• #61
Wenn es das Bett schon ist, was auszuwechseln wäre, wie sieht es dann aus mit Hand- und Badetüchern, Besteck und Badewanne, Teppich oder Couch und Sessel, wo man Sex gehabt haben könnte?

Also wenn es nur der Gedanke ist "im Bett hatte er/sie schöne Stunden mit dem/der Ex", ist es für mich ein Eifersuchtsproblem und kein Hygieneding. Wenn man zweimal überlegt, findet man dann noch ganz anderes, was man ausgetauscht haben wollte und was viel brisanter ist. Eben z.B. der Sessel, weil es besonders ist im Vergleich zum Bett. Nur weiß die neue Frau das ja nicht und scheint sich auch keine Gedanken drum zu machen, dass der besondere Sex, also der mit dem speziellen Erinnerungswert, den sie fürchtet, auch nicht im Bett stattgefunden haben kann.
 
  • #62
Das rate ich auch jedem Mann, der meine Willensbildung noch nicht an sich selbst vollzogen hat. Wer über jedes hingehaltene Stöckchen brav springt, ist ein wohldressierter Pudel aber kein Mann.

Ich bin ja in vielen Dingen ein echtes Weichei. In monetären Dingen mache ich aber nicht keinen Schwachsinn mit. Im Moment läuft daher gerade die Waschmaschine mit dem alten Madratzenbezug.

Meine Exbekannte gab ihre Forderung auch schnell auf. Nachdem wir erst eher mässigen und weniger Sex in ihrem Bett hatten war dieser in meinem Exehebett letztlich viel ausgelassener und häufiger.

Im Nachhinein hätte ich auch in anderen Angelegenheiten wesentlich weniger entgegenkommend sein sollen. Am Anfang war ich das auch ...

Allerdings wenn eine Frau die Kosten für ein gleichwertiges oder besseres Bett übernimmt, kann ich mich auch mit einem neuen Bett anfreunden.
 
  • #63
Meine Exbekannte gab ihre Forderung auch schnell auf. Nachdem wir erst eher mässigen und weniger Sex in ihrem Bett hatten war dieser in meinem Exehebett letztlich viel ausgelassener und häufiger.

Oh, welche Parallelen >:-o
Interessanterweise war die junge Frau, welche darauf bestand, daß Ehebett mti einem neune zu ersetzen dieselbe, welche von allen Frauen verklemmt und mit der eigene Sexualität absolut im Unreinen war. Im Nachhinein erkannte ich, daß sie wirklich und wahrhaftig Sex als Gegenleistung für Beziehung als innere Einstellung hatte. Was gleichzeitig bedeutete, daß sie keinen wirklichen gefühlvollen Zugang zu Sexualität hatte, sondern diese nur ein Mittel zum Zweck materieller Sicherung war.
Ich bin froh, daß sie mich nicht wollte, denn ich hätte ihretwegen wahrscheinlich viel gelitten - manchmal hat man eben auch Glück mit den Frauen, wenn man von ihnen abgelenht und dadurch vor Schaden bewahrt wird.
Heute würde mir das nicht mehr passieren, da ich in den letzten Jahren begonnen habe, zu sehen.

Mensch50
 
  • #64
Ist es ein Problem wenn eine Ex- oder ein Expartner in einem Bett quasi mit gewohnt hat?

Wieso stellst du hier Fragen, wenn du nur deine Auffassung gelten lässt? Es kommt so rüber, als suchst du hier Bestätigung für deine Auffassung und dein Handeln bezüglich einer Frau, die andere Vorstellungen und Wünsche hatte, als du, deren Bedürfnisse du nicht respektiert hast, die sich dir dann anpasste bzw. mit deinen Gaben abfand und nun deine Ex ist.

Wenn ich Meinungsverschiedenheiten mit einem Partner oder einem Menschen, der mir wichtig ist habe, versuche ich, ihn zu verstehen. Das klappt nicht immer gleich, ich kann emotional reagieren, zickig, bockig oder gekränkt, kriege mich aber wieder ein. Und wenn es dann - mit neuer, verständnisvollerer Perspektive - auf Lösungssuche geht, findet sich auch meist ein guter Kompromiss. Über Betten und Matratzen, Klopapier oder Zahnpastatuben musste ich weder mit meinem (Ex)mann noch mit meinem jetzigen Freund streiten. Da gab/gibt es andere Themen, die nicht so leicht zu lösen sind und andere (finanzielle) Dimensionen haben, als ein paar hundert Euro.
 
  • #65
Über Betten und Matratzen, Klopapier oder Zahnpastatuben musste ich weder mit meinem (Ex)mann noch mit meinem jetzigen Freund streiten. Da gab/gibt es andere Themen, die nicht so leicht zu lösen sind und andere (finanzielle) Dimensionen haben, als ein paar hundert Euro.

Da ich ca. 1/3 meines Lebens im Bett verbringe und davon einen Großteil in meinem Bett gebe ich nicht ein paar hundert sondern ein paar tausend Euro für ein Bett mit Zubehör aus. Da ich Längen von 220 benötige lässt sich da nicht viel sparen.

Es kommt so rüber, als suchst du hier Bestätigung
Bestätigung sucht letztlich jeder der hier oder an anderer Stelle im Internet postet. Du suchst mit deinem Beitrag ebenfalls Bestätigung.

Wieso stellst du hier Fragen, wenn du nur deine Auffassung gelten lässt?

Falsch. Ich stelle hier Fragen in der Erwartung, dass diese kontrovers diskutiert werden. Ich muss aber nicht jede Meinung teilen. Allerdings sehe ich es wie @awaken, dass es Irrational ist nach jeder Beziehung das Bett auszutauschen.

für deine Auffassung und dein Handeln bezüglich einer Frau, die andere Vorstellungen und Wünsche hatte, als du, deren Bedürfnisse du nicht respektiert hast, die sich dir dann anpasste bzw. mit deinen Gaben abfand und nun deine Ex ist.

Falsch. Z.B. habe ich respektiert, dass sie es angenehmer fand mit mir mehr in meinen 220 X 180 Bett und weniger in ihrem 200 X 140 Bett zu schlafen.

@schwalbenweg wie siehst du dies eigentlich mit Sofas? Auf dem Sofa hatten wir auch S*x.
 
  • #67
Ich stelle hier Fragen in der Erwartung, dass diese kontrovers diskutiert werden.
Denkst du ernsthaft, dass hier nicht jeder durchschaut, wie du dich an deiner "Bekannten" abarbeitest, sie abwertest und als kaputt hinstellst?

Du hast ja ausführlich geschildert, wie du die Frau in eine Beziehung reinmanipulieren wolltest (deinen Stolz darauf, wie toll die verlogenen, kitschigen Ansichtskarten funktioniert haben, nehm ich dir noch immer übel).

Klingt leider überhaupt nicht gesund von deiner Seite. Trotzdem hältst du dich für so ne Art verhinderten "weissen Ritter", problematisch ist immer nur sie.

In fast jedem deiner ansonsten meistens recht vernünftigen Postings gibt's mindestens einen entsprechenden Seitenhieb. Hast du womöglich dafür gesorgt, dass sie hier mitliest? Würde ich dir zutrauen.

Du solltest dich definitiv mehr mit deiner eigenen Problematik auseinander setzen, anstatt Fragen über Betten oder Schlafanzüge zu stellen.
 
  • #68
ber nicht jede Meinung teilen. Allerdings sehe ich es wie @awaken, dass es Irrational ist nach jeder Beziehung das Bett auszutauschen.
Vielleicht wäre es ratsamer dein Beziehungsverhalten zu überdenken? Wählerischer bei der Frauenwahl zu sein und nicht von einer Frau zu anderer zu springen? Es macht keinen guten Eindruck,alle 2-3 Jahre Frauen zu Wechseln,da verstehe ich schon,dass es ins Geld geht.Das Bett zu tauschen empiehlt sich übrigens schon rein aus psychologischer Sicht,nicht nur aus hygienischer,weil da Erinnerungen haften-aus den Augen,aus dem Sinn.
Was Sex an anderen Ortschaften angeht- sollte es keine abwaschbare Fläche sein,hindert dich niemand daran,eine Wohndecke o.a. drunterzulegen-ist kuscheliger und ratzfatz gewaschen.
 
  • #69
Vielleicht wäre es ratsamer dein Beziehungsverhalten zu überdenken? Wählerischer bei der Frauenwahl zu sein und nicht von einer Frau zu anderer zu springen?

Du hast recht und unrecht.

Mein grundsätzliches Beziehungsziel ist die lebenslange Beziehung. Daher bezeichne ich meine insgesamt nur drei Erfahrungen neben meiner 28 Jahre mit nur einer Frau auch nur als Beziehungsanbahnung. Insoweit hast du Unrecht wenn du mir ein wechselhaftes Verhalten unterstellst.

Mich ziehen aber offensichtlich morbide Strukturen an und ich habe mir eingebildet heilen zu können. Dieses Scheitern habe ich immer noch nicht verdaut. Insoweit hat @Matrix recht

Klingt leider überhaupt nicht gesund von deiner Seite. Trotzdem hältst du dich für so ne Art verhinderten "weissen Ritter", problematisch ist immer nur sie.
...
Du solltest dich definitiv mehr mit deiner eigenen Problematik auseinander setzen, anstatt Fragen über Betten oder Schlafanzüge zu stellen.

Mein Problem habe ich längst erkannt, sie ihres auch. Dies bedeutet aber in keinster Weise, dass die Gefahr damit gebannt ist. Das ist vielleicht überhaupt nicht möglich.

Wir beide hatten darüber mehrfach darüber diskutiert, dass sich bestimmte Programmierung im Gehirn nicht oder nur schwer ändern lassen. Bezüglich unserer Fehlprogrammierungen herrschte am Ende Offenheit.

@Matrix willst du schreiben warum dich meine Beiträge so betroffen machen?
 
  • #70
Wir beide hatten darüber mehrfach darüber diskutiert, dass sich bestimmte Programmierung im Gehirn nicht oder nur schwer ändern lassen. B
Das ist alles Blödsinn.Wäre es dem so,hätten wir nie von den Beispielen gehört,wo ehemalige Sträflinge,Drogensüchtige,Heimkinder oder misshandelte Menschen geschafft haben normales Leben zu führen und sogar Familie zu gründen.Das einzige,was diese Menschen unterscheidet-sie hatten erschwerte Startbedienungen und müssen sich dementsprechend mehr Mühe geben.Klar,ist das nicht einfach,aber wie so oft- wo ein Wille ist,ist auch ein Weg. Wir sind keine willenlose Wesen,wir entscheiden,wie wir auf bestimmtes Erreignis reagieren.
 
  • #71
Ich denke, dass für uns wichtig ist...was Du tief im Inneren wirklich wissen möchtest.

zB: kann ich das Ehebett behalten und wenn ein Neues welcher Art oder bekomme ich Probleme mit meiner Zukünftigen...weil Frauen sich in Bett xy nicht legen wollen?

Ganz anders aber...meine problematische Distanzpartnerin hatte Reaktionen bezüglich Bett...
Ich verstehe sie nicht, versteht ihr sie?

Wir können uns einen Wolf schreiben, wenn nicht klar ist, dass es in deinem Inneren eigentlich immer noch um sie geht.
 
  • #72
@Matrix willst du schreiben warum dich meine Beiträge so betroffen machen?
Wie subtil. Die Wortwahl soll wohl suggerieren, dass ich ähnliche Probleme habe wie deine "Bekannte".

Mich nervt, dass du dich für den Jackpot für die Frau hältst, aber sie durch dein manipulatives, berechnendes Verhalten noch weiter in ihrer sowieso schon gestörten Beziehungsfähigkeit beschädigt hast. Das habe ich dir übrigens schon früher geantwortet, aber da es dir ja nur um Bestätigung geht, überliest du negative Meinungen anscheinend oder interpretierst sie um.
Der liebe @Matrix hat mir z.B. vorgeworfen, dass ich Romantik und Zärtlichkeit als manipulative Pick up Technik einsetzt habe. Das ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Pick up zielt auf kurzfristige einseitige Bedürnissbefriedigung.
Pick up habe ich nie erwähnt, das musstest du jetzt erfinden, um von dem durchaus wahren Rest abzulenken. Hast du doch x-fach selbst erzählt, Stichwort Postkarten. Und hast du sie nicht abserviert, als sie sich wieder annähern wollte?

Es ging dir auch sehr wohl um deine Bedürnisbefriedigung, du wolltest die Frau knacken, damit sie dich will und du dich wieder als Mann fühlst.

Aber natürlich hast du immer gespürt, dass du nicht der Typ Mann bist, auf den sie wirklich abfährt, das nimmst du ihr übel und lästerst deshalb über sie ab.

Deine Verachtung für ihren bisherigen Lebensstil ist unübersehbar. Das finde ich unfair, denn ihre Seite hören wir ja nicht. Weiss sie eigentlich, für wie kaputt du sie wirklich hältst?
 
  • #73
Wir können uns einen Wolf schreiben, wenn nicht klar ist, dass es in deinem Inneren eigentlich immer noch um sie geht.

Das Motiv für meinen Thread war der Thread von @Lena222 . Für mich selbst war das Bett eher ein Randthema. Wenn mich jemand zu meiner letzten Anbahnung etwas fragt, antworte ich. Insoweit bin ich mit dieser Diskussion fein und habe an Euch keine Fragen.

Wir sind keine willenlose Wesen,wir entscheiden,wie wir auf bestimmtes Erreignis reagieren.

JEIN Es kommt immer auf die Tiefe der Prägung, auf die individuelle Fähigkeit zur Selbstreflektion im richtigen Augenblick aber auch genetische Besonderheiten an. Wäre alles nur eine Frage des Willens gebe es keine psychischen Krankheiten oder Störungen. Reine Verhaltensstörungen sind natürlich schon auch eine Frage des Willens.

Und hast du sie nicht abserviert, als sie sich wieder annähern wollte?
...
Es ging dir auch sehr wohl um deine Bedürnisbefriedigung, du wolltest die Frau knacken, damit sie dich will und du dich wieder als Mann fühlst.
...
Weiss sie eigentlich, für wie kaputt du sie wirklich hältst?

Vor allem bin ich herum geeiert.

Mit Erklärung zugemacht und nicht abserviert habe ich sie, als sie mich mit ihrem ExEx trianguliert hat.

Wenn ich mich für Frauen interessiere oder hier schreibe geht es mir immer um meine Bedürfnissbefriedigung und um Selbstbestätigung bzw. beim Schreiben in Panik um ein Ventil.

Sie hat mir selbst erklärt, dass ihr Verhalten nichts mit mir sondern mit ihren inneren Ängsten zu tun hat. Ich habe ihr meine Meinung dazu gesagt.
 
  • #74
@Ejscheff,

auch das Bettthema hatten wir schon mal und wieder erstaunt es mich wie viele Beiträge es sammelt. Zeigt es zwar nicht dessen Stellen- jedoch dessen Unterhaltungswert.

Auch ich bin der Meinung, dass das Bett nur bezeichnend und Stellvertreter für Andere/s ist, welches zudem im Einzelnen ausreichend erneuerbar und austauschbar wäre.

Nachdem ich das Haus nach (m)einer 26jährigen Partnerschaft übernommen habe, ist 75% des Inhaltes, auch das Bett, von mir entsorgt worden, weil ich feststellen durfte, wie viel unnötiges und unnützes Zeug man im Laufe seines Lebens anhäuft und die wirklich wichtigen Dinge vernachlässigt. Heute gehe ich mit leichtem Gepäck durch mein Leben und vermisse nix.

Die Frauen, die dann zwischenzeitlich kamen und gingen, haben sich zu unserem Glück nicht um die Vergangenheit meines Bettes geschert, nur dass es sauber und bequem ist. Sonst wäre das Gehen sicher noch schneller erfolgt, so wie bei ihrem ungefragten “Gestalten“ wollen meines Heims.

Ich habe mir wieder ein Bett gekauft, dass meinen Ansprüchen entspricht und eine Partnerin zulässt.

Heute überlege ich es mir mehrfach, ob überhaupt und wenn ja was ich mir anschaffe oder tue und welchen langfristigen (Wohlfühl)Nutzen es hat.

Nun lebe ich in LAT, freue mich wenn meine Freundin etwas wünscht und vielleicht mitmacht, aber bin und bleibe mein eigener Herr jeder Veränderung oder auch Bestandes.

Sollte ich wieder mal zusammenziehen, gibt es sicher den ein oder anderen Kompromiss, ob es auch das Bett ist, wird sich zeigen.
 
  • #75
hatte meine Bekannte zunächst ein Problem mit diesem Bett.
Ob sie ihre Meinung tatsächlich änderte oder sich nach Ablehnung ihrer Meinung fügte, dir zuliebe "Einsicht" zeigte, gute Miene machte, sich aber dennoch nicht wohl fühlte, kannst du ganz sicher nicht wissen.

Nicht jeder, der hier eine Frage stellt, möchte seine Meinung bestätigt sehen, manche suchen tatsächlich Rat. Auch ich hatte hier mal einen Threat eröffnet und eine Frage gestellt. Die eher kritischen Beiträge habe ich anfangs gar nicht gern gelesen, habe diese dennoch ernst genommen, durchdacht und musste letztendlich feststellen, dass sie richtig lagen, viel Wahres dran war bzw. Aspekte beleuchteten, auf die ich allein gar nicht gekommen wär. Etwas anderes ist es, wenn ich in einer kontroversen Diskussion meine Überzeugung kund tue.

Das ausgerechnet eine so harmlose Anfrage nach dem richtigen Bett bei dir recht eigenartige Reaktionen auslöst fand ich komisch. Du warst mir mit einigen recht fundierten und treffend formulierten Antworten aufgefallen, bei denen ich dachte, die Gedanken hätten von mir sein können, nur dass du es besser auf den Punkt brachtest. Mir war die Thematik mit deiner Ex nicht bekannt, ich wollte dich nicht kränken und habe erst jetzt den ebenfalls ziemlich schrägen Kondom-Threat gelesen.

So wie du dich in deinem Bett wohl fühlen möchtest, möchte es dein Partner natürlich auch. Wenn du ihn liebst und respektierst, ist dir sein Wohlbefinden wichtig und kleine Macken oder Wünsche, wie bei mir mit Matratzen und Kissen bauschen sich nicht zum Problem auf. Mein Freund brauchte gar nicht erst sagen, dass ihm mein 1,40x 2,00m Bett auf Dauer etwas kurz und eng ist, ich habe es selbst angesprochen.

Ob oder wieviel Sex du auf dem Sofa hattest, will doch gar keiner Wissen. Leg ne Decke drüber und alles ist chic. Dein Ehebett wirst du wohl noch eine Weile behalten können, wenn du so weiter machst. Sollte die Matratze schon älter als 5, 10 oder gar 20 Jahre sein, ist dann allein dir überlassen.
 
  • #76
Wenn man aber zusammenzieht, wird sowieso einiges neu gekauft und da geht das Bett wo die Ex VIELE JAHRE (ich rede nicht von kurzen Bekanntschaften) drin geschlafen hat, definitiv mit weg. Klar gibt es einen Unterschied, ob das Bett 300 oder 8000 Euro gekostet hat. Boxspringbetten entsprechen aber z.B. nicht meinem Geschmack, daher würde ich die sowieso nicht in der Wohnung haben wollen. Und klar teilt man sich die Kosten für ein neues Bett.

Was ist denn das für eine sinnbefreite Argumentation? Wenn es billig war muss es weg, weil die Ex drin war und wenn es teuer war, stört es nicht mehr?

Wenn manch einer meint, es aus emotionalen Gründen entsorgen zu müssen... ok ...dann kann ich das zur Not nachvollziehen, aber das dann wiederum vom Preis abhängig zu machen, ob es stört oder nicht, macht doch nun wirklich keinen Sinn mehr...

Das gleiche gilt für LAT oder zusammenziehen.... wenn ich ihn noch nicht so gut kenne, schlafe ich in dem Bett, in dem er mit seiner Ex gevögelt hat und wenn wir zusammenziehen muss es weg, obwohl es vielleicht das schönere von beiden ist?

Wenn man ein neues Bett will, weil das andere nicht gefällt, kann man das doch auch so kaufen ohne irgendwelche emotionalen Gründe vorschieben zu müssen.

Sollte ich mit meinem Partner jemals zusammenziehen, würde ich eher darauf bestehen, sein Schlafzimmer inklusive Bett mitzunehmen, weil es einfach neuer und schöner ist als meins und es ist mir völlig Wurst, wie viele Frauen er darin schon beglückt hat.

Warum hängt man gedanklich so in der Vergangenheit und ist eifersüchtig auf etwas, was einen überhaupt nicht betrifft ?
 
  • #77
Ob sie ihre Meinung tatsächlich änderte oder sich nach Ablehnung ihrer Meinung fügte, dir zuliebe "Einsicht" zeigte, gute Miene machte, sich aber dennoch nicht wohl fühlte, kannst du ganz sicher nicht wissen.

Beziehung besteht zu einem guten Teil aus dem vereinbaren von Kompromissen aber gelegentlich auch aus einfach einmal nur nachgeben. Das Verhältnis bei Kompromissen und Nachgeben kann durchaus unausgewogen sein. Ob "Sie" nur gute Miene machte oder letztlich fein war, weiß nur sie selbst. Selbst wenn ich sie jetzt noch einmal fragen würde, wüsste ich nicht ob sie mir zu Liebe bestätigt oder nicht. Der Einfachheit halber glaube ich ihr in diesem Fall einfach, dass was sie gesagt hat.

Nicht jeder, der hier eine Frage stellt, möchte seine Meinung bestätigt sehen, manche suchen tatsächlich Rat. ... Die eher kritischen Beiträge habe ich anfangs gar nicht gern gelesen, habe diese dennoch ernst genommen, durchdacht und musste letztendlich feststellen, dass sie richtig lagen, ....

Das sehe ich ähnlich wie du. Allerdings sehe ich in diesem Thread mindestens ein Patt zwischen denen die einen Bett-Tausch für irrelevant halten und jenen die ein Bett-Tausch für wesentlich halten. Für den Bett-Tausch sind nur Frauen. Gegen den Bett-Tausch sind etwa gleich verteilt Frauen und Männer. Auf dieser Basis erkenne ich nicht, warum ich meine Meinung anpassen sollte und vielleicht nicht du deine Haltung überdenken solltest. Musst du aber nicht. Das finde ich dann auch ok.

... Du warst mir mit einigen recht fundierten und treffend formulierten Antworten aufgefallen, bei denen ich dachte, die Gedanken hätten von mir sein können, nur dass du es besser auf den Punkt brachtest. ...

Das kommt nicht selten vor. In einigen Themen stimmt man überein und ist vielleicht von einem Schreiber begeistert. In anderen Themen gibt es überhaupt keine Gemeinsamkeiten und man findet überhaupt nichts gutes.

Letzteres ist aber überhaupt kein Grund sich dann zusätzlich auch von dem zu distanzieren, was man vorher gut gefunden hat. Zumindest sehe ich das so.

Wenn du ihn liebst und respektierst, ist dir sein Wohlbefinden wichtig und kleine Macken oder Wünsche, wie bei mir mit Matratzen und Kissen bauschen sich nicht zum Problem auf.

Das Problem hat meine Exbekannte ganz anders gelöst als du. Sie hat ein- bis dreimal in der Woche bei mir geschlafen und wir haben überhaupt nicht mehr bei ihr geschlafen.
 
  • #78
Wenn es billig war muss es weg, weil die Ex drin war und wenn es teuer war, stört es nicht mehr?
Ja finde ich auch sehr seltsam. Doppelmoral?
Es gibt einen Grund aus einem Bett kleinholz zu machen. Nämlich dann wenn meine Partnerin mich in meinem Bett betrügen würde. Dann habe ich eine direkte Bindung dazu und könnte es mir dann vorstellen. Dann entsteht bei den meisten wohl sowas wie kopfkino.
M47
 
  • #79
Was ist denn das für eine sinnbefreite Argumentation?

Nur weil du es nicht verstehst muss es ja nicht gleich sinnbefreit sein. Wichtig ist, dass das Paar eine für beide befriedigende Einigung findet und jeder sich wohlfühlt.

Zur Erklärung: Ein 20 oder mehr Jahre altes Ehebett mit Plüschumrandung und gleichalten Matratzen mit je einem (altmodisch/abgeranzten) Nachttisch pro Seite kann gleich drei störende Dinge in sich vereinen: Es weckt ungute Gefühle bezüglich Hygiene, es gefällt vielen nicht vom Stil, es könnte negativ-symbolisch rüberkommen, sich von Altem nicht zu trennen.

Muss natürlich nicht so sein. Ein "Ehe"bett kann ein wenige Jahre altes, hochwertiges Doppelbett sein, dessen Matratzen neuwertig sind, welches dem neuen Partner gefällt, in dem er sich auch als feste Schlafstätte wohlfühlt. Dafür ist der "Betttolerante" vielleicht bei anderen Dingen empfindlich. Unterm Strich gleicht sich alles wieder aus, wenn die Partnerschaft stimmig ist.
 
  • #80
Ein 20 oder mehr Jahre altes Ehebett mit Plüschumrandung und gleichalten Matratzen mit je einem (altmodisch/abgeranzten) Nachttisch pro Seite kann gleich drei störende Dinge in sich vereinen: Es weckt ungute Gefühle bezüglich Hygiene, es gefällt vielen nicht vom Stil, es könnte negativ-symbolisch rüberkommen, sich von Altem nicht zu trennen.

Diese Beispiel kann ich nachvollziehen. Ich finde z.B. auch plüschige Teppichböden ekelhaft.

Mein Bett ist allerdings nicht nur extragroß, hat viel (nicht vollgestopften) Stauraum in den Bettkästen, abziehbare regelmäßig gewaschene Hüllen um den Schaumstoffkern der Matratzen sondern eine zeitlos moderner Form mit glatter heller Holzoberfläche in bester Verarbeitungsqualität.

Hygiene ist daher kein Problem (auch der Stauraum im Bett wird regelmäßig staub gesaugt). Der wöchentliche Wechsel der Bettwäsche und die Möglichkeit die Matratzen-Hüllen bei 60 Grad zu waschen hat sie erstaunt.

Stil-Fragen sind schwieriger. Aber da kann man sich beim besten Willen nicht an jeden Menschen anpassen den man kennen lernt. Das wäre auch langweilig.

Interessant wäre doch die Fragestellung, wie sie darauf reagiert hätte wenn ich von ihr gefordert hätte, dass sie sich ein grösseres Bett kauft. Eventuell hat sie sich genau diesen Gedanken selbst gemacht und deswegen ihrer ersten Überlegungen ebenfalls als absurd angesehen.

Wie gesagt, beim Zusammenziehen lasse ich mit mir über Betten verhandeln aber nicht in einer LAT oder gar in einer unsicheren Beziehungsanbahnung.
 
  • #81
Zur Erklärung: Ein 20 oder mehr Jahre altes Ehebett mit Plüschumrandung und gleichalten Matratzen mit je einem (altmodisch/abgeranzten) Nachttisch pro Seite kann gleich drei störende Dinge in sich vereinen: Es weckt ungute Gefühle bezüglich Hygiene, es gefällt vielen nicht vom Stil, es könnte negativ-symbolisch rüberkommen, sich von Altem nicht zu trennen.

Ok, aber was hat das mit der angeblicgen Befindlichkeit hinsichtlich Exfreundin zu tun?

Menschen, die altes nicht loslassen können, schlimmstenfalls noch an der Ex emotional hängen, wird man davon nicht zwangsbefreien, wenn sie ihr Bett abgeben müssen. Das Problem besteht im Kopf und bleibt dort auch... eine Gehirnwäsche wäre sinnvoller :)

Wenn mein Partner noch an der Ex hängt, will er mich nicht wirklich und so einen Partner wollte ich wiederum nicht. Ich glaube nicht, dass man dieses Problem mit einem neuen Bett löst.

Das dürfte maximal als hilfloser Versuch einer feindlichen Übernahme beim Mann ankommen, was ihn eher wegtreibt statt bindet, was ja Sinn sein soll.

Mit einem Mann in dessen Wohnung/ Bett ich hygienische Bedenken hätte, hätte ich wohl gar nicht erst Sex. brrrrr....

Wenn das Bett altmodisch ist und nicht gefällt, kann man das doch einfach sagen.

Grundsätzlich positiv argumentieren, "lass uns was neues schönes für uns beide kaufen" statt "das ist ekelig, weil da deine Ex mit dir drin war", denn damit entwertet man den Mann ja gleich mit für seinen Geschmack bzgl der Ex.
 
  • #82

Wäre zweifellos berechtigt. Aber jedes neu gekaufte Bett ist dann nach 3 Monaten auch nicht mehr hygienisch.
Wie handhaben das die Hygienefetischisten hier mit der Badewanne? Wird die auch rausgerissen?


Einem von beiden gefällt es ja offensichtlich. Wenn Stile komplett verschieden sind, ist das Bett nicht das einzige Problem, spätestens beim Zusammenziehen. Sonst: Sex im Dunkeln, auf dem Wohnzimmerteppich oder der Waschmaschine. Wenn die nicht die falsche Marke hat.

...es könnte negativ-symbolisch rüberkommen, sich von Altem nicht zu trennen.

Es gibt Menschen, die leben in Antiquitäten...
 
  • #83
Mit einem Mann in dessen Wohnung/ Bett ich hygienische Bedenken hätte, hätte ich wohl gar nicht erst Sex. brrrrr....

Wenn das Bett altmodisch ist und nicht gefällt, kann man das doch einfach sagen.

Eben. Und die Übergänge bzw. Ansichten was jeder als eklig, unappetitlich, hässlich, gerade noch hinnehmbar, ganz angenehm und wirklich schön bis wunderbar findet, sind fließend. Genau wie die Phasen des Kennenlernens, sich neu auf einen Menschen einlassen und von Altem verabschieden.
 
  • #84
Hätte ich ein 8000€ Bett und meine Freundin würde meinen, es wäre Zeit für etwas Neues, würde ich nicht direkt die Freundin erneuern. Sie könnte dann gern etwas gleichwertig, neues kaufen, müsste es dann aber selber bezahlen. Hat sie das Geld nicht könnten wir auf dem Bärenfell vorm Kamin schlafen, solange bis sie das Geld zusammengespart hätte.

Stil-Fragen find ich auch schwieriger, aber so was krasses wie ein Plüschbett oder altmodische Doppelbetten in Eiche Furnier mit Kopfteil und Nachtschränkchen kenn ich zum Glück aus meiner Alterklasse nicht mehr
 
  • #85
Unter Streitpunkt: Bett habe ich mir echt was anderes vorgestellt.

Ich finde es wichtiger, dass es im Bett stimmt.
Ok manchen ist da die Länge, Polsterung, hygienische Bezüge und Härte,-bzw Weichegrade auch wichtig.
Gebraucht von der Ex bzw dem Ex sicherlich.

Vorher brauch man auch nicht über ein etwaiges Zusammenziehen sprechen.

Das dann Kompromisse bei einem plüschigen Traum in Pink oder dem imitierten Millienium Falken, gemacht werden müssen, ist doch eigentlich normal.
 
  • #86
Unter Streitpunkt: Bett habe ich mir echt was anderes vorgestellt.

Ich finde es wichtiger, dass es im Bett stimmt.
Ok manchen ist da die Länge, Polsterung, hygienische Bezüge und Härte,-bzw Weichegrade auch wichtig.
Gebraucht von der Ex bzw dem Ex sicherlich.

Vorher brauch man auch nicht über ein etwaiges Zusammenziehen sprechen.

Das dann Kompromisse bei einem plüschigen Traum in Pink oder dem imitierten Millienium Falken, gemacht werden müssen, ist doch eigentlich normal.

Könnte man denken. Das wäre rational. Allerdings ist fast alles was irgendeinen Beziehungsbezug haben könnte für mindestens einen Menschen emotional belastet.

Dies führt dann zur Entfernung von der Sachargumentation. Das Ganze dann in Richtung "ein Plüschbett ist ekelig" zu verschieben ist dann ein Versuch, dass emotionale Unbehagen wieder zu versachlichen und Verständnis zu generieren.
 
  • #87
Dies führt dann zur Entfernung von der Sachargumentation. Das Ganze dann in Richtung "ein Plüschbett ist ekelig" zu verschieben ist dann ein Versuch, dass emotionale Unbehagen wieder zu versachlichen und Verständnis zu generieren.

Mir war eher daran gelegen der Sache die Leichtigkeit zurück zu geben.
Und ja man sollte die Emotionen des Partners ernst nehmen allerdings hilft sehr oft eine Prise Humor.
 
  • #88
Das Ganze dann in Richtung "ein Plüschbett ist ekelig" zu verschieben

Es ist kein Verschieben. Ein "Erbstück aus einer langjährigen Ehe" klingt nicht wirklich gut. Sowohl auf Sachebene, als auch auf emotionaler Ebene, als auch als Symbol. Hygiene, Werte, Entgegenkommen - Kopf und Gefühl sind da untrennbar miteinander verbunden.

Wie alt dein Bett ist, weißt nur du. Die Bedenken deiner damaligen Freundin hast du abgebügelt. Angeblich hätte sie sich an der Symbolik des Bettes gestört bzw. hätte Kopfkino, weil sie sich dann dich und deine Frau in Aktion vorstellt oder beim Kuscheln. Find ich nachvollziehbar, auch wenn für mich der subjektive und objektive Hygieneaspekt im Vordergrund stünde. Vielleicht kam bei ihr noch anderes dazu, manchmal ist es schwer ein Bauchgefühl in Worte zu fassen und auf der "Sachebene" zu begründen. Auf jeden Fall hast du ihre Bedenken abgebügelt und war einsichtig. Ein Neuanfang mit einem Menschen, den ich - mit all seinen Besonderheiten und kleinen Macken- ernst nehme und dem ich wohlgesonnen bin, sieht anders aus.

Dass sie das Erbstück wirklich toll fand, glaube ich nicht. Ich halte es für wahrscheinlicher, dass sie sich aufgrund deiner "Sachebenendiskussion", aufgrund deiner hier immer wieder durchscheinenden Liebes-Ambivalenz bzw. Manipulation gefügt und so schnell keine eigene Meinung mehr geäußert hat. Und ich sag dir auch warum: Du hast sie als schwierige Persönlichkeit und ihre Frage als unangemessenes Bedürfnis klssifiziert. Du sahst sie in negativem Licht, fühltest dich abgelehnt, unterstelltest ihr, nur auf Badboys zu stehen und verletztest sie absichtlich, weil sie ja angeblich darauf abfährt.

Bitte stell nicht so irreführende, manipulierende Fragen nach dem richtigen Bett, wenn dir ganz woanders der Schuh drückt.
 
  • #89
Du hast sie als schwierige Persönlichkeit und ihre Frage als unangemessenes Bedürfnis klssifiziert. Du sahst sie in negativem Licht, fühltest dich abgelehnt, unterstelltest ihr, nur auf Badboys zu stehen und verletztest sie absichtlich, weil sie ja angeblich darauf abfährt.

Wir drehen uns im Kreis.

Meine These, dass sie auf Bad Boys steht, ziehe ich als falsch zurück. Sie steht auf verliebt sein und eine liebevolle Beziehung, kann aber die mit letzterem verbundene Nähe nicht ertragen. Für solche Kontakte bieten sich Männer an die nur das Angebot einer liebevollen Beziehung vortäuschen. Dadurch liegt ihr Scheitern nicht in ihrer Verantwortung, sondern in den Händen der Bad Boys.

Wenn's dir hilft stufe mich als extra manipulativen Bad Boy mit dem Terrorinstrument plüschiges Ehebett ein.
 
  • #90
Was ist denn das für eine sinnbefreite Argumentation? Wenn es billig war muss es weg, weil die Ex drin war und wenn es teuer war, stört es nicht mehr?

Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?
Wenn das Bett wie hier von jemandem geschrieben den Wert eines Kleinwagens hat, überlege ich eher, ob ich damit klarkommen kann oder nicht. Bei einem Wert von wenigen Hundert Euro ist es etwas anderes.

Aber anscheinend befinde ich mich hier in so elitärer Gesellschaft, wo ein Bett 10.000 Euro kostet, was man nicht mal eben erneuert. Ich kann über die Überheblichkeit einiger Leute hier nur den Kopf schütteln. Wirklich!
 
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