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  • #1

Was gibt es bei geheilten Magersüchtigen zu beachten?

Ich interessiere mich für eine ehemaligen Magesüchtige, die seit etwa 8 Jahren geheilt ist. Gibt es etwas Besonderes zu beachten? Habe (ehemalige) Magersüchtige bestimmte übereinstimmende Charaktermerkmale? Wie kann ich bei einer ehemaligen Magersüchtigen besonders "punkten"?
 
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  • #2
Ich würde mich zur thematik mal schlau googlen.

oder wikipedia befragen.

die tante
 
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  • #3
Hannibal

Recht hat sie, die tante, ist einschwieriges Thema, am besten mal googeln.
Für Laien gibt es bestimmt Beratungsstellen.
Zumindest denke ich das Ernährung bei Ex Magersüchtigen eine wichtige Rolle spielt.
Desweiteren gibt es da mehere Formen von Essstörungen wie zB. Bullemie
 
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  • #4
Zu Deiner Frage und Antwort #2: Bullimie ist ein gutes Beispiel, wie heimtückisch solche "Erkrankungen" sind. Bei der Bullimie zB. ist ja die Krankheit selbst oft das Symptom eines psychosozialen Syndroms, also dem Zusammentreffen mehrerer negativer psychischer wie sozialer Begleitumstände. Siehe auch Wikipedia. Schwierig ist auch die Tendenz der Betroffenen, sich als geheilt zu bezeichnen, auch wenn sie es der Natur der Sache nie gänzlich sein werden. Es kommt nahe an die Alkoholkrankheit, wo auch schon ein Glas Alkohol zu einem vollständigem Rückfall führen kann.

Aber abgesehen mal von den medizinischen, psychologischen Fragen - die ja nur im Einzelfall entsprechend betrachtet werden sollten - eine provokante Frage an Dich: möchtest Du bei jemanden "punkten" oder willst Du jemanden "lieben"?!?

Ich denke, jede(r) Kranke(r) braucht besonders viel Liebe, Hingabe, Zeit und Geduld.
Punkten klingt nach kurzfristigem Erfolgsdenken, da bist Du doch ein wenig am Thema vorbei, oder?

7E23F805
 
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  • #5
Ich glaube auch, da sind besser Fachleute gefragt als wir Laien.

Hab zwar Erfahrung mit einer Magersüchtigen, aber das Thema ist sehr komplex und ich weiß auch nicht, wie anfällig sie für Rückschritte sind, wie die Psyche belastbar ist und wie kommunikationsfreudig sie ist, über ihr Problem zu reden bzw. einen Außenstehenden mit einzubeziehen.

Meine Bekannte, die mich damals um Hilfe bat, hatte allerdings auch noch Alkoholismus als weitere Krankheit.

Viele Glück wünsch ich Dir.

7E2158CE
 
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  • #6
Es geht mir insbesondere um Erfahrungen und Erfahrungsberichte und Tipps von Betroffenen. Mir geht es nicht um Grundfertigkeiten, Googeln, Abgrenzung zur Bulimie.
Vielleicht mein Anliegen an einem banalen Beispiel verdeutlich: Wenn ich weiß, die Frau interessiert sich für Pferde, dann kann ich bei ihr "punkten", wenn ich mich vorher zum Thema kundig gemacht habe und die eine oder andere kluge oder - ehrlich - verständnisvolle Bemerkung mache oder Frage stelle oder es vermeide zu sagen, dass ich kein Problem damit hätte, Pferdefleisch zu essen.

Der Fragesteller
 
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  • #7
Hallo Fragesteller,
eine Freundin von mir war schwer magersüchtig. Sie ist seit langer Zeit geheilt. Als sie ihren jetzigen Mann kennen gelernt hat, hat sie ihm nach einiger Zeit ihre ganze Magersuchtgeschichte erzählt. Sie selbst sagt, dass es immer eine Rückfallgefahr gibt und aus diesem Grunde wollte sie dass ihr Partner Bescheid weiß und auf ein etwas seltsames Essverhalten auch ein Auge hat.
Ansonsten ist bei ihr nichts besonderes, außer dass sie auf Schlankheitswahndiskussionen, wie sie hier auch im Forum regelmäßig vorkommen ziemlich allergisch reagiert.
W 41
 
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  • #8
Hallo,
deinen Vergleich finde ich jetzt eher unpassend. Eine Pferdenärrin interessiert sich für Pferde und der Partner, der Pferde absolut öde findet, Angst vor ihnen hat oder schlimmeres, wäre vielleicht nicht unbedingt der Richtige (ist ein sehr zeitintensivesw Hobby...).
Aber Magersucht ist kein Hobby und auch kein Interesse, sondern eine ernsthafte Krankheit, die oft mit Depressionen einhergeht - und übrigens auch mir Fressattacken mit anschließendem Erbrechen/Abführen oder ähnlichen Gegenmaßnahmen. Ich für meinen Teil (hatte eine sog. unspezifische Essstörung, so etwas zwischen Magersucht, Bulimie, Selbstschädigung...) würde es wohl schätzen, wenn meine Vergangenheit akzeptiert, aber nicht ständig thematisiert wird. Von Heilung zu sprechen, wage ich nicht: Ich weiß, dass ich eine gewisse Veranlagung habe und dass ich wohl noch sehr lange, wahrscheinlich mein Leben lang aufpassen muss, um in schwierigen Phasen nicht wieder in selbstschädigendes Verhalten zu fallen, anstatt die Probleme konstruktiv anzugehen. Ich will deshalb aber nicht als irgendwie "gebrandmarkt" angesehen werden, viele Menschen leben mit dem Risiko eine Sucht- oder Angsterkrankung o.ä. zu entwickeln ohne sich dessen bewusst zu sein; ich weiß um dieses Risiko und kann damit bewusst umgehen. Also: nicht das Essen oder Nicht-Essen ständig thematisieren, ebenso die Figur; bitte keine blöden Bemerkungen über Menschen, mit Psychischen Erkrankungen, Menschen, die Therapien machen oder gemacht haben; nicht ständig keine überzogenen Ansprüche stellen, an die Figur im Speziellen (à la: ach wie toll doch diese Modells aussehen, wie attraktiv die doch sind, die doch eigentlich alle totales Untergewicht haben) und die Person im allgemeinen, den andern nehmen wie er/sie ist, offen und liebevoll miteinander umgehen - also dass, was sich wohl die meisten Frauen wünschen!
Im übrigen ist es sicher sinnvoll, sich irgendwann (in der Beziehung) zu bemühen, zu verstehen, welche Faktoren zu ihrem Problem geführt haben. Das sind ja auch potentielle Risikofaktoren in der Zukunft... (manche essen bei Stress nichts mehr, für andere ist die Gewichtskontrolle eine Möglichkeit, das Gefühl zu haben, ihr Leben unter Kontrolle zu haben, oft sind Magersüchtige - wie auch Bulimiker - totale Perfektionisten...) Und was sicher auch gut ist, wenn man weiß, wie sich Magersucht zeigt - für den Fall, dass es zu einem Rückfall kommt, denn je eher man gegensteuern kann, desto besser (aber eben nicht ständig "verdächtigen" und nach Indizien suchen, dass sie wieder magersüchtig ist/wird).
 
  • #9
Tut mir leid dir das ganz direkt zu sagen es gibt keine geheilten Magersüchtigen, es gibt zeiten wo sie sich besser im griff haben und dann wieder schlimme zeiten.
Ich habe einige sehr eng kennen gelernt und allein die Frage zeigt schon, dass sie ihre Magersuchtstrategie auf dich mit erfolg anwendet, sie wird es ab jetzt immer einsetzen um aufmerksamkeit zu bekommen und dich direkt oder indirekt damit erpressen so wie auch den rest ihrer umgebeung.
Du willst das jetzt nicht glauben, dann warte was passiert wenn sie stress hat oder eine depression.
Erste anzeichen sind übertrieben viel sport, plötzlicher wechsel der ernährung zu vegetarisch oder vegan sprich stark selektives essverhalten.

ps.: eine ex von mir hielt man auch nach 6 jahren geheilt, eine andere gute bekannte 4 jahre bis zum ersten tief eben.
 
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  • #10
@3
ich denke, magersucht und bulimie sollte man nicht miteinander vergleichen. magersucht fällt optisch auf! bulimie nicht. die frauen sind schlank, aber nicht dürr. sie kotzen sich zur perfektion und ich bin sicher, dass die dunkelziffer da extremst hoch ist, besonderns bei frauen mit topfigur. ich war selber so eine und hab mir kleidergröße 36 zurecht gekotzt. keiner hat was gemerkt. als ich von mir aus aufgehört habe und wieder ein normales leben führen wollte, wo sich nicht alles um essen und kotzen, kalorien und co. dreht, habe ich dann natürlich zugenommen. plötzlich sind die männer weg! dabei hat sich mein charakter nicht verändert! viele stars und promis kotzen sich schön und uns wird vorgegaukelt, dass frau nur schlank etwas wert ist.
ich finde es toll, dass der fragesteller so sensibel ist, sich zu informieren. respekt! magersucht hat oft nichts mit schönheitsidealen zu tun wie bulimie, sondern mit nicht-erwachsen-werden-wollen, sich-unwert-fühlen, allgemeiner unzufriedenheit. wenn deine potenzielle partnerin seit 8 jahren geheilt ist ud nun normal isst und nicht zu dünn ist, stehen die chancen gut, dass sie es gepackt hat. zeig ihr deine gefühle und sage nie was über ihre figur, weder gut noch schlecht. mache ihr als mensch komplimente, für ihr wesen, ihre augen ö.ä.... viel glück!
 
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  • #11
Ich war 11 Jahre mit einer damals schon ehemaligen also sogenannten "geheilten" Magersüchtigen zusammen. Davon 7 Jahre verheiratet. Sie hat sich körperlich auf den obersten Bereich Ihrer Beine fixiert. Es gab dazu feste Rituale (im großen Doppelspiegel täglich von der Seite, vorne und von hinten betrachten).
Ihr gestörtes Körpergefühl hat sich auch auf Ihre Seele ausgewirkt. Wie eine böse Stimme ihr andauernd während der Krankheit ihre eigene Wertlosigkeit einredete, war diese Stimme an den Eskalationen beteiligt. Ich habe sie oft gefragt, warum sie sich dann nicht unter Kontrolle hat, und sie wusste es nicht. Sie war dann wie ein fremder Mensch, den ich nicht kannte. Stunden später war sie dann wieder ansprechbar und es tat ihr leid. Wir haben diesem Charakter von ihr einen eigenen Vornamen gegeben und ich wusste, daß nur dieser andere Charakter im Stande ist uns jemals auseinander zu bringen. So war es dann auch. Ich dachte ich bin stark genug und außreichend verständnisreich für sie und für mich. Aber das war ein Trugschluß.
Komunikation war schwierig. Gerade Dinge die mich belastet haben waren tabu und wurden bis zum Streit eskaliert, um in mir Schuldgefühle zu erzeugen. Schlußendlich hat sie mich betrogen. Ich habe es herausgefunden und wir haben uns getrennt.
Wärend der Trennung habe ich mich selber in die Magersucht begeben und in drei Monaten 20 kg abgenommen. Teilweise 2,5 kg pro Woche. Es war die totale Fixierung auf das Gewicht und Kalorien. Wenn ich nicht morgens 400 g leichter war als 24 Stunden vorher, war ich totunglücklich. Ich habe mich gegenüber meinen Kollegen auf ein Zielgewicht festnageln lassen und je dichter ich diesem kam, desto mehr habe ich mich über dieses Zielgewicht geärgert. Lief doch alles super. Ich hätte doch noch ohne weiteres mehr abnehmen können. Als das Zielgewicht da war habe ich mich nicht mehr gewogen. Dadurch konnte ich aus dem Teufelskreis raus. Heute glaube ich, daß ich mir beweisen wollte, daß ich im Gegensatz zu meiner Frau damit tatsächlich aufhören kann, wie und wann ich will. Da ich mich ungern selber bescheiße, war es wichtig reale Eßstörungsverhalten zu praktizieren. Mehrere Tage nix zu essen (48 - 96 Stunden) und dazwischen nur 100 bis 500 kcal aufnehmen waren für die Umwelt erschreckend und für mich berauschend. Ich habe mir damit mein geplatztes Selbswertgefühl ersetzt.
Ich fing an auch andere Lebensziele abzuarbeiten ohne neue Lebensziele aufzulisten. Die Liste wurde immer kürzer und das hat mir angst gemacht. Mein Lebenswertgefühl ließ sich nur durch extrem riskante Aktionen stimulieren. Es war mir egal, ob ich dabei draufging. Mittlerweile besteht mein Selbstwertgefühl vor allem darin stärker zu sein als die Magersucht. Meine Liste an Lebenszielen wird wieder länger und ich habe das Gefühl nicht mehr der Sklave der schlummernden Krankheit meiner Frau zu sein.

Mir fällt es schwer nach diesen Erfahrungen (Außenansichten und Innenansichten) Magersüchtige nicht zu Brandmarken. Genauso ist es sicher mit anderen Süchten, wie Gewalt, Alkohol, Drogen, Konsumsucht oder Betrug.

Du willst wissen wie Du bei Magersüchtigen punkten kannst? Ich denke die Frage ist umgekehrt. Der Magersüchtige hat, anstelle seiner selber, Dich im Griff. Reicht der Alttag nicht mehr aus um das zu spüren vernichtet Dich der Magersüchtige lieber bevor er sich wieder ohnmächtig fühlt. Das gibt nich mal einen letzten "Kick". Sein eigenes Menschenleben ist ihm egal und ich mußte feststellen, daß es mit anderen Menschenleben nicht viel anders ist. Um diese Tatsache herum existiert der Magersüchtige in nicht belastbaren Scheinwelten. Sympatisch, albern, niedlich, sexy, unschuldig. Jederzeit mit seinen Ritualen auf der Flucht vor Dir und sich selber. Der Alltag enttarnt diese Ritual früher oder später und wenn Du diese kennst und darunter leidest wird Du als unliebsamer Zeuge ausgeschaltet.

Ja, ich wünsche Dir Glück. Ganz furchtbar viel Glück. Ungefähr so viel wie man braucht, um im Lotto zu gewinnen. Heilen kann sich ein süchtiger nur selber. Meiner Überzeugung nach kann sich aber ein Mensch nur dann selber heilen, wenn er gar nicht erst suchtgefärdet ist. Dieses vernichtende Urteil tut mir leid. Ich habe meinen Beitrag geleistet, um mich vom Gegenteil zu überzeugen und ich habe es nicht entdecken können.

Ich bin sicher es gibt auch ganz andere Erfahrungen die positiv sind. Meine haben mir gereicht.
 
  • #12
Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch eine Frau, die mal magersüchtig war. Heute ist sie schlank/normal und ich kann keinerlei Auffälligkeiten an ihr erkennen, die man mit ihrer ehemaligen Krankheit in Verbindung bringen könnte. Sie ist eine Exkollegin und ich bin oft mit ihr mittags essen gewesen. An ihrem Essverhalten konnte ich nie etwas Ungewöhnliches erkennen.
 
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  • #13
Ich danke Euch allen für Eure Erfahrungsberichte.

Der Fragesteller
 
  • #14
Hallo allerseits

Ich habe mich extra für diesen Thread auf ElitePartner angemeldet.

Wahrscheinlich wird meine Antwort nach 8 Jahren nicht mehr gelesen, trotzdem möchte ich allen für ihre Erfahrungsberichte danken. Vor allem die Nummer 10 hat mir enorm geholfen. Immer wenn ich ins Grübeln komme, ob ich meine zum Scheitern verurteilte "Beziehung" hätte retten können, lese ich diesen Beitrag, welche ich mir sogar ausgedruckt habe. So gerne würde ich mit meiner ehemaligen Partnerin darüber sprechen und sogar weiter an einer Beziehung arbeiten, aber ich kann einfach nicht mehr. Sie war in den vergangen 6 Jahren so dermassen verletztend und vor allem kontrollierend, dass sich sämtliche Fasern in meinem Körper gegen sie wehren. Da wir aber eine gemeinsame Tochter haben, ist es mir nicht möglich, den Kontakt völlig abzubrechen. Ich gebe mir alle Mühe, sie in Ruhe zu lassen und ihr nicht zu schreiben, wenn es nicht um unsere Tochter geht. Immer wenn ich nur ihr Whatsapp Profilbild sehe falle ich wieder in ein tiefes Loch. Scheinbar hat sie auch wieder einen neuen Freund. Ich mag es ihr gönnen, hätte mir aber schon gewünscht, dass sie die Zeit nach unserer Trennung nutzt, um einmal gründlich über die Bücher zu gehen. Es ist wie von Nr. 10 beschrieben: Nach der Trennung kam ein deutliches "Aufatmen und Loslassen" von ihrer Seite, was ihre Stimmung zum Teil deutlich angehoben hat. Sie war auch in der Lage mich einmal in den Arm zu nehmen und mir Trost zu geben. Dies war während der Beziehung niemals möglich. Es ging nur um sie, bzw. um ihren Dämon.
Ich könnte ein Buch darüber schreiben, aber ich belasse es hiermit.

Nochmals vielen Dank an alle.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #15
Hallo Lionne69

Vielen Dank für deine liebe Antwort.

Nicht das ich nicht bereit wäre, weiter Rückmeldungen zu diesem Thema zu schreiben.
Wie schon erwähnt könnte ich Bücher über meine Beziehung schreiben.

Du hast die Situation treffend beschrieben. Es ist mir leider erst nach der Trennung aufgefallen, wie sehr wir Abhängig und Co-Abhängig waren. Ich wurde in jeder Situation von ihr bzw. ihrem Dämon kontrolliert. In mir war immer ein Gefühl, dass etwas nicht stimmen kann und ich flüchten sollte. Ich bin in diverse Rollen gerutscht, aus denen es für mich keinen Ausweg mehr gab. Ich war Vater, Freund, Therapeut aber niemals ihr gleichberechtigter Partner. Aus irgendeinem Grund habe ich aber nie auf mein Bauchgefühl gehört. Ich wusste es einfach nicht besser, da sie meine erste Freundin war. Mittlerweile bin ich 30 und habe grosse Angst davor, wieder das gleiche für eine Person empfinden zu können, oder dies überhaupt zu wollen.

Nach der Trennung schien es mir, als würde sie mir die Schuld an ihrem Unglück während unserer Beziehung geben und hätte diese Last nun mit der Trennung abgelegt. Sie scheint eine Art Blitzheilung erlebt zu haben. Falls sie wirklich die Magersucht besiegt hat, wäre das natürlich nur allzu schön. Vor allem unsere Tochter könnte profitieren.

Wie du richtig festgestellt hast, war ich sicher keinesfalls der perfekte Partner für sie, oder auch generell nicht:
Nach Recherchen im Internet bin ich auf diverse Ratgeber gestossen, wie sich Angehörige oder Partner gegenüber Magersüchtigen verhalten sollten. Dabei ist mir aufgefallen, dass diese wie rohe Eier behandelt werden müssen. Es existieren aber keine Ratgeber darüber, wie sich diese Krankheit auf das Umfeld auswirkt. Ich frage mich, wie unter diesen einseitigen Umständen überhaupt eine intime Beziehung die über die wahrscheinlich etwas oberflächliche neue Liebe Phase hinausgehen soll.

Wie du erwähnt hast, ist es für mich tatsächlich ein Trost, dass in diversen Foren viele von sehr ähnlichen Erfahrungen berichten. Ich habe mich selber mit Vorwürfen überhäuft. Bin ständig die gesamte Beziehung durchgegangen und habe nach Fehlern und Korrekturpotential gesucht.

Mittlerweile bin ich auch selber in Therapie. Allerdings machte mir mein Therapeut schon in der ersten Sitzung klar, dass weitere Gespräche über die Beziehung selber keinen nachhaltigen Erfolg bringen werden. Ich kann mir den Kopf zerbrechen wie ich will, ich hätte an der Situation nichts mehr ändern können, ausser zu gehen.
Aber der Austausch mit Menschen, welche ähnliche Erfahrungen gemacht haben hilft auf jeden Fall.

Darf ich noch fragen, wieso du dieses Thema so gut durchschaust?
 
  • #16
Zu Deiner Frage,
Danke, aber es ist rein subjektiv.
Ich habe selbst eine etwas umfangreichere Vorgeschichte, mit einer komplexen PTBS, in der akuten Zeit mit allen denkbaren Tiefen, die ich mir früher nicht mal hätte vorstellen können.
Eine Zeitlang, als es schon wieder besser ging, habe ich auch eine Selbsthilfegruppe moderiert, und ich denke, ich habe mich bis heute viel mit den ganzen Themen auseinander gesetzt aber auch (zu) viel gesehen und durch andere erfahren.
Ich habe für mich einen guten Umgang gelernt, Heilung gibt es nicht, Empfindlichkeiten werden bleiben, aber ich habe für mich eine gute Portion Inneren Frieden gefunden.

Mein Fazit - es gibt keine Antworten, es ist bei jedem anders - und da werde ich sehr vehement.
Es fängt bei den Betroffenen selbst an. Will man die Veränderungen, die teilweise radikal sind, hat man die Kapazitäten und Kompetenzen, findet man die fachliche Unterstützung, wie ist die eigene Einstellung. Gelingt es, sich durchzubeißen, immer wieder aufzustehen, durchzuhalten.
Aber selbst wenn man noch so sehr darauf bedacht ist, die anderen nicht zu belasten, immer gelingt das nicht. Auch dafür braucht es zusätzlich zum Willen die Erfahrung.

Dann kommt evtl. der Gegenpart, gerade Partner, Menschen, die lieben, und die vielleicht ihre eigene Prägung haben, kommen in die Gefahr, sich zu sehr zu kümmern, sich nicht sorgsam zu schützen, abzugrenzen. Man meint es gut, und bewirkt das Gegenteil.
Wenige Therapeuten beziehen die Angehörigen mit ein, das ist leider nicht vorgesehen in dem Maß, wie es oft notwendig wäre.
Deine Geschichte ist exemplarisch, viel zu oft gesehen, von Seiten der Betroffenen und von Seiten der Angehörigen.

Ich finde allerdings, dass Dein Therapeut Dich zu knapp abgefertigt hat.
Du kannst zwar nichts mehr ändern, aber es geht, wie Du schreibst, um die Themen Schuld, Versagen, das an sich selbst zweifeln. Hätte man sehen können, was hätte man tun können, etc. Die ewige Gedanken-Spirale.

Für mich ist es wichtig, zu verstehen, Antworten auf das Warum.
Damit kommt das Verständnis - dass man i.d.R. keine Schuld hat, man handelt sehr selten, wenn man nicht Täter ist, mit Absicht.
Man lernt, dass es zwar Verantwortlichkeiten gibt, aber in Anteilen und von verschiedenen Seiten. Dass manchmal nicht mal eine Verantwortlichkeit gegeben ist.
Das Verständnis aber auch, warum man in diese Situation(en) gekommen ist.
Und es klingt zwar paradox, aber auch das Verständnis, dass es nicht auf jedes Warum eine Antwort gibt, weil manches unverständlich bleibt. Nur muss man das für sich erst realisieren, es nützt nicht, wenn einem das von außen gesagt wird.

Erst mit diesem Wissen kann man sich frei Gegenwart und Zukunft ansehen, was will ich, wo will ich hin, was sind meine Ziele, wie will ich meinen künftigen Weg gestalten?
Mut zu finden, aktiv zu gestalten.

Dies so in Kurzform und rudimentär.
 
  • #17
Eine Essstörung ist natürlich eine schwere Krankheit und Fragmente davon können sich einbrennen, trotzdem stimmt das nicht, dass diese immer ein Teil von einen bleibt. Vielleicht ein Teil wie eine Narbe die immer mehr verblasst aber nicht, das man NIE mehr davon geheilt wird. Passt auf eure Worte auf! Die können Erkrankten die Hoffnung nehmen und das Kämpferherz.
Es kommt immer auf den Einzelfall an und bei Bulimie, Binge Eating oder Magersucht gibt es oft die Hochphasen die zwischen der Pupertät und bis Mitte 30 liegen und ein signifikante Verbesserung in allen anderen Lebensabschnitten.
Ich sehe es bei mir selbst. Ich bin noch lange nicht geheilt, aber ich weiß, dass es nur noch ein gewohntes Muster ist, statt dass ich wirklich die Bulimie noch brauche und ich sehe das an Freunden. Eine Essstörung ist zwar eine Sucht bzw. Verarbeitungsstörung aber niemals mit einen Alkoholiker vergleichbar. Der Mensch isst nun einmal täglich und kann es nicht vermeiden, wie Alkohol, somit hinkt der Vergleich mächtig. Bei Alkohol kann ein halbes Glas wieder zur Sucht führen. Eine Tafel Schokolade aber nicht. Nicht bei jemanden, der gelernt hat, sein Essverhalten zu verstehen und die Problem und Ursachenlösung zu bearbeiten.
Bitte informiert euch da richtig.
 
  • #18
Liebe XY

Du schreibst selbst, dass Narben bleiben, dass es Muster sind.
Es ist klar, dass es nicht um eine Tafel Schokolade geht.
Es geht nicht um Sucht, auch wenn dies so heißt. Es ist eine Störung, mit verschiedenen auslösenden Faktoren. Überlastungen, Selbstwert, evtl.Traumata.

Bei Essstörungen geht es vordergründig um ein Körpergefühl, dass massiv beeinträchtigt war, und wo Empfindlichkeiten, Triggerpunkte, auch bzgl. der Ursachen, bleiben.

Man wird als mal akut Erkrankter immer wieder besonders achtsam mit sich umgehen, prüfen, ob man wieder in belastenden Situationen in alte Muster verfällt, auch nach Jahren
Dafür braucht es die Sensibilität und die Kompetenz zu sagen - Stopp, altes Muster, alter Weg, ich steuere aktiv dagegen.
Als Bild, man hat einen Weg gebaut, als Ventil, hier die Essstörung. Diesen gut genutzt, es wird eine Autobahn. Irgendwann begreift man, dieser Weg ist destruktiv.
Notbremse, und der Versuch, einen neuen Weg zu gehen, aus einem Trampelpfad eine neue Autobahn zu bauen. Das dauert, und die alte Autobahn, auch wenn sie zuwuchert, bleibt.
D.h. man muss sich immer wieder bewusst sagen, dieser Weg nicht. Und es ist vor allem wichtig, gar nicht mehr an den letzten Entscheidungspunkt zu kommen, sondern den Entscheidungspunkt vorher zu legen, wo es noch unkritisch ist.
Trotzdem kann ganz unerwartet die zugewucherte Autobahn wieder vor einem liegen, und plötzlich sogar gut befahrbar. Da hilft nur die sehr bewusste Vollbremsung, notfalls mit fachlicher Unterstützung - das ist auch gelernte Kompetenz, dass man diesen Punkt erkennt.
Insofern gibt es keine Heilung. Alles andere zu sagen wäre verantwortungslos.

Heilung gibt es, dies als mutmachend, dass man die akute Zeit überwinden kann.
Nur "Heilung" im Sinn von - es wird wieder wie vorher - gibt es nicht.
Man kann aber sehr viele Parameter verändern, man kann mit erhöhter Achtsamkeit und einem bewussten Umgang mit den eigenen Grenzen -
Ein ganz normales Leben(!) führen.
Dieses Fazit ist mir wichtig.

Ich hoffe, dass es allen bewusst ist, dass diese Thematik sehr komplex und sehr individuell ist. Schubladendenken und Stigmatisierungen schaden.
Und dass es für Partner von Betroffenen auch ein diffizielles Thema ist, teilweise belastend bis traumatisierend, wiederum individuell mit sehr vielen unterschiedlichen Einzelfaktoren.

Deswegen an @Haitrian,
- Sorry, Zeichenbegrenzung -
Du bist als TE im Zentrum, mit Deiner Thematik als (Ex-)Partner, und nicht die Seite der direkt Betroffenen.
Mich hat Dein letzter Post berührt, auch diese Seite sollten wir uns sehr bewusst machen.

Ich wünsche Dir, dass Du die Verletzungen aus dieser Partnerschaft verarbeiten kannst, einerseits über das Verständnis dieser sehr komplexen Thematik
aber viel wichtiger, dass
Du diese (absolut unbegründeten) Schuldgefühle ablegst, Du wieder lernst zu vertrauen, Dich einzulassen und zu lieben.

Traue es Dir zu.
Wäre nämlich sehr schade.

Dir alles Gute.
 
  • #19
Nur "Heilung" im Sinn von - es wird wieder wie vorher - gibt es nicht.
Liebe Lionne,
ich schätze deine Beiträge sehr, hier jedoch muss ich dich korrigieren. Es gibt bei Essstörungen sehr gute Heilungschancen (60 - 70%) und die Geheilten führen ein normales Leben, ohne Einschränkungen.
Vor dem Hintergrund, dass Essstörungen typischerweise in der Jugend auftreten, ist es auch plausibel, dass der Schritt zu einem normalen Leben mit anderen Reaktionsmöglichkeiten auf Belastungsfaktoren geschafft wird. Die Betroffenen befinden sich noch in der Reifung und eine Behandlung kann daher „Fehlentwicklungen“ durch ein ungutes Elternhaus etc noch gut korrigieren.
Wirf mal einen Blick ins Internet, da findest du mannigfaltig Literatur dazu.
Geheilte Essgestörte sind geheilt und nicht Kranke, bei denen gerade keine Symptome auftreten - das ist ein wichtiger Unterschied.

Insofern gibt es keine Heilung. Alles andere zu sagen wäre verantwortungslos.
Das ist bei Essstörungen nicht so! Bitte erkundige dich besser, bevor du so etwas schreibst. Ich war selbst Betroffene und kenne mich gut mit dem Thema aus und es ist nicht gut, wenn solch „gefährliches Halbwissen“ verbreitet wird.
 
  • #20
Ich war im Alter zwischen 30 und 40 auch massiv essgestört und habe selten eine so treffende Beschreibung wie von Lionne gelesen. Das Beispiel mit der Autobahn ist klasse. Für mich habe ich immer den Vergleich, dass meine Psyche eine große Festplatte ist und irgendwo da gibt es eine verborgene unbenutzte Datei namens Essstörung.

Ich freue mich für dich und mich, liebe Natalie, dass wir die Autobahn verlassen konnten.

Bezeichne es ruhig als "geheilt", aber sei dir bewusst, auch ein Geheilter ist rückfall gefährdet.

Passt auf euch auf Mädels.
 
  • #21
Lionne69, vielen Dank für dein Beitrag. Ich schätze die oft sehr und freue mich, wenn ich deinen Namen lese.

Dein Beitrag:
Heilung gibt es, dies als mutmachend, dass man die akute Zeit überwinden kann.
Nur "Heilung" im Sinn von - es wird wiederwie vorher - gibt es nicht.


Kannst Du aber auf alles beziehen. Es gibt nie ein "wieder wie vorher", nach einer BEZIEHUNG ob schön oder schlecht, nach einem Burnout, nach dem kündigen der Arbeit. Jede Veränderung ändert auch etwas in uns und macht was mit uns.
Manche kommen nach dem Beziehungsende gut damit klar und andere hadern und verzweifeln.
Wie du schon richtig schreibst, ist das sehr individuell und man kann das nicht allgemein für alle sagen.

Ich wollte und will nur in meinen Beitrag deutlich machen, DAS es Heilung gibt.
Dafür war ich lang genug in der Klinik und war lang genug tief drin. Ich sehe meine großen Sprünge in ein Leben ohne Essstörung und genauso verfolge ich das Leben meiner Freundinnen, die jeder einen unterschiedlich Kampf hat/te.

Man brauch die Kraft und Stärke um sich Schwach zu zeigen und den Willen und das Bewusstsein, das die Essstörung nicht alles im Leben sein kann.

Du warst selbst Betroffene, daher brauch ich dir nix erzählen. Ich kann nur wiederholen, dass die Hoffnung auf Heilung mich nie aufgeben lassen hat. Hätte ich am Tiefpunkt auch diese Verloren, wäre ich mit Sicherheit nicht mehr hier.
Stattdessen hab ich nach und nach die Essstörung nicht mehr gebraucht und verstanden mit meinen Ängsten und mein Leid umzugehen. Ich hab gelernt, was es bedeutet, mich zu lieben und werde geliebt. Ich werde berührt und für schön wahrgenommen. Ich fühle mich schön.

Das Leben gibt mir jetzt mehr als die Essstörung es je getan hat.
 
  • #22
Recht habt ihr, auch die liebe @Lionne69 . Ich selbst zähle mich auch dazu. Als "geheilt". Allerdings ist Essen ein Thema für mich, daher die Anführungszeichen. Ich möchte schlank bleiben und esse nicht gedankenlos. Ich esse mich satt, aber achte darauf, dass ich sehr gesund esse und nie zu viel. Wie gesagt, es ist Thema für mich. Ich war als ca. 16 jähriges Mädchen kurz davor, magersüchtig zu sein, habe mich aber wieder gefangen, weil ich durch meine Familie wach gerüttelt wurde. Aber einfach so essen, ich könnte es mir ohne Ende leisten, dass tue ich eben nicht....
 
  • #23
Hallo zusammen

Ich danke dir Lionne69 für deine Mut machenden Worte.

Für mich als liebender Partner war es nicht in erster Linie die reine Tätigkeit des Essens, oder eben des nicht Essens, was mir Sorgen bereitete, oder mich beeinträchtigte. Meine ehemalige Partnerin konnte Essen. Einfach extrem kontrolliert und nur zu ganz bestimmten Zeiten. Erst falls diese Zeiten nicht eingehalten werden konnten, wurde ich direkt mit der Problematik des Essens konfrontiert. Eigentlich machte ich mir nur während der Schwangerschaft explizit Sorgen betreffend ihrem Gewicht. Sie nahm etwa 5 bis 8kg zu, was sie ungefähr auf Normalgewicht (was auch immer das heissen mag) anhob. Es war für mich völlig unverständlich, dass unser kleines, ungeborenes Mädchen sie nicht zu einem Umdenken ihrem eigenen Körper gegenüber motivieren konnte.

Im Alltag waren eher ihre kriegerischen Verhaltensmuster irritierend. Das nicht Leben wollen / können / dürfen. Ich hatte das Bedürfnis ihr nahe zu sein, sie zu berühren. Mir kam es aber immer so vor, als hätte sie das Bedürfnis von mir wegzurennen. Sie konnte alles sein: Niedlich, liebevoll, sexy, witzig. Aber eigentlich nur im Beisein von anderen Menschen. Mir fällt gerade keine andere Möglichkeit ein, als es so zu beschreiben: Sie konnte Leben, wenn keine Gefahr bestand, dass irgendjemand etwas von ihr erwarten könnte. Auch waren meine Bedürfnisse meistens unwichtig, oder lächerlich. Streitereien wurden ausgenutzt, um mir sämtlichen Frust an den Kopf zu werfen. Probleme wurden wegduskutiert um schlussendlich wieder bei den gleichen Themen zu sein: Ihre Eltern, Exfreund, Essen, sie sei nicht sich selber, ihr altes ich sei tot, sie sei aber gesund usw.

Um mich selbst kümmern war aber auch keine Option. Sie wurde wütend, wenn ich nicht lachend neben ihr auf dem Sofa vor mich hinvegetierte. Ich denke mittlerweile, dass die Trennung ein letzter verzweifelter Versuch von ihr war, mich wieder unter Kontrolle zu bringen. Sie meinte einmal „ich hätte es in der Hand“. Mir ist aber völlig unklar, was ich noch hätte machen sollen. Die Trennungsgründe waren derart an den Haaren herbeigezogen. Die meisten davon waren sogar eher Sachen, welche sie sich selber verboten hatte. Ich hätte ihr nie verboten, sich mit Freundinnen zu treffen, oder neue Leute kennenzulernen. Mir selber habe ich das auch nicht verboten (was sie mir auch vorwarf). Ich habe den Konflikt nicht gescheut, wenn ich etwas für mich unternehmen wollte und dies ihren Plan durcheinander brachte.

Zusammengefasst:
Ich wollte nur das sie lebte und mich an ihrem Leben ein kleines Bisschen teilhaben lassen möchte.
 
  • #24
Hallo Haitrian,
ja was denkst du denn, dass eine Schwangerschaft leicht für eine akute Magersüchtige ist ? Die Frau war zu dem Zeitpunkt krank. Dagegen hilft eine Therapie, gute eigene Wahrnehmung und das Erkenntis, dass der Gedankenverlauf krank ist, einen Partner der eigenständig ist und sich trotzdem mit der Thematik auseinandersetzt und Zeit.
Du hast genauso deine 50% Anteil an der Beziehung. Hör auf dich als Opfer zu sehen und darüber zu lamentieren, wie schwer doch alles war und das deine Freundin ungerechtfertigen Streit anfing.
Statt hier in einen Partnerforum darüber jammern, gibt es entweder die richtigen Foren, um sich mit der Krankheit Magersucht auseinander zusetzen oder wenn dir die Frau einen bleibenden Schaden gegeben hat, dann such therapeutische Hilfe.
Ich weiß, dass mein Beitrag nicht sonderlich nett klingt, aber mich ärgert dieses Jammern trotz Wahl enorm.
Ihr habt anscheinend euch beide nicht gutgetan. Euer Anteil ist immer gleich.
 
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