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  • #1

Was haltet ihr von dem Klischee? Entweder guttaussehend oder intelligent, beides geht nicht.

Was haltet ihr von dem Klischee? Entweder guttaussehend oder intelligent, beides geht nicht.

Gibt es die wirklich gutaussehenden Akademiker, wie im Film? Gut gebaut, attraktiv, hoch gewachsen und auch noch intelligent? Oder sind die hoch gebildeten Männer wie Frauen eher nicht zum ansehen, sondern nur zum anhören geeignet. Viele bestätigen dieses Vorurteil. Je gebildeter desto unattraktiver. Ich rede von der objektiven Attraktivität Bsp. Promi George Clooney.
 
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  • #2
Da ist was dran.
Kenne fast keinen hochgebildeten wirklich objektiv gutaussehenden Mann.
Doch halt, zwei Professoren, einer leitet eine Klinik in Bad Füssing, einer ist in einer höheren Beamtenposition - aber eben doch Ausnahmen.
Bitte nicht Aussehen liegt im Auge des Betrachters.
Ein kleinwüchsiger Geselle, mit Nickelbrille, wenig Haar und mager wie ein Putenschnitzel wird wohl keine Frau als attraktiv bezeichnen, aber manche sind eben hochintelligent.
 
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  • #3
Was halt von Klischees zu halten ist - überzogen mit Fünkchen Wahrheit.

Sharon Stone IQ154, Ellen Muth IQ156, Dolph Lundgren IQ160

Ich hab mal was über die "Illusion der Alternativen" gelernt:
Es kann bei jeder Entscheidungsfrage folgendes zutreffen:
- entweder - oder
- weder- noch
- sowohl - als auch
- nichts von alledem

In diesen Alternativen dürften somit alle Akademiker zu finden sein.
 
  • #4
'Klischees sind vorgeprägte Wendungen, abgegriffene und durch allzu häufigen Gebrauch verschlissene Bilder, Ausdrucksweisen, Rede- und Denkschemata, die ohne individuelle Überzeugung einfach unbedacht übernommen werden.'

Und genau aus diesem Grunde haben sie für mich persönlich überhaupt keine Bedeutung, egal um was es sich handelt.

Mir wurde von Kind an beigebracht, selbst nachzudenken und ich vergesse das äußerst selten.
 
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  • #5
Klischee im Allgemeinen:
eine künstliche Mauer aus dichtem Nebel ohne Fundament, die basierend auf der Unkenntniss ein echten Kontakt zwischen DU und ICH verhindert.

Schon seltsam wieviel Unkenntnisse es unter den "Gebildeten" zu geben scheint. Lieber pauschalisieren, statt differenzieren! Ob das Leben dadurch einfacher/übersichtlicher wird?

Ich gehe von der Vielfalt aus. Nur weil ich noch keinen intelligenten und wirklich gutaussehenden Akademiker kenne, bedeutet es noch lange nicht, dass es ihn nicht gibt. Allein die Gesetzmäßigkeit der Wahrscheinlichkeit spricht sich für seine Existenz aus.

w32
 
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  • #6
@#4: Die häufig anzutreffenden Pauschalisierungen resultieren m. E. zum Teil daher, dass im Alltag meist Abstraktion und damit Distanz erwartet wird. Abstrahierte Probleme sind entfernt genug vom Angesprochenen als dass sie persönlich wirken könnten und dadurch verletzen.
Wer pauschalisiert schließt einen grossen Kreis mit ein - der Einzelne ist nicht direkt und alleine konfrontiert und kann/sollte sich weniger angesprochen fühlen. Leider führt die Abstraktion häufig zur Klischeebildung. Das ist der Nachteil.
Pauschalisierungen werden an eine grössere Menge gerichtet um Hypothesen aufzustellen.
Differenzierungen wirken nur bei persönlicher Kenntnis der individuellen Sachlage um konkrete Lösungen aufzuzeigen.
 
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  • #7
Liebe FS
das ist eine Quatschbehauptung. Aber sie hat zu der herrlichen Antwort von Angeline geführt: Mir wurde von Kind an beigebracht, selbst zu denken (umformuliert grins ) und ich vergesse das äußerst selten.
 
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  • #8
Bist du eigentlich attraktiv und gebildet?
Dein Frust kommt wahrscheinlich davon, dass du zu hohe Ansprüche an andere stellst.

Natürlich schließt gutes Aussehen eine gewisse Intelligenz nicht aus!
Denk doch mal nach, warum soll ein schönes Gesicht das Hirn beeinflussen! :)
Die Theorie ist doch wohl lächerlich...

Wenn ein Mann über eine Frau und deren Aussehen negativ spricht, hängt es oft damit zusammen, dass er sich eine Abfuhr eingeholt hat. (Motto: Die muß doch dumm sein, wenn sie mich nicht will!)
w40
 
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  • #9
Ich halte von diesem Klischee gar nichts. Es stimmt einfach nicht. In allen Berufsgruppen oder Bildungsschichten (oder wie auch immer) gibt es gutaussehende Personen oder eben Leute mit duchschnittlichem Aussehen. Bei den Frauen mag es sein, dass sich einige Akademikerinnen weniger aufbrezeln und daher weniger attraktiv WIRKEN.
Und selbst wenn es so wäre, würde ich dennoch nicht den 1,85 m großen, schlanken, gut gebauten Mann mit dunkler Haarpracht wählen, wenn er dann "doof wie ein Stück Torf" wäre. Einer der attraktivsten Männer, die ich je kennengelernt habe, war übrigen ein Professor für alte Sprachen.
Und wenn ich mich an den Unis so umschaue (ich muss da hin und wieder Praktikanten betreuen), dann finde ich die jungen Leute beiderlei Geschlechts, die dort studieren, schon ziemlich attraktiv. Und das sind ja die zukünftigen Akademiker.
 
  • #10
Es gibt durchaus eine statistisch signifikante Korrelation zwischen (obacht jetzt,) "herausgeputzt" und Bildungsnievau. Die wenigsten Physikdoktoren gehen in die Mukkibude und die Frau Professor Dingsbums wird sich wesentlich seltenender im Nagelstudio einfinden als Mandy, Cindy, und Candy. Aus einem anderen Thread hier konnte man sehen das sich der Anteil der "Schönen", oder derer die als landläufig "schön" gefunden werden, bei ca 1-10% einpendelt. Wenn man dazu noch die Wahrscheinlichkeit eines höheren Bildungsniveaus oder gar höherer Intelligenz einrechnet, landet man schnell bei einer Quote die man getrosst als "Ausnahme" bezeichnen kann

Mir ist das relativ egal, ich suche eh nur eine Einzige und die darf dann gern auch die "Ausnahme" sein. ^^ wobei das finden sich durchaus als "Fleissarbeit" gestaltet.
 
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  • #11
Mal schnell ein paar Beispiele, die das Klischee locker widerlegen. Die Liste könnte man unendlich lang weiterführen:

Karl Theodor zu Guttenberg
Stephanie zu Guttenberg
Dagmar Wöhrl, CSU-Politikerin, Juristin, ehemalige Miss Germany
Gertrud Höhler, Professorin für LIteratur und erfolgreiche Unernehmensberaterin
der neue Präsident des BDC (Berufsverband der Chirurgen)
Prof. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik der TU München
Christian Thielemann, Dirigent

Und natürlich mein Partner und meine drei Söhne :)

w53
 
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  • #12
Blödsinn, Mandy und Cindy gehen vielleicht ins Nagelstudio, Frau Prof. Dingsbums o. ä. weiß auch das Äußere zu gestalten. Was schon stimmt, ist das ein bestimmter Typ attraktiver Frauen normalerweise bei Nichtakademikerinnen liegt. Das hat auch Gründe.
 
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  • #13
Also, ich kannte beruflich einmal viele Ärtzinnen, eine einzige davon würde ich als attraktiv bezeichnen, diese war superschlank, groß hatte langes braunes Haar bis über die Schulter und war extrem feminin, naja, sie hat dann auch irgendwann Kinder bekommen und verließ die Klinik.
Aber alle anderen waren nicht attraktiv, raspelkurzes Haar, sahen aus wie Männer, zogen sich an wie Ökos und dachten wohl nur die Intelligenz zählt - immerhin dachte Einstein auch so.
Ich glaube mittlerweile dass die Hochstudierten sich nicht an Äußerlichkeiten wie Mode, Status und Optik festmachen. Kenne auch Ärzte, welche in ausgebeulten Cordhosen mit T-Shirts
und Turnschuhen privat in der Stadt rumlaufen, also wenn man sie nich kennen würde, würde keine Frau nach denen sich umdrehen.
 
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  • #14
Also ein IQ bestätigt einen Grad der Intelligenz, sagt für mich allerdings noch nichts darüber aus, was der Mensch damit anfangen wird. Auch Mörder, Kriminelle und Fanatiker koennen einen hohen Grad an Intelligenz ausweisen, in Polizeiakten und Psychologischen Gutachen schon bestätigt.
Also gibt es da wohl einen Unterschied zwischen IQ und Lebensgestaltung bzw. Persönlichkeit.

Den EQ hat man hier total ausgelassen.
Phantasie ist wichiger als Wissen unser guter Einstein.

Ohne EQ kann man im Leben nicht wirklich beruflich und privat erfolgreich sein.
Kenne beruflich Leute, die haben ein Top-Fachwissen, koennen aber nicht mit Menschen umgehen, keine Emotionen im Gespräch aufbauen und versagen somit trotz super schulischen Leistungen. Tchja, ist Abi und Bildung wohl doch nicht alles!
 
  • #15
@11# wo liegt der "Blödsinn" ? Mandy und Cindy "gestalten" sicherlich auch ihr Äusseres; wohl eher nach anderen Kriterien als Frau Dr. DB aber sie tun es ebenfalls.
 
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  • #16
#7 22.08.2010, 10:35:
Wer redet hier von Frust? Ich habe nur eine Frage gestellt? Habe ich geschrieben, dass ich frustriert bin? Mitnichten.
Es ist nur eine Feststellung.
Übrigens kenne ich einen sehr gutaussehenden, hochgewachsenen, dunkelhaarigen Arzt mit Doktortitel und eigener Praxis und der ist noch frei - tchja, das gibt es noch.
Und wohnt bei uns in der Nähe, alles super was?
Aber leider zu jung für mich (grins).
Ein Traummann aber für viele Frauen, ich glaube, der kann sich vor Angeboten nicht retten, der
Arme.
 
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  • #17
von #4 an #5: stimme deiner Ausführung zu, auch verstehe ich die Tendenz zur Distanz (ob durch Klischee oder sonst was) um sich erst einmal zu schützen, nur ist für mich diese Haltung im Zusammenhang hier (Partnersuche) irritierend, da ich sie für Kontakt verhindernd halte. Wenn ich dazu tendiere alle über einen Haufen zu werfen, Individualität verkenne, was erhoffe ich mir hier zu finden. Sucht dann wohl jeder eine Ausnahme, die die Regel bestätigt? Wenn hier allerdings wider erwarten eine hohe Zahl an Individualisten vorhanden sein sollte, dann könnte es wiederrum klappen. :)
 
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  • #18
Hier wird so getan, als wenn äussere Attraktivität und IQ-Intelligenz etwas ausschließlich Positives wären. Während das eine Attribut eben nur Oberflächlichkeit darstellt, nervt das andere oft mit zuviel Theorie. Meiner Ansicht nach leidet unsere Gesellschaft unter diesen Idealen.

Mir sind Menschen, die anpacken und Optimismus ausstrahlen, aber vielleicht keine Schönheiten sind, 1000mal lieber - die sind es übrigens auch, die den o.g. Spezies ein Überleben sichern. Denn es sind viele!

Es gibt diese Menschen, die erst auf den zweiten Blick schön werden - so schön, dass man ihre Unattraktivität völlig ausblendet.
 
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  • #19
Meine Kollegin und ich haben eine Praxisgemeinschaft, gehen monatlich ins Nagelstudio und zum Friseur, kleiden uns sportlich-elegant allerdings nach welchen Kriterien wir es tun, habe ich mir nie überlegt. Wer weiß, vielleicht nach dem eigenen Geschmack?
Manche Kolleginnen tun es nicht, oh je, hoffentlich halten uns unsere Patienten nicht für dümmer nur weil wir auf unser Äußeres achten?! Dann könnten wir uns glatt die teueren Fortbildungen auch sparen.
Ach, was ist das schon wieder für eine Diskussion?

@Hellekeen
deine Hoffnungen auf Ausnahmen, halte ich für berechtigt. Vielleicht ist es dir während deiner Fleissarbeit, eine Aufmunterung.

W32
 
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  • #20
Kommt darauf an.
Wenn ich drei Tage am Stück vor dem Computer sitze, weil ich noch eine Arbeit abgeben muss, sehe ich hinterher auch zum Weglaufen aus: rote Augen, Augenringe, wuscheliges Haar, blasse Haut und Fuselpullover. Wenn ich dann so kurz in der Bar gegenüber einen Kaffee trinken gehe, da sieht mich auch keiner an.
Wenn ich aber entspannt bin und mich brav zurecht mache, dann besteht der Barmann darauf, mir den Kaffee am Tisch zu bringen und diesen vorher zu wischen.

Was ich damit sagen will: An George Clooney und den anderen Photoshop-Opfern ist übehaupt nichts besonderes dran. Die sind einfach immer nur zurecht gemacht.

Es liegt natürlich auch an der Mentalität in Deutschland. Viele Menschen denken so wie der FS:Wer hübsch ist, ist dumm. In der Uni hat mir das ein Professor sogar einmal direkt gesagt. Er wollte meine Arbeit nicht durchlesen, mit der Begründung "Du siehst zu gut aus, du kannst bestimmt nichts."
Und dabei war ich immer ganz normal angezogen.
Wenn man immer diesem Vorurteil begegnet, dann fängt man irgendwann an, sich absichtlich hässlich zu machen.
 
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  • #21
@14: Genau das meine ich ja.
 
  • #22
Ich glaube viele, die nur das eine oder das andere sind, haben dieses Vorurteil aus Neid.
Die Natur ist nunmal nicht so gerecht, dass sie an alle gleichviel Vorzüge verteilt und jeweils nur unterschiedliche gewichtet.

Wer gute Gene hat, wird auch mit höherer Wahrscheinlichkeit gut aussehen und intelligenter sein.
Wer besser aussieht, wird weniger Motivation haben in seine geistigen Fähigkeiten zu investieren, da er vieles leichter erreichen kann (schönere Menschen werde auch intelligenter etc eingeschätzt).
Wer nicht so gut aussieht, sieht sich häufiger gezwungen das durch Erlernen anderen Fähigkeiten wett zu machen.
 
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  • #23
Ich denke, daß dieses Klischee sehr viel damit zu tun hat, auf welche Art und Weise ein Mensch attraktiv ist. Eine Daniela Katzenberger mag für eine gewisse Klientel bestimmt als attraktiv gelten und hat mit Sicherheit keinen sonderlich hohen IQ. Andererseits gibt es ja auch Frauen die auf eine klassische Art und Weise attraktiv sind, wie zb. eine Sharon Stone o.ä. die dann durchaus einen hohen IQ haben können. Bei einer Person die auf billige Art und Weise attraktiv ist (zb. wasserstoffblonde Extensions, Solariumbräune, Silikonbrüste, straßverzierte Kunstnägel & Co.) kann ich mir eine negative Korrelation zwischen Attraktivität und IQ durchaus vorstellen, bei einer attraktiven Person, die auf klassische Art und Weise attraktiv ist dagegen nicht.
 
  • #24
*LACH* Vielleicht bin ich ja der Gegenbeweis?

@2: Logiker bist Du nicht, hoffentlich! ;-)

"weder - noch" und "nichts von alledem" ist gleich, oder? Und das erste sind in Wirklichkeit zwei Möglichkeiten in einer zusammengefasst.

Vielleicht sollte es sein:
- entweder das Eine
- oder das Andere
- sowohl als auch
- nichts von alledem
 
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  • #25
@#23 Ich verstehe Deine Logik, interessante Beobachtung, guter Ansatz aber meine Darstellung war/ist richtig. Es wird tatsächlich von 4 Alternativen ausgegangen. Hab sie womöglich nicht schlüssig dargestellt.

1. entweder / oder
2. sowohl / als auch
3. weder / noch

und jetzt: oder 4. nichts von alledem (was von 1-3 zur Auswahl stand) Wenn die Antwort/Lösung nicht im Spektrum von 1-3 liegt, dann liegt sie ganz woanders (hier 4)

Gebe zu nicht gerade leichte Kost aber je enger die Einsichten umso mehr Weite wird benötigt.
Fand es passend zum Thema als kleines "Schmankerl"
 
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  • #26
Nachtrag zu #24: Ich meinte natürlich Ansichten statt Einsichten. Sorry. Von Einsicht kann hier kaum die Rede sein. :)
 
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