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  • #1

Was ist Zeit.....wenn der Partner kaum Zeit hat für die Liebe.....

....dann tut es endlos weh! 22 geschäftliche Termine pro Woche, Abendveranstaltungen (meist beruflich ohne Partner) dann getrennte Wohnungen. Da bleibt die Liebe schnell auf der Strecke! Wer kennt das auch und wie geht man am besten damit um??? Selbst die Wochenenden sind betroffen! Was läuft da schief? Ganz schnell hat Frau das Gefühl nicht mehr wichtig zu sein, vor allem nicht wichtig genug! Wieviel Distanz verträgt die Liebe - vor allem auf Dauer? WIE schaffen das andere Paare?! Ich liebe meinen Partner sehr und dieses "kämpfen/hoffen/warten" auf Zeit ist teils zermürbend! Er ist es mir jedoch wert hier eine konstruktive Lösung zu finden - für BEIDE!
 
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  • #2
Manche flüchten in die Arbeit, andere in den Alkohol, wieder andere in Ehrenämter oder zeitintensive Hobbys. Allen gemeinsam ist, dass sie flüchten. Vor Nähe, vor den Problemen des Lebens, vor der unbewältigten Vergangenheit. Die Gründe für Flucht sind vielfältig......

Nur eine ausgewogene Mischung zwischen Liebe und Arbeit ist ein zuverlässiger Gradmesser für psychische Gesundheit.
Bei deinem Partner scheint dieses Gleichgewicht gestört zu sein.

Eine Lösung für deine Probleme kann nur sein, diesen unbefriedigenden Zustand für dich zu beenden. Das tut weh. Wenn du dich zu diesem Schritt nicht entschliessen kannst, wird dein Leiden kein Ende finden.
Alles Gute für dich.

w,54
 
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  • #3
Ist er selbstständig?
Mein Partner ist beruflich sehr engagiert, das muss er sein.
Er hat noch eine 1-Zimmer-Wohnung in der Stadt, in der er arbeitet.
Bislang ist unsere Liebe nie zu kurz gekommen, er ist zwar während der Woche weg, versucht aber, ab und an nach Hause zu kommen und schafft es auch.
Auf Dauer wäre das nichts für mich ... für ihn auch nicht.
Ja, und weil das nichts ist, haben wir uns ein wunderschönes Fachwerkhaus in der Nähe seiner Arbeitsstelle gesucht (zur Miete).
In dieses Haus haben wir uns (unabhängig voneinander) verliebt, ich gebe meinen Job wegen des Umzugs auf.
Es ist aber das, was wir wollen!
Und bitte, vorsorglich an Frederika: Mit 46 setzt man andere Prioritäten als mit Mitte 30!
 
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  • #4
Dass berufliche Termine in den meisten Fällen ohne Partner sind, ist völlig ok und auch notwendig. Wenn man da ein Frauchen (oder Männchen) nebendran sitzen hat, die nicht weiß, was Sache ist, ist das für ALLE Beteiligten mehr als unangenehm.

Tja, du musst dich entscheiden, was dir wichtig ist. Ein erfolgreicher Mann - oder der Softie zuhause, der um 16.00 Uhr auf dem heimischen Sofa sitzt. Deiner ist sehr beschäftigt, entweder du arrangierst dich und nimmst ihn so wie er ist und weißt zu schätzen, wenn er sich Zeit nehmen kann. In der heutigen Zeit musst du arbeiten, wenn Arbeit da ist - da kann man nicht zum Geschäftspartner sagen: Meine Frau wartet daheim mit dem Essen! Du profitierst doch sicherlich auch von seinem Geld.

Du wirst ihn nicht ändern - auch, weil es kein privates Hobby, sondern sein Beruf ist! Wäre dir ein Hartzer lieber? Ich bin selbst oft geschäftlich unterwegs, am Wochenende zu Tagungen - so what - da muss selbst mein Kind und mein Partner zurück stecken. W/40
 
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  • #5
Nein - er ist nicht selbstständig, aber in einer Führungsposition mit vielen Verpflichtungen.
Dadurch, dass wir getrennte Wohnungen haben, ist die Organisation unserer Verabredungen eine wahre Herausforderung!
Es gibt Tage, da komme ich gut damit zurecht - es gibt aber auch Tage, da vermisse ich seine Nähe und dann geht es mir richtig schlecht.
Ich unternehme auch viel alleine, mache Sport, treffe Freundinnen, aber das ist alles kein Ersatz!
Spätestens, wenn er mir einige Tage vor dem nächsten Wochenende ganz kleinlaut versucht beizubringen, dass das Wochenende eben nicht unser Wochenende sein wird, dann krampft sich alles in mir zusammen
Ich wünsche mir einfach nur ganz banale Dinge, für andere Menschen sind diese Dinge bestimmt selbstverständlich - für mich in meiner Beziehung sind sie wahrer Luxus geworden:
Ein bißchen Zeit für die Liebe.....
 
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  • #6
Ich kann #1 nur zustimmen.

Ändern wirst du nur bei dir selber was können. Wenn du so ein Leben und so eine Art von "Beziehung" willst, eine Partnerschaft ist das für mich nicht, gibt es nur zwei Lösungen. Entweder du bleibtst in der Beziehung und leidest weiterhin und vergeudest wertvolle Lebenszeit oder du trennst dich und suchst dir einen Mann, der nicht so viel arbeiten will und muss.
 
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  • #7
@3
<MOD> gerade ein erfolgreicher Mann, mit menschlicher Reife ist in der Lage, seine Prioritäten auszubalancieren! Es gibt auf der Welt nicht nur schwarz oder weiß. Wäre das so, dann würde ich das, was Du abwertend Softie nennst, bevorzugen.

@ Fragestellerin: Werde Dir klar, wie Du Dir Dein Leben, Deine Beziehung vorstellst. 100 % davon wird es nicht geben - wo kannst Du Abstriche machen und wo schmerzt es so sehr, dass Du damit auf Dauer nicht klarkommst.

Suche das Gespräch mit Deinem Partner. Was für Vorstellungen hat er von der künftigen Gestaltung Eurer Beziehung? Wo kann er sich auf Dich zu bewegen?
Nach seiner Antwort ergibt sich für Dich die Frage: kannst Du damit leben/glücklich werden.

Ich habe beruflich mit etlichen erfolgreichen Menschen zu tun: solche, die ohne Abstriche ihren Beruf an Nummer 1 setzen und ihre Beziehung vernachlässigen, sind inzwischen geschieden/getrennt.

Dann gibt es die, die erkannt haben, das erfolgreiche Arbeit viel aber nicht alles ist und die Zeit für Familie und Partnerin regelrecht einplanen. Nur so kann es auf Dauer klappen! Wenn Dein Partner hierfür keine Möglichkeit sieht, mußt Du eine Entscheidung treffen.
 
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  • #8
@6: Wer sich im Job etablieren will, kann nicht diese Balance herbeiführen. Das ist ein frommer Wunsch, der jedoch nur von Personen mit Vermögen (ererbt oder eben so erarbeitet) möglich ist. Oder sie müssen grundsätzlich zurückstecken und weniger verdienen, bzw. einen anderen Job machen wollen.
Die FS schreibt nicht, wie alt er und wie alt sie ist. Ich kenne in meiner Branche viele Männer zwischen 30 und Rente, die genau diese Arbeitszeiten und -volumen haben. Bringst du diese Leistung nicht mehr, ist der Job weg. So einfach ist das heute - denn es warten noch zig andere auf diesen Job... Gruß #3
 
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  • #9
Hier nochmals die FS
Ich bin 39 - er ist 48.
Wir haben getrennte Wohnungen und auch getrennte Kassen. Jeder sorgt für sich selbst.
Er ist etabliert im Job, will und muss täglich seine jetzige Position stärken - es warten wirklich viele Kollegen, die den Job liebend gerne hätten.

Wenn man zusammen wohnt ist es bestimmt um einiges einfacher alles unter einen Hut zu bringen!
Wohnt man aber getrennt und dazu in einer Millionenstadt (Berlin), so sind die Wege von einer Wohnung (Stadtbezirk) zur anderen weit (fast 40 Minuten einfach!!!) und es erfordert noch mehr Organisationstalent, um sich zu sehen.
Wahrscheinlich wäre es eine Überlegung wert sich eine gemeinsame Wohnung zu nehmen, mit einem extra Arbeitszimmer für ihn.
Dann könnte man sich wenigstens abends sehen und die Lage würde sich garantiert entspannen. Das erfordert zugegebenermaßen etwas Mut, vor allem, wenn beide schon lange alleine gelebt haben und ich einen grossen Hund habe, den er nicht so besonders mag.
Ich werde das mal beim nächsten Date ansprechen wobei sich hier die nächste Frage ergibt:
"ist es nicht aufdringlich für eine Frau diese Frage zu stellen und bekommen Männer dabei gleich "kalte Füße"?!
 
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  • #10
@8: ob es dann einfacher für dich wird zu ertragen, wage ich mal zu bezweifeln. Wir führen eine ebensolche Partnerschaft und genießen ganz bewusst, die frei geschaufelte Zeit - und müssen diese nicht mit Alltagsarbeiten wie Putzen, Waschen und Aufräumen teilen. Wenn du nun denkst, kein Problem- bist du in der Falle, dass du ab sofort mit Einzug in die gemeinsame Wohnung diese Arbeiten alle übernimmst. Er wird sich möglicherweise freuen. Doch dann wird die wirklich gemeinsame Zeit meistens nicht mehr so genossen, wie wenn man sich den Termin in den Kalender schreibt. Denk bitte darüber nach, welche, auch negativen Konsequenzen dies hätte!
 
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  • #11
Liebe FS,
40 Minuten einfach ist selbst für Berlin ein sehr weiter Weg. Ist das mit Auto oder mit BVG?

Wenn er Deinen Hund nicht mag, wieso sollte er dann mit Dir und Deinem Hund in eine gemeinsame Wohnung ziehen?
Für Dich gibt es nur eine Lösung:
Du suchst Dir eine Gegend, die nahe an Deinem Arbeitsplatz und an seiner Wohnung liegt.
Dort suchst Du Dir eine sehr grosse Wohnung mit Extra-Auslauf für Deinen grossen Hund. Wenn Du Glück hast, kommt er dann öfters mal vorbei.

Ich glaube offengesagt nicht, dass Eure Beziehung grosse Chancen hat. Hattest Du mal Kinder geplant? Er scheint dafür nicht der Richtige zu sein, sonst hätte er das Thema im Hinblick auf Dein Alter schon längst angesprochen.
Dein Freund verheimlicht nicht, dass er Deinen Hund nicht mag. Das ist eigentlich ein Grund, den Hund oder den Mann aufzugeben.
Will er nur, dass der Hund aus dem Schlafzimmer wegbleibt? Das wäre voll ok und normal. Wenn er aber Spaziergänge mit dem Hund ablehnt, vergiss ihn.

Kannst Du ausschliessen, dass er eine andere Frau trifft?
In jeder Position kann ein Mann die Frau treffen, die er liebt. Wenn ein hochgestellter Mensch einen G-8-Gipfel absagen kann, weil seine Ehefrau seit Wochen liebevoll einen Urlaub geplant hat, kann Dein Freund auch ein Wochenende pro Monat für Euch freihalten.
Du kannst ja einen Deal vorschlagen:
Jedes zweite WE für Euch beide, ohne Deinen Hund.
Reserviere mal ein Wellness-Weekend im Spreewald, das tut Euch beiden gut.
Halte uns auf dem Laufenden!
 
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  • #12
Es gibt einen Spruch:

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!"

Vielleicht will er gar nicht das was du willst und du verschwendest deine Zeit.

- Wie zeigt er dir denn, dass er dich liebt?
- Ruft er dich wenigstens mal von Arbeit in der Pause oder zwischendurch an?
- Hat er sich schon mal Gedanken gemacht die Situation zu ändern?
- Ist ihm die Zeit mit dir auch zu kurz/wenig?
- Hat er Zukunftspläne mit dir?
- Kennst du seine Freunde/Familie?
- Bist du ein Bestandteil seines Lebens oder unscheinbar und versteckt?
- ...

Leider ist es mit der Arbeit so, dass es durchaus nachvollziehbar ist, dass einem nichts zufliegt und er natürlich auch Verantwortung trägt und damit wenig Zeit hat, aber auf der anderen Seite wird es auch gern als Ausrede benutzt um eine gewisse Distanz zu halten.

Was sagt dir dein Bauchgefühl? Viell. kann dir das weiterhelfen, hier können wir alle nur vermuten. Und ändern kannst du nur etwas wenn er es auch will, sonst läuft alles ins Leere.
Du kannst euer Problem nicht alleine lösen, da müßt ihr beide ran!

w31
 
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  • #13
Hallo,

Auch ich möchte dazu etwas sagen.

Beginnen möchte ich mit einen Zitat aus einen Song:

You cannnot change ANYONE - there is no right and wrong, there is just the balance of the things we know. (nada surf - hyperspace)

1.) So wie der Partner - gerade auch zu Anfang aber gerade auch nach 6-12 Monaten gibt - SO ist Er oder Sie:

Es lässt sich (leider) sehr, sehr oft beobachten - das ein Partner den anderen Partner zu etwas anderen umerziehen will, und ganz ehrlich in Deinem Fall wäre ja auch fuer Ihn UND DIch wirklich besser (darum versuchst Du ja auch so hart!). Doch es WIRD NIE passieren. Das glaube mir. Ich empfehle in diesem Zusammnehang diese beiden Buecher: "Die Angst vor dem Glueck" und "Jein". Diese öffnen - insbesondere das erste Buch öffnet in viellei Hinsicht einen die Augen.

Ich selbst war einst mit einer Frau zusammen, die IMMER auf der Flucht war. Es war schier unglaublich was Sie alles gemacht hat. Teilweise war Sie wirklich 7 (!!!) Tage die Woche mit allen möglichen Sachen beschäftigt - ja Sie gönnte sich selbst nicht mal etwas gutes. Ueberall und Nirgendwo passt am besten zu Ihr! Und dann kommt man ganz schnell in eine ungesunde schleife - zunächst macht man noch mehr fuer die Beziehung (ich nenne es gerne Einseitigebeziehungsarbeit), nicht nur irgendwelche Geschenke - nein man versucht mit der Person objektiv drueber zu reden - zeigt auf was einen stört, wo man selbst arbeiten will - bleibt dabei konkret und selbstbewusst mit einen guten Schuss Einfuehlvermögen (ich möchte mehr Zeit mit Dir verbingen, weil es mir spass macht und Du mir wichtig bist!). Man versucht selbst seine Pläne an Ihre anzupassen um Gemeinsame Zeit zu haben (das ist gefährlich und macht einen aggressiv nach einer weile...)

Die Person sagt dann: "Ja, du hast recht - auch ich wuerde gerne mehr Zeit mit Dir verbringen".

Was passiert? - wir allen wissen es, die Person geht auf noch mehr distanz - ob nun bewusst oder unbewusst - das ist dann noch mal wieder eine intressante Frage. (Noch mal der Tipp: Das Buch, "Jein").

Damit wir uns hier klar verstehen - jeder braucht auch seine Zeit fuer sich - ob er oder sie dann ganz alleien mit sich selbst ist oder einen oder zwei Hobbys nachgeht, das seih an dieser stelle egal. Wenn jedoch dauerhaft das gefuehl in einen herrscht nur 6,7 Rad am Wagen zu sein - also man letztendlich genauso wichtig wie das Fussballtraining ist, weil eben sosnt auch noch 3 andere Hobbys da sind und der der Job die Person einspannt und selbst der Sonntag noch mit 5 anderen Personen geteilt wird - dann darf man aufhören, etwas in die Beziehung zu geben - egal ob Zeit, Liebe oder Geld....denn:


2.) Es kommen dann massivste Zelbstzweifel in einen auf - man gibt immer mehr, doch die Person rueckt noch weiter von einen weg, man denkt nach, zweifelt an einen selbst, gibt wieder mehr, spricht es an und wieder an....eine teuflische Spirale nach unten wird geöffnet...

In einer Beziehung gibt es unendlich viele Sache wo komprosmisse gemacht werdne muessen, man arbeiten muss oder einfach manchmal cool und selbstbewusst bleiben muss ABER:

Wenn die Geminsame Zeit pro Woche ueber viele, viele Wochen dauerhaft (also nicht nur weil man viuellcuiht gerade seien Bachelor-Thesis schreiben muss oder einen kranken Verwandten pflegt) - nur ein paar Stunden sind, und diese immer weniger werden...dann ja dann gibt es nur noch eine Frage!

Warum bin ich mit dieser Person ueberhaupt zusammen?

Denn ist es niocht auch so: "keine Zeit zu haben" = "es gibt wichtigers wie Dich"

Vorallen allen anderen Fragen - gibt es eine Sache die immer da sein muss - Zeit fuer den Partner um Zeit mit Ihn haben zu können.

Weitere tolle Gedanken - weit ueber da obere hinaus findet man:

"Die fuenf Sprachen der Liebe"
"Die Kunst des Liebens"
"Der Weg des wahren Mannes"
und wenn auch vieles recht stumpf ist und nicht stimmt, in "der Lob des Seximus"
Auch denke hilft mittelfrsitig das Buch "Liebe Dich selbst und es ist egal wenn Du heiratest"...

Soweit erst mal...
 
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