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  • #1

Was ist guter Sex?

Für mich ist guter Sex, wenn beide zum Orgasmus kommen! Danach kuschelnd einschlafen.
Das ist die Sicht einer Frau, die längst nicht bei jedem Mann zum Orgasmus kommt. Ich gehöre auch nicht zu den Frauen, die mehrfach kommen. Trotz langjähriger und durchaus auch mehrerer Erfahrung noch nie. Zu einfach?
Ich möchte gern die Sicht der Männer dazu lesen, da diese ja fast immer kommen können, ist die Sicht vielleicht ganz anders.
W/49
 
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  • #2
Ja, ja, das Thema "Guter Sex?". Für mich ist Sex gut, wenn ich mich "scharf" fühle und wild darauf bin, dass ich mit meinem Partner Sex haben kann. Leider ist es bei mir seit Jahrzehnten so, dass ich äußerst selten solchen Sex habe, mit meinem Partner bin ich nun 4 Jahre zusammen und in der Zeit hatte ich zusammengezählt 5 Orgasmen mit ihm. Toll nicht wahr? Ich beneide jede Frau total, die sich konzentrieren kann, die Orgasmen bekommt, die angetörnt ist, ich bin es selten und Freundinnen von mir und sonstigen bekannten Frauen gehts wie mir.
Sex ist für mich wohl schön, wenn der Mann seinen Spaß hat und ich ihm diesen Spaß bereiten kann. Aber eigentlich doch auch Mist, oder.
 
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  • #3
Für mich (w) ist Sex gut, wenn mir so eine Frage gar nicht einfällt!
 
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  • #4
@1 von FS

Ich kann Deine Antwort nachvollziehen, macht mich sogar traurig.

Für mich hängt es sehr vom Mann ab. Ich kann nur unter bestimmten Bedingungen zum Orgasmus kommen. Das gelingt mir mit meinem Freund regelmäßig und ausschließlich oral. Er geht darauf ein!

Aber leider ist mir Deine Antwort bekannt und ich bin immer wieder verwundert gewesen, wenn mir Männer erzählen, dass ihre Partnerinnen fast immer gekommen sind. Lügen die eigentlich alle, oder wurden sie alle von den Frauen angelogen? Es hat ja durchaus Gründe, warum in längeren Beziehungen die Frauen meist keine Lust mehr haben.
 
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  • #5
Gut ist, wenn meine geheimsten Wünsche ungefragt erfüllt werden, wenn er mein Vergnügen vor seines stellt, mich aktiv werden lässt und sich fallenlassen kann, so dass ich ihn ausgiebig verwöhnen darf.
Das klingt so schön und einfach, ist aber lange nicht mit jedem Mann möglich.

Ich mag Sex wirklich gerne und kann relativ leicht mit verschiedenen Männern Orgasmen haben, auch mehrere. Wenn es nicht klappt, liegt es IMMER daran, dass die Männer auf Egotrip umschalten und meine Stimmungslage ignorieren... Zumindest bei zwei Affären (in 10 Jahren) war das so. In einer Beziehung sind die Männer mehr darauf bedacht, die Frau vollendet zu befriedigen.

Die Perfektion von Sex -nach meiner Vorstellung- habe ich bisher nur mit einem Mann, meinem Langzeitliebhaber, erlebt. Und ich habe Zweifel, dass noch etwas Besseres nachkommen wird.
 
  • #6
Guter Sex: Wenn es Einem nach gutem Sex bereits kribbelt, wenn man nur an ihn/sie denkt.

Orgasmus: Bei Mann und Frau sehr unterschiedlich. Die Frau darf und könnte, aber muß nicht immer einen Orgasmus haben = keinen Erfolgsdruck dazu.

Evtl. muß sie den Partner anleiten, damit der besser agiert, und Frau dadurch leichter zu ihrem Orgasmus kommt.

Eine Partnerin hatte ihre empfindsame Stelle für Orgasmus, u.a. am Kopf, hinter ihren Ohren. Das muß aber nicht bei jeder Frau zutreffen.
Und sie staunte, als ich ihren G-Punkt stimulierte. Den sie bisher nicht an ihr kannte.

Es gibt viel zu entdecken und zu machen - fangt an !
 
  • #7
Nur weil ein Mann kommt, hatte er noch keinen (guten) Orgasmus! Da liegen Welten dazwischen!

Aus meiner Erfahrung ist es gut, wenn eine Frau ihren eigenen Körper und dessen Reaktionen kennt. Dann kann schon fast nichts schief gehen...
 
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  • #8
Für mich ist guter Sex, wenn beide zum Orgasmus kommen! Danach kuschelnd einschlafen.
Das ist die Sicht einer Frau, die längst nicht bei jedem Mann zum Orgasmus kommt. Ich gehöre auch nicht zu den Frauen, die mehrfach kommen. Trotz langjähriger und durchaus auch mehrerer Erfahrung noch nie. Zu einfach?
Ich möchte gern die Sicht der Männer dazu lesen, da diese ja fast immer kommen können, ist die Sicht vielleicht ganz anders.
W/49

Zunächstmal möchte ich den 'kuschelnd einschlafen' widersprechen. Genau so schon ist nach dem Sex gestärkt in den Tag starten oder weiterwandern (ja ich mag Sex in der Natur).
Ich zähle mich zu den Männern die immer zum Orgasmus kommen - das trifft wohl auf fast alle Männer zu. Daher ist der Orgasmus (genauer die Ejakulation) kein Gütesiegel.
Manchmal komme ich zu früh, manchmal dauert es sehr lange und wenn SIE dann schon lange gekommen ist, kann es etwas mühsam werden.
Diese beiden Fälle zählen dann für mich nicht zu 'guten Sex'. Im zweiten Fall kann SIE es vielleicht anders sehen.
Guter Sex ist wenn die Stimmung und das Timing stimmt. Wenn beide Spass am Sex haben und es bedauern, dass es vorbei ist.
Sie darf dann gerne etwas früher kommen als ich. Und ich gebe es zu, wenn ich komme gebe ich gerne den wilden Rammler, eine Frau, die dass nicht mag ist dann auch ein Problem für mich.
Ich war vor Jahren mit einer Frau zusammen, die mittels Penetration überhaupt nie einen Orgasmus hatte. Da habe ich sie zuerst oral zum O. gebracht und dann dürfte ich noch reinstecken. Das war suboptimal, aber noch lange nicht schlecht.
 
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  • #9
Hallo,

für mich ist Sex gut, wenn ich beim daran erinnern schon wieder erregt bin. Wenn es schön war und ich ihn gerne nocheinmal hätte.

Das hat bei mir gar nichts mit einem Orgasmus zu tun (den habe ich auch nicht immer) sondern mit dem Rest.

Wenn du das an dem Orgasmus fest machst, kann Mann ja auch auf andere Art und Weise nachhelfen, wenn er das durch Penetration nicht erreicht. Wir haben ja noch das eine oder andere Körperteil, mit dem man das auch erreichen kann.

Wenn er etwas falsch macht, dann sage ihm das. Das Kaffeesatzlesen ist nicht unsere bevorzugte Art etwas heraus zu bekommen.

m47
 
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  • #10
Gern etwas verspielt. Möglichst nicht so, wie "altes Ehepaar", kurz bevor sie alle Bemühungen endgültig einstellen und komplett verschwistern-oder sich trennen. Ich hatte in meinem Leben nur wenig Beziehung und musste auch sexuell irgendwie allein zurechtkommen. Bin definitiv das Gegenteil eines "Warmwechslers". Ich schaue Pornos, hab mich auch allgemein Umgesehen, was noch so für mich möglich ist. Das ist inzwischen Teil meines Lebens und so ganz der Biedermann, der mit einer schläfrigen "Seniorennummer" zufrieden wäre, bin ich auch nicht.
 
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  • #11
Liebe FS,
für mich, w 49, ist guter Sex ebenfalls, wenn beide zum Orgasmus kommen und wenn auch der Weg dahin schon ein grosser Genuss ist. Das geht am besten, wenn jeder auf den anderen eingeht und wenn man offen seine Wünsche aussprechen kann.
Ich bitte z.B. auch einen neuen Mann, wenn ich ihn oral und mit den Händen verwöhne, es mir zu sagen, wenn ich schneller oder langsamer, fester oder sanfter sein soll, denn da sind die Vorlieben schon sehr verschieden, und ich möchte ihm soviel Lust wie möglich bereiten.

Genauso wünsche ich mir z.B. von ihm, falls er es nicht von sich aus schon macht, meine Brüste sanft zu massieren (das ist eben eine Vorliebe von mir, ich habe sehr empfindsame Brüste und bin dadurch sehr schnell und stark erregbar), und wenn ein Mann das gefühlvoll macht, und ich dabei ein wenig meinen Kitzler massiere, kann ich so sehr lustvoll zum Orgasmus kommen, auch mit einem neuen Mann schon und unabhängig von seiner Penisgrösse und Standfestigkeit.

Also wichtig für guten Sex ist für mich, dass man sich flexibel aufeinander einstellen kann, sich traut, Wünsche offen auszusprechen und auch mal - oder gerne öfters - selber mit Hand anzulegen und eben alles das zu machen (was aber beide mögen müssen), was die eigene und die Lust des Partners steigert.
 
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  • #12
Guter Sex ist für mich, wenn man sich gegenseitig attraktiv besser gesagt "geil" findet und gaaanz viel Zeit zusammen hat. Wenn man gegenseitig den anderen Körper erkundet und liebkost und massiert.
Wenn man neue Varianten ausprobiert, Abwechslung im Liebesleben hat, mal an "ungewöhnlichen Orten" oder mit einem Spielzeug.

m
 
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  • #13
Guter Sex ist keine Frage einer fixen Definition. Anzahl der Orgasmen, Originalität der Stellung, Leistung, Ausdauer und Häufigkeit sind individuell verschieden und unterschiedlich erfahrbar.
Guter Sex zeichnet sich meiner Meinung nach durch die Intensität des gemeinsamen Erlebens aus, die Tiefe der dabei gefundenen Verbindung, das Fallen lassen können. Und mit Liebe wird er umso besser. Und ganz nebenbei: Ich (m) hatte auch schon gigantischen Sex ohne dabei zu kommen ;-)
 
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  • #14
dem Kommentar von #12 ist definitiv nichts hinzuzufügen, ich sehe das als Frau genauso. Die Intensität ist es, die das Ganze so prickelnd macht und es herrscht kein Orgasmuszwang, man kann auch ohne ein Feuer entfacht halten und es muß nicht immer ein Orgasmus oder mehrere das "Ziel" sein.
Es gibt durchaus Situationen, wo ein harmloser Quickie einfach aufgrund der intensiven Gefühlsverbindung als wunderschön empfunden wird.
 
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  • #15
Guter Sex ist keine Frage einer fixen Definition. Anzahl der Orgasmen, Originalität der Stellung, Leistung, Ausdauer und Häufigkeit sind individuell verschieden und unterschiedlich erfahrbar.
Guter Sex zeichnet sich meiner Meinung nach durch die Intensität des gemeinsamen Erlebens aus, die Tiefe der dabei gefundenen Verbindung, das Fallen lassen können. Und mit Liebe wird er umso besser. Und ganz nebenbei: Ich (m) hatte auch schon gigantischen Sex ohne dabei zu kommen ;-)

Kann und möchte ich aus eigener (!) Erfahrung bestätigen, mit der Ergänzung: guter Sex ist nicht nur individuell, sondern eben auch situativ verschieden. Es gibt nichts intensiveres und befriedigenderes als Sex in einer von Liebe und Vertrauen geprägten Partnerschaft - selbst dann, wenn die eine oder andere "Technik" darin keinen Platz findet, und (situativ) gerne auch ohne (eigenen*) Orgasmus. Wer anders denkt, weiß es halt nicht besser (oder hat eine merkwürdige Freude (?) daran, es zu leugnen) - nicht zum Schaden derer, die es besser erfahren durften und dürfen.

M50

*und das gewiss nicht etwas aus Unvermögen, um gewissen Anwürfen von "interessierter Seite" den Wind aus den Segeln zu nehmen...
 
  • #16
Aber leider ist mir Deine Antwort bekannt und ich bin immer wieder verwundert gewesen, wenn mir Männer erzählen, dass ihre Partnerinnen fast immer gekommen sind. Lügen die eigentlich alle, oder wurden sie alle von den Frauen angelogen?

Meine Ex wurde fast schon sauer ohne Orgasmus, den ganzen Tag knatschig. Außerdem waren ihre Orgasmen extrem intensiv. Von daher glaube ich durchaus, behaupten zu können, dass sie fast immer zum Orgasmus gekommen ist, denn wenn nicht, hätte sie mich schon längst einen Kopf kürzer gemacht.
 
  • #17
Egal ob bein Sex oder in der Beziehung allgemein: Man sollte geben dem Geben wegens und nicht um im Gegenzug zu empfangen. Umgekehrt sollte man in der Lage sein zu empfangen ohne geben zu müssen.....

Löst euch von dem Gedanken immer alles sofort in ein "Gleichgewicht" bringen zu müssen.
 
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  • #18
Ich hatte den mit Abstand besten Sex mit Männern in die ich NICHT verliebt war. Das Verliebtsein nützt absolut gar nichts, wenn ein Mann zu wenig bestückt ist oder seine Erektion nicht ausreichend lange aufrecht erhalten kann, denn dann bekomme ich keinen Orgasmus.

An Sex ohne Penetration habe ich kein Interesse, sondern das empfinde ich als krampfhaftes Herumgewürge. Wenn ich nicht zum Orgasmus komme, verliere ich die Lust auf den Mann, denn sein Vergnügen ist für mich kein besonderes Highlight. Ihn zu verwöhnen, was einigeFrauen offenbar ganz toll finden, ist für mich mehr lästige Pflicht, was ich mir natürlich nicht anmerken lasse. Dieses ganze Geschreibsel wie toll Sex ohne Orgasmus ist, kann ich absolut nicht nachvollziehen, da habe ich lieber gar keinen Sex, denn solche Frusterlebnisse muß ich mir nicht geben.
 
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  • #19
Guter Sex ist für mich, wenn die körperliche und seelische Chemie zwischen zwei Menschen stimmt und jede Berührung lustvoll ist und die Vereinigung der Körper eine entgrenzende, ekstatische Qualität bekommt.

Ich liebe es, wenn mich Schauer von lustvoller Energie immer wieder durchziehen beim Sex. Und auch nach dem Sex allein beim Gedanken an das Gefühl meines Partners in mir entsteht die Lust auf mehr:) Das kann ewig so weitergehen, denn ich genieße die Vorfreude ähnlich stark wie die Erfüllung.

Mir ist es ein Rätsel, wie man keine Lust auf Sex haben kann, wenn Sex doch etwas ist, was Lust bereitet. Wenn ich spüre, daß der Mann Lust auf mich hat, ist es um mich geschehen.

Ich stehe auf ausgedehnten penetrativen Sex. Das kann sich sehr lange hinziehen mit vielen Phasen von größerer und geringerer Intensität. Ich bekomme nicht immer einen Orgasmus, finde Orgasmen aber auch nicht so wichtig. Mag es viel lieber, die Energie zu halten und auf einem ausgedehnten ekstatischen Plateau zu bleiben.

Diese Art von genialem Sex kann ich nicht mit jedem Mann haben, aber ich konnte schon einige überzeugen, sich von der Orgasmusfixiertheit zu lösen und einfach ausgedehnt wegzufliegen - hmmm ...

Hatte schon immer viel Lust auf Sex und kann es vollkommen genießen. Finde diese Möglichkeit, intensive Freude zu empfinden, fantastisch!
 
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  • #20
hatte mal eine die kannte nur die "Hausfrauenstellung " und die "Karnickelstellung" und alles andere war tabu, ich betone alles andere...und nur das Bett als Tatort... diskutieren und experimentieren war tabu, die Liste was nicht geht bzw. wo es man hätte machen können war lang, ...habe bei ihr den Spass & Lust am Sex fast verloren...dafür für sah sie wohl super aus...ein Männertraum...na wenigsten etwas...zum Schluß war f+ür mich "Händchen halten" erregender als mit Sex zu haben...-;)....bin froh das ich Sie los bin...was nützt dir die tolle Verpackung, wenn der Inhalt eine große Enttäuschung ist....
 
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  • #21
Guter Sex ist, wenn Du gar nicht mehr daran denkst, dass Du Sex hast
(Der Kopf ist ausgeschaltet).
Sobald Du denkst, ich habe Sex, hast Du schon keinen mehr, sondern Gymnastik.

M 37
 
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  • #22
Hier ist noch mal Gast #20

Ich möchte noch mal präzisieren, was ich denke:

Guter Sex ist, wenn man keinen klaren Gedanken mehr faßt, nur noch starke sexuelle und Gefühle der Zuneigung für seine(n) Parnter(in) fühlt und dabei in einen rauschähnlichen, schwimmenden Zustand gerät. Die Augen sind dabei selbstverständlich geschlossen....vielleicht auch nicht. ;-)

Die Voraussetzungen dafür sind leider nicht leicht herzustellen. Man muss den Partner/die Partnerin vorher entspannen und dann ihre/seine Gefühle stimmulieren, denke ich.
 
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  • #23
Guter Sex hat für uns nichts mit der "Technik" an sich zu tun, sondern besteht dann, wenn man es von innen heraus will - wenn man den Partner komplett (!) von innen heraus will.
Denn nur dann kann man sich unserer Meinung nach komplett loslassen und mit dem anderen zusammen als eins genießen und Verlangen spüren.

Technisch guter Sex, also Befriedigung, Stellung, Ausdauer etc. zählt für uns zu einer anderen Sparte - ist nicht die Bedeutung von "Sex", sondern von derberen Ausdrücken, die dies beschreiben (v*****, f***** etc.). Das heißt nicht, dass das bei uns nicht genau so gut vorhanden ist - es ergibt sich nur aus dem Verlangen, rückt aber nicht in den Vordergrund als Zwang.
Das mag für manche vielleicht befremdlich sein, diese Sichtweise, aber für uns ist "Sex" immer verbunden mit Liebe. Ist es das nicht, so handelt es sich um jene zensierten Wörter oben. Hat man bei der Befriedigung des Partners das Gefühl, man müsse es tun (man will es eigentlich gar nicht), so kann man doch eigentlich nicht von gutem Sex reden...
Wir sehen es so wie 12,13,14,18, das Gefühl der Erregung, der Lust auf den Partner, die von innen heraus kommt, das ist guter Sex :) 18 beschreibt es eigentlich schon ziemlich gut. Und Orgasmuspflicht gibt es dabei weder für den einen, noch für den Partner.
LG, w & m
 
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  • #24
Eigentlich ist es eine philosophische Frage
Woody Allen meinte, es sei der grösste Spass, den er je gehabt habe ohne zu lachen.
@ 20/21 Du triffst es ganz gut. Es ist wie Trance. Aber ohne Ecstasy oder anderes Zeug einzuwerfen.
 
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  • #25
dabei in einen rauschähnlichen, schwimmenden Zustand gerät.

....die übelsten Professoren sind die, die sich selbst zitieren. Ich tu´s trotzdem. ;-)

Hier ist noch mal #20,21

Was ich meine ist eine körperlich entgrenzende Erfahrung der Verschmelzung mit der Partnerin.
Schwer zu beschreiben - aber wie soll man auch z. B. eine Farbe beschreiben.
 
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  • #26
Sex ist dann gut, wenn sich die Partner akzeptieren, wenn es keinen Leistungsstreß gibt. Offenheit und Hingabe sind unabdingbar.

Körperliche Mindest- und Höchstgrößen spielen keinerlei Rolle.

M 37
 
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  • #27
Es gibt meines Erachtens viele Dinge, die für guten Sex von Belang sind, aber einen Orgasmus betrachte ich als Grundvoraussetzung. Der Höhepunkt alleine führt zwar noch nicht zu einem befriedigenden Akt, aber er ist das Mindeste, was dafür notwendig ist. Sex ohne einen Orgasmus ist wie Kauen ohne Schlucken.

26, w
 
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  • #28
Guter Sex ist, wenn beide sich mit Haut und Haar begehren und sich völlig angstfrei einander und ihren Gelüsten hingeben können. Zum Glück habe ich das schon ausgiebigst genießen dürfen...

Wenn ein Mann mich begehrt, aber die Hingabe verweigert, weil er meint, das kann/darf/soll oder muss man nur in einer "Beziehung" so leben, dann vergeht sofort meine ganze Leidenschaft für ihn.

Zur Hingabe gehören das Vertrauen und die Gewissheit, dass der andere immer mein Bestes will und meine Gefühle kennen und respektieren wird. Das geht auch ohne Beziehung, es ist eine innere Haltung.

Üblich ist das leider nicht, sonst könnte man Sexualität noch angstfreier genießen. Heute muss man zwar nicht mehr Schwangerschaft oder Aids fürchten, sondern höchstens, seelisch kalt wie ein Gegenstand benutzt zu werden.

Zum Glück habe ich Hoffnung, dass die Menschheit sich auch in dieser Hinsicht weiterentwickeln wird und wir in Zukunft immer besseren Sex haben werden :)

Guter Sex ist... Liebe.
 
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