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  • #31
@ #29:

Die Frage der FS lautet doch wörtlich: 'Was heißt es genau, wenn Männer sagen, es wäre ihnen zu anstrengend...?' - Das sehe ich als Verallgemeinerung, wenn sie 'Männer' sagt.

Ferner verteidige ich hier gar niemand und ich greife auch niemand an. Ich habe meine Meinung zu der Frage gesagt, nicht mehr und nicht weniger. Habe nie behauptet, dass die Frage nicht legitim sei...!???

Dass ich eine eigene Meinung habe, heißt ja nicht, dass man mit mir nicht diskutieren kann.

Manchmal empfiehlt es sich auch einfach nur, genau zu lesen.
 
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  • #32
zu #26 von der FS

Danke für deine sachlichen und freundlichen Zeilen. Mich kann wohl nur jemand verstehen, der/die das Gleiche erlebt hat.

Ich wünsche dir für dich und dein Kind alles Gute und hoffe, dass ER seinem Kind wenigstens ein guter Vater ist und Unterhalt zahlt.

zu #27

Wie kannst du schreiben, dass es Tatsache ist, dass es mir schwer fällt seine Entscheidung hinzunehmen? Wie ich schon schrieb, bin ich ja froh, dass unserer Beziehung auseinanderging, nur die Art und Weise, wie ER es gemacht hat, fand ich schäbig. Das du das aber aufgrund einiger Zeilen hier im Forum als Tatsache hinstellst finde ich sehr vermessen.

<MOD: Diskreditierung anderer Beiträge nicht gestattet.>
 
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  • #33
zu #30

Damit meint doch die FS nicht automatisch alle Männer.

Bitte überdenke deinen Schreibsstil und den Ton, du scheinst nicht zu merken, dass er nicht höflich und wohlwollend ist, wie es die Regeln hier im Forum vorgeben. Andere Schreiber teilen ja auch ihre Meinung mit, die auch anders sein kann, aber sie schaffen es, dass sachlich und nicht abwertend zu schreiben und dann mag man mit ihnen, trotz anderer Meinung, gerne diskutieren.
 
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  • #34
#15 an #18 und #21:
Ja, genau das meine ich. Eine Paarberatung/-therapie kann auch am Anfang eines Beziehungsversuches sinnvoll sein. Wenn beide etwas aneinander finden, sich eigentlich wollen, und es dann an Dingen scheitert wie es #13 beschrieben hat:

>>Tausendmal besser als irgendwelche verbale "Metzeleien", aufgrund von Missverständnissen, uneingestandenen Ängsten oder Bedürfnissen, Verwechslungen mit Eltern oder früheren Partnererfahrungen usw.<<

Denn genau so habe ich es erlebt: Im Nachhinein denke ich, wir haben gleichzeitig dieselben Ängste gehabt und dieselben Fehler gemacht aufgrund Erfahrungen wie bei #13 genannt. Ich habe die Problematik sehr spät angesprochen, einige Male mit ihm darüber gesprochen, war mir ganz sicher, dass wir das klären können, weil er mir eigentlich zustimmte. Trotzdem wollte er mich nicht - war ihm wahrscheinlich zu anstrengend...;-)

Dass automatisch jeder Single, der schlechte Erfahrungen gemacht hat und daher entsprechende "Päckchen" mit sich trägt, eine Therapie machen soll, halte ich für eine sehr verwegene Theorie. Ich habe aus meinen Fehlern auch so gelernt, auch wenn es lange, lange gedauert hat, weil ich den Kummer erstmal verdauen musste.

Aber der Rat zu irgendwelchen Therapieen wird hier im Forum ja gerne mal pauschal schnell gegeben. Meist - bzw. immer - von Menschen, die die spezielle Situation der Betroffenen nicht kennen und sich daher eigentlich gar kein Urteil erlauben dürften. Daher fällt bei mir dieses Forum unter "Unterhaltung", mehr nicht. Für ernsthafte, tiefgründige, selbstreflektorische und lehrreiche Gespräche sind mir einige wenige, sehr enge Freundinnen bedeutender.
 
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  • #35
#15 an #18 und #21:
Ja, genau so sehe ich das, und hoffe, dass meine Rückantwort auf eure Frage nicht wieder "untergeht":

Wenn sich zwei treffen, verlieben und wollen und es kommt recht bald zu so etwas, wie #13 schreibt:
>>Tausendmal besser als irgendwelche verbale "Metzeleien", aufgrund von Missverständnissen, uneingestandenen Ängsten oder Bedürfnissen, Verwechslungen mit Eltern oder früheren Partnererfahrungen usw<<
dann halte ich das schon für sinnvoll.

In meinem Fall habe ich es so erlebt: Wahrscheinlich haben beide zur selben Zeit dieselben Ängste gehabt und dieselben Fehler gemacht Ich habe unser "Problem" dann angesprochen, er pflichtete mir auch bei, dass es gut sei, dass ich es angesprochen hatte. Ich war sicher, dass wir uns verständigen können. Konnten wir nicht - ich war ihm wohl zu anstrengend...;-)

Daher plaidiere ich auch am Anfang einer Beziehung dafür, eine Paarberatung in Anspruch zu nehmen, bevor sich die von #13 genannten Schwierigkeiten festsetzen. Das hätte vielleicht etwas retten können. Und wenn nicht: Man hätte die Handlungsweise des anderen wenigstens besser verstehen können.
 
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  • #36
Ich denke "anstrengend" bedeutet, dass es unbequem wird für den Mann... Als ich anfing einen Haushaltsplan zu erstellen, weil er nichts mehr im Haushalt machte (früher schon!), stöhnte er plötzlich, ich wäre ihm zu anstrengend geworden! Dabei habe ich ihm schon viel abgenommen -er musste nur noch 1x die Woche bügeln. (was er übrigens nach seiner Aussage gerne macht!)
 
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  • #37
zu #33 und zu #34

Hier die FS:

Danke für eure sehr interessanten, sachlichen, freundlichen und konstruktiven Gedanken zu meiner Frage.
 
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  • #38
zu #35 hier die FS

Ja, eine Erklärung, die auf meinen Fall, wenn ich richtig überlege, auch zu traf.

Also ist die Verwendung der Begrifflichkeit "anstrengend sein" durch einen Mann, auch eine Form/Versuch unbequemen Dingen aus dem Weg gehen zu wollen.

Dann wird der Frau gesagt, sie wäre anstrengend..., das hört eine Frau erstmal nicht gerne, hält somit (vielleicht) den Mund (wünscht Mann sich) und er hat das Problem damit aus der Welt geschafft, oder wenn sie den Mund nicht hält, dann schleicht Mann sich aus der Beziehung.

Welch unreife und feige Einstellung vom Mann.
 
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  • #39
33/34 an FS: Sorry für den quasi Doppel-Post - der erste Versuch war wohl bei Serveraktualisierung verloren gegangen.
 
  • #40
FS ich zitiere mal hier was ich denke, warum er es als anstrengend empfunden haben könnte.
Das wolltes du doch wissen.
Du schreibst:

>Ich dachte nur, in welcher Welt lebt diese Mann?

Ich denke so etwas spürt man und denkt sich seinen Teil.
Du kannst das denken, ist ganz in Ordnung, nur das ist wirklich ein Grund sich nicht wirklich angenommen zu fühlen.

> Ich habe bei ihm einige Defizite gesehen, die ich mit ihm zusammen angehen wollte

Ich denke du hast klar vermittelt, dass Defizite ganz klar fast ausschließlich auf seiner Seite zu finden sind, verbal, nonverbal, egal!

Auch das ist kein Grund zur Freude, ob das nun gerechtfertigt war, oder nicht. Es ist einfach so.

>aber ich glaube, er hat letztendlich Schiss gehabt, wollte nicht mit sich >selbst auseinandersetzen, alle Menschen waren ja blöd, nur er ist der Tolle

Hast du das auch ihn gegenüber verbalisiert, oder nur gedacht?
Eigentlich egal, weil mit diesem Gedanken war doch die Achtung ihm gegenüber dahin, oder sehe ich das falsch?
Deine Haltung ihm gegenüber war damit nicht mehr respektvoll.
Ob er sich nun Respekt verdient hat, oder nicht unwichtig!

Du wolltest seinem Verhalten mit deiner Frage hier auf dem Grund gehen.
Was wirklich zwischen euch beiden war, wisst nur ihr beide!
Ob er nun wirklich so war und ob es dir nur so erschien ist unwichtig.
Wenn ich deine Frage nach meinem Empfinden beantworten will, hat er nur vollzogen was du in den Raum gestellt hast.
Du warst unzufrieden mit seiner Art dir gegenüber, er empfand sich anders als du es ihm vermittelt hast, was bleibt?

Ich verstehe diesen Mann.

Ich habe versucht dir sachlich zu vermitteln,
es liegt mir fern dich zu beleidigen, ich hoffe das ist mir gelungen.
Ich hoffe, dass der Richtige dein analytisches Herangehen bei Beziehungsdingen zu schätzen weiß, ich denke schon das es Männer gibt die sich darauf einlassen.
Mir ist allerdings noch keiner begegnet.
 
  • #41
@#39: Ja, so sehe ich das auch. Er hat Defizite, er hat Schiss, er muss zur Therapie. Das zeugt nicht von Achtung, Respekt, Liebe und Wertschätzung, sondern eher vom Gegenteil. Dass dieser arme Mann die Beziehung anstrengend fand, kann ich mehr als nachvollziehen.
 
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  • #42
zu #40

Ich finde, es zeugt von Respekt und Wertschätzung, wenn man jemanden, der einem nah ist, auf Defizite etc. hinweist und ihm/ihr Angebote macht, daran gemeinsamt zu arbeiten.

Wir lesen doch hier so oft, dass Frau mit Mann klar reden soll, damit der Mann weis, woran er ist. Für mich liest sich das, als ob die FS getan hätte, der Mann nur damit nicht umgehen konnte und daher die Flucht ergriffen hat.

Respektlos und mangelnde Wertschätzung wäre es für mich, den Freund/Freundin und den Liebsten nicht darauf hinzuweisen. So kann sich doch keine Beziehung weiter entwickeln.

Wie soll man sein Verhalten/Fehler ändern, wenn man auf negatives Verhalten bzw. denken nicht hingewiesen wird?

Wenn mich jemand fragen sollte, in welcher Welt ich leben würde ..., würde ich zurück fragen, warum er/sie mir diese Frage stellt, den ohne Grund wird man ja so was nicht gefragt. In der Regel ist es doch so, dass man anscheinend auf den Anderen dein Eindruck macht, dass man anders ist, und das gäbe mir erstmal zu denken.

Auf keinen Fall würde ich mich durch so eine Frage gleich abgwertet fühlen. Der Fragende macht sich sogar noch die Mühe und fragt mich. Wenn er/sie mich wirklich abwerten wollen würde, würde sie/er sich überhaupt keine Mühe machen und die Kommunikation erst gar nicht aufrecht erhalten.


zu #39

Ich habe die Zeilen der FS so verstanden, dass sie schon mit ihm gesprochen hat, er aber damit nicht klar kam, sich immer mehr abgewertet gefühlt hat, dabei hat die FS es "nur gut gemeint". Letztendlich kann sie ja nichts dafür, dass er seine eigenen Probleme, die er nicht sehen kann oder will, ignoriert und damit die Beziehung an sich gefährdet hat. Sie ist für seine Gefühle nicht verantwortlich. Gefühle macht man sich selbst, auch negative, und wenn er/sie sich durch eine Frage oder Gedanken von anderen Menschen, die einem nicht gefallen, gleich abgewertet oder nicht respektiert fühlt, ist da anscheinend wirklich wenig gesundes Selbstbewußtsein vorhanden.

Er ist lieber den einfachen Weg gegangen, als mit sich auseinanderzusetzen und ist m.E. zu einer Selbstreflexion nicht fähig. Damit gefährdert er die nächste Beziehung automatisch.

Ist doch so, dass man manchmal sein negatives Verhalten selber nicht merkt und der Knoten erst platzt, wenn man von aussen darauf hingewiesen wird.

An alle: Wie hätte laut eurer Ansicht die FS "besser/geschickter" sich verhalten können/sollen?

w 30
 
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