• #31
Wir wollen eine emanzipierte Partnerin, aber wir wollen keinen emotional toten Mann in einem Frauenkörper.
.... auch wenn sie dadurch beruflich erfolgreich ist.

Die Berufswelt/Karriere ist für Frauen i.d.R. härter und schwerer.
"typisch männlich" agieren = mehr Anerkennung und leichter Karriere.
Vielleicht färbt das auf Frauen auch privat ab, und sie wirken deshalb auf Andere "unweiblich" ?

Bewerbungsfotos für einen qualifizierten Job. Wer als Frau darauf weiblicher wirkt, (z.B. langes, offenes Haar) hat schlechtere Chancen.
Dagegen das Haar streng zurückgebunden = wirkt "männlicher" = chancenreicher dafür. (Lt. einer Studie aus Israel)

Im Job: Wer als Frau Hosen trägt, wird eher anerkannt und respektiert ?
Dagegen Frau im Rock = eher mindere, administrative Tätigkeiten.
Bundestag: Fast alle weibl. Abgeordneten tragen Hosen.
Die schmalen Röcke tragen Mitarbeiterinnen des Bundestages (die z.B. das Wasserglas reichen, oder stenografieren)
Kleidung = Rangordnung ?

Man betrachte den jahrhundertelangen Kampf der Frauen, endlich auch Hosen tragen zu dürfen. Was ihr die Männer lange verweigerten.
Dabei sind Hosen, gerade für Frauen, viel praktischer.

Dates erscheinen mir tlw. wie Bewerbungsgespräche.
Der Mann bewirbt sich um die "Stelle" als Mann-dieser-Frau.
Und die Frau wirkt so hart wie ein Personalchef.

Für die Frau erscheint das Alles als normal. Weil sie schon als Teenager, und erst recht im Berufsleben in diese "neue Rolle" hinein wächst.
Und sich emanzipiert fühlt = weiter entwickelt, als z.B. ihre Mutter und Großmutter.

Für mich muß eine Frau keine enge Kleidung, Röcke, Kleider und hochhackige Schuhe tragen. Alle meine Partnerinnen trugen sowas nicht. Sie fühlten sich damit nicht wohl, es wäre für sie unangenehm.

Aber diese "typisch männliche Härte" bei Frauen - passt nicht zu ihnen.
Wenn so manche Frauen trotzdem so sein wollen - auch privat - bitte sehr.

Am besten, man lehnt sich als Mann entspannt zurück,
und geniest es, dass man nicht die (für ihn) falsche Frau am Hals hat.

Ich glaube immer noch an die Liebe. Aber ich glaube nicht mehr, dass ich die dafür passende Frau finden werde. Der Begriff "Liebe" und die damit verbundenen Vorstellungen, scheinen inzwischen anders definiert sein, als meine (recht emotionale) Einstellung und Vorstellung davon. Also eigentlich "nur" inkompatibel.

(m,53)
 
  • #32
Grundsätzlich ist es mir als Partner ja ziemlich egal, was die Frau beruflich macht
Das ist doch Dein Problem. Den Frauen, die Du dates ist es eben nicht egal, was Du beruflich machst. Das ist erst mal genauso wenig verwerflich wie Deine Einstellung. Ich bin in diesen Dingen sehr liberal - ein Mann muss mich nicht mögen.
Dürfen andere Menschen keine andere Meinung haben als Du? - nur weil Du dabei als Verlierer leer ausgehst?

Wir wollen eine emanzipierte Partnerin, aber wir wollen keinen emotional toten Mann in einem Frauenkörper.
Und wir Frauen wollen noch nicht mal einen emotional toten Mann in einem Männerkörper. Das ist doch genauso unserer gutes Recht, wie Du es für Dich beanspruchst.
Ich will zu emotional toten Männern nicht warmherzig und weiblich sein - das verdienen sie doch garnicht. Liebevoll und freundlich bin ich zu Menschen, die mir genauso begegnen.

Ja, ich stehe auf erfolgreiche Männer, weil dahinter Intelligenz, Engagement, Aktivität und Jammerfreiheit stecken. Ich bin selber so. Leistung macht mir Spaß. Es mag unweiblich sein, sich zu erproben, ein Tüftler für neue Ideen und darin angstfrei zu sein. Mir egal, es erfüllt mein Leben mit Freude und Anerkennung durch Menschen, die klug genug sind, das beurteilen zu können. Heimchen am Herd oder Ernäherin für einen schwachen Mann zu sein, der alle seine Fähigkeiten und all sein Engagement darein setzt, mich klein zu machen, sind keine attraktive Alternativen.

Ich kenne viele Beispiele von sehr intelligenten aber sozial und emotional komplett inkompetenten Frauen.
Und ich kenne garantiert noch viel mehr solche Männer.
Ddie sind trotzdem für mich interessanter als ein männlicher Jammerlappen, für den immer die anderen Schuld sind - mit denen macht ein Diskurs richtig Spass. Wenn der Panzer erst mal geknackt ist, dann verbirgt sich darunter oft ein netter Mensch. Um dahin zu kommen braucht frau aber eine gute Portion humorvoller Robustheit - kennst Du garnicht, ne?

dann lässt das ja nur den logischen Schluss zu, dass das bei einer Frau, die tatsächlich intelligenter und erfolgreicher ist noch viel schlimmer ist.
Das ist das Kennzeichen des schwachen Mannes: nichts ausprobieren, nichts riskieren - zur Meinungsbildung hat er seine Vorurteile.
 
  • #33
Da läuft so vieles falsch in unserem Lande hier, dass sich beide Geschlechter immer mehr auseinander dividieren! Schon heute können sich eine große Zahl beider Geschlechter nur noch zeitweise näher kommen, ansonsten lebt jeder sein Leben und diese Gruppe nimmt rasant zu!
 
  • #34
Die deutschen Männer, die ständig von den charmant-weiblichen Französinnen schwärmen und sich über die unweiblichen deutschen Frauen beklagen, sollten nicht vergessen, dass sie selbst im Vergleich zu den charmant-flirtenden französischen Männern auch nicht gerade gut dastehen bzw. aussehen^^!
 
  • #35
Hm, ich finde, die Emanzipation in Deutschland läuft überhaupt nicht falsch.

Wir haben das außerordentliche Glück, quasi die Gnade der späten Geburt, in einer Zeit zu leben, in der wir die exakt gleichen Rechte wie die Männer haben.
Wir können frei entscheiden, wie wir leben wollen, ohne dass es stigmatisiert wird.
Und wenn wir dann auch noch das Glück freidenkender Eltern hatten, die uns nicht vermittelt haben, dass Mädchen kein Mathe können und insgesamt weniger intelligent sind, haben wir vielleicht sogar was gutes studiert und sind womöglich sogar in der Lage, unser Gehalt genauso selbstbewusst zu verhandeln wie die Männer.
Und dann bekommen wir die guten Projekte und ein gutes Gehalt.

Wer sollte sich nicht daran erfreuen ?
Vielleicht die Männer, die selbst nicht so selbstbewusst sind und nun um die Konkurrenz fürchten ?
Die dann vielleicht die Flucht nach vorn antreten und solchen Frauen die Weiblichkeit absprechen, um sie damit kleinzumachen ?

Ich finde mich weiblich und liebevoll und ich habe noch nie einen Mann wie Dreck behandelt und auch sonst keinen Menschen.
Allerdings habe ich schon Männer erlebt, die sich wie Dreck benommen haben. Nicht mal die habe ich so behandelt, sondern mich einfach höflich verabschiedet.
Und ich habe noch nie einen Mann als Versager beschimpft, selbst wenn er einer war. Auch dann ist das Mittel der Wahl die Verabschiedung.
Warum sollte sich jemand, der halbwegs bei Trost ist, einen Partner aussuchen, den er verachtet ?
Das wäre doch krank !

Lieber FS, sei froh, dass du jetzt die liebevolle Französin hast.

Übrigens finde ich, ich bin so, wie du die Frau beschreibst und auch ich bin sehr gerne Frau.
Und ich mag Männer.
Und ich bin Deutsche :)

w 48
 
  • #36
Die Frage und Gast 1 sind einfach nur "hohl". Denkst du eigentlich auch mal weiter, als bis zur "deutschen Frau"? Wohl kaum! Der Ursprung liegt nicht an den Frauen/Männern sondern in der Erziehung unter der Obhut noch mancher früheren psychologisch degenerierten Kriegsgenerationen, die nun mal ganz andere Leute erzogen haben: verwaschene Mamasöhnchen und kleine Prinzessinnen oder andere Frauen als früher.
Das ist ganz klar falsch. Die Generation unserer Eltern wurde von der Kriegsgeneration erzogen, und die ist alles andere als "verweichlicht" , sondern ist durch die Widrigkeiten und Engpässe dieser Zeit an Härte, Sparsamkeit und Anpassungsfähigkeit gewöhnt worden.
Natürlich war diese Kriegsgeneration auch ursprünlich verblendet worden, später dann auch völlig desillusioniert. Nicht aber degeneriert.

Dazu gehörte auch die klassische Rollenverteilung, welche den wirtschaftlichen Krisenzeiten und auch den körperlichen Anforderungen vieler damaligen Beschäftigungen Rechnung trägt.
Stahlkochen z.B. ist ja nichtmal im Jahre 2015 ein Frauenjob, oder??

Wir sollten nicht vergessen, dass viele dieser Tätigkeiten der Gesamtwirtschaft auch heute noch genauso erforderlich sind. Sie wurden nur in andere Länder verlegt oder mit selbständigen Maschinen erledigt. Und dort gibt es eben keine Emanzipation.

Wir sollte das niemals vergessen, denn mit dem knapper werdenen Ressourcen der Erde wird auch irgendwann das "digitale Zeitalter " beendet und wir wieder mehr zu dichterem Zusammeleben und Sparsankeit gezwungen. Das merken wir ja jetzt schon.

Langfristig wird sich wieder eine andere Rollenverteilung zwischen Mann und Frau einstellen. Welche auch immer.....wahrscheinlich aber nicht so, wie sich die Feministinnen das so vorstellen......
 
  • #38
Vielleicht sollte dir mal auffallen, dass es an der höheren Bildung deiner tollen Französin liegen könnte und nicht an ihrer Herkunft. Vielleicht behandelst du sie deshalb ja einfach mit mehr Respekt und sie muss dir deine schlechte Behandlung nicht zurückgeben, wie es deine Exen taten.
 
  • #39
Kann den Frauen hier nur Recht geben. Nahezu alle Männer sind zu weich und jammerig. Frauen sind immer Opfer in Beziehungen.Sie müssen für die Familie leiden und zurückstecken. Besonders für die Kinder, welche ihnen von den Männern aufgezwungen werden.
Ich verschone Frauen deshalb mit all dem Beziehugskram, Heirat oder Kinder sowieso. Ich will keine Frau, insbesondere keine deutsche Frauen ( die besten der Welt) mit so etwas versklaven. Nur Sex, dann ohne Frühstück gleich wieder los, alles andere ist frauenfeindlich. Wer bleibt, unterdrückt. Ich praktizierte das seit Jahren so, ebenso viele meiner Bekannten und Freunde. Ist zwar irgendwie schade, und manchmal habe ich den Eindruck, dass manche Frauen eine Beziehung gerne hätten, aber ich werde sie nicht mit so etwas belasten. Nur Sex, keine Beziehung! Nur so kann Frau emanzipiert leben!
M32
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #40
Zu den französischen Frauen: ( aus der ZEIT 2013/Ausgabe 37)
Fremdbetreuung der Kinder in Frankreich: Das hat Folgen: " In einer aktuellen Unicef-Studie zum Wohlergehen von Kindern in 30 verschiedenen Ländern wurden Kinder und Jugendliche gefragt, wie sie selbst ihre Beziehung zu Eltern und Gleichaltrigen einschätzten. In dieser Untersuchung landete Frankreich auf dem letzten Platz.
...Die Auswirkungen seien auch in der Uni-Klinik zu sehen, sagt Adrian Serban. Dort behandelt er Erwachsene mit Depressionen und Angstzuständen. Er hält es für keinen Zufall, dass die Franzosen seit Jahren an der Weltspitze stehen beim Verbrauch von Antidepressiva."
Desweiteren steht dort, dass es zwar normal ist, das die Frauen wieder schnell arbeiten gehen, doch es ist auch normal, dass die Männer sich ebenso nicht kümmern.

Nur Sex, keine Beziehung! Nur so kann Frau emanzipiert leben!
Jawoll, gut so ( ironie off) na dann hoffen wir mal, das du irgendwann feststellst, wenn andere Männer dann doch Familie und für dich keine Zeit haben, dass ganz allein sein genau dein Ding ist. ( meinem Ex dämmert es gerade, das mit 40 das Leben ohne Kumpel,ohne Party und ohne Geliebten auch beruflicher Erfolg und Reisen keinen rechten Spass mehr macht)
Ansonsten gibt es ja noch den besten Kumpel Alkohol.
Schon mal bemerkt, dass es Männerheime gibt?
Was meinst du was da so für Leute rumhängen?
Richtig: Menschen, die ihr Herz nicht spüren wollten.
Hoffe du gibst dem Leben nochmal eine Chance
 
H

Halbtrocken

Gast
  • #41
Und wir Frauen wollen noch nicht mal einen emotional toten Mann in einem Männerkörper. Das ist doch genauso unserer gutes Recht, wie Du es für Dich beanspruchst.
Ich will zu emotional toten Männern nicht warmherzig und weiblich sein - das verdienen sie doch garnicht. Liebevoll und freundlich bin ich zu Menschen, die mir genauso begegnen.

Und so liest jeder nur das heraus, was seinem Weltbild entspricht, selbst wenn dort anderes geschreiben steht.
"Murky85" hatte aber geschreiben (und gemeint), daß er mit Frauen, die sich durch falsch verstandenen Emanzipation verhalten wie "emotional tote Männer in Frauenkörpern" nichts anfangen kann - er meinte nicht, durch Emanzipation zu einem .... zu werden!
Aber nichts für ungut.
Ich gönne den emotional verhärteten Karrierefrauen ihre Sicht auf die, nach ihrer Ansicht lebenswerten "neuen weiblichen Werte".
Dadurch sind sie für mich besser zu erkennen/meiden und ich erkenne dann die Frauen besser, die sich emanzipiert haben ohne darauf zu verzichten, weiblich zu sein.
Denn egal, was die "Genderforschung" versucht, zu indoktrinieren: es gibt genetisch sozusagen an die XY-Chromosomen-Kombination gebundene Verhaltensweisen, die NICHT an- oder aberzogen werden können - also geschlechtstypische Verhaltensweisen.
Wer sich durch "Genderforschung" (was für ein Schwachsinn!) dazu verleiten läßt, sich gegen seine Natur zu verbiegen - bitte schön. Jeder ist seinen Glückes Schmied.
Aber wer am Ende seiner Tage feststellt, daß er/sie das Leben im Dienste einer akademischen Geschlechterideologie ge- und verlebt hat und damit hadert, das eigene Leben nicht selbstbestimmt gelebt zu haben, der möge sich doch bitte nur bei sich selber beschweren, denn die Entscheidungsfreiheit und Einsichtsfähigkeit sind noch Eigenschaften, die trotz Genderforschung beiden Geschlechtern gleichermaßen innewohnen - und das ist auch gut so.
 
F

Fiona72

Gast
  • #42
Das Hauptproblem bei der Emanzipation liegt doch schon im Wort bei MAN. Hier meinen manche Frauen, dass sie auf Teufel komm raus mit den Mann kongruieren zu müssen. Wir Frauen sind nun einmal nicht gleich und die Männer ebenso nicht. Durch die Emanzipation habe ich vielleicht den Vorteil genossen, Medizin zu studieren. Vor 200 J. hätte ich da aus bürgerlicher Schicht abstammend, keine Chance gehabt. Das Höchste wäre wahrscheinlich eine Ausbildung zur Krankenschwester gewesen.

Und gerade im privaten Bereich ist dies dann noch schlimmer. Ich habe es oft erlebt, dass dann Männer schon eine Unsicherheit haben, wie sie sich beim Date verhalten sollten. Zahle ich für beide, dann sehe ich die Frau nicht als emanzipiert an und wenn ich nicht für beide zahle, dann hält mich die Frau für einen Geizhals. Dies lässt sich endlos weiter aufführen, ob nun Türaufhalten, in den Mantelhelfen usw. Und schon wieder sind wir bei dem Teil MAN in Emanzipation. Männer denken vielleicht auch viel zu pragmatisch und können sich nicht vorstehen, dass in einer emanzipierten Frau, auch noch eine andere Seele wohnen kann.

Das Problem könnte auch sein, dass manche Frauen mit ihrer gewonnenen Freiheit gar nicht so umgehen können, da sie es ja aus ihrem Elternhaus nicht kennen. Gerade bei Frauen Ü40 habe ich dies schon sehr oft festgestellt. Oft Geiseln wir uns eigentlich selber damit.

Schlussendlich hat die emanzipierte Frau nur noch 2 Möglichkeiten:
1. Man verzichtet auf seine gewonnene Freiheit und arrangiert sich, was wiederum ich nicht kann.

oder

2. Man sucht so lange bis man das passende Gegenstück gefunden hat.

Eine Umerziehung bringt hier wenig, da ja der Mann von aus Haus dies nicht will und ich wiederum auch keine Erzieherin bin.:)

Außerdem bringt es auch wenig, wenn man dies jetzt mit anderen Ländern es vergleicht. Was habe ich davon, dass im Land XY es so oder so läuft. Ich lebe ja hier und im Jetzt.
 
  • #43
Kann den Frauen hier nur Recht geben. Nahezu alle Männer sind zu weich und jammerig. Frauen sind immer Opfer in Beziehungen.Sie müssen für die Familie leiden und zurückstecken. Besonders für die Kinder, welche ihnen von den Männern aufgezwungen werden.
Ich verschone Frauen deshalb mit all dem Beziehugskram, Heirat oder Kinder sowieso. Ich will keine Frau, insbesondere keine deutsche Frauen ( die besten der Welt) mit so etwas versklaven. Nur Sex, dann ohne Frühstück gleich wieder los, alles andere ist frauenfeindlich. Wer bleibt, unterdrückt. Ich praktizierte das seit Jahren so, ebenso viele meiner Bekannten und Freunde. Ist zwar irgendwie schade, und manchmal habe ich den Eindruck, dass manche Frauen eine Beziehung gerne hätten, aber ich werde sie nicht mit so etwas belasten. Nur Sex, keine Beziehung! Nur so kann Frau emanzipiert leben!
M32

Gefällt mir sehr gut dieser Post, das ist mit Sicherheit ein Lösungsweg von dem beide etwas haben, man selbst und die emanzipierte, sexuell aufgeschlossene, moderne Frau der man dies ehrlich kommuniziert.
M31
 
G

Gast

Gast
  • #44
Man(n) sieht gehäuft burschikose Frauen die den Kinderwagen schieben und an Fortschritt stehenbleiben.

Ein Blick ins Nachbarland Frankreich: feminine und grazile Mamas, die den Baby-Nachwuchs morgens in der Krippe abgeben und mit Kostüm und Absatzschuhen ins gesellschaftliche Leben eintauchen. Flirtkultur. Lässigkeit. Und: Der französische Familienvater gibt für Lebensmittel und Essengehen ein Vermögen aus. Er genießt.
Die deutsche Hausfrau freut sich wenn's bei Aldi Schweineschnitzel für 1,79€ gibt.
So, krass geschrieben, - auch nicht immer zutreffend, aber doch die Regel.

So unrecht hast du mit den deutschen Müttern nicht. Erst heute morgen, mit direkten Blick auf eine Kita, wo nicht gestreikt wurde, musste ich als Mutter mit erwachsenen Kind sehen, wie unvorteilhaft manche junge Mütter aussehen, sehr dick, schwabbelig und dazu natürlich passend quer gestreift angezogen. Oft sind das aber Mütter, mit nur Berufsausbildung und keinem Studium.

Das mit Frankreich muss man sehr differenziert sehen. Sehr frühe Kinderbetreuung, Frau kann gerne wieder früh anfangen zu arbeiten, aber um welchen Preis? Meine Tochter war dort zum Schüleraustausch und war entsetzt, was dort in der Schule, eines relativ reichen Stadtviertels so abgeht. Sehr viel Gewalt, Unruhe, die Eltern kommen abends geschafft und müde nach Hause, da passiert nicht mehr viel. Die Kinder sind sich sehr viel allein überlassen.

Der französische Familienvater muss ein Vermögen für Essen ausgeben, er will es gar nicht so. Wie uns unsere ehem. französische Austauschschülerin freudig mitteilte, wie preiswert, auch Bio-Lebensmittel, hier in unserer Stadt/Land wären.

Das französische Mädel war mit uns einkaufen und durfte sich aussuchen, was sie auch zu Hause ist. Erstaunlich deutsch. Müsli, Cornflakes, Brot, Wurst, Obst und Gemüse.

Bezüglich der billigen Schweineschnitzel wundert es mich auch, dass dieses schlechte Fleisch immer noch so viele Menschen kaufen/essen.

Dazu war das französische Mädel ganz baff, dass ich als AE-Mutter mit Teenie trotz nur Teilzeittätigkeit von mir mit nicht tollem Gehalt, nicht ärmlich leben, aber dafür Zeit, auch in der Woche, für das Kind/Teenie hatten, um ihr unsere Stadt, unser Leben usw. zu zeigen. Sie genoss das sehr.

Umgekehrt bekam mein Kind die franz. Austausch-Eltern nur kurz abends zu Gesicht. Alles andere organsierte die Schule.

Wo ist da Zeit und Kraft für französische Flirt- Lebenslust?
w
 
  • #45
So, jetzt hat sich das hier ja zu einem sehr interessanten sozialen Experiment entwickelt. Ich hatte anscheinend recht und viele assoziieren mit Weiblichkeit nur sehr negative Attribute. Sehr schön zusammengefasst von Gast 15:
Als "weibliche" Eigenschaften gelten Schwäche, Nachgiebigkeit, Toleranz, Mitgefühl, Verzicht auf eigene Interessen zugunsten anderer, wenig bis kein Machtstreben und Konkurrenzwillen, geringe Aggressivität - Alles Eigenschaften, mit denen man keinen Blumentopf gewinnen kann.
Und Männer, die einen Verlust der Weiblichkeit beklagen, wünschen sich das kleine Dummchen, das zu allem Ja und Amen sagt.
Gleichzeitig scheint Berufliches und Privates nicht mehr trennbar zu sein. Viele bringen hier Beispiele, warum es so wichtig ist im Beruf rücksichtslos zu sein und dass sich das dann auch im Privaten spiegelt. Vielleicht ist dies das/mein eigentliche(s) Problem. Ich sehe meine Partnerin doch nicht als berufliche Konkurrenz sondern als das genaue Gegenteil. Man bildet ein Team und das kann genau der Vorteil einer Emanzipation im Sinne von Gleichberechtigung sein. Ich muss meiner Freundin nicht vorspielen, dass mein Leben immer perfekt ist und immer alles genau so läuft, wie ich es will. In guten Zeiten gönnt sie mir aufrichtig den Erfolg und in schlechten Zeiten spendet sie Trost und motiviert (anstatt einen als Versager abzustempeln). Umgekehrt ist das genauso. Ich denke, dass man gerade in einer härteren Geschäftswelt einen Zufluchtsort braucht, wo wirklich der Charakter eines Menschen zählt und man jemanden als Mensch mag.
Viele scheinen hier aber ein Modell zu bevorzugen, bei dem beide geradezu paranoid gegeneinander kämpfen, beweisen müssen, der/die Stärkere zu sein und sich nicht unterdrücken zu lassen, wo jeder noch so kleine Fehler zu Ablehnung und Verachtung führt. Das erklärt natürlich wunderbar, warum es so viele Singles gibt. Wozu da noch eine Beziehung? Freunde gehen besser miteinander um. Zumal wir damit eigentlich rückwärts gehen. Wenn Männer und Frauen sich gegenseitig emotional nichts mehr geben können, dann ist die Frau ja bestenfalls fürs Bett gut und der Mann als Versorger und Goldesel für die *Versagerfrauen*, die sich ihren Wohlstand nicht selbst verdienen können.
 
  • #46
Eine Umerziehung bringt hier wenig, da ja der Mann von aus Haus dies nicht will
Ja ... Welchen Vorteil hat ein Mann, wenn er eine emanzipierte Frau als Partnerin hat? (also eine wirklich emanzipierte und keine krampfige Manndarstellerin)
Ich denke, der Vorteil liegt darin, dass er sich auch nicht mehr in eine Rolle begeben muss und viel eher das Gefühl hat, wegen seiner selbst geliebt und begehrt zu werden. Wenn finanzielle oder auch andere Abhängigkeiten bestehen, dann kann man sich zwar sicher sein, den anderen gut unter Kontrolle zu haben, aber man MUSS funktionieren, ansonsten wird man ausgetauscht oder Versagensgefühle vermittelt.
Nur sind viele Menschen durch die Rollen geprägt, da bei den Eltern gesehen, und so besteht nur bei denen Handlungsbedarf, die unzufrieden sind mit der Rolle als nachgiebige, manipulierende Frau, die kein Klartext reden darf, oder bei den Männern, die sich fragen, ob sie nur der Geldbringer sein sollen.

Ich glaube, Männer haben viel Nachholbedarf, was die Emanzipation angeht. Mein Eindruck ist, dass es zunächst wirklich nur über das Geld läuft und gesagt wird: "Wenn ihr emanzipiert sein wollt, verdient es selber". Finde ich richtig, allerdings sehe ich nunmal bei erfolgreichen Männern immer eine Frau, die sich ihnen und ihrer Karriere anpasst. Warum sollte so ein Mann sich mit einer Frau zusammentun, die auch Karriere machen will und deswegen weniger Zeit für ihn hat? Er kann ja die andere haben, die auf ihn mit dem Essen wartet, und DAS ist es, was er von seiner Mutter als emotional umsorgt sein gelernt hat. Ebenso, dass die Mutter ihn zurechtstutzt, wenn er was "falsch" gemacht hat. Sowas würde sich ein erwachsener Mensch im Normalfall nicht in diesem Ton gefallen lassen, wie ich ihn schon bei Bekannten und deren Gattinnen gesehen habe.
Und da liegt für mich das Problem. Die emotionale Emanzipation des Mannes fehlt, wenn man finanziell eine Unabhängige, aber zu Hause doch die Kümmerin mit Beziehung als Lebensziel haben will. DIE muss nämlich meistens finanziert werden und man wird sie auch nicht ohne finanzielle Einbußen wieder los, wenn die persönliche Entwicklung voranschreitet und ein anderer Typ Frau besser zu passen scheint.
 
  • #47
Jawoll, gut so ( ironie off) na dann hoffen wir mal, das du irgendwann feststellst, wenn andere Männer dann doch Familie und für dich keine Zeit haben, dass ganz allein sein genau dein Ding ist. ( meinem Ex dämmert es gerade, das mit 40 das Leben ohne Kumpel,ohne Party und ohne Geliebten auch beruflicher Erfolg und Reisen keinen rechten Spass mehr macht)
Ansonsten gibt es ja noch den besten Kumpel Alkohol.
Schon mal bemerkt, dass es Männerheime gibt?
Was meinst du was da so für Leute rumhängen?
Richtig: Menschen, die ihr Herz nicht spüren wollten.
Hoffe du gibst dem Leben nochmal eine Chance

Sehen Sie, da ist es wieder, das alte Problem:
Wenn Jemand nicht den eigenen Vorstellungen von Nützlichkeit und Lebensgestaltung entspricht, muss dieser abgewertet werden, oder gar pathologisiert.
Als ob eine andere Lebenseinstellung ein Verbrechen wäre.
Ist das nicht das, was viele der Vorposter bemängeln?
 
  • #48
Zitat von Bernd50:
Die Berufswelt/Karriere ist für Frauen i.d.R. härter und schwerer.
"typisch männlich" agieren = mehr Anerkennung und leichter Karriere.
Vielleicht färbt das auf Frauen auch privat ab, und sie wirken deshalb auf Andere "unweiblich" ?
Kann schon sein, dass es durch den Beruf so kommt. Was mir auch aufgefallen ist, sind Frauen, die von Hause aus kein Weiblichkeitsgefühl vermittelt bekommen haben. Die Wichtigkeit des Vaters, so er denn anwesend ist, bzw. seine Reaktionen auf die Tochter, spielen hier sehr mit hinein. Da werden ja sowohl Prinzessinnen herangezogen als auch Frauen, die ihre Weiblichkeit verbergen mussten oder in ihrer Entwicklung in der Weiblichkeit gekränkt wurden.
Auch Mütter haben natürlich ihren Anteil, wenn die Mutter die Weiblichkeit der Tochter immer unterdrückt oder entstellt hat, weil sie diesen "Böse-Königin"-Komplex aus Schneewittchen auslebte.

All das beeinflusst ja die Entwicklung der Weiblichkeit. Und wenn man erstmal Komplexe hat, sucht man sich das, was man kann, als Ersatz, um seine Berechtigung darüber zu definieren und später, um damit einen Partner zu gewinnen.
Vielleicht hat der Vater nie was Positives gesagt über das Aussehen des Kindes, aber sehr wohl die Intelligenz gefördert. Es wurde geliebt für seine Intelligenz (statt seiner selbst wegen, denn für das Aussehen geliebt werden, ist genauso falsch), ergo hat es im Kopf: Das ist wichtig für Liebe.
Das gibt dann später mitunter Probleme, wenn ein Partner nicht ertragen kann, dass eine Frau intelligent(er) ist bzw. wenn sie das Ganze überzieht und sich dauernd im Konkurrenzkampf als intelligent darstellen muss, um zu beweisen, dass sie liebenswert ist oder überhaupt was wert als Mensch.
Was man bei den Frauen manchmal auch sehen kann, ist das Verachten von "Tussi"-Kram. Also sich hübsch machen usw. Alles Weibliche wird unterdrückt und bei anderen mies gemacht und beneidet.

Die Sache mit den Hosen und den Röcken finde ich sehr interessant beobachtet.
 
G

Gast

Gast
  • #49
Bei der Emanzipation wurde der Mann vergessen.

Wenn etwas bei der Emanzipation der Frau in Deutschland falsch gelaufen ist, dann nur, dass die Frauen zwar heute emanzipiert sind, aber die Männer noch ein Frauenbild aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts im Kopf haben.

Männer wissen nicht mehr, wie sie sich verhalten sollen. Seine alte Geschlechterrolle mit dazugehörigen Rechten und Pflichten passt nicht mehr zum Leben der emanzipierten Frau.

Der Mann, oder besser gesagt die Jungs in heutiger Zeit werden hin und her geworfen zwischen den Bildern des dominant-aggressiven Macho-Man und dem sensibel-weibischen Weichei meist noch mit wenig männlichen Bezugspersonen aufgewachsen.

Jungs und Männer brauchen Rollenvorbilder um zu merken, wie sie mit einer emanzipierten Frau umgehen können. Diese fehlen noch.
 
  • #50
Wenn ihr die Emanzipation loben wollt, dann schaut nach Skandinavien.
Die Frauen dort laufen allerdings auch selten in Röckchen ect herum.
Das ist auch nochmal ein anders Thema.


Ähhn, nein.. ich wohne , lebe und arbeite in Norwegen und hier sind die Röcke so kurz und die Hacken so hoch wie nirgends in Deutschland.. allerdings kann ich HIER auch langhaarige, gutaussehende Blondinen mit Presslufthammer sehen und eine meiner WG kumpelinen war eine extrem gutaussehende Blonde Gabelstaplerfahrerin bei Schenker die in einem Ingenieursstudiengang studierte.. Zusammen mit dem Fakt das norwegische Frauen sehr selten einen Hehl daraus machen wenn sie dich interessant finden (und das finden sie OFT) und keinen Wimpernschlag Zeit verlieren das auch sehr deutlich zu zeigen. kann ich sagen das ich Emazipation, wie sie hier stattfindet, extrem angenehm finde..

was aber zum Großteil dem geschuldet ist das die norwegische Männer zum Großteil eher sehr weich sind.. und die Mädels hier beim "daten" das Ruder übernommen haben .. Und sie haben auch null probleme damit im Job kompetent UND sexy zu sein..
 
  • #51
Ich halte nicht viel von Diskussionen, in denen sich gegenseitig Vorwürfe gemacht und Rechtfertigungen gesucht werden. Wobei sich Männer und Frauen letztlich oft nichts nehmen, ohne dies aber zu bemerken. Egal, wer die Diskussion begonnen hat. Denn solche Diskussionen bleiben aufgrund ihres unversönlichen Charakters zwangsläufig fruchtlos. Wenn Menschen, die das nicht erkennen und dieses dekadente Gegefeire nicht lassen können Akademiker in verantwortungsvollen Positionen sein sollten, wo sie für und über andere enscheiden, dann bekomme ich Angst.
Für alle derartigen Themen gilt meiner Meinung nach ganz allgemein, dass niemand sein Privatleben mit Menschen teilen muss, mit denen er sich nicht wohlfühlt. Dementprechend hat auch niemand Grund, oder gar das Recht andere letztlich für sein in dieser Situation empfundenes Selbtmitleid per Vorwurf oder Angriff verantwortlich zu machen.

m/36
 
  • #52
Viele meiner Freunde und Bekannten halten es längst wie Siegmund (#38) skizziert. Ist eine emanzipierte und (!) attraktive Frau für Sex zu haben, dann sind deren Bedürfnisse vollauf befriedigt (falls die Frau im Bett hält, was sie vollmundig verspricht). Einer Frau wie Vikky eine Beziehung aufdrängen zu wollen - das fiele ihnen im Traum nicht ein. Sie wüssten nicht einmal wozu. Sie würden die Frau nicht weniger unglücklich machen als sich selbst.

Meine Sicht der Dinge ist da weniger radikal. Ich lege keinen Wert auf Gelegenheitssex, weil ich gelernt habe, dass der mit nicht gut tut. Also mache ich um die Vikkys dieser Welt im Privatleben von vorneherein einen möglichst großen Bogen. Ich komme alleine bestens zurecht und habe daher weder Anlass noch Grund, einer so tollen Frau zur Last zu werden. Ich gehe zum Fußball, zum Motorsport, pflege meine kleinen Hobbies und schlafe auch mal abends auf der Couch ein - ohne eine Frau in die Verlegenheit zu bringen, einen von ihr verachteten Mann entsorgen zu müssen.

Allerdings verstehe ich nicht mehr, weshalb außer Kindern auch Frauen in Seenot eine Priorität gegeben werden soll, wofür Frauenparkplätze noch benötigt werden, bin nur noch dann für Frauentage in der Sauna, wenn es ebenso lange nur für Männer reservierte Zeiten gibt, usw. Ich bin für die Angleichung der Lebensarbeitszeiten von Frauen und auch dafür, bei der Rentenberechnung die höhere Lebenserwartung von Frauen (also die in Summe höheren Bezüge im Verhältnis zu den Einzahlungen) finanzmathematisch korrekt zu berücksichtigen. Ich bin für volle Gleichberechtigung (und für die Wahlfreiheit) aller Frauen (und deshalb gegen erzwungene Ergebnisgleichheit) und deshalb für die vollständige Abschaffung aller noch bestehenden Privilegien. Frauen dürfen sich wegen mir Tag und Nacht mit Genderthemen befassen - aber sie mögen bitte aufhören, meine Steuergelder dafür einzufordern, dass sie anschließend die Männer umerziehen wollen; ich bin volljährig, übernehme für mich selbst die Verantwortung und brauche keine Erzieherin(nen) mehr.

Sollte ich in meinem Privatleben auf eine Frau stoßen, die von dem ganzen Gender-Gaga-Wahnsinn nicht infiziert ist, dann werde ich für diese eine Frau alles tun - aber nur für diese eine Frau, wenn sie meine Partnerin (!) werden will. Alle anderen ach so tollen und erfolgreichen Superfrauen interessieren mich privat schlicht nicht. Warum sollte ich ihnen zur Last fallen wollen?
 
F

Fiona72

Gast
  • #53
Ich glaube, Männer haben viel Nachholbedarf, was die Emanzipation angeht.
Nicht nur Männer! Viele Frauen ebenso.

Manche Frauen meinen, dass Sie ja so emanzipiert sind und dabei ihre Weiblichkeit vergessen.Das eine schließt nämlich nicht das Andere aus. Schlussendlich werden dann diese Frauen ja auch oft von ihren eigenen Geschlechtsgenossen als "Kampfemanze" betitelt. Daran sieht man schon, dass diese Frauen noch nicht so weit für die Emanzipation sind. Anderseits sollte man auch bedenken, seit wann es die Emanzipation gibt. Man kann nicht erwarten, dass man in 50 J. die letzten 2000 Jahre aufholt.
Erst vor 1 oder 2 Jahren sah ich im TV ein Interview von einer Politikerin. Die äußerte sich dann so: "Emanzipation ist für mich nur sinnvoll, wenn ich meine Vorteile habe."

Wenn selbst Frauen so denken, dann braucht man sich über viele Männer nicht wundern. Eventuell sind wir ja in 50 J. weiter und diejenigen amüsieren sich dann, über was man sich Anfang des 21. Jahrhunderts so Gedanken gemacht hat.
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #54
n guten Zeiten gönnt sie mir aufrichtig den Erfolg und in schlechten Zeiten spendet sie Trost und motiviert (anstatt einen als Versager abzustempeln). Umgekehrt ist das genauso. Ich denke, dass man gerade in einer härteren Geschäftswelt einen Zufluchtsort braucht, wo wirklich der Charakter eines Menschen zählt und man jemanden als Mensch mag.
da gebe ich dir zu 100 % recht, das dies eine gute Beziehung ausmacht... nur frage ich mich, wieso ausgerechnet die Emanzipation Schuld dran hat, wenn dem nicht so ist?
Ich denke nicht, das Anfang 1900, eine Ehe ausgerechnet diese partnerschaftliche seelische Unterstützung bot. Gerade weil eine Frau da abhängig und manchmal auch noch viel jünger war, denke ich nicht, dass der Mann mit seinen Nöten da Unterstützung erfahren hat.
Wenn Jemand nicht den eigenen Vorstellungen von Nützlichkeit und Lebensgestaltung entspricht, muss dieser abgewertet werden, oder gar pathologisiert.
Nein, das ist nicht mein Ziel. Allerdings ist Ihr ( ok wir siezen uns) Beitrag auf den ich mich bezog durchaus bösartig und ironisch.
Wenn Sie ein Leben mit Affären leben wollen, ist mir das ehrlich egal. ( vor allem wenn die Frauen, diese Affären wissentlich eingehen)
Wenn sie aber ein Leben mit Affären aus purer Verbitterung und Misstrauen gegenüber den Frauen im allgemeinen führen, ist das eine traurige Sache.
Das war meine Aussage, denn Sie klingen sehr verbittert und höhnisch
Ist zwar irgendwie schade, und manchmal habe ich den Eindruck, dass manche Frauen eine Beziehung gerne hätten,
Ihre Worte, nicht meine.
 
  • #56
Welche (emanzipierte) Frau will einen emanzipierten Mann haben ?
Die Meisten m.E. nicht !

Wieviele emanzipierte Frauen gestehen ihrem Partner zu, sich auch zu emanzipieren ?

Die Frauen halten ggf. emanzipierte Männer für "unmännlich"
Die Männer halten ggf. emanzipierte Frauen für "unweiblich"
Aber es sind deren uralte Klischees, die sie zu dieser falschen Denkweise führen. Denn Emanzipation ist kein Hindernis für Weiblichkeit/Männlichkeit.

Das jeweilige Geschlechterbild in der Gesellschaft konnte sich nicht dabei emanzipieren, in den Köpfen der Menschen.
Die Emanzipation ist "zu schnell" für sie.

Ich sah z.B. vereinzelt junge Frauen in "typisch männlichen" Handwerksberufen. (z.B. Zimmerfrau, Elektrikerin, Installateurin, etc.) Außerdem sah ich eine LKW-Fahrerin auf dem Bau, und in einer Singlebörse das Profil einer LKW-Fernfahrerin vor ihrem LKW. In der Zeitung las ich lokal von einer KFZ-Mechatronikerin. Dabei sind es trotzdem Frauen. Für solche Frauen empfinde ich (m) höchste Bewunderung, Hochachtung und Respekt.

Ich sah verschiedene Polizistinnen im Dienst. Die Meisten würde ich dabei als "weiblich" bezeichnen. Aber eine Polizistin hatte einen Gang, Körperhaltung und Mimik wie ein Mann. Ich fand es sogar ein wenig übertrieben: Fast wie ein Cowboy im Wildwest-Film. -> Falsch emanzipiert ?

Eine ADAC-Pannenhelferin schrieb ein Buch über ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Dabei erlebte sie relativ oft, dass man ihr diesen Job fachlich nicht zutraute. Obwohl man m.W. mindestens gelernter KFZ-Mechatroniker/in dafür sein muß.

Frauen in Führungspositionen: Ja, warum denn nicht ?

Mir ist das völlig egal, ob Derjenige Frau oder Mann ist.
Mir ist wichtig, dass er seinen Job beherrscht. (z.B. wenn ich ihn oder sie brauche)

Mir scheint, die weibliche/männliche Emanzipation ist erst an ihrem Ziel angekommen, wenn sie nicht mehr auffällt. Sondern Jede/r als selbstverständlich betrachtet.

Mag sein, dass ich mit meiner Emanzipation als Mann hierzulande "zu weit voraus" bin. Dagegen in Schweden würde ich damit gar nicht auffallen.

Ich erlebe sehr emanzipierte Frauen aus der ex-DDR.
Die aber hier in West-Dtl. auffallen, weil diese Leute sowas nicht gewohnt sind. In der DDR dagegen waren auch emanzipierte Frauen m.E. selbstverständlich.

Wann ist eine emanzipierte Frau noch weiblich ?
Dann, wenn sie sich Beides bewahrt hat. Ihre Emanzipation und ihre Weiblichkeit. Anstatt es den Männern nachmachen zu wollen.
 
  • #57
Jungs und Männer brauchen Rollenvorbilder um zu merken, wie sie mit einer emanzipierten Frau umgehen können. Diese fehlen noch.


Das ist interessant. Der Mann muss etwas machen, um es der Frau recht zu machen. (!) Warum eigentlich?
Wir sind doch eine pluralistische Gesellschaft.
Man kann doch die emanzipierten Frauen auch alleine lassen in ihrer Emanzipation.

Dieser von Frauen proklamierte Imperativ taucht ständig im Forum auf. Wenn der Mann nicht so will wie die Frau, dann
ist er "unreif", "kindlich", "pubertär", "Peter Pan", etc.
(das nennt man "social shaming") Also muss er das so und so machen, um den verbalen Schlägen zu entgehen. (Zum Vorteil der Frau)

Dabei kann man es genauso wie Siegfried halten. Man geht seinen eigenen Weg.

Komischerweise brauchen die emanzipierten Frauen Quoten und zu zwei Dritteln von Männern erwirtschaftete
Steuergelder um ihre Emanzipation voranzutreiben. Das ist das Gegenteil von emanzipiert.
 
  • #58
Gefällt mir sehr gut dieser Post, das ist mit Sicherheit ein Lösungsweg von dem beide etwas haben, man selbst und die emanzipierte, sexuell aufgeschlossene, moderne Frau der man dies ehrlich kommuniziert.
M31

Die "emanziperte", sexuell aufgeschlossene Frau wird aber beliebig, da es mittlerweile Millionen von ihnen gibt. Und wenn es nur um Sex geht, dann wird die Frau erst recht austauschbar.

Frauen können Sex mit verschiedenen Partnern geniessen, so wie Männer das auch tun. Bloß irgendwann will man ja als Frau von den Ressourcen des Mannes profitieren (Heirat) und die schweißtreibende Arbeit in der Sozialpädagogik höchstens nur noch 20 Stunden die Wochen ausüben. Da stößt dann die Emanzipation an ihre Grenzen.

Schließlich drücken ja alle Männer ihren Frauen die Heimchen am Herd-Rolle auf, denen sich selbst die emanzipiertesten Frauen demütig und gegen ihren Willen fügen, weil das Patriarchat ihnen ihre Rolle seit der Kindheit eintrichtert mit Spielzeugküchen und Babypuppen.

So ein Mann bin ich nicht. Unterdrückung und Zwang lehne ich ab. Da bleibe ich lieber beim unverbindlichen Sex. Und wir alle geniessen unsere Emanzipiertheit.
 
  • #59
Was man bei den Frauen manchmal auch sehen kann, ist das Verachten von "Tussi"-Kram. Also sich hübsch machen usw. Alles Weibliche wird unterdrückt und bei anderen mies gemacht und beneidet.

Was ist denn "Tussi"-Kram?
Rüschen, Spitzen, Ballerinas mit Schleifchen, Handtäschchen welche zu den Schuhen passen, transparente blusen bei denen man den BH trotz Top noch sehen kann...usw...?
Ich mag dieses Zeug auch nicht, aber meine Weiblichkeit leidet nicht darunter.

Wann ist eine emanzipierte Frau noch weiblich ?
Dann, wenn sie sich Beides bewahrt hat. Ihre Emanzipation und ihre Weiblichkeit. Anstatt es den Männern nachmachen zu wollen.

Auf den Punkt gebracht!
 
G

Gast

Gast
  • #60
Was aber zum Großteil dem geschuldet ist das die norwegische Männer zum Großteil eher sehr weich sind.. und die Mädels hier beim "daten" das Ruder übernommen haben .. Und sie haben auch null probleme damit im Job kompetent UND sexy zu sein..

Trotzdem gibt es in Norwegen genug Scheidungen und viele der weichen norwegischen Männer versuchen in Deutschland eine Frau zu finden und denken mit dem norwegischen guten Lebensstandard punkten zu können. Wie selbst erlebt.

Man war das ein Weichei, dazu hochgradig depressiv und natürlich waren alle Frauen in Oslo doof, die Ex dazu verrückt. Schon war ich weg.

w
 
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