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  • #1

Was hält euch vom Fremdgehen ab?

Der Hauptgedanke bei der Frage liegt zugrunde, dass es zu einem Menschen nicht nur einen passenden Deckel gibt.

Menschen lernen nach einer Beziehung, in denen sie den Partner geliebt haben, wieder andere Menschen kennen, die sie beginnen zu lieben und dann eine Partnerschaft führen. Die Welt ist groß und es gibt mehrere potentiellen Partner für jeden Menschen.

Stellt euch vor, ihr seid in einer monogam-vereinbarten Beziehung und trifft auch einen potentiellen Partner, mit denen ihr nicht zusammen seid.

Wenn die Anziehung da ist, die Wellenlänge, die Harmonie auch. Was hält euch ab fremdzugehen? Ist es das Versprechen, dass ihr eurem Partner gegeben habt, oder kommen erst garkeine Anziehungen auf, obwohl ihr vielleicht sogar eine Beziehung eingegangen wärt, wenn nicht schon eine Beziehung da wäre?
 
  • #2
Was mich davon abhält? Nichts!

Ich verspüre nicht geringsten Drang danach. Vielleicht bin ich da ein bisschen seltsam aber für mich stellt eine andere Frau, auch welche mit denen ich mich super verstehe keinen Sexuellen Reiz dar. Ist wohl ein Gendefekt- meinen Geschwistern geht's genauso.

Stellt euch vor, ihr seid in einer monogam-vereinbarten Beziehung und trifft auch einen potentiellen Partner, mit denen ihr nicht zusammen seid.
Passiert ab und zu mal- und? Löst bei mir keinen Reflex aus dass ich die gerne mal....
 
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  • #3
Eine Beziehung ist eine Entscheidung. Damit hat Mann / Frau Vor- und Nachteile wie auch bei anderen wesentlichen Entscheidungen , die wir im Leben treffen können.
Wer einen Job eingeht hat ein Gehalt, muss dafür seine Lieblingsbeschäftigungen um den Job herum bauen und sich an bestimmte Regeln halten, wie zur Arbeit erscheinen, Höflichkeit etc.
Wieso gehen Menschen davon aus, dass eine Beziehung ein Selbstbedienungsladen sei?
Beziehungen funktionieren, wenn beide darin einen Nutzen sehen. Auch hier gibt es Spielregeln, die aber das jeweilige Paar definiert.
Wer fremdvogeln will, sollte sich einen ähnlich gestickten Partner suchen. Treue ist für viele so wichtig, wie für den Arbeitgeber rechtzeitiges erscheinen am Platz.
Riskierst Du Deinen Arbeitsplatz lieber FS, an einen schönen Sonnentag, weil Dir Segeln grad viel besser gefallen würde?

Meine bisher längste Beziehung dauerte 12 Jahre. In der Zeit hab ich mich sogar 2 mal fremdverliebt. Was ich getan habe? Ich bin in mich gegangen und habe mich gefragt, ob es mir Wert wäre, meinen Partner zu verlieren. Ob unserer Beziehung ( oder mir) etwas fehlt. Ob es mir egal wäre, meinen Lebensgefährten zu verletzen.
Meine Entscheidung fiel immer für meinen Damaligen aus.
Bei einem Arbeitskollegen, der sich auch in mich verliebt hatte, offenbarte ich mich sogar...sagte aber, das ich trotzdem meinen Partner liebe und mit ihm nichts machen werde.
Nach einer Entacheidung für die Partnerschaft ging es uns immer wieder besser, weil mir klar wurde, was mir fehlte, was mich anfällig machte.
Ich bin fest überzeugt, dass es ausgeschlossen ist, nach einer Entscheidung für eine Partnerschaft sich nie wieder in einen anderen zu verlieben.
 
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  • #4
Ich habe schon sexuelle Gedanken an andere Männer, das gebe ich ganz offen zu.
Was mich davon abhält fremdzugehen ist einfach mein Gewissen. Wenn ich eine Beziehung habe, dann sind mir Ehrlichkeit und Vertrauen wichtig. Das sind meine Werte und ich verlange von mir selbst, dass ich mich daran halte. Sonst würde ich mich selbst betrügen und mich enttäuschen, wenn ich dagegen verstoße.
Etwas anderes wäre es, wenn der Partner von Anfang an davon weiß, mit seinen Eifersüchten umgehen kann und man sich sexuelle Kontakte außerhalb der Beziehung zugesteht.

w30
 
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  • #5
Stellt euch vor, ihr seid in einer monogam-vereinbarten Beziehung und trifft auch einen potentiellen Partner, mit denen ihr nicht zusammen seid.

Wenn die Anziehung da ist, die Wellenlänge, die Harmonie auch. Was hält euch ab fremdzugehen?
Sowas passiert nun mal im normalen Alltag ab und zu.
Na und.
Deswegen reiße ich nicht meine Zelte ab und beende die aktuelle Beziehung wenn mit der noch alles stimmt und ich gehe auch nicht heimlich fremd.
Es gibt keinen Grund dazu.
Würde ich ersteres machen, dann hab ich mehr verloren als gewonnen, denn mit dem neuen Partner müsste ich von neuem anfangen und hätte auch noch Altlasten.
Heimlich fremdgehen ohne weitere Beziehungsabsicht mit dem anderen ist auch sehr fragwürdig, denn wenn es rauskäme, dann hätte ich Stress mit dem aktuellen Partner und wahrscheinlich selbst ein Gefühlschaos, das man von vorne rein vermeiden kann. So wichtig ist es auch nicht, einen anderen mal ausprobiert zu haben.

[mod]
 
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  • #6
Ich habe während meiner Ehe durchaus auch sehr nette Männer kennengelernt und man flirtet schon auch mal. Aber das war es dann auch. Es ist ganz nett, mal zu sehen, dass man für Männer noch nicht unsichtbar ist. Aber warum sollte ich dann noch fremdgehen? Sexueller Reiz? Nach meiner Erfahrung wird Sex erst schön, wenn man sich kennt und vertraut. Mit einem Fremden möchte ich keinen Sex.

Ja, warum dann fremdgehen? Das bringt mir nichts, höchstens Ärger.
 
  • #7
Ich weiß, was ich an einer Partnerin habe. Da sind andere im sexuellen Sinne Luft für mich.
 
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  • #8
Ich finde es ok, wenn meine Partnerin in einer Beziehung mal genießt, dass ein anderer Mann sie attraktiv findet, das ist nur gut fürs Selbstbewußtsein. Flirten soll sie auch von mir aus, solange sie mir es nicht sagt. Ich würde nicht aktiv flirten aber genießen wenn mich jemand attraktiv findet.

Dass Frau oder Mann mal erregt sind in einer Partnerschaft durch andere Menschen, passiert halt. Da kann man nichts gegen machen, sind ja Menschen keine Maschinen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich dieses Problem eher in jungen Jahren hatte, jetzt im Alter wird man schon etwas erfahrener und ruhiger.

Wenn ich mit einer Frau zusammen bin, dann bin ich immer vernarrt in sie. Und das für lange lange Zeit, das letzte Mal sogar zehn Jahre. Ich denke dann nicht darüber nach wie es sexuell mit anderen Menschen wäre. Ich kann mich immer nur auf einen Menschen gleichzeitig konzentrieren, Männer sind einfach nicht multitaskingfähig. Und damit bin ich bisher immer sehr glücklich gewesen.

Was man meines Erachtens nicht tun sollte, ist seine Werte und Ideale über seine Bedürfnisse stellen. Klar ist Vertrauen das Wichtigste aber wenn man einen Partner hat, wo das Sexuelleben einfach nicht mehr rund läuft, kann man nicht sagen: ich bleib bei ihm weil mich ein Vertrauensbruch von ihm kränken würde, daher mache ich es auch nicht. Das ist Quatsch, man muss schon ehrlich zu seinen Gefühlen sein, die sind genau so wichtig wie gegenseitiges Vertrauen.

Allerdings sollte man dann nicht fremdgehen, sondern die Partnerschaft beenden. Ich bin ein Mann, der immer gut bei den Frauen ankam und ich genieße das. Allerdings bin ich auch ein Mann, der schon lange Beziehungen geführt hat und das immer nur mit einer Person gleichzeitig. Ich bin stolz darauf sagen zu können, dass ich noch nie fremdgegangen bin und es immer geschafft habe, ehrlich das zu tun was ich auch will. Mal sehen ob ich das Glück habe immer so weiter zu leben aber ich weiß, dass ich so ein Sturkopf bin; meine Grundsätze sind unantastbar.

Außerdem gibt sich ein brillianter Mathematiker nur der puren Fleischeslust hin, wenn alle Variablen stimmen. Alles andere wäre nicht perfektionistisch.

Wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende,
Gruß m30
 
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  • #9
Die Wertschätzung gegenüber meiner Partnerin, sie ist ein toller, herzensguter Mensch, etc. ich möchte sie keinesfalls verletzten und bin keine Ego-Schwein. m45
 
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  • #10
Kurz und knapp: Wer in einer erfüllten Partnerschaft lebt, sieht keine Notwendigkeit fremd zu gehen.
 
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  • #11
Früher hat mich gar nichts vom Fremdgehen abgehalten. In den 6 Jahren Beziehung mit meiner Ex hatte ich mehr als 10 andere Frauen, obwohl ich sie sehr geliebt habe. Der Trieb war stärker. Mit den anderen das war nur Sex und was meine Ex nicht weiß, macht sie nicht heiß. Jetzt in meiner Ehe bräuchte ich das nicht mehr. Man(n) ist eben älter und reifer geworden.

m
 
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  • #12
Die Loyalität meinen eigenen Prinzipien gegenüber. Ich lebe nach dem Motto: Was du nicht willst, dass man dir antut, das tue auch keinem anderen an. Wer so lebt, macht einiges richtig. Ich möchte jeden Tag in den Spiegel gucken können und sagen können, ich bin zufrieden mit dem, was ich tue. Dieses Gefühl ist unbezahlbar. Ich würde sonst nicht mehr mit mir selber klarkommen können. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass jeder das einmal zurückbekommt, was er gibt (und das hat sich oft schon so bewahrheitet).
Nebenbei kann man Fremdgeherei nicht ewig aufrecht erhalten, irgendwann bricht dieses "empfindliche System" auseinander. Nur wer dumm genug ist, geht dieses Risikos ein, Ehe, Partnerschaft, Haus, Wohnung und Kinder aufs Spiel zu setzen, denn Betrüger sind nicht gerade clever in der Art wie offensichtlich sie fremdgehen.

Affären von Leuten sind bisher alle früher oder später aufgeflogen. Ist so, ich bewege mich viel in Kreisen, wo viel betrogen wird und Affären über Jahre durchgezogen werden und oftmals wird auch ganz offen darüber gesprochen.

Als Hinweis: Ich war in drei längere Partnerschaften, wo es Sexverweigerung gab, ich habe trotzdem niemanden betrogen. Möglichkeiten hätte ich genug gehabt.
Ich habe mich, als ich es nicht mehr aushielt, einfach getrennt und einen Schlussstrich darunter gezogen. So werde ich es in Zukunft auch weiter praktizieren. Ich finde es nämlich viel schöner, frei zu sein, als nach Hause zu kommen und ständig lügen und mir was verkneifen zu müssen. Würde mich selber annerven so etwas. Nebenbei ist mir Sex sehr wichtig, aber ich kann eine zeitlang auch gut darauf verzichten, wenn der Partner nicht will.
Wenn es sexuell sowieso nicht stimmt, dann trennt man sich besser oder einigt sich auf eine offene Beziehung. Es gibt ja nicht nur eine Art von Beziehung, man Partnerschaften sehr vielfältig führen.
 
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  • #14
...obwohl ihr vielleicht sogar eine Beziehung eingegangen wärt, wenn nicht schon eine Beziehung da wäre?
Vielleicht sogar wäret, das ist der Punkt. Man ist es aber nicht. Und man ist nicht mehr genau der Mensch, der man wäre, hätte man seinen Partner nicht früher kennengelernt. Entwickelt man sich in der Beziehung nicht?

Ich denke nicht, dass man in einer Beziehung noch objektiv beurteilen kann, wer vielleicht gepasst hätte, wenn. Man gewöhnt sich an PartnerIn, man verändert sich, die Bedürfnisse werden nach dem Partner ausgerichtet. Was er hat, wird wichtig.

Natürlich können mal Gedanken kommen, ob jemand anders besser wäre, aber es kann in der Tat auch sein, dass es so ist, und man eine Beziehung dann beendet.

Aber, wenn die Beziehung glücklich ist, eigentlich nicht. Wenn man nach längerer Zeit mit einem Menschen, diesem gar nicht angepasst ist, entwickelt man sich anscheinend nicht weiter, und verbleibt auch in der Beziehung in einer Art Vakuum. Es muss einem dann wichtig bleiben, was wichtig war, was ich seltsam finde. Denn wenn ich etwas bei einem Menschen nahe kennenlerne, dann verändere ich mich auch, verbinde ihn mit mir.
 
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  • #15
Kommt drauf an, ich (w) habe schon erlebt, dass ich mich verliebt habe in einen anderen und dann zumindest gedanklich sehr untreu war und mir ausgemalt habe, was der andere mir geben würde, was mir mein Mann nicht gibt. Aber auch wenn ich zufrieden war mit meinem Mann, war ich schon manchmal in Versuchung, d.h. es kommt vor, dass ich einen Mann treffe und die körperliche Anziehung extrem stark ist, manchmal krieg ich richtig weiche Knie und das mache ich ja nicht mit Absicht, mein Körper reagiert. Vielleicht sind auch wir Frauen nicht von Natur aus monogam und es gibt ja auch viele tolle Männer (damit meine ich nicht oder nicht nur Äußerlichkeiten).
 
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  • #16
Die Liebe zu meinem Mann!

Da kommt mir nicht einmal so ein Gedanke.
 
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  • #17
Ich bin in frühster Jugend einmal fremdgegangen, woran auch die Beziehung zerbrochen ist.
Auch wenn es jetzt fast 35 Jahre her ist, habe ich nie vergessen welches Leid ich meinem damaligen Partner damit angetan habe. Dazu habe ich in einer späteren Beziehung am eigenem Leib erfahren dürfen, wie es sich anfühlt wenn man selber der Betrogene ist.

Daher war es auch das erste und letzte mal in meinem Leben - ein weiteres Schuldgefühl werde ich mir nicht noch dazu aufladen.
 
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  • #18
Mich halten ab die Liebe mit meiner Partnerin, unsere Gesprächsbereitschaft und Konfliktfähigkeit, Wertvorstellungen und so weiter.

Ich habe genug schlimmes gesehen und erlebt, was Fremdgehen anrichtet, welche Auswirkungen dieser Betrug hat.

Fremdgeher sind - egal welchen Geschlechts - getriebene, schwache und egoistische Menschen, also keine, mit denen eine gute Partnerschaft möglich wäre.

M
 
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  • #19
obwohl ihr vielleicht sogar eine Beziehung eingegangen wärt
Damit der Lebensweg fortgesetzt werden kann, müssen Entscheidungen fallen. Manchmal offenbaren sich weitere Alternativen erst im nachhinein, aber wieder zurückgehen, um sie auszuprobieren, wäre fatal, erst recht wenn der Partner, der einen bis hierher begleitet hat, wie ein Stück Abfall zurückbleiben müßte, während man selbst ja auch nicht sicher sein kann, daß die Alternative wirklich der bessere Weg ist. Möglicherweise verliert man das Zurückgelassene, ohne gleichwertigen Ersatz zu finden. Und deshalb: so wie es einmal entschieden wurde, wird es auch gemacht.
 
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  • #20
Natürlich könnten viele Deckel passen. Aber müssen wir die alle ausprobieren?

Würde ich mich zu einem anderen Mann hingezogen fühlen, dann stimmt‘s in meiner Beziehung nicht. Fairerweise wäre dann zu klären, ob ich mir selbst etwas vormache und nur noch aus Bequemlichkeit daran festhalte.

Wenn ich liebe, möchte ich den Partner auf keinen Fall verlieren oder verletzen. Ich bin immun gegenüber der Versuchung und absolut treu, ohne extra Vereinbarung.

Das liest sich so, als ob die Beziehung als Behinderung für etwas Neues empfunden wird. Die Frage ist doch: Wie wichtig ist die vorhandene Beziehung? Hat sie noch das Potential, vom Fremdgehen abzuhalten? Wenn nein: Beziehung beenden, denn wer frei ist darf der Anziehungskraft nachgeben. Alles andere hinterlässt einen großen Scherbenhaufen und es gibt nur Verlierer.
 
  • #21
Wenn die Anziehung da ist, die Wellenlänge, die Harmonie auch. Was hält euch ab fremdzugehen? Ist es das Versprechen, dass ihr eurem Partner gegeben habt, oder kommen erst garkeine Anziehungen auf,
Es kommen erst gar keine Anziehungen auf. Also gibt es auch keine Notwendigkeit, mich irgendwie vom Fremdgehen abzuhalten. Mit meinem Liebsten bin ich glücklich, wir lieben und begehren uns. Es interessiert mich einfach nicht, von einem anderen begehrt und berührt zu werden. Daher ist Treue für mich auch keine besondere Leistung (auf die ich dann stolz sein könnte), sondern schlichte Selbstverständlichkeit.

Wenn ich mich ernsthaft nach anderen Männern sehnen würde, dann wäre das ein deutliches Zeichen dafür, dass meine Beziehung tot oder zumindest schwerst krank ist. Das ist zumindest meine persönliche Erfahrung.
 
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  • #23
Was mich vom Fremdgehen abhält?

Ganz einfach, zum einen, dass ich mich selbst betrüge, wenn ich meine Frau, die ich liebe hintergehe, zum anderen, dass ich weiß, wie weh es tut zu erfahren, dass ich betrogen wurde von dem Menschen, den ich geliebt habe und für den ich (fast) alles getan hätte.


Etwas anders sieht es aus, wenn ich in einer Beziehung ohne Liebe bin, mehr aus Routine, weil ich mich nicht überwinden kann schlusszumachen aus welchem Grund auch immer. Das war zum Glück bei mir noch nicht länger der Fall, aber wäre es so, könnte ich mir zumindest vorstellen, in einem schwachen Moment fremdzugehen. Allerdings bin ich der Überzeugung, dass jeder so ehrlich sein sollte, eine solche Beziehung entweder zu beenden oder andere Wege zu finden, z.B. eine offene Beziehung etc.
 
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  • #24
Es ist die gemeinsame Geschichte, die gemeinsame Zeit mit meinem Partner. Denn die macht den Unterschied zu einem anderen potentiellen Partner, mit dem mich ja eben erstmal nur das Potenzial für eine Beziehung verbindet.
Nur mit einem Menschen Sex zu haben macht den Sex für mich zu etwas besonderem, zu so einem tiefen Glücksgefühl, das Fremdgänger meines Erachtens nicht ansatzweise empfinden können.
Das ist der Preis den man für die -meiner Meinung nach nicht wirklich vorhandene- Vielfalt zahlt.

Das ist der Grund warum mich überhaupt nichts zum Fremdgehen zieht, obwohl es andere tolle Männer in meinem Umfeld gibt. Da reicht mir absolut der normale freundschaftliche Kontakt und die Freude darüber dass es diese Menschen in meinem Leben gibt. Sex muss da nicht für her.

w/44
 
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  • #25
Mir fehlt einfach das Bedürfnis. Ich habe in der Partnerschaft alles, was ich mir gewünscht habe und wünsche.

w31
 
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  • #26
Ich denke, dass man dann Verlangen nach anderen "Deckelchen" hat, wenn das derzeitige nicht wirklich als passend empfunden wird, wenn sich die Beziehung sehr verändert hat, wenn sich die Gefühle dem Partner gegenüber sehr verändert haben. Dann hat es Platz für Anziehung und Leidenschaft mit Dritten.
Man sollte sich darüber bewusst sein, was man selbst will - was man wirklich will. Man sollte in erster Linie zu sich selbst ehrlich sein können. Und möglichst offen mit dem Partner über seine Bedürfnisse sprechen - bevor man eine Liaison mit jemand anderem eingeht.
 
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  • #27
Traurige, aber ehrliche Antwort: Mangel an Gelegenheit und die Unerfahrenheit, mit Frauen etwas Erotisches in die Wege zu leiten.
 
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  • #28
Falsche Frage für mich und sicher auch für viele andere. Ich freue mich aber, dass es hier so viele Menschen gibt, die alles "richtig" machen und sich dessen auch sehr bewusst sind. Das liegt daran, dass ihr von Natur aus monogam seid - ich bin es leider nicht, das macht das Leben komplizierter, hat aber auch Vorteile. Und ist eben so, aber bitte verurteilt das nicht grundsätzlich.
 
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  • #29
Ganz einfach: aufrichtige Liebe hält mich davon ab!
 
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  • #30
Mein persönlicher Wertekompass. Ich denke, dass es falsch ist jemanden zu betrügen und dem Risiko einer oder mehrerer gefährlicher Krankheiten auszusetzen. Ich würde auch nicht mein Leben lang eine Lügen leben wollen. Und ich möchte ebenso nicht, dass eine Frau mir das antut.

Es kommt auch auf die persönliche Liebeseinstellung an, ob man eher realistisch oder romantisch ist. Romantisch kann man sein und verstehen als immer treu oder eben auch dem tollen Moment nachzugeben. Ich bin Realist. So unromantisch, wie ich es sehe, ist kein kurzer Spass es wert eine tolle, lange Beziehung wegzuwerfen. So altbacken "Ich weiß was ich an meinem Partner habe" klingt, da ist viel Wahres dran und viele würden gut beraten sein, sich das öfter vor Augen zu halten.

Ich kann mich ja auch bei leckerem Essen zügeln oder wenn jemand mich aufregt schlage ich auch nicht zu. Da ist das widerstehen häufig auch sehr schwer, aber machbar. Und man kann danach auch stolz sein, sich zivilisert verhalten zu haben. (Deswegen stören mich immer diese Tiervergleich "Die und die Art ist polygam, deswegen ist es natürlch, dass Menschen fremdgehen.." und ähnlicher Schwachsinn)