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  • #1

Was ist "normal" nach der Kennenlernphase?

Die ersten Wochen war er liebevoll, leidenschaftlich und interessiert ...jetzt ist die "Kennenlernphase" vorbei und ich scheine ihn nur noch zu nerven. Aus 2-3 Stunden telefonieren täglich wurde ein telefonieren alle 2 Tage. Er sagt für ihn sei das normal und ich müßte ihn schon so nehmen wie er ist; ich selbst fühle mich immer mehr verunsichert und kann mich ihm schon gar nicht mehr locker und unbelastet nähern, was natürlich auch wieder zu Spannungen führt. Macht so etwas noch Sinn?
 
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  • #2
"So nehmen wie er ist" kommt nicht gut. Wenn Du seine Freundin bist, hat er Deinen Kontaktwunsch zu akzeptieren und Deine Rolle als Freundin konsequenterweise ausfüllst.

Aber irgendwann gehen Euch bestimmt die Themen zum Telefonieren aus; wichtig ist doch, daß Du weißt, daß bei ihm alles im Leben in Ordnung ist und umgekehrt. Das kann man auch kürzer erledigen und wenn man auch mal sagt, daß man irgendwie zum Telefonieren nicht aufgelegt ist, ist es auch ok.
 
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  • #3
Du bist mit diesem Zustand nicht zufrieden und darum macht es keinen Sinn.
Ich denke auch dass der Mann nicht wirklich eine feste Beziehung will.
 
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Berliner30

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  • #4
Du bildest dir was ein. Warum muß man jeden Tag so lange Telefonieren wenn man sich schon kennt? Wenn man sich kennt und es paßt trifft man sich doch eher öfters und genießt die gemeinsame Zeit, warum also ewig Dauertelefonieren? Ich glaube nicht, das du ihn nervst, er stellt sich vermutlich den Kontakt lieber in der Realität vor.
 
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  • #5
Du gehst ihm auf die Nerven, weil Du klammerst und ihn vereinnahmst, weil Du es ihm mehr als leicht machst, weil Du keine Herausforderung mehr für ihn bist.
Zieh Dich zurück. Lass ihn anrufen, tu es nicht selber. Telefoniere nicht stundenlang mit ihm, sondern 10 Minuten. Du hast zu tun, Du musst aus dem Haus, Du erwartest Besuch. Sag das ganz freundlich, nicht zickig. Was Du vorhast, wohin Du willst, wen Du erwartest, geht ihn nichts an. Wenn er nicht danach fragt, bist Du ihm keine Erklärung schuldig. Wenn er fragt, antworte unbestimmt: Du hast zu arbeiten, Du kümmerst Dich um Deinen Haushalt, Du musst einkaufen, Du bekommst Besuch von alten Bekannten oder von Angehörigen.
Wirf das Ruder herum. Wenn Du Glück hast, bemüht er sich dann mehr um Dich. Wenn nicht, war er entweder von Anfang an nicht wirklich interessiert (das glaube ich aber weniger), oder Du hast Dich viel zu viel engagiert und ihn damit in den Rückzug getrieben (das scheint mir so zu sein).
Lerne daraus, spätestens fürs nächste Mal.
 
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  • #6
Es scheint sich bei dir um eine Fernbeziehung zu handeln? Dann würde ich das leider auch als emotional belastendes Zeichen sehen und kann deine Verunsicherung sehr, sehr gut nachvollziehen. Natürlich machen sich da Zweifel bzw. sogar Mißtrauen breit. Am Telefon kann man den anderen schnell vergraulen, wenn man Probleme anspricht, so spart man sich manches eben auf, für den Zeitpunkt, wenn man sich gegenüber sitzt. Das passiert in einer Fernbeziehung leider nicht täglich. Diese Unsicherheit bringt eine emotionale Distanz zwischen euch, die jedesmal wieder abgebaut werden muss, wenn ihr euch seht. Ist die Nähe gerade wieder hergestellt, muß man sich schon wieder trennen und alles beginnt von vorne.
Klar ist aber auch, dass wenn man sich besser kennengelernt hat, die Marathontelefonate natürlich weniger werden! Ist doch schöner, sich nur alle 2 Tage zu hören und sich viel zu erzählen zu haben, als sich 3x täglich irgendwann nur noch über das Wetter auszutauschen. Lieber Qualität, statt Quantität. Euer Nähebedürfnis scheint sehr unterschiedlich zu sein und dein Freund fühlt sich eingeengt durch deine Erwartung. Je mehr du möchtest, dass er sich meldet, umso weniger wird er es tun.
 
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  • #7
Es ist schade, dass so viele den Weg von der Kennenlernphase - über die Ausprobierphase bis hin zur "Liebenphase" nicht schaffen und die schönen Seiten leider nicht in den Alltag retten können. Vielleicht ist dabei einfach die Erwartungshaltung zu groß - anfänglich möchte man noch gefallen und nimmt leider Dinge (wie 3 Std. telefonieren) in Kauf, nur im nicht abgewiesen zu werden. Authentisch sein und bleiben, dann klappt es auch länger mit der Beziehung. Hätte deine Eroberung sich gleich so gegeben, hättest du einscheiden können, ob dir das zusagt. Nun kommt der Alltag und du bist irritiert. Ehrlichkeit von beiden Seiten und es langsam angehen lassen dürfte insgesamt erfolgsversprechender sein.
Eine Entscheidung kann dir hier keiner abnehmen, du solltest 1. mit ihm über deine Bedenken und Gefühle reden und 2. dann entscheiden, ob du mit dieser Wahrheit und Realität umgehen kannst und willst.
 
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  • #8
Ich denke, bei Pärchen die sich auf dieser Plattform kennenlernen, ist schnell die Luft raus. Sie treffen sich einmal und haben sich viel zu sagen. Sie treffen sich zum zweiten oder dritten Mal und haben Sex. Schwupps ist das Interesse des Mannes verflogen. Wie ein Schmetterling eilt er zur nächsten, denn er wird auf dieser Plattform ja von zahlreichen Damen angeschrieben. Vielleicht ist diesmal Marlene Dietrich dabei, oder die nächste hat Möpse, die ihm um die Ohren baumeln. Und die Dritte kann wunderbar kochen, und die Vierte lacht über seine dämlichsten Witze. Und die Fünfte ist 20 Jahre jünger als er. Ich glaube, all diese Konkurrenz muss man als einigermaßen kluge Frau auf sich nehmen. Und Klammern nutzt überhaupt nichts. Wie Nr. 4 schon sagte, man muss sein Leben in die eigenen Hände nehmen und ihn mal abblitzen lassen. Ich bin da auch gerade dabei - nicht etwa, dass mein Typ 45 Jahre wäre. Er wird 69 und ist keinen Deut besser als wesentlich Jüngere. Mit Rückzug behandelt zu werden, wo man als Frau eigentlich Liebe und Geborgenheit erwartet, tut schon elend weh.
 
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  • #9
Wenn Du den Rat von #6 befolgst ("mit ihm über deine Bedenken und Gefühle reden"), bist Du auf dem sichersten Weg, ihn endgültig in die Flucht zu schlagen. Männer meiden solche Gespräche wie der Teufel das Weihwasser; sie führen zu nichts Gutem.
Lass ihn in Ruhe und lass ihn von sich aus aktiv werden, befass Dich mit Deinem Leben, geh mit einer Freundin spazieren oder schön essen oder beides, tu was für Dich. Vielleicht kommt er dann wieder auf ihn zu.
Schön authentisch sein und mit ihm über Deine Gefühle reden - das kannst Du später. Dazu ist jetzt der denkbar ungeeignetste Zeitpunkt. Außer, Du willst ihn wirklich loswerden.
 
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  • #10
Forderungen nach mehr Nähe und Zuneigung bringen gar nichts , außer man will den Anderen in die Flucht schlagen. Mir wären Dauertelefonate jeden Tag auch zu viel, viel zu viel, was hat man sich da noch wirklich Wichtiges zu sagen?
Bis jetzt hat er sich deinem Nähebedürfnis angepasst, jetzt bist du an der Reihe. Es ist doch auch normal, dass man in der Anfangsverliebtheitsphase viel näher beinander ist und nicht genug vom anderen bekommt. Das spielt sich aber im Laufe der Wochen ein und ich denke, du brauchst keine
Bedenken haben. Rede nicht irgendwelche Probleme herbei, die nicht existieren.
Genieße euer Zusammensein, aber genauso auch die Zeit, wo er nicht bei dir ist.
 
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  • #11
@8 von #6 - du kannst schon reden, jedoch nicht mit Schuldzuweisungen, wie es Frauen normalerweise tun. Du musst aus der ICH-Form heraus reden und ihn sozusagen informieren. Wie bitte schön, soll er wissen, wie sie sich fühlt, wenn sie den Mund nicht aufbekommt? Kommunikation ist ein einer Beziehung ein wesentlicher Faktor - Männer, die bereits gescheiterte Beziehungen hinter sich haben, wissen um den Wert der sachlichen Kommunikation! Frauen neigen jedoch dazu, das ganze emotional und rechthaberisch zu gestalten - da gebe ich dir Recht, dass sollte die Fragestellerin auf jeden Fall so nicht tun.

Ich bin übrigens mit meiner beschriebenen Vorgehensweise sehr gut gefahren und sehr weit gekommen. Entgegen #7 muss ich sagen, habe ich vor knapp 3 Jahren über EP meinen Partner kennen gelernt und wir sind heute noch zusammen - auch, weil wir beide gelernt haben, sachlich zu kommunizieren, um den anderen besser zu verstehen und ihn anzunehmen, wie er ist.
 
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  • #12
Also die Moral von der Geschicht:
Auch hier sind Männer nur auf ein Interesse beschränkt-manche können da nicht einmal aufs 4 te Date warten so eiilig ist es, andre verlieren dann nach dem ersten Sex gleich das Interesse.

Ich bemerke je älter die Männer, desto eiliger haben sie es auf unromantische Art zum Ziel zu kommen.
Junge(bis 40) haben noch Gefühle zu verschenken, ab dann gehts nur noch darum sich als toller Hecht zu beweisen.
 
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  • #13
!!! AN ALLE !!!

Wow.... erstmal ein "dickes Dankeschön" an jeden/jede die mir geantwortet hat :) Ich bin sehr überrascht wie ernsthaft und wohlgemeinte Kommentare Ihr mir geschrieben habt und Vieles hat mich sehr angesprochen/berührt.

Es hat gut getan an einige grundsätzliche Dinge erinnert zu werden, daß es z.B. wichtiger ist zu wissen das es beiden gut geht, oder das die Marathontelefonate natürlich mit der Zeit weniger werden.

Nachdenklich haben mich die Kommentare zu unserem unterschiedlichen Nähebedürfnis und der Erwartungshaltung allgemein gemacht. Es stimmt, daß ich - wenn wir uns nicht Sehen oder Sprechen - aus Unsicherheit oft ein Gefühl der emotionalen Distanz empfinde, die jedesmal aufs Neue erst wieder abgebaut werden muß. In einem Kommentar ging es eigentlich genau darum, daß sich mein Freund wahrscheinlich durch meine Erwartung eingeengt fühlt und daß er - je mehr ich es möchte, dass er sich meldet, umso weniger sich melden wird. Ich befürchte das wir an diesem oder einem ählichen Punkt sind...!

Kommentar # 4 ist "schohnungslos ehrlich", aber leider mit viel Wahrheit! Wenn ich es nicht genau wüßte, würde ich denken das der/die Schreiber/in mich und meinen Freund persönlich kennt..! Es ist gar nicht so einfach mir das einzugestehen und auch wirklich umzusetzen, aber ich hoffe das es für uns beide noch nicht zu spät ist. Es stimmt und ich fühle es ganz genau das er am Anfang wirklich ehrlich interessiert gewesen ist und ein Teil von ihm scheint es auch immer noch zu sein. Wir hatten einige echt schwere Wochen mit vielen anstrengenden und sich immer wiederholenden Telefongesprächen und haben beide trotzdem noch nicht aufgegeben, telefonieren alle 2-3 Tage und sehen uns eigentlich 1x pro Woche (trotz Kinder und 2 Stunden Fahrzeit). Seit kurzem Versuche ich es jetzt "lockerer" zu sehen und ihm die Gelegenheit zu geben erstmal wieder zur Ruhe zu kommen. Er ist bestimmt kein "einfacher Mensch", aber er ist genau so wie ich ihn mir wünschen würde, nur ist es noch schwer für mich damit umzugehen. Mit meinem "zuviel" habe ich ihn wahrscheinlich wirklich in den Rückzug getrieben.....

Ich hoffe das ich ein wenig davon in der Zukunft umsetzen kann und das ich (bzw. wir) noch die Chance bekommen und es beide auch zulassen können, es nochmal langsam angehen zu lassen.
 
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  • #14
Ich hatte bereits ein Fernbeziehung, die nach einem Jahr zu 'richtigen' Beziehung wurde. Nach der von Dir beschriebenen Zeit wurde bei uns die Kontakte erst richtig intensiv. Zwei bis drei Tage Pause - so was gab es nie.

Du mußt ihn nehmen, wie er ist - wieso muß er Dich nicht auch so nehmen, wie Du bist?[mod]
Es klappt NIE, wenn nur einer die Kompromisse macht.

Du solltest natürlich mit ihm über Deine Gedanken und Gefühle reden, wenn ein Mann damit nicht klarkommt und sich zurück zieht, hake ihn ab, dann ist er ein emotionaler Krüppel!
Gedanken und Gefühle spielen ein ganzes Beziehungsleben lang eine wichtige Rolle, eine Beziehung, in der kein Austausch darüber stattfindet, kann gar nicht glücklich werden.

Solltest Du den Rat von #8 befolgen und erst später in einer möglichen Beziehung über Gedanken und Gefühle sprechen (ich frage mich grade, wie die entstehen soll, wenn man wichtige Themen ausklammert), dann brauchst Du Dich nicht wundern, dass es wieder einen Mann mehr gibt, der sich über die Frauen beklagt, die am Anfang ach so biegsam und schmiegsam sind und in der Beziehung dann auf einmal ganz anders.

Deine Frage, ob das noch Sinn macht ... es schaut mir verdammt danach aus, als ob bei diesem Mann schon die Luft raus ist.
Hast Du überhaupt noch Lust, Dich ihm zu 'nähern', wenn er schon jetzt ausschließlich seine Bedürfnisse sieht?[mod]
 
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  • #15
Antwort an # 13

Vielen Dank für Deinen nachdenklichen Kommentar. Nach 3 Jahren alleine leben, kommt mir das Single-Dasein oftmals leichter vor als dieser Versuch einer "neuen Liebe". Was ist richtig? Wo mache ich mir etwas vor, gebe ich zuviel nach, begebe ich mich "zu intensiv" in die Beziehung? Oder liegt es doch nicht an mir und ich kann versuchen und versuchen und es liegt an Gründen die völlig außerhalb meines Einflussbereiches sind? Ist die Luft "bei ihm schon längst raus" wie Du schreibst, oder liegt es doch daran dass ich zuviel "erwarte" und wenn ich nur etwas "lockerer lassen würde" hätten wir evtuell noch eine Chance? Liegt es an mir oder an ihm? Was war zuerst da das Huhn oder das Ei ? **lach** ....

Ob ich noch Lust habe mich ihm zu nähern? Ja und Nein....
 
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  • #16
@#13

Ich bin #8. Mein Rat war nicht, dass sie jetzt "ach so biegsam und schmiegsam" sein soll, sondern genau das Gegenteil. Sie soll ihm durch ihr Verhalten zeigen - in aller Freundlichkeít -, dass sie sich so nicht behandelt lässt. Diskussionen sind im Moment völlig sinnlos, sie hat ja schon genug Bedürfnisse geäußert; je mehr sie das tut, desto mehr wird er sich zurückziehen.

In einer Beziehung, in einer richtigen festen Partnerschaft, soll sie nicht zetern und nörgeln, sondern in ruhigem Ton sagen, was ihr nicht gefällt.

Das ausführliche Sprechen über Gedanken und ganz besonders das über Gefühle (vor allem, wenn die Frau, wie so oft, mehr den Wunsch nach Nähe hat als ein Mann) wird letzterem gerade am Anfang leicht zu viel, es ist die sicherste Art, das Entstehen einer respektvollen Parnerschaft zu verhindern
 
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  • #17
# Fragestellerin von 5

Du schriebst von anstrengenden Telefonaten. Ich schätze, ihr wart dabei, euren gemeinsamen Konsens zu finden. Manchmal habe ich diese Telefonate gehasst, in denen wir verschiedener Meinung waren und war traurig, mit konfusen Gedanken einzuschlafen und ihn nicht in meiner Nähe zu wissen, sein Gesicht in diesen Gesprächen nicht zu sehen...Dazu kommen beiderseitige Erwartungen in einer Fernbeziehung, die Treffen ganz besonders schön zu gestalten. Trotzdem gibt es Diskussionspunkte, die man lieber im persönlichen Gespräch regeln möchte und die nötig sind, um die Beziehung zu vertiefen. Tja und eh mans sich versieht, ist aus dem schön geplanten Tag, ein sehr anstrengender geworden, ja vielleicht gab es sogar Streit.. All in all ist eine Fernbeziehung schwieriger, als normal, besonders wenn einer davon ein ausgprägteres Nähebedürfnis hat. Wenn man schon weniger telefoniert (was ja normal wird) und sich nicht oft sieht, versucht man das Bedürfnis dann beim Treffen nach/-und vorzuholen. Wenn man auch dann nicht mehr so oft das bekommt, was man sich wünscht, fühlt man sich noch mehr alleine gelassen, verunsichert oder beginnt sogar an der Seite des anderen emotional zu "frieren"...
Ich habe zwar etwas ausgeholt, aber ich denke, es sind nicht nur die weniger werdenden Telefonate, die dein Gemüt jetzt schon strapazieren. Da kommt noch mehr, verlass dich drauf.
Ich hoffe ihr 2 lasst euch nicht entmutigen und findet einen gemeinsamen Weg.
Viel Glück
 
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  • #18
Auch hier eine ähnliche Situation in dem Punkt, dass die Telefongespräche auch mal problembelastet werden, aber abgeebbt sind sie kaum, nach einigen Monaten.
 
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  • #19
#4 Das klingt ja wie aus der Redaktion einer Frauenzeitschrift zum Thema "Mach! Dich! Rar!" Es gibt auch Männer, die gerne länger telefonieren und durchaus auch bereit sind, über derlei zu reden.
Beziehung sollte meiner Meinung nach reichlich wenig mit Taktieren zu tun haben - wenn man damit anfängt, muss man das ständig durchziehen, und dann wird es erst recht anstrengend. Ein gutes Gespräch (konstruktiv! Keine Vorwürfe ...) bringt sehr oft Nähe nach sich, die man dann erstmal ohne weiter folgende Bezeihungsgespräche genießen sollte.
 
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  • #20
#17
Nach einigen Monaten noch nicht. Mach dir keine Sorgen, nach 3 jahren sieht das schon anders aus...ganz besonders, wenn man immernoch keine Perspektive für ein definitives Zusammenleben hat!
 
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  • #21
Die Fragestellerin:

...hätte ich Euch mal eher gefragt.... ich glaube es ist mittlerweile zu spät. Irgendwie kommte es mir seit heute so vor, dass ich sowie so schon verloren habe, weil er läßt Nähe von meiner Seite einfach nicht mehr zu. Trennt sich zwar auch nicht von mir, hält mich aber weit möglichst auf Distanz und bestimmt völlig allein was und wann und wieviel zwischen uns passiert.
 
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  • #22
@20: Das wäre zwar schade, aber dann nimm unsere Ratschläge fürs nächste Mal!
 
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  • #23
lies mal

https://www.elitepartner.de/forum/ep-partner-stellt-neues-foto-in-sein-profil-sucht-er-weiter-ob-er-was-besseres-findet.html

ähnlich wie bei dir
 
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  • #24
@#18 Ja, es ist einer der Ratschläge aus der Ecke. Natürlich gibt es Männer, die gerne länger telefonieren! Was dann folgt, wenn das zur Gewohnheit wird, hat die Fragestellerin erlebt.
Es geht nicht darum, was Männer gern mögen. Sie mögen auch gern Sex beim 1.Date (jedenfalls viele), sie mögen es auch, unverbindlich mit einer Frau zusammenzuziehen ("Erst mal sehen, ob es mit uns klappt"), sie mögen viele Dinge, die einer keimenden Partnerschaft nicht dienlich sind. Es ist dann, leider, an der Frau, Grenzen zu setzen.
Wenn Du es schon Taktieren nennst - wenn sich ein Mann zurückzieht, meinst Du dann, eine Frau kann wieder mehr Nähe herstellen, indem sie sie sucht und ihn drängt? Indem sie über ihre Gefühle redet, indem sie ihm sagt, wie einsam und verletzt sie ist? Bei mir hat das nicht ein einziges Mal funktionkiert, im Gegenteil.
Und wenn man am Anfang nicht völlig kopflos vorgeht (Du nennst das taktieren), muss man das auf keinen Fall ständig durchziehen. Irgendwann ist doch alles geklärt: Beide lieben sich, er sagt ihr das auch und sie ihm, es wird eine verbindliche Partnerschaft daraus. Dann muss sich keine Frau der Welt noch überlegen, wie sie vorgeht.
 
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  • #25
Fragestellerin (42):

...aber was kann das konkret für mich bedeuten? Mache ich mir etwas vor, wenn ich glaube ich müßte mich nur "zurück nehmen" um die "alte Nähe/eine neue Nähe" doch noch/wieder zu ermöglichen? Ist es überhaupt möglich in so einer Sitaution "das Ruder nochmal rumzureissen"? Sollte ich aufgeben, mir eingestehen dass ich es einfach "verbockt" habe? Egal wieviel mir dieser Mann bedeutet oder wie sehr ich seine Gegenwart vermisse? Mein Bauch sagt etwas völlig anderes wie mein Kopf, genauso wie bei diesem Thread nicht jeder Kommentar dem Anderen gleicht! Ich kann zwar bisher nur schwer mit der "Art & Weise" dieses Mannes umgehen, aber ich möchte es sehr gerne lernen. Nicht bis zur Selbstaufgabe/Selbstverleugnung - dieser Preis ist mir zu hoch - aber ich möchte das Gefühl haben nicht "zu früh aufgegeben" zu haben. Aber wann ist dieser Punkt erreicht? Er trennt sich nicht von mir, aber er hat sich fast unerreichbar weit von mir Distanziert. Wir vermissen beide die Unbeschwertheit des Anfangs, aber ich habe auch oft den Eindruck er würde auch Nichts mehr zu lassen. Trotzdem gibt es hin- und wieder sehr "stille vertraute" Situationen, in denen ich fühlen kann das er mich so liebt wie ich ihn liebe und das er genauso verzweifelt ist das wir einfach keinen gemeinsamen Weg finden können? Das er sich soweit zurückgezogen hat, daß er im Moment einfach nicht "da raus kommt". Ich soll "lockerer" lassen und dabei habe ich Angst ihn völlig zu verlieren.....und diese Gefühle aussprechen kann und will ich nicht mehr, den ihr habt Recht, wir haben zur Genüge über meine Bedürfnisse gesprochen.
 
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  • #26
@ Fragestellerin, #24: Ich kann Deine Ratlosigkeit gut vestehen. Das einzige, was Du tun kannst: Dich um Dein eigenes Leben kümmern, Dich mit anderen Männern treffen, Dich ablenken von IHM, der auf Distanz gegangen ist. Du gibst nicht zu früh auf, Du hast eine Menge getan, wenn Du mich fragst: zuviel. Wenn er zu Dir zurückfindet, muss er das aus eigener Kraft tun. Bemühe Dich nicht weiter um ihn, das hast Du doch schon gemacht, und es war kontraproduktiv. Ich weiss, das ist leichter gesagt als getan. Versuch, was Schönes zu unternehmen, mit einer guten, vertrauten Freundin oder - wenn es andere Interessenten gibt, triff Dich mit ihnen.
 
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  • #27
@ # 25

Ich "zucke innerlich" wenn ich lese das ich "zuviel" getan habe, aber die Wahrheit ist das es so ist! Und ich sehe auch die Notwendigkeit ein damit aufzuhören, auch wenn es mir super schwer fällt.
 
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  • #28
Männer brauchen von Zeit zu Zeit ihren Rückzug in ihre Höhle...um sich über ihre Situation und gefühle klar zu werden. Sie machen das durch Abstand und Rückzug und nicht wie wir Frauen durch Gespräche. Diesen Unterschied muss man beidseitig tolerieren.D.h. für dich, lass ihn in Ruhe, er kommt von allein aus seiner Höhle, wenn es soweit ist. Und dann ist er bestenfalls gesprächsbereit, dann bist du dran....
 
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  • #29
@ # 27 .......ich danke Dir für Deine Unterstützung und die ehrlichen Worte!
 
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  • #30
Die Fragestellerin!

Ich habe es wirklich eingesehen und versuche den Rückzug meines Freundes nicht als Absage an mich zu werten. Das fällt mir unglaublich schwer, den ich selbst würde - wenn ich mich so zurück ziehen würde - immer mich auch emotional vom Anderen lösen wollen und evt. mich sogar schon neuorientieren. Hinzu kommen meine eigenen schmerzlichen Erfahrungen mit meinem Ex-Mann, der mich über längere Zeit belogen und betrogen hat und auch nachdem ich ihn erwischt habe, viele Monate einfach alles leugnete.

Damals habe ich mich sehr bemüht mich zurück zu nehmen und ihm Zeit zu lassen, mit dem Ergebnis das er die "freie Zeit" zur Neuorientierung genutzt hat. Ich weiß das sind alles Projektionen und ich kann einem neuen Partner nicht die "Last aufbürden" sie mir zu nehmen, sondern ich muß mich selbst diesen Ängsten stellen und trotzdem vertrauen das es diesmal anders läuft! Aber es ist super super schwer! Kann mir nicht jemand etwas Mut machen, oder mache ich mir etwas vor?

Bis Sonntag haben wir eigentlich jeden 2. Tag noch telefoniert und er hat immer irgendwie auf meine sms irgendwann reagiert und wir haben uns ca. 1x pro Woche gesehen (trotz 2 Std. Fahrzeit). Seit Sonntag ist absolute Funkstille und nachdem er auf einen erfolglosen Anruf und 2 sms nicht reagiert hat (Montag Morgen), habe ich mich auch nicht mehr bei ihm gemeldet.
 
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