgesehen von weiteren Sehnsüchten, zb mal zusammen wohnen, gemeinsam in den Urlaub fahren, gemeinsam überhaupt eine Zukunft planen. Das hatte ich noch nie. Und nun habe ich keine Lust mehr, das noch mal zu probieren.
Also, ich hab einfach ein Händchen dafür, sowieso nur die falschen Männer anzuziehen und deshalb bleibe ich lieber Single.
 
  • #85
Ein unschlagbarer Vorteil des Singledaseins ist die Freiheit. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mir das fehlt. Verreisen, wohin ich will ohne mich abstimmen zu müssen und immerzu irgendwie Rücksicht zu nehmen, nervt mich unbeschreiblich. Einmal auf den Partner, dann wieder auf die Tochter oder auf beide. Manchmal frage ich mich, wann ich mich jemals mal wieder um mich selbst kümmern kann. Ich als ehemaliger unglücklicher Dauersingle habe jedenfalls definitiv zu viel erwartet von einer Beziehung und bin jetzt klüger. Damit meine ich nicht, dass es schlecht ist. Aber wenn ein Single sagt, er hat ein aktives und interessantes Leben, dann hat er definitiv mehr "erreicht" als so mancher Verpartnerter. Ich bin sehr viel schlauer geworden. Wenn Dein Leben vorher öde war, wird es der Partner nicht richten. Wenn Du dich selbst nicht gut findest, auch nicht. Wenn das alles nicht vorhanden ist, wird es auch mit der Beziehung nicht kommen. Das Kuscheln, die Körperlichkeit ist schön, aber wie schön war es auch, mich nach einem harten Tag einfach nur umdrehen und schlafen zu können, den spannenden Krimi in einer Nacht durchzulesen.
Und nein, ich habe definitv nichts geschafft, weil ich einen Partner gefunden habe. Das ist Glück, reines Glück. Nichts anderes. Kein Single sollte sich fragen, was nicht mit ihm stimmt. Habe ich jahrelang getan und es hat mich zermürbt. Das ist alles Blödsinn. Eine Partnerschaft ist keine Leistung. Der Single, der ein interessantes und erfülltes Leben führt, hat für mich die höchste Form des Glücks erreicht.
 
  • #86
Die meiste Zeit rätst Du aber zu Vermeidung von Fehlern und Konflikten. Als ob aus etwas Schlechtem niemals etwas Gutes entstehen könnte.
Anscheinend kriegst du es nicht auf die Reihe, zu verstehen, was ich meine, es geht mir um was ganz anderes, es geht darum, dass die meisten Menschen nicht selber drauf kommen, an den Defiziten ihrer Persönlichkeit zu arbeiten, nur so kommt man mit sich weiter, an den Problemen die uns hier mitgeteilt werden, kann man genau erkennen, dass sie nicht einmaliger Natur sind, sondern Wiederholungen sind, die aufgrund von Defiziten in den "S" Werten geschehen und der nächste.Punkt ist, dass die meisten Menschen sich selbst gegenüber nicht aufrichtig und nicht authentisch sind!
Dabei ist ebenjenes Bewusstsein ja genau das, was eine schlechte Erfahrung in eine Erkenntnis verwandelt, die einem im Leben weiterbringt.
Stimmt! Lese doch intensiv die Beiträge, dann ist doch alles gesagt!
enn du wirklich so erfahren bist, wie Du behauptetst, kommt es Dir denn nicht auch einmal in den Sinn, dass auch andere Menschen diese Erfahrung durchleben müssen?
Ich behaupte das nicht nur, es ist so! Und ja genau, dazu plädiere ich, jedoch weigern sich die meisten Menschen an den Drehschrauben der "S" Werten so zu drehen, dass das möglich ist!
Mich dünkt, Du versuchst es ihnen zu ersparen, aber letztenlich muss jeder Mensch seinen eigenen Erfahrungen machen, um auf seinen eigenen Weg im Leben zu kommen.
Ich kann gar nichts ersparen, nein ich will auch gar nichts ersparen, ist nicht meine Absicht, viel besser ist doch zu erkennen, wo die meist gleichen Ursachen der Probleme zu Hause sind!
Mir fehlt im Prinzip als Single gar nichts, da mein Leben sehr erfüllt ist und ich sehr aktiv bin.
Super, Gratulation, das freut mich!
Und dann suche ich eine Beziehung und schaffe es nie, einen Mann zu finden, der mir auch nur diese zwei Dinge erfüllt.
Der Erfolg liegt je nach Anspruch und Glück z. B. bei mir, im Promillebereich, es gibt viele vor allem junge und unerfahrene Frauen, die einen Mann im Internet und/oder wo auch immer treffen und setzen schon gleich alles im Vorfeld daran, wie z. B. die junge Frau, die nach Rom fliegt um einen Mann zu treffen, oder die Frau, mit dem Mann im Golfclub, als ob es wirklich dieser einzige Mann ist, sonst keiner, der auf Anhieb passen muss, da muss ich lauthals lachen, das ist noch viel extremer als ein Lotteriespiel!
 
  • #87
Und nun habe ich keine Lust mehr, das noch mal zu probieren.
Also, ich hab einfach ein Händchen dafür, sowieso nur die falschen Männer anzuziehen und deshalb bleibe ich lieber Single.
Gute, reife Erkenntnis! Die meisten Frauen haben diese Erkenntnis nicht, die Ursache für das Problem, sie können nicht alleine sein und sind deshalb mehr unbewusst getrieben!
Ein unschlagbarer Vorteil des Singledaseins ist die Freiheit. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mir das fehlt. Verreisen, wohin ich will ohne mich abstimmen zu müssen und immerzu irgendwie Rücksicht zu nehmen, nervt mich unbeschreiblich.
Stimme dem absolut zu, ich könnte nicht in einer solchen Beziehung sein, die mir meine Freiheit und meine Unabhängigkeit weg nimmt und die Beziehung nur im angepassten Zustand funktioniert!
Einmal auf den Partner, dann wieder auf die Tochter oder auf beide. Manchmal frage ich mich, wann ich mich jemals mal wieder um mich selbst kümmern kann. Ich als ehemaliger unglücklicher Dauersingle habe jedenfalls definitiv zu viel erwartet von einer Beziehung und bin jetzt klüger.
Ein guter Lernprozess, mit guter Erkenntnis, die Frage ist nur, ob du fähig bist, das für dich so umzusetzen? Klug bist du erst dann, wenn du das für dich auch so lebst!
Aber wenn ein Single sagt, er hat ein aktives und interessantes Leben, dann hat er definitiv mehr "erreicht" als so mancher Verpartnerter. Ich bin sehr viel schlauer geworden. Wenn Dein Leben vorher öde war, wird es der Partner nicht richten.
Absolute Zustimmung!
Wenn Dein Leben vorher öde war, wird es der Partner nicht richten. Wenn Du dich selbst nicht gut findest, auch nicht. Wenn das alles nicht vorhanden ist, wird es auch mit der Beziehung nicht kommen.
Genau so ist das, deshalb gehen viele Beziehungen auseinander!
Und nein, ich habe definitv nichts geschafft, weil ich einen Partner gefunden habe. Das ist Glück, reines Glück. Nichts anderes. Kein Single sollte sich fragen, was nicht mit ihm stimmt. Habe ich jahrelang getan und es hat mich zermürbt. Das ist alles Blödsinn. Eine Partnerschaft ist keine Leistung. Der Single, der ein interessantes und erfülltes Leben führt, hat für mich die höchste Form
Super! Wenn man diese Form in der Beziehung nicht leben kann, kann man die Beziehung vergessen! Es ist dann so, als wenn zwei unerwachsene Menschen, sich unreif als Kinder begegnen!
 
  • #88
Ein unschlagbarer Vorteil des Singledaseins ist die Freiheit. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mir das fehlt. Verreisen, wohin ich will ohne mich abstimmen zu müssen und immerzu irgendwie Rücksicht zu nehmen, nervt mich unbeschreiblich. Einmal auf den Partner, dann wieder auf die Tochter oder auf beide. Manchmal frage ich mich, wann ich mich jemals mal wieder um mich selbst kümmern kann. Ich als ehemaliger unglücklicher Dauersingle habe jedenfalls definitiv zu viel erwartet von einer Beziehung und bin jetzt klüger. Damit meine ich nicht, dass es schlecht ist. Aber wenn ein Single sagt, er hat ein aktives und interessantes Leben, dann hat er definitiv mehr "erreicht" als so mancher Verpartnerter. Ich bin sehr viel schlauer geworden. Wenn Dein Leben vorher öde war, wird es der Partner nicht richten. Wenn Du dich selbst nicht gut findest, auch nicht. Wenn das alles nicht vorhanden ist, wird es auch mit der Beziehung nicht kommen. Das Kuscheln, die Körperlichkeit ist schön, aber wie schön war es auch, mich nach einem harten Tag einfach nur umdrehen und schlafen zu können, den spannenden Krimi in einer Nacht durchzulesen.
Und nein, ich habe definitv nichts geschafft, weil ich einen Partner gefunden habe. Das ist Glück, reines Glück. Nichts anderes. Kein Single sollte sich fragen, was nicht mit ihm stimmt. Habe ich jahrelang getan und es hat mich zermürbt. Das ist alles Blödsinn. Eine Partnerschaft ist keine Leistung. Der Single, der ein interessantes und erfülltes Leben führt, hat für mich die höchste Form des Glücks erreicht.
Sorry, aber wenn du das alles was du möchtest nicht in einer Partnerschaft leben kannst, dann hast du schlicht und ergreifend den falschen Partner gewählt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
 
  • #89
Anscheinend kriegst du es nicht auf die Reihe, zu verstehen, was ich meine, es geht mir um was ganz anderes, es geht darum, dass die meisten Menschen nicht selber drauf kommen, an den Defiziten ihrer Persönlichkeit zu arbeiten
Tu doch nicht so, als ob du viele Menschen kennen würdest. Den allermeisten gehst Du doch aus dem Weg, weil Du keinerlei Vertrauen zu ihnen aufbringen kannst.

Du beklagst Dich in einer Tour, dass viele Dich nicht verstehen würden, aber das liegt vor allem daran, dass du gar keinen Dialog zulässt.

Es geht immer nur um Deine Ansichten. Und ich höre da zu oft, dass die meisten Menschen unfähig zur Entwicklung seien. Aber Du bist es selber, der seit Jahren stagniert und sich das schön redet.
 
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  • #90
Sorry, aber wenn du das alles was du möchtest nicht in einer Partnerschaft leben kannst, dann hast du schlicht und ergreifend den falschen Partner gewählt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Genau so sehe ich das auch, ich möchte in meiner Beziehung keine Einschränkungen in meiner Freiheit, in meiner Unabhängigkeit usw. haben und erleiden müssen, das natürlich auf Gegenseitigkeit, sonst bin ich lieber zufriedener und glücklicher Single, der sehr gut alleine mit sich sein kann!
 
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