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  • #1

Was ist Eurer Meinung nach Kulturerbe?

Welche Bücher, Bilder und Musikstücke sollten Eure Kinder und eventuell auch Eure Enkel gelesen, gesehen oder gehört haben und warum?
 
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Fräulein Smilla

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  • #2
„Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren und „Wir Kinder aus Büllerbü“ sollte jedes Kind kennen. Das eine, weil Kinder Hoffnung und Mut brauchen, das andere weil solche Kindertage immer seltener in unserer schnellen Welt werden, ihnen aber doch zu wünschen sind.

Die Frau mit dem Raben von Picasso würde ich meinen Kindern gerne im Orginal zeigen können…. weil ich es selbst als Teenie nachgezeichnet habe und Picassos Bilder seiner Anfangsperiode damals wichtig für mich waren.

Ich würde mit meinen Kindern gerne in die Oper „Hänsel und Gretel“
(Engelbert Humperdinck) in München zur Weihnachtszeit gehen, da dies die Lieder waren die meine Uroma uns immer vorgesungen hat.

Fräulein Smilla 7E1DA741
 
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  • #3
Gute Idee!

oh, das wird eine lange Liste.

Ich fang einfach mit ein paar Büchern an:

ALLE Märchen der Gebrüder Grimm
Andersens Märchen

"In 80 Tagen um die Welt"
"Moby Dick"
"Die Schatzinsel"
"Krabat"

Und, auch wenn ich nicht kirchlich orientiert bin: "Die Bibel", denn wir leben in einer christlichen Kultur und Kinder sollten wenigstens wissen, was gemeint ist....

Ich müßte in den Keller gehen und in den Bücherkisten, die auf meine Enkel warten, nachsehen. Die o.g. sind mir jetzt noch eingefallen - es ist schon lange her, daß ich abends vorgelesen habe. Und es war gut, daß ichs gemacht habe, denn meine Kinder sind noch immer (oder wieder, in der Pupertät hatten auch wir das PC-Problem...) Bücherwürmer!


7E21B7D0
 
  • #4
Ist eigentlich egal, das wichtigste ist es den wert "lesen" zu vermittel, dann beginnen sie sich automatisch für mehr zu interessieren und lesen freiwillig. Sie machen sowieso nur was sie interessiert, zuviel planen it da kontraproduktiv am schluss haben sie grüne haare 10 pircings und eine einen doppler rotwein in der hand, dafür können sie faust auswendig aus der zeit wo sie noch nicht selbst entscheiden durften.
Kinder ohne fernseher aufziehen.
 
  • #5
"Kulturerbe" ist ein bisschen hoch gegriffen!
Aber meinen potentiellen Enkeln werde ich DIE KLEINE HEXE von Ottfried Preussler vorlesen.

Dieser Thread zwingt mich zum Nachdenken, super! Ich melde mich sicher nochmal.
 
C

Caelum

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  • #6
Tja, ideal wäre
Prokofiev: Peter und der Wolf
Mozart: Die Zauberflöte
Tschaikovsky: Nussknacker
Saint-Saens:Karneval der Tiere
(real ist Hannah Montana, Superstars und Popstars-Quatsch u.a.)

Die Melodien (der klassischen Werke von oben) sind IMO sehr einfach, eingängig und einfach schön !!!

Bücher weiss ich nicht- als Kind habe ich viel über Natur/Tiere usw gelesen. Aber Wilhelm Busch fand ich auch gut. Comics finde ich nicht so schlecht wie sie von vielen gemacht werden und sollte man den Kindern nicht vorenthalten.

mfg
7E1FBBA7
 
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  • #7
Oh, das ist mal ein schönes Thema!

Diese Bücher habe ich geliebt und ich habe sie immer noch, sollte ich doch noch ein Kind bekommen:

Geschichte Nummer 1 und Geschichte Nummer 2, Eugene Ionesco und Etienne Delessert; fantastische, surrealistische Bilderbücher, ein Vergnügen für Kinder UND Erwachsene.

Geschichten aus 1001 Nacht; allerdings nicht das Original (zu langweilig).

Die schönsten Sagen des klassischen Altertums; Gustav Schwab

Tim und Struppi, Hergé

Großer Tiger und Christian, Fritz Mühlenweg; toller Roman zur Zeit von Maos Langem Marsch (inklusive todtrauriger Jungendliebe zwischen einem deutschen Jungen und einem mongolischen Mädchen).

Alaska Kid, Jack London; hat mein Vater mir auf langen Wanderungen auswendig nacherzählt, damit ich nicht jammere. Wie habe ich das geliebt.

Maus, Art Spiegelman; irgendwie muss man seinen Kindern ja den Holocaust beibringen.

Musik:
AcDc, Beatles, Chic, George Duke, Elvis, Fleetwood Mac, Jan Garbarek, Jimi Hendrix, Incognito, Grace Jones, Chaka Kahn, Pat Metheney, Led Zeppelin, Oueen, Pink Floyd, Queen, Bonnie Raitt, Santana, Booker T, UA, Van Halen, Steve Winwood, ?, Neil Young, Frank Zappa.

Kunst:
Gegenständliche Kunst der Moderne, angefangen mit den Impressionisten, die auch Kindern Spaß macht.

7E22C17F
 
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  • #8
So hab ich es ja noch gar nicht gesehen. Aber eigentlich sollte es ja wirklich ein Handbuch geben, so a la:

Wie mache ich aus meinem kleinen Schreihals den optimalen Menschen ?

Wie füttere ich ihn, stille ich ihn,
wie warm muß das Zimmer sein,
wie muß ich die Wände streichen (achtung: Man denke an div.Dämpfe),
welche soziale Kontakte gebe ich ihm ab dem Säuglingsalter durch Kindergarten und Schulzeit,
wie suche ich die Büchlein aus, die er als erstes sieht, hin übeer Kinderbücher, Fernsehsendungen,
wie suche ich den Fahrradhelm aus wenn der kleine Schreihals mal das Fahrrad fahren lernen will,
in welche Gegend zieht man am besten (damit der Schreihhals möglichst gleich Hochdeutsch statt irgendeines Dialektblafasels und möglichst auch gleich noch mehrere Fremdsprachen lernt) - sicher zieht man durch die Welt umher

.. und so ... ich komme zu Deiner Frage, läßt es sich sicher bestens realisieren, zieht man rhythmisch durch die Welt, daß der kleine Schreihals die diveresen verschiedenen Kulturen kennen lernt und so weltoffen ist, erreicht er das 18. Lebensjahr, vor dem Hintergrund eines umfangreichen Trainings der Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen nationalen kulurellen Gegebenheiten im Wege der Schocktherapie wobei ihm freilich stets noch die Gelegenheit bleibt, sich während der gesamten Zeitspanne autodidaktisch der jeweiligen landesspezifischen literarischen Vorzeigewerke substantiell zu widmen um so in einer elitär bestimmten Umgebung stehts den Ton angeben zu können.

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MOD: Mehr als ein Punkt pro Absatz wäre wünschenswert gewesen ^^
 
V

VirginiaWoolf

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  • #9
Das wird jetzt auch nur fragemtarisch:

- Kinderlieder von Reinhard Lakomy, Gerhard Schöne, Hermann van Veen.
- (internationale) Volkslieder
- Beatles
- Beethovens 5. und 9. unbedingt, ansonsten alles.
- Theodorakis Liederzyklus "Mauthausen" oder Lithurgie Nr.2 "Den Kindern, getötet in Kriegen"
- Obwohl ich sie selbst noch nicht kenne, auch "Hänsel und Gretel"
- Verdi-Oper "Macbeth" im Zusammenhang mit dem Drama von Shakespeare
- Weill/Brecht "Dreigroschenoper"

- Pink Floyd - The Wall

dazu wie @#5 - auf alle Fälle "Peter und der Wolf

- Film, auch wenn etwas "angestaubt" "...Denn sie wissen nicht was sie tun"

Mir fällt bestimmt noch mehr ein.
Gruß Virginia
7E20CD34
 
  • #10
@#7: Über deinen Beitrag muss ich schmunzeln. Ein klein wenig ging mir das damals schon so mit meinen Kindern!
 
S

Signor Rossi

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  • #11
@#7

Es geht wohl weniger darum, Kindern schon im Kindergarten Chinesisch beizubringen, sondern darum, was einem Freude bereiten würde, den eigenen Kindern weiterzugeben, weil es einem selbst wertvoll ist (und damit individuelles Kulturerbe, wobei es hier durchaus Überschneidungen gibt).

Wie man selbstverliebte und korrekte Schachtelsätze konstruiert, kannst Du z.B. bei Thomas Mann oder, wenn Du es ganz klassisch magst, bei Julius Cäsar nachlesen, die allerdings, unter anderem eben deswegen, nicht auf meiner Kulturgutliste auftauchen.

7E22C17F
 
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Fräulein Smilla

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  • #12
@7
hier wird so viel über NoGos (obwohl ich zugeben muss, dass diese Frage ursprünglich von mir gestellt wurde und eher scherzhaft gemeint war, mir aber immer die Zeit fehlte einen entsprechenden Kommentar a la "die Geister die sie rief" zu schreiben) geredet...
und manche der Antworten mir so peinlich sind, dass ich mich das ein oder andere Mal fremdschämen muss.

Daher stelle ich dann auch so hin und wieder eine Frage ins Forum bei der gedacht, kritisiert, oder wie in diesem Falle GETRÄUMT und SICH ERINNERT werden darf.

Und ich denke auch Du hast als Kind Dinge erlebt, die Du Deinen Kindern, oder wenn Du dazu in der Lage sein solltest Deinen Enkeln weitergeben möchtest. Falls Du keine Kinder haben solltest, es gibt immer welche die gerne Bücher vorgelesen bekommen.

Vielleicht gibt es eines Tages kein Höhlenbauen aus Stoffdecken mehr, oder die Kinder haben verlernt wie man "Verstecke" spielt, oder oder oder.

Ich habe festgestellt dass ich mein Kinderbuch (70ger Jahre) mit einem Mann mit Hut und seinem Raben nicht mehr finden kann und da ich es in der Erinnerung einer Vierjährigen bewahrt habe, ohne Titel oder Autor und ohne klare Erinnerung worum es genau ging, aber mit klaren Bildern, werde ich es für meine Kinder nicht wiederfinden können.

Diese Liste soll zum Schmöckern dienen, zum Mitfreuen, zum Wiedererkennen, Lust auf Altes machen und einen Teil davon bewahren, wenn auch nur in diesem kleinen Raum.


Fräulein Smilla 7E1DA741 erst ab Montag wieder einsehbar (leider)
 
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  • #13
als kind habe ich neben dem lesen auch durch die kindersendung "es war einmal..." viel gelernt. das gab es in den unterschiedlichsten varianten: z.B. ...der mensch, ...amerika, ... der weltraum, usw.... das war klasse...!!!
lisa (w24)
 
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  • #14
Also was ich mir für meine Kinder und Enkel jenseits von Büchern, Bildern und Musikstücken als Erbe wünschen würde, wäre, dass sie, wenn sie erwachsen sind, in einer Welt leben, in der Orang-Utans, Tiger und Hunderte anderer Tierarten noch nicht völlig ausgerottet sind und vielleicht sogar noch in freier Wildbahn vorkommen. Der Wunsch ist aber ein wenig unrealistisch.
 
  • #15
Ich kann mich da ganz Thomas (#2) anschließen.
Ein Musikstück, dass mich in meiner Jugend tief bewegt und berührt hat kann an meinem Kind vollkommen spurlos vorbei gehen. Natürlich wünscht man sich, dass das Kind ebenso begeistert ist aber über Geschmack lässt sich nicht streiten.

Die Liebe zum Buch ist meißt eine lebenslange, ich wünsche mir, dass ich sie in meinen Kindern wecken kann.
 
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  • #16
Ich hatte als Kind sehr wenige Bücher (Nachkriegszeit, wenig Geld), aber die habe ich umso mehr geliebt. Mein Liebstes war "Wichtelhausen" von Fritz Baumgarten, da sind auf jeder Zeichnung so viele Einzelheiten, dass man stundenlang noch einen Käfer und noch eine Blume suchen kann. Außerdem ist der Text so tröstlich. Und, liebes Fr. Smilla, Höhlenbauen aus Decken kenne ich auch, das soll auch nicht verloren gehen! Wenn es sie damals schon gegeben hätte, hätte ich meine Kinder in einen Waldkindergarten geschickt, damit sie lernen, dass man auch ohne Gekauftes (zumindest zeitweise) durchs Leben kommt. Aber natürlich Bücher und Musik, da sind schon so viele genannt worden, ich möchte noch aus meiner Sicht "Heidi" anfügen, zur klassischen Musik habe ich erst sehr viel später gefunden, die wurde mir aber auch als Kind nicht so nahe gebracht.
 
G

Gast

Gast
  • #17
Aus meiner eigenen Schulzeit, und nach der Wende der meiner Kinder, war der Literatur-,
Musik- Kunstunterricht z. T.eher abschreckend.
Ich kann die Frage: "Was wollte der Künstler und damit sagen?" nicht mehr hören.
Der Genuss wird meiner Meinung nach verleitet.
Zu vielem, was mich heute fasziniert kann ich sagen "...I did it my way."
Ich stamme aus keinem sehr musischen bzw. intellektuellem Elternhaus.
Meinen Kindern habe ich nichts aufgezwungen, habe sie nur beraten, wenn sie etwas
wissen wollten, das andere schnappen sie "so im Vorübergehen" bei mir auf.
Meine Tochter liebt Beethoven, mein Sohn ist architekturbegeistert.
Was ich hier empfehle geht sich an jedem Lehrplankanon vorbei.

- Heine "Deutschland, ein Wintermärchen"
- Filme "Die Feuerzabgenbowle", Chaplins "Großen Diktator"
- Städte Weimar mit Buchenwald, Potsdam und natürlich Dresden

Gruß Virginia
7E20CD34
 
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excuse-me

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  • #18
"Der Struwwelpeter" - uui-oooh - schaurig schön. Ich habe es geliebt und meine beiden Jungs auch!
Und "Max und Moritz" wurde noch nicht genannt - böse Buben und schrullige Leute!
 
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  • #19
Gugge

Hm, meine Kinder lesen im Moment nicht, sondern dürfen mit ihren Freundinnen "Hannah Montana" sehen. Da brauchen sie mich nicht, so kann ich schreiben :) Ansonsten gibt es es die Bibby, Lillifee, Benjamin, Gebrüder Grimm und viele andere Geschichten. Sie lieben es einfach eine Geschichte vorgelesen zu bekommen. Und sie erfinden selber Geschichten, die in meiner Wohnung ein Chaos aus Decken, Stühlen und Karton hinterlassen. Ich denke, es gibt einige "klassische Vorlesebücher", einige "Up to date" Geschichten; insgesammt ist die Phantasie wichtig.
Grüssle
 
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  • #20
Musikstücke: aus der klassischen Musik (schwungvolle, fröhliche) im Elternhaus zum Mithören, auch aus der geistlichen Musik (das könnte z. B. sein von Bach, Weihnachtsoratorium gregorianscher Gesang, Taize-Musik) ohne dass sie selbst auflegen müssen. Warum? Solche Musik im Haus vermittelt dem Kind einfach Atmosphäre von Kultur. Außerdem der Gesang der Gemeinde im Gottesdienst. Warum? Den nun wirklich nicht vorenthalten.

Bücher: Hänsel und Gretel von Humperdinck u. ä. finde ich auch. Warum? Das ist Kulturgut und Einführung in Lebensweisheiten mit einer gewissen Rafinesse. Das gilt erst recht für die Grimmschen Märchen (Aschenputtel z. B.) - so kurze Texte und doch so inhaltsstark, hohe Kunst diese Märchen. Die Bibel natürlich, zunächst als Kinderbibel: Schöpfungsgeschichte, Noah und die anderen Klassiker u. a. Warum? Es wäre sträflich von mir, den Kindern diese Bildungsgrundlage nicht zukommen zu lassen.

Schon klar, dass ich damit nicht bei jeder Frau landen kann.
 
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  • #21
Smilla: Danke für diese Frage!!

Wenn ich jetzt alles aufschreibe was mir da so einfällt... Wieviel Zeit habt Ihr?

Muss wohl dann doch auf die wichtigsten Dinge fokussieren. Zunächst mal denke ich daß es darum gehen sollte den Nachfolgenden Generationen die Vielfalt zu vermitteln, Die Neugierde wecken und das ganze nicht zu einseitig werden zu lassen. Sorry, #19, das ist viel zu einseitig was du da vorschlägst, find ich.
Das alte um zu sehen wo wir herkommen, was sind die Wurzeln. Das neuere um die jüngere Vergangenheit einordnen zu können, das moderne um die Vielfalt zu entdecken, das Internationale um die Nachbarn kennen zu lernen, das beste Mittel um Kriege zu verhindern.

Aaalso:
Geschriebenes
Astrid Lindgren, Pippi Langstrumpf und Michel, gut für die Phantasie und zu lernen das unangepasstes Spass macht
Otfried Preussler, Hotzenplotz und Krabat
Grimms, und andere Märchen
die Bibel, aber kritisch gelesen. Weil sie die Grundlage unserer Abendländischen Kultur ist
Alte Sagen, das Nibelungenlied, zeigen dass es auch davor schon Kultur gab
Wilhelm Busch, eigentlich alles. makaber und hintersinnig (Favorit: die fromme Helene)
Asterix, Weltliteratur
Mark Twain, sehr hintersinnig
Schiller, die Räuber. zeigt dass der Klassiker zu seiner Zeit ein echter Revoluzzer war
sorry, auch Goethes Faust. Ist einfach das wohl Sprachprägenste Werk der deutschen Literatur, und und und...

Gemälde? Kein bestimmtes aber es sollten schon Maler wie Breughel, Dürer, van Gogh, Munch, Rembrand, Dali, Escher dabeisein. Die Vielfalt die Welt zu sehen halt.

Musik.....Stark gekürzte Liste:
Mozart, kleine Nachtmusik, Die Entführung (Klassik kann kurzweilig sein!)
Vivaldi, vier Jahreszeiten, DAS Werk der Barockmusik
die frühen Jazzmusiker weil Stilprägend
Europäische Volksmusik--bevor jetzt die Leute mir schlechten Geschmack unterstellen: NICHT die Volkstümlichen Schlager aus dem Seniorenfernsehen. Es gibt da zwei CD´s die zeigen was ich meine: Tobi Reiser: Mozart und die Volksmusik- ihr könnt mal raten was ist was? Dasselbe auf Schwedisch von Benny Andersson und Björn Ulvaeus (ergo die ABBA-Masterminds) "klingar min Glockor"
Comedian Harmonists, der Musikstil hat bis Heute seine Auswirkungen
George Gershwin
der frühe Reinhard Mey, und Georg Kreissler, die Liedermacherkultur der 70er. Überraschend aktuell bis Heute.
Edith Piaf, der Prototyp des Chansons
The Beatles
Abba, am besten das Musikal
Queen, ebenfalls ist das Musical zu empfehlen
James Brown- I feel good
Elvis selbstredend
Deep Purple, Smoke on the Water
Genesis, in the Air tonight
Skorpions: Wind of Change, die Hymne der Peretroika und der Europäischen Wiedervereinigung

und endlos viel mehr.... Dann können sich die Kinder aussuchen was Ihnen zusagt aber sie schauen über den Gartenzaun.

Dazu noch diverse Filmklassiker (Cassablanca, Rocky-Horror Picture Show, Feuerzangenbowle etc.), aber auch Sportveranstaltungen, ist irgendwie auch Kultur.
 
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  • #22
eine tolle Frage, die zum Nachdenken anregt.

mein absoluter Favorit: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry.
Ein Meisterstück für die Phantasie und Beispiel dafür, wie man große Freude aus kleinen Dingen entwickeln kann.

vieles ist sonst schon genannt worden, was ich auch erhalten würde für die "Nachwelt", u.a. lt Virginia "Die Feuerzangenbowle", ganz genau!

Musikalisch für Kinder: Die Lieder von Ulf & Zwulf. meine Steppkes haben die geliebt. Ihre Lieder regen die Phantasie an, lassen mitmachen und machen einfach gute Laune.
LG
Jule
 
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  • #23
@20 von 19: Sehe ich anders. Wir sind offenbar ein Alter. Du zählst vieles auf, was in unserer Jugend angesagt war. Kulturerbe ist nicht für mich nicht das, was in einer Jugendgeneration angesagt war, sorry. Die nächsten Generationen werden ihre eigene Jugendmusik haben.
Und: "die Bibel, aber kritisch gelesen". Ist die Bibel für Dich nun sinnträchtig oder nicht? Kennst und verstehst Du die sinnvollen Inhalte daraus und kannst sie Kindern vermitteln?
 
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Signor Rossi

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  • #24
@19, 22

Deine Vorstellung von Kulturerbe scheint auf einem christlich/konservativem Wertekanon zu beruhen. Der wird aber auch nicht von allen geteilt. Ich wünsche jedenfalls mir für diesen Thread gemäß Johannis 14,19: "Leben und leben lassen".

7E22C17F
 
  • #25
Sorry, #20 is Kalle, bin wohl während des Schreibens rausgeflogen.

Ich werde jetzt keine Diskussion über Religion anfangen.

Nur#19/22: Also, wenn Du die Liste liest wird Dir auffallen daß gerade bei der Musik nur Zeitlose Stücke stehen die auch nach Jahren immer noch gespielt werden und auch von der jungen Generation gerne gehört werden. Bin zwar nicht mehr der Jüngste aber weder Mozart noch die Comedian Harmonists habe ich noch life erlebt. Nicht mal Elvis, und er soll ja noch leben ;-).

Nur die gesamte Kultur auf die Bibel und den Gottesdienst zu reduzieren wie du es tust halte ich einfach für extrem einseitig, Kultur ist sehr viel mehr. Die Bibel kritisch zu lesen heisst Sie ohne Interpretation einfach zu lesen und sich damit eher neutral auseinanderzusetzten. Damit Ihnen keiner weismachen kann dies oder jenes sei gottgewollt und sie müssten heilige Kriege ausfechten. Auch deshalb sollten auch weniger Gläubige die Bibel kennen.
 
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  • #26
@23 von 19: Signore, ja christlich-konservativ kann man das bezeichnen, wenn man will. Nein, wird nicht von allen geteilt. Ich hätte zu #20 gar nichts geschrieben, wenn der/ die mich nicht neckisch für blöd verkaufen wollte. - Witzige, gewollte Interpretation von Joh. 14,19.
 
  • #27
Ein Buch, welches ich als Kind geliebt habe und welches auch mein Sohn gerne vorgelesen bekommt ist Der kleine Doppeldecker von James Krüss.

Auch sehr schön finden mein Sohn und ich Jim Knopf und Das Urmel aus dem Eis von der Augsburger Puppenkiste, Die Moldau von Smetana und By the way von den Red hot chilli peppers.
 
G

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  • #28
Wie wärs noch mit:
Alice in Wonderland
Watership Down ( Unten am Fluss)
Shel Silverstein, die wunderbaren englishen childerns poems von Stevenson
auch jüdische Kindergeschichten sind traumhaft( von Singer zum Beispiel)
Später dann würde ich aber mein Kind selbst entdecken lassen was es lesen will. Wöchentliche Besuche in der Stadtbibliothek und nichts wie ran an die Abenteuer.
Musik- selber machen. Dann es sich seinen Geschmack entwickeln lassen. Ich höre Jazz und Rock- klassische Musik wirds bei mir nicht finden. Aber wer weiß, vielleicht inspiriert ihn/sie ja der Sportlehrer, der immer Beethoven hört.
Sport ist auch gut.
Und ja, die Bibel ist eine Sache, der sollte man sich nicht verschließen. Schließlich ist sie auch ein literarisches/moralisches Erbe- Aber es gibt genug Kinderbücher mit Bibelgeschichten und Illustrationen. Das ist doch viel schöner als mit dem Brocken anzukommen. Im Haus haben sollte man es schon, falls das Kind selbtsständig darin forschen will.
Mit Filmen würde ich später anfangen. War selber erst mit 11 das erste mal im Kino. Von Heimdvd, Fernseh usw. halte ich nichts.
Wichtig ist meineserachtens auch eine Kenntnis über Natur zu geben. Wie Bäume heissen und Blumen. Welche Tiere was machen usw. Auch Geographie und fremde Kulturen sollen entdeckt werden. Und ganz wichtig Eigenverantwortung früh üben- das Kind selbstständig werden lassen in seinem Geschmack und seiner Motivation.
 
G

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  • #29
Angie
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer von Michael Ende(Frau Mahlzahn ist einfach ein "Muss"), neben Astrid Lindgren auch die (inzwischen nicht mehr politsch korrekten) Geheimnis-Bücher von Enid Blyton,
Gott sei Dank hat meine Mutter alle alten und uralten Kinderbücher auf dem Dachboden gehortet.
Als neulich ein großes Familientreffen war, konnte ich meiner kleinen Nichte Jim Knopf vorlesen. In einer Ballettvorführung waren wir beide auch schon. Es gab "Giselle" von Adolphe Adam, ist für kleine romantische Mädchen sehr zu empfehlen. Zu Weihnachten habe ich ihr das Nussknacker -Ballett versprochen.
 
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Signor Rossi

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  • #30
Ganz vergessen: Kochen, ja schon ein fast vergessenes Kulturgut, trotz der ganzen Kochshows.
 
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