• #241
@Laleila
Bei allem Wunschdenken machen in Wahrheit IMMER beide die Regeln. Denn manche Frau unterschätzt Männer intellektuell, wenn sie diese als rein sexuell gesteuert ansieht, mindestens in dem Maße, in dem Frauen vermeintlich von Männern unterschätzt werden. Denn so oft wie man von Frauenseite hört und liest, dass sich Männer weiblichen Beziehungs-, Kinder- und Heiratswünschen entziehen ist darin doch längst eine Entwicklung der Männer auszumachen, bei der sich die Männer der leistungsorientierten weiblichen, da hochgradig unehrlichen, Zweckliebe entziehen und bspw. ihren Sexualtrieb im Rahmen von unverdeckt geschäftsbasierten Bordellbesuchen ausleben, statt sich von einer “liebenden“ Frau dafür abzocken zu lassen, sich früh vasektomieren lassen, Vaterschaftstests unter der gesetzl. Hand durchführen oder den Kontakt mit einer Frau aussitzen oder abbrechen, sobald die Forderungen aus der Tasche geholt werden. Allein, welchen Beschimpfungen Männer ausgesetzt sind, die nicht gemäß weiblichen Forderungen und jenseits dessen eigenständig in der angesprochenen Weise und den Frauen analog unehrlich handeln, zeigt längst, wie verzweifelt und machtlos Frauen der männlichen Emanzipation gegenüber stehen. Denn effektiv sind es im Wesentlichen Frauen, die ihre eigene Emanzipation durch ihre Unehrlichkeit den Männern und effektiv auch sich gegenüber behindern, indem sie trotz Topauskommen hypergam und damit vorsintflutlich bei der Partnersuche vorgehen.
 
  • #242
Wenn einer vorm Rathaus mit einem Transparent rumsteht, ist es doch lange nicht so wirksam und kann von der Presse leicht ignoriert werden,
Das liegt auch daran, dass im 21. Jahrhundert nur noch eine Minderheit auf die Straße geht.
1983 waren über 500.000 Menschen in Bonn auf der Straße wegen des Nato-Doppelbeschlusses und heute kann man froh sein, wenn 500 Menschen wegen irgendetwas auf die Straße gehen.

2016 habe ich bei mir auf der Arbeit erlebt, dass man Akademikerinnen als Assistentinnen suchte. Über 300 Frauen haben sich auf diesen Job beworben, anstatt auf die Straße zu gehen, dass sie finanziell ausgenutzt werden, Heutzutage macht man es lieber bequem von der Couch, anstatt auf die Straße zu gehen. Wenn das Unternehmen XY, die Frauen unterbezahlt, dann sollten die Frauen gegen das Unternehmen demonstrieren. Wenn dann ca. 10.000 Frauen auf die Straße gehen, würde man schon einen Druck gegen das Unternehmen aufbauen.
Da machen sie lieber einen Job für 2300€ brutto, anstatt zu kämpfen.

Emanzipation hat auch etwas mit der Menschenwürde zu tun und so neu ist der Begriff auch nicht. Die alten Römer kannten dies schon und jetzt wird halt ein Begriff neu aufgefrischt und durchlebt, den man schon vor 2000 Jahre hatte.
 
  • #243
...auch der Mann den Anspruch haben, nur für seiner selbst wegen geliebt zu werden.

Wenn die Realität so ist, dass Männer etwas leisten und darstellen müssen...
Das "auch" im ersten Satz verstehe ich nicht.
Besagte Traumfrau-Französin im Eingangspost des TE leistet eine Menge dafür, dass sie von ihm eben diesen Traumfrauen-Status erhält. Um ihrer Selbst Willen wird sie keineswegs von ihm geliebt. Vielmehr ist es die von @void beschriebene Kombination von Eigenschaften (die Mixtur aus moderner und klassischer Frauenrolle), die sie für ihn so ideal und angenehm macht.

Jeder Mensch hat den tiefen Wunsch, um seiner Selbst Willen geliebt zu werden. Dieser Traum ist sehr romantisch und lässt uns unsere eigenen kleinen Unzulänglichkeiten vergessen, unter denen wir alle leiden. Es ist ein schöner Gedanke, ohne Frage, und die Welt wäre besser, wenn es funktionieren würde. Tut es aber leider nicht.

Viele große Philosophen, Denker und Lyriker haben sich über die Zeit mit der Frage, was reine Liebe sei, beschäftigt. Unterm Strich wissen wir alle, dass wir denjenigen lieben, der etwas Bestimmtes, Individuelles in uns antriggert, einen bestimmten Knopf bei uns drückt. Das ist mit Sicherheit von Frau zu Frau unterschiedlich, und ich wage zu behaupten, dass bei den wenigsten Frauen "Karrierist" auf dem Knopf steht, wobei es solche Goldgräberinnen natürlich unbestreitbar gibt und gemeinhin Erfolg sexy macht.

Im Allgemeinen ist es jedoch so, dass Frauen Männer lieben.
Mut, Kraft, Ausdauer, Risikobereitschaft, Forschertum, Rationalität, Ehrgeiz, auch Kampf, Nervenstärke, Verantwortlichkeit...
Irgendwas davon muss der Mann bringen, also leisten, richtig. Dann wird er auch sein passendes Gegenstück finden, dass genau diese Seiten an ihm attraktiv findet und liebt. Und nein: Risikobereitschaft beim WoW-Zocken gehört nicht dazu. Auch nicht die Ausdauer, ein ganzes Wochenende saufend mit den Kumpels um die Häuser zu ziehen oder die Nervenstärke, den Kühlschrank über Wochen unrepariert zu lassen^^

Als Experiment würde mich interessieren, wie viel Liebe der FS noch für seine kleine Französin empfände, wenn diese ihren Job hinwirft, 20 kg zunimmt, sich ihre Haare nicht mehr wäscht und sich von ihm bedienen und aushalten lässt. Also quasi um ihrer Selbst Willen geliebt werden möchte.
 
  • #244
Bei allem Wunschdenken machen in Wahrheit IMMER beide die Regeln.

... und die Gesellschaft. Das "I have the pussy, i make the rules" bezieht sich nicht allein auf die Beziehung zwischen zwei Individuen sondern auf die Gesellschaft insgesamt. Gerade weil die jeweiligen Freiheiten und Risiken nach Eheschließung und Familiengründung unterschiedlich verteilt sind.
Wenn früher die Frau in der Familie vom Mann abhängig war, besteht die Emanzipation u.a. darin, dass heute jede Menge dafür getan wird, dass die Frau bzw. Mutter relativ unabhängig vom Mann ist und sich jederzeit trennen kann und staatliche Institutionen stehen bereit, die Probleme einer Trennung abzufedern. Wohingegen für einen verheirateten Mann und Vater eine Trennung einen existenziellen Einschnitt bedeutet.
Da können die Frauen nix dafür, das wollte die Gesellschaft so.
 
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