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Gast

  • #1

Was habt Ihr an Eurem Scheidungstag gemacht?

Genau in einer Woche werde ich geschieden. Heute habe ich den Termin bekommen. Eigentlich wollte ich während der Arbeitszeit mal eben zum Gericht. Jetzt merke ich, wie traurig ich bin. Ich habe es nicht geschafft. Meine Kinder haben keine intakte Familie. Ich bin bald eine geschiedene Frau. Ich war 18 Jahr verheiratet. Nun denke ich, es wäre vielleicht ratsam, diesen Tag frei zu nehmen. Was meint Ihr? w45
 
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Gast

  • #2
Ja, nimm dir an diesem Tag frei und tu dir was Gutes, z.B. vorher gemütlich frühstücken gehen, anschließend in ein Café (also nicht sofort wieder das normale Alltags-Programm mit den Kindern). Hab ich zumindest gemacht. Halte bewusst Abstand und verwöhne dich ganz bewusst. Vielleicht täte es dir auch gut, ein Vollbad zu nehmen, in die Sauna zu gehen, zur Kosmetikerin, zum Friseur, in einem Park spazieren zu gehen ....
Auf der Arbeit würdest du dich ohnehin nicht konzentrieren können.
 
  • #3
Ja, nimm dir frei!
Es ist nicht leicht, das Ende einer langen Ehe auf diese Weise knallhart und endgültig zu akzeptieren.

Bei mir war es nach 30 Ehejahren, dass ich dies erleben musste. Ich bin sofort nach dem Beschluss aus dem Gericht geeilt, weil ich die Tränen kaum zurück halten konnte. Zu Hause angekommen war ich froh, allein und unbeobachtet zu sein.

Zur Arbeit hätte ich sowieso nicht mehr gehen können.
 
  • #4
Nicht zur Arbeit gehen!

Ich hätte es damals in meiner Wohnung nicht ausgehalten. Unser Termin fiel auch noch auf das Datum unserer Verlobung...

Ich hatte vorher schon gespart und bin erst einmal zum Friseur gegangen (kann ich sonst selbst sehr gut). Hüftlange Haare abschneiden lassen, schicke Kurzhaarfrisur und neue Farbe... :)

Dann hab ich mir was Neues zum anziehen gekauft, habe die Sachen gleich anbehalten und bin ins nächste italienische Eiskaffee gegangen und habe mir einen großen Eisbecher gegönnt (mit Sahne...!).

Am frühen Abend habe ich dann mit meinem Hund noch einen sehr ausgedehnten Waldspaziergang gemacht.

Bei mir waren es damals 15 Jahre insgesamt (11 verh. davon 3 getrennt). Ich war gut vorbereitet. Das war vor 20 Jahren.

Natürlich war es trotzdem einer der miesen Tage meines Lebens, aber da muss halt jeder durch - auf seine eigene Art!

Du schaffst das auch! - Alles Gute!
 
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  • #5
Liebe FS,

ich habe mir den Tag frei genommen. Nach dem Gerichtstermin etwas mit Kind unternommen. Auch ich war traurig.

Meine Freundin schickte mir dann folgende SMS: " Das Leben bietet Dir heute nur Zitronen ? Dann ruf mich an und frag nach Salz und Tequila !"

Den Tequila haben wir zu Hause stehen lassen. Wir sind lecker Essen gegangen und haben mit dem Ober geflirtet! :)))

Kopf hoch :)) Bleib nicht zu Hause sondern tu Dir was Gutes
 
  • #6
Ich finde, Du solltest Dir den Tag unbedingt frei nehmen. Versuche, Dich abends mit guten Freunden zu treffen und Dich abzulenken.
 
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Gast

  • #7
Frei nehmen! Unbedingt. Habe auch gedacht, den Termin schiebe ich eben mal so dazwischen wie ein Arzttermin. Mir war hundsübel und meine Knie kaugummiweich, eben so wie an dem "besonderen" Tag. Danach auch irgendetwas machen, frühstücken, Mittagessen gehen, ein Glas Sekt bestellen, celebrieren, bewusst machen und freuen, dass Du jetzt ein bisschen Zeit hast um Deine Bedürfnisse auszuleben. Das schaffst Du schon! :)
 
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Gast

  • #8
Ich war im Anschluss mit meinen nun Exmann Kaffee trinken und erzählen. Ihr stellt euch alle an - erst die Scheidung wollen und dann rumheulen. Unglaublich! w/41
 
  • #9
@#7: Wer sagt, dass wir die Scheidung WOLLTEN? - Ich zumindest nicht!
 
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Gast

  • #10
@8, weil ein Großteil der Frauen die Scheidung einreicht. Pech nur, wenn die Rechnung nicht aufging, der Ex nicht so viel zahlt, wie erhofft oder der neue Lover schon wieder das Weite gesucht hat. Dann kommt wohl der oben geschriebene Katzenjammer!

Ihr könntet ja auch eine Scheidungsparty einführen - vielleicht bringt euch das eher etwas! Eine Scheidung ist einfach nur der letzte Schlusspunkt einer meist länger andauernden Trennung. Egal, von wem sie ausging. Bis dahin sollte man das alles verarbeitet haben - oder?
 
  • #11
Nimm dir frei!
Auch wenn intellektuell alles total klar ist, emotional fühlt man sich immer irgendwie als Versager.
Scheidungen sind NIE nett.

Ich wünsche dir Freundinnen, die dir an diesem Tag zur Seite stehen, macht euch einen schönen Nachmittag und Abend!

Und wenn du zwischendrin oder danach Zeit hast, mache eine Liste mit all den Dingen, die du schon lange tun wolltest und nun tun wirst!!!
 
  • #12
@ #9:

Es ist sehr schade, dass du das so einseitig siehst. Was weißt du denn von unseren Scheidungen? Hier wurde eine Frage gestellt und wir haben geantwortet. Auch Männer dürfen da antworten. - Wer sagt dir denn, dass wir das nicht verarbeitet haben, nach so langer Zeit?

Nebenbei finde ich es ziemlich unverschämt, wenn allgemein behauptet wird, dass nur DIE Frauen oder DIE Männer sauer sind, wenn sie nicht genug Geld bekommen.

Ich z.B. habe bis vor 2 Jahren die Schulden bezahlt, die mein Ex gemacht hat (fast 100.000,- DM damals), von denen ich nichts wußte. Nach der Scheidung hat er einfach aufgehört zu arbeiten. Ich habe gearbeitet und nebenbei auch noch meine Kinder alleine groß gezogen und mich nie beschwert, dass ich bezahlen mußte. - Konnte ja keiner was dafür, dass wir keinen Ehevertrag hatten. Ich beschwere mich auch jetzt nicht, aber ich lasse mich auch nicht indirekt dafür noch nieder machen.

Ich wundere mich immer wieder, warum ihr euch in einem Partnerforum aufhaltet, wenn die Frauen und Männer pauschal einfach alle nur Charakterschw... sind? Wozu diese Rundumschläge?

Das mußte jetzt mal gesagt werden und ich poste nicht anonym. Trotzdem würde ich mir nie erlauben, mich zu deinem Leben zu äußern, ohne etwas darüber zu wissen.

Vielleicht denkst du einfach mal darüber nach.
 
  • #13
Hallo, liebe FS -
ich kann dir wohl leider nicht als Beispiel dienen: Nach leidvollen Jahren erfolgte unsere Scheidung völlig einvernehmlich ... Am Scheidungstag haben meine dann Ex-Gattin und ich (m, 61) gemeinsam eine Flasche Champagner "geköpft" und auf unsere neue Beziehung angestoßen. Seitdem - fast 20 Jahre ist es her - sind wir die besten Freunde ...
Falls es dich also tröstet: Mit der Scheidung - sofern sie nicht einen Rosenkrieg beendet - müssen aus Verliebten vergangener Jahre keineswegs Feinde werden ...
Auf jeden Fall aber (wie man bei uns sagt): Halt die Ohren steif!
 
  • #14
@#9:

Aus dir spricht gewaltiger Frust! Lass aber bitte deine eigenen schlechten Erfahrungen nicht an anderen heraus.
Deine Version mag für dich zutreffen (wahrscheinlich als die neue Frau an seiner Seite?), jedoch ist die Wirklichkeit zumeist gerade anders herum:

ER hat eine neue Partnerin.
Tatsächlich reicht dann oft die verzweifelte Ehefrau die Scheidung ein, weil sie mit dieser unwürdigen Situation nicht klar kommt. "Verarbeitet" haben das viele nach einer sehr langen Ehe nie!
Dein Rat, eine Party zu feiern ist in diesem Fall zynisch.
 
  • #15
Ich habe mich damals einige Tage vor der Scheidung mit meinem Mann dazu verabredet, anschließend zusammen Kaffee trinken zu gehen. Das haben wir auch gemacht. Denn ein Stück traurig waren wir beide, schließlich hatten wir uns das einmal anders vorgestellt.

Als wir im Café saßen, mussten wir sogar etwas über die Situation lachen. Fast hätten wir wieder angefangen, miteinander zu flirten ... Heute, nach über 30 Jahren, sind wir immer noch befreundet. Vermutlich nicht nur wegen dieses versöhnlichen Abschlusses; es lebt sich anschließend einfach leichter, so ganz ohne Negativgefühle füreinander!
 
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  • #16
Jeder erlebt seine Situation individuell. Es gibt natürlich auch keine allgemein gültigen Regeln wann eine gescheiterte Ehe verarbeitet sein sollte ( am Scheidungstag ? wie #9 meint)

Ich würde den Scheidungstag mit einer Freundin verbringen. Mit einer sehr lieben Freundin, die meinen Stimmungsschwankungen von Erleichterung zu Traurigkeit und wieder zurück mit Verständnis begegnet.

Ich habe an meinem Scheidungstag einfach normal funktioniert. Ich hatte frei und habe anschließend meinen damals vierjärigen Sohn aus dem Kindergarten abgeholt. Abends ging es mir ziemlich schlecht und ich habe ein paar Telefonate geführt.

Aus dieser Erfahrung heraus würde ich einen Scheidungstag nicht (nochmal....) allein verbringen.

Für mich war die von mir, w, eingereichte Scheidung sehr schmerzlich und ich habe sie als Niederlage empfunden. Das Gefühl versagt zu haben war sehr stark.

Wir hatten einen Ehevertrag und es gab keinerlei Streit wegen finanzieller Angelegenheiten oder Sorgerecht (1Kind).

Zu #9 Man darf Trauer um eine gescheiterte Ehe empfinden. Geplatzte Versorgungswünsche verursachen andere Empfindungen.
 
  • #17
Meine Scheidung ist nach 28 Jahren Ehe am Valentinstag 2007 erfolgt. Hinter mir lagen bereits rund drei Monate Arbeitsunfäjigkeit im Zuge der Trennung ein Jahr zuvor sowie meine Sorge um und für unsere Tochter sowie ,,ihren" zwölfjährigen, todkranken Hund, die sie ,,sorglos" bei mir zurückgelassen hatte. Da kein anderer Mann im Spiel war, habe ich irgendwie ,,bis zum Schluss" gehofft, nicht geschiden zu werden.
Unmittelbar nach der Scheidung bin ich nach Hause gefahren, habe meine ,,Tagesgedanken" in einem Gedicht zusammengefasst und dann mit Tochter und Hund einen langen Spaziergang gemacht, auf dass sich das Gefühl, gescheitert zu sein, ein wenig besser hat ertragen lassen.
Es ist dann gleichzeitig der Starttag meines eigenen Entliebens geworden.
 
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  • #18
Meine Scheidung war 2 Tage nach meinem 27. Hochzeitstag. Mein Ex ist von seiner Familie zu seiner Freundin gezogen und hat die Scheidung eingereicht. Ich habe der Scheidung ohne wenn und aber zugestimmt. Schließlich wollte er wieder heiraten.
Wenn ich gewusst hätte, welch ein Rosenkrieg der anschließende Zugewinnausgleich auslösen würde, hätte ich nicht so uneingeschränkt "Ja" zur Trennung gesagt.
Ich war an diesem Tag alleine, enttäuscht, dass 27 Jahre Ehe in nur 9 Minuten geschieden waren, mit der Wertigkeit meiner Ehe hatte ich an diesem Tag zu kämpfen und würde einen solchen Tag nicht mehr alleine verbringen.
Mein Ex ist von seiner Freundin zum Scheidungstermin begleitet worden.
Wenn ich hätte wählen können, sie hätte nicht dabei sein müssen. Schließlich haben wir etwas beendet, was wir auch nur zu zweit angefangen haben. Dazu braucht es keinen Beistand neuen Glücks.
w,50
 
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  • #19
@13: ich stehe dazu, ich wollte die Scheidung und bin freundschaftlich mit meinem Ex verbunden. Das können nur wenige von sich behaupten - es freut mich, dass es hier noch einige gibt.

Ich erlebe nur leider diese Szenen, dass Frauen die Trennung wollen und dann die Rechnung nicht aufgeht. Dass dann der Katzenjammer folgt, ist klar. Aber wenn ihr schon wollt, dass Frau rumjammern darf, weil sie die Scheidung nicht gewollt hat, dann wären davon aberzigtausende Männer noch viel schlimmer betroffen, die von Fremdpopperinnen betrogen, getrennt, von den Kindern getrennt und abgezockt wurden.

Es mag der Frust sein, über die von solchen Frauen übelst zugerichteten Männer und die Arroganz, wie Frauen teilweise die Scheidung per Anwalt zum Kriegsschauplatz machen. Denn das muss ich leider im Bekanntenkreis erleben.
 
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  • #20
Wenn ich das richtig verstehe ist dir nicht nach feiern, aber arbeiten solltest du auch nicht.

Ist jemand dabei der dich begleitet ? Dann macht einen schönen Ausflug,geht gut essen, in ein Konzert..

Ich hab mir damals zum 1. Mal in meinem Leben einen Wellnesstag gegönnt " Men`s Day" in einer kleinen feinen Wellness-Anlage vor den Alpen.
 
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  • #21
Ich habe mir am Scheidungstag frei genommen und bin mit meiner Tochter zum Gericht gefahren. Die Anwesenheit des Kindes war erforderlich, da sie vom Richter befragt wurde.
Nach der Scheidung sind mein EX und ich mit unserer Tochter in ein Eiscafe gegangen. Die Scheidung verlief einvernehmlich. Traurig war ich nicht, nur erleichtert, weil die Jahre davor sehr stressig waren.
 
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Gast

  • #22
Ich bin immer noch nicht geschieden, sehr komplizierte Gründe dafür, aber eines ist ganz klar: Wenn es mir gelänge, mit diesem irrationalen Mann halbwegs (!!!) faire Modalitäten auszuhandeln, er würde sich an die Abmachungen halten und das Urteil wäre einigermaßen (!!!) fair (nicht: Rentenansprüche hast Du eh nicht zu bekommen, mit 2-5 % Erziehungsbeteiligung seinerseits) - liebe Leute, ich würde vor Erleichterung mindestens eine Flasche Champagner köpfen- selbst bezahlt, wie auch den kompletten Lebensunterhalt für die Kinder und mich seit Jahren!
 
  • #23
Ich habe nicht freigenommen, hatte mich aber auch bereits komplett entliebt und konnte sogar ohne mich schlecht zu fühlen an meinem mit Sekt vor dem Gericht wartenden Scheidungsgrund vorbeigehen.
Trotzdem war eine gewisse Wehmut dabei, selbst wenn alles auch Gefühlsmässig abgeschlossen war.

Mir hats eher gut getan den normalen Alltag an diesem Tag zu leben. Ich wollte mir einfach nicht von Ihr mein weiteres Leben bestimmen lassen, auch diesen Tag nicht. Mal kurz was bürokratisches erledigen, nichts weiter.

Wie Du siehst, es ist unterschiedlich. Wenn Du emotional noch involviert bist ist es wahrscheinlich besser frei zu nehmen und vielleicht sogar moralische Unterstützung mitzunehmen. Letzten Endes kannst nur Du das wissen was für Dich besser ist.
 
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  • #24
Ich hätte mir nicht arbeitsfrei genommen,aber ich hatte es zufällig.Da der gerichtliche Scheidungstermin nur das aktenkundig machen ist-und die emotionale Entäuschung schon etwas zurückliegt----war dies eher eine Befreiung von Ungewissheit und Gesetzesgeplänkel----es wurde endlich besiegelt!Ich bin in ein Cafe gegangen,bin in der Stadt gebummelt und hab vorbereitet auf meinen alleinigen Wochenendausflug nach Berlin.Nicht der Tag der Scheidung war niederschmetternd-sondern der Tag der Entscheidung und dieser lag durch das Trennungsjahr ja schon eine Weile zurück.
Es ging mir nicht schlecht,wer hinfällt muß wieder aufstehen-nur so gehts....

m48
 
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  • #25
Ich bin mit meiner neuen Liebe essen gegangen.

Was mich ein wenig wundert: Es wird hier so viel von "Erleichterung, dass die schon lange kaputte Beziehung endlich aufgelöst war" geschrieben.

Also raus aus der Ehe - und via ElitePartner rein in die nächste Beziehung?

Wie sagte schon Oma: Ehen werden im Himmel geschlossen und in der Hölle aufgelöst?
 
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  • #26
Echt gefeiert = Party Time!!
 
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  • #27
Ich weiß es gar nicht mehr so genau, obwohl es erst eineinhalb Jahre her ist. Ich glaube ich bin anschließend in die Arbeit gefahren. Zuhause rumsitzen wollte ich nicht, was hätte ich denn auch tun sollen?

Da ich einen sehr engen guten Kontakt mit meinen Arbeitskolleginnen hatte, war es mir wichtig diese Menschen nach der Scheidung um mich zu haben. Kinder waren bei der Oma, haben also gar nicht gewusst, dass heute der "große" Tag ist, sondern gedacht, ein ganz normaler Arbeitstag. I
ch habe es ihnen dann ein paar Tage später erzählt. Von der Scheidung haben sie aber gewusst, nur nicht den genauen Tag, da ich sie vielleicht sonst schlecht geschlafen hätten.

Feiern wollte ich nicht, denn das wäre mir so vorgekommen, wie wenn man auf einer Beerdigung Spass hat und rumtanzt. Für mich makaber eine Scheidung zu feiern. Aber jeder wie es seinem Wesen entspricht.
 
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  • #28
Ich war 25 Jahre verheiratet. Ich (w 55) bin gegangen, weil unsere Ehe seit mindestens 10 Jahren nur noch eine Wohngemeinschaft war. Nach anfänglichen Streitereien waren wir aber bald soweit, dass wir mit einem Anwalt eine einvernehmliche Scheidung ohne schmutzige Wäsche hinbekommen haben.
Wir haben das Geld für einen Rosenkrieg gespart und sind davon nach der Scheidung zum Essen gegangen. Die Scheidung hat nur 10 Minuten gedauert und nachdem wir uns beide frei genommen hatten, haben wir den ganzen Nachmittag gemeinsam verbracht.
Wir waren auch beide sehr traurig, denn obwohl ich die Scheidung wollte, war mir einfach klar, dass wir es nicht geschafft hatten, wir hatten beide das Gefühl versagt zu haben. Schließlich dachten wir, dass WIR es schaffen und noch im Altenheim beisammen sein werden.

Aber dann war unser Ziel, anständig miteinander umzugehen, schon der Kinder wegen.
 
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  • #29
ich werde arbeiten gehen denn was soll ich alleine irgendwo rumsitzen, ich hoffe sie bringt den scheidungsgrund nicht mit zum gericht aber das werd ich auch überstehen. Aber ich hoffe danach ist das endlich ausgestanden und man muß den kontakt nur in fragen die,die kinder betreffen aufrechterhalten.
 
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  • #30
Ich habe auch das Erlebnis Scheidung miterleben dürfen..
.
Als der Temin näher rückte habe ich viel nachgedacht und ich war sehr traurig, aber mein Ex und ich haben uns gegenseitig mut gemacht um einen Schlussstrich zu ziehen. Wir waren nach der Verhandlung noch einen Kaffee trinken und haben über alte Zeiten geredet.

Nun sind wir schon 2fast 3 Jahre getrennt und 2 Monate geschieden, aber er ist mein bester Freund und das soll immer so bleiben, trotz neuer Partner beiderseits.

Schliesslich hatten wir ja eine schöne Zeit, ausser das wir uns auseinander gelebt haben, schade aber so läuft das heute leider....