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  • #1

Was finden Frauen an Männern anstrengend?

Üblicherweise sind es gerne die Frauen, die nerven, wenn gestresste Männer Klischeevorstellungen auspacken.

Deshalb mal die Umkehrfrage: was nervte die Frauen an Ihren Männern?
 
  • #2
An mir nervte, dass das geschenkte Parfüm nieeee weniger wurde, dass Spuren meiner Anwesenheit in der Wohnung sichtbar waren in From iiimmer auf dem Wohnzimmertisch liegender Bücher oder im Flur stehender Schuhe, dass meine Essmanieren unter aaaaller Sau seien, dass ich dauernd nieeee daheim war wegen vööööllig überflüssiger Geschäftsreisen, meine These, es wäre ein freie Entscheidung des Menschen, wie oft er sein Klo putze und keine gottgegebene Vorschrift und man müsse sich darüber einigen, damit sich eine Balance für beide ergibt und last not least: dass ich von all dem meinte, es wäre kein Grund für eine existentielle Krise, sondern ein Anlass für zivilisierte Verhandlungen, wie man zusammen leben will...
 
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  • #3
Ehrlich gesagt, mir fällt zu der Frage nichts ein. ( oder bin vll. sehr tolerant).
An meinem Ex hat mich seine Ignoranz genervt. Jetzt nervt mich das nicht mehr :) , ich habe mich von ihm getrennt.
In einer harmonischen Beziehung sollte doch nichts den Anderen nerven, zumindest nichts Gravierendes. Die unterschiedlichen alltäglichen Gewohnheiten sind vollkommen normal.
Eine lieblos gequeschte Zahnpastetube kann ich auch 30 Jahre lang täglich wieder "in Form" bringen, und das werde ich nicht als nervig bezeichnen. Damit solche Kleinigkeiten den Parner (-in) nerven, muss es ein tiefliegendes Problem in der Beziehung geben. (finde ich)
Na gut, ein hochgeklappter Toil.-Sitz ist ein "no go", das muss abgewöhnt werden.

w, 34
 
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  • #4
Ich habe keinen Mann, aber ich kann dir sagen, was mich gestört hat. Seine Unehrlichkeit, seine Faulheit, dass, das er vor seinen Kinder das Essen auf den Tisch haben wollte, dass er 2 Tage die gleiche Unterwäsche an hatte, dass er mir Unterlegen war, was oft zu Streß geführt hat und so weiter und so fort! w
 
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  • #5
Die Unfähigkeit, einen Fehler zuzugeben. Nicht einfach zu sagen: "Das war nicht ok von mir, tut mir leid" und dann wieder zur Tagesordnung überzugehen, sondern sich dann auch noch beleidigt trollen, sodass die Frau wenigstens noch mit den Scherben dasteht, wenn sich der Mann schon so eine "Blöße" geben musste.

Damit geht auch das ungeheure Talent einher, Geschehenes und Gesagtes vollkommen zu ignorieren. Bzw. habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass Männer mir direkt ausreden wollen, was passiert ist (mein Vater kann das sehr gut). Plötzliche Amnesie.
 
  • #6
Meiner letzten Ex (Ü30) störte z.B. daß ich nicht (noch) häuslicher war.

Und ihr störte, wenn ich sonntags ausruhen wollte - sie wollte stets Familienausflug.
Ich habe die Woche gearbeitet, und auch im Haushalt mitgeholfen - sie hatte keinen Job. Aber ihr Kind, 5 J. alt, Kita.

Ich bat sie mehrmals, mir zu sagen, was ihr an mir störte - aber sie wollte nicht.

Zur Trennung führt schließlich ihre Auffassung von Kindererziehung, die mir wörtlich den Schlaf raubten.
Wenn ihr sowas und Anderes wichtiger ist, als mich - bitte sehr = ohne mich.
(Wir waren vier Jahre zusammen)
 
  • #7
So lange man liebt und sich geliebt fühlt, sind außer betrogen werden, alles die berühmten "Zahnpastatuben" Solche hat mein Mann natürlich auch, wie jeder andere Mensch auch. Er läßt z.B. alle Türen offen, ob Schränke oder Timmertüren. Das ist aber nichts was die Ehe beendet oder wirklich in Gefahr bringt. Ich liebe meinen Mann nicht trotz seiner Macken, sondern deswegen.
 
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  • #8
Ja, jetzt muss ich recht lange überlegen...Nein, an meinem derzeitigen Partner stört mich überhaupt nichts...gar nichts.

w
 
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  • #9
Leidenschaftslosigkeit.Ich musste immer alles entscheiden.Ekelhaft und langweilig.Keine Direktive.Abscheulich.Kein richtiger Mann.
 
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  • #10
Das Männer zu 90 % einen andere Vorstellung von Hygiene haben als Frauen, also ungelogen sich höchstens alle 3 Tage zu duschen, Unterhosen nicht jeden Tag zu wechseln, Deos sehr selten benutzen und ihre Klamotten selten waschen.

Das Männer immer alles nach Funktionalität beurteilen, keinen Blick für das Schöne haben.
Einfach gestrickt sind und sich leicht verführen lassen. Nicht merken oder merken wollen, wenn Frau keine Lust hat.

Das sie häufig unpünklich und unsensible sind. Visuelle zu sehr und zu schnell zu reizen sind.
Sich über Objekte definieren
 
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  • #11
Es nervt mich, wenn Männer

1. Tatsachen, die vermeintlich ihre Dating-Chancen vermindern, verschweigen oder gar anders darstellen. Damit hat er sich eigentlich schon disqualifiziert.
2. nicht offen ihr Sexbedürfnis ohne Beziehungwunsch kommunizieren. Ganz unterste Schublade.
3. ihre Altlasten nicht aufarbeiten und daher die neue Kandidatin nicht unvoreingenommen wahrnehmen können. Hier habe ich noch ein bisschen Mitleid.
4. zu starre Vorstellungen von Do´s und Don´ts bei der Wahl der Gesprächsthemen haben. Das ergibt sich doch ganz von selbst. Wo liegt das Problem?
5. im Bett hauptsächlich dominieren wollen. Lustkiller.
6. an überholten Rollenstereotypen festhalten: Mann bestimmt, Frau folgt. Klar, und Eva enstand aus der Rippe Adams.
7. wenn Männer ihren Beitrag am Scheitern einer Beziehung nicht eingestehen wollen und stattdessen die Frau als "nervend" hinstellen.

Ich bin überzeugt, wenn man anfängt, sich essentiell auf den Wecker zu gehen, ist die Trennung vorprogrammiert.
So geschehen. Vielleicht waren wir auf dem Kontinuum konservativ-progressiv bzw. dominant-devot einfach zu weit voneinander entfernt. Weiterer Haken: Selbstdarstellung und Verhalten des Mannes waren leider inkongruent. Etc.,etc......

Es gibt selbstverständlich Macken, über die man liebevoll hinwegsehen kann. Ich habe ihm hier wohl mehr Toleranz entgegengebracht als er bereit war, mir zuzugestehen.
Manche Verhaltensweisen kann man aufgeben oder verändern: in allen meinen bisherigen Beziehungen folgte auf Krisen immer persönliches Wachstum zum Vorteil desjenigen, und es wuchsen dadurch Vertrauen und Liebe.
Manche Verletzungen kann man verzeihen und vergessen; es darf dann einen Neuanfang geben.
Manche Verletzungen sind so schlimm, dass der Schuldige es sich schlichtweg verspielt hat.
 
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  • #12
An meinem Mann hat mich nichts gestört, in immerhin über 20 Jahren Ehe.

Das einzige, was mich jemals gestört hat, ist seine Freundin gewesen. Deshalb ist er jetzt mein Ex und sie seine Frau.

Nach meiner Ehe hatte ich eine Fernbeziehung über ein Partnerportal, in der ER es in sechs Monaten nicht geschafft hat, mich ein einziges Mal zu besuchen. Ich bin alle zwei Wochen 300 km weit gefahren. (wir haben beide keine Kinder) Auch er ist jetzt ein Ex, denn ein bisschen ausgewogen sollte eine Beziehung schon sein.
 
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  • #13
Mich nervte es ihm nie recht machen zu können. Wenn ich was Gutes gekocht habe, er den Teller
leer kratzte - hinterher war es doch nicht gut genug für seine einfachen Ansprüche.
Das ich statt geliebt zu werden gecheckt habe das er mich nicht liebt und deshalb : selten duschte und stank, das Essen trotz meiner Bitten teils so scharf würzte das ich nichts davon essen konnte.
Das ich teuren Salat zubereitete, mit frischem vom Wochenmarkt und er manchmal dreister weise so viel Essig dran kippte das es allein ihm richtig schmeckte. Den Salat verputzte er dann vor meinen Augen und ich sah zu. Zuvor bot er mir ein bisschen an, wußte aber das ich aufgrund seiner Essigmenge ablehnen würde. Wenn er satt war bot er mir freundlicherweise noch den Rest an. Wenn er was kochte packte er mir das was er und seine Tochter nicht wollten voll auf.

Diese fiesen Mattenten <Mod. Fisimatenten: Begriff mit der Bedeutung Unsinn, Faxen oder Blödsinn, im weitesten Sinne alle Handlungen, die Umstände oder Probleme verursachen>
nervten mich, durch seinen Egoismus konnte kein WIR gelebt werden.
An das WIR appellierte er nur dann wenn er einen brauchbaren Vorteil wollte ohne sich selbst richtig dafür anstrengen zu müssen.
 
  • #14
Sein Desinteresse an Sex - bei mir war es nämlich genau anders herum als hier so oft diskutiert.
 
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  • #15
Viel Gerede und nichts dahinter. Kann diese Selbstdarsteller nicht ab, die meinen alles (besser) zu wissen und wenns mal drauf an kommt, dann ziehen sie den Schwanz ein und man steht alleine da. Männer sollten wenig reden, aber konsequent handeln können.
W28
 
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  • #16
Üblicherweise sind es gerne die Frauen, die nerven, wenn gestresste Männer Klischeevorstellungen auspacken.

Deshalb mal die Umkehrfrage: was nervte die Frauen an Ihren Männern?

Mangelnde emotionale Reife, mangelndes Differenzierungsvermögen, mangelnde Bereitschaft sich weiter zu entwickeln, mangelnde Fähigkeit des sich selbst Hinterfragens, ungesunder Egoismus, keine Fähigkeit selbstbewusst nein sagen zu können, aber durch Verhalten dann doch nein zu sagen. mangelnde Selbstachtung durch mangelnde Wertschätzung des Körpers, ungesunde Ernährung, Übergewicht, kindliches Denken.

w 48
 
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  • #17
FS (w): Da habe ich nun einen Pott aufgemacht....
Danke für die vielfältigen Beiträge, aus denen wir nun alle lernen dürfen!

Wie nett, dass sich auch Männer zu Wort gemeldet haben ;-) Das ist mir persönlich sympathisch, denn ich schließe daraus, dass Ihr Euch viele Gedanken gemacht habt!

Sehe ich das nun richtig: wenn nichts nervt, ist man beim potentiellen Heiratskandidaten angekommen?
 
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  • #18
Wenn man(n) wenig Gefühl für seinen Körper hat und deshalb der Sex eher einer Sportveranstaltung gleicht!

Wenn er bei 175cm 100kg wiegt und mir erzählt, ich hätte ein Bäuchlein (169cm, 53kg).

Wenn er "die Katze rubbelt" (echt ekelige Aussage - ich zitiere tätsächlich gebildete studierte Männer) und meint, ich müßte total scharf werden und sofort realisieren, dass er Sex will! Anschließend die halbe nacht diskutieren, weil ich ihn abgewiesen habe!??? = Sowas?

Wenn er ständig von der Ex spricht, die ihn vor zwanzig Jahren verlassen hat. Stopp! Er hat nur tolles von ihr erzählt, ich war nicht der Rede wert, sollte aber hinterher = ihr wißt schon...

Wenn ich das dann nicht wollte, hieß es, ich hätte ein Problem mit der Realität?!

Es gibt schon komische Geschichten im Leben ;-)

Trotzdem solche Erfahrungen einen nicht gerade bestärken und aufbauen, würde ich nie sagen, dass jeder Mann so ist!!!

Es gibt durchaus auch Jungs, die einfühlsam sind und denen es wichtig ist, ihre Herzdame nicht zu verletzen, egal welches Thema on top ist.
 
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  • #19
Also, wie ich es in meinem Bekanntenkreis sehe, sind es fast immer die gleichen Sachen:
- andere Sauberkeitsauffassung
- sehen lieber Terminator oder Fussball als Chocolat
- Wenn sie etwas tun, dann muss es immer übertrieben, das Beste sein. Da kochen sie nicht einfach Frikadellen mit Ketchup und Pommes, nein, dann muss es "Hackstück vom Rinderfilet an gewürzter Tomatensauce mit kross gebratenen Frühkartoffeln" sein. .
- Fordern viel zu viel Lob für alltägliche Sachen ein.
- Autobesessenheit.
- Versorgermentalität.
- Nehmen den Job zu ernst und vorallem ihre Stellung.
 
  • #20
Ich will nicht sagen, dass mich diese Dinge wirklich nerven oder stören, aber Männer haben...

+ eine andere Auffassung von Sauberkeit und Ordnung im Haushalt (ist ihnen meist weniger wichtig)
+ eine andere Auffassung von Dekoration und Styling im Haushalt (brauchen sie kaum)
+ sehen ihren Beruf sehr viel wichtiger und als persönlichkeitsdefinierend an
+ machen sich mehr aus Statussymbolen wie Auto, Wohnung, Haus, Uhr, ggf. auch "Freundin"
+ sind oft technikversessen in bezug auf Auto, Unterhaltungselektronik, Computer

Aber all das macht sie eben zu Männer. Ja, Status, Beruf, Technik sind eben typisch männlich und daran kann ich auch nichts schlecht finden.

Sauberkeit und Dekoration im Haushalt ist eben nicht so ein Männerding, damit muss man sich arrangieren, umgekehrt leiden die Männr wahrscheinlich genauso darunter, dass es uns Frauen eben meist schon mehr bedeutet.
 
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  • #21
Sauberkeit und Dekoration im Haushalt ist eben nicht so ein Männerding, damit muss man sich arrangieren, umgekehrt leiden die Männr wahrscheinlich genauso darunter, dass es uns Frauen eben meist schon mehr bedeutet.

Warum soll ich als Mann denn darunter leiden, dass Frauen Häuser bzw. Wohnungen gemütlicher einrichten können?
Davon profitiere ich doch. Ich kann es nicht so gut.
Aber Status, Beruf, Technik als typisch männlich? Wenn diese drei Dinge für einen Mann wirklich am wichtigsten sind, dann ist das schon ein Armutszeugnis.
 
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  • #22
Ich will nicht sagen, dass mich diese Dinge wirklich nerven oder stören, aber Männer haben...

Aber all das macht sie eben zu Männern.

FS: Ich stimme Dir zu: Das sind die Macken, die Männer haben dürfen! Mir kommt es so vor, als würden die Frauen, die damit ein Problem haben, den Mann zuweilen mit der besten Freundin verwechseln.
In einer gut funktionierenden Ehe von Bekannten überlässt der Mann die Dekofragen vollkommen seiner Frau, und sie besucht die Freundin, wenn er mal wieder stundenlang vor dem PC sitzt. Es ist geradezu salomonisch, wie sie die ewigen Mann-Frau-Probleme meistern....
 
  • #23
Sauberkeit und Dekoration im Haushalt ist eben nicht so ein Männerding, damit muss man sich arrangieren.

das halte ich für ein klischee!
ich kenne genügend gegenbeispiele, in denen frauen die "deko-nieten" sind und männer absoluten geschmack und stil beweisen.

wohnungsdeko bedeutet bei manchen frauen oft auch ein kitschiges überladen der wohnung.
genauso kenne ich genügend schmudelwohnungen von frauen, aber sehr saubere männerwohnungen.
gerade bei der sauberkeit, ist es nach meiner erfahrung eher so, dass männer die sauberen und vor allem ordentlicheren wohnungen haben!

ich muss sicher nicht erwähnen, dass ich zu den typen mit der sauberen wohnung gehöre, die obendrein auch noch stilvoll eingerichtet ist:))
 
  • #24
das halte ich für ein klischee! ich kenne genügend gegenbeispiele, in denen frauen die "deko-nieten" sind und männer absoluten geschmack und stil beweisen.
Ich war mir schon beim Posten sicher, dass Du widersprechen würdest -- aber lass es Dir gesagt sein, Du und Dein Umfeld sind einfach eine Ausnahme. Es gibt auch wenige Männer, die so modebewusst sind wie Du.


wohnungsdeko bedeutet bei manchen frauen oft auch ein kitschiges überladen der wohnung.
Das gibt es wohl. Mag ich auch nicht. Aber das ist doch schon ein Beispiel, denn umgekehrt gibt es das bei Männern selten.

genauso kenne ich genügend schmudelwohnungen von frauen, aber sehr saubere männerwohnungen.
Richtig. Aber in gleichen Anteilen?

ich muss sicher nicht erwähnen, dass ich zu den typen mit der sauberen wohnung gehöre, die obendrein auch noch stilvoll eingerichtet ist
Glaube ich Dir sogar!
 
  • #25
In einer gut funktionierenden Ehe von Bekannten überlässt der Mann die Dekofragen vollkommen seiner Frau, und sie besucht die Freundin, wenn er mal wieder stundenlang vor dem PC sitzt. Es ist geradezu salomonisch, wie sie die ewigen Mann-Frau-Probleme meistern....
Ja, wenn es auf diese Art klappt, dann ist es doch gut. Ich glaube, es ist ganz sinnvoll, solche Zuständigkeitsbereiche zu haben: sie sucht die Dekoration aus, er den PC oder so...
 
  • #26
- Wenn sie etwas tun, dann muss es immer übertrieben, das Beste sein. Da kochen sie nicht einfach Frikadellen mit Ketchup und Pommes, nein, dann muss es "Hackstück vom Rinderfilet an gewürzter Tomatensauce mit kross gebratenen Frühkartoffeln" sein.

Oh ja, das ist wirklich anstrengend. So einen kenne ich auch. Wenn man einen Segelkurs machen möchte (auch um dabei zu sehen, ob und wieviel Spaß man tatsächlich daran hat), dann wird schon vor der ersten Unterrichtseinheit der Katalog für ozeantaugliche Yachten gewälzt, eine vollständige Ausrüstung an Ölzeug gekauft und der nächste Urlaub für Selbstsegler (Überraschung!) gebucht.
Mann(n) dachte eben, wenn schon segeln - dann richtig und mit 1000%.
Aber sicher gibt es auch Frauen, die so ähnlich ticken. Und glücklicherweise gibt es auch Männer, die nicht so zu Übertreibungen neigen.

In der Vergangenheit haben mich daneben eher folgende Dinge genervt:
- dass man ihnen ihre Meinung/Überlegungen/Infos zu Dingen, die für eine gemeinsame Planung relevant sind, mühsam aus der Nase ziehen muss
- dass sie erwarten, dass man sich in ihr Leben einfügt und den diesbezüglichen Anforderungen gerecht wird, aber umgekehrt tut man(n) das nicht
 
  • #27
@#23 frederika, anteil der sauberen wohnungen von mann und frau: eher sind die männerhaushalte in besserer ordnung und sauberkeit.
selbiges bestätigte mir eine befreundete maklerin. sie sagte, das frauen mitunter richtige schweine sind, wie die eine wohnung hinterlassen, bzw. bewohnen.
männerwohnungen sind oft sauberer.
als beispiel führe sie die bäder an. duschabflüsse, die haare entfernen...muss nicht sein.
die toilettenbecken verkalkt. selbiges gilt für die fliesen im duschbereich.
abwasch, der sich in der küche stapelt.
sie meint, wenn sie die klobrille hochklappt und das wc-becken ist unten völlig braun, dann weiss sie bescheid.

bestes beispiel hierzu das auto einer frau:
auch hier fahren eher die frauen mit müllhalden durch die gegend, die an rollende gelbe säcke erinnern!

meiner beobachtung nach, differiert das reinlichkeitsbedürfnis zwischen mann und frau in folgendem punkt:
frauen lassen gern die wohnung erst einmal "zumüllen" und machen dann den großen reinemachtag.
je nachdem, wie oft dieser tag anfällt, hängt es davon ab, wie der gesamteindruck der wohnung ist.

männer haben eher alles immer in ordnung...lassen aber gern mal die berühmten ecken aus.
die muss man ja nicht JEDESmal mitmachen;-)

diese beobachtung meinerseits, deckt sich mit der äußerung der maklerin.
wenn frauen z.b. immer in großen abständen mal durch die bude toben, dann haben sich schnell mal verkalkungen gebildet, die man nicht ohne weiteres abbekommt.

mich nervt es an frauen, wenn sie alles stehen und liegen lassen und dann irgendwann mal aufräumen. frauen nervt es, wenn ich dieses vorgehen bemängel;-)
...oder noch schlimmer - aufräume:))
 
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  • #28
Ja, wenn es auf diese Art klappt, dann ist es doch gut. Ich glaube, es ist ganz sinnvoll, solche Zuständigkeitsbereiche zu haben: sie sucht die Dekoration aus, er den PC oder so...

FS: Ja, hier ist es besonders bewundernswert, v.a weil sie (studierte Pädagogin) mit Haut und Haar alternativ/öko denkt, und er ein cooler abgezockter BWLer ist. Nun, sie sieht aus wie ein Model, ist sehr intelligent, eine äußerst liebevolle Mutter und dazu noch eine gute Hausfrau :)

@ Mieze: Das Problem, dass Männer gerne über die Köpfe von ihren Frauen hinweg entscheiden, scheint öfter vorzukommen. Ist das wohl ein Überbleibsel konservativer und autoritärer Erziehung?
Für mich jedenfalls wäre das ein Trennungsgrund. Ich erwarte von einem Mann höchste Empathiefähigkeit, die ich gewiss auch ihm entgegenbringe. Und da geht es mir nicht so sehr um die Wohnungseinrichtung, sondern um Aushandlen des gemeinsamen Lebensplanes und der Freiräume, so dass sich beide wohlfühlen können. Manchmal wird da wohl zu wenig kommuniziert.
 
  • #29
Mich nervt an Männern die häufige (und dann gerne maßlose) Selbstüberschätzung. Diese findet sich bei Frauen seltener. Auch Unbelehrbarkeit und Starrsinn sind grandiose Nervtöter, generell ein Mangel an Selbstreflektion und Einsicht. Oberflächlichkeit zählt auch zu den nervigen Eigenschaften einiger Männer. Oh und nicht zu vergessen: schematisiertes, einfallsloses Vorgehen beim Sex, am besten noch ohne Zärtlichkeiten im Alltag. Etwas nervigeres gibt es kaum, da ist bei mir der Geduldsfaden extrem kurz. Und eine Kleinigkeit noch: wieso versuchen Männer es als Kompliment darzustellen, wenn sie Sex von mir haben wollen (wohlgemerkt "nur" Sex)? Das ist doch eher eine Beleidigung. Denn offenbar ist der Rest ja uninteressant.

Thema Hygiene: Da scheine ich bisher Glück gehabt zu haben. Immer alles Tipp-Topp und lecker.

Bei den Wohnungen habe ich vor allem die zwei Extreme kennengelernt: fürchterliche Pedanterie (einer hat mir sogar vor dem Sex die Unterwäsche hinterher geräumt, die ich absichtlich auf dem Weg zum Bett "verloren" habe) oder Müll&Chaos (2 Wochen nicht gespülte Teller trotz Spülmaschine, Wäscheberge etc.).

Mit "Macken" wie offene Zahnpastatube, Technikaffinität, andere Vorlieben bei Filmen, Einrichtung etc bin ich sehr tolerant. Ich will ja einen Mann und nicht die nächste beste Freundin. Die gleiche Toleranz erwarte ich dann natürlich im Gegenzug. Wenn die nicht da ist, ist das ebenfalls ein Nerv-Faktor.

Und wie bereits erwähnt wurde: geht man sich gegenseitig deutlich spürbar auf die Nerven, hat die Beziehung das Verfallsdatum erreicht.
 
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  • #30
Mich nervt an Männern die häufige (und dann gerne maßlose) Selbstüberschätzung. Diese findet sich bei Frauen seltener.

Ich erkläre mir das mit dem Wunsch der Frauen zu einem Mann hinaufzuschauen. Wenn ich mich nicht größer mache als ich bin, wird es schwer mit dem Aufschauen, vorallem wenn die Frau selbst ziemlich groß ist.

Auch Unbelehrbarkeit und Starrsinn sind grandiose Nervtöter, generell ein Mangel an Selbstreflektion und Einsicht.

Mann will doch stark sein. Das hat zwar nicht viel mit Stärke zu tun, aber bei manchen kommt es so an (bei beiden Geschlechtern).

Und eine Kleinigkeit noch: wieso versuchen Männer es als Kompliment darzustellen, wenn sie Sex von mir haben wollen (wohlgemerkt "nur" Sex)? Das ist doch eher eine Beleidigung. Denn offenbar ist der Rest ja uninteressant.

Es ist ein Kompliment an Deinen Körper (gut daran gearbeitet, hast Dich nicht gehen lassen) und an Dein Antlitz (Glück gehabt), vielleicht auch an Deine Kleidung(die ihn scharf macht) oder Deine Art zu reden, Dich zu bewegen. Man könnte sagen, das ist besser als nichts und Du bist besser als die Frauen mit denen der Mann keinen Sex möchte, weil deren Optik ihn nicht so (wahnsinnig) anspricht. Vielleicht bist Du auch die 1. von den letzten 100 Frauen, die ihm begegnet sind, wo er gern schwach werden würde. NUR Du machst ihn so tierisch an. Es gibt Frauen, die den fehlenden Versuch als Beleidigung betrachten. Der Rest ist vielleicht interessant, aber nicht interessant genug oder der Gute hat eh keine Lust auf eine Beziehung.
 
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