• #1

Was können wir von 007 in puncto Frauen lernen?

Wer kennt Sie nicht die legendären James Bond Filme: Die Vorstellungsrunde beginnt meist mit "Mein Name ist Bond, James Bond". Und kaum versieht man sich, hat er sämtliche Frauen mit seinem männliche rauhen Charme: " Einen Martini bittte, geschüttelt, nicht gerührt" in seinen Bann gezogen. Warum kommt der Doppelagent so gut bei den Frauen an? Was können Männer von Bond lernen?
 
  • #2
Männer sollten Schauspieler werden und Frauen ganz nach Hollywood Drehbuch verführen.

Bonds Frauen waren allesamt eine Mache. Knallharte Romanfiguren die nach 3 Sekunden die Hüllen fallen ließen.
Was soll man davon lernen?
- Alles Schlam*** außer Mutti?
- Lass Dir teure Anzüge und Autos vom MI6 bezahlen?
- Sei ein verkorkster Typ in dessen Gegenwart ständig Leute sterben, der seine Gefühlswelt nicht auf die Reihe bekommt und bekomme somit alle Frauen die auch einen an der Ratsche haben?

Aber was er ist und was sicher viele Frauen schmachten lässt. Er ist ein Held, der gerettet werden muss!
 
  • #4
Warum kommt der Doppelagent so gut bei den Frauen an?

Weil Mr. Fleming bzw. die Drehbuchautoren das so niederschrieben.

Gerade bei alten Bond-Filmen (Connery/Moore) regt es mich persönlich zuweilen echt auf, wie nahe das an Vergewaltigung vorbeischrappt.

Hoffentlich lernen Männer nix von James Bond in puncto Damenwelt!

Bei mir käme so ein Aston DB 5 gut an, aber nur, wenn ich ihn fahren würde und der Herr Agent danebensäße. Oder auch nicht. Wär mir sogar angenehmer, alleine mit dem hinreißenden Wagen zu sein. ;-)
 
G

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  • #5
Mr. Bond wirkt gepflegt, sexy und verrucht. Er hat schöne Zähne, ist durchtrainiert und schlank.
Mr. `Hot-Bond` benimmt sich wie ein Gentlement, hat sich noch nie im Restaurant die halbe Karte bestellt und der Dame beim Bezahlen `halbe/halbe` vorgeschlagen. Seine Kleidung sitzt perfekt und ist sauber. Daraus lernen??
Wird gerade im Nachbartread `Nogos` diskutiert.
w
 
  • #6
#4 Bitte nicht vergessen: Er bindet sich nicht, vögelt alles, was super aussieht und nicht bei Drei auf dem Baum ist, ist ewiger Single und lässt sich gern von Ms. Moneypenny anhimmeln.
 
  • #7
Na ganz einfach, er ist ein attraktiver Mann und das Drehbuch schreibt es vor!
Und für die Damen gibt es ja unterschiedliche Motive, sich von ihm flachlegen zu lassen, eine war sogar dabei, die ihn zwischen ihren Schenkeln zerquetschen wollte, die nächste hatte ein handfestes Stockholm-Syndrom.
Was mir jedoch gefällt: Die Bond Girls haben so nach und nach das Immage des Bikini-Dummchens abgelegt, die sogar als Agentin einfach nur ein Blödchen waren!
Da sind schon ganz schöne Damen bei!
 
G

Gast

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  • #8
Seriösität+Gefahr in der richtigen Dosis, der Versuch dazu noch ein guter Liebhaber zu sein, von allem etwas, Softie+Macho, Geld, teure Anzüge, Waffen, Autos, Status, Beruf, Männlichkeit, Stil, sein erfahrenes Alter, damit lassen sich die einfachsten Fliegen der Frauenwelt fangen (mit anderen Worten, ein Großteil der meisten Frauen)

Mein Tip: lege dein Geld besser an, deiner Zukünftigen jede Woche einen Blumenstrauß zu schenken, als den großen Macker mit protzigen Autos raushängen zu lassen! Erwiesenermaßen hebt sowas länger. Meine ehrliche Meinung, die sich oft so bewährt hat.

Mit Status, Geld und Materiellem lassen sich nur die schlimmsten Geier der Damenwelt fangen, die hinter deinem Reichtum her sind und dich verlassen oder stinkig werden, sobald du kein Geld und teure Geschenke mehr vorschiebst.

Ich möchte, dass ein Mann so ist, wie er ist und sich nicht verstellt in etwas, das er nicht ist. Das macht unauthentisch. James Bond ist nicht mein Fall. A) zu alt B) zu streng C) zu unlocker. Etwas fluffiger darfs für mich schon sein.
 
  • #9
Dass er nach 50 Jahren Kino immer noch "jugendlich" aussieht, obwohl er eigentlich schon von der
Historie die 100 ankratzt. Auf der anderen Seite zeigt sich auch das Image und Klischee immer noch
Hochkonjunktur hat. Eventuell sollten wir Männer uns jetzt in der Winterzeit einen Pullover mit der
Aufschrift "Skilehrer" anschaffen. Hat eventuell denselben Erfolg wie ein "Martini" an der Bar. :)
 
  • #10
Wer kann sich Mr Bond im Reihenhaus mit Pantoffeln auf dem Sofa vorstellen?

Na?

Kein Wunder, dass die Frauen auf ihn stehen- wenn er noch dazu manchmal seine gefühlvolle Ader durchscheinen lässt... schon sexy, irgendwie...

Wobei ich es dennoch mit frizzante halte und seinen Wagen bevorzugen würde...

Aber ich gebe ja zu, mein Beuteschema ist auch fürchterlich- der brave, zugewandte, liebe Mann hat einfach (ausgetestet) keine Chance. Tja, da muss ich mich an die eigene Nase packen...
 
G

Griet

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  • #11
Bond's absolute Unabhägigkeit von allem, und dadurch für nichts und niemanden greifbar zu sein..
Bond's bestechendes Autreten als 100% Gentlemen, der unfassbare Charme - nicht von dieser Welt, und dass er sich letztendlich dann doch ganz direkt nimmt was er will. Ungefragt. Zielstrebig. Super-männlich.
Ein klasse Körper, gepaart mit Intellekt - vor allem emotionalem.
Nie jämmerlich, gar am Heulen, psychisch labil und mit Pantoffeln, Bier und Chips auf der Couch.
Bond hat Stil und grosse Klasse. Glücklich die die seinem Zauber erliegen darf und einen "hat" - soweit man diesen Typ Mann haben kann und seinem Zauber erliegen darf.
Ich darf. Sein Name verpflichtet.
Viele Grüsse von einem Bond-Girl
 
G

Gast

Gast
  • #12
Ist ja nur ein Film...

Aber: er ist ein Gentleman, immer gepflegt und gut angezogen, jammert nicht über seine Exfrauen, übernimmt die Restaurantrechnung und rettet die Welt.

w
 
  • #13
Aussehen, Stil, und Eleganz. Aber sonst..... besser nichts !

Unzuverlässig, untreu, bindungsunfähig, bei Frauen egoistisch.... und eigentlich ONS-Fan.
Er nimmt sich die Frauen so schnell, wie er sie auch wieder fallen lässt. Und schert sich nicht darum, wie es diesen Frauen danach ergeht. Denn er hat ja seinen Spass gehabt. Den er auch noch als seine "Belohnung" betrachtet, weil er wieder mal die Welt gerettet hat. Das liegt schon nahe an der Prostitution für diese Frauen.

Wer als Mann so sein will, und so Frauen behandeln will - der kann es mit James Bond lernen.
Ich bedaure die Frauen, die auf sowas stehen. Aber Jedem das Seine.

Aber auch James Bond wird m.E. auf Dauer nicht glücklich damit. Immer nur der kurze Kick - nie eine längere Beziehung.
Selbst dann nicht, als er einmal heiratete. ("Im Geheimdienst ihrer Majestät" m. George Lazenby) aber bereits kurz nach der Trauung Witwer wurde.

Und dazwischen auch noch sein Arbeitgeber, der ihn immer mit neuen Aufgaben nervt, die unmöglich erscheinen. Da tröstet das "Agenten-Spielzeug" auch nicht darüber hinweg. Das er eher widerwillig akzeptiert, weil er es braucht.

Irgendwann braucht James Bond eine Psychotherapie. Und wird dabei "berufsunfähig."
Anderen Beruf gelernt ? Lust auf einen anderen Job ? - ich glaube nicht.
Was bleibt übrig ? Die britische Arbeitslosenhilfe - vielleicht eine staatliche Extra-Rente - und der "erbärmliche Rest" von ihm.

Dann hat er viel Zeit. Und die einzigen "Frauen" die auf ihn "fliegen" - sind dann nur noch die Tauben
im Park ?
Ein müder, trauriger, alter Mann schaut von der Parkbank auf:"Mein Name ist Bond. James Bond".
Und der (geschüttelte) Martini schmeckt ihm schon längst nicht mehr.
 
G

Gast

Gast
  • #14
Wieso sollte der mich anmachen?
Wenn der mit seinem Martini vor mir steht, würde ich sagen: Alkoholiker, nein Danke!
Ich stehe gar nicht auf Machos!
 
G

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  • #15
Was wir lernen können? Dass er nichts von der Liebe weiss. Alles Fassade.
 
G

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  • #16
Endlich mal wieder eine so richtig relevante Frage in Beziehungsangelegenheiten, die mich zu folgenden Überlegeungen reizt:
Im Beiwagen von fizzantes Motorrad verlöre Bond vermutlich einiges an Souveränität und bräuchte den Martini nicht extern schütteln zu lassen.
Bäärbel würde Bond, hätte dieser sie über EP angeschrieben, vermutlich nach der ersten Mail zu Beziehungsfragen aussortieren. Sollte es jedoch wieder Erwarten zu einem Date zwischen beiden kommen, ahnte ich, dass nach wenigen Minuten der geschüttelte Martini in Bonds Gesicht landete, so fordernd, wie er aufzutreten pflegt.
Stelle ich mir nun noch Bernd50 mit Bond beim Männerstammtisch vor ("Gestatten, Bernd, 50 Bernd") zum Thema Altersvorsorge, vermute ich, dass Bond kaum in der Lage wäre, ein solches Maß an futuristischer Selbstreflexion aufzubringen, wie Bernd50 es vermag.
Mein persönliches Fazit:
Fizzante, Bäärbel, Bernd50 und wir anderen "Realos" sind Bond in allen Punkten überlegen.
 
  • #17
Mein persönliches Fazit:
Fizzante, Bäärbel, Bernd50 und wir anderen "Realos" sind Bond in allen Punkten überlegen.

Aber!! Wenn es darum geht, warum der Typ so gut ankommt im Kopfkino der Frauen, dann lautet das Fazit: Ihr seid alle NETT und Berechenbar und er ist ein heißer, spannender Typus Mann der das werte Damenhöschen zum flattern bringt.

Was ihn am Ende aus macht, hatte ich im Eingangspost schon geschrieben:
Er ist ein Held, der gerettet werden muss!
Und das trotz seiner umwerfenden Aura. Er nimmt sich was er will und SIE (hier setzen sich gern die Damen selbst ein) führt ihn zu wahrer Liebe!
Erzieht ihn um und sucht nen neuen Bond! ;)
 
G

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  • #18
@Cologne 1980 von Gast 13.27
Ach so, Du bist ja noch so jung, dass Du genau jene jungen Frauen kennst, die die verkorksten Männer erlösen (retten) wollen. Im gesetzteren Alter haben wir Frauen einen Blick dafür gewonnen, wer die echten "Helden" sind, die demzufolge keiner Rettung mehr bedürfen und die eben unsere "Liebestöter" ( falls Dir dieser Begriff noch etwas sagt) zum Flattern bringen und Du wirst es nicht glauben: Diese Form der Attraktivität schwindet weder mit Haupthaar noch Adlerauge.
Neues Fazit also:
Die wahren Helden sind einige ältere Männer, die keine Verkleidungen und Drehbücher mehr nötig haben.
(Du siehst, ich bin beratungsresistent)
 
G

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  • #19
... die jüngeren Varianten habe ich nicht gesehen bzw. fand sie nur mäßig eindrucksvoll. Aber wenn man(n) aussieht und auftritt wie Sean Connery, dann kann man auch den Martini (ver)schütteln, selbst in älteren Jahren. Jenseits der Rolle hat die Wirkung (oder die Phantasien dazu) auch etwas mit der Persönlichkeit des jeweiligen Schauspielers zu tun. Und da gab es aus meiner Sicht eigentlich nur einen James Bond, der die Souveränität der Figur auch subtil vermittelt hat.
 
  • #20
(...) Und da gab es aus meiner Sicht eigentlich nur einen James Bond, der die Souveränität der Figur auch subtil vermittelt hat.

Jo. Timothy Dalton. Weil er auch die Brüchigkeit an den Grenzen der Souveränität so menschlich verkörperte. Und ganz entfernt sowas wie Momente von Wärme und Rest-Emotion rüberbrachte in dieser an sich eiskalt angelegten Figur.

An allen anderen Bond-Darstellern ist nichts, aber auch gar nichts auch nur im entferntesten subtil.
Am allerwenigsten am schottischen Primatentollpatschig-Haudrauf.
Der wurde als Darsteller erst vielviel später facettenreicher im Ausdruck.
 
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  • #21
Man lebt nur zweimal. Getreu nach diesem Motto steht es Frauen natürlich vollkommen frei, beide Leben mit ihren persönlichen Wunschträumen von dem Spion im Geheimdienst ihrer Majestät, der ständig in tödlicher Mission unterwegs ist, die Lizenz zum Töten hat, Liebesgrüße aus Moskau verschickt und seine Goldfinger zur Beglückung der Damenwelt einsetzt, zu füllen.

Ob James Bond tatsächlich der Traummann aller Frauen ist, wage ich jedoch zu bezweifeln. Die Welt (und nur eine Frau) ist nicht genug und sein Luxuskörper nicht "for your eyes only"!

Mr. Bond versetzt nicht nur seinen Widersachern den Hauch des Todes, sondern auch reihenweise Frauenherzen. Der Spion, der mich liebte wird spätestens dann zum Albtraum, wenn er sich mit Octopussy im Casino Royal vergnügt, während die treusorgende Freundin daheim versucht, im Angesicht des (Beziehungs-) Todes ein Quantum Trost zu finden.

Aber: Sag niemals nie! Manchmal gewinnt man schon den Eindruck, dass untreue Männer von der Frauenwelt bevorzugt werden. In diesem Fall richte ich mich streng nach der Philosophie "Leben und sterben lassen" - jeder wie er möchte.
 
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  • #22
41m
Ich glaube für Frauen gibt es nun mal 2-Hauptypen Mann
1. Der Versorger: muss nicht wahnsinnig attraktiv sein, Hauptsache treu, Kinderlieb, mit Familiensinn und vielleicht auch guten Einkommen Versorgerqualitäten)
2. der männlichere Typ, verwegen, vital und gutaussehend, unabhängig, ungebunden eben gewisse Qualitäten des James Bond

Je nach Abhängigkeit der Phase des Menstruationszyklus bevorzugen Frauen mal den einen, mal den anderen Typen. wenn es um Nachwuchs geht, bevorzugen Frauen klar Typ 2, wenn es um feste Partnerschaft geht klar typ 1. Man sieht...ziemlich ambivalent.

lt. Statistik wären in Südengland ca. 30 % der Kinder Kuckuckskinder, wahrscheinlich vom Typ 2
 
G

Gast

Gast
  • #23
Nichts!

Ich stehe nicht auf solche Männer - grundsätzlich nicht - das hängt auch nicht von der Phase meines Zyklus ab, in der ich mich gerade befinde.

Ich bin da gar nicht ambivalent und ziemlich klar: 007 gehört in den Film und genau da kommt er gut an, weil es der Drehbuchautor so will.
 
G

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  • #24
Na ja, eigentlich nur dass man stets eine Flasche Schampus im Kühlschrank haben sollte.
Die Frage ist zu allgemein formuliert, unterschiedliche Bonddarsteller haben die Figur unterschiedlich
interpretiert.
Ein jungerConnery war wesentlich viriler als ein doch schon in die Jahre gekommener Moore.
Letzterer hatte einen ausgeprägten,feinen Humor der bei Frauen durchaus ankommt.
Er ist und bleibt eine Romanfigur.
In der Realität würde sich wohl keine Frau so einen Partner wünschen.
 
M

Mooseba

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  • #25
Da müsste dann auch konsequenterweise gefragt werden, was Frauen von den Bondgirls lernen können. Da merken wir dann endgültig, wie unrealistisch dieses Thema ist.
 
G

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  • #26
Männer können davon lernen, dass man Frauen einfach ansprechen soll, auch wenn man damit eine Abfuhr riskiert. Soweit ich mich erinnere, hatte der nie Hemmungen und Probleme beim Ansprechen von Frauen.

Die meisten Beziehungen kommen nie Zustande, weil die Männer die Frauen nicht ansprechen. Frauen tun das aber von sich aus meistens auch nicht.
 
  • #28
Was man von Daniel Craig 007 lernen kann?

Dass die Zeiten der schmalzigen Fönwellenträger wie R. Moore and P. Brosnan vorbei sind, die spinalgesteuert jedem Rock hinterherrennen und mit Schmachtsprüchen die Frauen in die Kiste bekommen.

Bond: Da draussen sind ein paar Männer, die uns töten wollen
M: Was sollen wir tun?
Bond: Wir töten sie zuerst!

Klares Signal an die sich immer mehr ausbreitende Frauenversteher-Schluffi-Milchbrötchen-Männer-Fraktion, meint Ihr nicht?

So long,
m/43
 
  • #29
James Bond ist kein Nerd mit großer Brille, wie momentan die Herren in meinem Alter gerne tragen – natürlich mit Karohemd! James Bond ist Mann, Gentleman, hat Stil, Geschmack und Benimm. Ich mag Daniel Craig nicht, aber ich mag ihn in seiner Rolle ;-)
Bondgirls sind selbstbewusst, unnahbar, erfolgreich und sexy, und keine Sekretärin, die in ihrer rosaroten Welt ihren Chef anschmachtet. Sie nehmen sich einfach, was sie wollen.
w/36
 
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