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  • #1

Was führt dazu, dass ihr zumindest zeitweise ganz oder wenig Sex haben möchtet?

Bei mir ist ein Faktor Stress im Job. Das macht mich sexuell sehr bedürfnislos, da einfach zu müde.
Ein weiterer Faktor sind unausgesprochene Konflikte mit dem Partner.
Außerdem finde ich es schwierig, wenn ich mit einem Mann zeitlich nicht sexuell kompatibel bin.
Ich bin z.B. nach 23.00 Uhr einfach zu müde. Sex sollte bei mir früh, am Wochenende auch mittags und am frühen abend statt finden.
Woran liegts bei Euch, wenns mit der Lust weniger wird?
 
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  • #2
Manchmal kann Sex zum Stressabbau auch sehr schön sein - selbst als Frau. Ungeklärte Konflikte gehen natürlich zu Lasten der Lust. Deshalb auch nie mit Streit ins Bett gehen - immer vorher klären. Zeitlich ist kein Problem, mal bin ich aktiver, mal er. Das ist für beide ok. Lust kommt auch mal mit dem Essen..., daher einfach ausprobieren und fallen lassen.
 
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  • #3
Also Stress und Kopfschmerzen / Krankheit sind bei mir nur bedingt Gründe für keinen Sex - im Gegenteil, manches kann man damit sogar "lindern".
Aber wenns zu viel wird, z.B. wenn ich körperlich todmüde heim kommen und mir alles weh tun sollte, dann habe ich beispielsweise keine Lust mehr auf Sex.

Ein weiterer Grund: Alkohol.
Ich verstehe die Menschen nicht, die damit / danach noch Sex machen wollen / können.
Bin selber zwar mit Alkohol auch lockerer, aber wohl eher nur vom Mundwerk und von den Gedankengängen her. Was die Libido anbelangt - die ist dann tot.
 
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  • #4
Wenn ich sehr viel arbeite, fehlt mir die Energie für Sex. Wenn ich dann aber "überredet" werde, ist es wunderbar und sehr entspannend.
Auch die Geburt meiner Tochter hat zwei Jahre lang meine sexuellen Bedürfnisse fast zum Erliegen gebracht. Nicht, weil ich zu sehr auf das Kind fokussiert war, sondern, weil ich lange brauchte, um wieder mit meinem - nun veränderten - Körper zurechtzukommen. Außerdem wurde ich vom Klinikpersonal für mein Gefühl so respektlos angefaßt, daß bei mir der Ofen lange aus war.
Ein Partner, der darauf fixiert war, daß Sex eine mittlere Zirkusvorstellung ist und die Dauer einer Yoga-Doppelstunde haben sollte, hat mich auch mal zum Verzweifeln gebracht. Ich war mit Firma und Kind gut beschäftigt und er wollte abends noch zwei Stunden zeigen, was für ein super Liebhaber er ist. Da kamen wir oft nicht zusammen.
Die Pille hat mir auch jahrelang und ausdauernd die Lust am Sex genommen. Ich habe das leider erst sehr spät realisiert.
 
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  • #5
Ich bin ein Morgenmuffel. es stresst mich am Morgen früh Sex zu haben. Nach einer Dusche, einem Kaffee, kann ich endlos.
Zärtlichkeitsunterbruch mit plötzlichen Komentaren, lassen alles vergessen. ( schrumpf)
Erinnerungen an den Ex sind ein Lustkiller.
je nach Partnerin, kann der Alkohol auch eher abtörnend sein. Weniger mein Pegel.
Aber Müdigkeit ist kein Thema. Dafür ist immer Zeit da.
Wenn ich jedoch nach endlosen Diskusionen über; warum jetzt kein Sex, einschlafe, fehlt mir am Morgen der Schlaf.
 
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  • #6
Ich verzichte freiwillig seit ungefähr 10 Monaten und noch bis mindestens Ende 2011. Das geht auf eine "Wette" zu Sylvester zurück, begann aber (siehe 10 Monate) inoffiziell bereits im Spätsommer letzten Jahres. Ich hatte seinerzeit die Nase voll von Frauen und bin irgendwie immernoch unentspannt, was die Triebsteuerung angeht. Das bischen Sex ist mir das Drumherum einfach nicht wert.

m/28
 
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  • #7
Wenn ich einen Partner hätte, würde ich durchaus die böse Frau sein, die dem Mann Sex entzieht, weil er etwas angestellt hat. Ja, zu diesen gehöre ich! Zumindestens kann ich es mir vorstellen.
Und im "normalfall" gibt es nur dann keinen Sex, wenn ich krank wäre.
@5 Das ist eine ganz komische Wette. Du bist so jung und verzichtest auf sowas tolles...zzzzt
 
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  • #8
@ # 6

Dann sie mal zu, dass Du zügig heiratest. Wenn Du als unverheiratete Partnerin ständig die Nummer mit dem Sexentzug bringst, dann bist Du ganz schnell die Ex-Partnerin.
So ein Verhalten ist nur etwas für Ehefrauen, wo der Mann nicht so einfach davonlaufen kann.
 
  • #9
Wie alt bist Du ? Dein Posting klingt irgendwie so "bei mir ist es so - der Partner hat sich danach zu richten." Aber ist Sex nicht eine Angelegenheit BEIDER Partner ??
 
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  • #10
Also, @#6, wer mit so einer Frau zusammen ist, der braucht auf jeden Fall ein "Gspusie"
 
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  • #11
#5 @ #6 - so toll ist es nun auch wieder nicht. Ich hatte genug Frauen (und seinerzeit Mädchen), um die These bestätigen für mich bestätigen zu können: austauschbare Objekte zum stets gleichen Vergnügen. Ich komme mehr und mehr mit mir ins Reine, wenn ich mich eben nicht von Hormonen steuern lasse. Was ich damit auch austesten wollte war und ist, wieviel Restreiz Frauen haben, wenn man diesen Aspekt mit Gewalt ausklammert. Das Ergebnis ist zwar wenig schmeichelhaft, aber gilt umgekehrt vielleicht ähnlich. Ich erkenne aber an, in vielerlei Dingen sehr eigen zu sein (was u.a. auch die Umsetzung dieses Unterfangens begünstigen dürfte) und sehe mich nicht als Maßstab. Andere Männer können, da bin ich mir sicher, Frauen durchaus andere positive Aspekte abgewinnen.

Deine Anmerkung zum Sexentzug ist auch so eine Sache, die mir wieder und wieder durch den Kopf gegangen ist. Passiert ist mir das jedoch noch nie - oder ich habs nicht gemerkt. An einer solchen Leine will ich garnicht hängen, da würdest du auf Granit beißen, und wenn du noch so sehr im Kreis springen würdest. Die einzige Frau, die mich je maßregeln durfte, war meine Mutter. Es ist einfach eine Frage des Stolzes.
 
  • #12
#6 ist ehrlich, aber wenn ich ehrlich bin, erstickt ein solches Verhalten bei mir jegliche Leidenschaft und ist für mich persönlich ein Beziehungskiller par excellence .

Grund: Ich will eine Partnerschaft, gleiche Augenhöhe. Wenn meine Partnerin keinen Spass am Sex hat, habe ich einfach auch keinen Spass mehr. Wenn sie Sex als Druckmittel verwendet, dann ist das für mich gleichbedeutend damit, dass sie selbst eigentlich keinen Sex will. Abgesehen davon, dass jegliche Augenhöhe mit dieser subtilen Erpressung bzw Dominanzstreben verloren geht. Ich erwarte von einer Partnerin, dass sie Probleme verbal sachlich angeht.
 
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  • #13
Ich habe oft soviel Stress und Ärger im Beruf, dass ich keinen Gedanken mehr daran verschwenden kann. Ich bin oft zu fertig und kann manchmal nicht mehr nach der Arbeit.

Selbst der Haushalt wird mir oft zuviel. Oft schlafe ich nach der Arbeit direkt auf der Couch ein und habe mir noch nicht mal die Jacke ausgezogen. Sex findet in meinem Leben oft länger als 3 Jahre nicht statt. Kein Mann guckt sich das lange an. w43 single
 
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