• #1

Was ist dran an den Matchingpunkten?

Hallo, in meinen Partnervorschlägen hab ich grad zum ersten Mal ein Mädel gehabt mit 100 Matchingpunkten. "wow!" hab ich gedacht und dann natürlich ein bisschen gestöbert: - Optisch ist sie überhaupt nicht mein Typ (ganze Ausstrahlung passt nicht) - Sie hat komplett andere Hobbies - Sie hat einen komplett anderen Musikgeschmack - Zeitungen, Haustiere, Kinderwunsch - nix passt! Nicht mal die Sternzeichenkonstellation... Geht Euch das auch öfter so?
 
  • #2
Ich glaube ja, daß die Matchingpunkte vorallem für die Männer erfunden wurden, damit es eine Sortierung gibt, sich das Interesse an einer bestimmten Person auch noch wissenschaftlich rechtfertigen läßt :) und die Ansprache erleichtert wird....ganz nach dem Motto: na, wenn wir so hohe Matchingpunkte haben, wird das schon irgendwie hinhauen.

Meiner Erfahrung nach tut es das leider nicht. Die Herren, die mich aufgrund unserer so hohen vermeintlichen Kompatibilität kontaktierten, waren entweder von mir enttäuscht oder entsprachen nicht meinen Vorstellungen. Die besten Ergebnisse erziehlte ich tatsächlich, wenn die Matchingpoints nicht so hoch lagen, aber die Interessen, der Geschmack und/oder die Handlungsmotive ähnlich waren.

Und wenn Du schon schreibst, daß die ganze Ausstrahlung bzw der Typ nicht passt, dann lieber Nichts erzwingen. Man darf sich nicht einreden, daß man darüber schon irgendwann hinwegsehen kann und ich muß das so sagen, Männer können das gleich gar nicht :)
(ist nicht böse gemeint, meiner Meinung nach einfach nur offensichtlich)

Sicherlich hört man immer wieder "Gegensätze ziehen sich an", aber zuviel des Guten ist auch eher schwer verdaulich und man sollte doch zumindest ein paar gemeinsame Nenner haben.

Zum Abschluß noch eine Bemerkung.....guckst Du tatsächlich auf das Sternzeichen? Das finde ich sehr interessant, denn ich habe mich immer gefragt, warum es diese Angabe im Profil gibt. Ich kenne bisher niemanden, der bei der Partnerwahl tatsächlich das Sternzeichen des Partners als entscheidendes Kriterium berücksichtigt. Es bietet vielleicht Gesprächsstoff beim Kennenlernen, aber es mit in die Entscheidung für/gegen einen Kontakt einzubeziehen, finde ich doch sehr ungewöhnlich.
Vielleicht sollte ich dazu mal selbst eine Frage hier einstellen?

w/38
 
  • #3
Bei den Sternzeichen kann natürlich jeder seine eigene Auffassung vertreten, und da würde ich meine Auffassung dann auch in deinem (noch zu eröffnenden^^) Thread zur Diskussion stellen ;-)

Was diese Matchingpunkte angeht - da frage ich mich halt, inwiefern man denn zusammenpasssen kann, wenn es keinerlei offensichtliche Gemeinsamkeiten gibt, man keine gemeinsamen Hobbies oder Gesprächsthemen oder Auffassungen hat... das fänd ich mal interessant, schon rein akademisch, bin ja Mathematiker^^
 
  • #4
@2 ja das wäre wirklich interessant. wie zum beispiel ein Matching von ~100 zustande kommen kann zwischen Raucher/Nichtraucher und Will keine Kinder/Will Kinder (um mal die konträrsten Punkte hervorzuheben)

mir ist da bisher noch nichts aufgefallen, an dem man irgendetwas festmachen könnte.
 
E

Einar

Gast
  • #5
Also laut Beschreibung funktioniert es so:
http://www.elitepartner.de/km/service/matching/matching-start.html

...Im Test geht es sowohl um Persönlichkeitsmerkmale, die für eine glückliche Partnerschaft relevant sind (z.B. Nähe und Distanz), sowie um soziale Kompetenzen, Interessen und Handlungsmotive (z.B. Anerkennung, Unabhängigkeit, Romantik).Der Persönlichkeitstest basiert auf einem prozessorientierten, dynamischen Ansatz. Er geht nicht von der Annahme einer starren Persönlichkeit und einem unveränderlichen Verhalten aus, sondern davon, dass sich Menschen verändern und gemeinsam weiterentwickeln können. Zudem bezieht der ElitePartner Test die Verhaltens- und Motivationsebene mit ein. Damit setzt er sich deutlich von gängigen Tests ab, die einzig zwei Persönlichkeitstypen einander zuordnen...

Also passen Raucher und Raucherin gut zusammen, wenn man unterstellt, dass sie ihrem Laster aus der gleichen Motivationsebene heraus, frönen. ;)
 
  • #6
Ich habe auch das Gefühl, dass das mit den Matchingpunkten nicht so gut passt und man sich nicht danach orientieren kann. Habe mein Profil ehrlich ausgefüllt und bekomme wenig Zuschriften. Habe wahrscheinlich zwei dicke "Knaller" drin - nämlich bei der Figur gab ich wahrheitsgemäß an, nicht ganz schlank zu sein. Ich bin trotzdem äußerst attraktiv und finde das Denken der Männer manchmal zu einseitig. Schließlich ist es noch ein Unterschied, ob man Gr. 44 oder Kleider aus dem Zeltlager trägt......... Männer überschätzen ihr Äußeres und ihren Status und sind bei Treffen, alt und faltig und meistens langweilig. Mein zweiter "Knaller" ist dann die Frage nach der Meinung über Homosexualität. Habe einen schwulen Sohn und so ist das ein wichtiges Thema für mich. Ein großes Problem für mich ist auch, daß ich bei der Frage nach Nähe falsch gepunktet habe, denn ich wollte eigentlich in Zukunft mehr Distanz - keine Nähe und nun kann man diese Antworten nicht mehr ändern.
 
G

Gast

Gast
  • #7
Also ich habe hier wirklich das Gefühl, dass Ihr zwar einerseits auf Partnersuche seid, aber Euch mit den ganzen Hintergrund-Infos usw. gar nicht auseinandergesetzt habt..Wir haben hier zwei paar Stiefel:

- 1 Funktionsweise des Matchingsystems
- 2 Profil einer anderen Person

zu 1: Die Matchingpunkte sind Ergebnis von dem Fragebogen, den man am Anfang ausfüllt. Hier wird nur INDIREKT die GEFÜHLSLAGE ermittelt. Das heißt, hier fragt niemand: "Bist Du besitzergreifend?" Sondern: "Ist Ihnen Besitz wichtig?" und "Welchen Stellenwert nimmt Besitz bei Ihnen ein?" Daraus wird dann ein bestimmter Wert errechnet.

zu 2: Im Profil des Partners finden sich DIREKTE Angaben zu ÄUßERLICHKEITEN etc.Sie haben nichts mit den Matchingpunkten zu tun. Sie sind relevant für die Suchkriterien (zum Beispiel die Postleihzahlensuche oder das Geschlecht).

Die Matchingpunkte kann man also als eine Art Vor-Filter bei der Partnersuche sehen. Die völlig unpassenden Partner laut Matching werden aussortiert. Nach dieser "maschinellen" Filterung folgt quasi der Selbstcheck, der logischerweise nur der Partersuchende ausführen kann. Hier fallen dann auch wieder ein paar Vorschläge raus (@Fragensteller: von dir besagtes Profil würde also rausgefiltert werden). WEnn dann doch ein paar Damen den Selbstcheck überstanden haben, folgt nun das Anschreiben und dann schließlich das Live-Treffen...

@5: Das ist ja genau der Punkt: Durch diese indirekte Methode soll vermieden werden, dass jeder einfach das angibt, was er gerne sein möchte, aber nicht ist. Auf dieser Basis können auch keine richtigen Partnervorschläge unterbreitet werden...
 
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