• #31
Guten Sex sehe ich nicht als Ursache sondern als Folge einer guten Passung und damit Beziehung. Meine Theorie ist, dass sich die angenehmen Nebenaspekte (lustbetonter Sex) bei perfekter Passung von selbst ergeben und auch Treueschwüre obsolet werden.
Guter Sex reicht natürlich nicht als Grundlage für eine Beziehung.
Aber ohne sich riechen zu können bei sonstiger guter Passung wirds auch mit dem guten Sex nichts.
Ich hab schon nette Männer kennengelernt, die ich absolut nicht riechen konnte.
 
  • #32
Sind wir schon so weit?

Jetzt sollen sich also Freunde, Bekannte oder Familie vor den Karren spannen lassen und anhand einer Checkliste den geeigneten Kandidaten herausfiltern?
Ich würde dir den Vogel zeigen- jetzt im Ernst- Sympathie, Anziehungskraft das liegt immer noch im persönlichen Erleben.

Erinnert mich doch stark an dieses unsägliche Format beim Privatsender Sat1- da lassen sich Menschen doch ernsthaft von irgendwelchen Psychologen und selbsternannten Experten den Traumpartner vorschlagen und heiraten selbigen OHNE den zu kennen, nur aufgrund irgendwelcher Berechnungen.
Find ich schwer bekloppt, für mich DAS Zeichen das die Leute aus gutem Grund Single sind.

Und es ist unglaublich aber diese Ehen funktionieren nicht und warum?- weil zur Liebe einfach mehr gehört wie Fragebögen!

Wen man das nimmer hin bekommt, Partnersuche selbst zu gestalten dann sollte man es sein lassen, ganz einfach!
 
  • #33
Ich finde schwierig, wenn jemand andere Menschen für sich entscheiden (was eigentlich?) lässt..... Manche Erfahrungen muss man einfach selbst machen, um sich weiter zu entwickeln.
Jeder kennt aus seinen Singlezeiten doch die Verkupplungsversuche im Freundeskreis. da staunt man manchmal Bauklötze, wen die Freunde für vermeintlich passend befinden und fragt sich, ob die einen wirklich kennen.
 
  • #34
Falls du die Aktion startest Berichte bitte mal wie es war.
Ich hab mit ihr darüber gesprochen. Sie fand die Idee auch ganz witzig aber wir haben festgestellt, dass das Ganze eine Anleitung zum perfekten Beziehungsdrama mit zig Beteiligten ist 😂
Ihre beste Freundin ist frisch verliebt und ihr Freund würde dann mitkommen wollen, mein Freund ist wiederum Single und suchend und so wie sich das für mich anhört könnte sie in sein Schema passen. Eure Argumente hier sind auch nicht von der Hand zu weisen. Naja, der Gedanke taugte immerhin für ein langes Gespräch, das ist auch was.

@Pfauenauge
Du denkst da schon sehr in meine Wunschrichtung. So eine Mischung aus einer sehr traditionellen Lebensweise gepaart mit modernen bzw. alternativen Elementen wäre für mich sehr interessant. In einem heutigem modernen Lebenslauf sehe ich nichts ansprechendes, da wohl ein Zeitenwechsel langsam am Himmel aufzieht. In solchen Gruppen sammeln sich aber auch viele Leute mit denen ich nichts zu tun haben will.
 
  • #35
Profilen schreibe ich häufig, wenn nach der idealen Beziehung gefragt ist, mein Motto: Treue ohne Zwang. Zwang (und Freiheit) ist dabei für mich ein sehr weitreichender und zentraler Begriff im Leben, damit das nicht wieder in falsche Hälse kommt. Sich sexuelle Treue zuzusprechen, wäre ein solcher künstlicher Zwang, wenn auch selbst auferlegt, der in meinen Augen genau das auslöst, was er verhindern sollte. Prohibition hat noch nie funktioniert.
So viel Theorie…!
Hast du denn irgendwas davon in der Praxis schon ausgelebt, Treue, offene Beziehung, lustbetonter Sex, der durch perfekte Passung entsteht? So dass du deswegen auf diese abstrusen Pläne kommst?
Oder sind das reine Gedankenspiele?
 
  • #36
modernen Lebenslauf sehe ich nichts ansprechendes, da wohl ein Zeitenwechsel langsam am Himmel aufzieht. In solchen
Die Zeiten ändern sich dauernd.
Das ist das Problem.
In den 1920 Jahren - so um den Dreh- hat es viele alternative Reformprojekte gegeben, auch das Bauhaus war nicht nur Gestaltung und Architektur, sondern auch lebensteformerische Projekte mit ideologischen Überbau.
In Gruppen sehe ich dich auch nicht- aber gibt sicher alternative Datingplattformen. Den Mainstream wirst du mit deinem Profil abschrecken.
Ich würde aber deine Vorstellungen schon reinschreiben, denn es nützt ja nichts, dich mit irgendwelchen Frauen zu treffen.
 
  • #37
Hast du denn irgendwas davon in der Praxis schon ausgelebt, Treue, offene Beziehung, lustbetonter Sex, der durch perfekte Passung entsteht? So dass du deswegen auf diese abstrusen Pläne kommst?
Oder sind das reine Gedankenspiele?

Das fragt der Richtige. 😂
Sorry, das musste sein - ich hatte gerade sofort deinen Thread zur Polyamorie im Kopf ...

Der Stoiker liebt Gedankenspiele.
Als Idee für einen Film, wie weiter oben schon angemerkt, bestimmt witzig.
In unseren Breiten ist das Ideal zur Beziehungsanbahnung nun einmal die romantische Verliebtheit und ob die entstehen kann, können die Stellvertreter nicht antizipieren.
Anderswo wächst in arrangierten Ehen durchaus Liebe.

Für mich wäre es aber nichts, dazu müsste ich zu viel Kontrolle abgeben und ich habe niemandem, dem ich diese heikle Aufgabe würde anvertrauen wollen.
 
  • #38
Was für ein Unsinn. Haben du und deine Freund zuviel Zeit?

Ich will selbst sehen, ob der Typ mir gefällt oder nicht und das sehe ich innerhalb von 3 Sekunden während des realen Dates.

Warum sollte ich da erst noch die Zeit meiner Freundin verschwenden müssen?

Oder willst du uns damit weismachen, dass so viele tolle Frauen hinter dir her sind, dass du quasi ein Personalmanagement zur Vorauswahl brauchst? 🤣
 
  • #40
Diese Eingangsfrage stellt sich mir übehaupt nicht, weil das so bei uns im 21. Jhd. nicht mehr geht!
Ich kann also nichts positives erkennen! Langeweile kenne ich gar nicht, hab ich nie gehabt!
Menschen in beidseitigen, echten und wahren Liebesbeziehungen möchten monogam leben! Das größte Hindernis bei Menschen sich suf einen Menschen einzulassen, sind die Spuren seiner Vergangenheit,
Ich glaube nicht, dass man die Wahrheit erfährt, indem man fragt, warum es mit Dates nicht weitergeht!
In jeder Zeit haben Beziehungen ihre eigenen Schwierigkeiten, insofern glaube ich nicht, dass Beziehungen früher glücklicher waren!
 
  • #41
Vielleicht verlieben sich dann die Stellvertreter ineinander😄
 
  • #42
Das fragt der Richtige. 😂
Sorry, das musste sein - ich hatte gerade sofort deinen Thread zur Polyamorie im Kopf
Der Stoiker stellt hier aber Thesen auf, insbesondere „perfekte Passung = lustbetonter Sex“ oder dass Gefühle das Kennenlernen behindern würden, und leitet daraus seine Fragestellung ab.

Ich hatte nie behauptet, Erfahrungen zur Polyamorie zu besitzen (die es als Konzept ja durchaus gibt).
 
  • #43
Diese Eingangsfrage stellt sich mir übehaupt nicht, weil das so bei uns im 21. Jhd. nicht mehr geht!
Was ist das denn? Du bist doch sonst so scharf gegen Fremdkonditionierungen und Programmierung lieber @INSPIRATIONMASTER aber jetzt soll ich mich gleich von einem ganzen Jahrhundert bestimmen lassen? Da passt was nicht zusammen.
@Joggerin
Hast du den Hintergrund der Frage verstanden? Ich hoffe, dass ich diesen verständlich dargelegt habe. Einige sind darauf auch sehr gut eingegangen und haben gute Gegenargumente gebracht.
Die Zeiten ändern sich dauernd.
Das ist das Problem.
Jetzt erwarte ich aber noch größere Umwälzungen, vergleichbar mit dem Zusammenbruch des weströmischen Reichs. Der Westen ist in meinen Augen so langsam am Ende seines natürlichen Zyklus‘, die Gesellschaft atomisiert sich zunehmend. Aus diesem Grund liegt mir größtmögliche Autarkie aus reiner Vorsicht am Herzen, auch wenn es nicht so kommen sollte. Das spielt auch in meine Partnersuche mit hinein.
In den 1920 Jahren - so um den Dreh- hat es viele alternative Reformprojekte gegeben, auch das Bauhaus war nicht nur Gestaltung und Architektur, sondern auch lebensteformerische Projekte mit ideologischen Überbau.
Eine hochinteressante Zeit, deren persönliche Eindrücke ich noch heute in den Tagebüchern meiner Vorfahren lese!
So viel Theorie…!
Hast du denn irgendwas davon in der Praxis schon ausgelebt, Treue, offene Beziehung, lustbetonter Sex, der durch perfekte Passung entsteht? So dass du deswegen auf diese abstrusen Pläne kommst?
Oder sind das reine Gedankenspiele?
Es sind zum großen Teil Gedankenmodelle, teilweise auch unter Berücksichtigung meiner bisherigen spärlichen Beziehungserfahrung. 5 Teile Nachdenken, 1 Teil Praxis trifft’s in etwa. Ich wünschte ich könnte noch 10 Jahre Single bleiben um weiter in mich zu gehen um mich selbst besser kennen zu lernen aber irgendwann bin ich einfach zu alt. Ich hab öfter darüber nachgedacht ob ich mich unreifen Burschen überhaupt guten Gewissens auf die Damenwelt loslassen kann. Arge Bedenken habe ich da durchaus.
Die Frauen sagen doch immer, dass sie Männer wollen, die wissen was sie wollen. Ich hab mir nun immerhin einige Jahre im Stillen darüber Gedanken gemacht, wobei das Emotionale, gerade das Sexuelle in letzter Zeit doch stark in Hintergrund getreten ist…
Ich hatte mal ein Date mit einer sexuell sehr aktiven Dame, die mich über meine Erfahrungen dazu ausfragen wollte. Dabei bemerkte ich, wie weit weg das Thema eigentlich für mich ist, rein theoretische Gedanken dazu und null Gefühle. Sie sagte dann ab - ich wäre ihr zu kalt. Jetzt will ich aber mal sehen ob was dran ist, worüber ich so lange nachgedacht habe :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #44
Würde gern was zu luzidem Träumen schreiben, hab aber nur 3000 Zeichen.
Ein paar Jahre machte ich das auch, ohne zu wissen, dass es einen Namen dafür gab.
Da war ich Single, ohne Kind und hatte Zeit lange und genug zu schlummern. ... es machte so Spaß unter Kontrolle zu träumen.
War sehr, sehr aufregend.
Allerdings hab ich nie jemanden kennengelernt, der es auch konnte und wurde, glaube ich, von einigen denen ich begeistert davon erzählte, für verrückt erklärt.
Und ein paar Probleme hatte ich dann zunehmend auch, die mich dann auch etwas ernüchterten.
Problem 1:
ich konnte nicht mehr aufwachen und hing mehrmals in einer Schleife von Wiederholungen in der Traumsequenz bis ich wieder rausfand.
Problem 2:
wenn ich zu extrem den Traum änderte, landete ich im Nichts. zB. stand ich einmal am Strand und es passiert nichts.. ausser Wellen und Sand...ewig, weil ich alle Personen, die davor erschienen, wegschickte. Einmal steckte ich in einer Wand fest (ich versuchte danach nie wieder im Traum durch geschlossenen Türen oder Wände zu gehen).
Problem 3: ich hatte zunehmend tags das Problem bei seltsamen Situationen an die Realität zu glauben.
Das machte mir wirklich Sorgen.
Als Inception rauskam war ich völlig aus dem Häuschen.Da entdeckte ich auch Foren, in denen sich über luzidem Träumen ausgetauscht wurde.
Ist das ein konkreter realer Ort von dem du träumst?
Keine Ahnung. Wie gesagt, ich kenne Spanien nicht. Es ist ländlich, fast einsam. Wüsste also auch nicht, wonach ich suchen sollte.
Naja. Solche Dinge behalte ich auch besser für mich ;)
Meine Theorie ist, dass sich die angenehmen Nebenaspekte (lustbetonter Sex) bei perfekter Passung von selbst ergeben
Meine persönliche Erfahrung sagt: vergiss es.
Ich lernte einen sehr passenden Mann kennen über Freunde.
Wir verstanden uns super, er wollte mich und wir hätten es sehr schön und einfach miteinander haben können.
Leider wusste ich nach der ersten Radeltour: das wird nichts.

Mein Körper wehrte sich wirklich gegen seinen Geruch.
Das änderte sich auch nicht mehr.
Komischer Weise ist Aussehen da weniger wichtig. Ich fand schon Menschen wirklich hässlich. Wenn ich sie dann mochte fand ich sie plötzlich attraktiv. Wenn ich den Geruch eines Menschen nicht mag '( geht mir auch bei Frauen so) wird es schwierig länger neben ihnen zu sitzen, stehen usw.
 
  • #45
5 Teile Nachdenken, 1 Teil Praxis trifft’s in etwa. Ich wünschte ich könnte noch 10 Jahre Single bleiben um weiter in mich zu gehen um mich selbst besser kennen zu lernen aber irgendwann bin ich einfach zu alt
Himmel hilf!

Wie wäre es denn, wenn du erst mal ein paar weitere PRAKTISCHE Erfahrungen mit Dating sammelst, bevor du wilde (und meiner Meinung nach ganz ungeeignete) Theorien darüber aufstellst? Mal wieder Sex hast?

NATÜRLICH geht es insgesamt auch um Lebenszeit. Wer kann schon einfach ein paar Jahre mit Nachdenken verbringen, bevor er etwas ausprobiert?

Wenn man EWIG leben würde, wäre das ganz sicher der richtige Ansatz… aber so?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #46
Gesellschaft atomisiert sich zunehmend. Aus diesem Grund liegt mir größtmögliche Autarkie aus reiner Vorsicht am Herzen, auch wenn es nicht so kommen sollte. Das spielt auch in meine Partnersuche mit hinein.
Ja gut, der Untergang des Abendlandes steht uns ja schon länger bevor.. (Spengler?)


Jetzt wird wegen möglichen Ausfall von Stromversorgung geraten Vorräte anzulegen-von Regierungsseite.

Letzlich kann ich dazu nichts sagen.

Ich kenne oder kannte aber ein paar Leute, die solche Gedanken hegen-ich steig dann bei solchen Diskussionen irgendwann aus. Das Ganze kriegt dann für mich einen Fanatischen Touch, und dem will ich nicht folgen.

Auf jeden Fall ist das eine Weltanschauung mit dem ich bei einem Partner nicht leben könnte- es gibt aber haufenweise Leute und Foren, die so ticken.
Die Frau müsste ähnlich tickenwie du, sonst wird das nichts.
Deshalb der Rat, auf entsprechenden Börsen zu schauen oder Aussteiger Seiten...
 
  • #47
das Dating in bestimmten kritischen Phasen von Emotionen zu befreien um den, aus meinen Augen, nicht unwichtigen rationalen Aspekt bei der Brautschau stärker zu betonen.
Die "kritischen Phasen" haben einen biologischen Sinn. Wer durch gar keine schweren Hürden geht, der trennt sich einfacher. Nur wer Energie in den Aufbau einer Sache investiert, schätzt die Dinge auch hinterher mehr und bleibt zusammen. Potentiell trennt man sich einfacher ohne Kinder, denn es ist ja keine Verpflichtung da.
Ich halte mich selbst in so einer emotionsgeladenen Situation, nur für eingeschränkt rational,
So sind wir alle. Liebe hat nichts mit Logik zu tun und das ist gut so, sonst würde sich die Menschheit gar nicht mehr vermehren wollen.
Man kann aber an sich und den negativen Beziehungen wachsen und dann einen passenden Partner finden, indem man an sich arbeitet.
die dazu eine gewisse Distanz haben und nicht von Hormonen vernebelt sind.
Ich habe mich nie gerne verkuppeln lassen und wenn jemand meinte, „der passt gut zu Dir“ dann könnte ich heute noch drüber kotzen, was sich manche dabei gedacht haben.
Ich glaube sogar, das ist pure Absicht und Boshaftigkeit, denn vernünftige Männer waren da nie dabei.
Also ich suche mir meinen Partner gerne selbst und lasse den nicht über Kumpels, Mütter, Freunde oder andere „Stellvertreter“ prüfen. Ich traue mir zu, eigene Entscheidungen zu treffen und nehme auch als erwachsener Mensch die Konsequenzen dafür hin, wenn ich mal etwas falsches entscheide. Nur daran wächst man selbst und trifft dann nächstes Mal bessere Entscheidungen. Das schenkt einem auch die größtmögliche Freiheit und einen klaren Blick und weitgehende Führungsqualität für sein eigenes Leben.

Ich verstehe aber Deinen Gedankenzug.
Ähnliches Prinzip macht ja Elitepartner, dass sie die Interessen des anderen checkt und „Matches“ schafft, nur ist das irrelevant für die wirkliche Fügung, wie man in Realität sieht.
Ich erinnere mich an einen Post hier, indem sich eine Frau beschwerte, weil der Mann trotz hohem Match von 95% kein Interesse an ihr hatte.

Eine Garantie für die Liebe gibt es nie. Übrigens gibt es genug Paare, die gut zusammenpässten, aber die sich auf erotischer Ebene einfach nicht mögen.

Übrigens ist Liebe etwas ganz anderes, als perfekte Passung. In der Liebe akzeptiert man das, was kommt. Die perfekte Frau findest Du niemals, da jeder Mensch seine Päckchen mitbringt.
 
  • #48
Ja gut, der Untergang des Abendlandes steht uns ja schon länger bevor.. (Spengler?)


Jetzt wird wegen möglichen Ausfall von Stromversorgung geraten Vorräte anzulegen-von Regierungsseite.

Letzlich kann ich dazu nichts sagen.

Ich kenne oder kannte aber ein paar Leute, die solche Gedanken hegen-ich steig dann bei solchen Diskussionen irgendwann aus. Das Ganze kriegt dann für mich einen Fanatischen Touch, und dem will ich nicht folgen.

Auf jeden Fall ist das eine Weltanschauung mit dem ich bei einem Partner nicht leben könnte- es gibt aber haufenweise Leute und Foren, die so ticken.
Die Frau müsste ähnlich tickenwie du, sonst wird das nichts.
Deshalb der Rat, auf entsprechenden Börsen zu schauen oder Aussteiger Seiten...
Da kommt einiges zusammen.
- du hast ein Aussteigermodell im Kopf, mit leichten Verschwörungstheorie-Ideen, und zwar ein total konservatives
- Sex auslagern, also keine echte Treue (entweder man ist treu im Sinne von monogam oder nicht; da gibt es kein wischiwaschi mit Treue ohne Zwang; dann kann man eine offene Beziehung festlegen, dann ist es auch wieder Treue im neuen Rahmen, aber was soll sich eine Frau unter Treue ohne Zwang denn vorstellen?)
- du bist extrem verkopft mit schrägen Ideen wie dem Siezen oder dem hier
- aber fast keine Erfahrung mit Beziehungen; heißt Beziehungsgrundlagen wie richtig streiten, Kommunikation, was tun bei banalen Problemen „er macht den Klodeckel nicht runter“ hast du noch nicht mal lösen müssen, ich sag mal Level 1-10, hast aber Vorstellungen von Level 100?
Du wirkst auf mich wie jemand, der gleich einen Palast bauen will, aber nur in der Theorie drüber gelesen hat und noch nicht mal eine Latte gesägt hat. Total unrealistisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so was wird. Vielleicht gibt es eine Frau, die genauso unsicher, unerfahren, verkopft ist plus der Lebenswelt mit dem harten Selbstversorgen. Hab ich noch nie kennengelernt in der Kombi, nicht mal ansatzweise, und ich hab mit hardcore-Landschaftsökologen studiert, die vegan in der Wagenburg lebten.
Ich würde dir eher raten, da mal etwas einfacher anzufangen. Mit einem normalen Date.
W, 38
 
  • #49
Ja - und da gehen die nicht mal als Stellvertreter zu einem Date...
Ich würde das machen. Vorher wollte ich aber ein paar Fakten zum Stellvertreter wissen ( Grösse, Gewicht, Alter, Job, Status ...). Ob ich 2 Stunden sinnlos hier rumdaddel oder mich 2 Stunden ( oder 3 oder 4 je nachdem) auf ein Stellvertrer date begebe, ist doch gehopst wie gesprungen.

Du denkst da schon sehr in meine Wunschrichtung. So eine Mischung aus einer sehr traditionellen Lebensweise gepaart mit modernen bzw. alternativen Elementen wäre für mich sehr interessant. In einem heutigem modernen Lebenslauf sehe ich nichts ansprechendes, da wohl ein Zeitenwechsel langsam am Himmel aufzieht. In solchen Gruppen sammeln sich aber auch viele Leute mit denen ich nichts zu tun haben will
Oh jetzt wird es aber krude und dann noch als Vorgabe mit dem kruden Hofbesitzer aus dem Osten.

Ja gut, der Untergang des Abendlandes steht uns ja schon länger bevor
Yes, und die Türken stehen wieder vor Wien.

Da bin ich dann auch mal raus, bevor wieder geschlossen wird.

W,56
 
  • #50
Der Westen ist in meinen Augen so langsam am Ende seines natürlichen Zyklus
Nicht nur der Westen, mein Lieber; täusch dich da nicht.

Aus diesem Grund liegt mir größtmögliche Autarkie aus reiner Vorsicht am Herzen
JETZT ist mir klar geworden, woher der ganze Wind weht.
Angefangen beim „man“ statt „ich“, dem siezen, der Verkleidung und schließlich dem Stellvertreteransatz:

Nein, es geht dir ganz sicher NICHT um ein Modell, dass für die Endzeit geeignet wäre (aus diesem Grund kann man mindestens genauso gut diametral entgegengesetzt argumentieren - ein Maximum an emotionaler Bindung ausleben).

Du willst schlicht und einfach niemanden emotional an dich heranlassen, weil du tierische Angst davor hast, verletzt zu werden.

Dabei bemerkte ich, wie weit weg das Thema eigentlich für mich ist, rein theoretische Gedanken dazu und null Gefühle. Sie sagte dann ab - ich wäre ihr zu kalt
Bei dir ist es - warum auch immer, wahrscheinlich durch frühkindliche Prägung - zu einer kompletten Verdrängung deiner Gefühle gegenüber Frauen gekommen.
Und jetzt rationalisierst du das mit deinem angeblichen Faible für alte Gebräuche und deinen Erkenntnissen zur Zukunft der Menschheit.

Puh, what a journey.
 
  • #51
Lieber @Verwirrt1111 ,
zunächst danke ich für deine Zeit, die du damit verbracht hast meine Beiträge zu lesen.
Zunächst siehst du die richtigen Zusammenhänge:
JETZT ist mir klar geworden, woher der ganze Wind weht.
Angefangen beim „man“ statt „ich“, dem siezen, der Verkleidung und schließlich dem Stellvertreteransatz:
Hier aber geht deine Vermutung in eine leicht falsche Richtung:
Du willst schlicht und einfach niemanden emotional an dich heranlassen, weil du tierische Angst davor hast, verletzt zu werden.
Zunächst bin ich prinzipiell recht sensibel und verletzlich. Das ist nicht abzustreiten. Angst vor dem Verletztwerden habe ich nicht, da ich es, obwohl durchaus möglich, weitestgehend in meiner Hand habe, ob ich mich verletzen lasse oder nicht. Das musste ich lernen. Nun will ich tatsächlich auch vermeiden verletzt zu werden und wie schon in anderen Fäden festgestellt wurde: Dating ist ein raues Pflaster, nichts für Weicheier. Man braucht einfach ein dickes Fell. Aus diesem Grund möchte ich mich auch so wenig emotional da herein hängen, soweit es mir möglich ist und Emotionen erst dann zulassen, wenn ich eine vernünftige Basis dafür sehe. Daher fand ich den hier irgendwo eingebrachten Begriff der Vernunftbeziehung ganz gut. Eine Beziehung auf Basis von vergänglicher Verliebtheit kann ich mir schenken. Ich fände es schöner, wenn sich Emotionen nach und nach auf einer soliden rationalen Basis entwickeln. Von so einem Strohfeuer hat keiner was langfristig. Deswegen ist auch Sex für mich erst einmal nur sekundär.
Ich habe nun aber ein ganz anderes erhebliches Problem an mir festgestellt und das ist dieser radikalindividualistische Ansatz, den ich gern nach außen kehre. Nicht das dieser aufgesetzt ist, aber er ist bei einem gesellschaftlichem Thema wie Dating ist er schlicht kontraproduktiv. Das Andersartige stößt ab, das merke ich hier und ich kann es selbst nachvollziehen, da es mir oft genug auch so geht. Mit diesem Außenseitertum mache ich es mir selbst schwer in der Hinsicht. Ich war eigentlich immer strikt gegen „Blasen“, hab gern alles von außen gesehen, aber es scheint mir nichts anderes übrig zu bleiben mich in eine solche zu integrieren und ihr Individualität zu opfern, denn soziale Bedürfnisse inkl. Beziehung habe ich ja auch. In diesem Sinne denke ich, dass ich weiß ich nun was nun zu tun ist.
 
H

HeidiBerlin

Gast
  • #52
Lieber @Verwirrt1111 ,
zunächst danke ich für deine Zeit, die du damit verbracht hast meine Beiträge zu lesen.
Zunächst siehst du die richtigen Zusammenhänge:

Hier aber geht deine Vermutung in eine leicht falsche Richtung:

Zunächst bin ich prinzipiell recht sensibel und verletzlich. Das ist nicht abzustreiten. Angst vor dem Verletztwerden habe ich nicht, da ich es, obwohl durchaus möglich, weitestgehend in meiner Hand habe, ob ich mich verletzen lasse oder nicht. Das musste ich lernen. Nun will ich tatsächlich auch vermeiden verletzt zu werden und wie schon in anderen Fäden festgestellt wurde: Dating ist ein raues Pflaster, nichts für Weicheier. Man braucht einfach ein dickes Fell. Aus diesem Grund möchte ich mich auch so wenig emotional da herein hängen, soweit es mir möglich ist und Emotionen erst dann zulassen, wenn ich eine vernünftige Basis dafür sehe. Daher fand ich den hier irgendwo eingebrachten Begriff der Vernunftbeziehung ganz gut. Eine Beziehung auf Basis von vergänglicher Verliebtheit kann ich mir schenken. Ich fände es schöner, wenn sich Emotionen nach und nach auf einer soliden rationalen Basis entwickeln. Von so einem Strohfeuer hat keiner was langfristig. Deswegen ist auch Sex für mich erst einmal nur sekundär.
Ich habe nun aber ein ganz anderes erhebliches Problem an mir festgestellt und das ist dieser radikalindividualistische Ansatz, den ich gern nach außen kehre. Nicht das dieser aufgesetzt ist, aber er ist bei einem gesellschaftlichem Thema wie Dating ist er schlicht kontraproduktiv. Das Andersartige stößt ab, das merke ich hier und ich kann es selbst nachvollziehen, da es mir oft genug auch so geht. Mit diesem Außenseitertum mache ich es mir selbst schwer in der Hinsicht. Ich war eigentlich immer strikt gegen „Blasen“, hab gern alles von außen gesehen, aber es scheint mir nichts anderes übrig zu bleiben mich in eine solche zu integrieren und ihr Individualität zu opfern, denn soziale Bedürfnisse inkl. Beziehung habe ich ja auch. In diesem Sinne denke ich, dass ich weiß ich nun was nun zu tun ist.
Zu diesem Strang kann ich nur eines beitragen, lieber @Stoiker , Du gefällst mir von Deiner Art wirklich sehr. Ich empfinde Dich hier in diesem Forum als eine Bereicherung und Du hast es hier nicht leicht. Deine Einstellung zum Thema Dating, Beziehung usw, sind wie meine. Sag mal, entspricht Dein Username Deiner Persönlichkeit?
 
  • #53
Ich war eigentlich immer strikt gegen „Blasen“, hab gern alles von außen gesehen, aber es scheint mir nichts anderes übrig zu bleiben mich in eine solche zu integrieren und ihr Individualität zu opfern, denn soziale Bedürfnisse inkl. Beziehung habe ich ja auch. In diesem Sinne denke ich, dass ich weiß ich nun was nun zu tun ist.
Ich finde, an dieser Stelle ziehst du einen Fehlschluss. Schließlich musst du nicht der Mehrheit gefallen, sondern nur einer Person, nämlich deiner potenziellen Partnerin.

Außerdem: so ungefällig, wie du glaubst, bist du gar nicht, wenn du @HeidiBerlin und mir (schriftlich) gefällst, gibt es da draußen durchaus auch noch ein paar Menschen, die sich von dir angezogen fühlen. Und die dir auch gefallen. Vielleicht musst du einfach nur deine Wahrnehmung dafür etwas schärfen, anstatt dich in irgendeine „Blase“ integrieren zu wollen. Du willst doch nicht „Eine wie alle“, sondern „Eine wie keine“ und die deine Art zu denken und die Welt zu sehen gut findet.
 
  • #54
Also ich finde die Idee witzig. Wirklich brauchbar zwar nur für einen Film oder eine Show Aber durchaus ausbaufähig bis zur Doppelhochzeit.
Man könnte auch noch den Anstandswauwau einbauen, die Gouvernanten zu Wort kommen lassen.....
Man könnte das Ganze auch noch mit einer Stilberatung kombinieren. Stoiker als ZZ Top Lookalike .....

Aber ganz im Ernst - lerne, deinen Vorschlag entsprechend zu erzählen. Bei vielen Frauen sammelst du unheimlich viele Pluspunkte, wenn du sie zum Lachen bringst. Denk dran, Karl Dall hatte immer viele Verehrerinnen.
 
  • #56
Daher fand ich den hier irgendwo eingebrachten Begriff der Vernunftbeziehung ganz gut. Eine Beziehung auf Basis von vergänglicher Verliebtheit kann ich mir schenken. Ich fände es schöner, wenn sich Emotionen nach und nach auf einer soliden rationalen Basis entwickeln
Hallo Stoiker,
finde ich richtig gut, wie du hier auf Beiträge eingehst, wohl gesetzt und formuliert. Erstklassiges Niveau.

Zu dem Abschnitt oben nur eine Erfahrung meinerseits: Wenn die anfängliche Verliebtheit fehlte, kam sie bei mir trotz bester Passung und mehrjährigen Ausharrens nicht nachträglich. Letztlich ein entscheidender Grund für den Wunsch nach Trennung.

Vernunftbeziehung „kann ich einfach nicht“. Ich habe durchaus ein schlechtes Selbstwertgefühl und dachte wohl daher, es sei ausreichend und eine gute Basis, wenn meine Partnerin verliebt ist. Ich wollte nie der Teil sein, der mehr am anderen hängt als umgekehrt. Ja, das ergab schon eine große Stabilität der Beziehung, aber letztlich…
 
  • #57
Da kommt einiges zusammen.
- du hast ein Aussteigermodell im Kopf, mit leichten Verschwörungstheorie-Ideen, und zwar ein total konservatives
Ich möchte die Bedeutung meiner Ideen in Bezug auf die Partnerschaftsfrage nicht allzu hoch hängen, denn ich bin absolut niemand der auf die vollständige Umsetzung seiner Vorstellungen besteht. Wichtig ist mir nur eine gewisse Bereitschaft mit dem Leben etwas zu experimentieren. Meine Zukünftige darf und soll ruhig komplett andere Vorstellungen haben. In meiner letzten Beziehung hat das prinzipiell, im Sinne einer gemeinsamen Entwicklung, gut funktioniert. Selbstverständlich muss man sich aufeinander einlassen können und darf sich nicht gegenseitig in Schubladen schieben, so wie ich auch hier den vagen Verdacht habe, dass mich einige in einer bestimmten Ecke sehen. In gewisser Hinsicht sollte meine Partnerin mir auch eine gute Feindin sein.
- Sex auslagern, also keine echte Treue (entweder man ist treu im Sinne von monogam oder nicht; da gibt es kein wischiwaschi mit Treue ohne Zwang;
Ich will den Sex nicht outsourcen, sondern die Beziehung davon möglichst unabhängig machen. Ich sehe das Thema immer vor dem Hintergrund der Elternschaft und dem Zusammenhalt der Partner. Dabei will ich unbedingt vermeiden, dass es zur Trennung kommt. In der Sexualität sehe ich eine starke Gefährdung einer langfristigen Beziehung. Nun versuche ich diese Konfliktlinie zwischen kultureller Monogamie und natürlicher Polygamie dergestalt zu entschärfen indem ich meiner Partnerin grundsätzlich einräume, fremd zu gehen, so es denn der Beziehungsstabilität dient. Zu diesem Verfahren sehe ich mich ferner auch durch meine eigene physische Attraktivität gezwungen. Körperlich biete ich nicht genug und könnte es absolut verstehen wenn Frau Hunger auf etwas anderes bekommt. Ob das dann alles so eintritt ist nicht zu kontrollieren, aber zumindest ist ein wesentlicher Trennungsgrund schon einmal vermieden. Von meiner Seite aus ist Untreue indes aus genannten Gründen sehr unwahrscheinlich.

- aber fast keine Erfahrung mit Beziehungen; heißt Beziehungsgrundlagen wie richtig streiten, Kommunikation, was tun bei banalen Problemen „er macht den Klodeckel nicht runter“ hast du noch nicht mal lösen müssen, ich sag mal Level 1-10, hast aber Vorstellungen von Level 100?
Die sehr wichtige Zeit zum Erfahrungen sammeln und Lernen habe ich endgültig verpasst. So muss ich zwangsläufig bei 100 starten. Das ist nicht mehr zu ändern. Ich weiß auch nicht, wie ich mich in solchen Situationen verhalten werde, auch wenn ich ansonsten kaum streitlustig bin. Es bleibt mir nur übrig es zu versuchen. Da ich rein zeitlich keine Fehlversuche mehr habe, mit 40 kann ich das Thema endgültig niederlegen, muss im Vornherein alles gut durchdacht- und berücksichtigt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #58
Es bleibt mir nur übrig es zu versuchen. Da ich rein zeitlich keine Fehlversuche mehr habe, mit 40 kann ich das Thema endgültig niederlegen, muss im Vornherein alles gut durchdacht- und berücksichtigt sein.
Man kann das nicht vorher durchdenken. Das kann genauso ein 13-Jähriger nicht, bevor er das erste Mal eine Beziehung hat. Man lernt da vor allem durch die Erfahrung einer Beziehung - und auch nicht durch wahllosen Sex und wahllose Beziehungen, das meine ich nicht. Sondern in einer Beziehung lernt man immer neu dazu. Das KANN man vorher nicht wissen, wie sich das entwickelt. Mit deiner Angst vor Trennung (zu der kann es aber immer kommen) willst du dich in alle Richtung komplett absichern, was absolut abschreckend wirkt auf den anderen. Lass es doch einfach mal auf dich zukommen. Triff die Frau, mit der du da schreibst einfach auf ein ganz normales Date. Du musst nicht gleich die weitere hypothetische Laufrichtung einer Beziehung und euer Lebensmodell festlegen, wenn du sie noch nicht mal in Echt kennengelernt hast. Das ist das Gegenteil von einer sich romantisch und natürlich entwickelnden Beziehung.
Zu diesem Verfahren sehe ich mich ferner auch durch meine eigene physische Attraktivität gezwungen.
Das ist doch eine total unattraktive Denkweise. Du legst dich ja sofort vor der Frau in den Staub, vor jeder Frau, als wäre es schon ein Wunder, dass sie sich überhaupt auf dich einlässt. Was psychisch gesunde Menschen am attraktivsten finden, ist, wenn jemand in sich selbst ruht, ebenso ein gesundes Selbstbewusstsein hat und zufrieden ist. Deine Denkweise zeigst du dann automatisch durch unterwürfiges Verhalten und das ist abschreckend. Steh doch zu dem was du bist und wie du bist und denke dir, du suchst eben eine dazu passende Frau, die dann aber auf deiner Stufe steht und dich auch attraktiv findet! Wenn es um konkrete Größe geht, kann ich dir sagen, ich kenne auch zwei Männer, die sehr gering bestückt sind und trotzdem schöne Beziehungen ohne Fremdgehen mit tollen Frauen führen - falls es darum gehen sollte. Es ist absolut abschreckend, wenn mein Partner mir zu verstehen gibt, ich kann ruhig fremdgehen, weil er ja so hässlich oder was auch immer ist. So jemanden wähle ich doch nicht zum Partner, der so ein Mindset hat, es sei denn, ich bin extrem dominant und sadistisch veranlagt. Und ich glaube kaum, dass du damit dann glücklich wärst, denn du machst diese offene-Treue-Ansage ja nur aus Verlustangst. Das ist doch irre. Du machst dich selbst klein und das Gegenteil von begehrenswert durch solche Aussagen.
 
  • #59
Konfliktlinie zwischen kultureller Monogamie und natürlicher Polygamie
Monogamie ist die natürliche. Veranlagung des Menschen - nur so als Anmerkung - Polygamie höchstens eine kulturelle Variante (und auch da nicht als „echte Polygamie“ wie bei manchen Tierarten, sondern als eine Art „addierte Monogamie“; bei echter Polygamie würde man sich viel weniger binden).

Zu diesem Verfahren sehe ich mich ferner auch durch meine eigene physische Attraktivität gezwungen. Körperlich biete ich nicht genug und könnte es absolut verstehen wenn Frau Hunger auf etwas anderes bekommt
Ach so… daher deine Gedankengänge. Das lässt allerdings das oben Gesagte außer acht. Die meisten Frauen wollen sich verlieben und monogam binden. Glaubst du wirklich, dass du so unattraktiv bist? Gibt es dafür Gründe?

Du denkst also an eine Art Versorgerehe, inklusive gemeinsamer Elternschaft. Viele Männer landen wohl unfreiwillig in so etwas, eventuell nach längerer unharmonischer Beziehung. Du würdest das aktiv so anpeilen wollen… ist das wirklich dein Wunsch, oder denkst du nur, dass keine Frau eine „normale“ Beziehung mit dir wollen würde?
 
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