• #1

Was machen? Sie ist nicht verliebt aber will mit mir zusammen sein

Hallo, ich (26) habe ehrlich gesagt ein großes Problem, was mich sehr beschäftigt. Ich bin seit 4 Monaten mit meiner Freundin (26) zusammen. Kennen tun wir uns seit einem Jahr.
Wir haben uns die Monate bevor wir zusammen gekommen sind sehr regelmäßig gesehen und Sachen unternommen, so dass sich dann irgendwie mehr entwickelt hat.

Seitdem wir jetzt zusammen sind, kommt von Ihr relativ wenig. Wenn es um Treffen geht, bin ich meistens derjenige der fragt. Auch was das Melden angeht, kommt von Ihr nicht so wirklich viel. Das habe ich mal angesprochen vor ein paar Wochen und es hat sich schon gebessert.

Letzte Woche haben wir abends geredet und dann meinte Sie, dass sie nicht wirklich verliebt ist. Sie weiß, dass sie eigentlich schon mit mir zusammen sein will aber halt nicht verliebt ist. Sie würde es auch nicht kennen verliebt zu sein. Deswegen wäre Sie auch nicht so euphorisch hat Sie gesagt. Jedoch auch, dass das Verliebtsein ja noch kommen könnte...
Ich war geschockt aber es erklärt auch wiederum ihr Verhalten, dass sie nicht das Bedürfnis hat sich zu sehen oder regelmäßig zu melden. Von meiner Seite aus sieht es leider anders aus. Wir wohnen 15 Minuten auseinander und sehen uns 1 eventuell 2 mal die Woche..

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich jetzt machen soll. Ich denke nicht, dass ich so eine Beziehung führen kann, möchte Sie aber nicht verlieren..
Habt ihr eine Idee? Oder hat sich jemand mal in einer ähnlichen Situation befunden?

Vielen Dank!!
 
  • #2
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich jetzt machen soll. Ich denke nicht, dass ich so eine Beziehung führen kann, möchte Sie aber nicht verlieren..
Habt ihr eine Idee? Oder hat sich jemand mal in einer ähnlichen Situation befunden?
Deine Situation ist zu tausendfach bekannt, bist also nicht der Einzige!
Beides geht nicht! Entweder: leiden ohne Ende bis sie es endet oder beenden indem du es tust, denn sie liebt dich nicht und wird es auch nie tun, sie hält dich nur hin und warm, damit du dich.mit einer anderen Frau nicht anbandelst! Wäre ich an deiner Stelle, so wuerde ich den Kontakt mit ihr ganz schnell abbrechen, ein kurzes Gespräch von 30 Minuten, um frei zu sein für eine neue Beziehung mit gegenseitiger Liebe! Lass dir nicht von ihr auf der Nase rumtrampeln! Sie weiß, dass du sie liebst und nützt das aus, gemein!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #3
Lieber FS. Meistens steckt dahinter Bindungsangst. Menschen, die sich schnell eingeengt fühlen, wenn es zu eng wird und dann lieber wieder auf Abstand gehen, um ihre Freiheit nicht zu verlieren.
Bist du sicher, dass ihr in einer festen Beziehung seid und sie das auch so sieht? Habt ihr über euch gesprochen oder denkst du es dir innerlich?
 
  • #4
Lang- oder mittelfristig oder eigentlich schon jetzt leidest du unter der Situation.
Du findest jemand, der besser zu dir paßt!
 
G

Ga_ui

  • #5
Ich gebe INSPIRATIONS-MASTER vollkommen recht. Übrigens gibts das auch umgekehrt, dass Männer Frauen platonisch hinhalten. Das ist also kein seltenes Phänomen! Und der Sinn der Sache ist: Du sollst mit keiner anderen was anfangen, sondern ihr platonischer Ping-Pong-Ball sein.

So eine "Beziehung", die eigentlich keine ist, bedeutet für dich leiden, weil du immer mehr willst, mehr hoffst, in jeder ihrer Reaktionen mehr hineininterpretierst ... Es ist durchaus möglich platonische Freundschaften zu führen, auch über Jahre, aber du willst ja kein platonischer Freund sein, sondern eine normale Liebesbeziehung und Partnerschaft genießen und mal zu was kommen. Dieses Recht hast du!

Sie ist 26 und kennt es nicht verliebt zu sein? Dann würde ich sowieso Abstand nehmen von solchen komplizierten Problemfällen. Weiß nicht, was da schief gelaufen ist. Und du solltest dir beweisen, dass du nicht so emotional abhängig von ihr bist. Entweder will sie gezielt allein sein oder dich lässig auf Abstand halten oder sie genießt den Sex mit vielen Männern, sagt dir aber nichts davon. Du tust dir aber selber weh und jammerst hinterher über die verlorene Zeit.
 
  • #6
Bist du sicher, dass ihr in einer festen Beziehung seid und sie das auch so sieht? Habt ihr über euch gesprochen oder denkst du es dir innerlich?

Sie hat gesagt, dass wir zusammen sind nachdem das erste mal bei uns etwas war.. Das ist wie gesagt 4 Monate her. Vorher waren wir auch nur gute Freunde.
Das mit der Bindungsangst kann schon gut sein. Ich denke nicht, dass sie mich hinhalten will oder so.. Es ehrt sie auf eine gewisse Art und Weise auch so ehrlich zu sein. Aber es passt irgendwie nicht zu der Aussage, dass sie mit mir zusammen sein möchte..
 
  • #7
Ich kann sehr gut nachempfinden, wie du dich gerade fühlst. Ich war bei meiner letzten Beziehung in deiner Position. Ich war (sehr) verliebt - er eher nicht. Ich war damals aber der Meinung, dass ich ihn "von mir überzeugen" könne. Irgendwann habe ich aber eingesehen, dass ich das gar nicht nötig habe und man das Gefühl der Verliebtheit nicht "erzwingen" kann. Und ich habe auch (zu) lange durchgehalten, weil ich ihn auf keinen Fall verlieren wollte.
Ich habe mir dann eine interne Deadline gesetzt und ihn dann direkt gefragt, was er für mich empfindet. Als keine für mich befriedigende Antwort kam, habe ich die Notbremse gezogen...

Ist es das erste Mal, dass dir sowas passiert? Oder kannst du dich generell nur in Frauen verlieben, die nicht richtig in dich verliebt sind und die dir nicht so nahe kommen?

Das Thema "Bindungsangst" wurde oben schon angesprochen - vielleicht ist es hilfreich, die eigenen Anteile zu reflektieren, die dazu beitragen, in solchen (Beziehungs-)konstrukten auszuharren...
 
  • #8
Das hört sich für mich eher nach einer Freundschaft+ als nach einer Beziehung an. Ich persönlich hätte damit kein Problem, da du offenbar eins damit hast, bespreche das mit ihr.
 
  • #9
Ist es das erste Mal, dass dir sowas passiert? Oder kannst du dich generell nur in Frauen verlieben, die nicht richtig in dich verliebt sind und die dir nicht so nahe kommen?

Das Thema "Bindungsangst" wurde oben schon angesprochen - vielleicht ist es hilfreich, die eigenen Anteile zu reflektieren, die dazu beitragen, in solchen (Beziehungs-)konstrukten auszuharren...

Es ist das erste mal.. und es tut verdammt weh, da ich sie echt gerne habe.. und ich denke sie mich auch auf einen gewisse Art und Weise aber anscheinend nicht diese, die dazu reicht eine richtige Beziehung zu führen..
Sie ist aber offensichtlich der Meinung, dass es eine richtige Beziehung ist.

Bindungsangst weiß ich nicht. Ich denke eher, dass sie denkt sie gibt etwas ihrer Freiheit auf.. Aber trotzdem fällt es mir schwer mit ihr zusammen zu sein und dem Hintergedanken, dass sie nicht verliebt ist...
Was meinst du mit Anteile reflektieren und ausharren?
 
  • #10
Nicht jeder, der sich nicht verliebt, hat gleich Bindungsangst!
Dass sie sich nun in der "Beziehung" weniger engagiert als zuvor, kann auch daran liegen, dass sie sich in dieser neuen Situation nicht wohl fühlt, während die Freundschaft, die sie davor hatten, sich für sie stimmig anfühlte.

Wir lesen solche Threads hier doch dauernd und m.E. ist es immer wieder dasselbe in grün: die Leute wollen unbedingt einen Partner, weil man sonst ja nichts hermacht; weil sie vielleicht auch nicht gut allein sein können...und versuchen es zu erzwingen, was aber nunmal nicht klappt.

Sie würde es auch nicht kennen verliebt zu sein.

Das nehme ich ihr allerdings auch nicht ab. Es ist auch etwas unlogisch. Wenn sie sagt "ich bin nicht verliebt", muss sie das Gefühl zu dir doch mit irgendeiner Vorstellung von Verliebtheit verglichen haben, die sie im Kopf hat, um dann festzustellen: das ist es nicht.

Meiner Erfahrung nach werden in solchen Konstellationen gerne irgendwelche Psycho-Probleme und "Blockaden" als Erklärung dafür herangezogen, warum man sich nicht verliebt; gerne in filmreife Phrasen verpackt à la: "Ich weiß nicht, was Liebe ist!" oder "Ich kann mich nicht mehr verlieben! Auf meiner Seele hat sich Hornhaut gebildet!"

Und kurz nach diesen tragischen Selbstoffenbarungen sieht man denjenigen mit einem neuen Partner, mit dem dann plötzlich alles geht, was vorher angeblich aufgrund von "schlechten Erfahrungen" und "Verletzungen" nicht möglich war.

Was du tun sollst? Schluss machen! Nicht himmelhochjauchzend verliebt zu sein, ist das Eine. Das MUSS noch kein Problem sein, wenn beide mit einer "ruhigeren" Gefühlsbasis zufrieden sind. Bei euch ist das aber nicht gegeben. Ihr empfindet die fehlende Verliebtheit als Mangel. Du, weil du selbst verliebt bist und deine Gefühle erwidert sehen willst; sie, weil sie ohne Verliebtheit gar keine Lust hat, etwas für die Beziehung zu tun.

Sie ist nicht nur nicht verliebt - sie hat auf die Beziehung nicht wirklich Lust! Sie will vermutlich gern "in einer Beziehung sein" und spielt das jetzt mit dir, so wie kleine Mädchen "Familie" spielen - aber ohne echte Freude an der Sache. Und so kann es nicht funktionieren.

Tut mir leid für die harten Worte, aber ich hab sowas selbst erlebt und weiß, dass das auf Dauer extrem demütigend ist für denjenigen, der mehr fühlt.
 
  • #11
Es gibt ja Leute, die sich wirklich nie verlieben. Wie sowas geht, weiß ich nicht, ich kann es nur glauben. Vielleicht ist sie wirklich so drauf, vielleicht weiß sie nur nicht, in wen sie sich verlieben kann, weil ihr nie so jemand begegnet ist.

Wenn aus Freundschaft eine Beziehung steht, bleiben die Schmetterlinge meist aus. Darauf wartet man aber meist, zumindest in jungen Jahren, wenn man noch nicht viele Beziehungen hatte.

Klingt für mich auch nach F+ von ihrer Seite aus. Bis ihr der Richtige begegnet.
Ich denke, sie will die Freundschaft zu Dir nicht verlieren und deswegen sagt sie sowas wie "ich will ja mit dir zusammen sein". Die Freundschaft wäre ja kaputt oder Du würdest Dich abwenden, vielleicht hat sie davor Angst.

Mit dem Beziehungsverhalten ist vermutlich gemeint, dass Du Dich nur in Frauen verliebst, die nicht richtig wollen, damit Du selber nicht das Gefühl hast, eingekrallt zu werden. Sobald eine Frau DICH richtig will, kriegst Du Einengungsängste.

Und kurz nach diesen tragischen Selbstoffenbarungen sieht man denjenigen mit einem neuen Partner, mit dem dann plötzlich alles geht, was vorher angeblich aufgrund von "schlechten Erfahrungen" und "Verletzungen" nicht möglich war.
Oder der Klassiker: "Nein, ich will nicht heiraten", andere Frau getroffen, zwei Monate gekannt und zack, in der Ehe.

Seitdem wir jetzt zusammen sind, kommt von Ihr relativ wenig. Wenn es um Treffen geht, bin ich meistens derjenige der fragt. Auch was das Melden angeht, kommt von Ihr nicht so wirklich viel. Das habe ich mal angesprochen vor ein paar Wochen und es hat sich schon gebessert.
Na immerhin. Ich hätte keine Lust, alles allein zu machen in einer Beziehung. Das nagt auch am Selbstwertgefühl, wenn vom anderen nie ein Zeichen kommt, dass er auch gern in der Beziehung ist.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es, sagen wir, 98% der Beziehungen sind, wo einer mehr macht in der und für die Beziehung, als der andere Partner in dem Sinne, dass nur er immer fragt, ob man irgendwas zusammen machen will.

Ich weiß nicht, wieviel Du erwartest und ob sich ihr Engagement steigert, aber eigentlich würde ich nicht mit jemandem zusammensein wollen, der mir sagt, er sei halt nicht verliebt. Vielleicht könnt ihr wieder ne Freundschaft draus machen, wenn es Dir nicht so weh tut.
 
  • #12
Hallo erstmal,
ich würde sagen, stell ihr ein Ultimatum!
Viele Frauen tun nur so als hätten sie kein Interesse, um für den Mann unerreichbar zu wirken.
 
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