• #31
Danach such' Dir einen Psychotherapeuten einer anerkannten Methode (zahlt wegen höheren Wirksamkeit die Krankenkasse), mit dem Du mal auseinanderdröselst, was bei dir falsch geschaltet ist, dass Du an so einer destruktiven Beziehung so festhältst und warum Du selber irgendwelche Jahrzehnte zurückliegende Altlasten ausgräbst, um damit eure destruktiven Prozesse zu befeuern. Da wird im Diagnoseprozeß bestimmt "histronisch" abgecheckt.
Diese Methode wurde untersucht und bei bestimmten seelischen Problemen für sehr wirksam gefunden! Doch die Art und Weise wie Bert Hellinger sie betrieb ist sehr unseriös, denn wen man die Videos auf YouTube anschaut, sieht man nur wie er den Leidenden Antworten und auch Lösungen suggeriert!

Dabei geht es in jeder Therapieform darum, mit Hilfe eines Therapeuten, der einen begleitet, nicht nur selbst das Problem zu erkennen, sondern auch die Lösungen in sich selbst zu finden! Ohne Beeinflussung und ohne Suggestionen von aussen.

Der Psychologieprofessor und Psychotherapeut Franz Ruppert hat diese Methode weiter entwickelt und verbessert! Ich war anwesend bei solchen Aufstellungen. Er greift selten während der Aufstellung ein und lässt alles von sich geschehen. Und er lässt den Klienten die eigenen Schlussfolgerungen ziehen und selbst die Lösungswege erkennen. Natürlich ist nur mit einer Aufstellung nicht bereit alles geklärt und aufgelöst - es braucht einige Sitzungen.

Es gibt auf YouTube auch ein Video von diesem Professor in welchem eine Aufstellung gezeigt wird. Die Wirksamkeit der Hellinger-Methode probierte er auch am eigenen Leib und kann aus eigener Erfahrung sprechen, dass sie wirkt. Doch niemand kann genau erklären, wie sie wirkt. Als Erklärung dient dieses morphogenetische Magnetfeld nach Sheldrake. F. Rupert ist auch Begründer der "mehrgeneratoinellen Psychotraumatologie" und Autor einiger Bücher über Trauma.

Traumatische Erlebnisse werden von Generation zu Generation auch genetisch weitergegeben, indem Genveränderung an die Tochter- und Enkelgeneration weitergegeben wird - Stichwort Epigenetik!

Nachgewiesen bei Rattenexperimenten im Labor, wie Ängste von der Ratte sich bis in der dritten Generation (Enkelgeneration) genetisch vererbt hatte. Diese Experimente untermauern auch gleichzeitig seinen Ansatz zur Erklärung von sehr vielen seelischen Erkrankungen.

Der FS empfehle ich, sich jemanden zu suchen, der nur nach der Methode von diesem Professor arbeitet und informieren kann sie sich auf seiner Website!
 
  • #32
Liebe Vikky, systemische Aufstellungen sind seriöse Arbeitsmethoden seit über 30 Jahren erforscht und werden auch in Firmen eingesetzt.


Ich arbeite seit Jahrzehnten in der Wirtschaft, ich weiß, was seriös ist. Wenn etwas in Firmen eingesetzt wird, dann sagt das nicht aus, dass eine Methode bei tiefliegenden Problemen (wie sie bei def FS erkennbar sind) effektiv ist, sondern, dass sie sich gut verkaufen lässt und keinerlei Risiko beinhaltet wirksam bei echten Problemen zu sein - mehr Budenzauber als Nutzen.
Firmen riskieren in keiner Weise, dass tiefliegende persönliche Probleme an die Oberfläche geholt werden, weil sie den Arbeitsprozess stören.

Eine Aufstellung verhilft ihr bzw. beiden mal zur Vorgelperspektive ihrer Gesamt-Situation und zeigt Lösuungen....
Eine Aufstellung verschafft keine Vorgelperspektive sondern versetzt mitten in die Gemengelage. Leider fehlt danach die Unterstützung für die erforderliche Bearbeitung (eintüten des Hervorgeholten) und daher sind die meisten "Aufgestellten" nach der Aufstellung psychisch instabil - es sei denn, sie hätten ein Luxusproblem und die Aufstellung ist eine Wellnessanwendung.
Daher gibt es Aufstellungen ausserstationaer nicht als Behandlung, sondern als Selbstzahlerleistung - entweder kein Problem oder viel zu riskant.

Dabei geht es in jeder Therapieform darum, mit Hilfe eines Therapeuten, der einen begleitet..... nur nach der Methode von diesem Professor arbeitet und informieren kann sie sich auf seiner Website!
Jeder betet einen anderen Götzen an.
Wenn man eine radikale bis gefährliche Therapiemethode empfiehlt, sollte man sicherstellen, dass die notwendige Nachbehandlung für den "Patienten" möglich/finanzierbar ist.

Ich vertrete den Ansatz, dass es selten sinnvoll ist, die abgrundtiefe Historie in der Therapie auszubuddeln, sondern, dass man die akuten Syptome anfassen und lösen sollte - bei der FS ihre destruktive, historisierende Kommunikation mit dem Partner. Ist sie dem Mann los, ust ihr Leben befreit von destruktiver Kommunikation und sie kann in die Zukunft, statt in die Vergangenheit sehen.
 
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