• #1

Was ist mit den Frauen los?

Nabend zusammen,
es kann sein das ich mir das ein oder andere anhören muss wenn ich dieses Fass jetzt aufmache aber es beschäftigt mich einfach. Folgende Situation: ich bin seit 6 Wochen nach 3 Jahren Beziehung mit meiner Ex-Freundin auseinander. Was mich daran beschäftigt ist ihre Aussage, das ich der richtige wäre aber die Gefühle fehlen würden. Das habe ich auch in meinem Freundeskreis in letzter Zeit häufiger erlebt, wo viele Beziehungen nach Jahren gescheitert sind. Das kuriose daran ist, das es immer die Frauen waren die nicht mehr wollten. Okay, viele werden sagen das ist normal, mag vielleicht sein wir sind alle gerade mal Anfang zwanzig und genau diese Zielgruppe an Frauen möchte ich hiermit ansprechen. Viele von den Ex Freundinnen meiner Kumpels, auch meine, haben sich direkt danach was neues gesucht. Okay ich möchte nicht lange drum herum reden, deshalb hier meine Frage:
Was versprecht ihr euch davon ? Was bringt euch dazu eine Beziehung von teilweise mehr als 5 Jahren zu beenden weil ihr "Abwechslung" und "noch was erleben" wollt. Warum beendet man etwas was eigentlich super zusammen funktioniert wegen "mangelnder Euphorischer Liebesgefühle". Ich bin der Meinung das man nach sowas lange genug sucht und nach so einer langen Zeit auf jeden Fall am Ball bleiben sollte wenn doch alles andere harmoniert. Viele Frauen in unserem Alter wundern sich ja warum es so viele Männer gibt, die nur verarschen. Ich bin der Meinung, wer so tickt, wie viele junge Damen in meinem Alter, braucht sich über gar nichts zu wundern! Es tut mir leid wenn sich jetzt irgendjemand hier auf den Schlips getreten fühlt, das war keinesfalls meine Absicht. Freue mich aber auf viele Antworten und eine nette Diskussion Diskussion! Danke ich voraus. LG
 
G

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  • #2
Wie alt bist du denn?

Was ich dazu denke:

- Es ist unhöflich zu sagen: "die Frauen". Jeder Mensch hat andere Beweggründe für Trennungen.

- Als alte Frau mit Erfahrung kann ich dir sagen, Männer tun recht wenig in einer Beziehung, reflektieren ihre Fehler nicht und nehmen die Superfrau an ihrer Seite als selbstverständlich, was auch deine Aussage "man sollte am Ball bleiben" vermitteln. Warum sollte eine Frau das? Soll sie die ganze Beziehungsarbeit für dich übernehmen, was tust du? Reflektiere! Liebe wird einem nicht geschenkt, dafür muss man arbeiten!

- "Junge Frauen" sollen sich meiner Meinung nach ausleben und schnell das weite Suchen und Erfahrungen sammeln. Das fehlt den Menschen im Alter. Man verschwendet zu viel Zeit mit den falschen Männern, die sich nicht reflektieren können UND dazu noch undankbar sind!

- Liebe ist nicht beständig. Dir gehört der andere Mensch nicht. Jeder ist frei zu tun und zu gehen, wenn es ihm passt! Das muss man ertragen lernen! Generell würde ich dir raten, bisschen unverklemmter zu werden. Lieb dich selbst mehr, dann brauchst du keinen zweiten Menschen, an dem du so tierisch kleben musst.
 
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  • #3
Dabei kann man natürlich nicht verallgemeinern und sicherlich betrifft diese "Problematik" auch Männer. Zudem beobachtest du dieses in deinem Freundeskreis - vielleicht sieht es in anderen Kreisen anders aus?

Ich bin nun 29 und kann deine Beobachtungen in meinem Freundeskreis nicht bestätigen. Auch nicht, als dieser noch eher Anfang 20 war. Zu dem Zeitpunkt befanden wir uns (fast) alle am Anfang des Studiums und tatsächlich sind die meisten noch mit ihren Partnern von damals zusammen. Allerdings kam es durch den Lebensumbruch (Wechsel von der Schule zur Uni, neue Freundschaften, zum Teil Wohnortwechsel etc) bei einigen mit 19J/20J zu Trennungen. Vielleicht ist das in deinem Umfeld auch der Fall?

Jetzt, mit Mitte/Ende 20 steht vielleicht auch der Gedanke der Familiengründung an. Ich könnte mir mit meinem Partner nie vorstellen eine Familie zu Gründen. Wir trennten uns nach 5 1/2 Jahren aus diversen Gründen. Nicht, weil ich mich "ausprobieren" wollte. Ich glaube, dieses Argument wird zu oft vorgeschoben, wenn andere Faktoren nicht stimmen.

Nun habe ich seit 1 1/2 Jahren einen neuen Partner und bin selbst überrascht, dass ich mir in Zukunft eine Familie mit ihm Vorstellen kann.

Manchmal passt es eben doch nicht so gut, wie man zunächst annahm und ich bin ehrlich gesagt kein Fan davon, eine Beziehung zwanghaft am Leben zu erhalten, wenn man noch jung ist und keine weiteren "Verpflichtungen" (Haus, Kinder etc) an die Beziehung geknüpft sind.
 
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  • #4
Okay, viele werden sagen das ist normal, mag vielleicht sein wir sind alle gerade mal Anfang zwanzig und genau diese Zielgruppe an Frauen möchte ich hiermit ansprechen. Viele von den Ex Freundinnen meiner Kumpels, auch meine, haben sich direkt danach was neues gesucht.

Nun ja, zu 1. Frauen mit Anfang 20 sind teils einige Jahre reifer als Männer in dem selben Alter. Sie haben ganz genaue Vorstellungen vom Leben. Sie wollen schnell heiraten, Kinder bekommen, ihr Leben in feste Bahnen lenken, und den richtigen Traumprinzen finden. Bei Männern mit Anfang 20 hat es da noch lange nicht angefangen! Männer mit 20 spielen mit ihrer Spielzeugeisenbahn oder Pc-Spiele und wohnen teils noch daheim und haben manchmal nicht mal eine Ausbildung abgeschlossen und müssen sich noch reichlich ausleben. Ich würde mal sagen, nicht wirklich das Zukunftsmaterial für eine Frau.

Zu 2. Frauen leiden immer schweigend in einer Beziehung, um die Harmonie aufrecht zu halten! Wenn die Frauen sich direkt was neues suchen, dann stimmte schon viele Monate oder Jahre in der Beziehung nichts mehr, nur die Frau hat sich nichts anmerken lassen. Es sind doch meist die Frauen, die versuchen, die Beziehung zu retten und versuchen, den Männern ihre Macken abzugewöhnen. Irgendwann gibt man halt auf orientiert sich wieder an neuen Männern.

Männer müssen halt lernen, früher empfindsamer zu werden für Probleme in der Beziehung und nicht die Ohren bis Alarmstufe rot verschließen!
 
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  • #5
Kann ich nur bestätigen, die mir bekannten "Verlassenen" sind eigentlich durch die Bank "gute Jungs". Tja, was kann es sein? Übermut, ungeheures Stärkegefühl, gepusht durch den Zeitgeist? Ich halte mich derzeit bewusst von Frauen fern, ich kann mit ihnen nichts mehr anfangen. Und es werden immer mehr, die so denken. Was mir auch noch auffällt; wie Frauen untereinander, miteinander umgehen, das finde ich größtenteils unter aller Kanone. Da ich eh denke, für Frauen ist die Beziehungsebene unter Frauen die wichtigere als die zu Männern, frage ich mich ernsthaft, ob ich mich freiwillig in solch ein "Kriegsgebiet" begeben muss? Wenn ich solo unterwegs bin fällt mir immer wieder auf, dass, wenn mich eine Frau interessant findet, ihr Blick sofort die Umgebung analysiert, wo denn wohl die gegebenenfalls konkuriernde Frau sich befindet und was das wohl für eine sein mag. Ne, danke, not my business.
 
  • #6
Wer mit Anfang 20 eine bereits 5 Jahre dauernde Beziehung führt, muss seinen Partner ja noch als Teenager kennengelernt haben.
Das ist in meinen Augen eine höchst ungesunde Konstellation. In so jungen Jahren sollte sich eine Romanze an die nächste Reihen. Für eine Beziehung mit Zukunftsperspektive (aber ohne romantische Verliebtheit) ist es nach Abschluss des Studiums, also Ende 20, wirklich früh genug.
 
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Gast

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  • #7
Was bist du denn für einer? Der HAUPTZWECK einer Beziehung sollte doch gegenseitige Liebe sein. Alle anderen Komponenten, die bei euch suuuuuper funktioniert haben, kriegt man als Frau mittlerweile auch ohne Partnerschaft.
 
  • #8
Mit Anfang 20 würde ich noch keine Frau ernst nehmen. Da sind die Meisten noch wie verspielte Teenager.

Eine feste Freundin(21) + gemeinsame Wohnung. Sie ging trotzdem fremd, mit bis zu drei Männern gleichzeitig. Sie hielt das für ihr Recht, weil sie nicht verheiratet ist. (ok - strafbar ist es nicht)

Zwischen 16 - 30 wollen sich die Meisten austoben und dabei frei sein.
Von "Party machen, bis zum umfallen" oder "umher reisen und ggf. jobben, wohin man will" oder "mit Jedem herum knutschen etc., der Einem gerade gefällt"
z.B. in manchen Musik-Videos, Zeitschriften, Blogs und Vlogs etc. wird ja dieses Leben gezeigt. Da sind feste Beziehungen mit nur einem Partner - extrem hinderlich. (Gilt für Jungs wie Mädchen)
 
  • #9
Der HAUPTZWECK einer Beziehung sollte doch gegenseitige Liebe sein.
... das glaubte ich auch lange Zeit. Aber das trifft m.E. längst nicht auf jede Beziehung zu. Beziehungen, ja sogar standesamtliche Ehen sind auch ohne Liebe möglich.

Ich schätze, dass so manche Beziehung gebildet wurde, z.B. nur um nicht alleine zu sein. Oder andere Vorteile daraus gewinnen. Selbst bei manchen Ehepaaren.
Man liebt sich nicht, oder Eine/r davon nicht - aber Hauptsache nicht alleine sein.
Fazit:"Es war schön mit dir - aber ich habe dich nie geliebt"

In meinem Leben (m,53) schätze ich, dass mich nur zwei Frauen wirklich geliebt haben. Zwei Weitere versuchten es, aber schafften es selber nicht. Alle anderen Frauen hatten m.E. andere, persönliche Gründe. Aber das halte ich für nicht ungewöhnlich, das kann auch Anderen passieren. (Männer wie Frauen)
 
W

wahlmünchner

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  • #10
Ich kann Deine Frustration verstehen.
Es kommt auch bei Männern in dem Alter vor, mit den selben Begründungen.
Oft sind es einfach verschiedene Lebensziele oder nach dem nächsten verliebt sein, wird dann plötzlich was ganz festes gewünscht obwohl der neue Partner objektiv auch nicht toller ist.
Aber es kann auch sein, das manche Männer noch an ihrer Teenagerzeit und den Verhaltensweisen festhalten und das ist verständlicherweise dann für manche Frauen eher abschreckend, wenn sie ein "erwachsenes" Leben leben wollen
( mir hat auch mal ein Mann nach einer Feier Cornflakes mit Bier angeboten zum Frühstück, hatte nicht dran gedacht das er ja Leute zum übernachten da hat)
Der wunderte sich auch warum er verlassen wurde von seiner damaligen Freundin. Dabei merkte er erst nach einer Woche das sie nicht mehr kommt ( er war mit zocken und Party beschäftigt)
 
  • #11
Lieber FS,
obwohl ich nicht zur Altersgruppe gehöre, mit der Du diese Beziehungsabenteuer erlebst, möchte ich Dir trotzdem antworten.

Heute wird jedem über alle Kommunikationskanäle vermittelt, dass man jederzeit alles haben kann und die meisten glauben das unreflektiert. Eine gute, harmonische Beziehung reicht nicht mehr, es müssen 24 Stunden am Tag die Funken sprühen.

Zu meiner Zeit waren es überwiegend die Männer, die sexuell nichts verpassen wollten. Die Frauen blieben enttäuscht und verletzt zurück, ließen sich nach der x-ten Wiederholung nicht mehr richtig ein, trafen Vernunftentscheidungen für die Ehe, die dann Jahre später an Entfremdung auch scheiterten.

Das Ungleichgewicht scheint sich mittlerweile aufgehoben zu haben, die jungen Frauen sind mutiger und versuchen mehr im Leben. Daran müssen die jungen Männer sich gewöhnen. Wenn Frauen Beziehungen beenden, weil "das noch nicht alles gewesen sein kann" ist das nicht schlechter, als wenn Männer die Beziehung beenden, weil sie noch andere Frauen erleben wollen.
Für die Männer ist das nur neu und sie müssen sich daran gewöhnen. Insgesamt scheinen mir viele junge Männer inaktiver/passiver geworden zu sein vermutlich durch frauendominierte Erziehung, wahrend die jungen Frauen sich mehr zutrauen als früher.

Ich denke, dass viele die heute so handeln, was vermeintlich Spannenderes suchen und in 10 Jahren feststellen, dass nichts Besseres mehr gekommen ist, dass sie viele Gute verpasst haben und das "sich ausleben" keine Bereicherung des Lebens war. Vermutlich rotieren sie durch mehr oder weniger kurzfristige Affären und grasen die Singleboersen ab oder bleiben Single und machen sich ein nettes Leben.
Das sind Erfahrungen die jeder selber sammeln muss, die kann man niemandem abnehmen. Darauf hat höchstens die Beziehungserfahrung Einfluß, die er in seiner Familie gemacht hat (dauerhaft vermittelte Werte).

Heute wird jeder für sein Lebensglück verantwortlich gemacht. Da ist die Angst vor Fehlentscheidungen und Verzicht aus Mutlosigkeit groß und so wird erstmal zuviel probiert.
Ich glaube aber auch dass zuviel aeussere Harmonie bei fehlender innerlicher Verbindung (tiefe Liebe) nicht das richtige Spannungsgefuege für eine dauerhaft lebendige Partnerschaft ist. Man verliert die Lust aufeinander und erstickt in lauwarmen Behaglichkeitspudding.
 
  • #12
Hallo FS, das kommt eben darauf an, welche die obersten Prioritäten sind, oder anders gesagt: die größte Motivation für die oder den Einzelnen, eine Beziehung einzugehen und dann aufrecht zu erhalten. Wem der freundschaftliche Zusammenhalt plus offizielle Verpartnerung wichtig ist, der gibt nicht auf, wenn der Sex nicht mehr soooo heiß ist. Wer auf heißen Sex besteht, nimmt ggf.woanders bei der Romantik oder partnerschaftlicher Fairness Defizite in Kauf. Und wer gerne romantische Gefühle erlebt, eignet sich nicht für die vernunftsorientierte reine Zweckgemeinschaft.
Ob man bei einem anderen Partner dann besser aufgehoben ist auf Dauer-nobody knows ;)
Doch gerade wenn man noch nicht durch gemeinsame Kinder, Hausbau, nachlassende Attraktivität etc. meint, Kompromisse oder gar großen Verzicht in einer Partnerschaft aushalten zu müssen, weil man denn nicht lange allein sein will oder kann- dann ist doch die Zeit, sich umzusehen, etwas zu riskieren, Erfahrungen zu machen! :)
Wenn zwei in sehr jungen Jahren schon dieselben Prioritäten haben und dann behalten-dann bleiben sie ewig zusammen.
Vielleicht.....das Leben ist eben Wandel...
 
  • #13
lies den Blog "therationmale". Da wird dir vieles klarer und deine Verwirrtheit schwindet.

"Der Weg des wahren Mannes" von Deida
"The Manual. What women want" von W.Anton



Wenn du deine Frau nicht halten kannst, bist du Schuld.


Zu richtigen Männern sind Frauen loyal und zu "falschen" können sie sehr verletzend sein. Deine Rolle als Mann ist es
ein richtiger Mann zu werden.

Frauen haben mit 22-25 die Auswahl (höchste Fruchtbarkeit) und wollen sich dann ausleben und "den Richtigen finden" und das 20 mal hintereinander.

Männer haben dann mit 32 -38 die Auswahl. (bei Männer nennt man das dann Midlifecrisis ;) , den Begriff muss man ignorieren und seine Midlifecrisis ausleben) Deine Zeit kommt auch.Versprochen
 
G

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  • #14
Such dir halt ältere (gescheite) Frauen, dann hast das Problem nicht! Ich kenne viele Männer zwischen 20 und 30, die sich gezielt von Frauen fern halten und sich auf ihre Karriere konzentrieren, schlichtweg weil junge Frauen in dem Alter noch nichts für die gemeinsame längere Zukunft sind, wie soll das auch gehen? In dem Alter kommt man gerade aus der Schule raus und ist auf dem Selbstfindungstrip!
 
  • #15
Ich glaube du siehst da etwas total falsch und bist gefrustet, dass du vor kurzem verlassen wurdest. Dass deine Ex sich ausprobieren möchte, ist wohl noch nicht mal ein Bruchteil der Wahrheit.

Würde sie dich lieben, dann würde sie dich auch nicht verlassen. Ich habe meinen Ex auch nach sechs Jahren Beziehung verlassen, er unterstellte mir dass ich ja nur Abendteuer suchen würde. So hat er es mit Sicherheit auch in seinem Freundeskreis erzählt. Die Böse war auf jeden Fall ich, dass ER aber immer respektloser wurde, viel verlangt und nichts gegeben hat, dass ich mich ausgebrannt gefühlt habe an seiner Seite, das hat er wahrscheinlich bis heute noch nicht kapiert.

Männer sagen gerne mal: "Sie hat mich verlassen - einfach so!". Und wenn man dann die Frau fragt, dann sagt sie, dass sie schon seit einem Jahr zuhause sagt, dass sie das so nicht mehr aushält.

Verstehst du was ich meine? Die Sache hat immer zwei Seiten. Selbst wenn sie dir nur eine ungenügende Erklärung gibt:

Sie hat dich nicht nur deshalb verlassen!

w(27)
 
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  • #16
Also wenn ich ehrlich bin, bist Du mit einer Ausrede abgespeist worden. Du bist nicht der Richtige, wenn die Frau Schluss macht. Das ist der Zuckerguss über den Hammer.
Mag sein, dass das, was sie erwartet, sowieso eine Illusion ist. Aber anscheinend hat/te sie keine Ambitionen, noch weiter an der vergangenen Beziehung zu arbeiten. Irgendwas fehlte.

Was mich interessieren würde: Sehen Du und Deine Freunde Beziehungen so: Man findet eine Frau, tut sich zusammen und es ist gut. Dann hat man seine Beziehung und zieht hinaus in die Welt, um zu arbeiten, damit man Geld für die Beziehung ranschaffen kann, und das ist alles. Mit anderen Worten, der Punkt "Beziehung" ist abgehakt auf der Liste, alles ist klar, Energie reinzustecken nicht mehr nötig, alles läuft, und nun widmet man sich wieder seinen anderen Zielen, während die Beziehung statisch so bleiben soll, weil man ja so ein gutes Team ist.

Zitat von Gummibär:
Warum beendet man etwas was eigentlich super zusammen funktioniert
Ich denke, dass es NICHT super funktioniert hat, weil die Frau irgendwas nicht ausgesprochen hat, das fehlt, und dass Du gerade nicht weißt. Und wenn es ist, dass sie noch Erfahrungen machen will, bevor sie sich "zur Ruhe" setzt. Sie finden sich zu jung, als dass sie schon entscheiden könnten, mit dieser Situation und diesem Mann auf ewig zu leben, ohne je eine Vergleichsmöglichkeit gehabt zu haben.
 
  • #17
Also erstmal vielen lieben Dank für die vielen Antworten. Ich möchte dieses Thema nicht verallgemeinern und auf alle abwälzen, es sind halt nur Sachen die mir auffallen. Und die Jungs sind echt super, die wollen alle mehr als einfach nur eine normale Beziehung. Die denken auch schon an später. Und ich denke halt das Problem ist halt bei manchen jungen Damen das die sich damit hoffnungslos überfordert fühlen, weil sie einfach soweit noch nicht denken wollen!
 
  • #18
Lieber FS, da nehmen sich Frauen und Männer in dem Alter nicht viel. In der Zeit zwischen 18 und 30 verändern und reifen junge Menschen besonders stark. Nicht alles, was mit 18 stimmt, stimmt auch noch mit 25. Menschen verändern sich, entwickeln sich weiter, probieren sich aus. Ich finde das auch erst mal gesund und normal.
Die wenigsten Beziehungen, welche mit 17 oder 18 geschlossen wurden, halten ein Leben lang.
Warum Frauen besonders häufig eine Beziehung beenden? Vermutlich, weil sie andere Ansprüche an eine Beziehung haben. Für manche Männer mag es reichen, wenn man ab und zu Sex hat und die Wäsche frisch gebügelt im Schrank liegt. Den meisten Frauen ist das zu wenig.
 
  • #19
Ich wette, es ist ein gaaanz persönliches Problem: Sex.
Dass die Chemie - die einem leider ein Schnippchen gegen den eigenen Wunsch schlagen kann, wenn sie nicht stimmt - wichtiger ist, als frau je dachte, muss frau auch erst mal lernen.
Und wenn's da nicht stimmt, geht auch die Liebe.

Männern fällt das wohl nicht so auf, da klappt's ja immer...
 
  • #20
Darf ich trotzdem was sagen, obwohl du die Frauen deiner Altersgruppe um Rat gefragt hast ?

Du hast ein paar Beispiele in deinem Freundeskreis, wo die Frauen die Männer verlassen haben. Wie viele Beispiele ? Fünf ?
Nun, es gibt sicher auch Freundeskreise, in denen mehr Männer die Frauen verlassen ? Oder halbe-halbe.

'Was ist mit den Frauen los ?' ist also reichlich platt, findest du nicht ?

Ich finde es vollkommen normal, wünschenswert und gesund, nicht gleich den erstbesten Partner zu heiraten. In deinem Alter sollte man ein paar Beziehungen erleben. Und das passiert eben gerade.
Mit 'den Frauen' ist nichts los, sie verhalten sich normal.

Ich hatte einen Partner zwischen meinem 20. und 25. Lebensjahr, den ich lieb und witzig und charmant und attraktiv fand.
Ich fand aber auch, dass er nicht der Mann ist, mit dem ich immer zusammen bleiben wollte.
Ich hatte immer latent dieses miese Gefühl 'wer weiß ? vielleicht gibt es noch was besseres'.
Und dann habe ich mich getrennt, bevor es zu spät war.
Er hatte übrigens kurz darauf eine Neue und sie ein Jahr später auch geheiratet. Vorher wollte er immer mich heiraten ;-)
Krass, nicht ? Offenbar ging es ihm ums Heiraten, nicht um die Frau.

Es kam lange nichts besseres, erst vor einem Jahr, aber das konnte ich nicht wissen. Ich musste es doch versuchen, nicht ?
Und ich habe es niemals bereut.

Du sagst, dass die Beziehungen deiner Freunde und auch deine eigene doch eigentlich ganz ok waren, ich finde das ziemlich wenig.
Zuwenig, um voller Inbrunst 'JA' zu sagen ( ich meine nicht heiraten, sondern das innere Bekenntnis ).
Kein Streit, genug Sex, Spaß miteinander, Vertrautheit, funktionierender Alltag usw. reichen dir vielleicht aus, deiner Freundin offenbar nicht.

Sieh es positiv: du hast nun die Chance auf deine nächste Erfahrung.

w 48
 
  • #21
Nun ja. Liegt in der Natur der Sache. Männer sehen im Umfeld die bösen Frauen und Frauen sehen im Umfeld die bösen Männer. Nichts aber absolut nichts Neues!

Ich könnte hier ne sehr lange Liste von Geschichten über absolut unverschämtes, widerliches, grausames Verhalten aufzählen - selbst erlebt oder im engsten Umfeld.

Es sind aber nicht DIE Frauen oder Männer - es sind Menschen. Es gibt leider sehr viele verstörte Seelen oder wirkliche Psychophaten. Männer die Kinder vergewaltigen oder Frauen die ihre Kinder sogar töten. Schon klar, extrem krasse Beispiele aber dieses "Geschlechterhacken" ist einfach nur unreflektiert.

Du bist noch sehr jung, wie einige hier schon sagten, nur weil du der Meinung bist, "die Beziehung läuft halt so dahin - passt scho" muss dass dein Partner nicht auch so sehen.

Ich hatte in jungen Jahren auch mal eine Beziehung die "halt so passte" konnte mir aber niemals vorstellen mit diesem Mann eine Familie zu gründen - deshalb trennte ich mich. Und nein, bin nicht los gezogen um einen "neuen" Vesorger/Vater zu suchen. Bin bewusst kinderlos eben weil ich das Gefühl in einer Partnerschaft brauche, zu lieben und geliebt zu werden, neben anderen charakterlichen Merkmalen.

In deinem Alter ist Liebeskummer noch schwerer. Es wird mit dem Alter nicht weniger schmerzhaft aber man lernt damit umzugehen und versteht vieles besser.

Warum sollte deine EX nun die nächsten Jahre alleine bleiben? Damit du dich besser fühlst? Sie hatte eure Beziehung wahrscheinlich schon länger innerlich abgeschlossen und wahrscheinlich auch mehrmals versucht vor dem Schluss machen einiges zu klären in dem sie Dinge immer und immer wieder angesprochen hat? Ist nur eine Vermutung.

Ich wünsche dir dass du die volle Palette die kommt wie: Kummer, Wut, Schmerz, kurzen Hoffungsschimmer, Gefühlskälte gut durch stehst. Negative Gefühle zu lassen und durchleben - funktioniert am Besten auch wenns extrem hart ist. Wenn du deiner Ex dann weder positive noch negative entgegen bringst, hast du es geschafft.

Viel Glück und hör auf "Frauen" zu verteufeln. Trotz meiner schlechten Erfahrungen mit Männern käme ich nie auf diese Idee. Es sind NICHT alle so. Oder würdest du es gerecht finden wenn ich dich für einen schlechten Menschen halte nur weil du ein Mann bist? Es passen auch nicht immer alle Pärchen gut zusammen, manchmal dauert es länger bist man es erkennt oder weiß was man im Leben braucht/will.

W, 33
 
  • #22
Ich finde es wirklich traurig, wie viele heute eine Beziehung als "unnötig" ansehen. Liest man hier ja immer wieder.

Für mich persönlich ist eine feste, harmonierende Partnerschaft essentiell für ein glückliches und erfülltes Leben. Kein Mensch kann mir erzählen, dass er nicht gerne einen tollen Partner an seiner Seite hätte. Wo kommt diese Einstellung her? Seid ihr so sehr in der Vergangenheit gefrustet worden? Der Wunsch nach einem tollen Partner ist fest im Erbgut verankert.

Ich sehe das ähnlich wie #1 - meist gibt es eine Seite (mal Mann, mal Frau), die deutlch weniger tut als die andere - das geht eine Zeit lang gut und dann ist der Ofen eben aus. Leidet die eine Seite unter Verlustängsten (sehr häufig der Fall und hat i.d.R. etwas mit Problemen in der Kindheit zu tun), wird sie sich erst deutlich später trennen bzw. dann, wenn ein neuer Partner in baldiger Aussicht ist.

Ich denke ebenfalls, dass Männer nicht sensibel genug sind - das liegt aber wohl eher daran, dass sensible Männer es SEHR schwer haben, in der heutigen Zeit etwas zu erreichen, sei es bei Frauen oder sonst wo. Mein Herz ist größer als mein Ego, das ist heutzutage sehr selten und ich bin froh, dass ich so bin.

Ich finde es furchtbar, dass einem hier quasi geraten wird, sich in jungen Jahren erst einmal durch die Gegend zu vö**** - ne danke, dafür bin ich mir echt zu schade. Ich verbinde Sex mit tiefer Liebe und habe und hatte niemals das Bedürfnis, das ohne Liebe zu tun. Ich verabscheue solche Menschen regelrecht, ich kann das einfach nicht nachvollziehen.
 
  • #23
Warum beendet man etwas was eigentlich super zusammen funktioniert wegen "mangelnder Euphorischer Liebesgefühle".
Super zusammen funktionieren ist reine Kopfsache, eine Notstands- und Zweckbeziehung wie im Berufsleben, was im Privatleben nur dann geht, wenn Beide genauso eingestellt sind, ansonsten fehlt es an Kompatibilität und geht früher oder später mit der Zeit auseinander, da einer immer darunter leidet. Die Gefühle sind in einer Beziehung nicht zu unterschätzen, niemals würde ich eine Beziehung eingehen oder halten, wenn sie nicht emotional in Liebe getragen ist. Eine Zweckgemeinschaft in der Beziehung brauche ich nicht, da geht es mir als Singl weitaus besser!
 
  • #24
Ich kann die Situation aus Frauensicht und ganz subjektiv verstehen. Weil ich, einige Jahre ists her - in den wilden Mittzwanzigern, in einer ähnlichen Lage war.

Eigentlich seit fast 3 Jahren einen tollen, netten Partner gehabt, der mich liebte und den ich auch liebte. Aber natürlich war Normalität in die Beziehung eingekehrt, Alltag eben.....

Irgendwann kam der Gedanke: "Soll das der letzte Mann sein, den du geküsst hast?" ... und diesen Gedanken mochte ich gar nicht.

Ich hatte das Gefühl, dafür noch zu jung zu sein, noch zu viel "Potential" zu haben. Ich vermisste es zu flirten, das Kribbeln im Bauch, die wilde verliebte Anfangszeit eben oder nur das aufregende "Jagen". Der Wunsch, noch so viel wie möglich zu erleben, solange der Bauch noch straff ist ....
Und gleichzeitig habe ich mich gefühlt wie das größte Arschloch, denn mein Freund war damals sicher ein vernünftiger Typ, der zu mir passte. Und ich musste ihn verletzen "nur" weil ich mich noch einmal wie mit 20 fühlen wollte.

Warum das Ganze? Keine Ahnung. Es ist sicher eine ganz individuelle Sache. Wie hat man seine frühere Single-Zeit erlebt? (ich habe sie oft genossen). Wie hat sich die gegenwärtige Beziehung entwickelt? (Rückblickend muss ich sagen, dass wir dem Alltag zu viel Raum gegeben haben, zu viel Routine haben einkehren lassen - besonders im Bett...).

Im Nachhinein bereue ich meine Entscheidung nicht. Es mag für Außenstehende und besonders für den Verlassenen furchtbar dumm, unreif und so banal klingen.
Aber ich habe dieses Gefühl des " sich noch einmal ausleben müssens" als sehr stark und hartnäckig erlebt.
Ich habe mir die Entscheidung auch nicht leicht gemacht, noch eine ganze Weile abgewartet, ob es nicht vielleicht einfach nur eine Phase ist.... Aber irgendwann wusste ich, dass ich so nicht mehr glücklich bin und dass das nun einmal - was auch immer dem zu Grunde liegt - ein Trennungsgrund ist, den man akzeptieren kann.

Früher kannte man dieses Verhalten oft von Männern, die sich plötzlich (so Ende 20 vllt) noch einmal ausleben wollten.
Nun hat sich das Frauenbild gewandelt und auch unsereins traut sich öfter weg von Sicherheit, handelt vllt weniger objektiv vernünftig, sondern mehr bauchlastig.
Der eine bereut es 2 Wochen später wieder, weil das Single-Leben gar nicht so rosig ist, wie man es sich mit so viel Abstand vorgestellt hat.
Der andere tobt sich aus und findet wieder einen Partner, zu einem besseren Zeitpunkt.
 
  • #25
Erinnert mich übrigens an "Effi Briest" und vllt auch ein wenig an "Vom Winde verweht"... nur dass die Moral der Geschichten damals noch hieß: Buh ihr bösen Frauen, seht was ihr davon habt, wenn Ihr eure soliden Ehemänner (die auch zwar nicht glücklich machen) nicht zu schätzen wisst - ihr werdet es bitter bereuen ;)
 
E

EarlyWinter

Gast
  • #26
Mit Anfang 20 darf man sich sehr wohl "euphorische Gefühle" wünschen und von einer Beziehung mehr erwarten als dass sie nur "super funktioniert". Es reicht schon, dass ganz viele Menschen heute schon ab 30 "tot" sind, ohne jegliche Phantasie, ohne Träume und Ziele, frustriert durch die Gegend laufen, dauer-unzufrieden und merkwürdige Fragen in Foren stellen. So sollte man in keinem Alter sein, geschweige denn am Anfang seines Lebens.
Und wie Gast 1 schon geschrieben hat, kein Mensch ist Eigentum von jemand anderem und Gefühle ändern sich eben, so wie sich Ziele und Pläne ändern und auch das Leben selbst, oft ohne eigenes Zutun.
 
  • #27
@ 4, sehr trefflich auf den Punkt gebracht. Ich bin selber eine Frau, aber das Gezicke untereinander und und sich einen "Spass" daraus machen in bestehende Beziehungen reinzustören um das eigene Ego zu pushen und vieles mehr haben mich zwischenzeitlich von meinen Geschlechtsgenossinnen Abstand nehmen lassen. Habe erst vor 14 Tagen einer s. g. "Freundin" wegen ihrer negativen Art die rote Karte gezeigt, brauch ich nicht in meinem Leben.

Solche "Damen" sind es nicht wert 1. Energie in sie zu investieren 2. wer so etwas als Freund bezeichnet, braucht eh keine Feinde mehr!

Leider nimmt diese Machart bei vielen Frauen zwischenzeitlich seltsame Züge an.
 
G

Gast

Gast
  • #28
Was bist du denn für einer? Der HAUPTZWECK einer Beziehung sollte doch gegenseitige Liebe sein. Alle anderen Komponenten, die bei euch suuuuuper funktioniert haben, kriegt man als Frau mittlerweile auch ohne Partnerschaft.

Frauen entwickeln sich oft weiter, wollen verbesseren, etwas besseres, während Männer pragmatisch an gutem Festhalten, vermeintlich gutes und sich dann wundern, wenn Frau geht.
 
G

Gast

Gast
  • #29
Was bist du denn für einer? Der HAUPTZWECK einer Beziehung sollte doch gegenseitige Liebe sein. Alle anderen Komponenten, die bei euch suuuuuper funktioniert haben, kriegt man als Frau mittlerweile auch ohne Partnerschaft.

Ja, logisch sind es laut Ansicht der Männer immer die guten Jungs, nicht die "Bösen", die von den Frauen verlassen werden.

Wer so argumentiert will nur verschleiern und ablenken und gerade das macht mich argwönisch, wie meine Lebenserfahrung mir bestätigen lies, dass ich genau hinschauen sollte. Es wird oft von Männern viel erzählt, was bei genauerer Betrachtung ganz anders ist.

w 55
 
  • #30
Es geht ja hier um die Frauen Anfang 20 wie FS schreibt. In dem Alter ist man doch noch dabei sich zu finden. Da ändern sich noch mal die Ansichten und Lebensträume und Lebensvorstellungen. Aber in diesem Forum wird ja gleich gesagt, dass alle Frauen sich sexuell ausprobieren wollen, womit das m.E. überhaupt nichts zu tun hat. w54
 
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