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  • #31
Da ich Deine Gedanken nachvollziehen kann, weil es mir früher genauso ging, versuch ich mal einen Schritt zur Problemlösung.
Ich erzähl einfach mal ein bisschen was und Du kannst gucken, ob Du eine ähnliche Vergangenheit hast.

Mein Vater hat versucht, mich während der Schulzeit zu motivieren, indem er bei jeder Zwei fragte "warum ist es keine Eins?". Wenn ich es dann damit begründete, dass diese Klausur sehr schwer war und alle anderen Klassenbesten keine Eins hatten, sagte er "du sollst dich nicht an anderen orientieren".
Was mir meine Kindheit durch vermittelt wurde, war: "Es wäre möglich gewesen, es lag an dir".
Meine Mutter hat erwartet, dass ich mich sehr um meinen jüngeren Bruder kümmere. Das hab ich gern gemacht, aber ich war selber nur 7 Jahre älter. Also krieg mal einen 3ährigen in den Griff, dass er sich die Zähne putzen geht, wenn du selber erst 10 bist. Aber ich war in den Augen meiner Mutter dafür verantwortlich, dass es passierte.
Verantwortung hatte ich auch früh in meinem Berufsleben, als ich mit Anfang 20 unser Geschäft mehrere Monate allein führen musste.

Ich habe immer funktioniert, mein Lebenssinn war die Erfüllung der Erwartung anderer Leute. Mein Ich definierte sich über Leistung.
Hinzu kommt die Einstellung meiner Eltern und dadurch auch lange Zeit von mir, wenn man was nicht gleich schafft, ist man ungeeignet. Mein Dilemma war, dass ich keine besonderen Leistungen im zugunsten des Geschäfts spät begonnenen Studium hatte, und zwar nicht, weil ich das wundervolle Fach nicht begriffen hätte, sondern weil ich ständig mit dem Druck beschäftigt war, mit Schlaflosigkeit, Versagensängsten usw., denn ich musste ja vor mir und der Welt meine Existenz rechtfertigen. Ein Scheitern wäre das Zeichen, dass ich nicht lebensfähig bin, da ich Wünsche an mich habe, die ich nicht erfüllen kann, also nichts mehr wünschen sollte. (was soll ich mit irgendwas, das mich nicht interessiert)
Diese Erfüllung der Erwartung anderer übertrug sich auch in die Beziehungen.

Sich übermäßig verantwortlich fühlen bedeutet ein Leben im STRESS und die Vermeidung von Verantwortung, das schnelle Hinwerfen von Dingen, die man sich wünscht, weil man es nicht so perfekt schaffen kann, wie man es sich vorstellt. Resignation und Verbitterung folgt.

Dabei würde Gedankenlosigkeit NIE der Grund sein, dass was schiefgeht. Eher, dass man sich so fertig macht, dass alles nur noch anstrengend ist, und sich somit selber im Weg steht.

Du überträgst Deine Erwartungshaltung an Dich auf andere. Wenn Du Pech hast, springst Du genau auf die Leute an, die das antesten und Dich dann fordernd aussaugen. Oder es entwickelt sich so eine Beziehungsdynamik.

Die Aufgabe lautet, Gelassenheit zu lernen, nicht alles so unter Kontrolle kriegen zu wollen, dass es perfekt ist.

w
 
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  • #32
Ich habe noch keine Frau getroffen, die bereit gewesen wäre, den komfortablen Platz am Wickeltisch dem Mann zu überlassen. Der soll nämlich das Geld heranschaffen, nicht nur für das Kind, sondern auch für die Frau. Dass er nach der Arbeit sich um das Kind kümmert ... ist normal, genauso so wie die Hilfe im Haushalt und die üblichen Männerpflichten, nämlich Autos, Reparaturen, Garten. Der Mann hat dann seine Hobbies einzustellen. Die Frau hat viel mehr Freizeit als zuvor, trifft sich mit anderen Müttern und nimmt das Kind mit oder liefert es bei einer der Omas ab. ...auf höchstem Standard den Lebensunterhalt sicherstellen und das Kind komplett versorgen. Vom gnadenlos überbewerteten Aufwand für den Haushalt schweige ich.

Also sowas kann auch nur ein Mann sagen oder auch eine Frau, die niemals für Kind und Haushalt zuständig war.
Ich fand die Babyzeit süß, aber wahnsinnig anstrengend.
Ja, man geht mal mit Bekannten (nicht Freundinnen! Es sind Frauen, die zufällig zur gleichen Zeit ein Kind bekommen haben) Kaffee trinken nachmittags. Aber nur, weil man sonst ja nicht rauskommt, denn abends muss man ja zuhause sein.
Meine Kinder waren oft total quengelig zuhause, also mussten wir raus. Ich bin oft den ganzen Tag nicht mal zum duschen oder gar Haare waschen gekommen, geschweige denn, den Müll rauszubringen. Es mag pflegeleichtere Kinder geben, aber meine konnte man nicht 1min alleine lassen. und auch im Neugeborenenalter haben meine Kinder nicht geschlafen, es war ein 10-20min Powernap und dann wieder 3 Stunden Action.
Mein 2. Sohn brüllte nur im Tragetuch nicht - und ich bin nicht so der Eso-Tragetuch-Typ, er hasste den Kinderwagen, er hasste Autofahren und er schlief die ersten 7 Monate keine Sekunde in seinem Bettchen, sondern NUR(!) auf meinem Bauch. Und wehe- ich habe ihn umgebettet!
ich fand die Mütter, mit denen ich mich treffen musste grenzwertig und overprotective, ich vermisste meine Arbeit und habe meinen Mann beneidet, dass er arbeiten gehen durfte. Ich hätte gerne getauscht, ich war dauermüde, weil der Kleine 10-15 Mal die Nacht kam - ebenfalls die ersten 7 Monate, das 2. Jahr nur noch 5 Mal die Nacht.
Ich fands NICHT komfortabel!
Ich habe niemals im ersten Jahr eine Mahlzeit in Ruhe essen können, meist hing das Kind an meiner Brust, denn auch das abstillen war nicht so seins.
Man stellt sich das immer so easy und entspannt vor - Baby schläft, man schiebt ein bisschen den Kinderwagen, kauft ein, trifft sich zum Käffchen... aber zumindest bei mir wars leider gar nicht so.
Mein Mann hat weder was im Haushalt gemacht, noch ist er jemals auch nur EINMAL nachts aufgestanden. Er konnte weder kochen, noch wickeln, wusste nicht, wie der Kinderwagen zusammengeklappt wird und konnte den Maxi Cosi im Auto nicht anschnallen.
Handwerksarbeiten/Reoaraturen konnte und wollte er auch nicht.
Omas hatte ich keine in der Nähe - 600km entfernt. Mein mann kam nie vor 22 Uhr.

w,40 - 2 Kinder und nen Exmann
 
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Mooseba

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  • #33
Danke für eure Hinweise. Ich kann aber nur gelassen sein, wenn ich in den Ist-mir-doch-egal-Modus gehe. Gelassenheit bedeutet bei mir immer, ich gebe meiner großen Lustlosigkeit nach. Ich will abends nicht weggehen, ich habe keinen Bock, mich nach Feierabend mit jemanden zu treffen, ich mag keinen Smalltalk und ich rede nicht gern über mich, mich nervt Flirten und der ganze Datekrimskrams, das passt alles nicht zu mir. Ihr würdet durchdrehen bei meinem ständigen Schulterzucken, meinem Leidenschaftsmangel. Das will sich keine Frau antun.
 
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  • #34
Warum sprichst du nur von Stereotypen? Ich möchte keinen Mann, der sich aufgibt, schon gar nicht seine Hobbys, um ständig bei mir herumzusitzen. Nicht alle Frauen sind so! Das schließt ja aber nicht ein normales, gesundes Maß aus, dem sich ein Vater zu widmen hat, der Kinder in die Welt setzt. Dass man als Vater nun mal nicht mehr jede Woche in die Kneipe und Disko gehen kann und sollte, finde ich, sollte man begreifen als erwachsener Mann, weil man da wichtigeres und anstrengenderes zu tun hat. Alles andere ist asoziales Arschverhalten. Und das würden dir auch deine Kumpels sagen, dass es komisch ist, wenn du nicht bei deiner Frau und Kind daheim sitzt und dich stattdessen jede Woche irgendwo besäufst und herumtreibst.

Ich finde es auch leicht grenzwertig von dir, von "perfektem Papa" zu sprechen. Hast du keine Intuition das Paradebeispiel an Mann und Vater zu sein? Da fängt es heute bei den Männer irgendwie schon an das Problem. Kein Kampfgeist mehr, kein Wille, keine Lust. Da haben Frauen irgendwie mehr Eier in der Hose.
Du strahlst aus, dass du Kinder nicht magst und keinen Bock auf diese Rolle hast. Dann ist das völlig ok, es schränkt nur deine Partnersuche nochmal gewaltig ein. Man kann nicht gegen den Strom schwimmen und dann jammern, dass alle anders ticken als man selber. Ein Großteil der Menschen wünscht sich nun mal ein normal konservatives Leben, wie es Tradition ist. Wenn du das nicht magst, dann geh der ganzen Menschheit aus dem Weg.

w
 
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Gast

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  • #35
Mooseba, wer sagt bitte, dass das was Du da beschreibst der perfekte Vater ist!

Ich finde Glucken -Mütter schon nervig und wenn ein Mann meint; er musste sich zu einer Glucke entwickeln, dannn jaaaa....

Mooseba, so wie Du Dich hier öfters beschreibst - Du würdest bei mir weder als Freund oder Notnagel infrage kommen, also somit auch nie im Leben als Vater für meine Kinder.
 
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Mooseba

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  • #36
Ich kann's nur nochmals betonen: Meine Zukünftige müsste gut mit meinem überdurchschnittlichen Maß an Lustlosigkeit zurechtkommen? Füße hochlegen? Kein Problem. Füße wieder runternehmen? Allerdings ein Problem. Sich anschweigen? Kein Ding. Längere Unterhaltungen? Eigentlich nur, wenn es wirklich wichtig ist. Ich bin eine faule Sau und war noch nie sonderlich optimistisch. Das sind nun mal schlechte Voraussetzungen. Ich kann also eigentlich ziemlich gut die Pflichten links liegen lassen.
 
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  • #37
Gast 30 nochmal

Ich kann aber nur gelassen sein, wenn ich in den Ist-mir-doch-egal-Modus gehe. Gelassenheit bedeutet bei mir immer, ich gebe meiner großen Lustlosigkeit nach.

Genau das war gerade nicht gemeint. Gelassenheit bedeutet, Energie in etwas hineinstecken und gucken, wie es sich entwickelt. Ohne diese krampfige Erwartungshaltung, dass es klappen MUSS.
Einfach Spaß haben an dem, was man tut. Der Weg ist das Ziel usw.
Wenn man keinen Bock hat, ist das eben so. Aber daraus sollte dann auch keine Resignation folgen, dass man das nicht kriegt, was man sich wünscht.

War auch nicht nur auf die Partnersuche bezogen, sondern auf das Leben allgemein.
 
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Mooseba

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  • #38
Dabei würde Gedankenlosigkeit NIE der Grund sein, dass was schiefgeht. Eher, dass man sich so fertig macht, dass alles nur noch anstrengend ist, und sich somit selber im Weg steht.
Meine Problematik ist aber vor allem die, dass ich eigentlich zu nichts Lust habe. Auch nicht zum Frauen ansprechen, Flirten, Daten etc. Ich habe keine Lust, Freunde zu treffen oder neue Freunde zu finden. Ich telefoniere nicht mit meiner Familie. Ich habe eigentlich zu nichts Lust. Es ist alles mit Anstrengungen verbunden, aber die Belohnungen dafür kommen bei mir nicht im Kopf an. Wenn ich locker sein soll, dann bin ich faktisch untätig. Zeig mir bitte mal die Frau, für die das okay ist.
 
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Mooseba

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  • #39
Bevor Du keine Partnerin gefunden hast, mit der zusammen Du vergnügt die Beine hochlegen kannst, brauchst Du an Sex und Kinder gar nicht zu denken. Deinen Kindern würde es emotional nicht besser gehen als Dir früher. Das willst Du doch nicht?
Dann zeig mir mal die Frau dafür. Ich darf ja wohl noch Ansprüche haben. Und eigentlich interessieren mich nur Frauen, die ca. 10 Jahre jünger sind. Dass ich das eigentlich vergessen kann, ist mir selbst klar und die Gründe sind mir auch verständlich. Ich will aber auch keine Frau, die schon beim Daten mit Zukunftsplänen kommt. Da kann ich keine Beine mehr hochlegen, wenn immer nur die Zukunft von Wert ist. Wenn es so ist, dann lasse ich das Daten zu nackten Vorstellungsgesprächen verkommen. Wozu noch den Romantiker spielen, der ich sowieso nicht bin? Wie gesagt, ich bin allergisch gegen Spielereien wie Romantik und Flirten. Dazu passe ich nicht. Da stehe ich dazu, dass ich spröde und langweilig bin. Oder wollt ihr Frauen etwa doch belogen werden, solange die Inhalte in eurem Sinne sind?
 
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  • #40
So wie Du Dich im Forum in einigen Beiträgen beschreibst, erweckst Du den Eindruck:
Wenn Du Deinem Naturell freien Lauf lässt, so bist Du einfach nur da und machst nichts -
außer schlechte Stimmung verbreiten. Diese Märtyrerrolle bringt andere dazu, ihr eigenes
Leben mehr zu schätzen (gottseidank, dass ich nicht so sch... drauf bin) und sich überlegen
zu fühlen (der weiß noch nichtmal wie "leben" geht).
Insofern tust Du einiges für Deine Mitmenschen, obwohl die Dir ja alle am Sowieso vorbei-
gehen. Vielleicht bist ja doch ein fröhlicher Typ, der nur in Frustzeiten hier aufschlägt.
Viel Spaß beim Papasein, hast ja noch mind. 10 Jahre Zeit, das wird schon noch und das
wächst sich aus.
w
 
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  • #41
Ich kann's nur nochmals betonen: Meine Zukünftige müsste gut mit meinem überdurchschnittlichen Maß an Lustlosigkeit zurechtkommen? Füße hochlegen? Kein Problem. Füße wieder runternehmen? Allerdings ein Problem. Sich anschweigen? Kein Ding. Längere Unterhaltungen? Eigentlich nur, wenn es wirklich wichtig ist. Ich bin eine faule Sau und war noch nie sonderlich optimistisch. Das sind nun mal schlechte Voraussetzungen. Ich kann also eigentlich ziemlich gut die Pflichten links liegen lassen.

Naja was hat das bitte mit einem guten Vater zu tun! Du hast weder das Potential für einen guten Partner und noch weniger für einen guten Vater. Eine Frau die sich auf Dich einlässt und mit Dir Kinder bekommt, die wird alles alleine stemmen müssen. Sie hat eigentlich mit Dir noch ein großes Kind an der Backe kleben. Du bist chronisch depressiv dagegen helfen eigentlich auch keine Medikamente oder Therapien - Du hast nicht wirklich das Bedürfnis diesen Zustand zu ändern.

Eine Frau oder ein Mensch muss bei Dir nichts akzeptieren, er kann Dich auch ganz einfach meiden. Kein Mensch muss mit Dir zusammen sein oder sich um Dich bemühen.

Du hast den Anspruch, dass andere Menschen auf Dich zugehen und Deine Bedürfnisse akzeptiere und ihr Leben um Dich herum bauen. Warum sollten das Menschen! Warum solltest Du ihnen das Opfer wert sein? Lebe Dein Leben für Dich alleine und stell nicht die Ansprüche an andere, die Du selber nicht erfüllen willst oder kannst.

Ich kenne keinen Menschen, der sich gerne mit solchen Menschen umgibt, wie Du es bist. Solche Menschen, wie Du einer bist, die ziehen einem jede Lebensenergie weg. Auch wenn der Begriff aus der Esoterik kommt, er trieft gut zu - Energievampire.

Klar Dein Vater hat Dir einiges angetan aber diese Rechnung sollte kein anderer Mensch für Dich bezahlen.

Und ich möchte noch was betonen - Deine Zukünftige muss gar nichts! Sie kann Dich nach den ersten 2 Sekunden Kennenlernens einfach ablehnen, weil Du ihr nicht das gibst, was sie für ihr Leben braucht.
 
  • #42
Lieber Mooseba, wenn Du in Beziehungen nur die Arbeit siehst, keinen Spaß daran und keine Lust darauf hast, dann lass es doch einfach bleiben. Niemand "muss" Freundschaften pflegen, eine Beziehung oder Kinder haben.

Du kannst Dein Leben genau so gestalten, wie Du es willst. Na gut, wenn Du einen gewissen Lebensstandard haben willst, dann musst Du wohl auch in die Lohnknechtschaft. Aber sonst hast Du doch weitgehende Möglichkeiten, Dich ganz nach Deinen Vorlieben bzw. Deiner Unlust einzurichten.

Ich werde auch regelmäßig gefragt, wann ich denn endlich Kinder bekomme oder warum ich mit meinem Liebsten immer noch nicht zusammen gezogen bin. Ich will weder das eine noch das andere - und das sage ich den Fragenden dann auch.

Wenn Du privat als so eine Art Einsiedler leben magst, dann ist das eben so. Tu es und steh dazu. Was andere darüber denken oder dazu sagen, ist allein deren Problem.
 
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  • #43
Manche Menschen müssen sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass sie einen imaginären kleinen 4jährigen mit sich herumschleppen. So selten ist das nicht. Der will und kann nicht, da ja
noch so klein. Oft bockig, will alles alleine machen ist aber gefrustet, weil kein Versorger da. Haßt
die "Großen"' die alles besser wissen und können.

Gerne würde der 4jährige im Matsch spielen oder die Käfer beobachten, aber "die" lassen ihn
ja nicht und haben ständig irgendwelche Ansprüche, was er zu tun und zu lassen hat.
Wie würdest Du mit so einem innerlichen kleinen 4jährigen umgehen, der an der Hand neben Dir
dahermarschiert? Los wirst Du ihn nicht, ignorieren geht auch nicht, beschimpfen ist ganz schlecht.

Ja, und so verhält es sich auch mit gezeugten Kindern. Schau Dir erst mal den an, der neben Dir stolpert und wie Du mit ihm umgehst. Ich finde, Du bist sehr streng, setzt ihn unter Druck und lässt
ihn nichts genießen und Regeln gibt's auch nicht, nur Zwang und Schimpfe. Bähhh - da wäre ich
auch verstockt und ohne Lebensfreude. Kümmer Dich mal um den, der ist auf Dich - und sonst
niemand - angewiesen.
w
 
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  • #44
Dann zeig mir mal die Frau dafür. Ich darf ja wohl noch Ansprüche haben. Und eigentlich interessieren mich nur Frauen, die ca. 10 Jahre jünger sind. Dass ich das eigentlich vergessen kann, ist mir selbst klar und die Gründe sind mir auch verständlich. Ich will aber auch keine Frau, die schon beim Daten mit Zukunftsplänen kommt. Da kann ich keine Beine mehr hochlegen, wenn immer nur die Zukunft von Wert ist. Wenn es so ist, dann lasse ich das Daten zu nackten Vorstellungsgesprächen verkommen. Wozu noch den Romantiker spielen, der ich sowieso nicht bin? Wie gesagt, ich bin allergisch gegen Spielereien wie Romantik und Flirten. Dazu passe ich nicht. Da stehe ich dazu, dass ich spröde und langweilig bin. Oder wollt ihr Frauen etwa doch belogen werden, solange die Inhalte in eurem Sinne sind?

Ich bin gerade sprachlos! Wo soll ich hier anfange und wo aufhören.

Eine Frau die 10 Jahre jünger ist - er wartet etwas von einem Mann, was Du ihr sicher nicht bieten kannst. Denn die Frau darf und kann auch Ansprüche stellen, nicht nur Du.

Es möchte kein Mensch belogen werden aber keiner will die knallharte Realität auf den Tisch bekommen. Romantik und Flirten hat auch nichts mit Lügen zu tun, es versüßt das Leben. Ein Mensch wie Du, kann und wird das niemals verstehen. Gerade Männer, die eine deutlich jüngere Frau haben wollen, gerade die sollten diese Kunst beherrschen

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  • #45
Gast 30 nochmal

Meine Problematik ist aber vor allem die, dass ich eigentlich zu nichts Lust habe. Auch nicht zum Frauen ansprechen, Flirten, Daten etc. Ich habe keine Lust, Freunde zu treffen oder neue Freunde zu finden. Ich telefoniere nicht mit meiner Familie. Ich habe eigentlich zu nichts Lust. Es ist alles mit Anstrengungen verbunden, aber die Belohnungen dafür kommen bei mir nicht im Kopf an. Wenn ich locker sein soll, dann bin ich faktisch untätig. Zeig mir bitte mal die Frau, für die das okay ist.

Nunja. Hehe, Deine Bedürfnisse, um Dich wohlzufühlen, sind ziemlich speziell - ich meine das pure Nichtstun. Aber warum dann verzweifeln? Dann machste halt nichts.
Wenn Du nicht rausgehst, nervt Dich halt auch niemand. So halte ich das auch.

Klingt ziemlich depressiv. Ich meine, wenn die "Belohnung" nicht im Kopf ankommt.

Ich hab jetzt gar nicht mitgekriegt, ob Du wirklich so scharf drauf bist, dass eine 10 Jahre jüngere Frau, die sonst alle Ansprüche von Dir erfüllt und mit einem Dekorations-Mann-im-Sessel leben könnte, sich mit Dir verbinden will. Immerhin sitzt sie ja dann auch da und macht nichts oder irgendwas, das Dich nicht tangiert. Das wäre möglicherweise auch schon anstrengend für Dich. (keine Ironie, manche Leute brauchen richtig Einsamkeit, um sich zu erholen.)
 
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Mooseba

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  • #46
Bisher hat kaum jemand mein Problem begriffen (#42 schon mal gar nicht, eine Antwort, die nur so von Vorurteilen durchtränkt ist, ich würde mich aufopfern für meine Kinder, was ja auch wieder falsch ist). Wenn ihr mir nicht erklären könnt, wie man ganz schnell ein lustvoller, motivierter, wenig grüblerischer Mensch wird, dann schreibt bitte keine Antwort mehr.

Und noch etwas: Dass ihr Damen seht, dass ich mir eine jüngere vorstellen kann, seht ihr sofort. Darauf stürzt ihr euch sofort wie die Aasgeier auf den Kadaver. Dass ich aber zugleich einsehe, dass es aus verständlichen Gründen unrealistisch ist, wird komplett ignoriert. Hauptsache, dreinschlagen auf den Mann.

Wie soll ich noch zu Romantik etc. fähig sein, wenn gleich beim Daten über Zukunftspläne gesprochen wird? Erklärt mir bitte, wie es mir ganz rasch gelingt, Verantwortung und Freude zu verbinden. Ansonsten lasst die Antwort gleich. An mir zu arbeiten ist für mich kein Problem. Aber Arbeit ist für mich stets anstrengend (sonst ist es keine Arbeit) und dann wirke ich auch angestrengt. Aber das ist ja auch wieder falsch. Arbeit hat mit Gelassenheit nichts zu tun. Wie soll man sich dann Gelassenheit erarbeiten?

Und noch etwas: Lasst meinen Vater aus dem Spiel. Ja, es ist für euch immer leicht, sich auf die Männer zu stürzen. Aber im Gegensatz zu meiner Mutter war mein Vater noch zu körperlicher Nähe fähig, hatte Bedürfnis danach, hatte kein Problem mit Knuffen etc - trotz bekannter "Fehler" in der Erziehung. Dagegen hatte meine Mutter stets eine emotionale Distanz, war immer die graue Maus und nimmt mich bis heute nicht so wie ich bin - mein Vater tut das inzwischen ohne Probleme. Für meine Mutter soll ich funktionieren wie sie es möchte und ihr nicht mit Problemen kommen. Ich fürchte, sie hat nicht einmal ein Bild davon, wie ich wirklich bin, ihr eigener Sohn. Deswegen möchte ich auch vorerst keinen Kontakt zu ihr. So jemanden brauche ich nicht.
 
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