• #31
@Lebenslust:

Ja und du bist ein Mann. Natürlich ist dir der Orgasmus wichtig. Frauen legen nicht viel Wert darauf. Es ist schön wenn, aber kein muss. Für uns ist die Nähe wichtig und das innige...

NEIN. Ich lege Wert auf meinen Orgasmus!

Natürlich bedeutet der Orgasmus der Frau Arbeit und Vertrauen.
ABER, Irina_85, wieviel Mühe machen wir Frau uns, damit der Mann zum Höhepunkt kommt?! Verrenkten Hals, aufgescheuerte Knie usw. Und wieviel Vertrauen muss der Mann in die Frau haben, wenn wir an seinem sensibelsten Körperteil hantieren?!

Ich bestehe auf meinen Orgasmus, genau wie ich will, dass der Mann seinen bekommt.
Nett kuscheln kann ich auch mit meinem Hund auf der Couch!
 
  • #32
Herrlich meine liebe, ich habe schöne große Fenster. Da hast du genug Platz zum hinauslehnen ;)
Sehr diplomatisch ausgedrückt, um nicht ins Detail gehen zu müssen.
Na dann will ich mal sehen ob ich was zusammen bekomme.
1. Ist ja Unsinn, zumindest für mich. Kann, muss aber nicht, ich möchte ja auch noch eine Rolle spielen. Ganz so leicht sollte man uns Kerlen nicht machen. Denn dann werden wird Zwangsfaul.
2. Finde ich Mega Spannend. Kann übrigens auch nicht jede Frau, mit Blicken verführen. Aber ja, nehme ich gerne mit, wenn du schon fragst.
3. Finde ich als Vorspiel beidseitig, intensität ganz frei nach Lust und Laune, sehr prickelnd.
4. (bei dir auch 3) Wenn sie es sich leisten kann, ein Träumchen auf jeden Fall. Aber die Abwechslung ohne Turnunterricht macht es ja schließlich, oder?
5. Sollte sie unbedingt auch mal machen. Auch hier wieder, erfreue ich mich an dem Klangvollem Miteinander.
Ja unbedingt. Ich werde gerne Leidenschaftlich geküsst.
Ich denke mit dem Küssen ist das wie mit dem Tanzen. Das führt Frau doch auch mal ganz gerne an, wenn es um Sex geht.

Ich möchte mich gar nicht um Details drücken. Für mich ist das eine Gefühlssache, ja auch eine Vertrauenssache. Ist beides gegeben bin ich für wirklich alles offen, auch für eigene Ideen.
Es muss und kann auch nicht immer das Feuerwerk sein.
Und guten Sex einfach mit Praktiken zu beschreiben ist mir Wirklich zu wenig. Das ändert sich von Mensch zu Situation oftmals. Ja selbst mit der selben Frau über viele Jahre ist eine Praktik immer wieder etwas anders.
Guter Sex ist für mich, wenn er mich wirklich befriedigt. Innerlich!
Wenn sich danach eine Geistige Müdigkeit einstellt. Wenn sich danach bei all meinen Sinnen die Löffel aufrecht stellen und ich meine Partnerin mit jeder Faser spüre.
Schwer beschreibbar für mich.

Also! Gar nicht so Abenteuerlich wie einige Damen hier und da vermuten könnten, bei einem Mann.

m47
 
  • #33
Deswegen wäre es schön, auch diese Vielseitigkeit zu lesen. Denn ein bisschen existiert schon das Klischee, Mann kann immer, mag immer, und an sich egal, Hauptsache Sex. Sehr überspitzt formuliert.

Und jetzt sollen dir die Männer das Gegenteil beweisen? Gib dir etwas mehr Mühe und du wirst bessere Antworten bekommen.

Aber eine Ergänzungsfrage habe ich, weil ich es immer wieder erlebe, warum ist es Euch so immens wichtig, dass Frau einen Orgasmus hat?
Steht im Zusammenhang mit dem ersten Teil der Frage von wegen "Hauptsache Sex": Für einen Mann ist es relativ leicht, zum Orgasmus zu kommen, das kann er auch mit Frauen, die er nicht wirklich interessant findet. Da man als Mann weiss, dass Frauen nicht so leicht zum Orgasmus kommen bzw. eher nur mit Männern, die sie interessant finden, ist der Orgasmus der Frau eine Art Trophäe. Das ist eine Ego-Sache; auch um nie in die Situation wie in dem Thread von @D-RAN zu kommen, wo die Frau sich im Freundinnenkreis beschwert, dass der Mann es ihr nicht mehr ordentlich besorgt.
 
  • #34
Ich nutze mal die Gelegenheit des Theads und stelle auch mal eine Frage an die Herren, was ich schon immer wissen wollte:

Gehören für Männer für den Oralsex bei der Frau auch Gefühle dazu? Wie man weiß, küsst ein Mann nicht gerne eine Frau für die er rein gar nichts empfindet. Einmal rein und raus, Sex kann er trotzdem mit dieser Frau haben. Empfindet der Mann aber auch Freude daran wenn er die Frau oral befriedigt, obwohl er für sie nichts empfindet? Mach das ihm dennoch Spaß? Oder vermeiden das Männer, wenn sie nichts für die Frau empfinden? Kann man davon ausgehen, dass ein Mann kein wirkliches Interesse an der Frau hat, wenn er sie nicht oral befriedigen möchte?

Wäre erstmal die Frage, was mit "empfinden" gemeint ist. Normalerweise küsst man ja nur dann eine Frau, für die man Anziehung empfindet. Wenn es dann weiter geht, wird Mann auch irgendwie "Empfindungen" haben. Das weitere beim Oralsex ist Sache der "Chemie", der Pheromone und des "sich Riechen können". Also wenn Mann beim Oralsex keinen Spaß hat, dann kann er sie halt "nicht riechen" und dann passt es nicht. Und nein, dann macht es keinen Spaß.
Und ja, es ist klug, eine Beziehungsanbahnung abzubrechen, wenn "die Chemie" nicht stimmt.
 
  • #35
Danke den männlichen Mitgliedern, die hier ihre Ansichten und Erfahrungen posten! Für mich einer der interessantesten Threads hier. Darf ich auch ein wenig technische Fragen stellen, wenn's schon bald Frühling wird :) ?
Wenn ich mit Frauen Sex habe, dann kommen diese meist mehrfach und ich selbst oft genug gar nicht oder bestenfalls nur einmal. Klar finden sie alle den Sex ganz toll und ich darf mich dann als "ganzer Mann" fühlen aber befriedigt bin ich oft gar nicht.
Ich würde mich bei einem Mann, der mir multiple Orgasmen verschafft, gern mit etwas Äquivalenten "bedanken". Doch scheint mir das technisch gesehen schwierig?
Durch den eigenen Ehrgeiz angespornt erkunden viele Männer durchaus erfolgreich den Körper der Frau, während Frauen erwarten, dass der Mann sie befriedigt und sich dabei quasi selbst mit befriedigt.
Hm. Also ich hab das immer andersrum verstanden. Ich denke immer, nun gut, ohne ausreichende Penetration wird's für ihn ja kein Sex gewesen sein, also leg' ich (oder knie mich etc.) hin und wir kommen nun zu diesem Teil, der für ihn also das nonplusultra und die Definition von Sex schlechthin ist. Und ich vermiese ihm jetzt lieber mal nicht seinen Rhythmus.. Da ich ohnehin nie durch Penetration zum Orgasmus komme, der Mann aber oft schon, mache ich das eigentlich eher ihm zuliebe so lange mit. Also ich warte eher ab, wie lange er das jetzt durchziehen möchte.. Also nicht falsch verstehen, das Gefühl ist wunderbar und ich finde Penetration eine geniale Erfindung der Natur, aber ich bin wirklich davon ausgegangen, dass das der Teil ist, der vor allem der Mann toll findet und ihn zum Orgasmus bringt.
Wenn ich hier lese von "abmühen", "die Frau legt sich nur hin".. ja wie denn nun? Ich meine, wird es mit der Zeit zu anstrengend? Macht es doch nicht so Spass?
 
  • #36
Gehören für Männer für den Oralsex bei der Frau auch Gefühle dazu? Wie man weiß, küsst ein Mann nicht gerne eine Frau für die er rein gar nichts empfindet.

Weder das eine, noch das andere. Wenn ich mit einer Frau Sex habe, für die ich nichts Tieferes empfinde (z. B. ONS), dann kann Oralsex und Küssen trotzdem dazugehören. Kann, aber muss nicht. Das ist eher eine Frage, ob beide das wollen.

Sehr diplomatisch ausgedrückt, um nicht ins Detail gehen zu müssen. ...
Noch wünsche offen?

Ja, ganz klar: eine andere Frau. Meine erste Partnerin hat Sex so vollzogen. Dagelegen wie ein Brett und es über sich ergehen lassen. Ich war damals einfach unerfahren, heute würde ich das gleich beenden. Danach hatte ich auch nie wieder Sex mit einer Frau, die so lustlos war. Für mich ist bei einer Partnerin wichtig, dass sie Spaß an Sex hat. Und es gibt genügend Frauen, die auch von sich aus Sex haben wollen. Also muss ich keine nötigen, die eigentlich nicht will.
Ich denke, es gibt auf beiden Seiten Menschen, die wenig Bedürfnis nach Sexualität haben. Die passen dann im Grunde nicht zu jemandem, der gerne Sex hat.
Denn ein bisschen existiert schon das Klischee, Mann kann immer, mag immer, und an sich egal, Hauptsache Sex. Sehr überspitzt formuliert.

Das Klischee ist für mich sicher nicht zutreffend. Es existiert als Klischee, es erzeugt unnötigen Druck auf beiden Seiten, es ist aber sicher nicht allgemeingültig und macht vieles kaputt. Mag sein, dass es Männer (und Frauen) mit so einem Sexualtrieb gibt, aber ich denke, mindestens mal ab 40 sind sie ganz klar in der Minderheit.
 
  • #37
,,, nun gut, ohne ausreichende Penetration wird's für ihn ja kein Sex gewesen sein, also leg' ich (oder knie mich etc.) hin und wir kommen nun zu diesem Teil, der für ihn also das nonplusultra und die Definition von Sex schlechthin ist. Und ich vermiese ihm jetzt lieber mal nicht seinen Rhythmus.

Nö. Sex ist für mich nicht gleich Penetration. Selbst wenn ich überhaupt nicht vom Partner oder mir selbst stimuliert werde, habe ich Sex. Sex beginnt für mich dann wenn ein Partner den anderen stimuliert. Für Sex ist nicht unbedingt Gegenseitigkeit notwendig. Dauerhafte Einseitigkeit würde mich aber in Richtung Trennung führen. Insbesondere dann wenn der Partner meine Wünsche nicht hört oder nicht hören will, weil ihn z.B. Gespräche darüber abturnen.

Das eigentliche Fallen lassen des Mannes ist meiner Meinung nach die Ejakulation. Je passiver bzw. rhythmischer der Weg dort hin ist, umso früher beginnt beim Mann das Fallen lassen und um so toller sind seine Gefühle. Gezielte Verzögerung kann sein Wohlbefinden noch steigern. Beim passiven Akt kommen noch zusätzlich luststeigernde Emotionen hinzu "Sie findet mich würdig, mich so zu bedienen ..."

Daher hast du Recht wenn du den Rhythmus des Manns nicht durcheinander bringen willst. Daher kommen Männer auch leichter durch Selbstbefriedigung als durch ungeduldige oder mit zu agilen Frauen zum für sie "guten" Ende. Bei Männer die nur zu einer trockenen Ejakulation fähig sind, ist dies tatsächlich noch kritischer. Vermutlich weil einem solchen Mann der innere physische Reiz (Druck) fehlt.

Da ich ohnehin nie durch Penetration zum Orgasmus komme, der Mann aber oft schon, mache ich das eigentlich eher ihm zuliebe so lange mit. Also ich warte eher ab, wie lange er das jetzt durchziehen möchte. ... Macht es doch nicht so Spass?

Was du hier beschreibst, ist meiner Meinung nach kein Einzelfall und aufmerksamen Männern klar. Daher hatte ich auch in einem anderen Post geschrieben, dass der Mann sich oft genug an der Frau selbst befriedigt. Sie hält quasi hin.

Ein achtsamer Mann kann einer Frau z.B. händisch viel Freude bereiten. Frauen haben da meiner Meinung nach umgekehrt ein echtes Problem. Da viele Damen darüber nicht sprechen mögen, können sie sich auch nicht steigern. Sie sehen meisten auch überhaupt keine Notwendigkeit dazu. Die männliche Entsprechung dazu, ist eine reine Triebabfuhr.

Strange wird es dann, wenn genau diese Frauen auf die Selbstbefriedigung des Manns eifersüchtig reagieren.

Alles meine persönliche Meinung. Auch Männer sind unterschiedlich.
 
  • #38
Ich würde mich bei einem Mann, der mir multiple Orgasmen verschafft, gern mit etwas Äquivalenten "bedanken". Doch scheint mir das technisch gesehen schwierig?
Einfach mal den jeweiligen Mann fragen was er mag und wenn er es selbst nicht weiß, dann einfach mal ein bisschen belesen oder rumprobieren. Da liegen wie ein Brett oder lustlos rumlutschen hat noch keinen Mann auf Touren gebracht.
Das ganze ist ja auch kein Problem des Sexes sondern ein Problem zwischen Männern und Frauen - Frauen sind passiv, wollen erobert, eingeladen, bespaßt und gebumst werden während Männer den aktiven Part übernehmen sollen also ansprechen, einladen, bespaßen und bumsen. Das kann man machen, und wem es gefällt, der soll ruhig weiter machen aber gerade diejenigen welche für Frauen interessant sind und viele Frauen hatten, sagen irgendwann, dass sie die Nase voll haben. Ich für meinen Teil suche mir sehr gut aus mit wem ich was mache und wenn ich das Gefühl haben sollte, dass nichts zurück kommt, dann gebe ich auch nichts mehr. Egal ob beim Ansprechen oder beim Sex.
 
  • #39
Frauen sind passiv, wollen erobert, eingeladen, bespaßt und gebumst werden während Männer den aktiven Part übernehmen sollen also ansprechen, einladen, bespaßen und bumsen.

So ist es oft. Vom Mann dann noch zu erwarten, dass er sich synchron fallen lässt ist Unsinn. Frauen die behaupten, sie hätten dies schon erlebt irren, Denn wenn sie sich tatsächlich fallen gelassen haben, können sie dabei überhaupt nicht registrieren was mit ihrem Partner zeitgleich passiert.

Daneben ist die Erwartungshaltung an den Mann, dass er sich zwingend auch fallen lassen kann (und dies auch noch synchron) nichts anderes als auf ihn Druck auszuüben. Und mit Druck funktioniert das überhaupt nicht.

Ich denke Menschen die beim Sex nur aktiv agieren oder passiv verharren haben keinen guten Sex. Gleichzeitiges wildes herum Agieren ist aber gegenläufig und kontraproduktiv. Jeder hat seine eigene Zeit. Eine weitere Voraussetzung für guten Sex ist, dass der Aktive auf seinen Partner achtet, der Passive sich auf seine Gefühle einlässt. Dann wird es gut und mit der Zeit immer besser.
 
  • #40
. Durch den eigenen Ehrgeiz angespornt erkunden viele Männer durchaus erfolgreich den Körper der Frau, während Frauen erwarten, dass der Mann sie befriedigt und sich dabei quasi selbst mit befriedigt.

Das stimmt genau so.

Also obwohl ich nun auch mal wieder besseren Sex habe, kann ich nicht feststellen, dass sich meine Frau (und auch alle ihre Vorgängerinnen) sich jemals für meinen Körper interessiert hätte, aber auch, ob ich überhaupt Spaß am Sex hatte.

Sie gehen (und gingen) alle davon aus dass für den Mann ausreicht wenn er zum Samenerguss gekommen ist. Alles andere ist egal.

Für sich selbst sieht eine Frau (wobei ich meine Frau als Ausnahme hier mal sehr in Schutz nehmen muss) das oft (mindestens Hälfte der Frauen) anders (siehe Thread "schlechter Sex für Fauen" und dies ist hier im Forum vertreten.

Der Mann soll den Körper der Frau ausreichend kennen und entsprechend ihre Lust befriedigen (welcher er eben zu erzeugen hatte, aber das hier nicht das Thema) sie selbst bleibt oft oder immer, passiv. Leider.
 
  • #41
Das stimmt genau so.

Also obwohl ich nun auch mal wieder besseren Sex habe, kann ich nicht feststellen, dass sich meine Frau (und auch alle ihre Vorgängerinnen) sich jemals für meinen Körper interessiert hätte, aber auch, ob ich überhaupt Spaß am Sex hatte.
Sorry lieber @D-RAN, aber das ist doch Merkwürdig.
Ich hatte mit zwei Frauen eine Partnerschaft. Ingesamt mit beiden über 30 Jahre lang (natürlich getrennt voneinander).
Bei beiden habe ich nicht ansatzweise so etwas erleben müssen wie du bei all deinen Frauen. Nun glaube ich nicht das die 100% bei mir ein Schweineglück ist oder war. Dann muss es am Körper liegen. Denn das alle Frauen sich nicht dafür interessierten ist doch sehr unwahrscheinlich, dass es dann an allen Frauen liegt/lag, oder.
Und ich habe jetzt keinen Körper wie "The Rock" oder Adonis.
Beide hatten Spaß an meinem Körper und hatten vor allem Interesse, dass ich auch Spaß am Sex hatte.
Das ist echt Gruselig was du da schreibst.
m47
 
  • #42
Ich mache aber immer die Erfahrung, dass Männer ziemlich verblüfft sind, wenn ich mich daran mache, ihren ganzen Körper zu entdecken. Ich persönlich finde es sehr erregend beim Anderen erst die Neugierde, dann den Genuss, dann die Spannung und dann die zunehmende Erregung (und alles zusammen) zu produzieren und mit zu erleben.
...
Und dass sich hier durchaus zeigt, dass es guten Sex nur beidseitig im Miteinander gibt. Das Klischee der reinen "Triebabfuhr" ist eben doch nur ein sehr schlechtes Klischee. Es kann zwar mal reichen, aber für die meisten Männer ist das dann auch nicht mehr und vor allem nicht guter Sex.
Welche Vorlieben so einzelne haben - das ist individuell, und das kann man im Miteinander entwickeln.
...
Trotzdem noch die Frage, wie wichtig ist es Euch Männern, dass Ihr kommt?
Was hilft Euch von Frauenseite?

Nicht nur die Männer sind verblüfft, sondern auch die Frauen die den männlichen Körper erstmalig erforschen und nicht nur hinhalten.

Das wichtigste Problem ist die Haltung von Frauen wie z.B. im Schwester-Thread
Da ist es mir sber um einiges lieber wenn der Mann sich an mir befriedigt, anstatt sich von mir bedienen zu lassen.

Warum soll man sich bei seiner Befriedigung denn vom Gegenüber abhängig machen, wenn man dies viel schneller und gezielter selbst kann, weil man auf jede der eigenen Berührungen und Empfindungen direkt eingehen kann.

...

Dieses kopfgesteuerte Vorgehen, auf den anderen eingehen, sich um dessen Lust zu kümmern finde ich furchtbar unerotisch.

@Laleila lehnt jede Beschäftigung mit den Bedürfnissen der Lust des Partners ab. Da ist sie nicht allein. Sie begründet es mit der Ablehnung einer Kopfsteuerung. Das entzieht jeder Weiterentwicklung die Grundlage.
 
  • #43
Trotzdem noch die Frage, wie wichtig ist es Euch Männern, dass Ihr kommt?
Was hilft Euch von Frauenseite?
Boh... liebe @Lionne69 , jetzt willst du es wissen. ;)
Trotzdem noch die Frage, wie wichtig ist es Euch Männern, dass Ihr kommt?
Was hilft Euch von Frauenseite?

Aber hey, die Frage ist gut, denn ich muss da echt drüber nachdenken.
Ich selbst habe bisher nie ein Problem mit dem "kommen" gehabt.
In jüngeren Jahren eher das Problem das ich kam und die Hose war noch an, Grins..
Das hat sich mit den Jahren, ich würde sagen normalisiert, wenn man so etwas überhapt Normal nennen sollte.
Aber in der Tat ist es bei mir zumindest so das ich beim Sex immer komme. Meine Partnerin jedoch nicht "immer" bisher. Und beide wollten auch nicht immer kommen, heißt es war nicht immer ihr Ziel.
Also so wie manche Kollegen das hier schildern, dass sie Teilweise gar nicht kommen können oder es sehr sehr lange dauert habe ich "bisher" noch nicht erlebt. Stop, doch! Wenn ich mal etwas zu viel Alkohol vorher trank hatte das die Wirkung welcher Viagra nachgesagt wird (ich kenn es selber nicht). Aber Grundsätzlich .Nein.
Aber zu deiner Frage, ist es mir Wichtig?
Ich denke ich würde etwas vermissen oder vielleicht fühlt es sich Unvollständig an. Ich glaube ich bin kein Maßstab da ich es so nicht kenne. Denn man vermisst ja nur etwas was nicht mehr vorhanden ist oder nur selten vorhanden ist.
Aber ich könnte mir vorstellen das wenn mann dieses kurz davor Gefühl hat und es dann aber nicht passiert, ist das schon ein unangenehmer Nervenkitzel.
Was hilft von Frauenseite? Ich erinnere mich das meine damalige Frau mir vor vielen Jahren etwas gutes tun wollte als wir mal darüber sprachen. Das sie mich Oral verwöhnt bis zum Orgasmus. Einfach so ohne das wir dann miteinander schliefen.
Gesagt getan. Da war plötzlich ein Ziel das es zu erreichen galt. Für sie und mich. Das hat mich nach einiger Zeit so genervt, da ich immer dieses Ziel Orgasmus vor Augen hatte, dass dieser sich immer weiter heraus zögerte bis ich letztendlich keine Lust mehr verspürte. Sie war auch sichtlich erleichtert, denn ihr Kiefer hatte schon leichte Ermüdungserscheinungen.
Ich muss Sex egal in welcher Form, als Gefühl wahrnehmen können und nicht als Mittel zum Zweck. Sonst lasse ich es lieber. Ist ja nicht so als das man sonst nix zu tun hätte.

m47
 
  • #44
Ich muss Sex egal in welcher Form, als Gefühl wahrnehmen können und nicht als Mittel zum Zweck. Sonst lasse ich es lieber. Ist ja nicht so als das man sonst nix zu tun hätte.

...ich könnte dich knuseln....herrlich locker leicht und auf eine Art einfach, so entspannt einfach, dass ich mich wundere, warum das bei vielen nicht geht. Das ist Sex, wie ich ihn mag, statt dieses ganze verkopfte, verkrampfte Gedöns.
Sex mit Gefühl, diese Mixtur fließt so leicht den Knorpel runter, dass sich Fragen in jedweder Hinsicht erübrigen.

Ob der Orgasmus eines Mannes wichtig ist. Ich vermute ja, schon aus dem Grunde, weil ihm sonst das Pärchen wehtut, weil es einen Stau gibt. Ich wäre dafür, wenn das hochheiligstse Sekret dann bei mir landet, statt woanders.
 

Laleila

Cilia
  • #45
Während Frauen eher wenn sie jünger sind (oder immer) genügend Stimulation benötigen, um richtig in Fahrt zu kommen, empfinde ich es so, dass ich mit zumehmendem Alter mehr Stimuation benötige, so dass ich genügend erregt bin.

Aber warum hat man(n) dann nicht nur dann Sex, wenn er von sich aus genügend erregt ist?
Als Frau hätte ich keine Lust auf Sex mit einem Mann den man rst noch stimulieren muss.
Dann doch lieber eine Partie Schach oder eben etwas, wofür ausreichend Lust vorhanden ist.

@Ejscheff ich weiß sehr genau über die Lust meines Mannes Bescheid, weil ich mich damit beschäftigte, wir immer über alles sprachen und durch intensive Erkundung unserer Körper dieses Wissen erforschten.
Einzug die Lust der Männer mit denen ich nur Affären hatte, interessierte mich nie. Sie wollten Sex also mussten sie sich um ihre Lust selbst kümmern. Mir ging es in den Affären meist um andere Aspekte einer solchen 'Beziehung'.
 
  • #46
Ich würde mich bei einem Mann, der mir multiple Orgasmen verschafft, gern mit etwas Äquivalenten "bedanken". Doch scheint mir das technisch gesehen schwierig?

Hast du dich denn mit der männlichen Anatomie einmal befasst, bspw. dem Perineum? Oder selbst einmal Experimente mit deiner Beckenbodenmuskulatur ausprobiert? Sowohl alleine als auch mit dem Partner? Du meinst die Refraktärphase, oder?

also leg' ich (oder knie mich etc.) hin und wir kommen nun zu diesem Teil, der für ihn also das nonplusultra und die Definition von Sex schlechthin ist. Und ich vermiese ihm jetzt lieber mal nicht seinen Rhythmus.. Da ich ohnehin nie durch Penetration zum Orgasmus komme, der Mann aber oft schon, mache ich das eigentlich eher ihm zuliebe so lange mit. Also ich warte eher ab, wie lange er das jetzt durchziehen möchte.

Das ist m.E. nicht "nonplusultra" sondern Standard. Kannst ja selbst Stellungswechsel initiieren und ein Spiel mit Intensität und Langsamkeit/Zärtlichkeit versuchen. Du vermiest damit gar nichts, wenn du ausprobierst, ihn zu stoppen und dich auf ihn zu setzen, Tempo herauszunehmen und den Höhepunkt zu verzögern.
Und nach Runde 1 für eine Weile in den Kuschelmodus verfallen und dann ihn im Nacken küssen oder beißen oder an den Eiern packen oder beides und auf in Runde 2...
 
  • #47
Gehören für Männer für den Oralsex bei der Frau auch Gefühle dazu? Wie man weiß, küsst ein Mann nicht gerne eine Frau für die er rein gar nichts empfindet. Einmal rein und raus, Sex kann er trotzdem mit dieser Frau haben. Empfindet der Mann aber auch Freude daran wenn er die Frau oral befriedigt, obwohl er für sie nichts empfindet? Mach das ihm dennoch Spaß? Oder vermeiden das Männer, wenn sie nichts für die Frau empfinden? Kann man davon ausgehen, dass ein Mann kein wirkliches Interesse an der Frau hat, wenn er sie nicht oral befriedigen möchte?
Männersicht - da ich Oralsex nicht mag, wenn ich diesen Weg der Befriedigung beschreiten soll, ist für mich klar: Gibts nur, wenn die Frau mir wirklich sehr viel bedeutet.
Also klares Vermeiden....
Und nein, ich bin froh darüber, dass ich nicht muss - dennoch bedeutet mir meine Freundin sehr viel.
 
  • #48
Ich nutze mal die Gelegenheit des Theads und stelle auch mal eine Frage an die Herren, was ich schon immer wissen wollte:

Gehören für Männer für den Oralsex bei der Frau auch Gefühle dazu? Wie man weiß, küsst ein Mann nicht gerne eine Frau für die er rein gar nichts empfindet. Einmal rein und raus, Sex kann er trotzdem mit dieser Frau haben. Empfindet der Mann aber auch Freude daran wenn er die Frau oral befriedigt, obwohl er für sie nichts empfindet? Mach das ihm dennoch Spaß? Oder vermeiden das Männer, wenn sie nichts für die Frau empfinden? Kann man davon ausgehen, dass ein Mann kein wirkliches Interesse an der Frau hat, wenn er sie nicht oral befriedigen möchte?

Ich empfinde für jede Frau mit der ich Sex habe oder haben will Begierde. Das was ich begehre will ich möglichst eng. Will ich riechen, schmecken, aufnehmen, trinken und eindringen. Auch bei dem aktiven oralen Akt geht es um meine Befriedigung. Die Befriedigung meiner Sinne und Gedanken. Wenn ich den Eindruck habe, dass sie mitgeht, es geniesst, steigt meine Befriedigung. Wenn dies nicht der Fall Ist, mache ich etwas anderes ...

(Oral)Sex mit jemanden den ich nicht begehre kommt nicht in Betracht.

Ekel empfinde ich nur bei einer deutlich ungepflegten Person. Solche Personen begehre ich nicht.

Auch küssen ist für mich an meine Begierde gekoppelt und an nichts anderes.
 
  • #49
Aber jeder Mensch lebt Sexualität anders, und definiert auch gute Sexualität anders.
Das ist ja für mich der Kern bei dem großen ganzen. Was für mich richtig gut und befriedigend ist, ist für andere vielleicht total langweilig und nunbefriedigend.
Deshalb ist dieser Thread für mich auch nur maximal interessant,aber nicht hilfreich. Ich begebe mich dann doch lieber immer wieder aufs neue auf eine Entdeckungsreise. Aber interessant zu lesen wie andere ticken und es handhaben.
Interessant allerdings zu lesen, dass Mann evtl. die Stimulation durch die Frau nicht benötigt. Ist dann die Frau als Person nicht quasi nebensächlich?
Ganz verstehe ich es nicht.
Kann ich als Mann überhaupt nicht bestätigen. Die Stimulation durch die Frau ist vielleicht nicht primär Notwendig damit ich Lust habe, aber sie gehört für mich Grundsätzlich dazu. Du beschreibst es schön als Miteinander und das ist mir sehr wichtig. Denn sonst, ja du hättest dann Recht, wäre die Frau nebensächlich und ich spiele dann alleine.
Kann doch bei Frauen nicht wirklich anders sein, so denke ich.

m47
 
  • #50
Aber warum hat man(n) dann nicht nur dann Sex, wenn er von sich aus genügend erregt ist?
Als Frau hätte ich keine Lust auf Sex mit einem Mann den man rst noch stimulieren muss.
Dann doch lieber eine Partie Schach oder eben etwas, wofür ausreichend Lust vorhanden ist.
Es ist völlig normal, dass Männer die der Pubertät entwachsen sind und regelmäßig/häufig Sex haben, Stimulation benötigen um eine Erektion zu haben.
Bei manchen Männern mögen - sicher auch in Abhängigkeit von der optischen Attraktivität der Partnerin und der Zeit die seit dem letzten Sex verging - visuelle Reize ausreichen, bei den meisten, gerade in langjährigen Beziehungen mit regelmässigem/häufigem Sex dürfte zumindest Körperkontakt für eine ausreichende Erregung von Nöten sein.

Außerdem ist eine Erektion nicht Gradmesser der Lust ist. Beispiel nächtliche und/oder morgentliche Erektionen; Männer mit erektiler Dysfunktion haben, wie man im Thread
erfährt, trotz fehlender Erektion Lust.

Eine Erektion nicht Gradmesser der Lust ist. Beispiel nächtliche und/oder morgentliche Erektionen; (einige) Männer mit erektiler Dysfunktion haben, wie man im Thread
https://www.elitepartner.de/forum/f...t-erektionsproblemen-noch-lust-auf-sex.67994/
erfährt, trotz fehlender Erektion Lust.

Natürlich kann ich meine Erfahrung mit Männern nur aus der Perspektive einer Frau wiedergeben, aber ich bin sicher, die Herren dieses Forums werden mich korrigieren, sollte völlig daneben liegen.
 
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Rosenblatt

Gesperrt
  • #51
Authentizität. Bei vielen Männern leider bitte nur, wenns gut war.
Ich kann vertragen wenn jemand sagt dass ich schlecht im Bett war. Hab ich dem einen oder anderen Mann auch gesagt. Sogar meinem Mann. Der verträgt das, ist nicht beleidigt ubd fragt nach was für mich nicht schön war. Gleiches umgekehrt. Ich weiß um meine Schwächen (Stichwort Blowjob, hab einen sehr kleinen Mund...). Das können andere Frauen bei ihm sicher besser.

Ist aber doch auch ne frage wie man zu der Person steht. Ich liebe meinen Mann und ich weiß dass er mich liebt. Wir können über sowas reden, tabulos.
Mit Affären/ONS fand ich die Kommunikation nie so einfach und reibungslos, da weniger Nähe und Vertrauen.

Also, wichtig für meinen Mann (hab ihn grad gefragt):
- Ehrlichkeit & Authentizität (auch wenns neg. Feedback is)
- Experimentierfreude + Offenheit
- Unverkrampftheit (Orgasmus nicht als Voraussetzung - bei ihm auch nicht!)
- Beim Sex hart anpacken können (nur wenn sie es mag) & BDSM (auch ohne GV) -> Er ist dominant-sadistisch
- Mit allen Sinnen genießen (heiße Haut, der Geruch von Liebessaft/Schweiß, Geräusche der Frau (nix Künstliches)
- HUMOR!! Beim BDSM und beim Sex darf gelacht werden!!

Das kann ich alles so unterschreiben!
w., 31
 
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  • #52
Also, ich kann das nicht so stehen lassen. Das ist immer eine so starke Verallgemeinerung hier und so eine starke Verbitterung in den Beiträgen.
Frauen die sich nur hinlegen wie ein Brett. Die Sex eigentlich nicht wollen, Männer die immer wollen und nie auf ihre Kosten kommen.
Bei mir ist es so, dass ich oft will und mein Freund dazu animieren muss. Das ich der aktivere Part bin und ich diejenige bin, die sexuell immer wieder was neues ausprobieren will. Er ist von uns beiden übrigens mehr der Kuschelbedürftige und würde das dem Sex öfter vorziehen -und ich andersherum,den Sex öfter als das Kuscheln.
Nur bin ich da überhaupt keine Ausnahme, sondern einige Freundinnen von mir sind ähnlich. Jede dieser tollen Frauen hat da ihre Eigenarten. Mal mag die eine grad keinen GV. Keinen Blowjob oder Anal ist nicht ihr Ding. Genau wie bei Männern, nicht jeder jedes Mag. Dafür gibt es doch so,so viele andere Stellungen und wenn der andere Sexuallpartner Lust/Begierde/Interesse an mir und meinen Körper hat, dann ist doch alles gut. Das ist Teamsport und wenn Sex schlecht ist, liegt es an beiden.
Mein Freund ist auch noch relativ unbedarft mit meinen ganzen Körper, aber ich kann es hinnehmen oder ich kann ihn zeigen, was ich will und mag -UND muss auch seine Grenzen akzeptieren und respektieren.
 
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  • #53
Also, ich kann das nicht so stehen lassen. Das ist immer eine so starke Verallgemeinerung hier

Das stimmt und liegt daran, dass hier jeder über seine eigenen Erfahrungen schreibt und seine eigenen Vorstellungen als Maßstab anlegt.

Aus Sicht der Männer haben allerdings die Frauen ein limitierende Macht. Sie entscheiden letztlich allein was maximal geht oder eben nicht geht.

Wenn ich dann lese, dass einige Damen tatsächlich erwarten, dass der Mann alles mögliche erfühlt, reden aber nur nervt, bin ich mir nicht sicher von welchem Mond diese Damen kommen.
 
  • #54
Hey Ejscheff, das 'limitierte Macht' ließ mich doch etwas schmunzeln.
Nicht Frauen haben diese Macht. Beide haben diese. Wie gesagt, mein Freund sagt zu mir häufig 'Ich bin müde'.
Also limitiert er den GV und ich kann auch nicht mich dem widersetzen.

Mir ist natürlich bewusst, dass hier jeder seine kleine Welt zum besten gibt (ich ja auch). Doch ärgert mich dieses pauschalisieren.
Lionne69 hat eine Frage gestellt "was ist für euch Männer GUTER Sex" und ich lese eigentlich nur was alles schlecht ist und das eure Frauen eh nur da liegen wie ein Brett und man am Ende schon Dankbar ist, wenn man noch rankann.
Überspitzt alles mal zusammengefasst.

Was macht den nun für euch guten Sex aus? Das Gefühl das Geben und Nehmen ausgewogen ist ? Das ihr sehr, dass Sie eure Berührung genießt ? Wie soll man euren Körper mit einbeziehen? Ab wann ist die Frau ein Brett und ab wann aktiv? Die meisten Stellungen sind ja doch eher so, dass der Mann den aktiveren Part übernehmen muss, ist das für euch störend? Wie sollte denn der richtige Oralsex sein? Was wünscht ihr euch denn sehnlichst in eurer Partnerschaft zu bekommen ? Versucht doch mal das negative wegzulassen, sondern es anders anzugehen. Es ist zwar ein anonymes Forum und nicht ausschlaggebend wie ihr HIER kommuniziert, aber man gibt unbewusst immer mehr Preis und das negative abgerotze wird euch überall hinbegleiten.
 
  • #55
Aus Sicht der Männer haben allerdings die Frauen ein limitierende Macht. Sie entscheiden letztlich allein was maximal geht oder eben nicht geht.
Nein, die Frauen haben nur die limitierte Macht, wenn man ihnen sie gibt.

Für mich persönlich zählt dies aber nicht. Wenn ich etwas nicht will oder kann, dann ändert keine Frau der Welt meine Entscheidung dazu. Andersrum möchte ich auch keine Frau beeinflussen. Jeder muss so leben, wie er es möchte und nicht wie andere es gerne möchten. Das gilt nicht nur im Bereich Sex, sondern für fast alle anderen Themen.
 
  • #56
Das ganze ist ja auch kein Problem des Sexes sondern ein Problem zwischen Männern und Frauen - Frauen sind passiv, wollen erobert, eingeladen, bespaßt und gebumst werden während Männer den aktiven Part übernehmen sollen also ansprechen, einladen, bespaßen und bumsen.
Super zusammengefasst. ich könnte noch anfügen (und das trifft aben auch beim Sex zu), dass ich diesen aktiven Part auch gerne bereit bin, hauptsächlich auszufüllen. Aber es muss eben auch gelegentlich anders herum möglich sein.
Hier hilft die Einstellung von "Martina" und "Rosenblatt" nicht wirklich weiter.

Und ich habe jetzt keinen Körper wie "The Rock" oder Adonis.Beide hatten Spaß an meinem Körper und hatten vor allem Interesse, dass ich auch Spaß am Sex hatte. Das ist echt Gruselig was du da schreibst.
Ich will mich den "gruseligen" Satz mal etwas anders hinschreiben:

Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass sich meine Partenerinnen beim Sex für mehr, als dass ich zum Samergruß gekommen bin, interessiert haben.

Kann aber sein, dass sie z.T. so unerfahren waren, dass sie sowieso am Meisten mit sich selbst zu tun hatenn.

Zu meiner körperlichen Verfassung; das ist natürlich (bei sich selbst) schwierig einzuschätzen, allerdings bin ich nach wie vor groß und schlank (vielleicht etwas vollschlank), aber auch trainiert (ich laufe und schwimme regelmäßig mehrmals die Woche) und ich denke fast, daran kann es nicht liege und auch nicht gelegen haben.

Eher schon an der Wahl meiner Partnerinnen.
Früher neigte ich teilweise eher (aber auch nicht immer) zu Mauerblümchen. Aber z.B. meine Frau ist das nun gerade nicht....

Zurück zur Fragestellung:
Ich glaube nicht, dass ich beim Sex meinen eigenen Orgasmus / Samenerguss sondern vor allem die Geilheit, das Berühren, Anfühlen und die Optik meiner Partnerinnen geliebt habe. Die erotische Komponete davor und währenddessen ist mir extrem wichtig.

Deswegen habe ich es z.B. zu allen Zeiten gehasst, beim Sex das Licht auszumachen. Womöglich bin ich da sehr speziell......
 
  • #57
Und was dann Mann möchte, wenn er nicht kann oder wirklich sehr, sehr lange braucht, wäre auch eine weitere Frage
Ich fürchte die Antwort auf diese Frage wird kaum hilfreich sein. Jeder Mann will/braucht etwas anderes. Selbst wenn man weiß was ein Mann grundsätzlich will/mag, kann dies je nach Situation dann doch wieder anders sein.
Für manche Männer ist vll. orale oder manuelle Stimulation hilfreich wenn sie sehr lange brauchen. Andere wieder führt das in der Situation nicht zum Ziel, auch wenn diese Techniken sie prinzipiell in anderen Situationen Höhepunkt führt. Wenn es nicht den gewünschten Erfolg hat, besteht die Gefahr, dass der Mann sich schlechter fühlt, als wenn man die Sache auf sich beruhen lässt.
Mancher braucht vll. eine aktive Frau, damit er sich hingeben/fallen lassen kann. Ein anderer wiederum braucht seinen Rhythmus und bevorzugt dann der aktive Part zu sein.

Im direkten Gespräch kaum möglich zu klären, da wird meist abgeblockt.
Möglicherweise ist das was Du als abblocken empfindest der Tatsache geschuldet, dass Männer manchmal selbst nicht wissen warum es nicht so läuft wie gewünscht. Dann wissen sie auch nicht was helfen könnte um die Situation zu verbessern. Oder es gibt in der Situation nichts was Frau tun könnte um die Situation zum Positiven zu wenden.

Vll. hilft eine andere Sicht auf die Situation. Im NebenThread schrieben einige Frauen, der Mann soll es - wenn die Frau keinen Orgasmus hat - einfach irgendwann gut sein lassen und nicht ewig weitermachen. Manche schrieben, sie würden sogar einen Orgasmus faken, damit der Akt ein Ende findet.
Vll. geht es Männer manchmal ähnlich. vll. möchten sie auch nicht genötigt sein einen Orgasmus zu liefern.

w 51
 
  • #58
Aus Sicht der Männer haben allerdings die Frauen ein limitierende Macht. Sie entscheiden letztlich allein was maximal geht oder eben nicht geht.

Das stimmt nicht, Du kannst hier ständig lesen, dass Frauen sich wundern, dass Männer sie nicht mehr näher kennenlernen wollen oder auch aus einer Beziehung austeigen. Jedes mal ein Mann, der entscheidet. Sie entscheiden aber einfach und diskutieren diese Entscheidung nicht vorher oder nachher mit einem Forum oder ihren Freunden.
Oberflächlich gesehen mögen Frauen mehr Entscheidungsmacht haben. In Wirklichkeit nicht. Alleinige Entscheidungsgewalt hat niemand. Entscheidungen anderer hinnehmen muss insbesondere, wer selbst keine treffen möchte, weil er die Folgen fürchtet.

Was macht den nun für euch guten Sex aus? ...das negative abgerotze wird euch überall hinbegleiten.

Der fängt damit an, dass die Frau liest und zuhört. Es stimmt einfach nicht, dass hier nur negatives geschrieben wurde. Selektives Lesen ermöglicht aber, das so zu sehen.
 
  • #59
Lebens_Lust, der vierte Beitrag war von dir und ging schon darüber, das nach deiner Meinung dieser Thread reines Männer bashing ist und nix bringt.
Wer also sollte noch einmal über seine selektive Wahrnehmung nachdenken ?
Reflektiert ist was anderes.

Mir scheint, man müsste für die Diskussion mehr die verschiedenen Generationen mitbetrachten und einbeziehen. Kann es sein, dass Sex für Frauen noch einem anderen Stellenwert hat, die um die 50 sind als für Frauen, die 30 sind? Weil ich kenne kaum eine Frau in meinen Alter,die Sex nicht hoch anmaßt und gerne sich auslebt.
 
  • #60
Aus Sicht der Männer haben allerdings die Frauen ein limitierende Macht. Sie entscheiden letztlich allein was maximal geht oder eben nicht geht.

Wenn man alt genug ist, sollte man sich davon verabschieden. Die "limitierende Macht" des Mannes ist die Beziehungsfähigkeit. Und zu welcher Frau sich Mann hingezogen fühlt, entscheidet noch jeder Mann für sich selbst.
 
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