• #61
@Weiblich1990 hat etwas Neues entdeckt und meint nun den Stein der sexuellen Weisheit gefunden zu haben (Als fast Einzige ;-) ) und möchte nun alle, ihrer Meinung nach, sexuell frustrierten, unglücklichen, weil monogam liebenden Menschen missionieren und zu einem "Glück" wie dem ihren verhelfen. Ihr Eifer diesbezüglich hat ja auch etwas Rührendes.
Liebe @Weiblich1990, ich gehöre auch zu denn älteren Frauen, welche Deine Meinung nicht teilen, zumindest nicht diesbezüglich, dass sexuelle Treue etwas mit Verzicht, Unfreiheit und Verlust zu tun hat.
Wie manche User hier wissen, bin ich seit über 20 Jahren sehr, sehr glücklich mit dem großartigsten Mann der Welt verheiratet und lebe seit nunmehr fast 12 Jahren zu dritt, mit einem weiteren tollen Mann zusammen. Ich bin ein sehr glücklicher Mensch, denn ich fand diese zwei tollen Menschen, welche mich beide lieben und den jeweils anderen Mann schätzen, ihn mittlerweile als Freund, ja Familie betrachten.
Hin und wieder hatte ich noch Affairen. Zumindest bis vor knapp 2 Jahren.
Dennoch würde ich niemanden sagen: Hey! Nur so könnt ihr glücklich sein!
Im Gegenteil, ich denke, solche Konstellationen sind in dieser Harmonie, zumal über solch einen Zeitraum, sehr sehr selten. Und das hat gute Gründe.
Davon abgesehen, dass ich meinen Freund nicht mehr missen möchte, ist für mich die Idealvorstellung immer noch eine Zweierbeziehung mit selbstverständlicher emotionaler und sexueller Ausschließlichkeit.
Jeder der es anders empfindet hat ebenso, für sich, zu diesem Zeitpunkt wo er so denkt und fühlt, ebenso recht.
Und ich glaube nicht, dass sich monogam veranlagte, liebende Menschen, durch sexuelle Konzentration auf einen Menschen, sexuell frustriert oder gar unterdrückt fühlen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #62
Was interessiert es die Eiche, wenn sich ein Wildschwein daran juckt?
So einfach ist es nicht.
Ich finde sowohl die TE als auch "Burmakatze" habe eine sinnvolle Fragestellung vorgebracht und da ist es ein bischen arm, einfach zu antworten, "ich handhabe es soundso, was geht es die anderen an", wieso die Frage.....

Wir alle sollten wir auch die Gründe kennen und die TE sollte sich überlegen, ob es, gerade aus weiblicher Sicht, nicht auch sehr gute Gründe für Exklusiviät (als Teilgebiet des Treuebegriffes) in Beziehungen gibt , z.B. Schutz von Kindern ... etc.

Auch die TE könnte ja noch weitere Argumente für eine Aufweitung des Treuebegriffes ins Feld führen (z.B. weniger Krisen durch Betrug ... etc.)
 
  • #63
Dank an @noreia und @Laleila; das ist genau das, was ich auch meinte: Jeder muss selbst auf seine eigenen Bedürfnisse schauen, ob und in welcher Form er Treue verlangt (es ist für mich auch Treue, wenn man eine offene Beziehung hat, weil man sich eben nicht hintergeht). Was ich nicht verstehe, ist, dass die Fragestellerin und @Burmakatze hier wirklich alle angreifen, die das anders sehen und auch gar nicht darüber nachdenken, was es bedeutet, wenn einer fremdgeht, der andere das herausfindet und wie sehr das schmerzt. Das hat was mit Absprachen in einer Beziehung zu tun, die einseitig gebrochen werden, und dieses Vertrauen wieder aufzubauen, ist manchmal unmöglich. Und das gilt in BEIDE Richtungen, denn nicht nur Männer gehen fremd, überraschender Weise auch Frauen; d.h. die älteren frustrierten Frauen mit den fremdgehenden Ehemännern sind ja nur ein Beispiel von vielen Konstellationen und die große Frage ist ja eben: Fänden die Männer, die euch Telefonnummern zustecken, es denn genauso super, wenn ihre Frauen das auch machen? Oder wären sie dann ebenfalls eifersüchtig und verletzt? Und für mich wäre es ebenfalls ein Grund, nachzudenken, wenn mir ständig Männer hinterherlaufen, weil sie mit mir Sex haben wollen. Nach meiner Erfahrung haben meine Kumpels (die Single sind) durchaus Sex mit Frauen, die leicht zu haben scheinen (Styling, Verhalten,..). Wirklich begeistert sind sie aber meist von Frauen, die schön und attraktiv auf eine andere Art sind. Denen würden sie niemals sagen "du bist so wahnsinnig sexy" und sie für eine Affäre oder einen schnellen Seitensprung nutzen. Also, wenn man sich verhält, als wäre man jederzeit für Sex bereit, dann springen sicher 80% der Männer darauf an (naja, jedenfalls die Singles und die Untreuen und die in einer offenen Beziehung; ich kenne genug Männer in Beziehungen, die sowas dann gar nicht interessiert). Das bedeutet aber nicht, dass der "Marktwert" dieser Frau so hoch ist, sondern nur, dass Männer Gelegenheiten für Sex aus biologischen Gründen eher nicht auslassen. Das heißt nicht, dass man deshalb die Traumfrau aller Männer ist. Wenn man auch nur schnellen Sex will, ist das ja auch völlig okay, aber dann hier andere Frauen abzuwerten, ist wirklich etwas unüberlegt. Ich bin jetzt auch nicht unattraktiv, aber ich hätte auch mit Mitte 20 einen Ekel gehabt, wenn mir ein verheirateter Mann hinterhergelaufen wäre, um mir zu sagen, wie sexy ich bin... Das war nie das, was ich ausstrahlen wollte.
 
  • #64
Ich habe mir schon vor Jahren zu diesem Thema hier die Finger wundt getippt. Vieles was ich geschrieben habe zum Götzen 'sexuelle Treue' ist nicht veröffentlich worden. Ich durfte so einiges an verbaler Prügel einstecken - zum Glück ist die Oberschlägerin '@Frederika' nicht mehr hier.
Bei vielen Menschen hier und auch draußen in der realen Welt habe ich den Eindruck, dass sie sexuelle Treue für selbstverständlich und ein unumstößliches Dogma halten. Schon seit unserer frühesten Kindheit sind wir mit dem Bild der glücklichen Familie, in der eine Affaire nur als Bedrohung dieser Idylle dargestellt wird konfrontiert. Wir halten daher 'sexuelle Treue' für selbstverständlich.
Wenn den mal ein Mensch eine andere Haltung einnimmt, dann wird er meist gnadenlos niedergemacht. Die FS und andere Frauen, die hier schreiben, dass 'sexuelle Treue' fü sie keine Priorität ist, dass sie Monogamie ablehnen, werden auch noch lernen, dass es besser ist die Klappe zu halten und sich dem gesellschftlichen Kontext anpassen und dann doch tuen was sie wollen (so wie viele andere Menschen auch). Ehrlichkeit ist einfach in bestimmten Fällen blöd.
Wenn ich Frauen im Rahmen der Beziehungsanbahnung mitteile, dass ich keinen Wert auf 'sexuelle Treue', und damit meine ich sowohl mich als auch sie, lege ist in 99% der Fälle die Anbahnung beendet. Also sage ich nichts.
Ich war fast 20 Jahre als IT-Consult hauptsächlich in Süddeutschland unterwegs. Da ist es auch mal zu kleinen Affairen gekommen mit Mitarbeiterinnen (ich hatte viel mit Personalsachbearbeiterinnen zu tuen) gekommen. Die meisten dieser Frauen waren übrigens verheiratet. Meine festen Freundin habe ich damit nichts genommen, ich war ja sowieso nicht da. Auch wusste ich, dass wenn sie mal wieder zu einem Kongress mit ihren internationalen Kollegen fuhr, dass da bestimmt etwas läuft. Dazu hat sie mir zu oft von den Vorzügen der heißblütigen Südamerikaner erzählt. Trotzdem ist sie bei mir geblieben und ich bei ihr. Sex war einfach nicht der Hauptgrund warum wir zusammen waren. Gesprochen haben wir nie über dieses Thema.
Allerdings habe auch ich meine Grenzen, wenn die heimliche Affaire der Einstieg in einen warmen Wechsel ist, sie also nur bei mir bleibt weil aus der Affaire noch nichts Festes geworden ist oder weil sie nicht allein sein kann, so fühle ich mich auch betrogen. Auch Affaire innerhalb des Freundeskreises lehne ich ab.
So und nun kommt wieder einer meiner Lieblingszitate von Horatio Nelson: "Jenseits von Gibraltar ist jeder Mann ein Junggeselle" - gilt auch für Frauen.
Puh da habe ich mal wieder viel getippt und es wird wahrscheinlich nicht veröffentlich, ich bin nunmal das Schmuddelkind dieses Forums. Trotzdem bleibe ich hier und lerne was sich Frauen in meinem Alter so wünschen. Dieses Forum ist ein viel besserer Ratgeber als die ganze PUA-Literatur für so böse Aufreisertypen wie mich. Entwarnung, ich bin nicht bei EP.
 
  • #65
So einfach ist es nicht.
Ich finde sowohl die TE als auch "Burmakatze" habe eine sinnvolle Fragestellung vorgebracht und da ist es ein bischen arm, einfach zu antworten, "ich handhabe es soundso, was geht es die anderen an", wieso die Frage.....

Wir alle sollten wir auch die Gründe kennen und die TE sollte sich überlegen, ob es, gerade aus weiblicher Sicht, nicht auch sehr gute Gründe für Exklusiviät (als Teilgebiet des Treuebegriffes) in Beziehungen gibt , z.B. Schutz von Kindern ... etc.

Auch die TE könnte ja noch weitere Argumente für eine Aufweitung des Treuebegriffes ins Feld führen (z.B. weniger Krisen durch Betrug ... etc.)

Ich glaube, den meisten geht die Art der Fragestellung gegen den Strich; nicht die Fragestellung an sich. Wenn jemand schreibt "Also ich möchte eine extrem monogame, langweilige, sexuell frustrierte Beziehung nicht führen und frage mich, warum das immer noch ein Tabu Thema ist, oder ob die Leute einfach nur so tun, um ihren Schein nicht abzulegen. Daher meine Frage: Was ist für euch Treue? Warum halten Menschen an Treue so fest, es ist doch völlig gegen die Natur und dank kommerzieller Verhütungsmittel doch auch nicht zeitgemäß.", klingt das eben nicht nach einer offenen Frage, wie seht ihr das, das finde ich interessant und was sind eure Argumente. Sondern: Leute, wie blöd seid ihr, dass ihr an Treue festhaltet. Und sowas ist nicht grad ein guter Diskussionseinstieg...
 
  • #66
die Männerwelt ist für mich noch ein "all-you-can-eat-Buffet", ich genieße es, aus der Vielfalt zu schöpfen, die Welt ist voller schöner Menschen, es wäre schade, das zu verpassen.
Das ist ein interessanter Aspekt und ich glaube, dass viele Menschen denken, dass sie etwas verpassen, wenn sie nicht alle sich bietenden Gelegenheiten mitnehmen. Ein Sammeln von "tollen" Erlebnissen, hier Sexerlebnissen, um das Leben erfüllend zu machen. Ich glaube jedoch nicht, dass das auch wirklich gehaltvoll ist und einen wirklich erfüllt.
Zum einen deshalb, weil es viel zu einfach ist, man muss sich als Frau nicht bemühen, um viele Sexerlebnisse zu haben. Und es wäre auch nur Sex, keiner der Männer hat Interesse an mehr, kein Interesse an der Frau dahinter, kein Interesse an einer Beziehung/Bindung.
Zum anderen nutzt sich der Reiz ab. Ist wie bei allen Genussmitteln, wenn man sie zu häufig und beliebig konsumiert, dann bringt es keinen Kick mehr. Warum sind gerade schöne und reiche Menschen im Rampenlicht so oft unglücklich und nicht ausgefüllt, obwohl sie vermeintlich alles haben und sich alles kaufen können? Weil das nicht reicht, um zufrieden und glücklich zu sein. Das sind Erfahrungswerte und jeder muss seinen Weg gehen, um dahin zu kommen, dies zu verstehen.

w/44
 
  • #67
die Antworten von überwiegend Frauen, welche auf Treue bestehen, wundert mich nicht.

Ausnahmslos ALLE Männer hier im Forum, die Dir geantwortet haben, sind zu 100 Prozent FÜR Treue und GEGEN Deine Sicht der Dinge eingestellt und schreiben das auch deutlich. Deine Wahrnehmung ist mehr als verzerrt und einfach an den Haaren herbeigezogen.

Bei seriösen Studien (statistisches Bundesamt/ signifikante Studien zu Sexualität und Partnerschaft) haben 62 Prozent der anonym befragten und signifikant durch Zufallsverfahren ausgewählten Männer angegeben, NOCH NIE eine ihrer Partnerinnen betrogen zu haben. Das gaben übrigens von den Frauen 58 Prozent an. Also gehen mehr Frauen als Männer fremd, wobei Frauen eher nur mit einem Mann fremdgehen (weil sie meist verliebt in diesen sind) und Männer eher mit mehreren Damen fremd gehen (weil es ihnen um Sex und Selbstbestätigung geht).

Gerade mal 0,2 Prozent aller Befragten haben schon mal eine "offene Beziehung" geführt. Von diesen wiederum waren nach ehrlichen Angaben gerade mal 10 Prozent glücklich damit. Dies entspricht also gerade mal 2 Personen von 10.000!
Also möchten 99,8 Prozent der Männer und Frauen absolut nur eine monogame Beziehung für sich.

Soviel zur Realität, belegter Statistik und der "Natur" der Menschen!

Dass Du, FS, angeblich (oder eingebildet?) gaaaaanz anders tickende Männer kennst, spielt für die Allgemeinheit keine Rolle und fällt statistisch nicht mal auf.
 
  • #68
Liebe @Weiblich1990 und @Burmakatze, sollten ihr jemals Kinder haben und für kleine Kinder zuständig sein, möchte ich euch sehen wenn euer Mann von seiner Affäre (ist ja nur Sex) heimkommt und fragt was es zu Essen gibt.
Seid ihr dann immer noch ach so tolerant und wünscht ihm bei seinem nächsten sexuellen Abenteuer viel Vergnügen während ihr daheim bei eurem Baby sitzt? Das möchte ich sehen.

Sorry, aber ihr habt keine Ahnung. Aber ich denke sowieso, dass ihr niemals Kinder haben werdet, weil dann könnte es ja sein dass ihr mal 1-2 Tage (oder Wochen) auf Sex verzichten müsstet. Und das wäre ja der absolute Weltuntergang für euch.

Menschen die so sexbesessen sind werden niemals satt. Ist genauso wie bei den ganz Dicken, die sich jeden Tag Sahnetorten reinschieben um das ultimative Genusserleben zu bekommen. Aber satt werden sie niemals.

Das ist nur ein Ausdruck einer inneren Leere, die man mit immer tolleren sexuellen Erlebnissen auffüllen muss. Mit immer anderen Männern und immer noch mehr Kick und nochmals mehr Kick.

Das alles erfüllt nicht auf Dauer.
Das steht doch schon im Hohelied der Liebe in der Bibel.
Grob übersetzt: Wenn du alles besitzt und hast die Liebe nicht, dann hast du nichts.
 
  • #69
Noch eine Ergänzung: Mir sind auch schon Frauen mit Ehemännern begegnet, die ihren Mann am liebsten wegschließen würden. Das lag aber mE nicht an sexueller Eifersucht, sondern weil der sich z.B. mit mir auf einer Party unterhalten hat und mit der Frau nicht, weil sie sich nicht für seine Themen interessierte oder weil er mit ihr schon dauernd drüber redete und mal ne andere Meinung wollte. Ich hab auch schon von Frauen gehört, dass sie dachten, sie erleben einen tollen Abend auf einer Feier mit dem Mann, und dann hat er sich lieber mit allen möglichen anderen unterhalten, darunter auch Frauen, die er lange nicht gesehen hat, und die Partnerin stand allein da. Wär für mich jetzt kein Problem, es sei denn, man wird dauerignoriert oder einfach stehengelassen und nicht mal ansatzweise ins Gespräch mit einbezogen, wo es möglich wäre.

Ich denke, dass solche Eifersucht, die nach außen aussieht wie "fass meinen Mann ja nicht an!", eher begründet sind darin, dass der Mann in die Partnerschaft nicht genug Energie steckt nach Meinung der Frau. Wenn er dann auf einmal einer anderen Person viel aufmerksamer als seiner Partnerin zuhört (kenne ich auch einen Fall) und über Themen redet, die die Partnerin auch gern mal mit ihm hätte (rumphilosophieren über Leben, Glück usw.), dann wird die Partnerin eifersüchtig. Und vielleicht denkt sie dann auch, er verliebe sich gerade in wen anderes und versucht, das zu verhindern.

Also es muss nicht immer Angst vor Fremdsex und eigene empfundene Unattraktivität sein, dass Frauen einkrallend reagieren. Ich denke, meist ist es die Aufmerksamkeit an sich, die ihnen von ihren Männern fehlt.
 
  • #70
Attraktive Status-Männer sind deshalb wahrscheinlich die größte Gruppe unter den Fremdgehern

Absoluter Quatsch! Fremdgehen hat mit Attraktivität gar nichts zu tun.

Da kann man jeden Psychologen und Sexual-Therapeuten fragen: Fremdgehen hat etwas mit Mangel an Selbstbewusstsein, Bindungs-Störungen, psychologischen Störungen (Narzissmus, Borderline-Symptomatiken, sexuellen Traumatisierungen, lieblosem Elternhaus, emotionalen Störungen), fehlender Selbst-Liebe und nur gering vorhandener Empathie zu tun.

Monogamie lebt man aus purer Lust und nicht aus Verlustängsten!
 
  • #71
Erst letztens wurde ich wieder von einem Familienvater abgebaggert, Ende 30, "spießige" Frau, die leider wie viele über die Jahre an Attraktivität verloren aber dafür an Gewicht zugenommen hat. ... als ich auf die Toilette gegangen bin, ist er mir im ruhigen Moment hinterher und hat mir seine Nummer zugesteckt, mich fest gepackt und meinte ich sei so unfassbar sexy.
Ich weiß nicht, ob Du mal Kinder haben willst. Falls ja, wirst Du, wenn ich von meinen Beobachtungen im Bekanntenkreis ausgehe, mit hoher Wahrscheinlichkeit erleben, wie sich der Mann aus der Betreuung entziehen will. Du wirst ihm alles sagen müssen, was er tun soll, von allein macht er nichts, er wird denken, es sei vorrangig Deine Aufgabe und er verdient doch das Geld, damit ist seine Aufgabe gemacht.
Wenn Du dann das Kind den ganzen Tag betreut hast und er nach Hause kommt, wirst Du Dich freuen, dass Du vielleicht mal ne Stunde für Dich hast oder er das Essen macht, weil Du noch mit den Kindern zugange bist. Kommt er aber nicht, weil er seinen Sex woanders holen muss und weil Du immer zu müde dazu bist und irgendwo auch sauer, weil Du merkst, dass Dein Mann sich lieber aus der Affäre zieht, statt SEINE Kinder auch zu betreuen, lieber länger arbeitet und dann vielleicht noch irgendwo seinen Spaß hat - ich gehe jede Wette ein, Du wärst neidisch auf ihn und sauer, dass er sich mit ner Mittzwanzigerin jetzt im Bett amüsiert und Du EURE Kinder betreust.
Keine Ahnung, wie Du figürlich bist. Der Partner einer Bekannten, wohlgemerkt der Mann, einer, der sich gern aus der Affäre gezogen hat und die Meinung vertrat, Kinder seien Frauensache, hat gestöhnt, dass er wegen des Wunschkindes nun gar nicht mehr zum Sporttreiben kommt. Er.
Wenn ich Frauen im Rahmen der Beziehungsanbahnung mitteile, dass ich keinen Wert auf 'sexuelle Treue', und damit meine ich sowohl mich als auch sie, lege ist in 99% der Fälle die Anbahnung beendet.
Ja, aber damit muss man dann doch leben. Das müssen doch auch andere mit anderen "Abweichleransichten". Deswegen zu lügen, ist doch Betrug von vornherein. Was erhoffst Du Dir von einer Beziehung, wenn Du Dich von Anfang an verstellen musst und weißt, dass Du nicht so geliebt wirst, wie Du eigentlich bist?
 
  • #72
Ausnahmslos ALLE Männer hier im Forum, die Dir geantwortet haben, sind zu 100 Prozent FÜR Treue und GEGEN Deine Sicht der Dinge eingestellt und schreiben das auch deutlich. Deine Wahrnehmung ist mehr als verzerrt und einfach an den Haaren herbeigezogen.
Dann bin ich wohl das kleine, gallische Dorf - ich bin Obelix, @godot gibt den Asterix, die Burmakatze wird zum Idefix und die FS darf als Gutemiene, die Frau vom Chef debütieren.
Als "Wanderer zwischen den Welten" ist mein Weg ja genau andersrum wie der von @noreia - ich sehe Monogamie nicht als Ideal an. Und habe auch reichlich übertrieben beim Buffet - und ich bereue das auch nicht. Denn ich war immer ehrlich.
Ich glaube auch, dass es mir durchaus gut tut, dass mein Mädel in der Frage der "sexuellen Exklusivität" eine sehr entspannte Haltung hat. Dazu kommt mein Alter, ganz wichtig die richtige Frau und auch ein wenig Erfahrung. Ich bin daher sicher nicht in der Position, über die beiden jungen Damen zu richten.
Was ich den beiden wünsche? Ganz einfach - sie mögen beide beim Austoben die Augen offen lassen - und irgendwann mit dem Menschen, den sie behalten wollen, eine Art des Vertrauens und der Zuneigung finden, damit sie nicht mehr dogmatisch durch alle Betten turnen müssen. Sondern sich genauer anschauen, wer sie denn in welchem Bett erwartet. Manche Menschen halten, was sie versprechen - daher kann ich nach wie vor sexuelle Treue nicht versprechen. Es könnte nämlich der Tag kommen, an dem ich alter Sack doch noch einmal jagen gehen will. Denn ich kann nicht vorhersagen, was in 10 Jahren ist .... und will das auch gar nicht können.
 
  • #73
Ja, Männer gehen fremd und Frauen auch. Und manche sind treu und wollen es auch. Es ist kein Problem, in dieser Gesellschaft an Sex ausserhalb einer Beziehung zu kommen. Wenn sich Frauen und Männer dabei als Gegenstände sehen in die man was reinsteckt, ist das auch ok. Für Menschen mit einer tieferen seelischen und gefühlsmässigen Beteiligung beim Sex ist das eben nix, ständig wechselnde Sexualpartner zu haben. Das hat nicht mit Moral zu tun. Und Menschen die Treue predigen und fremdgehen, gut , dass ist deren Sache. Wir haben alle Freiheiten hier. Wer sexuelle Abwechslung braucht, kann sich hier voll ausleben, wer nur mit einem Partner sexuell sein möchte auch. Es gibt da keine Vorschriften. Wichtig wären Transparenz und Ehrlichkeit und gleiche sexuelle Werte zwischen den Partnern, damit keiner verarscht wird. Und das lässt sich halt auch nicht vorschreiben. Also. letztlich entscheidet jeder selbst. Und Angebote von verheirateteten Männern zu bekommen , ist keine Kunst.
 
  • #74
Mir ist es tatsächlich egal, ob manche das andere Geschlecht mit einem all-you-can-eat Buffet vergleichen, und jede Gelegenheit mitnehmen, oder andere nur mit Trauschein, im Dunklen, um extrem zu bleiben.

Für mich geht es in Beziehungen um Vertrauen, um Wertschätzung und Respekt.
Gerade Vertrauen ist für mich ein sehr, sehr wichtiger Wert.
Vertrauen kann ich nur, wenn ich mich verlassen kann, wenn Ehrlichkeit und Offenheit gegeben und möglich ist.
Ohne Vertrauen führe ich keine Beziehung. Selbst Liebe würde fehlendes Vertrauen nicht heilen.
Aber dies ist meine Haltung, und diese erwarte ich von meinem Partner.
Dazu gehört für mich auch die Exklusivität bei Intimität. Für mich ist Sex mehr als ein Bedürfnis, es ist auch Verbundenheit, deswegen das Wort Intimität.
Auch diese Haltung möchte ich bei einem Partner erleben, auch dass man miteinander redet und Lösungen findet, wenn es sexuelle Divergenzen gibt.
Eine Partnerschaft, in der die Intimität längere Zeit nicht funktioniert, würde ich beenden, aber ich weiß natürlich nicht, wie sich mit der Zeit die Bedürfnisse wandeln. Bei ihm, bei mir, aber da kann man zusammen entwickeln, verändern.

Für mich gehört die sexuelle Treue zu Vertrauen dazu, für andere nicht, und es gibt genügend (m/w) Menschen, die dann verheimlichen, schweigen, lügen.
Mich stört hier das Lügen.

Wenn ein Paar sich einen Freibrief gibt, oder eine offene, wie auch immer geartete Beziehung führt, ist es kein Betrug, kein Lügen. Da gibt es Vertrauen, Wertschätzung und Respekt, das ist die gegenseitige Absprache.
Hier gibt es einige Foristinnen - überwiegend zu der Fraktion der älteren Frauen gehörend :) - die dies leben, und zeigen, dass das (Beziehungs)leben bunt ist, und man den anderen nicht hintergehen muss, sondern sich einfach den passenden Partner suchen. @Laleila, @noreia und @Tulaya führen lange, gute Partnerschaften, genauso wie es hier einige Forist*Innen gibt, die längere monogame stimmige Partnerschaften führen.

Und es gibt immens viele Threads, wo es um Betrug, fehlendes Vertrauen und Verletzungen geht. Meist aufgrund von ONs und / oder Affären.
Das sagt dann vielleicht doch etwas?
Wieviele hier im Forum würden ihre Beziehung beenden, wenn ihr Partner sie belügt?

Und so ganz am Rand - eine (seriell) monogame Beziehung heißt nicht, dass es fade, langweilig, frustrierend ist. Die Gestaltung liegt schon bei den beiden Partnern.
Man kann auch in einer monogamen Beziehung viele sehr variantenreiche Gerichte kochen, und mit der Würze Vertrauen und Liebe schmecken diese mir bedeutend besser.
Manches würde ich alleine schon aus Gesundheitsgründen nicht mit einem beliebigen Mann ausprobieren wollen. Vertrauen mal dahin gestellt.
 
  • #75
Liebe void, ich antworte mal,
Deswegen zu lügen, ist doch Betrug von vornherein. Was erhoffst Du Dir von einer Beziehung, wenn Du Dich von Anfang an verstellen musst und weißt, dass Du nicht so geliebt wirst, wie Du eigentlich bist?
Ich verstelle mich nicht. Ich sage zu dem Thema einfach nichts. So häufig bin ich auch nicht danach gefragt worden. Die meisten Menschen nehmen wohl an, dass alle anderen Menschen den gleichen gesellschaftlichen Kontext denken und dann wird einfach davon ausgegangen, dass ich auch so denke.

Und wie bin ich eigentlich? Bin ich ein anderer Mensch weil mir 'sexuelle Treue' nicht viel bedeutet. Dieser andere Mensch bin ich doch nur im schwarz-weiss Licht dieser Diskussion. Oder unter den Bedingungen von online-dating. Da draußen in der reallen Welt geht es anders ab. Da punkte ich mit meiner freundlichen Art (Charme ist wohl etwas zu großkotzig) und meinem Humor und sicher auch erstmal mit meiner Größe und meinen vollen Haaren. Ich weiß, dass klingt jetzt sehr oberflächlig, aber so ist die Welt nunmal. Frauen mögen männliche Männer und ich kann mich so geben. Natürlich wird es immer 'intelligente', 'erfahrene' Frauen geben, die mich gleich durchschauen. Aber selbst solche Frauen schrecken vor mir nicht zurück. O-Ton einer kurzen Affaire (diemals war ich in keiner festen Beziehung) : "Ich weiss, dass du ein Hallodri bist.
Und nur weil ich nicht dem Gott der 'ewigen sexuellen Treue' anhimmel, heisst es doch nicht, dass ich ständig auf der Suche nach einer neuen Affaire bin. Deswegen auch mein Zitat von Nelson. Wenn ich bei meiner Frau war, war ich bei meiner Frau, ich bin nicht mit einer Ausrede abgehauen und habe sie allein gelassen. Ich habe mir nie überlegt meine Frau wegen eine der Affairenfrauen zu verlassen.
Ich möchte noch ergänzen. Während meiner Consultingzeit, die auch meine Affairenzeit war, war ich fest mit zwei Frauen zusammen. Die Erste hat es wohl gewusst (näheres siehe oben), die Zweite hat es nicht einmal geahnt. Sie müßte ja auf nichts verzichten. Wenn ich da war, war sie meine Göttin, wenn ich nicht da war, war ich auswärts arbeiten und das kann auch bis tief in die Nacht sein. Beide Beziehungen gingen aus ganz anderen Gründen auseinander. Wobei es mir sicher geholfen hat zu wissen das ich auch bei anderen Frauen ankomme.
 
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  • #76
Beide Beziehungen gingen aus ganz anderen Gründen auseinander.
Es gibt nur ein Grund-fehlende Verbindung.Entweder ist sie weg oder war nie da.Diese Verbindung gibt es nur auf Herzebene.Was viele leider mit sexuellen Anziehung verwechseln.Die lässt nach paar Jahren nach und dann heisst es oft, ich habe keine Lust auf meinen Partner.Ein liebendes Herz hat immer Lust,weil Sex Ausdruck der Nähe ist.Es ist kein Bedürfniss wie Essen und Trinken, Sex"brauchen"Menschen,die eine Leere im Herzen verspüren,egal wie schön sie versuchen diese Leere zu verpacken oder schönzureden.
 
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  • #77
Das ist ein interessanter Aspekt und ich glaube, dass viele Menschen denken, dass sie etwas verpassen, wenn sie nicht alle sich bietenden Gelegenheiten mitnehmen. Ein Sammeln von "tollen" Erlebnissen, hier Sexerlebnissen, um das Leben erfüllend zu machen. Ich glaube jedoch nicht, dass das auch wirklich gehaltvoll ist und einen wirklich erfüllt.
Zum einen deshalb, weil es viel zu einfach ist, man muss sich als Frau nicht bemühen, um viele Sexerlebnisse zu ...
w/44
Ich glaube, ich muss hier etwas richtigstellen, das ist vermutlich falsch rübergekommen. Ich bin kein freizügig gekleidetes Luder, dass wahllos durch die Betten zieht. Ganz im Gegenteil. Meine letzte Affäre war vor etwa 6 Monaten, aber das macht nichts. Ich habe wahrscheinlich weniger Sex als komplett monogame Menschen, weil meine Lust immer nur phasenweise aufkommt. Es ist übrigens auch für mich als junge Frau nicht so leicht, an passende Sexualpartner zu kommen, da ich hohe Ansprüche habe: sehr gebildet (mag niveauvollen, geistigen Austausch), älter und äußerst gutaussehend, diese Kombination läuft nicht so oft herum und ist auch nicht immer verfügbar, da z.B. treu, nicht an jungen Frauen interessiert, oder, oder...
(P.S. Ich komme aus konservativem, sehr liebevollem Elternhaus, habe einen seriösen Beruf, bin meist eher züchtig gekleidet, gehe auch mal in die Kirche, ...)
 
  • #78
.....würden 9 von 10 sie SOFORT ein Abendteuer mit einer attraktiven jungen Frau eingehen. Zumindest einmalig. ...
.
Abenteuer kommt nicht von Abend ;-), aber dass viele Männer, wenn sie die Möglichkeit hätten, diese auch nutzen würden, glaube ich sogar - dass es unbedingt jemand wie Du sein muss, wage ich wiederum zu bezweifeln. Du überschätzt Dich oder zieht Deinen Selbstwert aus der Anzahl der Männer, die Dich begehren:
Erst letztens wurde ich wieder von einem Familienvater abgebaggert, Ende 30, "spießige" Frau, die leider wie viele über die Jahre an Attraktivität verloren aber dafür an Gewicht zugenommen hat. Er selber total lieb, bodenständig, nicht narzisstisch, gut verdienen Job......
Narzisstisch scheinst eher Du zu sein und ich warte auf den Moment, indem Du dich in einen solchen Mann (s.o.) verliebst und er sich trotz deiner Kamasutrakünste und Squirting für seine spießige Frau entscheiden wird .

...es gibt Frauen, mit denen geht man ins Bett - und andere heiratet man.
Mit 25 wurde ich auch täglich von irgendwelchen Männern angesprochen - ich war Studentin und Model und es gab zigtausend Interessenten - ich blieb trotzdem oft ein Jahr oder länger Single - was glaubst du, wie viele Oberärzte so eine junge Studentin mal anflirten? Meine Güte - das passiert tausenden von Frauen jeden Tag!
Passiert mir heute noch ab und zu - aber das heißt GAR nichts!

Es gibt unfassbar viele Männer, die zu Prostituierten gehen, sobald die Frau ein Kind bekommen hat. Ist das auch fremdgehen? Ich kann die Männer total verstehen, sie bekommen monatelang keinen Sex, ich werde schon völlig verstimmt nach 1-2 Tagen ohne Sex.
Wie unreif bist Du? 2 Tage ohne Sex - OMG? Wie schlimm!
Im Leben gibt es immer mal Phasen mit viel und mit wenig Sex und auch DU wirst in deinem Leben Phasen haben, in denen du vielleicht Monate oder ein ganzes Jahr keinen Sex hast und das überlebt man.
Außerdem:
Unterschätze nicht gleich alle Männer: Ein Mann möchte von einer Frau nicht immer und grundsätzlich Sex, egal wie wichtig ihm Sex ist - vielen ist Geborgenheit, ein Heim/Nest, ein Seelenverwandter, ein Mensch, auf den sie sich verlassen können und eine Frau, die ihn niemals betrügen und belügen würde 1000x lieber, als ein sexy-hexy-Häschen, was null alltagstauglich ist.
Denn mit der kann man ja nur ins Bett.
Du wirkst noch sehr naiv - und warst auch noch nie wirklich verliebt im Sinne von tiefer vertrauter Liebe und hast diese auch noch nie erfahren.
Ich wünsche dir aber, dass du das noch erfährst - und dann schmunzelst du über deinen jetzigen Beitrag ein wenig :)
w,43 - alte Frau
 
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  • #79
Die FS hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Glückwunsch! Mehr Frauen wie sie braucht das Land. Das zeigen nicht zuletzt die Antworten hier.

Der Mensch ist nicht monogam. Da lässt die Anthropologie keinen Zweifel. Alle höheren Primaten sind nicht monogam. In weiten Teilen der Bevölkerung wird aber die körplich ausschließliche Monogambeziehung idealisiert und alles andere abgewertet.

Finde den Fehler!

Vor diesem Hintergrund ist es keineswegs verwunderlich, dass allein hier im Forum pro Woche geschätzt 3 bis 4 Beiträge aufgemacht werden, die mit erlebter Untreue zu tun haben.

Meine letzte "feste Beziehung" sagte gleich eingangs, ich könne auch mal eine andere Frau haben, wenn mir danach ist. Ich solle nur Bescheid sagen. Sie selbst ist in ihren zurücklegenden Ehen immer wieder sporadisch fremd gegangen und hat sich das auch nicht nehmen lassen. Eher hat sie Ehekrach ausgehalten.
 
  • #80
Der Mensch ist nicht monogam. Da lässt die Anthropologie keinen Zweifel. Alle höheren Primaten sind nicht monogam
Ich weiss nicht,woher diese Mär den Ursprung hat und warum hält sie sich so hartnäckig.Ja,wir Menschen gehören zu gleichen biologischen Art wie Affen.Aber das wars es auch.Wer ein Affenleben möchte,wo es um primäre Instinkte wie Essen, Trinken,bei Gefahr kämpfen oder flüchten und sich fortpflanzen geht,soll es ruhig machen.Man vergisst of, dass es dort in erster Linie ums Überleben geht.Ein Mensch dagegen besitzt Vestand,Seele,Geist, nicht zu vergessen spirituelle Kraft und Lebensenergie,einfach Sex genannt.Wer sich mit diesem Thema tiefer befasst,weiss,dass es kein Instinkt ist, sondern schöpferische Kraft ist.Je nachdem,wo man es verwendet oder besser gesagt,wie hoch man als Mensch entwickelt ist,ist auch der Resultat entsprechend.Das ist wie Atomkraftenergie-man kann damit Häuser beleuchten oder die Völker vernichten.Geschweige den bei unsachgemäßen Gebrauch enirmen Schaden anrichten auf Tausende Jahre.Das rump....ende Menschen Konsequenzen in Form von psychischen und physischen Schaden haben,werden sie natürlich keinem erzählen.Und ja, bewiesen ist es auch längst.
 
  • #81
Das Problem liegt nicht in ihren Ansichten im Allgemeinen. Selbstverständlich muss sie keine monogame Beziehung führen in der sie sich unwohl oder gefangen fühlt. Es steht ihr frei ihre Sexualität selber zu bestimmen.

Wenn mir jedoch jemand diktieren oder vorschreiben möchte, wie ich meine Beziehung oder Sexualität zeitgemäß und modern gestalten soll, würde ich diese Person auch auslachen, da es mir so ziemlich gleich ist, was andere über meine Beziehung denken.
Es ist mir so ziemlich gleich, ob andere meinen Partner bemitleiden, weil wir monogam leben. Es ist mir so ziemlich gleich, ob andere mir den "Vogel" zeigen, wenn ich ihn wegen einer Affäre oder Seitensprung verlassen würde.
Es ist mein Leben und meine Entscheidung, nicht deren.

Es ist mir auch so ziemlich gleich, ob andere offene Beziehung verehren, sich in einer Beziehung gegenseitig einen Freifahrtscheine erteilen oder Sex- Kontakte pflegen.
Es ist nicht mein Weg, aber ich akzeptiere deren Entscheidungen ebenso.

Ich lebe nicht das Leben der Anderen und wenn sich jemand für seine Ansichten von der Gesellschaft oder Masse verurteilt fühlt, ist das deren Problem. Dieses Problem wird doch nur noch durch Lügen oder Verschweigen der eigenen Vorlieben verstärkt.

Wenn man also keinen Stich mit der Wahrheit sieht, spricht das nicht für ein gesundes Selbstwertgefühl und daran ist dann auch nicht eine "Massen Meinung" Schuld, sondern jeder selbst!

Prinzipiell gilt:
Wer nicht in Schubladen gesteckt werden möchte, der sollte auch selber keine öffnen und das ist der einzige Fehler bei der FS!
 
  • #82
Der Mensch ist nicht monogam. Alle höheren Primaten sind nicht monogam. In weiten Teilen der Bevölkerung wird aber die körplich ausschließliche Monogambeziehung idealisiert und alles andere abgewertet.

Es kann ja jeder machen, wie er will, aber ich kenne keinen Mann, der es okay gefunden hätte, wenn ich mit einem anderen Mann geschlafen hätte. Man kann ja auch seriell monogam sein.

Meines Erachtens sind untreue Menschen die, die nicht wirklich lieben und Angst vor einer wirklichen Bindung haben und außerdem viel Selbstbestätigung brauchen. Narzissten eben.
Wozu braucht man denn dann überhaupt noch eine feste Beziehung? Dann haben wir eben nur noch alle Freundschaft-plus-Beziehungen und jeder vögelt mit jedem und allen ist es egal, mit wem der Partner gerade das Bett teilt.

Ich für meinen Teil will gar nicht mit einem anderen Mann schlafen, wenn ich verliebt bin - und wenn mir nach einem anderen Mann ist oder ich an einen anderen denke, weiß ich, dass es keine Liebe ist. Das ist dann einfach Bequemlichkeit, um nicht alleine zu sein und es besser ist, nen Typen am Start zu haben, mit dem man das WE verbringen kann, mit dem ich abends was essen kann und mit dem ich regelmäßig Sex habe - LIEBE ist aber etwas GANZ anderes und hat damit rein gar nichts zu tun. Die FS liebt ihren Freund auch nicht - das merkt man. Der ist eben auch bequem.
Wer es einmal erlebt hat, wie massiv verletzend ein Seitensprung sein kann, der mutet seinem Freund/seiner Freundin diese angeblich offene Beziehungsgeschichte gar nicht zu.... einer leidet immer irgendwann.
Das mag nach 15 Jahren und mehr Ehe evtl. auch mal anders sein, aber gleich zu Beginn?? So ein Mann könnte mir gestohlen bleiben, wenn er nichts anderes als Sex im Kopf hat und auf andere Frauen nicht verzichten will. Man(n) kann eben nicht alles haben: Gut - ihr habt dann Sex mit allen möglichen, dafür kennt ihr keine wahre tiefe vertraute Liebe.
Sex ist doch weit mehr als nur der reine Akt. Etwas sehr Vertrautes und Intimes und die engste Form der Zuneigung. Davor hat man gemeinsame schöne Stunden und danach liegt man doch auch oft im Bett und redet oder schweigt gemeinsam - ist doch einfach nur scheiße, wenn mein Freund das mit einer anderen Frau tut! Sorry! Ihr belügt Euch doch, wenn ihr sagt, dass es "nur" um Sex geht.
Und ich bin froh, dass ich mich vom Primaten aus dem Tierreich unterscheide. Übrigens dürfen da auch nur die tollsten Männchen Sex mit allen Frauen haben - die mächtigen und starken... und die greifen sich einfach die Primatenfrau ihres Verlangens, auch wenn es ihre Tochter ist.... gibts auch bei den Menschen, ist aber für mich kein Vorbild....
 
  • #83
[1.]
Wozu braucht man denn dann überhaupt noch eine feste Beziehung? Dann haben wir eben nur noch alle Freundschaft-plus-Beziehungen und jeder vögelt mit jedem und allen ist es egal, mit wem der Partner gerade das Bett teilt.

[2.]
Ich für meinen Teil will gar nicht mit einem anderen Mann schlafen, wenn ich verliebt bin ...

[3.]
Wer es einmal erlebt hat, wie massiv verletzend ein Seitensprung sein kann, der mutet seinem Freund/seiner Freundin diese angeblich offene Beziehungsgeschichte gar nicht zu.... einer leidet immer irgendwann.

[4.]
Und ich bin froh, dass ich mich vom Primaten aus dem Tierreich unterscheide.

[5.]
Übrigens dürfen da auch nur die tollsten Männchen Sex mit allen Frauen haben - die mächtigen und starken...

Zu 1.:
Feste Beziehungen haben durchaus ihre Berechtigung, in den Fällen, in denen die Liebesbeziehung sehr intensiv ist, nämlich. Ich bestreite aber, dass dies in der Vielzahl der Fälle gegeben ist. Man glaubt einem gesellschaftlichen Ideal folgen zu müssen, oder hat dieses derart internalisiert, das es einem gar nicht mehr als Fremdsteuerung bewusst wird, und handelt gegen das beste Interesse aller Beteiligten. Man macht sich hinsichtlich der Stärke der gegenseitigen Gefühle etwas vor, um überhaupt zusammen kommen zu können vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Rollenerwartung einer festen Beziehung.
Über den Daumen gepeilt schätze ich, in meinem Leben 3 mal tief verliebt gewesen zu sein. Ich bin jetzt Anfang 50.

Zu 2.:
Wenn ich richtig verliebt bin, will ich auch nicht mit einer anderen Frau schlafen, oder dass diese Frau mit anderen Männern schläft. Siehe aber Antwort zu 1: Das ist ein höchst seltene Konstellation, die einem nicht über das (Sexual-) Leben als Norm begleitet. Das ist die Sondersituation.

Zu 3.:
Guter Punkt! Der Seitensprung ist in der Tat verletzend a) bei Liebenden und b) bei denen, die sich vorschnell in eine feste Beziehung gestürzt haben, ohne tief verliebt zu sein. Im Fall a) gebe ich Dir vollkommen Recht. Im Fall b) handelt es sich aber im Grunde um eine narzistische Kränkung, weil eine Anspruchshaltung verletzt wurde. Hier wurde versäumt, Offenheit zu vereinbaren. Dann wäre keine Betrogenwerden mehr möglich.

Zu 4.:
In dem hier in Frage stehenden Punkt unterscheiden wir uns keineswegs von der nächsten Verwandschaft. Das Triebleben des Menschen wird vom Intellekt nur überformt, nicht aufgehoben, oder in eine diesem nicht entsprechende Richtung gelenkt - jedenfalls nicht dauerhaft.

Zu 5.:
Und dass es im Reich der Menschen ganz ähnlich zugeht, ist Dir tatsächlich noch nicht aufgefallen?
 
  • #84
Das die Monogamie uns eingetrichtet wurde, ist ein beliebtes Totschlagargument der Anhänger der freien Liebe. Wir leben einem der freihesten Länder der Erde,Erwachsene können miteinander im gegenseitigen Einvernehmen sexuell anstellen, wonach Ihnen der Sinn steht, es gibt Bordelle, Swingerclubs , SM Szene und und. Wer sich darinwohlfühlt, kommt voll auf seine Kosten. Ich persönlich möchte Monogamie leben,weil ich das für mich für richtig halte. Es wird immer auch andere attraktive Frauen und Männer geben. Jeder Sexualkontakt hat Folgen auch auf der seelischen und Körperlichen Ebene. Sollte die Beziehung so flach sein,dass es mir und meinem Partner egal ist, obwir mit anderen ins Bett hüpfen, hätte ichZweifel an der Beziehung. Es ist leicht jemanden zu betrügen, ohne dass der andere das mitbekommt. Doch ich schade damit nicht nur meinem Parrner und der Beziehung, sonder auch mir selber, da ich mic hselber aufspalten würde. Diese Entscheidungen kann jeder nur für sich selbst treffen. Auch gibt es Frauen , die glauben, Männer sind sowieso nicht treu, also gegen sie ihnen gleich einen Freifahrtschein, damit die Verletzung nicht so gross ist. Und wer offene Beziehungen möchte, kann es doch sagen. Damit hätte der Partner die Wahl zuentscheiden. Und natürlich gibt es viele Männer, die für ein lockeres Sexualverhalten der Frauen plädieren, ihnen kommt das entgegen.
 
  • #85
Dieses Forum wird von einer Gruppe älterer Frauen dominiert, die Angst haben, dass ihnen die Felle davonschwimmen, wenn ihr geliebter Schatz sein Geschlechtsteil in ein weibliches Äquivalent tut, mehr ist es nämlich nicht.

Das ist sicher richtig. Eine Reihe Frauen hier haben da sehr eingeschränkte Sichtweisen, gerade auch bei ONS und Sexkontakten insgesamt. Ich sehe das grundsätzlich auch so. Jeder kann Sex haben, so viel er oder sie das möchte und mit so vielen Partnern wie er oder sie möchte.

Aber: Letztlich muss das doch jede(r) für sich entscheiden. Wenn Du und die FS
Und da ich immer bei meinem Freund bleibe, er oberste Priorität hat, ich immer für ihn da bin usw. sehe ich es wirklich nur als "sexuelle" Untreue. Durch einen unregelmäßigen Partnerwechsel steigt auch die Aufregung im Alltag.

regelmäßigen Partnerwechsel als aufregend, belebend und wichtig für ihr Leben ansehen, ist das legitim. Wenn Teilnehmerinnen im Forum das nicht so sehen, ist das auch legitim. Die Frage für mich ist: weiß Dein Partner das? Das ist für mich der entscheidende Punkt neben natürlich vorausgesetzter Hygiene. Wenn Du diese Sichtweise so offen vertrittst, dann hoffentlich nicht nur Deinen Freunden, sondern auch Deinem Partner gegenüber. Dann ist alles in Ordnung.
 
  • #86
... aber es könnte ein teurer Abend werden, um das Wortspiel noch ein wenig weiter zu treiben.
Mich stört dieses dogmatische, ideologische Beharren auf "sexueller Exklusivität" als eine Art Grundrecht. Ist Vertrauen wirklich nur und ausschliesslich daran zu messen?
Mich ganz persönlich stört diese eindimensionale Sichtweise. Man sollte sich erinnern, dass auch ein Schwarz / Weiss Photo die Grautöne kennt.
Würde meine Freundin mir im Stile von Lionne erklären, dass sie einfach wert auf eine solche Vereinbarung und ebendieses Versprechen legen würde - ich glaube, ich würde in diesem Falle versprechen. Aber ich bin froh, diese Entscheidung nicht treffen zu müssen. Gebe ich ehrlich zu .... Ja, mein Lebensgefühl als selbstbestimmter, freier Mann würde darunter mit Sicherheit leiden.

Was ich allerdings gar nicht abkann - die Forderung nach sexueller Exklusivität als Recht zu sehen, wenn möglich noch mit der Begründung, das wäre moralisch, politisch korrekt und alle anderen Menschen würden das auch so sehen. Da wäre bei mir die Faszination der selbstbewussten Frau ganz einfach weg. Für mich wäre das sehr bedürftig - kämen die o.g. Begründungen dazu, ist diese Frau weder meine Liga noch ernstzunehmen.
 
  • #87
Was ich allerdings gar nicht abkann - die Forderung nach sexueller Exklusivität als Recht zu sehen, wenn möglich noch mit der Begründung, das wäre moralisch, politisch korrekt und alle anderen Menschen würden das auch so sehen.
Das Recht auf sexuelle Exklusivität gibt es nicht. Auch nicht auf Liebe oder Vertrauen.
In meiner etwas wilderen Single-Zeit wollte ich gern mal einen ONS ausprobieren, habe mir einen Mann dafür gesucht und ihn über meine Pläne aufgeklärt. Er war einverstanden und wir hatten Sex, nach dem er sich dann leider doch mehr erhofft hatte.
Mein schlechtes Gewissen deswegen tendierte gegen Null, ich hatte vorher absolut mit offenen Karten gespielt.

Was ich aber ablehne ist, einem Mann die Ohren vollzusäuseln, ihm Komplimente zu machen, ihm echtes Interesse vorzuspielen, um mich dann an ihm zu bedienen und ihn danach fallen zu lassen. Mit den Gefühlen anderer Menschen spielt man nicht, und niemandem ist es erlaubt, einen Menschen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen wissentlich und willentlich zu täuschen und zu verletzen, sein Vertrauen und seinen Körper zu missbrauchen.

Dasselbe gilt meines Erachtens, wenn ich mit meinem Partner seine und meine Einstellung zur sexuellen Treue besprochen habe und wir uns einig waren, uns treu zu sein.
In diesem Fall kann mein Partner den Vertrag natürlich aufkündigen, indem er die Partnerschaft beendet.
Einseitig den Vertrag modifizieren, womöglich noch ohne mein Wissen, darf er allerdings nicht, jedenfalls nicht ohne Konsequenzen. Auch im Geschäftsleben würde man ein solches Verhalten einfach nur als unredlich und unehrlich bezeichnen.
 
  • #88
Glaubst du die "Alten Weiber "hier (Sorry meine Damen) sind alle neidisch auf dein Alter und deine Möglichkeiten? Kannst du dir Ansatzweise vorstellen das viele Frauen mal 26 waren und genau so wie du es toll findest, gelebt haben. Glaubst du, dass sie Erfahrungen sammelten die sie dazu bewegt haben eine andere, neue Einstellung zu leben. Verteufel hier bitte niemanden der anders denkt als wie du.
Ja, so ähnlich seh' ich das auch.
Ich habe einiges von dem, was die FS im sexuellen Bereich so faszinierend findet, etwa im selben Alter wie sie ausprobiert (als Single). Das war für mich damals wichtig und das würde ich nicht missen wollen. Aber eben, vieles ist auch schief gelaufen, war im Nachhinein nicht passend etc. Und ausserdem war meine Libido nie so hoch, dass ich nach 1-2 Tagen ohne Sex schon etwas vermisste. Daher gab's dann irgendwann Kurskorrektur.
Mein Fazit ist, ich hab gar nix gegen die Einstellung der FS. Es befremdet mich einfach, dass sie das Eine nicht neben dem Anderen stehen lassen kann. Ich kann mir vorstellen, dass sie sich in diese Anti-Haltung begibt, weil sie von konservativeren Menschen umgeben ist. Ich kenne das, wenn man sich allein und exponiert fühlt, beginnt man manchmal mit solchen Grabenkämpfen. Ist doch nicht notwendig. Besser wäre es, sie könnte sich mit Gleichgesinnten austauschen.
 
  • #89
Die einzigsten Foristen die ihre Denkweisen über Sexualität in eine Richtung schieben möchten und andere ihre Sichtweise provokant aufdrücken möchten, sind einige (nicht alle) Verfechter der "freier Liebe". Der Rest stellt fest, dass die FS gerne po**en kann das die Heide wackelt, aber monogamen Personen nicht langweilig oder spießig leben. Leben und leben lassen, jeder nach seinen Geschmack und Vorlieben. Als Reaktion werden diese Frauen dann als alt, dick und vertrocknet bezeichnet und das deren Männer sich doch auch nur nach jungen Fleisch sehnen. Als Krönung für solche Äußerungen erwartet man dann noch Respekt und Toleranz von der Gesellschaft.

Bleibt der Applaus aus fängt das ewige gejammern über Political Correctness an und man müsse sich heutzutage verstellen oder lügen um nicht ausgegrenzt oder verurteilt zu werden.

Das sind doch nur billige Ausreden
für das eigene fehlende Rückgrat oder Mut.

Wir (TN des Forums) leben in Deutschland/Österreich/ Schweiz und das im 21 Jhd. und sicherlich ist nicht alles Gold was glänzt, aber gesteinigt wird niemand mehr auf Marktplätzen, nur weil man keine monogame Beziehung führen möchte!

Manche sind hier aber auch solche Jammerlappen und versuchen alles auf die Allgemeinheit abzuwälzen - Unfassbar.
 
  • #90
Also ich muss mal sagen, dass es keine Frage des ALters ist, sich sexuell auszuleben:)
Ich hatte nach meiner Trennung von meinem Mann mit 40 mehr Sex als zu allen Zeiten vorher und jetzt auch mit 43 gibt es tausende Männer, die man sich "nehmen" könnte im Alter zwischen Mitte 20 bis Mitte 40 oder auch 50. Es ist ein absoluter Trugschluss, dass der "Ofen aus" wäre , wenn man 20 Jahre älter ist.
@Tom26 : Natürlich gibt es kein "RECHT" auf irgendwas - das kann jedes Paar selber ausmachen und wenn es für ein Paar okay ist, dann kann man natürlich die Beziehung auch offen führen.
Was mich aber stört, ist, dass manche so tun, als wäre es überhaupt nicht schlimm, auch mal einen anderen Mann/eine andere Frau zu haben.
Das liegt sehr im Auge des Betrachters.
Wenn du gerade ein Kind bekommen hast und dein Mann Dich betrügt, dann stürzt ein ganzes Universum für dich zusammen, ganz egal, was es für Deinen Mann bedeutet hat.
Als Frau fühlt man sich nach einer Geburt alles andere als attraktiv und ist sehr verletzlich und kommt wie ein angeschossener Soldat aus dem Krankenhaus - es dauert mindestens ein Jahr, bis man sich rein körperlich von all dem erholt, dazu braucht man Schutz und hat das extreme Bedürfnis nach Sicherheit und heiler Welt. Wenn dann der Mensch, der einem am meisten Schutz und Geborgenheit geben sollte in dieser Umbruchphase nur an seine sexuelle Lust denkt und seine Frau im Stich lässt, dann geht etwas in der Beziehung für immer kaputt, egal wie sehr man es verzeihen möchte.
Ich war auch schon Geliebte und da war mir die Partnerin komplett egal, aber irgendwie bleibt trotzdem ein schlechter Beigeschmack und insgeheim verachte ich einen Mann, der seine Frau/Freundin betrügt.
Wenn er es offen macht, mag es okay sein, aber dann gefällt mir das andererseits nicht, weil ich dann ja nur das Betthäschen bin.
Ich brauch grundsätzlich mehr als nur Sex, eine emotionale Ebene, auch wenn ich problemlos eine Affäre oder einen ONS haben könnte.
Mich würde es IMMER verletzen, wenn mein Freund mit einer anderen Frau schlafen würde - es sind doch dann immer Heimlichkeiten dabei - heimliche Nachrichten, heimliche Telefonate, heimliche Treffen - es sagt doch kein Mann seiner Freundin: Ich geh dann jetzt mal zum Poppen - bis später.
 
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